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Bensheimer Hefte

Das Konfessionskundliche Institut des Evangelischen Bundes in Bensheim ist das Kompetenzzentrum für Konfessionskunde und Ökumene der Evangelischen Kirche in Deutschland. Träger ist der Evangelische Bund, ein konfessionskundliches und ökumenisches Arbeitswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Innerhalb der Reihe Bensheimer Hefte erscheinen die Hefte auch als Ökumenische Studienhefte sowie in der Reihe Die Kirchen der Gegenwart
Lothar Weiß
Russlanddeutsche Migration und evangelische Kirchen

Vandenhoeck & Ruprecht, 2013, 299 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87241-3
27,99 EUR
Bensheimer Hefte 115

mit einem Geleitwort von Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Infolge von Glasnost und Perestroika und verstärkt nach der Auflösung der Sowjetunion wanderten in den beiden letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Millionen von »Russlanddeutschen«in das Land ihrer Urahnen zurück. Sie brachten eine Lebens-und Glaubenskultur mit, die die Mehrheit der »Einheimischen«als Herausforderung empfanden. Den »westlich«geprägten Gemeinden und Kirchen in Deutschland gelang die Integration nur teilweise. Die Gründung separater Migrantengemeinden schuf Glaubensgemeinschaften, die nur bedingt kompatibel mit der Ökumene in Deutschland sind.
Lothar Weiß bietet einen Überblick über die Geschichte der russlanddeutschen Siedler und ihrer Rücksiedlung nach Deutschland. Er gibt Einblicke in die sozialen Lebensbedingungen der sogenannten »(Spät)Aussiedler«und in erfolgreiche politische Integrationsarbeit. Am Beispiel verschiedener freikirchlicher Gemeinden wird die gemeinsame und unterschiedliche Glaubenstradition der Russlanddeutschen verständlich. Alle, die sich in Kirche und Politik heute und künftig mit Integrationsfragen beschäftigen werden von den geschilderten ökumenischen Lernprozessen und schwierigen Problemstellungen profitieren können.
Johannes Demandt
Freie Evangelische Gemeinden
Geschichte, Verbreitung und Lehre einer evangelischen Freikirche, mit 17 internationalen Kurzporträts
Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 229 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87242-0
24,99 EUR
Bensheimer Hefte 114

Seit der Mitte des 19. jahrhunderts kam es in Europa durch die Loslösung überzeugter Christen von Staats- und Landeskirchen zur Bildung von Freien Evangelischen Gemeinden. Dies geschah nicht in einem Geist der Sektiererei, sondern aus einer Not des an Gottes Wort gebundenen Gewissens heraus. Deshalb darf ihre Separation nicht als „Sündenfall" verstanden werden, durch den die Gemeinschaft mit anderen Christen zerbrochen wäre. Vielmehr stehen die auf den Genfer „Réveil" zurückgehenden Freien Evangelischen Gemeidnen auf dem Boden der Reformation. Sie wissen sich deshalb mit allen verbunden, die aus dem Evangelium von der „freien Gnade" Gottes in Jesus Christus leben. Die vorliegende Darstellung ihrer Geschichte, Verbreitung und Lehre zeigt allerdings zugleich etwas von der sehr unterschiedlichen Ausprägung ihrer Theologie und Frömmigkeit in 17 nationalen Bünden bzw. Kirchen. Freie Evangelische Gemeinden befinden sich fast überall in einem enormen Veränderungsprozess. Dabei bleibt es ihr gemeinsames Ziel, am Neuen Testament orientierte Gemeinden zu bauen und so den Menschen zu dienen.

Dr. theol. Johannes Demandt ist Pastor der Freien Evangelischen Gemeinde in Düsseldorf und Vorsitzender des Gesprächskreises für soziale Fragen im Bund FEG.
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Andri Mykhaleyko
Die katholischen Ostkirchen
Die Kirchen der Gegenwart 3
Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 183 Seiten, kartoniert
978-3-525-87240-6
20,00 EUR
Bensheimer Hefte 113

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurden die katholischen Ostkirchen erstmals als Kirchen »gleichen Rechtes und gleicher Würde« neben der römisch-katholischen Kirche anerkannt. Angefangen von der Einheitsvorstellung einer Union mit Rom, gefolgt von Zeiten der Latinisierung und Eingliederung in eine exklusivistische römische Sichtweise von Kirche, erfolgte erst langsam eine Rückbesinnung auf die Eigenart, Herkunft und geistliche Tradition der katholischen Ostkirchen. Die politisch gesteuerten Verbote der katholischen Ostkirchen im ehemaligen kommunistischen Machtbereich und ihre schwere Situation im Vorderen Orient ließen sie jedoch noch mehr an den Rand gedrängt erscheinen. Als die katholischen Ostkirchen nach der politischen Wende im Ostblock dort wieder zugelassen wurden und in manchen Ländern zu neuer Blüte kamen, mussten sie sich damit auseinandersetzen, dass ihre alte ökumenische Zielvorstellung einer Union mit Rom durch die ökumenischen Entwicklungen als überholt angesehen wurde. So sind die katholischen Ostkirchen gegenwärtig herausgefordert, ihren Platz sowohl in der Ökumene als auch in ihrem Selbstverständnis gegenüber den Kirchen, mit denen sie in Gemeinschaft stehen, neu zu definieren.

Dr. theol. Andriy Mykhaleyko ist Priester der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und Direktor des Instituts für Kirchengeschichte an der Ukrainischen Katholischen Universität, Lviv/Lemberg.
Paul Metzger
Die Konfession Jesu

Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 135 Seiten, kartoniert
978-3-525-87203-1
16,95 EUR
Bensheimer Hefte 112

Jesus von Nazareth: Studienobjekt theologischer Wissenschaft und Bezugspunkt des kirchlichen Lebens, historische Konstruktion und persönliche Glaubensüberzeugung. In diesem Spannungsfeld fragen die verschiedenen Beiträge des Bandes »Die Konfession Jesu« nach der Relevanz von Jesus von Nazareth für das christliche Denken, Lehren und Leben in der Gegenwart. Aus römisch-katholischer und evangelischer Perspektive untersuchen Theologen verschiedener Fachrichtungen, ob es konfessionelle und/oder fachwissenschaftliche Unterschiede im Hinblick auf den historischen Jesus und den Christus des Glaubens gibt und tragen somit zum interdisziplinären Gespräch bei. Exegeten tragen ihre Erkenntnisse Kollegen der Systematischen und Praktischen Theologie vor, während diese wiederum ihre Erkenntnisse für die Bibelwissenschaft fruchtbar werden lassen. So entwickelt sich für den interessierten Leser ein umfassendes Bild davon, wie gegenwärtig der Stellenwert der Frage nach Jesus behandelt wird und was ein Gespräch über ihn für theologische Diskussion, kirchliche Theoriebildung und persönliche Glaubensgrundlage austrägt.
Mit Beiträgen von
Thomas Söding, Martin Karrer, Johanna Rahner, Notger Slenczka, Helmut Schwier, Joachim Ringleben, Martin
Dr. theol. Paul Metzger ist Wissenschaftlicher Referent am Konfessionskundlichen Institut in Bensheim und Lehrbeauftragter für Bibelwissenschaft und Bibeldidaktik an der Universität Koblenz-Landau.
Walter Klaiber
Methodistische Kirchen
Die Kirchen der Gegenwart 2
Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 330 Seiten, kartoniert
978-3-525-87202-4
16,00 EUR
Bensheimer Hefte 111

Zwischen der Reformation des 16. Jahrhunderts und der Entstehung der Pfingstkirchen im 20. Jahrhundert hat die methodistische Erweckungsbewegung seit dem 18. Jahrhundert die kirchliche Landschaft weltweit am Nachhaltigsten verändert. Vor allem die gelebte Frömmigkeit, die missionarischen und sozialdiakonischen Arbeitsformen des Methodismus haben Impulse für die anderen Kirchen der Reformation gebracht. Die methodistischen Kirchen sind bei all ihrer Vielfalt von Anfang an stets kräftige Motoren für die ökumenische Bewegung gewesen und geblieben. Dass dahinter auch eine eigengeprägte Theologie steckt, die bis heute wichtige Impulse für Verkündigung und Lehre geben kann, ist oft übersehen oder vergessen worden – auch im Methodismus selbst.
Die aus der Arbeit methodistischer Theologinnen und Theologen im In- und Ausland heraus entstandenen Beiträge zeigen deutlich: Das reiche theologische Vermächtnis der Brüder John und Charles Wesley und ihrer Nachfolger ist in den letzten drei Jahrzehnten neu entdeckt und in kritischer Auseinandersetzung mit ihnen für die Gegenwart neu entfaltet worden. Dieser Band in der Reihe Die Kirchen der Gegenwart macht klar: Der Methodismus sieht von seinem Ursprung her seinen Auftrag nicht in der Bildung neuer Kirchen, sondern in der Erneuerung der Christenheit und ihrer Befähigung zu Zeugnis und Dienst in der jeweiligen Gesellschaft in allen fünf Erdteilen.
Mit Beiträgen von:
Rebecca Asedillo, Ted Campbell, Kenneth Cracknell, Joseph M.Y. Edusa Eyison, Walter Klaiber, Manfred Marquardt, Luther Oconer, Ulrike Schuler, Hermen Shastri, Angela Shier-Jones, José Carlos Souza, Susan J. White, David Kekumba Yemba und Norman Young.

Dr. theol. Walter Klaiber war Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland
zur Seite Freikirchen
Hans A. Genthe
Auf Luthers Spuren unterwegs
Eine Reise durch Deutschland, die Schweiz und Italien
Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 147 Seiten, kartoniert
978-3-525-87200-0
12,99 EUR
Bensheimer Hefte 110

Der mittelalterliche Brauch des Pilgerns hat eine neue Bedeutung bekommen, denn sehr viele Menschen sind in Bewegung und auf der Suche. Dieses Reise- und Lesebuch reiht sich nicht in die anwachsende Pilgerliteratur ein, sondern grenzt sich gerade ab vom modischen »mal weg sein«. Es handelt von Martin Luthers früher Romreise (1510/11), von der sich der junge Mönch erhofft hat, die Generalbeichte abzulegen und möglichst viel Ablass zu gewinnen. Im Rückblick stand dann das Entsetzen über die gottlosen Verhältnisse des spätmittelalterlichen Rom.
Wer mit diesem Lesebuch in der Hand auf Luthers Spuren unterwegs ist, lernt Klöster, Kirchen und Orte des spätmittelalterlichen Deutschlands, der Schweiz, Italiens und Österreichs kennen. Allerdings muss man nicht evangelisch sein, um diesen Weg zu gehen, denn sie evangelischen Spuren, die man hier mitgehen kann, sind auch ökumenisch und zeitgeschichtlich interessant. Sie führen in die Reformationsgeschichte und in den Anbruch eines neuen Zeitalters.
Pfarrer Hans A. Genthe ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Evangelischen Dekanat Kronberg.
Evangelisches Kirchenrecht
Eine Einführung in die theologischen Grundlagen

Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 309 Seiten, kartoniert
978-3-525-87123-2

19,90 EUR
Bensheimer Hefte 109
Gestalt und Ordnung der Kirche werden im Fächerkanon der evangelischen Theologie oft vernachlässigt. Dabei finden sich in allen theologischen Disziplinen Bezüge zum Kirchenrecht als Querschnittsthema. Diese Einführung richtet sich an Lehrende und Studierende in juristischen und theologischen Fakultäten wie Verantwortliche in den kirchlichen Verwaltungen und Leitungsfunktionen. Der aus zahlreichen Lehrveranstaltungen und langjähriger Forschungsarbeit heraus entstandene Band zeigt die theologischen Grundlagen, Voraussetzungen und Kriterien des evangelischen Kirchenrechts auf. An markanten Stellen wird ein Vergleich mit den Bestimmungen des kanonischen Rechts der römisch-katholischen Kirche gezogen.
weitere Literatur zum Theologiestudium
  Martin Friedrich
Kirche

Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, 222 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87122-5
19,90 EUR
Was glauben die Kirchen von sich selbst? Wie haben sich die unterschiedlichen Positionen durch die ökumenischen Dialoge gewandelt? Wie kann es den derzeit noch getrennten Konfessionen gelingen, miteinander und nicht gegeneinander ihr Kirche-Sein zu verwirklichen?
Die Fragen nach dem Wesen der Kirche und dem Auftrag, nach ihren Eigenschaften und Merkmalen, nach dem Verhältnis von lokaler und universaler Dimension der Kirche und nach der Möglichkeit, die im Bekenntnis bezeugte Einheit der Kirche sichtbar zu machen, sind von den Kirchen lange Zeit sehr unterschiedlich beantwortet worden. In den letzten Jahrzehnten haben sich jedoch deutliche Änderungen ergeben. Dieses Buch beschreibt in seinem ersten Teil die Selbstwahrnehmungen und Grundpositionen, die die Konfessionen im Laufe der Geschichte entwickelt haben. Der zweite Teil stellt die multi- und bilateralen Dialoge dar, die im 20. und frühen 21. Jahrhundert zum Thema Kirche geführt wurden. Der Schluss versucht eine Bilanz und erläutert die erreichten Übereinstimmungen, aber auch die verbleibenden Differenzen.
Ökumenische Studienhefte Heft 14
Bensheimer Hefte 108
Michael Plathow
Lutherische Kirchen
Die Kirchen der Gegenwart 1
Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 330 Seiten, kartoniert
978-3-525-87120-1
28,00 EUR
Bensheimer Hefte 107

Der Band führt in die Geschichte der Wittenberger Reformation und der lutherischen Lehre ein und zeigt an exemplarischen Länderberichten die heutige Situation der lutherischen Kirchen in Deutschland, Finnland, Ungarn und Russland, in Nord-, Mittel- und Südamerika, in Japan, Tansania und Südafrika. Abschließend wird die Beziehung zwischen dem Lutherischen Weltbund und dem Internationalen Lutherischen Rat dargestellt. Anschaulich führen die Beiträge das Verbindende lutherischer Identität in der gegenwärtigen kontextuellen und interkulturellen Vielheit der globalen lutherischen Familie vor Augen.
Gemeinhardt, Alexander F.
Die Pfingstbewegung als ökumenische Herausforderung

Vandenhoeck & Ruprecht, 2005, 176 Seiten, kartoniert
3-525-87197-x
14,90 EUR
Bensheimer Hefte 103
Während die Pfingstbewegung das größte Wachstum in Südamerika und Afrika verzeichnet, werden auch die Pfingst- und Missionsgemeinden in Deutschland zu einem neuen Dialogpartner in der ökumenischen Bewegung. Das Verhältnis zwischen den eher jungen Pfingstgemeinden und den etablierten Kirchen ist jedoch nicht immer spannungsfrei.
Alexander Gemeinhardt stellt im vorliegenden Buch die Pfingstbewegung in ihrer ökumenischen Entwicklung bei Berücksichtigung unterschiedlicher kultureller Kontexte dar. Ergänzend widmet er sich zwei Fallstudien über Pfingstkirchen in Südamerika und Afrika und leistet einen konstruktiven Beitrag zum praktischen Umgang mit Pfingstgemeinden in der ökumenischen Nachbarschaft in Deutschland.
zur Seite Freikirchen
  Was eint? Was trennt?
Ökumenisches Basiswissen.

Arbeitshilfe für evangelische Gemeinden
Vandenhoeck u. Ruprecht, 2003, 96 Seiten, kartoniert,
3-525-87192-9

9,90 EUR
Bensheimer Hefte 101
Gilt die Taufe wirklich als das überall anerkannte Sakrament? Was unterscheidet uns beim Abendmahl? Warum wird es keine offizielle Abendmahlsgemeinschaft mit römischen Katholiken und Orthodoxen geben können? Warum laden trotzdem die evangelischen Landes- und Freikirchen alle Getauften an den Tisch des Herrn? Sind wir uns wirklich einig in der Frage der Rechtfertigung und Sündenvergebung? Gibt es noch einen Ablass? Braucht man einen Papst als Sprecher der Christenheit? Wie steht es mit der Heiligenverehrung in den christlichen Kirchen? Gibt es verbindliche Glaubensbekenntnisse? Was eint und was trennt?
Die Arbeitshilfe fasst in knappen Antworten und mit übersichtlichen Texten zusammen, was wir als Christen gemeinsam glauben und tun und wo die Grenzen des miteinander liegen.
Reinhard Frieling
Amt
Laie - Pfarrer - Preister - Bischof - Papst


Vandenhoeck u. Ruprecht, 2002, 200 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87190-4
16,00 EUR
Die Kirchen sind im wesentlichen eins im Glauben an Jesus Christus, aber uneins darüber, was sie von sich selber glauben: Von der Kirche, von der Autorität der Kirche und den Autoritäten in der Kirche. Eine volle gegenseitige Anerkennung scheitert immer wieder an der Amtsfrage.
Gehören bestimmte Amtsstrukturen zum Wesen der Kirche? Verleiht die Ordination ein besonderes Amtscharisma? Wer ist befugt zur Lehre und Leitung in der Kirche? Brauchen wir das Papstamt für die universale Einheit?
Dieses Ökumenische Studienheft beschreibt (A) die Kirchenverfassungen der einzelnen Konfessionen mit ihren Ordinationsliturgien und (B) die bi- und multilateralen Dialoge zwischen den Kirchen mit ihren Erfolgen bis hin zur Erklärung von Kirchengemeinschaft und mit ihren Misserfolgen durch ein exklusives Beharren auf der eigenen Position. Der abschließende Teil C zieht eine Bilanz und zeigt Perspektiven auf, wie durch ein theologisch vertieftes Erkennen des Handelns Gottes in Jesus Christus und in den Kirchen sowie durch das Beachten unterschiedlicher Denkstrukturen beim Erkennen Gottes und der Gestaltung der Kirche ein besseres gegenseitiges Verstehen und vielleicht auch eine Verständigung möglich wird.
zur Seite Pfarrberuf / Pfarramt
Ökumenische Studienhefte Heft 13
Bensheimer Hefte 99
  Gerlach, Thomas
Evangelischer Glaube

Basisinformation und neue Zugänge

Vandenhoeck & Ruprecht 2002, 288 Seiten,
978-3-525-87189-8
vergriffen, nicht mehr lieferbar
Bensheimer Hefte 98
Wissen Christen, was sie glauben? Wissen Nichtchristen, was sie bestreiten? Oft genug leidet das Gespräch darunter, dass die traditionelle Sprache des Glaubens nicht mehr verstanden wird. Wie aber soll man sich mit Themen wie "Sünde", "Jungfrauengeburt" oder "Rechtfertigung" auseinander setzen, wenn theologisches Grundwissen fehlt?
Dieses Taschenbuch erklärt die wichtigsten Glaubenssätze und fasst sie in allgemein verständlichen Thesen zusammen. Jeder der 54 Abschnitte lädt den Leser ein, das christliche Bekenntnis zu durchdenken und die eigene Position zu klären. So entsteht nicht nur ein "theologisches Lesebuch", sondern zugleich ein "Grundkurs des Glaubens", der dazu anregt, dem Evangelium auf den Grund zu gehen.
zur Seite Protestantismus / Evangelischer Glaube
978-3-525-87187-4 Heinrich Bedford-Strohm
Schöpfung

Vandenhoeck u. Ruprecht, 2001, 150 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87187-4
15,90 EUR
Kaum ein theologisches Thema kann sich einer solchen öffentlichen Aufmerksamkeit erfreuen wie das Thema »Schöpfung«. Besonders in seinem ethischen Aussagegehalt findet der Begriff der Schöpfung sogar Eingang in die Reden von Politikern. Angesichts der Zerstörung der Natur durch den Menschen gewinnt die Frage neue Aktualität, was es heißt, von der Welt als Schöpfung Gottes zu reden und was sich daraus für die Beziehung zwischen Mensch und nicht-menschlicher Natur ergibt. Im Licht der ökumenischen Diskussion wird deutlich, wie unterschiedlich das Schöpfungsthema von den verschiedenen konfessionellen und kontextuellen Hintergründen her behandelt werden kann. Die ökumenische Diskussion, in der der »Konziliare Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung« eine besondere Rolle spielt, hat sich schon früh auf neue Fragestellungen eingestellt. Das Studienheft mündet in sieben Dimensionen ökumenischer Schöpfungstheologie, die Grundlage für das zivilgesellschaftliche Engagement der Kirchen sein können.
Ökumenische Studienhefte Heft 12
Bensheimer Hefte 96
Christine Lienemann-Perrin
Mission und interreligiöser Dialog

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1999, 176 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87185-0
15,90 EUR
Europas religiöse Landschaft ist vielfältiger geworden. Diese Erfahrung löst in der christlichen Bevölkerung Verunsicherung aus, weckt aber auch ein verstärktes Interesse an anderen Religionen. Welche Antworten hält das biblische Vermächtnis für diese Situation bereit? Wie begegnet die Christenheit Andersgläubigen und wie verändert dieser Kontext das Christentum?
Zu den hauptsächlichen Erfahrungs- und Reflexionsfeldern für die Außenkontakte der Christenheit gehören die Mission und der interreligiöse Dialog. Ihrer Verknüpfung geht die Autorin anhand von verschiedenen Beispielen nach. Sie fragt nach den biblischen Voraussetzungen für die Beziehung des Christentums zu anderen Religionen, wobei auch das Verhältnis Israels zu den Völkern im Alten Testament und in frühjüdischer Zeit zur Sprache kommt. Aus der ökumenischen Bewegung werden römisch-katholische, evangelische und orthodoxe Zugänge zu Mission und Dialog erörtert und moderne theologische Entwürfe mit ihren kontextuellen Profilen des Missions- und Dialogverständnisses vorgestellt.
Ökumenische Studienhefte Heft 11
Bensheimer Hefte 94
978-3-525-87181-2 Wolfgang Lienemann
Frieden
Vom gerechten Krieg zum gerechten Frieden


Vandenhoeck u. Ruprecht, 1999, 150 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87181-2
15,90 EUR
Theologisch-ethische Friedenskonzeptionen In diesem Studienheft wird das Friedensverständnis in verschiedenen Kirchen und Konfessionen sowie in den entsprechenden Auseinandersetzungen in der Ökumenischen Bewegung vor allem im Blick auf den rechtlich geordneten Frieden angesichts der Möglichkeit und Wirklichkeit von Kriegen dargestellt. Viele Menschen werden, wenn sie die Stichworte Kirche - Krieg - Frieden vernehmen, sich daran erinnern, daß immer wieder Soldaten mit kirchlichem Segen in den Krieg gezogen sind. Mit Gott stand auf den Schnallen von Uniformgürteln. Militärseelsorger beziehungsweise Feldprediger begleiteten die Soldaten in die Schlachten und ins Sterben, ermutigten die Schwankenden, stärkten die Ängstlichen, berieten die Angefochtenen und versuchten die Hinterbliebenen zu trösten. Pfarrer und Priester der einen Kirche Jesu Christi dienten in feindlichen Armeen. Wie war das möglich, wenn doch der Bergprediger des Evangeliums verkündet hatte: Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. (Mt 5,44f) Die allermeisten Kirchen sind sich deshalb heute zumindest in vier Punkten einig: in der Verwerfung jedes Angriffskrieges, in der strikten Orientierung am Gewaltverbot der Charta der Vereinten Nationen, in der Ächtung aller Massenvernichtungsmittel und in der Forderung nach einem Abbau der Rüstungen. Sie sind sich auch darin einig, daß der Schutz der Menschenrechte unverzichtbarer Bestandteil jeder Friedensordnung sein muß. Daneben existieren in den verschiedenen Kirchen aber auch tiefgreifende Konflikte vor allem über die geeigneten Wege zum Frieden und zur Überwindung der Institution des Krieges. Diese Konflikte haben sich immer wieder in Auseinandersetzungen mit der Position der sogenannten Historischen Friedenskirchen und der radikalen Pazifisten (auch in nicht-christlichen Religionen) gezeigt. Der Grundkonflikt hat sich im 20. Jahrhundert in der Frage der Stellung der Christen zu Existenz und Einsatz von Kernwaffen dramatisch zugespitzt. Dr. Wolfgang Lienemann ist Professor für Sozialethik an der Universität Bern.
zur Seite Krieg und Frieden
Ökumenische Studienhefte Heft 10
Bensheimer Hefte 92
  Hubert Kirchner
Wort Gottes, Schrift und Tradition

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 150 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87179-9
15,90 EUR
Mit einer neuen Bestimmung des Verhältnisses von Schrift und Tradition unter der Losung ,, Sola scriptura machte Martin Luther auf ein eminentes theol ogisches Problem aufmerksam, dessen sich die Theologie bis dahin in dieser Weise nicht bewußt war. Zugleich gewann er ein Kriterium für Glauben, Lehre und Leben der Kirche, das seitdem nicht nur zwischen den Kirchen, sondern auch innerhalb der Kirchen und Konfessionen heftig diskutiert wird.
Fine Folge von Luthers paradigmatischer Betonung der Schrift war die bewußte Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Schrift und Tradition zum Beispiel in der römisch-katholischen Kirche. Diese Verhältnisbestimmung trug also wesentlich zur Profilierung der Konfessionen nach der Reformationszeit bei und bestimmt ökumenische Dialoge und Zusammenarbeit bis heute.
Vorgestellt werden die drei konfessionsspezifischen Hauptmodelle und im Anschluß daran die wesentlichsten interkonfessionellen Gespräche, die bisher darüber geführt worden sind. Denn von Anfang an steht fest: Der Weg zur theologischen Verständigung führt nur über die Schwelle der Verständigung über diese Frage.
Ökumenische Studienhefte Heft 9
Bensheimer Hefte 89
  Ernstpeter Maurer
Rechtfertigung - konfessionstrennend oder konfessionsverbindend?

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 150 Seiten, kartoniert, 978-4-525-87177-5
15,90 EUR
Der theologische Begriff »Rechtfertigung« bezeichnet die dramatische Begegnung Gottes mit der menschlichen Person. Diese Begegnung bringt das verkehrte Gottesverhältnis des Menschen wieder ins rechte Lot, indem die Gerechtigkeit Christi dem sündigen Menschen zugesprochen und im Glauben ergriffen wird. Die Theologie der Reformationszeit hat im Rückgriff auf paulinische Aussagen das Rechtfertigungsgeschehen in den Mittelpunkt des Redens von Gott gerückt und präzisiert, zum Teil in polemischer Abgrenzung zum rituellen Verständnis der Heilsvermittlung in der mittelalterlichen Kirche. Dieses protestantische Verständnis von Rechtfertigung hat damit freilich für mehr als 400 Jahre den Widerspruch vor allem der römisch-katholischen Kirche provoziert.
Dieses Buch behandelt den Streit um die Rechtfertigungslehre als kirchentrennendes Problem und die aktuellen ökumenischen Gespräche zum Thema »Rechtfertigung«. Dabei wird auch der Beitrag der anderen konfessionellen Positionen erörtert. Im Mittelpunkt steht die Frage: Läßt sich das Rechtfertigungsgeschehen in einer gemeinsamen evangelisch-katholischen Erklärung zur Sprache bringen?
Ökumenische Studienhefte Heft 8
Bensheimer Hefte 87
978-3-525-87175-1 Hans-Georg Link
Bekennen und Bekenntnis

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 150 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87175-1
15,90 EUR
Erstmals werden in einem Buch altkirchliche, reformatorische und ökumenische Bekenntnisse des 20. Jahrhunderts erschlossen. Die wichtigsten und neuesten Dokumente kommen zur Sprache:
Barmen 1934, Leuenberg 1973, Meißen 1988, Porvoo 1992, Rechtfertigungserklärung 1997/8; ebenso Bekenntnisse aus Frankreich, Südafrika, Lateinamerika und Taiwan.
Ausgehend von dem Ökumenischen und dem Apostolischen Glaubensbekenntnis der Alten Kirche werden die wichtigsten reformatorischen Bekenntnisschriften vorgestellt: Augsburger Bekenntnis, Heidelberger Katechismus, die 39 anglikanischen Artikel. Von den bilateralen Dialogen des 20. Jahrhunderts kommen u.a. dann zur Sprache: die Leuenberger Konkordie, die Meißener Feststellung, die Porvoo-Erklärung, die katholisch-lutherische »Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre« sowie Vereinbarungen mit altorientalischen Kirchen. Von der multilateralen Szene werden neue Bekenntnisse vereinigter Kirchen, Basis und Vollversammlungen des Ökumenischen Rates sowie das Faith and Order-Projekt beleuchtet: »Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Ausdruck des apostolischen Glaubens heute«. Ein besonderer Akzent liegt auf den kontextuellen Bekenntnisentwicklungen in Deutschland, Frankreich, Südafrika, Lateinamerika, Taiwan und Mitteleuropa. Dabei spielt der Zusammenhang von existentiellem Bekennen und kirchlichem Bekenntnis eine Schlüsselrolle. Ein eigener Abschnitt ist Glaubensbekenntnissen von Frauen gewidmet.
Ökumenische Studienhefte Heft 7
Bensheimer Hefte 86
978-3-525-87173-7 Reiner Marquard
Reformationstag - evangelisch und ökumenisch
Eine Arbeitshilfe für Gemeinde und Schule
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1997, 224 Seiten, kartoniert,
3-525-87173-2
978-3-525-87173-7

13,90 EUR
Bensheimer Hefte 84
Dieser Band will helfen, das evangelische Proprium für unseren Alltag un Gemeinde und Schule insbesondere durch Anknüpfungen an die Theologie Philipp Melanchthons in ökumenischer Weise anzusagen. Bildungsleistungen der Kirche ordnen sich sozusagen konzentrisch um das identitätsstiftende Zentrum des christlichen Lebens, den Gottesdienst.In einer Studie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau heisst es: "Damit Menschen das Evangelum verstehen und annehmen können, um ihr Leben von Gott bestimmt sein lassen zu wollen, brauchen sie die Chance, an Prozessen teilzunehmen, welche ihr Innerstes bilden und ihrem Handeln Orientierung geben". Wo trägt diesbezüglich das reformatorische Erbe in Gemeinde und Schule heute Früchte? Wo muss es erinnert und in der Erinnerung angemahnt werden? Wie und wo geschieht heute Vergewisserung im Glauben? In historischen und systematisch-theologischen Untersuchungen, aktualisierenden Ausführungen, in homiletischen und liturgischen Arbeitshilfen und Unterrichtsentwürfen leistet dieses Buch Hilfestellung als Arbeitsbuch zum Reformationstag.
  Wolfram Weisse
Reich Gottes
Hoffnung gegen Hoffnungslosigkeit

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1997, 208 Seiten, kartoniert,
3-525-87172-4
15,90 EUR
Der Autor erschließt Ansätze, Konzeptionen und Perspektiven der Frage nach dem »Reich Gottes«. Er skizziert die konfessionellen Ausprägungen dieses Hoffnungssymbols und entfaltet das auf Befreiung gerichtete Potential vom Reich Gottes bei Leonard Ragaz, Martin Luther King, in lateinamerikanischer und feministischer Befreiungstheologie sowie in konträren Ansätzen südafrikanischer Theologen.
Die Frage nach dem Reich Gottes ist mit gravierenden Auseinandersetzungen verbunden. Die wichtigsten ökumenischen Dialoge und Dispute werden dargestellt und beurteilt. In den Perspektiven wird nach der Bedeutung vom Reich Gottes in den nichtchristlichen Weltreligionen gefragt und mit dem Terminus »Unterbrechung« ein neuer Zugang zur Bedeutung von »Reich Gottes« eröffnet.

Bensheimer Hefte 83
Ökumenische Studienhefte Heft
6
978-3-525-87167-6 Erich Geldbach
Taufe

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1996, 150 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87167-6
16,00 EUR
Die Taufe gilt normalerweise als das Band, das die christlichen Kirchen trotz aller Trennungen zusammenhält, weil ihre Einmaligkeit und Unwiederholbarkeit von allen bekannt wird. In dem neuen Studienheft wird aufgezeigt, dass dies zwar weitestgehend zutrifft, dass aber die theologische Bedeutung der Taufe, die Voraussetzungen für ihre Spendung und gegenseitige Anerkennung durchaus unterschiedlichen Maßstäben unterliegen.
Dies zeigt schon der erste Teil des Buches, in dem die unterschiedlichen konfessionellen Positionen der großen und kleineren Kirchen – insgesamt 15 – aufgeführt werden. Dabei fällt auf, dass es Gemeinschaften gibt, die gänzlich auf die Taufe verzichten, andere, die eine Wassertaufe ablehnen; die meisten jedoch taufen mit Wasser und unter Nennung der trinitarischen Formel. Wer jedoch getauft werden darf, ob Säuglinge, Kinder, Jugendliche oder Mündige nach einer Unterweisung, ist umstritten.
Der zweite Teil zeigt die Positionen auf, die sich in den verschiedenen bilateralen und multilateralen Dialogen auf Weltebene herausgeschält haben. Wie es weitergehen könnte, zeigt der Verfasser an verschiedenen Modellen, die insgesamt dem ökumenischen Ziel verpflichtet sind, nach mehr Einheit zu suchen.
Ökumenische Studienhefte Heft 5
Bensheimer Hefte 79
  Harding Meyer
Ökumenische Zielvorstellungen

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1996, 150 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87166-9

15,90 EUR
Was ist das Verständnis von Einheit der Kirche, dem Ziel ökumenischen Bemühens, das der in sich vielgestaltigen ökumenischen Bewegung Orientierung, Kontinuität und Zusammenhalt verleiht? Wie verhält es sich zu den konfessionsspezifischen Auffassungen von Kirche und ihrer Einheit? Welche Entwicklungen hat das Verständnis von Einheit durchlaufen und zu welchen »Fortschreibungen« ist es gekommen? Was sind die Formen oder »Modelle« der Verwirklichung von Einheit (Kirchenunion, Kirchengemeinschaft, konziliarer Prozeß)? Wie sind sie zu beurteilen und in welchem Verhältnis (Konflikt oder Vereinbarkeit) stehen sie zueinander?
Das sind die Leitfragen des Buches, das sich in zwei große Teile (»Verständnis von Einheit« und »Modelle der Einigung«) ordnet. Die Fragen werden sowohl geschichtlich wie theologisch erörtert.
Ökumenische Studienhefte Heft 4
Bensheimer Hefte 78
  Wolfgang Lienemann
Gerechtigkeit

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1995, 226 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87163-8
15,90 EUR
Gerechtigkeitskonzepte im 20.Jahrhundert aus unterschiedlichen kirchlich-konfessionellen Perspektiven
Ökumenische Studienhefte Heft
3
Bensheimer Hefte 75
Hans-Martin Barth
Spiritualität

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1994, 192 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87162-1

15,90 EUR
Spiritualität ist ein ökumenisches Phänomen: Sie begegnet in den unterschiedlichsten Ausprägungen und ist doch auf das eine Wirken des Gottesgeistes bezogen. In einer Situation geistlicher Ermüdung und ökumenischer Stagnation lohnt es sich, auf spirituelle Erfahrungen außerhalb der eigenen Tradition zu achten und Neuaufbrüche zu studieren, die quer zu allen Konfessionen liegen. Darum werden im vorliegenden Band nicht nur orthodoxe, römisch-katholische und evangelische Frömmigkeit, sondern auch weibliche Spiritualität und Spiritualität der Befreiung untersucht.
Es geht um eine Bilanz dessen, was im Bereich von Spiritualität ökumenisch bisher erreicht wurde. Störfaktoren werden benannt und Perspektiven künftiger Entwicklung aufgezeigt.
Dr. theol. Hans-Martin Barth, Jahrgang 1939, Promotion 1965, Ordination 1966, Habilitation 1970; Universitätsprofessor für Systematische Theologie 1976-78 in Erlangen, 1978-91 in Gießen, seit 1981 am Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg
Ökumenische Studienhefte 2
Bensheimer Hefte 74
Eckhard Lessing
Abendmahl

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1993, VIII,157 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87160-7
15,90 EUR
Dieses Studienheft dient zur Einführung in das ökumenische Abendmahlsgespräch. Das Thema Abendmahl ist ein Zentrum des ökumenischen Dialogs. Die erarbeiteten Texte belegen in z. T. eindrucksvoller Weise das Maß an inzwischen erreichter Übereinstimmung. Sie verdienen daher die Aufmerksamkeit aller am ökumenischen Gespräch Interessierten.
Ökumenische Arbeit geschieht auf dem Boden der von ihrem Bekenntnis geleiteten Kirchen. Die anstehenden Fragen werden daher bewußt aus dem Blickwinkel der evangelischen Theologie aufgegriffen. Die Auswahl der Dokumente steht ebenfalls unter diesem Vorzeichen. Da die Reihe sich an deutsche Leserinnen und Leser wendet, werden überdies ausschließlich solche Texte interpretiert, die für das hier geführte ökumenische Gespräch von unmittelbarer Bedeutung sind.
Dr. theol. Eckhard Lessing, Jahrgang 1935, Promotion 1962, Habilitation 1969 in Mainz, ist seit 1976 Universitäts-professor für systematische Theologie in der Evangelisch-theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster/Westf. und zugleich Direktor des ökumenischen Instituts. Er befaßt sich insbesondere mit der neueren Theologiegeschichte, mit der Lehre von der Kirche sowie Grundfragen der systematischen Theologie. Veröffentlichungen u. a.: Kirche - Recht - Ökumene. Studien zur Ekklesiologie, 1982; Zwischen Bekenntnis und Volkskirche. Der theologische Weg der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union (1922-1953),1992.

Ökumenische Studienhefte Heft 1
Bensheimer Hefte 72
978-3-525-87157-7 Erich Geldbach
Freikirchen
Erbe, Gestalt und Wirkung
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1989, 264 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87157-7
19,90 EUR Warenkorb
Freikirchen sind in Deutschland nur kleine Kirchen und bleiben deshalb oft unbeachtet. Im Weltrnaßstab gehören sie jedoch zu den Kirchen, ohne die weder die universale Ausbreitung des protestautistischen Christentums noch die ökumenische Bewegung möglich gewesen wäre. Auch in der Bundesrepublik sind ihr sozialdiakonisches Engagement und die Aussrrahlungskraft ihrer Gottesdienste größer als allgemein angenommen.
In einem ersten Teil geht der Verfasser historisch und systematisch den typischen Merkmalen des Freikirchenturns nach. Auch macht er verständlich, warum es in Deutschland zu einem "Unverhältnis" zwischen Landes- und Freikirchen kam.
In einem zweiten Teil werden Geschichte und Gegenwart der einzelnen Freikirchen dargestellt.
Erich Geldbach, Dr. theol., Jahrgang 1939, ist em. Ordinarius für Konfessionskunde und Ökumenik an der Ruhr-Universität Bochum. Von 1981 bis 1997 war er Ökumene-Refeent im Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes in Bensheim und lehrte am Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg. Er war von 1985 bis 2005 Mitglied der Kommission für zwischen kirchliche Beziehungen des Baptistischen Weltbundes.

Bensheimer Hefte 70
zur Seite Freikirchen
3-525-87150-3 Walter Schöpsdau
Mariologie und Feminismus

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1985, 141 Seiten, kartoniert
3-525-87150-3
9,90 EUR Warenkorb
Feministische Theologie hat einen neuen ökumenischen Dialog in Gang gebracht. Das vielfältig deutbare Symbol "Maria, die Frau" steht für kritisch-befreiende Hermeneutik, Einbeziehung historischer, religions- und tiefenpsychologischer Erfahrung, mitunter auch für einen Mythos des Weiblichen. Den daraus sich ergebenden Fragen widmete sich 1985 die Europäische Tagung für Konfessionskunde im Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes in Bensheim mit dem Thema "Mariologie und Feminismus".
Demosthenes Savramis ist Professor für Religions- und Kultursoziologie an der Universität Köln und hat vor allem auf dem Gebiet der Theologie und Soziologie der orthodoxen Kirche und der Religionssoziologie publiziert.
Catharina J. M. Halkes ist Inhaberin des Lehrstuhls für "Feminismus und Christentum" an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Nijmegen und eine führende Vertreterin der feministischen Theologie.
Eberhard Wölfellehrt Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Kiel und beschäftigt sich mit Fragen der Religionsphilosophie, Schöpfungstheologie und des Verhältnisses von Theologie und Naturwissenschaft.
Uwe Gerber ist außerordentlicher Professor für Systematische Theologie an der Universität Basel und zugleich am Institut für Theologie und Sozialethik in Darmstadt tätig und hat Arbeiten zur Christologie und zur theologischen Sprachtheorie veröffentlicht.
Walter Schöpsdau ist Pfarrer und wissenschaftlicher Referent für Moral- und Pastoraltheologie am Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes in Bensheim.


Bensheimer Hefte 64
3-525-87148-1 Reinhard Frieling
Befreiungstheologien

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1984, 196 Seiten, kartoniert, 3-525-87148-1
978-3-525-87148-5
9,90 EUR Warenkorb
Seit Anfang der siebziger Jahre übt die von Lateinamerika ausgehende "Befreiungstheologie" auf viele Christen eine faszinierende Wirkung aus. Sie ist nicht nur ein katholisches Phänomen, sondern war von Anfang an auch in der Theologie evangelischer Kirchen präsent Lind beeinflußt mit die Arbeit des Ökumenischen Rates der Kirchen. Sie ist eine ökumenische Herausforderung.
Reinhard Frieling, der Verfasser dieser Studien zur Theologie in Lateinamerika, ist evangelischer Theologe und Leiter des Konfessionskundlichen Instituts des Evangelischen Bundes in Bensheim. Ökumene versteht er als einen Lernprozeß, Er unternahm seit 1971 mehrrnonatige Studienreisen nach Lateinamerika. hat seine Beobachtungen und sein Lernen in Aufsätzen festgehalten und jeweils versucht, die Anfragen an die eigene Theologie zu artikulieren. Diese Aufsätze erschienen zuerst im Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts (MD). Sie wurden für diesen Band systematisch geordnet, teilweise gekürzt und teilweise ergänzt. Eine gründliche Einführung ist vorangestellt.
Bensheimer Hefte 63
 
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 12.03.2017, DH