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Kirchengeschichte

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Urchristentum Wüstenväter Reihe Zugänge zur Kirchengeschichte   vergriffene Titel / Reihen: Gestalten der Kirchengeschichte Bildwerk zur Kirchengeschichte
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte: Reihe A: Quellen Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte: Reihe B: Darstellungen
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte, Reihe A: Quellen, Vandenhoeck & Ruprecht
Band ISBN Autor Titel EUR   Jahr
1 3-525-55751-5 Braun / Nicolaisen Verantwortung für die Kirche Band 1: Sommer 1933 bis Sommer 1935 vergriffen   1985
2 3-525-55752-3 Erich Dinkler Theologie und Kirche im Wirken Hans von Sodens. 1933-1945 vergriffen   1986
3 3-525-55753-1 Clemens Vollnhals Die evangelische Kirche nach dem Zusammenbruch. Berichte ausländischer Beobachter aus dem Jahre 1945 vergriffen   1988
4 3-525-55753-1 Braun / Nicolaisen Verantwortung für die Kirche Band 2: Herbst 1935 bis Frühjahr 1937 vergriffen   1993
5 978-3-525-55756-3 Carsten Nicolaisen Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland 1945-1948 Band 1: 1945/46. Im Auftrag der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte und des Evangelischen Zentralarchivs in Berlin
zur Beschreibung
130,-- 1995
6 978-3-525-55754-9 Carsten Nicolaisen Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland 1945-1948 Band 2: 1947/48
zur Beschreibung
120,-- 1997
7 3-525-55757-4 Matthias Weindel Leben und Lernen hinter Stacheldraht. Die evangelischen Lagergemeinden und Theologischen Schulen in England, Italien und Ägypten. Eine Dokumentation vergriffen   2001
8 978-3-525-55758-7 Dagmar Pöpping Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland 1945-1948. Band 5: 1951
zur Beschreibung
110,-- 2005
9 978-3-525-55759-4 Michael Kühne Die Protokolle der Kirchlichen Ostkonferenz 1945-1949
zur Beschreibung
120,00 2005
10 978-3-525-55760-0 Harald Schultze Berichte der Magdeburger Kirchenleitung zu den Tagungen der Provinzialsynode 1946-1989
zur Beschreibung
110,-- 2005
11 978-3-525-55762-4 Karl-Heinz Fix Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Band 3: 1949
zur Beschreibung
99,99 2006
12 978-3-525-55761-7 Hannelore Braun Personenlexikon zum deutschen Protestantismus 1919-1949
zur Beschreibung
44,99 2006
13 978-3-525-55763-1 Anke Silomon Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Band 4: 1950
zur Beschreibung
110,-- 2007
14 978-3-525-55764-8 Karl-Heinz Fix Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Band 6: 1952
zur Beschreibung
110,-- 2008
15 978-3-525-55766-2 Thomas Martin Schneider Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland 1945 - 1948
zur Beschreibung
120,-- 2009
16 978-3-525-55767-9 Peter Beier Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Band 7: 1953
zur Beschreibung
175,-- 2009
17 978-3-525-55765-5 Nora Andrea Schulze Verantwortung für die Kirche III. Stenographische Aufzeichnungen und Mitschriften von Landesbischof Hans Meiser 1933–1955. Bd. 3: 1937 
zur Beschreibung
200,00 2010
18 978-3-525-55784-6 Nicolaisen/ Boberach/Pabst Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949. Organe – Ämter – Verbände – Personen. Bd. 1: Überregionale Einrichtungen
zur Beschreibung
89,99 2010
19 978-3-525-55769-3 Karl-Heinz Fix Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Band 8: 1954/55 
zur Beschreibung
129,95  
58895 Band 5
Carsten (Hrsg.) Nicolaisen
Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland 1945-1948 Band 1: 1945/46
Im Auftrag der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte und des Evangelischen Zentralarchivs in Berlin

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1995, 971 Seiten, Gebunden,
978-3-525-55756-3
130,00 EUR
In den ersten drei Nachkriegsjahren vollzog sich die Neuordnung des Zusammenschlusses der deutschen evangelischen Landeskirchen, die in der Verabschiedung der Grundordnungder EKD 1948 in Eisenach ihren Abschluß fand. Einzige legitime Vertretung der Gesamtkirche nach innen und außen war in diesen Jahren der erste, vorläufige Rat der EKD. Bei seinenBemühungen um das Zustandekommen einer Verfassung der EKD, für das ihm die Landeskirchen 1945 in Treysa die Verantwortung übertragen hatten, setzten sich diejenigen Konflikteund Spannungen fort, die schon den Kirchenkampf maßgeblich bestimmt hatten. Die Einheit der EKD schien ernsthaft gefährdet, als die Pläne für einen lutherischen Zusammenschlußkonkrete Gestalt anzunehmen begannen. Nach außen hin hatte der Rat das Verhältnis zur Ökumene und die Vertretung des deutschen Protestantismus innerhalb des im Aufbaubefindlichen ÖRK zu klären. Den Besatzungsmächten trat er in einer Reihe von Eingaben vor allem in humanitären Fragen und hinsichtlich der Entnazifizierung immer wieder kritisch
gegenüber. Die Edition der Protokolle des Rates der EKD bietet in einer breit angelegten Dokumentation einen umfassenden Überblick über die Tätigkeit des Rates. Der erste Band umfaßtdie neun Sitzungen des Rates in den Jahren 1945 und 1946.
21444 Band 6
Carsten (Hrsg.) Nicolaisen
Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland 1945-1948
Band 2: 1947/48


Vandenhoeck u. Ruprecht, 1997, 851 Seiten, Gebunden,
978-3-525-55754-9
120,00 EUR
Im Auftrag der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte und des Evangelischen Zentralarchivs in Berlin
68004 Band 8
Dagmar Pöpping
Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland 1945-1948
Band 5: 1951

Vandenhoeck & Ruprecht, 2005, 600 Seiten,
978-3-525-55758-7
110,00 EUR
 
66909 Band 9
Michael Kühne
Die Protokolle der Kirchlichen Ostkonferenz 1945-1949

Vandenhoeck & Ruprecht, 2005, 494 Seiten, Gebunden,
978-3-525-55759-4
120,00 EUR
Im Mittelpunkt dieser Edition stehen die Protokolle der ersten zwanzig Sitzungen der Konferenz der östlichen Landeskirchen (Ostkirchenkonferenz), die seit August 1945 unter Vorsitz von Bischof Otto Dibelius in der Sowjetischen Besatzungszone stattfanden. Durch die Ostkirchenkonferenz und eine gemeinsame Verwaltung (die Berliner Stelle der EKD-Kirchenkanzlei) wollten die Kirchenleitungen in der SBZ Fragen von gemeinsamem Interesse bearbeiten, einstimmiges Auftreten vor den politischen Instanzen sichern und die Teilnahme der östlichen Kirchen an der Entwicklung der EKD trotz der Teilung Deutschlands gewährleisten.
Die Protokolltexte und ihre Anlagen werden durch eine materialreiche Kommentierung erschlossen.
69249 Band 10
Harald Schultze
Berichte der Magdeburger Kirchenleitung zu den Tagungen der Provinzialsynode 1946-1989

Vandenhoeck & Ruprecht, 2005, 744 Seiten, Gebunden,
978-3-525-55760-0
110,00 EUR
Die jährlichen Berichte der Kirchenleitung an die Synode der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen haben in der SBZ/DDR regelmäßig zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen Stellung genommen. Der Staatsapparat der DDR hat diese Berichte, in denen verantwortlich Position bezogen und mehrfach staatlichen Maßnahmen widersprochen wurde, stets kritisch gewertet und versucht, auf Textgestaltung und Synodaldebatte Einfluss zu nehmen. Erstmals werden hier die gesellschaftspolitisch relevanten Abschnitte der Kirchenleitungsberichte einer ostdeutschen Landeskirche aus den Jahren 1946 bis 1989 ungekürzt publiziert. Sie zeigen die Standortbestimmung der Kirche im atheistischen Staat und erschließen damit ein Stück DDR-Geschichte im Gesamtüberblick.
Band 11
Karl-Heinz Fix
Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Band 3: 1949

Vandenhoeck & Ruprecht, 2006, 587 Seiten, Gebunden,
978-3-525-55762-4
99,99 EUR
Das Jahr 1949 bedeutete für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gleichermaßen Neubeginn und Kontinuität. In organisatorischer Hinsicht endeten die Nachkriegs-Provisorien, die EKD fand in Hannover eine neue Zentrale und mit Otto Dibelius einen neuen Vorsitzenden. Von einem Bruch mit der bisherigen Arbeit kann dennoch weder in personeller noch sachlicher Hinsicht die Rede sein.
Die hier veröffentlichten, umfassend kommentierten Ratsprotokolle wie auch das Protokoll der erstmals tagenden Kirchenkonferenz der EKD dokumentieren die keineswegs konfliktfreie Arbeit dieses Leitungsorgans, das sich mit theologischen, politischen und sozialen Fragen ebenso beschäftigte wie mit Fragen des eigenen Selbstverständnisses. Erschlossen wird die Edition durch differenzierte Register sowie ein Dokumentenverzeichnis.
Band 12
Hannelore Braun
Personenlexikon zum deutschen Protestantismus 1919-1949

Vandenhoeck & Ruprecht, 2006, 293 Seiten, Gebunden, 978-3-525-55761-7
44,99 EUR
Das Personenlexikon erschließt erstmals den deutschsprachigen Protestantismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mehr als 1000 Personen, die zwischen 1919 und 1949 ein kirchliches Amt, einen Lehrstuhl oder eine leitende Funktion innehatten, werden in Kurzbiogrammen vorgestellt. Hinzu kommen Persönlichkeiten, die ohne Amtshintergrund Bedeutung für den Protestantismus erlangen und einen wichtigen Beitrag für seine Entwicklung leisten konnten. Berücksichtigt werden daneben führende Vertreter aus dem Vereinswesen, der Presse, der Kunst, aber auch Frauen, die um eine veränderte Rolle in Kirche und Theologie kämpften.
Die Kurzbiogramme geben Auskunft über Lebens- und Berufsdaten, die Mitgliedschaft in kirchlichen, politischen und gesellschaftlichen Organisationen sowie über sonstige Aktivitäten.

Die Auswahl erfasst den Protestantismus in seiner ganzen Bandbreite ohne wertende Einschränkungen. Das Lexikon zeigt so auch personelle Kontinuitäten von der Weimarer Republik über das NS-Regime bis in die Nachkriegszeit und die Gründungsphase der beiden deutschen Staaten.
Band 13
Anke Silomon
Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Band 4: 1950

Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 526 Seiten, Gebunden, 978-3-525-55763-1
110,00 EUR
Welche Haltung nahm die EKD zu den deutschen Kriegsverbrechern und den gegen sie im Ausland geführten Prozessen ein? Wie ging sie um mit Beamten der ehemaligen Deutschen Evangelischen Kirche (DEK)? Wie verhielt sie sich gegenüber der Teilung Deutschlands?
Die Edition der Protokolle der neun Sitzungen des Rates der EKD aus dem Jahr 1950 bietet mit einer ausführlichen Kommentierung einen Einblick in die vom Rat debattierten Themen. Sie dokumentiert den Versuch, das Verhältnis zwischen Kirche und Staat sowie die Position der Evangelischen Kirche innerhalb der bundesdeutschen Gesellschaft insgesamt zu bestimmen. Neben konfessionellen Spannungen zeigen sich hier auch die politischen Differenzen, die das Selbstverständnis der EKD als geschlossen agierende Vertreterin des deutschen Protestantismus erschwerten.
Band 14
Karl-Heinz Fix
Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Band 6: 1952

Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, 518 Seiten, Gebunden, 978-3-525-55764-8
110,00 EUR
Die Arbeit des Rates der EKD im Jahr 1952 stand im Schatten des Generalvertrages der Bundesrepublik mit den westlichen Besatzungsmächten. Die scharfe Debatte um dieses Abkommen stellte die EKD vor eine Zerreißprobe, ohne dass es allerdings zu der allseits befürchteten Spaltung zwischen Gegnern und Befürwortern der Westorientierung gekommen wäre. Nach Abschluss des Generalvertrages im Mai 1952 und den damit verbundenen wachsenden Repressionen der DDR gegen kirchliche Amtsträger und Privatpersonen traten die Debatten um die außenpolitische Orientierung der Bundesrepublik in den Hintergrund. In den sieben ausführlich kommentierten und durch Dokumente ergänzten Protokollen der Ratssitzungen wird der pragmatische Umgang des Rates mit der neuen deutschlandpolitischen Situation dokumentiert.

Die Frage nach der Wiedervereinigung, die der gesamtdeutschen EKD traditionell am Herzen lag, war 1952 in weite Ferne gerückt. Nun traten finanzielle Hilfsmaßnahmen für die östlichen Gliedkirchen und die kritische Begleitung der Innenpolitik der DDR in den Vordergrund. Gleichzeitig verstetigte der Rat erfolgreich seine Lobbyarbeit in Bonn. Insbesondere bei der Reform des Ehe- und Familienrechtes oder des erwarteten Wehrgesetzes galt es, kirchliche Interessen zu artikulieren. Dies geschah z. T. in Konkurrenz, z. T. auch in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche. Während im theologischen Bereich die innerprotestantische Ökumene und die Bibelrevision breiten Raum in den Sitzungen einnahmen, war im diakonischen Wirken der Kirche die Neuausrichtung des Hilfswerks der EKD ein Arbeitsschwerpunkt. Konstitutives und zugleich hemmendes Element aller Beratungen blieb der konfessionell-ekklesiologische Dissens unter den Ratsmitgliedern.
Band 15
Thomas Martin Schneider
Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland 1945 - 1948

Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 608 Seiten, Gebunden, 978-3-525-55766-2
120,00 EUR
Der 1936 gegründete »Lutherrat« verstand sich als der lutherische Teil der Bekennenden Kirche. Nach 1945 war er maßgeblich an der Neuordnung des kirchlichen Lebens in Deutschland beteiligt. Nachdem zunächst in Konkurrenz zum Plan einer einheitlichen evangelischen Kirche eine rein lutherische Kirche angestrebt worden war, ging 1948 aus dem »Lutherrat« die VELKD als Zusammenschluss lutherischer Landeskirchen innerhalb der EKD hervor. Die Protokolle und dazugehörigen Dokumente geben Aufschlüsse über die politische, soziokulturelle und kirchlich-religiöse Situation im Nachkriegsdeutschland.
Die in den Texten erwähnten Daten, Sachverhalte und Personen werden in Anmerkungen ausführlich erläutert und kommentiert. Verschiedene Register helfen, die Quellen zu erschließen.

Eine gründliche Auswertung und Interpretation unter Berücksichtigung der Vorgeschichte liegt bereits vor: Thomas Martin Schneider: Gegen den Zeitgeist. Der Weg zur VELKD als lutherischer Bekenntniskirche (AKiZ. B 49). Göttingen 2008. Im Übrigen ergänzt die Edition die ersten beiden Bände der Edition der EKD-Ratsprotokolle: Carsten Nicolaisen und Nora Andrea Schulze (Bearb.): Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Bd. 1: 1945/46; Bd. 2: 1947/48 (AKiZ. A 5–6). Göttingen 1995/1997, und orientiert sich an deren bewährten Standards.
Band 16
Peter Beier
Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Band 7: 1953

Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 828 Seiten, Gebunden, 978-3-525-55767-9
175,00 EUR
1953 ist ein Jahr politischer Restriktionen gegen die östlichen Gliedkirchen der EKD, aber auch das Jahr der Kehrtwende in der Kirchenpolitik der DDR, die mit dem Staat-Kirche-Gespräch am 10. Juni 1953 einsetzte. Nach dem Wahlsieg der Adenauer-Regierung im Herbst 1953 gelang es der EKD, ihren politischen Einfluss durch die Besetzung wichtiger Stellen in Politik und Ministerialbürokratie auszubauen. Innerkirchliche Auseinandersetzung um Gelder, Personal, Kirchengesetze und Bibelrevision nahmen großen Raum in den Diskussionen des Rates ein.
Die Edition der ausführlich kommentierten Ratssitzungen von 1953 eröffnet einen differenzierten Blick auf den Umgang des Rates der mit den politischen und kirchlichen Problemen dieser Zeit und vermitteln breit angelegten Zugang zu Fragen der deutsch-deutschen Geschichte.
Band 17
Nora Andrea Schulze
Verantwortung für die Kirche III
Stenographische Aufzeichnungen und Mitschriften von Landesbischof Hans Meiser 1933–1955. Bd. 3: 1937

Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 1126 Seiten, Gebunden, 978-3-525-55765-5
200,00 EUR
Im Jahr 1937 erhöhten die nationalsozialistischen Machthaber massiv den Druck auf die Kirchen. Auf evangelischer Seite war davon vor allem die Bekennende Kirche betroffen: Während der bruderrätlich organisierte »radikale« Flügel durch polizeiliche Maßnahmen ausgeschaltet werden sollte, bemühte sich das Reichskirchenministerium, den bischöflich geleiteten »gemäßigten« Flügel auf dem Verordnungsweg kaltzustellen. Zugleich wurde deutlich, dass in Staat und Partei zunehmend die Kräfte an Einfluss gewannen, die Christentum und Nationalsozialismus für unvereinbar hielten und die Vernichtung von Christentum und Kirche in Deutschland planten. Dass diese Kräfte sich nicht durchsetzen konnten, war letztlich nur der zögerlichen Haltung Hitlers geschuldet.
Die weithin wörtlichen Aufzeichnungen und Mitschriften des bayerischen Landesbischofs Hans Meiser aus dem Zeitraum von Februar bis Dezember 1937 geben einen authentischen Einblick in die unter dem staatlichen Druck stehenden Diskussionen und Entscheidungen der bedeutendsten Leitungsgremien des bischöflichen Flügels, vor allem aber in die Bemühungen, in der gespaltenen Bekennenden Kirche wieder zu einem gemeinsamen Handeln zu kommen. Neben den Sitzungen der Konferenz der führenden nicht-deutschchristlichen Amtsträger der deutschen evangelischen Landeskirchen, des Rates der Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands und weiterer Gremien wird erstmals die Entstehung und die aktivste Arbeitsphase des »Kasseler Gremiums« breit dokumentiert.
Band 18
Nicolaisen /Boberach/Pabst
Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949
Organe – Ämter – Verbände – Personen. Bd. 1: Überregionale Einrichtungen

Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 571 Seiten, Gebunden, 978-3-525-55784-6
89,99 EUR
In diesem neuartig konzipierten Handbuch sind über 800 überregionale – nicht-landeskirchliche – Organe, Ämter, Einrichtungen und Verbände im Bereich des deutschen Protestantismus mit ihrer personellen Besetzung verzeichnet, im Anhang ferner die Militärgeistlichkeit, die Strafanstalts- und Studentenpfarrer sowie die Ordinarien an den Theologischen Fakultäten und die Dozenten an den Kirchlichen Hochschulen aufgelistet. Dadurch werden die durch die politischen Umbrüche von 1918, 1933 und 1945 ausgelösten institutionellen und personellen Veränderungen im deutschen Protestantismus sichtbar gemacht, aber auch die weiterhin bestehenden Kontinuitäten aufgezeigt und sozialgeschichtlich interessante Einblicke in die kirchlichen Gremien und Ämter eröffnet.
Band 19
Karl-Heinz Fix
Die Protokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
Band 8: 1954/55

Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 686 Seiten, Gebunden, 978-3-525-55769-3
129,95 EUR
Diese Edition enthält die elf Sitzungsprotokolle des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland der Jahre 1954/55. Die Protokolle sind umfassend kommentiert. Die während der Sitzungen behandelten Themen wurden zum Teil kontrovers diskutiert. Der Bogen der Themen spannt sich von einem Wort zu den Atombombentest über vielfältige Probleme der Auslandsarbeit bis hin zur Bibelrevision, von den kirchlichen Finanzen und der Lage der Kirche in der DDR bis hin zum kirchlichen Disziplinarrecht sowie von der künftigen Gestaltung der Militärseelsorge über die Frage des Wehrdienstes von Geistlichen und zu kirchlichen Voten zur Ehe- und Familiengesetzgebung.
Die enthaltenen Register erleichtern den Umgang mit der Edition wesentlich.

 


 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 19.11.2015, DH