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1. Mose 29,31-30,24, 12 Stämme Israels, Jakobs Söhne
978-3-942540-30-8 Die 12 Stämme Israels
Studienfaltkarte
Inner Cube, 2015, 14 Seiten, Leporello, 21 x 14 cm / 21 x 100 cm
978-3-942540-30-8
2,99 EUR
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Studienfaltkarte Nr 30
Das Volk Israel gliederte sich in zwölf Stämme. Gerade im Alten Testament spielen diese Stämme eine große Rolle, doch auch im Neuen Testament tauchen sie wieder auf. Diese Studienfaltkarte ist ein superkompaktes Nachschlagewerk für alle, die rasch auf alle wesentlichen Infos zu den Stämmen zugreifen wollen.
Wer die Geschichte Gottes mit seinem Volk, den Israeliten, in ihrer ganzen Tiefe verstehen will, der kommt um die Beschäftigung mit den zwölf Stämmen Israels nicht herum. Diese Studienfaltkarte liefert eine Fülle an wissenswerten Informationen zu jedem einzelnen Stamm - zu seiner Herkunft, Entwicklung und Geschichte sowie zu seinem Symbol und seiner Bedeutung im biblischen Gesamtzusammenhang. Den Leser erwarten dabei auch zahlreiche Illustrationen zum besseren Verständnis, etwa eine Landkarte, ein Stammbaum und ein Diagramm der Stiftshütte.
Viele Protagonisten der Bibel lassen sich gemäß ihrer Abstimmung den verschiedenen Stämmen zuordnen. So gehörte Mose zum Stamm Levi, während Paulus ein Angehöriger des Stammes Benjamin war. Jeder Stamm hatte sein eigenes Gebiet und seine eigene Prägung.
Die Studienfaltkarte erhellt diese Details und liefert:
Fakten zur Größe, zum Siedlungsgebiet, zur Abstammung und zur Bedeutung der einzelnen Stämme
eine Abbildung der Symbole, die den einzelnen Stämmen zugeordnet werden (etwa der Löwe dem Stamm Juda)
Zusammenfassungen der Aussagen, die im Segen Jakobs und im Segen Moses zu den Stämmen enthalten sind, und der wichtigsten historischen Ereignisse im Zusammenhang mit einzelnen Stämmen.
Hilfreich, um die Zusammenhänge zu verstehen, sind ferner:
ein Stammbaum zu Jakobs Nachfahren
ein Diagramm, das zeigt, wo die Stämme rings um die Stiftshütte während der Wüstenwanderung gelagert haben
eine Zeitleiste, welche die Schlüsselereignisse bei der Entstehung der Stämme verdeutlicht
eine Landkarte, welche die räumliche Verteilung im gelobten Land nachvollziehbar macht.
ie Studienfaltkarte erfreut den Leser mit vielen Details und interessanten Aspekten, die selbst oft Bibelkennern nicht so geläufig sind. Und sie lässt auch nicht unerwähnt, wo die Stämme im Neuen Testament wieder auftauchen und eine Rolle spielen - etwa in der Offenbarung.
Die in der Bibel überlieferten Ahnentafeln und Stämmelisten unterscheiden Anordnung, Zahl und Namen der Stämme, halten aber die übergeordnete Zwölfzahl fest. Eine Liste der zwölf Jakobsöhne erscheint im 1. Buch Mose dreimal:

Gen 29,31-30,24:
Leas Söhne: Ruben, Simeon, Levi, Juda.
Bilhas Söhne: Dan, Naftali.
Silpas Söhne: Gad, Ascher.
Leas Söhne: Issachar, Sebulon (Tochter Dina).
Rahels Sohn: Josef. Ihre Bitte um einen weiteren Sohn wird etwas später mit der Geburt Benjamins erhört (Gen 35,18).
Gen 35,23-26:
Leas Söhne: Ruben, Simeon, Levi, Juda, Issachar, Sebulon.
Rahels Söhne: Josef, Benjamin.
Bilhas Söhne: Dan, Naftali.
Silpas Söhne: Gad, Ascher (=1. Chron 2,1f).
Die Namen der Stämme sind hier nach Stammesmüttern gruppiert, chronologisch bzw. nach Status ihrer Mutter (Jakobs erster Frau, zweiter Frau, deren Mägden als „Leihmüttern“). Ruben, Simeon, Levi und Juda stehen in beiden Auflistungen an erster Stelle und bildeten offenbar mit den übrigen Söhnen der Lea eine Einheit.

Gen 49,1-27: Jakob segnet vor seinem Tod jeden seiner Söhne: Ruben, Simeon, Levi, Juda, Sebulon, Issachar, Dan, Gad, Ascher, Naftali, Josef und Benjamin.
Man erfährt einiges über ihre Besonderheiten, ihr Stammesgebiet und ihr künftiges Schicksal. Simeon und Levi wird eine Zerstreuung angekündet, was auf späteres Fehlen eines eigenen Stammesgebietes hinweist. Juda erhält bereits die Ankündigung eines Herrschers: ein Hinweis auf das Königreich Juda und die dort aufgekommene Messiaserwartung. Dort ist dieser Text vermutlich entstanden.

Num 26,4-51: Zum Abschluss der Wüstenwanderung werden die direkten Nachkommen jedes der zwölf Söhne aufgelistet: Ruben, Simeon, Gad, Juda, Issachar, Sebulon, Josef – aufgeteilt auf seine beiden Söhne Manasse und Efraim – Benjamin, Dan, Ascher, Naftali.
Die Leviten sind hier zwar ebenfalls genannt, aber getrennt von den eigentlichen „Kindern Israels“. Dies wird damit begründet, dass sie kein eigenes Land erhielten und daher nicht zu den festen Bewohnern Israels zählten. Sie erhielten den Auftrag, als Priestergeschlecht für alle übrigen Stämme da zu sein. Nach der Landverteilung, die das Buch Josua in Jos 14-19 EU beschreibt, erhielt der Stamm Levi daher Wohnstädte innerhalb der übrigen Stammesgebiete (Jos 21).

Offenbar wurde in dieser späteren Version die Notwendigkeit empfunden, die Zwölfzahl nach dem Wegfall Levis aufrechtzuerhalten: Darum wurde der Stamm Josef in die Stämme Manasse und Efraim aufgeteilt. Zugleich rückte Gad an Levis Stelle, so dass auch die Anzahl der Söhne Leas sechs blieb. Daher hielt Martin Noth die Versionen, die Levi als eigenen Stamm an dritter Stelle nennen, für älter als die, in denen er fehlt. Die feste Reihung der sechs Söhne Leas erklärte er aus einer frühen Stammeseinheit, noch bevor die übrigen Stämme in das Siedlungsgebiet Israels einrückten.

Keine der Stämmelisten bildete demnach einen bestimmten, aus den Überlieferungen der Stämme bekannten historischen Siedlungszustand ab. Die drei erstgenannten Stammesgebiete waren laut Noth schon zu der Zeit, als spätere Stämme wie Josef und Benjamin hinzukamen, in größeren Einheiten aufgegangen; ihre Namen wurden gleichwohl festgehalten.

Die Zwölfzahl war vermutlich jedoch nicht ursprünglich. Das Deborahlied (Ri 5), das als einer der ältesten Bestandteile des Pentateuch gilt, nennt nur zehn Stammesgebiete: Efraim, Benjamin, Machir (= Manasse), Sebulon, Issachar, Ruben, Gelead (=Gad?), Dan, Ascher und Naftali. Es fehlen Juda und Simeon, deren Siedlungsgebiet später das Südreich Juda bildete, sowie Levi, von dem sich die Priester Israels herleiten. Es handelt sich also vermutlich um eine Tradition des Nordreichs Israel.
Quelle: Wikipedia, 8.9.2015

 

 

 

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