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Katholische Briefe
Jakobusbrief
Jak 1, 12 - 18
Jak 1, 21-27
Jak 2, 1-13
Jak 4, 13-15, Warnung Selbstsicherheit
Jak 5, 1-6
Jak 5, 7-8, Mahnung zur Geduld
Jak 5, 13-16
 
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Jakobusbrief, Kommentare, Auslegungen

Stefan Wenger
Der wesenhaft gute Kyrios

Theologischer Verlag Zürich, 2011, 368 Seiten, Hardcover,
978-3-290-17583-2
52,00 EUR
Eine exegetische Studie über das Gottesbild im Jakobusbrief
Die Frage nach dem Gottesbild im Jakobusbrief ist in der theologischen Forschung bisher kaum bedacht worden. Die exegetische Studie bietet nach einem einleitenden Forschungsüberblick und knapp gehaltenen Vorüberlegungen zur Gesamtanlage des Jakobusbriefes eine umfassende Analyse des Briefs, die sich auf die Frage nach der Rede von Gott (und Jesus Christus) konzentriert. Die Ergebnisse zusammengefasst ergeben ein «Gesamtgemälde» des jakobeischen Gottesbildes. Dabei wird deutlich, dass das Gottesbild in sich komplementär (in hellen und dunklen «Farben » gemalt) ist: Die Rede ist von Gott, der als wesenhaft Guter allein das Gute will, sucht und fördert und der als majestätisch-souverän richtender Kyrios gleichzeitig Rechenschaft einfordern wird.

Band 100 in der Reihe
Abhandlungen zur Theologie des Alten und Neuen Testaments (AThANT
Karl Barth
Erklärungen des Epheser- und des Jakobusbriefes 1919 - 1929

Theologischer Verlag Zürich, 2009, 600 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, 12,5 x 20,5 cm
978-3-290-17538-2
96,00 EUR   
Karl Barth hat Theologie grundsätzlich als Exegese verstanden und sich leidenschaftlich gegen die Umdeutung der so als Exegese verfassten Theologie in eine christliche Weltanschauung gewehrt. So ist es von einiger Bedeutung, wenn nun ein Band mit frühen exegetischen Arbeiten erscheint. Aufgenommen sind eine Auslegung des Epheserbriefs aus dem Jahr 1919 und die Vorlesung, die Barth in seinem ersten Semester als Professor in Göttingen 1921/22 über diesen Brief gehalten hat. Dazu kommt die Göttinger Vorlesung von 1922/23 über den Jakobusbrief, von der Barth eine stark veränderte Fassung 1928/29 in Münster vorgetragen hat. Die Synopse dieser beiden Erklärungen des Jakobusbriefes ermöglicht einen detaillierten Vergleich und erbringt bemerkenswerte Einblicke zur Entwicklung von Barths Denken in diesen entscheidenden Jahren auf dem Weg vom »Römerbrief« zur »Christlichen Dogmatik« und weiter zur »Kirchlichen Dogmatik«.

Barth Gesamtausgabe Band 46

Horst Balz / Wolfgang Schrage
Die katholischen Briefe

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1993, 245 Seiten
3-525-51330-5
978-3-525-51330-9
34,99 EUR
Die Briefe des Jakobus, PetrusJohannes und Judas
"Eine wirklich repräsentative Bestandsaufnahme all dessen, was in Exegese und Religionswissenschaft in den letzten Jahrzehnten an Wichtigem erarbeitet wurde. Insgesamt ist das ausgewogene Urteil der Autoren neben der sprachlich und gedanklich zuchtvollen Darstellung besonders hervorzuheben."
Otto Knoch, Theologische Literaturzeitung

Das Neue Testament Deutsch, NTD, Neues Göttinger Bibelwerk Band 10
Eugen Ruckstuhl
Jakobusbrief 1.-3. Johannesbrief

Echter Verlag, 1988, 79 Seiten, kartoniert
978-3-429-00960-1
14,40 EUR
Die Neue Echter Bibel - Kommentar zum Neuen Testament mit Einheitsübersetzung

Neue Echter Bibel Neues Testament Band 19
Gerhard Maier
Der Brief des Jakobus

Brockhaus Verlag, Haan, 2004, 240 Seiten, Gebunden,
3-417-29722-2
978-3-417-29722-5
978-3-7655-9722-0
19,90 EUR
Gerhard Maier war Pfarrer in Baiersbronn und Rektor am Tübinger Albrecht-Bengel-Haus. Von 1971 bis 1977 und von 1983 bis 1995 war er Mitglied der Landessynode, dann wurde er Prälat in Ulm. Seit 2000 ist er Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Historisch Theologische Auslegung - HTA, R. Brockhaus Verlag / Brunnen Verlag
978-3-374-04981-3 Rainer Metzner
Der Brief des Jakobus

Evangelisches Verlagshaus, 2017, 416 Seiten, Hardcover,
978-3-374-04981-3
48,00 EUR Warenkorb
Lange Zeit wurde der Jakobusbrief an Paulus gemessen. Das verstellte den Blick auf sein eigenes Profil. Die Forschung etwa der letzten drei Jahrzehnte hat die »stroherne Epistel«, die so spröde nicht ist, wie es das Urteil Martin Luthers nahelegt, rehabilitiert. Ein in der kirchlichen Tradition sonst unbekannter Jakobus schreibt einen paränetischen Brief, in welchem er christliche Gemeinden seiner Umwelt unterweist, den ihnen im Glauben gewiesenen Weg in Bindung an das »Wort der Wahrheit« und in Abgrenzung von der gottfeindlichen »Welt« fortzuschreiten.

Leidenschaftlich plädiert Jakobus für ein im Glauben und Tun gleichermaßen bestimmtes Leben, das sich von der Weisheit Gottes lenken lässt. Er zeichnet ein praktisches Christentum mit klarem Sozialethos, ohne jedoch theologische Kompetenz vermissen zu lassen. Der Brief hat wenig Zeit- und Lokalkolorit, doch sprechen verschiedene Indizien für eine Entstehung in Rom nicht vor Beginn des 2. Jahrhunderts. Auch wenn er nur zögerlich in den Kanon gelangte, bleibt er ein wichtiges Zeugnis biblischer Tradition, die Rainer Metzner kompetent und anschaulich darstellt und kommentiert.
Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK), Band 14 Neu
Wiard Popkes
Der Brief des Jakobus

Evangelische Verlagsanstalt, 2000, 300 Seiten, Hardcover,
978-3-374-01813-0
34,00 EUR 
Der Jakobusbrief hat es seinen Auslegern nie leicht gemacht.
Viele Fragen zu Theologie, Intention, Adressaten, Struktur, Tradition und zu den Abfassungsverhältnissen sind bis heute umstritten. Methodische Sorgfalt und umfassende Reflexion sind deshalb bei der Interpretation geboten. Es gilt vor allem, den Gedankengang des Jakobusbriefes möglichst genau nachzuzeichnen. Neben diese Aufgabe tritt die kritische WürdigJng der gerade in jüngerer Zeit reichlich erschienenen Sekundärliteratur mit ihren Ansätzen und Vorschlägen. Besonders im Blick auf die theologiegeschichtliche Verortung des Briefes bevorzugt der Autor einen induktiven Ansatz. Entscheidend ist somit nicht die Identifizierung des Verfassers, sondern die Relation des Jakobusbriefes zu anderen Dokumenten (Paulus, Matthäus, Apostolische Väter). Insgesamt ist der Jakobusbrief als eine Stimme am Ende des 1. Jahrhunderts zu verstehen, die - in der Form eines Diasporabriefes - die Christen daran erinnern will, das "Ziel" zu erreichen, statt sich an die "Welt" zu verlieren.
Professor Dr. Wiard Popkes lehrt Neues Testament am Theologischen Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Elstal/Berlin) sowie am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg.

Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK), Band 14
Franz Mussner
Der Jakobusbrief

Herder Verlag, 1987, Paperback,
3-451-14117-5
978-3-451-14117-1

45,00 EUR
Herders Theologischer Kommentar zum Neuen Testament, Band 13/1
Peter Wick
Der Brief des Jakobus

Kohlhammer Verlag,
978-3-17-020356-3
29,00 EUR

in Planung
Der Jakobusbrief ist eine frühe Weisheitsschrift aus dem Jerusalemer judenchristlichen Kontext. Der Brief präsentiert sich formal als eine einfache Aneinanderreihung einzelner für die Lebensgestaltung relevanter Themen. Doch die vorliegende Exegese zeigt, durch welch sorgfältige Argumentationstechniken die verschiedenen Themen entfaltet werden und miteinander verbunden sind. Die Aufarbeitung der frühjüdischen Traditionen bringt die Toraobservanz und den Sinnreichtum dieses Briefes zum Vorschein. Die Beachtung des hellenistischen Kontextes macht den philosophischen Anspruch, der im Gewand des Schriftgelehrten vorgebracht wird, deutlich: Der Glaube an Gott und den Herrn Jesus Christus soll die Gläubigen befähigen, in einer zerrissenen Welt trotz aller Versuchungen weise zu leben, durch das richtige Hören, Reden und Handeln.
Theologischer Kommentar zum Neuen Testament (ThKNT) Band 18
978-3-16-147368-5 Christoph Burchard
Der Jakobusbrief

Mohr, 2000, 230 Seiten, Broschur,
978-3-16-147368-5
29,00 EUR
Christoph Burchard legt eine gründliche philologische und historische Interpretation des Jakobusbriefes vor. Danlit verdeutlicht er gleichzeitig die Beziehungen des Jakobusbriefes zur frühjüdischen und griechisch-römischen Umwelt.

Handbuch zum Neuen Testament, Band 15/1
978-3-525-51612-6 Martin Dibelius
Der Brief des Jakobus

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1984, 310 Seiten,
978-3-525-51612-6

55,00 EUR
Mit den Ergänzungen hat H. Greeven die Randnotizen im Handexemplar des Autors zugänglich gemacht und die neuere Literatur eingearbeitet.
Der Kommentar hat noch immer grundlegende Bedeutung wir für den Jakobusbrief, so für die urchristliche Paränese im ganzen.
Ernst Käsemann
Inhaltsverzeichns und Leseprobe
Meyers Kritisch-exegetischer Kommentar über das Neue Testament, KEK,
Band 15
978-3-579-00517-1 Hubert Frankemölle
Der Brief des Jakobus, Kapitel 1

Gütersloher Verlagshaus, 1994, 366 Seiten, kartoniert,
978-3-579-00517-1
30,00 EUR
Hubert Frankemölle
Der Brief des Jakobus, Kapitel 2-5

Gütersloher Verlagshaus, 1994, Seiten 367 - 752, kartoniert,
978-3-579-00518-8
33,00 EUR
Dr. Hubert Frankemölle, geb. 1939, studierte Katholische und Evangelische Theologie und Altphilologie in Münster, München und Tübingen. Seit 1979 arbeitete er als Universitätsprofessor für Neues Testament an der Universität Paderborn und ist seit Ende Wintersemester 2003/04 emeritiert.

Ökumenischer Taschenbuchkommentar 17/1 und 17/2
Gütersloher Taschenbuch Band 517 und 518
978-3-451-27408-4 Beda Venerabilis
Kommentar zum Jakobusbrief
In Epistulam Iacobi Expositio, Lateinisch-Deutsch
Herder Verlag, 2000, Leinen,
978-3-451-27408-4
32,00 EUR
Beda Venerabilis (672/3-735) ist nicht nur der Verfasser der berühmten ""Kirchengeschichte Englands"" , er galt bereits seinen Zeitgenossen als hochrangiger Bibelinterpret. Der mittelalterliche Theologe Hugo von St. Viktor stellt ihn sogar in eine Reihe mit den großen Exegeten Hieronymus, Ambrosius, Augustinus, Isidor von Sevilla und Origenes. Und doch ist das exegetische Werk Bedas bislang kaum aufgearbeitet. Mit der Erstübersetzung von Bedas Jakobuskommentar ins Deutsche und einer thematischen Einführung macht dieser Fontesband einen Anfang. Bedas Kommentar erweist sich als ein theologisches Streitdokument von einmaliger thematischer Geschlossenheit aus einer aufgewühlten Zeit der angelsächsischen Missionsgeschichte.
Fontes Christiani Reihe 2 Band 40
978-3-374-04027-8 Roland Deines
Jakobus
Im Schatten des Größeren
Evangelisches Verlagshaus, 2017, 200 Seiten, 12 Abbildungen, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-04027-8
19,00 EUR Warenkorb
Biblische Gestalten Band 30:
Jakobus gehört zu den häufig übersehenen und oft missverstandenen großen Gestalten aus der Anfangszeit des Christentums. Als Bruder von Jesus stand er ihm während seines irdischen Wirkens ablehnend gegenüber. Als unerwarteter Auferstehungszeuge gehörte er jedoch seit Beginn zur Gemeinde in Jerusalem. Deren Leitung hatte er für rund 20 Jahre inne, ehe er im Jahr 62 als Gesetzesübertreter in Jerusalem gesteinigt wurde. Dennoch gilt er als Verfechter eines am jüdischen Gesetz orientierten Judenchristentums und als Hauptgegner des Paulus und der gesetzesfreien Heidenmission. Der mit ihm verbundene Jakobusbrief fristet seit Luthers berühmter Vorrede als »stroherne Epistel« zu Unrecht ein Randdasein.
Das Hauptanliegen des Jakobus war es, den Glauben an Jesus als Messias Israels und die Zugehörigkeit zu Israel als Gottes erwähltem Volk miteinander zu verbinden. Die Kirche seit dem 4. Jahrhundert entschied sich jedoch gegen diesen Weg: Man konnte nur entweder Jude oder Christ sein, und dies wirkt bis heute nach. Die weit verbreitete Unsicherheit im Umgang mit jüdischen Christen motiviert dazu, noch einmal neu auf den Herrenbruder Jakobus zu schauen.
Lothar Gassmann
Der Jakobusbrief
Seid Täter des Wortes, nicht Hörer allein!
Samenkorn Verlag, 320 Seiten, Hardcover, 13 x 19,5 cm
978-3-936894-92-9
9,80 EUR
Der Jakobusbrief entfaltet existenzielle Themen für den christlichen Lebensalltag: Anfechtung und Versuchung, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, Armut und Reichtum, Krankheit und Gebet, Absonderung und Zucht der Zunge. Er lädt ein zur Nachfolge Jesu Christi in Wort und Tat. Eine praktische Auslegung mit vielen Anregungen für das persönliche Wachstum im Glauben.

 

aus der Reihe Bibel Aktuell

978-3-03811-005-7 Max Billeter
Echter Glaube zeigt sich im Alltag
Kommentar zum Jakobus-Brief
CSV / Beröa, 2014, 112 Seiten, gebunden,
978-3-03811-005-7
8,90 EUR Warenkorb
Diese Auslegung behandelt kurz und knapp die einzelnen Verse des Jakobus-Briefs. Praktische Anwendungen und Beispiele aus dem Alltag lockern den Text auf und helfen, die Gedanken besser zu erfassen. Detail: Ein eingelegtes Lesezeichen gibt es als kleines «Extra» dazu.
Der Jakobus-Brief fördert unser Glaubensleben. Mit anschaulichen Beispielen spricht er verschiedene Punkte an, die uns Christen im Alltag herausfordern. Dabei macht er den Unterschied zwischen einem blossen Glaubensbekenntnis und dem wahren Herzensglauben deutlich:
• Echter Glaube hält in der Erprobung durch.
• Echter Glaube hört und tut das Wort Gottes.
• Echter Glaube wird durch Werke sichtbar.
• Echter Glaube beherrscht sich beim Reden.
• Echter Glaube ordnet sich Gott unter.
• Echter Glaube wartet geduldig auf den Herrn.
zur Übersicht der CSV Kommentare zum NT
978-3-7668-0761-8 Adolf Schlatter
Der Brief des Jakobus

Calwer Verlag, 1985, XII, 304 Seiten, Leinen, Schutzumschlag
978-3-7668-0761-8
6,00 EUR Warenkorb
Mit einem Geleitwort von Farnz Mussner
Für Luther war nach semem bekannten Ausspruch der Jakobusbrief eine stroherne Epistel. Die heutige Exegese sieht den Brief im wesentlichen von seiner jüdischen und griechischen Umwelt her und versteht ihn als eine ziemlich bunte Sammlung von lose aneinandergereihten Weisheitssprüchen aus dem jüdischen, hellenistischen und christlichen Gedankenkreis. Dabei erhebt sich freilich die Frage, was für ein Gegenüber der Verfasser vor sich hatte und zu welchem Zweck sein Schreiben dienen sollte.
Schlatters Kommentar tritt zu dieser Auffassung in völligen Gegensatz. Er nimmt den Brief als ein Schreiben des Jakobus, des Bruders Jesu, den Paulus, Lukas und Johannes das Haupt der jüdischen Christen nannten, in dem uns also »eine Stimme aus der nächsten Nähe Jesu und dem engsten Kreis der ersten Jünger erreicht « , Angeredet ist Israel, dessen Merkmal es ist, daß es in der Zerstreuung lebt, das aber Kraft seiner Berufung trotz der durch Jesus bewirkten Scheidung ein Ganzes darstellt. Beide, der an Jesus glaubende und der ihm den Glauben versagende Teil der Judenschaft, stehen unter der gleichen Gnade Gottes und unter derselben Versuchung.
Diese Zuordnung begründet Schlatter durch eine reiche Fülle sachlicher Beobachtungen; sie betreffen den Anschluß des Jakobus an Jesus, die Gemeinschaft des Jakobus mit Matthäus, das Leben in der Zukunft, die Offenbarung des Geistes in der Gemeinde, die Gemeinschaft des Jakobus mit Paulus, die Gemeinsamkeit zwischen dem Brief des Jakobus und dem 1. Petrusbrief, die Verbundenheit des Jakobus mit Johannes. Schlatter erreicht durch seine Deutung, daß der Brief in seinen wechselnden Inhalten einen überzeugenden Sinnzusammenhang gewinnt.
Die Frage, wie es möglich war, daß im jüdischen Jerusalem eine zu Jesus sich bekennende Gemeinde durch Jahrzehnte sich halten konnte, ohne entweder ihren Herrn zu verleugnen oder die Juden zu hemmungslosen Vernichtungs akten zu reizen, erhält eine überaus lehrreiche Antwort. Sie bestätigt vollauf Schlatters Urteil, daß »unsere Kirchen sich dadurch, daß sie Jakobus nur ganz oberflächlich Gehör gewährten, ernsthaft geschädigt haben «,
Inhaltsverzeichnis
Leseprobe
Adolf Schlatter
Die Briefe des Petrus, Judas, Jakobus, der Brief an die Hebräer

Calwer Verlag, 1965, 432 Seiten,
3-7668-0192-9
vergriffen
Erläuterungen zum Neuen Testament Band 9
Den Anschluß an den Kanon der Kirche haben diese Briefe nur gegen Widerspruch erreicht; doch sind wir dankbar, daß wir sie besitzen. Sie legen an ihrem Teil Zeugnis ab von dem vielgestaltigen Reichtum der neutestamentlichen Botschaft und sind bei allen Unterschieden in dem entscheidenden Punkte eins, daß sie den Blick der Kirche auf Christus ausrichten; in mancherlei Anfechtung von innen und außen wartet die Gemeinde Jesu auf ihren Herrn.
So ist der 1. Petrusbrief ein Mahnwort von großer Kraft und Eindringlichkeit. Die Aufgabe, die den »Fremdlingen« aus dem unumgänglichen Leiden unter der christusfeindlichen Welt erwächst, wird nach allen Seiten nüchtern erwogen; zugleich wird deutlich, wie für die »Bruderschaft der Leidenden« die unaussprechliche Freude der Hoffnung und das Kreuz unlöslich zusammengehören.
Der sogenannte 2. Petrusbrief, der den Judasbrief fast unverändert benützt, zeigt das Ringen mit den Irrlehrern, die - wie auch sonst im Neuen Testament - nach ihrer persönlichen Haltung, nicht nach ihrer abwegigen Lehre gekennzeichnet werden, und weist mit Ernst auf das prophetische Wort hin, das die Spötter in Zweifel ziehen.
Den nahen Herrn bezeugt auch Jakobus in seinem zu Unrecht unterschätzten Brief; hier wird alle fromme Heuchelei zerschlagen und in Vollmacht darauf gedrungen, daß die »durch das Wort der Wahrheit Geborenen- unter mancherlei Anfechtungen ganze Leute werden, würdig der Krone des Lebens.
Die Herrlichkeit Jesu, seines Hohepriesterturns und der in ihm erschlossenen Hoffnung, verkündigt der Hebräerbrief in seinen großen Meditationen über das alttestamentliche Bibelwort, mit denen er Christen, die unter dem Druck der Welt müde werden wollten, den Mut zur Treue stärkte. Der Brief, der den Bibelleser heute weithin fremd anmutet, wird in dieser Auslegung em lebendiges, fruchtbares Zeugnis.
Inhaltsverzeichnis
nur im Paket lieferbar
Jakobusbrief Johann Haar
Der Jakobusbrief

Klotz Verlag, 1971, 276 Seiten, gebunden, 13,5 x 22,5 cm
9,90 EUR


Praktische Schriftauslegung für Predigt, Bibelarbeit, Unterricht Band 9
D. Martin Luthers Epistelauslegung, Vandenhoeck & Ruprecht
In diese Auswahl aus Vorreden, Vorlesungen und Predigten Luthers sind seine Ausführungen zu grundlegenden biblischen Einsichten ebenso aufgenommen wie seine Auslegungen zu Perikopen aus den Predigtreihen der Gegenwart. Die Übersetzungen sind am Deutsch Luthers orientiert.
Einführungen geben über geschichtliche Hintergründe und theologische Schwerpunkte Auskunft. Ein ausführliches Register erschließt den Band.
      Hrsg. von Eduard Ellwein EUR   Jahr
1-5 3-525-55632-2
978-3-525-55632-0
5 Bände komplett      
1 3-525-55627-6
978-3-525-55627-6
Der Römerbrief 50,00  1963
2 3-525-55629-2
978-3-525-55629-0
Die Korintherbriefe 65,00 1968
3 3-525-55633-0
978-3-525-55633-7
Die Briefe an die Epheser, Philipper und Kolosser 50,00 1973
4 3-525-55634-9
978-3-525-55634-4
Der Galaterbrief, Hrsg. von Hermann Kleinknecht     1987
5 3-525-55637-3
978-3-525-55637-5
1. Timotheus / Titus / 1. Petrus / 1. Johannes / Hebräer / Jakobus 60,00 1983
 

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 19.06.2017, DH