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Die Botschaft des Neuen Testaments, Neukirchener Verlag

In dieser Reihe werden in allgemeinverständlicher Weise alle Bücher des Neuen Testaments ausgelegt und erklärt.
1. Obwohl der Stand der wissenschaftlichen Auslegung voll verarbeitet wird, soll der Text des Kommentars wirklich allgemeinverständlich sein.
2. Die historischen Fragen zur Entstehung der jeweiligen Schrift werden berücksichtigt, im Mittelpunkt der Auslegung steht aber die Erfassung der Botschaft des Textes.
3. Deshalb werden in der jeweiligen Einleitung nur die notwendigsten Hinweise fur das Verständnis des Textes gegeben. Die entscheidenden historischen und theologischen Fragen werden am Text mit den Lesern und Leserinnen erarbeitet. Ein Schlussteil fasst dann die Ergebnisse zusammen.
4. Die eigens für den Kommentar erarbeitete Übersetzung bietet einen ersten Einstieg in die Auslegung.
Die Folgebände werden mehrheitlich von Walter Klaiber verfasst, ergänzt allerdings durch Kommentare weiterer namhafter Theologen
Bei Subskription vermindert sich der Preis um ca. 10 %.
Zielgruppe:
Interessierte Bibelleser, die keine theologischen Vorkenntnisse haben, aber eine allgemeinverständliche und verlässliche Hilfe zum Verständnis des Römerbriefes suchen; Pfarrer, Religionslehrer.
Walter Klaiber
geb. 1940 in Ulm, Studium der Evangelischen Theologie in Reutlingen, Göttingen und Tübingen, 1965-1969 Pastor in Nürnberg, 1969-1971 Assistent bei Ernst Käsemann in Tübingen, 1972 Promotion im Fach Neues Testament mit einer Arbeit zur Rechtfertigungslehre des Paulus, 1971-1989 Dozent für Neues Testament und Griechisch am Theologischen Seminar der Evangelisch-methodistischen Kirche in Reutlingen, 1977-1989 auch dessen Direktor, 1989-2005 Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, 1999-2009 Präsident der Deutschen Bibelgesellschaft.
978-3-7887-2894-6

Walter Klaiber
Das Matthäusevangelium
Teilband 1, Mt 1,1-16,20,
Neukirchener Verlag, 2015, 320 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2894-6
19,99 EUR Warenkorb
Das Matthäusevangelium galt in der Geschichte der Kirche von Anfang an als das wichtigste der neutestamentlichen Evangelien. Dabei beriefen sich die unterschiedlichsten theologischen Richtungen auf Matthäus: die Vertreter einer Armenfrömmigkeit ebenso wie die, die das Papsttum als durch ihn begründet ansahen. Die "Mühseligen und Beladenen", die Gott ohne Vorleistung annimmt, stehen neben denen, denen Matthäus Höllenqualen androht. Sodann gilt auf der einen Seite das Gesetz bis zum letzten Häkchen als bleibend gültig, und auf der anderen Seite überbietet Jesus mit seinem "Ich aber sage euch" alles Alte und bis dahin Gültige. Im christlich-jüdischen Dialog wird Matthäus zugleich heftig kritisiert.
In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung wird die Frage diskutiert, ob Matthäus noch im Judentum verwurzelt ist oder ob er sich längst vom Judentum getrennt hat. Sind die Christen also noch Juden oder nicht? Zugleich ist deutlich, dass sich die "Frohe Botschaft nach Matthäus" deutlich von der Verkündigung des Paulus unterscheidet. Aber wie und wodurch? Wo liegen die Gegensätze und wo die Gemeinsamkeiten? Und wo ist der Ort des Matthäus innerhalb der Biblischen Theologie?
Walter Klaiber zeigt in seinem Kommentar, dass Matthäus die Botschaft Jesu eigenständig entfaltet. Sein Jesusverständnis genauso legitim ist wie das des Paulus. Neben die paulinische Rechtfertigung des Sünders "allein aus Glauben" tritt bei Matthäus das "Christentum der Tat", das jedoch ebenso ganz von dem her lebt, was Gott schenkt und schafft. Gott versöhnt ohne Vorleistung, und dies führt zu "Früchten des Glaubens" (Matthäus) genauso wie der "Glaube, der durch die Liebe tätig wird" (Paulus).
All das schließt kritische Anfragen an einzelnen Aussagen des Matthäusevangeliums (Verhältnis Glaube - Werke, Verhältnis Christentum - Judentum usw.) nicht aus. Auch darauf geht dieser Kommentar ausführlich ein und stellt dabei die überragende Bedeutung des Matthäus innerhalb einer gesamtbiblischen Theologie heraus.

Ausführliche Auslegung der umstrittenen Kapitel 18 und 23
978-3-7887-2928-8 Walter Klaiber
Das Matthäusevangelium
Teilband 2: Mt 16,21-28,20,
Neukirchener Verlag, 2015, 320 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm 978-3-7887-2928-8
19,99 EUR Warenkorb
Walter Klaiber
Das Markusevangelium

Neukirchener Verlag, 2010, 350 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2454-2

19,99 EUR
Wer war Jesus von Nazareth? Und wer ist Jesus Christus? Der Evangelist Markus war der erste, der diese Fragen mit einer Erzählung vom Wirken und Sterben Jesu beantwortet hat. Er sammelte einzelne Geschichten, Worte und Gleichnisse Jesu und stellte sie in den Rahmen des Wirkens Jesu in Galiläa und seines Weges von dort nach Jerusalem bis zum Tod am Kreuz und dem leeren Grab Jesu. Der Kommentar zeigt, wie Markus die einzelnen Geschichten und das Ganze des Weges Jesu zu einem Gesamtbild von Gottes Handeln in Jesus zusammenfügt, das von bleibender Bedeutung ist.
weitere Kommentare zum Markusevangelium
  Thomas Söding Lukas, in Vorbereitung
978-3-7887-3121-2 Walter Klaiber
Das Johannesevangelium
Teilband 1, Joh 1,1-10,42

Neukirchener Verlag, 2017, 320 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-3121-2
22,00 EUR Warenkorb
Reihe Die Botschaft des Neuen Testaments
Das Johannesevangelium war über viele Jahrhunderte das Evangelium, das Theologie und Frömmigkeit in der Kirche am stärksten beeinflusst hat. Luther nannte es „das einzige schöne, rechte Hauptevangelium und den anderen dreien weit vorzuziehen“ und der Philosoph Fichte stellte fest: „Nur mit Johannes kann der Philosoph zusammenkommen, denn dieser allein hat Achtung für die Vernunft“. Das scheint sich geändert zu haben. Zwar ist das Interesse der wissenschaftlichen Exegese an dieser faszinierenden Schrift ungebrochen. Aber in der Gemeinde und für die persönliche Spiritualität vieler Christen scheint die Botschaft des Johannes keine große Rolle mehr zu spielen. Für viele ist die Art der Argumentation in diesem Evangelium schwer verständlich und kaum nachvollziehbar.Hier möchte dieser Kommentar Hilfe bieten. Er hat drei Hauptziele:1. Durch eine genaue Einzelauslegung soll die Eigenart der johanneischen Argumentationsweise verständlich werden.2. Eine sorgfältige Analyse des Aufbaus des Evangeliums und seiner Teile macht seine theologische Zielsetzung sichtbar.3. Es sollen die Grundlinien der Botschaft des Evangeliums aufgezeigt und Impulse für ihre Übersetzung in unsere Zeit geboten werden.Dazu erhalten Leser und Leserinnen auch alle für das Verständnis notwendigen Informationen über den historischen Hintergrund der Texte, sowie über die wichtigsten Hypothesen zur Entstehungsgeschichte des Evangeliums.
Die Zusammenfassung der Ergebnisse der Auslegung am Ende des Teilbandes 2 stellt die Botschaft des Johannesevangeliums im Zusammenhang dar.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe Teilband 1
978-3-7887-3123-6 Das Johannesevangelium
Teilband 2
Teilband 2, Joh 11,1-21,25.
Neukirchener Verlag, 2017, 320 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-3123-6
22,00 EUR Warenkorb
978-3-7887-2864-9  Roland Gebauer
Die Apostelgeschichte, Teilband 1, Apg. 1-12

Neukirchener Verlag, 2014, 272 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2864-9
16,99 EUR Warenkorb
Der Kommentar aus der Reihe Die Botschaft des Neuen Testaments versucht den Einblick nachzuzeichnen, den Lukas mit seiner „Apostelgeschichte“ in die allerersten Anfänge der christlichen Bewegung eröffnet. Dabei ergibt sich das folgende Gesamtbild: Nachdem Lukas in seinem Evangelium das Leben und Wirken Jesu dargestellt hat, schildert er in seinem zweiten Werk die Geschichte, die sich aus der Jesusgeschichte heraus entwickelt hat: die Entstehungsgeschichte der christlichen Gemeinde in Jerusalem, die im Zeugnis des Paulus vor den Juden in Rom einen Höhepunkt und ersten Abschluss findet.
Damit sind die beiden Linien angedeutet, die sich wie rote Fäden durch die Darstellung ziehen. Das ist zum einen die Geschichte der urchristlichen Mission, die in Jerusalem ihren Anfang nimmt und mit dem Erreichen der Welthauptstadt Rom die Unaufhaltsamkeit der Ausbreitung des Jesuszeugnisses in die Völkerwelt hinein eindrücklich unter Beweis stellt; dabei spielt der Jude Paulus als der erwählte und bevollmächtigte Bote des Evangeliums die Hauptrolle. Dem entspricht die zweite Linie, deren „Kronzeuge“ wiederum Paulus ist: die Geschichte des von Jerusalem ausgehenden weltweiten Jesuszeugnisses als die Geschichte des Übergangs des Evangeliums von den Juden zu den Heiden.
Die Antwort, die Lukas auf diese auch heute noch bedrängende Frage gibt, lautet: Hinter dem aus menschlicher Sicht unerklärbaren Geschehen der zunehmenden Abwendung des Eigentumsvolkes Gottes vom Evangelium seines endzeitlichen Heilserweises in Jesus Christus steht letztlich der Wille Gottes selbst – und damit Gottes souveränes Handeln, das ganz sicher zu seinem Ziel kommt. Es ist für Lukas mit der weltweiten Kirche und Mission unter den Heiden zunächst einmal erreicht. Die Geschichte Gottes mit der Welt und den Menschen ist aber noch nicht abgeschlossen, sondern geht weiter – auch mit und für Israel, denn sie ist eine Heils-Geschichte.
978-3-7887-2890-8  Roland Gebauer
Die Apostelgeschichte, Teilband 2 , Apg. 13-28

Neukirchener Verlag, 2015, 272 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2890-8
17,99 EUR Warenkorb
Aus der kleinen Gruppe der NachfolgerInnen Jesu in Jerusalem wurde innerhalb kürzester Zeit eine Bewegung, die die damalige Welt erfasste und veränderte. In seiner Apostelgeschichte zeigt Lukas auf, wie es dazu kam. Entscheidend für ihn ist: Ohne das souveräne Wirken Gottes ist dies alles nicht denkbar und erklärbar. Nachdem er die Entstehungsgeschichte der christlichen Gemeinde in Jerusalem, die Ausbreitung der Kirche über Jerusalem hinaus, die Berufung (Bekehrung) des Paulus sowie den Beginn der Heidenmisson dargestellt hat (dies alles wird ausführlich dargestellt in Roland Gebauers erstem Teilband seines Kommentars zur Apostelgeschichte), stellt Lukas nun im Einzelnen die Geschichte der Heidenmission dar, die schließlich im Zeugnis des Paulus vor den Juden in Rom  nen Höhepunkt und ersten Abschluss findet.
Gebauer behandelt ausführlich die schwierige Frage: Wie kam es zum Bruch zwischen der entstehenden christlichen Kirche und dem Judentum? Welche Rolle - es ist die Hauptrolle - spielt dabei Paulus als der von Gott bzw. von Jesus erwählte und bevollmächtigte Bote des Evangeliums? Auch wenn Israel sich zunehmend dem Evangelium von Jesus Christius versagt - Gott kommt in jedem Fall zu seinem Ziel: mit Israel und den Heidenvölkern. Die Verkündigung des Evangeliums in Rom beschreibt das vorläufige Ziel Gottes, aber damit ist Gottes Geschichte mit seiner Welt noch nicht abgeschlossen, sondern geht weiter, denn sie ist eine universal gültige Heils-Geschichte.
Für Theologen wichtig und für Nichttheologen verständlich kommentiert Roland Gebauer die Apostelgeschichte des Lukas. Mit guten Argumenten widerlegt er die These, die in der theologischen Wissenschaft lange galt: "Haut den Lukas!" Dabei kommt Gebauer oftmals zu historischen Urteilen, die mit wohlbegründeten historischen Argumenten die lukanische Darstellung ins Recht setzt und übertriebene historische Kritik an der Apostelgeschichte ins Unrecht.
Werner Klaiber
Der Römerbrief


Neukirchener Verlag, 2009, 220 Seiten, Paperback,
978-3-7887-2378-1
19,99 EUR
Dieser Kommentar bietet eine allgemeinverständliche Auslegung des Römerbriefs.
Er berücksichtigt die neuesten Ergebnisse der Bibelwissenschaft, konzentriert sich aber darauf, den Leserinnen und Lesern die Botschaft dieses Briefs aufzuschließen. Dabei werden auch schwierige Details erklärt und der Zusammenhang mit grundlegenden alttestamentlichen Aussagen und der Botschaft anderer neutestamentlicher Schriften berücksichtigt. Ziel aber ist es, den Brief als Ganzes von seiner Prägung durch die Rechtfertigungsbotschaft des Paulus her zu erklären.
Walter Klaiber
Der erste Korintherbrief

Neukirchener Verlag, 2011, 320 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2540-2
19,90 EUR
Obwohl er den gleichen Umfang hat wie der Römerbrief, steht der 1. Korintherbrief theologisch oft im Schatten des späteren Paulusbriefs. Vieles, was Paulus hier schreibt, scheint zu situationsbezogen, um uns heute noch etwas zu sagen. Der vorliegende Kommentar zeigt auf, wie Paulus auch in diesem Brief, in dem es um Probleme in der Gemeinde in Korinth geht, deren Hintergrund wir oft nur teilweise verstehen, seine Antworten von der Mitte des Evangeliums her formuliert. Indem er die Fülle von Herausforderungen, die sich in der jungen Gemeinde von Korinth ergeben, in das Spannungsfeld zwischen der bleibenden Bedeutung des Wortes vom Kreuz und der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten stellt, entwickelt er eine Perspektive für das Verständnis und die Praxis von Gemeinde, die auch heute noch unter ganz anderen Fragestellungen Bedeutung hat. Paulus argumentiert auf ganz unterschiedlichen Ebenen, wenn es um die Gefährdung der Kreuzestheologie und der Einheit der Gemeinde oder um Probleme verantwortlicher Lebensführung und konstruktiver Gottesdienstgestaltung geht, behandelt aber alle diese Fragen unter dem Vorzeichen der Christuszugehörigkeit der Gemeinde. Die Auslegung arbeitet sorgfältig die unterschiedlichen Problemfelder und Lösungsansätze heraus, die Paulus anspricht, zeigt aber zugleich den roten Faden, der sich durch das ganze Schreiben zieht und ihm sein eigenes theologisches Gewicht gibt. Dabei geht es nicht darum, das, was Paulus den Korinthern schreibt, eins zu eins für uns heute zu übernehmen, sondern es als Impuls für unsere heutige Suche nach Antworten ernst zu nehmen.
Walter Klaiber
Der zweite Korintherbrief

Neukirchener Verlag, 2012, 300 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2576-1
19,99 EUR
Eine Auslegung des 2. Korintherbriefs steht vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen. Da ist die Frage nach der Einheitlichkeit des Briefs und nach der genauen historischen Situation. Wer waren die Gegner des Paulus? Mit welchen persönlichen Vorwürfen sah er sich konfrontiert? Hinzu treten grundsätzliche Fragen, die in dem Brief aufbrechen: Wie wird Autorität in Kirche und Gemeinde begründet und gelebt? Wie verhält sich die Erfahrung ständigen Widerstands gegen die Verkündigung und einer bleibenden Behinderung durch eine chronische Krankheit zu der Behauptung, gerade so die Kraft Christi zu erleben?
Die Auslegung in dem vorliegenden Kommentar hat das Ziel, die innere Einheit der Argumentation des Paulus herauszuarbeiten. Die Orientierung am gekreuzigten und auferstandenen Christus bestimmt sowohl das Ringen um die apostolische Autorität des Paulus als auch seine Reaktion auf persönlichen Angriffe wegen Schwächen und Misserfolgen in seiner Verkündigung. Darum ist dieser Brief, der in einer sehr speziellen Situation geschrieben wurde und wie kein anderer Einblick in die persönlichen Kämpfe des Apostels gibt, bis heute von ungebrochener Aktualität.
Walter Klaiber
Der Galaterbrief

Neukirchener Verlag, 2013, 240 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2713-0
14,99 EUR
Der Galaterbrief steht im Brennpunkt der gegenwärtigen Auseinandersetzung um das rechte Verständnis der Rechtfertigungslehre. Worum ging es in Galatien wirklich? Was ist mit "Werken des Gesetzes" gemeint? Kann die paulinische Rechtfertigungslehre über die historisch einmalige Situation hinaus aktuelle Bedeutung haben? Der Kommentar greift diese Fragen auf und beantwortet sie anhand des paulinischen Textes.
Dabei zeigt sich, dass Paulus über die in Galatien verhandelten einzelnen Themen hinaus die grundsätzliche Bedeutung des Konfliktes herausarbeitet. Daraus ergibt sich die bleibende Aktualität seiner Argumentation, und zwar nicht nur für Verkündigung und Seelsorge, sondern auch für die Gestalt von Kirche und vor allem für das ökumenische Gespräch. Der Kommentar berücksichtigt, dass Paulus in der Frage nach der Bedeutung des Gesetzes und der bleibenden Berufung Israels im Römerbrief gewisse Differenzierungen und Korrekturen vorgenommen hat. Er zeigt aber zugleich auf, dass der Brief in seinem besonderen Profil eine eigenständige Botschaft hat und nicht als "Entwurf" für den Römerbrief abgewertet werden darf.
Das liegt vor allem an der einzigartigen Verflechtung der Themen Rechtfertigung, Leben aus Gottes Geist und theologia crucis zu einer christlichen Theologie der Freiheit. Als Manifest christlicher Freiheit spricht der Galaterbrief bis heute. Obwohl der Kommentar die aktuelle exegetische Diskussion aufarbeitet, bleibt er - dem Programm der Reihe getreu - in Sprache und Gestaltung allgemeinverständlich.

Dr. Walter Klaiber, geb. 1940, war Dozent für Neues Testament am Theologischen Seminar der Evangelisch-methodistischen Kirche in Reutlingen und bis 2005 Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland. Seit 2001 ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, seit 1999 Präsident der Deutschen Bibelgesellschaft.
Michael Gese
Der Epheserbrief

Neukirchener Verlag, 2013, 240 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2709-3
14,99 EUR
Der Epheserbrief unterscheidet sich durch seinen besonderen Charakter von allen anderen paulinischen Briefen. In seiner dichten und ausgewogenen Sprache entfaltet er die paulinische Theologie in umfassender Weise. Vermutlich war der Tod des Paulus Auslöser für die Entstehung dieses Briefs. Seine Worte klingen wie ein Vermächtnis für die nachfolgende Generation.
Gerade für die heutige Zeit hat er Wichtiges zu sagen: Mit seiner ausgeformten Lehre von der Kirche gibt er wesentliche Impulse für das ökumenische Gespräch. Aber auch für die Frage, wie christliches Leben gestaltet und der Glaube im Alltag gelebt werden kann, bietet der Brief wertvolle Hinweise. Man spürt, dass der Brief aus einer betenden Grundhaltung heraus geschrieben wurde. Seine Worte zeugen von spiritueller Tiefe. Sie können darum in besonderer Weise Anregungen geben für die Einübung des Betens in heutiger Zeit. Die Auslegung möchte möglichst vielen LeserInnen die Botschaft des Epheserbriefs erschließen und das Interesse wecken, sich mit seinen Aussagen intensiver zu beschäftigen.
Christoph Schluep-Meier
Der Philipperbrief / Der Philemonbrief

Neukirchener Verlag, 2014, 208 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2803-8
14,99 EUR Warenkorb
Die Theologie des Paulus in seinen beiden letzten Briefen
Der Philipper- und der Philemonbrief wurden beide im Gefängnis von Rom verfasst. Das jedoch bedeutet, dass beide Briefe die letzten sind, die Paulus geschrieben hat. Damit kommt ihnen in biografischer Hinsicht ein ganz besonderes Gewicht zu, das ihnen in inhaltlicher Hinsicht, etwa im Vergleich mit dem Römer- oder dem Galaterbrief, oft abgesprochen wird: Sie zeigen nämlich, wie Paulus als alter Mann im Gefängnis schwankt zwischen Hoffnung und Verzweiflung und wie er nach wie vor gegen falsche Interpretationen des Kreuzes ankämpfen muss. Vor allem aber machen sie deutlich, wie er auch in seinen letzten Jahren unermüdlich für seine Mission im Einsatz steht und selbst über sehr große Distanzen hinweg korrespondiert, Anteil nimmt, tröstet, ermutigt, aber auch ermahnt und kritisiert.

Im Philipperbrief dominiert das Thema der Einheit, und wie immer in seinen Briefen ermahnt Paulus nicht einfach nur, sondern er verknüpft die Thematik mit Person und Werk Jesu, exemplarisch sichtbar am Philipperhymnus, der Jesu Weg in die Niedrigkeit seines Kreuzestodes schildert. Dieses Beispiel ist für Paulus der Ausgangspunkt der Argumentation: Wie Christus selbst alles für die anderen hingab, so sollen auch Christen einander höher schätzen als sich selbst, und dies nicht, weil es sich ziemt, sondern weil nur so Nachfolge im Sinne einer Kreuzesexistenz tatsächlich gelebt werden kann - und nur so für die Gemeinde und die Welt relevant ist.

Der Philemonbrief beschäftigt sich mit dem Thema der Freiheit in Christus, die aktuell in Frage gestellt wird, wenn ein entlaufener Sklave plötzlich auch an Jesus als seinen Herrn glaubt und damit für seinen weltlichen Herrn nicht einfach mehr Besitz, sondern Bruder ist. Paulus argumentiert erneut auf dem Hintergrund des Christusereignisses und hofft auf die Einsicht Philemons, dem er den Sklaven zurückschickt.

Die historische Situation der Briefe und ihres Verfassers wie auch ihrer Adressaten spielt in diesem Kommentar eine wichtige Rolle, sie ist der Ausgangspunkt für ein Verständnis, das die Texte nicht einfach als geniale Produkte eines genialen Autoren versteht, sondern als Resultat ganz konkreter Interaktionen mitten in der Welt. Ausgehend davon wird versucht, die Texte theologisch und geistlich fruchtbar zu machen für entsprechende heutige Situationen und Fragestellungen.
978-3-7887-2991-2 Hanna Roose
Der erste und zweite Thessalonicherbrief

Neukirchener Verlag, 2016, 224 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2991-2
16,99 EUR Warenkorb
Aus der Reihe Botschaft des Neuen Testaments

Dieser Kommentar fragt nicht nur nach den Unterschieden zwischen den Thessalonicherbriefen, sondern auch nach ihrer Einheit, wie sie sich vom 2. Thessalonicherbrief her ergeben soll. Im 1. Brief, mit dem die Missionare Paulus, Silvanus und Timotheus ihre unverzichtbare Stellung in der Gemeinde von Thessalonich untermauern, begegnet uns eine Spielart urchristlicher Theologie. Dem gegenüber möchte der 2. Thessalonicherbrief eine bestimmte eschatologische Deutung des 1. Briefes "korrigieren", indem er ihn in einen neuen literarischen Kontext stellt, sodass sich einige seiner Bedeutungsspielräume verschieben. Der Kommentar nimmt damit die potenzielle Mehrdeutigkeit von (biblischen) Texten ernst.
978-3-7887-3165-6  Christian Rose
Der Hebräerbrief

Neukirchener Verlag, 2017, 320 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-3165-6
20,00 EUR Warenkorb
Aus der Reihe Botschaft des Neuen Testaments
Der Hebräerbrief  ist eine urchristliche Predigt, die als Brief, vielleicht nach Rom, versandt wurde. Der unbekannte, schriftgelehrte und sprachmächtige Verfasser will die bedrängte und angefochtene Gemeinde trösten und ermahnen. Das »Wort tröstlicher Ermahnung« entfaltet eine einzigartige
Hohepriesterchristologie und deren Bedeutung für die Gemeinde: Schaut auf den himmlischen Hohenpriester Jesus. Auf ihn könnt ihr euch verlassen. Werft euer Vertrauen nicht weg – denn auf euch wartet im himmlischen Thronsaal eine wunderbare Belohnung: Ihr werdet im Angesicht Gottes den ewigen Sabbat feiern.
  Karl-Heinrich Ostmeyer 1./2. PetrusJudas, in Vorbereitung
978-3-7887-3129-8 Dietrich Rusam
Der erste, zweite und dritte Johannesbrief

Neukirchener Verlag, 2017, 200 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-3129-8
17,00 EUR Warenkorb
Aus der Reihe Botschaft des Neuen Testaments
Die meisten Kommentare und Untersuchungen zu den Johannesbriefen sehen sie in der Auseinandersetzung mit einer gnostischen Strömung. Demgegenüber – so wird gesagt – versuche der Autor, seine Adressatengemeinden zur Rechtgläubigkeit zu rufen, während die Gegner als Verführer und Antichristen bezeichnet werden. Der vorliegende Kommentar macht aber deutlich, dass es in den Johannesbriefen nicht um die Frage der Recht- oder Falschgläubigkeit geht. Dem Verfasser geht es um das eine Bekenntnis zu Jesus Christus, dessen Bejahung einen Christen von einem Nichtchristen unterscheidet. Die Gemeinden, die er am Ende des ersten Jahrhunderts im Blick hat, werden von staatlicher Seite massiv gefährdet und unter Druck genommen. Daraus resultiert eine Abwanderungsbewegung, der sich der Verfasser speziell des ersten Johannesbriefs entgegenstellt. Glaube ist deshalb für ihn nicht eine Satzwahrheit, sondern Ausdruck der ausschließlichen Bindung der eigenen Existenz an Jesus Christus. Das Bekenntnis zu Jesus vermittelt zugleich die Zugehörigkeit zur Bekenntnisgemeinschaft der »Kinder Gottes«. Nur denjenigen, die an diesem Bekenntnis trotz hoher Gefährdung festhalten und gegenüber der christlichen Gemeinde gegenüber solidarisch bleiben (»Bruderliebe« üben), ist das ewige Leben zugesagt. Das Bekenntnis zu Jesus Christus zielt also sowohl auf die Vergewisserung der eigenen Heilsorientierung – der gegenwärtigen Gefährdung zum Trotz – als auch auf die Abgrenzung nach außen. Eine innerchristliche Differenz ist im ersten Johannesbrief nicht im Blick.
  Volker Hampel Jakobus, in Vorbereitung
  Walter Klaiber Offenbarung (2017)
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 02.06.2017, DH