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Kirchengeschichte

Einzeltitel zur Geschichte des Christentums Literatur zum Studiengang Kirchengeschichte
Reihe Alte Kirche Apostolische Väter Arbeiten zur Kirchengeschichte Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte, V & R Augustinus Opera  
Beiträge zur Europäischen Religionsgeschichte V&R Beiträge zur Kirchen- und Kulturgeschichte Early Christianity Evangelisches Kirchenlexikon, EKL Fontes Christiani Geschichte der christlichen Orden
Geschichte des Christentums, Herder/Kohlhammer Poster Geschichte des Christentums Geschichte des frühen Christentums Grundrisse zum Alten Testament, V & R Grundwissen Christentum, V & R Herbergen der Christenheit, EVA Hexen / Hexenverfolgung
Ideengeschichte des Christentums Jesus der Christus im Glauben der Kirche Die Kirche in ihrer Geschichte Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen, Kirchengeschichte in Einzeldarstellungen, EVA Kirchenväter Kreuzzüge
Kriminalgeschichte des Christentums Kulturgeschichte Lehrbuch für Kirchen- und Dogmengeschichte Münchener Kirchenhistorische Studien MKS, Protestantismus in Preussen Quellen und Forschungen zur Württembergischen Kirchengeschichte
Religiöse Kulturen im Europa der Neuzeit Studien zur christlichen Religions- und Kulturgeschichte Studien zur Kirchengeschichte der Neuesten Zeit Studien zur Orientalischen Kirchengeschichte Theologie für die Gemeinde VI: Die Geschichte kennen Theologiestudium: Kirchengeschichte Reihe Theologische Wissenschaft
Urchristentum Wüstenväter Württembergische Kirchengeschichte Zugänge zum Denken des Mittelalters, Aschendorff Verlag Zugänge zur Kirchengeschichte    
        vergriffene Titel / Reihen: Gestalten der Kirchengeschichte Bildwerk zur Kirchengeschichte
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte, Evangelische Verlagsanstalt
Kirchengeschichte und Theologie gehören zusammen. Manche Kirchenhistoriker verstehen ihre Disziplin als „Historische Theologie“. Umgekehrt wissen sich Systematische Theologen, die mit den Quellen der christlichen Tradition und der Entwicklung des theologischen Denkens beschäftigt sind, der Kirchengeschichte näher als der Dogmatik. Die Geschichte theologischen Denkens ist eng verknüpft mit der Geschichte der Kirche. Ohne die Theologie fehlte der Kirchengeschichte eine rational verantwortete, kohärente Rechenschaft über ihren Glauben, ohne die Kirchengeschichte wäre die Theologie in ihrer innerweltlichen Konkretion nicht mehr zu lokalisieren.
In den „Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte“ erscheinen darum Monographien und Aufsatzbände, die sich um die Zusammenführung von kirchenhistorischen und theologischen Studien bemühen. Der methodische und sachliche Horizont erstreckt sich von der Ereignis-, Institutions- und Alltagsgeschichte bis zur Sozialgeschichte der theologischen Ideen und ihrer kirchlichen Ausgestaltung.
Band ISBN Autor Titel EUR   Jahr
48 978-3-374-04856-4 Mandy Rabe Zwischen den Fronten. Die »Mitte« als kirchenpolitische Gruppierung in Sachsen während der Zeit des Nationalsozialismus
zur Beschreibung
58,00 Warenkorb 2017
47 978-3-374-04747-5 Susanne Kofler  Prophetie als Partizipation am Heilsplan?. Lutherische Prophetie im Konfessionellen Zeitalter (1550–1650)
zur Beschreibung
48,00 Warenkorb 2017
46 978-3-374-04156-5 Johannes Zachhuber Zwischen Idealismus und Historismus.
zur Beschreibung
58,00 Warenkorb 2015
45 978-3-374-04065-0 Andrea Hofmann Psalmenrezeption in reformatorischem Liedgut. Entstehung, Gestalt und konfessionelle Eigenarten des Psalmliedes,1523–1650
zur Beschreibung
68,-- Warenkorb 2015
44 978-3-374-04146-6 Julia Winnebeck Apostolikumsstreitigkeiten. Diskussionen um Liturgie, Lehre und Kirchenverfassung in der preußischen Landeskirche 1871–1914
zur Beschreibung
58,00 Warenkorb 2015
43 978-3-374-04141-1 Volker Leppin Reformatorische Gestaltungen. Theologie und Kirchenpolitik in Spätmittelalter und Früher Neuzeit
zur Beschreibung
48,00 Warenkorb 2015
42 978-3-374-03905-0 Thies Jarecki Die Vorstellungen vom Bischofsamt bei Adam von Bremen.
zur Beschreibung
68,-- Warenkorb 2014
41 978-3-374-03627-1 Albrecht Beutel Glaube und Vernunft. Studien zur Kirchen- und Theologiegeschichte des späten 18. Jahrhunderts
zur Beschreibung
58,-- Warenkorb 2014
40 978-3-374-03163-4 Dorothee Kommer Reformatorische Flugschriften von Frauen. Flugschriftenautorinnen der frühen Reformationszeit und ihre Sicht von Geistlichkeit 
zur Beschreibung
  2013
39 978-3-374-03162-7 Susanne Schenk Ama et habe. Perspektiven des Heils in Anselms Korrespondenz mit Frauen
zur Beschreibung
48,-- 2/2013
38 978-3-374-03071-2 Nikola Schmutzler Evangelisch-sozial als Lebensaufgabe. Das Leben und Wirken von Pfarrer Johannes Herz (1877–1960)
zur Beschreibung
    2/2013
37 978-3-374-02999-0 Barbara Liedtke Völkisches Denken und Verkündigung des Evangeliums. Die Rezeption Houston Stewart Chamberlains in evangelischer Theologie und Kirche während der Zeit des »Dritten Reiches« 
zur Beschreibung
    2012
36 978-3-374-02983-9 Hans Schneider Gesammelte Aufsätze I. Der radikale Pietismus 
zur Beschreibung
    2011
35 978-3-374-02886-3 Hanna Kauhaus Vielfältiges Verstehen. Wege der Bibelauslegung im 18. Jahrhundert
zur Beschreibung
    2011
34 978-3-374-02857-3 Daniel Gehrt Ernestinische Konfessionspolitik. Bekenntnisbildung, Herrschaftskonsolidierung und dynastische Identitätsstiftung vom Augsburger Interim 1548 bis zur Konkordienformel 1577
zur Beschreibung
78,-- 2011
33 978-3-374-02788-0 Hg. Schäferdick Knut Quellen zur Christianisierung der Sachsen
zur Beschreibung
    2010
32 978-3-374-02856-6 C. Helmer, Bo K. Holm (Eds) Transformations in Luther`s Theology. Historical and Contemporary Reflections 
zur Beschreibung
    2011
31 978-3-374-02790-3 Hg. V. Leppin, U.Sträter A. Beutel, M. Wriedt Aufgeklärtes Christentum. Beiträge zur Kirchen- und Theologiegeschichte des 18. Jahrhunderts 
zur Beschreibung
    2010
30 978-3-374-02762-0 Anne-Kristin Kupke Die Kirchen- und Schulvisitationen im 17. Jahrhundert auf dem Gebiet der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Mit einem Repertorium der Visitationsakten
zur Beschreibung
    2010
29 978-3-374-02761-3 Ingo Klitzsch Die Theologien des Petrus Abaelardus. Genetisch-kontextuelle Analyse und theologiegeschichtliche Relektüre
zur Beschreibung
    2010
28 978-3-374-02728-6 Pauline Allen Preaching Poverty in the Late Roman World. Perceptions and Realities (Book is published in English)
zur Beschreibung
    2009
27 978-3-374-02727-9 Angelika Rotter Christian Gottlob Leberecht Großmann (1783-1857). Vereinsgründung und kirchliche Verantwortung zwischen rationalismus und Neuluthertum
zur Beschreibung
    2009
26 978-3-374-02726-2 Eike Baumann Der Konvertit Victor Aimé Huber (1800-1869). Geschichte eines Christen und Sozialreformers im Spannungsfeld von Reformation und Reaktion
zur Beschreibung
    2009
25 978-3-374-02687-6 Christine Koch-Hallas Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen in der SBZ und Frühzeit der DDR 1945-1961. Eine Untersuchung über Kontinuitäten und Diskontinuitäten einer landeskirchlichen Identität
zur Beschreibung
    2009
24 978-3-374-02629-6 Burkhard Michael Beyer Christlicher Glaube und weltliche Herrschaft. Zum Gedenken an Günther Wartenberg
zur Beschreibung
    2008
23 978-3-374-02616-6 Burkhard Freiherr von Dörnberg Traum und Traumdeutung in der Alten Kirche. Die westliche Tradition bis Augustin
zur Beschreibung
    2008
22 978-3-374-02603-6 Roland Liebenberg Der Gott der feldgrauen Männer.
zur Beschreibung
    2008
21 978-3-374-02476-6 Roland Deines Walter Grundmann. Ein Neutestamentler im Dritten Reich
zur Beschreibung
    2007
20 978-3-374-02395-0 Gury Schneider-Ludorff Der fürstliche Reformator. Theologische Aspekte im Wirken Philipps von Hessen
zur Beschreibung
38,-- 2006
19 978-3-374-02396-7 Albrecht Beutel Christentum im Übergang. Neue Studien zu Kirche und Religion in der Aufklärungszeit
zur Beschreibung
    2006
18 3-374-02394-0 Susanne Schuster Aemilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt und Ahasver Fritsch. Eine Untersuchung zur Jesusfrömmigkeit im späten 17. Jahrhundert
zur Beschreibung
    2006
17 3-374-02385-1 Gisa Bauer Kulturprotestantismus und frühe bürgerliche Frauenbewegung in Deutschland. Agnes von Zahn-Harnack (1884-1950)
zur Beschreibung
    2006
16 3-374-02274-x Tobias Georges Quam nos divinitatem nominare consuevimus. Die theologische Ethik des Peter Abaelard
zur Beschreibung
    2005
15 3-374-02183-2 Kinzig / Leppin / Wartenberg Historiographie und Theologie. Kirchen- und Theologiegeschichte im Spannungsfeld von geschichtswissenschaftlicher Methode und theologischem Anspruch   2004
14 3-374-02182-4 Albrecht Beutel / Volker Leppin Religion und Aufklärung. Studien zur neuzeitlichen Umformung des Christlichen   2004
13 3-374-02181-6 Wolfram Kinzig Harnack, Marcion und das Judentum. Nebst einer kommentierten Edition des Briefwechsels Adolf von Harnacks mit Houston Stewart Chamberlain
zur Beschreibung
  2004
12   Ulrike Grüneklee Montaignes Weisheit   2003
11 3-374-02072-0 Günther Wartenberg Wittenberger Reformation und territoriale Politik   2003
10   Cornelia Kück Kirchenlied im Nationalsozialismus. Die Gesangbuchreform unter dem Einfluß von Christhard Mahrenholz und Oskar Söhngen   2003
9   Gössner Studenten in Wittenberg / Studien zur Kulturgeschichte des studentischen Alltags und zum Stipendienwesen in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts   2003
8   Junghans Spätmittelalter, Luthers Reformation, Kirche in Sachsen   2001
7 3-374-01854-8 Köhler Geschichte des Zisterzienserklosters Nimbschen (1243-1536/1542)   2001
6   Engelbrecht Kirchenleitung in der DDR   2000
5 3-374-01748-7 Hasse Zensur theologischer Bücher in Kursachsen im konfessionellen Zeitalter   2000
4   Schulz Spätaufklärung und Protestantismus   1999
3   Stengel Die Theologischen Fakultäten in der DDR   1998
2   Winter Gewalt gegen Geschichte   1998
1   Rieth Habsucht bei Martin Luther   1996
978-3-374-04856-4 Mandy Rabe
Zwischen den Fronten
Die »Mitte« als kirchenpolitische Gruppierung in Sachsen während der Zeit des Nationalsozialismus
Evangelisches Verlagshaus, 2017, 544 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23,5 cm
978-3-374-04856-4
58,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte Band 48
Die Studie zeichnet die Geschichte der sächsischen »Mitte« nach. Diese kirchenpolitische Gruppierung positionierte sich während der NS-Zeit zwischen den Deutschen Christen und der Bekennenden Kirche. Von ihren Anfängen werden die Linien bis zur Auflösung der »Mitte« als Sächsische Pfarrbruderschaft, so die offizielle Bezeichnung ab 1938, gezogen.
Die programmatischen Inhalte werden dargestellt und deren theologisch-ekklesiologischer Hintergrund skizziert. Ebenso werden die strukturelle Zusammensetzung erläutert sowie fünf Vertreter exemplarisch vorgestellt. Ein ausführliches Biogrammverzeichnis und ein umfangreicher Dokumentenanhang runden die Studie ab, für die vielfältiges Quellenmaterial verschiedener sächsischer Archive zum Großteil erstmals gesichtet und thematisch ausgewertet wurde.
978-3-374-04747-5 Susanne Kofler
Prophetie als Partizipation am Heilsplan?
Lutherische Prophetie im Konfessionellen Zeitalter (1550–1650)
Evangelisches Verlagshaus, 2017, 320 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23,5 cm
978-3-374-04747-5
48,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte Band 47
Prophetien treffen Aussagen über die Zukunft, um die Gegenwart zu gestalten. Das trifft auch für Prophetien aus lutherischen Kontexten im Konfessionellen Zeitalter zu. Diese Arbeit lotet aus, auf welche Strategien und Wissensbestände Laien wie Geistliche zurückgriffen, um Prophetien als Handlungsaufforderungen Gottes zu authentifizieren oder zurückzuweisen.
Die Studie zeichnet zudem nach, wie die Pluralität und Widersprüchlichkeit von Prophetien und ihrer Bewertung durch das Medium des Druckes sichtbar wurde. Im Bemühen, gesichertes Wissen über Gottes Heilsplan und die Teilhabe des Menschen daran zu erlangen, trat die Unsicherheit der menschlichen Erkenntnis zunehmend zu Tage.
978-3-374-04156-5 Band 46:
Johannes Zachhuber
Zwischen Idealismus und Historismus

Evangelisches Verlagshaus, 2015, 544 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23,5 cm
978-3-374-04156-5
58,00 EUR Warenkorb
Die Frage nach dem Wissenschaftscharakter der Theologie ist in den vergangenen zwei Jahrhunderten nie zur Ruhe gekommen. Zachhubers Buch rekonstruiert ihre Diskussion bei Ferdinand Christian Baur (1792–1860), Albrecht Ritschl (1822–1889) und ihren Schülern. Als Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung erweist Zachhuber den Versuch, historische und systematische Theologie in einem vom Deutschen Idealismus inspirierten Theorierahmen zu verbinden. Durch diesen Zugang gelingt es, einige der bis heute einflussreichen Theorien in der exegetischen, historischen und systematischen Theologie von ihrem Ursprung her und in ihren Prämissen verständlich zu machen.
Leseprobe
978-3-374-04065-0 Band 45:
Andrea Hofmann
Psalmenrezeption in reformatorischem Liedgut
Entstehung, Gestalt und konfessionelle Eigenarten des Psalmliedes,1523–1650
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 368 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23,5 cm
978-3-374-04065-0
68,00 EUR Warenkorb
In den Jahren 1523-1650 wurden im deutschspachigen Raum zahlreiche Kirchenlieder gedichtet, deren Textgrundlage die biblischen Psalmen waren. Das Psalmlied erfreute sich bei Lutheranern und Calvinisten, aber auch bei Katholiken und radikaleren Gruppierungen der Reformationszeit einer großen Beliebtheit. Seine Geschichte ist einerseits durch interkonfessionelle Kontakte, andererseits durch Abgrenzungsprozesse von anderen Konfessionen geprägt. Die Studie bietet einen Überblick über das Psalmliedrepertoire der Reformationszeit. Sie fragt nach seiner Entstehung, musikalischer und textlicher Gestalt und nach konfessionellen Eigenarten. Die Ergebnisse tragen dazu bei, den Prozess der Konfessionalisierung anhand dieser kulturprägenden reformatorischen Gattung weiterführend zu diskutieren.
Andrea Hofmann, Dr. theol., Jahrgang 1983, Studium der Theologie und Musikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Paris-Lodron-Universität Salzburg. 2013 Promotion in Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät Heidelberg. Seit 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Abteilung Abendländische Religionsgeschichte.
Leseprobe
978-3-374-04146-6 Band 44:
Julia Winnebeck
Apostolikumsstreitigkeiten
Diskussionen um Liturgie, Lehre und Kirchenverfassung in der preußischen Landeskirche 1871–1914
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 544 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23,5 cm
978-3-374-04146-6
58,00 EUR Warenkorb
Die Untersuchung bietet eine umfassende Gesamtdarstellung der sogenannten Apostolikumsstreitigkeiten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Den Gegenstand dieser Streitigkeiten bildeten der Gebrauch des apostolischen Glaubensbekenntnisses im Gottesdienst und dessen Rolle beim Eintritt in das Pfarramt. Die öffentliche Kritik am Apostolikum sowie die Weigerung, dasselbe ordnungsgemäß zu verwenden, veranlasste die preußische Kirchenleitung zum disziplinarischen Vorgehen gegen zahlreiche liberal gesinnte Geistliche. Die kontroversen öffentlichen Diskussionen dieser Disziplinarfälle können als Ausdruck des Grundkonflikts der konkurrierenden kirchlichen Richtungen um Wesen und Form der evangelischen Landeskirche gelten, der das ganze 19. und frühe 20. Jahrhundert durchzog und preußische Kirchenpolitik, Kirchengesetzgebung und liturgische Reformen maßgeblich bestimmte.
978-3-374-04141-1 Band 43:
Volker Leppin
Reformatorische Gestaltungen
Theologie und Kirchenpolitik in Spätmittelalter und Früher Neuzeit
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 416 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23,5 cm
978-3-374-04141-1
48,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte Band 43
Dass eine theologische Reform gesellschaftliche, politische und rechtliche Änderungen mit sich brachte, gehört zu den erstaunlichsten Phänomenen der Reformation. Der vorliegende Band versammelt mehrere Einzelstudien, die diesen Weg theologisch wie politisch nachzeichnen. Im Zentrum stehen auf der einen Seite die theologischen Themen der Freiheit und des allgemeinen Priestertums, auf der anderen wichtige politische Gestalter wie Johann Friedrich von Sachsen, Philipp von Hessen oder Ulrich von Württemberg. Auf diese Weise gewinnt die territoriale Reformation Kontur.
Leseprobe
978-3-374-03905-0 Band 42:
Thies Jarecki
Die Vorstellungen vom Bischofsamt bei Adam von Bremen

Evangelisches Verlagshaus, 2015, 368 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23,5 cm
978-3-374-03905-0
68,00 EUR Warenkorb
Dieses Buch will das bekannte Geschichtswerk des Bremer Domscholasters Adam von Bremen theologisch würdigen. Dazu untersucht es die Darstellung der Bischöfe in den einzelnen Amtsviten der gesta hammaburgensis ecclesiae pontificum und wertet sie als Zeugnisse von Adams Vorstellungen vom Bischofsamt aus. In Inhalt und Anlage seines Bischofsbildes erweist sich der Bistumsgeschichtsschreiber als Repräsentant des Bremer Domklerus.
Geprägt durch die Tradition der Aachener Regel, frei von der polemischen Kanonikerkritik der Kirchenreformer und gemeinschaftsbewusster als die brieflichen Erwartungen, die sein Zeitgenosse und Amtskollege Meinhard von Bamberg gegenüber Bischöfen formuliert hat, vermittelt Adam eine aus überlieferten Werten und Ressourcen gespeiste spezifische Auffassung von geistlicher Leitung.
Thies Siebet Jarecki, Jahrgang 1978, studierte Evangelische Theologie in Heidelberg, Jena, Göttingen und Rom. Er ist Pastor der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und Mitglied der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte. Mit der vorliegenden Arbeit wurde er 2013 an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen promoviert.
Leseprobe
Band 41
Albrecht Beutel
Glaube und Vernunft
Studien zur Kirchen- und Theologiegeschichte des späten 18. Jahrhunderts
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 304 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23,5 cm
978-3-374-03627-1
58,00 EUR Warenkorb
Der Band vereinigt eine Auswahl von Beiträgen, die in den Jahren 2010 bis 2012 auf den Tagungen des Arbeitskreises »Religion und Aufklärung« gehalten wurden. Sie spiegeln ein weites Feld an Quellen, Themen sowie methodischen Überlegungen und bezeugen die Vielgestaltigkeit der historischen Aufklärung und ihrer voranschreitenden Erforschung.

In der konkreten Betrachtung einzelner Segmente der Christentumsgeschichte werden neben den Institutionen Staat, Kirche, Universität und Schule auch diverse lebensweltliche und mentalitätsgeschichtliche Kontexte des 18. Jahrhunderts behandelt. Die Arbeitstitel der einzelnen Tagungen lauteten: »Die theologische Frühaufklärung«, »Aufklärung macht Schule« und »Umstrittener Kultus. Religionspraktische Reformen im 18. Jahrhundert«.
Leseprobe
  Band 40
Dorothee Kommer
Reformatorische Flugschriften von Frauen
Flugschriftenautorinnen der frühen Reformationszeit und ihre Sicht von Geistlichkeit

Evangelisches Verlagshaus, 2013, 304 Seiten, Hardcover,
15,5 x 23,5 cm
978-3-374-03163-4
vegriffen, nicht mehr lieferbar
Das neue Medium der Flugschrift ermöglichte auch Frauen, in der Öffentlichkeit zu wirken und damit die Verbreitung reformatorischer Ideen voranzubringen. Zwischen 1523 und 1534 gingen im deutschen Sprachraum 18 Flugschriften reformatorisch denkender Frauen in den Druck, eine weitere erschien 1557. Drei der Autorinnen bleiben anonym; die übrigen sind Argula von Grumbach, Herzogin Ursula von Münsterberg, Florentina von Oberweimar, Margareta von Treskow, Ursula Weyda sowie Katharina Zell.
Ein immer wiederkehrendes Thema in diesen Flugschriften ist die Auseinandersetzung mit geistlichen Personen und Autoritäten, die die Frauen dazu führt, auch ihr eigenes Selbstverständnis zu reflektieren und sich – ganz im reformatorischen Sinn wie die Männer – als mit dem Geist Gottes Begabte zu verstehen.

Dorothee Kommer, Dr. theol., Jahrgang 1969, studierte Evangelische Theologie bis 1998 und war von 1999 bis 2002 Stipendiatin des Graduiertenkollegs Ars und Scientia. Seit 2008 ist sie Pfarrerin in Hechingen. Kommer wurde 2012 mit der vorliegenden Arbeit an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen promoviert.
978-3-374-03162-7 Band 39
Susanne Schenk
Ama et habe
Perspektiven des Heils in Anselms Korrespondenz mit Frauen

Evangelisches Verlagshaus, 2013, 304 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23,5 cm
978-3-374-03162-7
48,00 EUR
Die Studie zur Frauenkorrespondenz Anselm von Canterburys entdeckt den großen Denker und Kirchenpolitiker als feinsinnigen Seelsorger. Der Prior und Abt von Bec stand in Kontakt mit Adelsfrauen, die das Kloster auf vielfältige Weise unterstützten; als Erzbischof von Canterbury verfasste Anselm Schreiben an die Fürstinnen des Investiturstreits.
Die Studie untersucht die Perspektiven des Heils, die der monastische Theologe seinen Adressatinnen außerhalb des Klosters eröffnete. Inhaltliche Entsprechungen in den theoretischen Schriften Anselms werden aufgezeigt und damit eine beachtliche Interdependenz von Spiritualität und Theologie/Philosophie in dessen Werk. Zu den neuen Erkenntnissen der Studie gehören Anselms Beiträge zur Entwicklung des hochmittelalterlichen Inklusentums und der Brautmystik.
Die Autorin wurde mit dieser Arbeit 2012 an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau promoviert.
Leseprobe
Susanne Schenk, Dr. theol., Jahrgang 1972, studierte Evangelische Theologie in Bethel, Oxford, Princeton, Heidelberg und Tübingen. Sie ist ordinierte Pfarrerin, arbeitet aber seit 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte mit den Schwerpunkten Mittelalter und Reformation der Evangelisch-theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
  Band 38
Nikola Schmutzler
Evangelisch-sozial als Lebensaufgabe
Das Leben und Wirken von Pfarrer Johannes Herz (1877–1960)


Evangelisches Verlagshaus, 2012, 416 Seiten, Hardcover,
15,5 x 23,5 cm
978-3-374-03071-2
In dieser Untersuchung wird an einem der Protagonisten des Sozialen Protestantismus, Johannes Herz, evangelisch-soziales Handeln im 20. Jahrhundert exemplarisch dargestellt. Dabei werden die typisch evangelisch-sozialen Arbeitsfelder im Vereinsprotestantismus, ESK und SESV, beleuchtet. Darüber hinaus werden Handlungsfelder in den Blick genommen, in die Herz seine evangelisch-soziale Prägung hineingetragen hat, wie der Neuaufbau der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens nach beiden Weltkriegen, seine Tätigkeit in den Entscheidungsgremien der DEK, das Verhalten in der NS-Diktatur sowie der Diktatur des Proletariats und sein Wirken als Pfarrer in den sächsischen Städten Chemnitz und Leipzig.
Grundlage der Untersuchung sind Quellen aus sächsischen Archiven, die zum Teil erstmals gesichtet und ausgewertet wurden.
Nikola Schmutzler, Jahrgang 1977, studierte von 1996 bis 2003 Evangelische Theologie und seit 2005 nebenberuflich Liturgiewissenschaft in Leipzig, Halle, Jena und Erfurt. Seit 2009 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit den Forschungsschwerpunkten Territorialkirchengeschichte und Kirchenausstattung am Institut für Kirchengeschichte der Universität Leipzig. Die Autorin wurde mit dieser Arbeit im Jahr 2011 von der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig promoviert.
Leseprobe
  Band 37
Barbara Liedtke
Völkisches Denken und Verkündigung des Evangeliums
Die Rezeption Houston Stewart Chamberlains in evangelischer Theologie und Kirche während der Zeit des »Dritten Reiches«

Evangelisches Verlagshaus, 2012, 432 Seiten, Hardcover,
15,5 x 23,5 cm
978-3-374-02999-0
Der Rassentheoretiker Houston Stewart Chamberlain (1855–1927) gehört zu den bedeutendsten Publizisten der völkischen Bewegung und gilt als wichtiger ideologischer Vorläufer des Nationalsozialismus. Als Vertreter eines völkischen Christentums zog Chamberlain auch das Interesse protestantischer Kreise auf sich, die ihn rezipierten und diskutierten.
Die vorliegende Studie arbeitet die Rezeption Chamberlains in evangelischer Theologie und Kirche von ihren Anfängen bis ins ›Dritte Reich‹ auf, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Jahren 1933 bis 1945 liegt. Ausgehend von einer Darstellung der Weltanschauung Chamberlains und ihrer spezifisch christlichen Grundierung und eingebettet in den kirchenhistorischen Kontext, geht sie den unterschiedlichen Formen und Intentionen der Rezeption und ihrer Verortung im kirchenpolitischen Spektrum des Protestantismus nach.

  Band 36
Hans Schneider
Gesammelte Aufsätze I
Der radikale Pietismus

Evangelisches Verlagshaus, 2011, 448 Seiten, Hardcover,
15,5 x 23,5 cm
978-3-374-02983-9
Der erste Band der »Gesammelten Aufsätze« von Hans Schneider (geb. 1941) umfasst seine wichtigsten Beiträge zum »radikalen Pietismus«, darunter einige bislang schwer zugängliche englischsprachige Veröffentlichungen. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat der Marburger Kirchenhistoriker dieses Forschungsfeld maßgeblich geprägt.

Hrsg. von Wolfgang Breul und Lothar Vogel
Neben einem wegweisenden Forschungsbericht versammelt der Band personenbezogene Beiträge zu Gottfried Arnold, Ernst Christoph Hochmann von Hochenau, Eberhard Ludwig Gruber, Alexander Mack und anderen Exponenten des radikalen Pietismus sowie Arbeiten zu Themen wie ihrem Geschichtsbild, ihrer Zukunftserwartung, ihrem Taufverständnis, Einflüssen der Hermetik und ihrer Wirksamkeit in Skandinavien.


Die Aufsätze sind auch für literatur- und kulturwissenschaftliche Zugänge zur Pietismusforschung von besonderem Interesse.
  Band 35
Hanna Kauhaus
Vielfältiges Verstehen
Wege der Bibelauslegung im 18. Jahrhundert

Evangelisches Verlagshaus, 2011, 352 Seiten, Hardcover,
15,5 x 23,5 cm
978-3-374-02886-3
Im Zeitalter der Aufklärung vollziehen sich in Bibelwissenschaft und Exegese wesentliche Umbrüche. Dass sie aber nicht geradlinig auf die Entstehung historisch-kritischer Bibelauslegung zulaufen, zeigt diese Studie. In einem exemplarischen Querschnitt untersucht Hanna Kauhaus 27 Auslegungstexte auf den methodischen Umgang der Autoren mit dem jeweiligen Bibeltext und auf dessen implizite theologische und philosophische Voraussetzungen. Um die beiden Königsberger Philosophen Immanuel Kant und Johann Georg Hamann wird ein geistiges Cluster konstruiert, zu dem neben wenig bekannten Theologen aus dem lokalen Umfeld auch Sigmund Jacob Baumgarten, Johann David Michaelis, Johann Caspar Lavater und Edward Young gehören. Analyse und Vergleich der Beispiele zeigen, wie sich die Auslegungen durch ihr Verhältnis zu Sprache, Geschichte, Dogmatik, Philosophie und Erfahrung charakterisieren lassen.

Die Autorin wurde 2010 mit dieser Arbeit im Fach Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universtät Jena promoviert.
  Band 34
Daniel Gehrt
Ernestinische Konfessionspolitik
Bekenntnisbildung, Herrschaftskonsolidierung und dynastische Identitätsstiftung vom Augsburger Interim 1548 bis zur Konkordienformel 1577

Evangelisches Verlagshaus, 2011, 704 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23,5 cm
978-3-374-02857-3
78,00 EUR
Der Verlust der sächsischen Kurwürde im Schmalkaldischen Krieg und die Konfrontation mit dem Augsburger Interim 1548 bildeten den Ausgangspunkt einer qualitativ neuen Religionspolitik der Ernestiner. Der »geborene Kurfürst« Johann Friedrich I. von Sachsen konsolidierte sein stark reduziertes Territorium in Thüringen, indem er eine eng an Luther orientierte Konsensbasis für die evangelischen Reichsstände förderte.
Gehrt verfolgt die Konfessionsbildung auch unter der nächsten Fürstengeneration bis zur Konkordienformel 1577.
Untersucht werden der mit der Universität Jena eng verbundene institutionelle Aufbau der Landeskirche, die territoriale Bekenntnisbildung, die Medien-, Zensur-, Bildungs- und Personalpolitik, die innerevangelischen Einigungsverhandlungen sowie Aspekte der theologischen Polemik.

Daniel Gehrt, Dr. phil., Jahrgang 1970, studierte Neuere Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Germanistische Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 2004 arbeitet er als Handschriftenbearbeiter an der Forschungsbibliothek Gotha. Gehrt wurde mit der vorgelegten Arbeit im Jahr 2007 von der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena promoviert.
  Band 33
Knut Hg. Schäferdick
Quellen zur Christianisierung der Sachsen

Evangelisches Verlagshaus, 2010, 152 Seiten, Hardcover,
15,5 x 23,5 cm
978-3-374-02788-0
Die Christianisierung der Sachsen ist das am eingehendsten diskutierte und dokumentierte Kapitel der deutschen Christianisierungsgeschichte. Aus diesem Grund lohnt es in besonderer Weise, einmal die wesentlichsten einschlägigen Quellen zusammenzustellen.

Alle Quellentexte wurden neu übersetzt, mit Ausnahme eines kurzen Auszugs aus dem Heliand, für den auf die anspruchsvolle Übersetzung von Felix Genzmer zurückgegriffen wurde. Zudem wurden alle Texte mit Anmerkungen versehen. Hinzugekommen ist eine einleitende Darstellung der sächsischen Christianisierungsgeschichte mit Querverweisen auf die Quellentexte.
  Band 32
C. Helmer, Bo K. Holm (Eds)
Transformations in Luther`s Theology
Historical and Contemporary Reflections

Evangelisches Verlagshaus, 2011, 288 Seiten, Hardcover,
15,5 x 23,5 cm
978-3-374-02856-6
New research on Luther focuses on his exciting potential to be a dialogue partner for religion and theology today. This edited collection considers how Luther’s most important reformation-theological insights have been interpreted and understood throughout the past century and how his key theological ideas can be recontextualized by contemporary global issues.
Luther’s theology is ultimately relevant to the political, economic, and justice-dimensions of human flourishing.

Die neuere Lutherforschung legt einen Schwerpunkt auf die hochinteressanten Möglichkeiten, Luther als einen Dialogpartner für Religion und Theologie heute zu lesen. Der vorliegende Sammelband verdeutlicht, wie Luthers wichtigste reformationstheologische Einsichten im vergangenen Jahrhundert interpretiert und verstanden wurden und wie seine theologischen Schlüsselvorstellungen für die modernen globalen Fragestellungen fruchtbar gemacht werden können.
Luthers Theologie ist in ihrer ethischen Bedeutung von höchster Relevanz für Politik, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit.
  Band 31
Hg.A. Beutel, M. Wriedt, V. Leppin, U.Sträter
Aufgeklärtes Christentum
Beiträge zur Kirchen- und Theologiegeschichte des 18. Jahrhunderts

Evangelisches Verlagshaus, 2010, 400 Seiten, Hardcover,
15,5 x 23,5 cm
978-3-374-02790-3
Dieser Band präsentiert die jüngsten Forschungsergebnisse des interdisziplinären Arbeitskreises »Religion und Aufklärung«. Neben Untersuchungen zu wichtigen Repräsentanten der theologischen Aufklärung wie Johann Joachim Spalding, Hermann Samuel Reimarus, Johann Caspar Lavater oder Immanuel Kant werden auch motiv- und strukturgeschichtliche Themen behandelt, beispielsweise die aufklärerische Forderung nach Glaubensfreiheit und Toleranz, die erwachende historisch-kritische Bibelauslegung oder die Entstehung einer neuprotestantischen Theorie der Kirchengeschichtsschreibung.

Die seit einigen Jahren wieder aufblühende Erforschung der theologischen Aufklärung erfährt durch diese Studien wegweisende, in marterialer und methodischer Hinsicht innovative Impulse.

Albrecht Beutel, Dr. theol., geb. 1957, ist o. Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster.
Volker Leppin, Dr. theol., geb. 1966, ist o. Professor für Kirchengeschichte an der Universität Jena.
Udo Sträter, Dr. theol., geb. 1952, ist o. Professor für Kirchengeschichte an der Universität Halle-Wittenberg.
Markus Wriedt, Dr. theol., geb. 1958, ist o. Professor für Kirchengeschichte an der Universität Frankfurt/Main und Regular Visiting Professor of Historical Theology an der Marquette University Milwaukee WI.
  Band 30
Anne-Kristin Kupke
Die Kirchen- und Schulvisitationen im 17. Jahrhundert auf dem Gebiet der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
Mit einem Repertorium der Visitationsakten

Evangelisches Verlagshaus, 2010, 500 Seiten, Hardcover,
17,0 x 24,0 cm
978-3-374-02762-0
Visitationen dienen der Einsichtnahme in das kirchliche Leben vor Ort. Die Autorin hat dabei das Gebiet der heutigen Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens im Blick.

Die wissenschaftliche Studie, die sich u. a. auf landesweite kurfürstliche Lokal- und Generalvisitationen im 17. Jahrhundert stützt, arbeitet die Funktion und Bedeutung der Visitationen im Rahmen des landesherrlichen Kirchenregiments eindrucksvoll heraus. Dabei wird der Visitationsverlauf sowohl in seinen Grundzügen als auch exemplarisch dargestellt.
Ein Repertorium listet die Zeiträume, Visitatoren, Quellen und die betroffenen Gemeinden der einzelnen Visitationsreisen auf.
Mit Hilfe des Sachregisters kann der Quellenwert der Visitationsakten für bestimmte Fragestellungen, seien sie kirchenrechtlicher, kulturhistorischer oder sozialgeschichtlicher Natur, festgestellt werden.
  Band 29
Ingo Klitzsch
Die Theologien des Petrus Abaelardus
Genetisch-kontextuelle Analyse und theologiegeschichtliche Relektüre

Evangelisches Verlagshaus, 2010, 624 Seiten, Hardcover,
17,0 x 24,0 cm
978-3-374-02761-3
Petrus Abaelardus war einer der einflussreichsten Denker des Mittelalters. Die vorliegende Studie geht seiner Denkentwicklung anhand der theologischen Schriften nach.

Im Zentrum der Untersuchung stehen die sogenannten »Theologien« des Petrus Abaelardus (1079–1142), die über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren entstanden sind. Die gewählte Methodik macht es dem Autor möglich, in diesem von der internationalen Forschung bereits intensiv behandelten Feld neue Akzente zu setzen. So wird die Entstehung dieser Schriften konsequent mit ihrem jeweiligen Kontext verbunden.
Akribische Detailuntersuchungen, in die auch weitere Schriften Abaelards und seiner Kritiker miteinbezogen werden, verfolgen die Denkentwicklung des »Theologen« Abaelard. Dabei stellt der Autor mitunter auch verbreitete Deutungsmuster in Frage.
  Band 28
Pauline Allen
Preaching Poverty in the Late Roman World
Perceptions and Realities (Book is published in English)

Evangelisches Verlagshaus, 2009, 304 Seiten, Hardcover,
17,0 x 24,0 cm
978-3-374-02728-6
In 2002 the influential scholar of Late Antiquity, Peter Brown, published a series of lectures as a monograph titled Poverty and Leadership in the Later Roman Empire. Brown set out to explain a trend in the late Roman world observed in the 1970s by French social and economic historians, especially Paul Veyne and Evelyn Patlagean, namely that prior to the fourth century and the rise in dominance of Christianity, the poor in society went unrecognized as an economic category. This corresponded with the Greco-Roman understanding of patronage, whereby the state and private donors concentrated their largesse upon the citizen body. Non-citizens, for instance, were excluded from the dole system, in which grain was distributed to citizens of a city regardless of their economic status. By the end of the sixth century, rich and poor were not only recognized economic categories, but the largesse of private citizens was now focused on the poor. Brown proposed that the Christian bishop lay at the heart of this change.

The authors set out to test Brown’s thesis amid growing interest in the poor and their role in early Christianity and in Late Antique society. They find that the development and its causes were more subtle and complex than Brown proposed and that his account is inadequate on a number of crucial points including rhetorical distortion of the realities of poverty in episcopal letters, homilies and hagiography, the episcopal emphasis on discriminate giving and self-interested giving, and the degree to which existing civic patronage structures adhered in the Later Roman Empire of the fourth and fifth centuries.
  Band 27
Angelika Rotter
Christian Gottlob Leberecht Großmann (1783-1857)
Vereinsgründung und kirchliche Verantwortung zwischen rationalismus und Neuluthertum

Evangelisches Verlagshaus, 2009, 512 Seiten, Hardcover,
17,0 x 24,0 cm
978-3-374-02727-9
Christian Gottlob Leberecht Großmann, Gründer des Gustav-Adolf-Werkes, gab bedeutende Anstöße für die Entwicklung der sächsischen Kirchengeschichte. Die Autorin geht seiner Wirkungsgeschichte nach.

Das älteste evangelische Diasporahilfswerk, das heute weltweit arbeitende Gustav-Adolf-Werk, verdankt seine Entstehung den inhaltlichen Impulsen des Leipziger Superintendenten und Theologieprofessors Christian Gottlob Leberecht Großmann. Die vorliegende, auf einer intensiven Quellendiskussion basierende Studie über Leben und Werk dieser kirchengeschichtlich wichtigen Persönlichkeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts illustriert zugleich Ausschnitte einer bedeutsamen Epoche sächsischer Kirchengeschichte und öffnet den Blick auf Entwicklungslinien innerhalb des Protestantismus zwischen Spätaufklärung und aufkommendem Neuluthertum.
  Band 26
Eike Baumann
Der Konvertit Victor Aimé Huber (1800-1869)
Geschichte eines Christen und Sozialreformers im Spannungsfeld von Reformation und Reaktion

Evangelisches Verlagshaus, 2009, 304 Seiten, Hardcover,
17,0 x 24,0 cm
978-3-374-02726-2
Dieses biografische Werk stellt einen der originellsten Zeitzeugen des 19. Jahrhunderts vor, der die Spannungen zwischen liberaler und konservativer Strömung in sich vereint.

Als Spross einer namhaften Bildungsbürgerfamilie genoss Victor Aimé Huber eine aufgeklärte, religionsferne Erziehung und reiste als jugendlicher Revolutionär durch Europa, beseelt von den Idealen des Liberalismus. Aus einer Lebenskrise heraus konvertierte er mit 29 Jahren zum fromm-erweckten Protestanten. In der Folge tendierte Huber politisch zum Konservativismus und engagierte sich in der Inneren Mission. Als konservativer Publizist und Professor gelang ihm der Sprung an die Berliner Universität, von wo aus er sich einen Namen als erster deutscher Genossenschaftstheoretiker machte. Hubers Gedanken kamen auf christlich-konservativer Seite jedoch zu früh; sie wurden erst nach seinem Tod rezipiert.
  Band 25
Christine Koch-Hallas
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen in der SBZ und Frühzeit der DDR 1945-1961
Eine Untersuchung über Kontinuitäten und Diskontinuitäten einer landeskirchlichen Identität

Evangelisches Verlagshaus, 2009, 432 Seiten, Hardcover,
17,0 x 24,0 cm
978-3-374-02687-6
Die besonderen Bedingungen in Thüringen räumen die Möglichkeit ein, exemplarisch das Fortwirken kirchlich-theologischer Identitäten innerhalb einer Landeskirche über die großen Systembrüche von 1918, 1933 und 1945 hinweg zu beleuchten. Dabei ist danach zu fragen, welches Selbstverständnis sich die verschiedenen innerkirchlichen Gruppierungen bewahrten, wie sie kirchenpolitisch wirksam wurden und ob und wie sich ihre theologisch-kirchlichen Konzepte in einer veränderten gesellschaftspolitischen Umwelt wandelten.
Auf der Basis umfangreichen Archivmaterials wird auch die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Staat und Landeskirche in den fünfziger Jahren geschildert. Die Zusammenarbeit führender Thüringer Kirchenvertreter mit dem Ministerium für Staatssicherheit kommt in den Blick.
  Band 24:
Burkhard Michael Beyer
Christlicher Glaube und weltliche Herrschaft
Zum Gedenken an Günther Wartenberg

Evangelisches Verlagshaus, 2008, 400 Seiten, Hardcover,
17,0 x 24,0 cm
978-3-374-02629-6
Das Buch ist dem Leipziger Kirchenhistoriker Günther Wartenberg gewidmet. der im Sommer 2007 unerwartet verstarb. Im Zentrum seiner wissenschaftlichen Forschungen stand das Spannungsfeld »Christlicher Glaube und weltliche Herrschaft«.
Daran anknüpfend stehen in dem Band zunächst theologische Grundlagen dieses Zusammenspiels und die Arbeit an Quellen im Mittelpunkt. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf Teilaspekten der Kirchengeschichte sowie der religiös-humanistischen Bildung.
  Band 23:
Burkhard Freiherr von Dörnberg
Traum und Traumdeutung in der Alten Kirche
Die westliche Tradition bis Augustin
Evangelisches Verlagshaus, 2008, 360 Seiten, Hardcover, 17,0 x 24,0 cm
978-3-374-02616-6
Der Traum und seine Deutung sind seit Menschengedenken Gegenstand des Dichtens und Erzählens, des Glaubens und Reflektierens. Die Arbeit erhellt den spezifischen Umgang mit Träumen, den die Christen der lateinischen Kirche von Tertullian bis Augustin pflegten. Einzelstudien, u. a. zur frühchristlichen Märtyrerliteratur (Passio Perpetue), zu Cyprian, Laktanz, Ambrosius und Hieronymus, werden durch thematische Exkurse zur antiken Tradition der Traummotive, Traumbilder und Traumtheorie ergänzt. Dabei nimmt der Autor umfassend auf die antike Literatur und deren Auswertung durch moderne Wissenschaftler, auch weit über den deutschsprachigen Bereich hinaus, Bezug. Das Buch schließt entsprechend mit einem vergleichenden Ausblick auf das moderne Verständnis vom Phänomen »Traum«.
(siehe dazu auch Fontes Christiani)
Band 22:
Liebenberg, Roland
Der Gott der feldgrauen Männer

Evangelisches Verlagshaus, 2008, 504 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02603-6
Die theozentrische Erfahrungstheologie von Paul Althaus d. J. im Ersten Weltkrieg
Erstmals wird der theologische, ideologische und politische Werdegang des Theologen Paul Althaus d. J. (1888­1966) im Ersten Weltkrieg anhand von bisher unbekannten Quellen ausführlich untersucht. Die theozentrische Erfahrungstheologie, die sich Althaus bis Ende 1918 erarbeitete, bildet das geistige Fundament für sein späteres Wirken als weithin ausstrahlender Erlanger Theologe und Vordenker der völkischen Bewegung im kirchlich­protestantischen Milieu der Weimarer Zeit.
Der Autor wurde mit dieser Arbeit im Jahr 2006 von der Theologischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Nürnberg promoviert.
  Band 21
Roland Deines
Walter Grundmann
Ein Neutestamentler im Dritten Reich

Evangelisches Verlagshaus, 2007, 300 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02476-6
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte Band 21
Der Band präsentiert die aktuellen Forschungsergebnisse einer Sozietät an der Theologischen Fakultät Jena im Sommer 2005 zu Walter Grundmann, dessen Wirken bisher vorwiegend mit Blick auf seine führende Rolle im sog. „Entjudungsinstitut“ in Eisenach erforscht worden ist. Hier nun wird auch nach der Vorgeschichte und den Kontexten seiner Jenaer Zeit gefragt. Neben Reflexionen zu den Nachwirkungen seines Werkes geht es zudem um eine kritische Analyse seiner wissenschaftlichen Biographie.
Ziel der Beiträge ist es, im Miteinander von kirchenhistorischer und exegesegeschichtlicher Arbeit das Wirken des völkischen Theologen Grundmann im Dritten Reich zu erhellen. Dazu konnte erstmals auch der seit Dezember 2005 zugängliche Nachlass Grundmanns im Landeskirchlichen Archiv Eisenach genutzt werden.

Roland Deines, Dr. theol. habil., Jahrgang 1961, ist Lecturer in New Testament am Department of Theology and Religious Studies, University of Nottingham. Er studierte Evangelische Theologie in Basel und Tübingen, promovierte 1997 und habilitierte 2004. An der Ben Gurion University of the Negev in Beer-Sheva (Israel) lehrte er von 2003-2006.

Volker Leppin, Dr. theol. habil., Jahrgang 1966, ist Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Evangelische Theologie in Marburg, Jerusalem und Heidelberg, promovierte 1994 und habilitierte 1997.

Karl-Wilhelm Niebuhr, Dr. theol. habil., Jahrgang 1956, ist Professor für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Evangelische Theologie in Halle, promovierte 1986 und habilitierte 1991. Von 1994-1996 war er Professor für Biblische Theologie (evangelisch) an der TU Dresden.

  Band 20
Gury Schneider-Ludorff
Der fürstliche Reformator
Theologische Aspekte im Wirken Philipps von Hessen

Evangelisches Verlagshaus, 2006, 280 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02395-0
38,00 EUR
Die Studie betont die theologische Komponente der Fürstenreformation am Beispiel Philipps von Hessen. Damit setzt sie im Schnittfeld von Theologie und allgemeiner Geschichte mit der konsequenten theologischen Perspektive einen eigenen Akzent. Sie zeichnet das Verwobensein von politischem Denken und Handeln und den theologischen Überzeugungen Philipps von Hessen nach und konturiert ein neues Gesamtbild seiner Persönlichkeit.
Mit dem Konzept der „Deutungsoffenheit“ beleuchte die Studie das Handeln des Landgrafen im zeitgenössischen Kontext. Sie zeigt auf, dass die Fronten zunächst keinesfalls eindeutig waren und somit auch die für seine Person oft angenommene frühe Festlegung auf reformatorische Positionen weniger eindeutig ist, als es den ersten Anschein hat.

Mit dieser Arbeit habilitierte die Autorin im Jahr 2005 an der Friedrich-Schilller-Universität Jena.
Gury Schneider-Ludorff, Dr. theol., Jahrgang 1965, ist Professorin für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau.
  Band 19
Albrecht Beutel, Volker Leppin,
Udo Sträter
Christentum im Übergang
Neue Studien zu Kirche und Religion in der Aufklärungszeit

Evangelisches Verlagshaus, 2006, 272 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02396-7
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte Band 19
Mit diesem Band liegt nach „Religion und Aufklärung“ (AKThG 14) eine weitere Sammlung von Studien vor, die aus dem gleichnamigen Arbeitskreis hervorgegangen sind. Neben Untersuchungen zu einzelnen Vertretern der theologischen Aufklärung wie Johann Joachim Spalding, Johann Matthias Schroeckh, Gottlieb Jakob Planck oder Karl Gottlieb Bretschneider finden sich Beiträge zu übergreifenden Themen des Kirchenverständnisses, der Abendmahlslehre oder der Kommunikationsformen der theologischen Aufklärung. Die Studien erschließen damit weitere wichtige Aspekte der theologischen Aufklärung, der sich die kirchenhistorische, exegesegeschichtliche, systematische und praktisch-theologische Forschung seit einigen Jahren mit verstärkter Intensität zuwendet.

Albrecht Beutel, Dr. theol., Jahrgang 1957, studierte Theologie, Philosophie und Germanistik in Tübingen und Zürich und ist heute Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster.

Volker Leppin, Dr. theol., Jahrgang 1966, ist Professor für Kirchengeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Udo Sträter, Dr. theol., Jahrgang 1952, ist Professor für Kirchengeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
  Band 18
Susanne Schuster
Aemilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt und Ahasver Fritsch
Eine Untersuchung zur Jesusfrömmigkeit im späten 17. Jahrhundert
Evangelisches Verlagshaus, 2006, 240 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02394-3  
Die Gräfin Aemilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt gilt als die schaffensreichste Liederdichterin des deutschen Protestantismus. Zeitgleich wirkte der Jurist Ahasver Fritsch am Rudolstädter Hof, der als Erbauungsschriftsteller bekannt war. mit dieser Arbeit wird erstmals das Leben und Werk von Aemilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt und Ahasver Fritsch qus theologischer Perspektive untersucht und gewürdigt.
Bearbeitet wurde die Rezeption theologischer Traditionen durch Aemilie Juliane und Ahasver Fritsch. Neben den Erbauungsschriften und Liedern wurden Gemälde, Titelkupfer, das Trauerschrifttum, Legate und der private Briefwechsel analysiert sowie Aemilie Julianes ""Weiber-Aqua-Vit"" - eine Erbauungsbuch für schwangere und gebärende Frauen. Mit der Frage nach den Formen der Frömmigkeit im Alltag wird die praxis pietatis von Aemilie Juliane und Fritsch miteinander ins Gespräch gebracht.
die Arbeit versteht sich als Beitrag zur Pietismusforschung. Zugleich wird damit eine Lücke innerhalb der thüringischen Kirchengeschichte geschlossen.

Susanne Schuster, Jahrgang 1969, studierte evangelische Theologie und Philosophie in Halle, Heidelberg und Leipzig und promovierte 2005 in Jena. Zur Zeit ist sie Vikarin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen.
  Band 17
Gisa Bauer
Kulturprotestantismus und frühe bürgerliche Frauenbewegung in Deutschland
Agnes von Zahn-Harnack (1884-1950)

Evangelisches Verlagshaus, 2006, 568 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02385-1  
Die Arbeit schließt die Forschungslücke zur Biographie Agnes von Zahn-Harnacks und ordnet ihr Wirken in die zeitgenössische Theologie- und Profangeschichte ein. Das Engagement der Tochter des Kirchenhistorikers und Kulturprotestanten Adolf von Harnack wird unter einem Doppelaspekt ausgewertet: einerseits Zahn-Harnacks Wirken im Bereich der Theologie – paradigmatisch dafür steht die Biographie ihres Vaters von 1936 – und andererseits ihr Einsatz für Ziele der frühen bürgerlichen Frauenbewegung, z. B. als Vorsitzende des Bundes Deutscher Frauenvereine von 1931 bis 1933.
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen demzufolge die von vier verschiedenen politischen Systemen und zwei Weltkriegen geprägte Biographie Zahn-Harnacks und ihr zeitgeschichtlicher Kontext. Daneben wird der Vernetzung frauenemanzipatorischer Arbeit mit protestantischen und theologisch beschreibbaren Lebenskategorien generell nachgegangen. Die Untersuchung hat, dem Sujet entsprechend, einen kultur- und ideengeschichtlichen Zugriff und bietet einen Beitrag zur Theologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Die Autorin wurde mit dieser Arbeit im Jahr 2005 von der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig promoviert.
Gisa Bauer, Dr. theol., geb. 1970, Studium der Theologie 1990-1998, ist seit 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kirchengeschichte des Institutes für Kirchengeschichte der Theologischen Fakultät Leipzig.
  Band 16
Tobias Georges
Quam nos divinitatem nominare consuevimus
Die theologische Ethik des Peter Abaelard

Evangelisches Verlagshaus, 2005, 336 Seiten, Klappenbroschur,
17 x 24 cm
978-3-374-02274-8
Peter Abaelard (1079–1142) leistete einen herausragenden Beitrag zur Geschichte der Ethik im 12. Jahrhundert.
Das Buch widmet sich einer grundlegenden Untersuchung seines ethischen Denkens aus theologischer Perspektive. Ausgehend von einer konsequenten Berücksichtigung des historischen Kontextes untersucht Tobias Georges die für die Ethik zentralen Werke Abaelards: die Collationes, Brief 8 an Heloisa, den Römerbriefkommentar sowie das Scito te ipsum. In diesen Schriften zeigt sich, dass Abaelards Ethik bei der Frage nach Gott als dem höchsten Gut ansetzt, Teil der Verstehensbemühungen um den christlichen Glauben und die Heilige Schrift ist und somit von einem dezidiert theologischen Ansatz her durchgeführt wird. Dabei tritt die Verwurzelung von Abaelards Ethik in ihrem zeitgenössischen Zusammenhang sowie ihr Augustinismus zu Tage.

Tobias Georges, Dr. theol., Jahrgang 1972, ist Hochschulpfarrer in Nürnberg. Mit dieser Arbeit wurde er im Jahr 2004 an der Theologischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg promoviert.
  Band 13
Wolfram Kinzig
Harnack, Marcion und das Judentum
Nebst einer kommentierten Edition des Briefwechsels Adolf von Harnacks mit Houston Stewart Chamberlain

Evangelische Verlagsanstalt, 2004, 350 Seiten, Hardcover,
17 x 24 cm
978-3-374-02181-9
Das Verhältnis des Kirchenhistorikers und Wissenschaftsorganisators Adolf von Harnack (1851–1930) zum Judentum ist auffällig uneindeutig. So verurteilte er zwar die antisemitischen Ausfälle des Hofpredigers Adolf Stoecker in unmissverständlichem Ton; er wollte aber ebenso das Alte Testament aus dem christlichen Kanon entfernen, er zeichnete das antike Judentum in düsteren Farben und er unterhielt über ein Vierteljahrhundert hinweg einen Briefwechsel mit dem Publizisten und Rassetheoretiker Houston Stewart Chamberlain (1855–1927).
Um dieses widersprüchlich scheinende Verhalten besser zu verstehen, untersucht Wolfram Kinzig drei Themenkomplexe im Werk Harnacks: die Entstehung und Eigenart seines Bildes des frühchristlichen Häretikers Marcion, sein Verständnis des Alten Testamentes und seine Sicht des antiken wie des zeitgenössischen Judentums.
Darüber hinaus wird der Briefwechsel zwischen Harnack und Chamberlain erstmals vollständig publiziert und kommentiert.
Das Buch ist grundlegend für ein besseres Verständnis der komplexen Beziehungen von Kulturprotestantismus und Judentum.

Wolfram Kinzig, Dr.theol. Jahrgang 1960, ist Professor für Kirchengeschichte mit dem
Schwerpunkt Alte Kirchengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der
Universität Bonn und fungiert derzeit als Dekan der Fakultät.
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