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Forschung zur Bibel, Echter Verlag
    Autor Titel EUR   Jahr
135 978-3-429-04400-8 Thomas Karimundackal A Call to Dommitment. An Exegetical and Theological Study of Deut 10,12-11,32An Exegetical and Theological Study of Deut 10,12-11,32
zur Beschreibung
30,00 Warenkorb 2017
134 978-3-429-04317-9 Jin Man Chung Gottes Weg mit den Menschen. Zur Verbindung von Christologie und Ekklesiologie im Matthäusevangelium
zur Beschreibung
42,00 Warenkorb 2017
132 978-3-429-03827-4 Giscard Hakizimana Der Mensch als Gefährte Gottes. Untersuchungen zu Struktur und Theologie von Psalm 139
zur Beschreibung
30,00 Warenkorb 2015
131 978-3-429-03804-5 Thomas Frauenlob Die Gestalt der Zwölf-Apostel im Lukasevangelium. Israel, Jesus und die Zwölf-Apostel im ersten Teil des lukanischen Doppelwerks
zur Beschreibung
36,00 Warenkorb 2015
130 978-3-429-03646-1 Maria-Irma Seewann Tag des Herrn und Parusie. 2 Thess in der Kontroverse
zur Beschreibung
42,00 2013
129 978-3-429-03641-6 Sandra Labouvie Gottesknecht und neuer David. Der Heilsmittler für Zion und seine Frohbotschaft nach Jesaja 60-62
zur Beschreibung
36,00 2013
128 978-3-429-03634-8 Peter Riede Bilder der Vergänglichkeit. Studien zur alttestamentlichen Mottenmetaphorik
zur Beschreibung
20,00 2013
127 978-3-429-03621-8 Florian Markter Transformationen. Zur Anthropologie des Propheten Ezechiel unter besonderer Berücksichtigung des Motivs Herz
zur Beschreibung
30,00 2013
126 978-3-429-03526-6 Stephan Münch Das Geschenk der Einfachheit. 2 Korinther 8,1-15 und 9,6-15 als Hinführung zu dieser Gabe 30,00 2012
125 978-3-429-03505-1 Ignatius M. C. Obinwa I Shall Feed Them with Good Pasture (Ezek 34:14). The Shepherd Motif in Ezekiel 34: Its Theological Import and Socio-political Implications 30,-- 2012
124 978-3-429-03384-2 Alban Rüttenauer Und ihr wollt das Land besitzen? (Ez 33,25). Ezechiels Umgang mit repräsentativen Redensarten
zur Beschreibung
36,-- 2010
123 978-3-429-03319-4 Alain Decorzant Vom Gericht zum Erbarmen. Text und Theologie von Micha 6–7
zur Beschreibung
30,-- 2010
122 978-3-429-03303-3 Norbert Baumert NOMOS und andere Vorarbeiten zur Reihe "Paulus neu gelesen".  (Paulus neu gelesen, Band 4)
zur Beschreibung
48,-- 2010
121 978-3-429-03179-4 Peter Riede Ich mache dich zur festen Stadt. Zum Prophetenbild von Jeremia 1,18f und 15,20
zur Beschreibung
25,-- 2009
120 978-3-429-03151-0 Bernd Repschinski Nicht aufzulösen, sondern zu erfüllen. Das jüdische Gesetz in den synoptischen Jesuserzählungen
zur Beschreibung
42,--  
118 978-3-429-03010-0 Lothar Ruppert Genesis. Ein kritischer und theologischer Kommentar. 4. Teilband: Gen 37,1-50,26
zur Beschreibung
48,-- 2008
117 978-3-429-02991-3 Niko Bilic Jerusalem an jenem Tag. Text und Botschaft von Sach 12-14
zur Beschreibung
36,-- 2008
102 978-3-429-02734-6 Lothar Ruppert Genesis. 3. Teilband: Gen 25,19-36,43
zur Beschreibung 
40,-- 2005
98 3-429-02461-7
978-3-429-02461-1
Lothar Ruppert Genesis. 2. Teilband. Gen 11,27-25,18. Ein kritischer und theologischer Kommentar zur Seite Genesis 11-22 36,80 2002
97 3-429-02264-9 Sebastian Schneider Vollendung des Auferstehens. Eine exegetische Untersuchung von 1. Kor.15, 51-52 und 1. Thess. 4, 13-18 24,50 2000
96 3-429-02247-9 Petrus J. Gräbe Der neue Bund in der frühchristlichen Literatur. Unter Berücksichtigung der alttestamentlich-jüdischen Voraussetzungen 19,90 2001
95 3-429-02335-1 Hans F. Fuhs Das Buch der Sprichwörter. Ein Kommentar 24,50 2001
94 3-429-02189-8
978-3-429-02189-4
Georg Scheuermann Das Jobeljahr im Wandel. Untersuchungen zu Erlassjahr- und Jobeljahrtexten aus vier Jahrhunderten     2000
93 3-429-02145-6 Rudolf Mosis Gesammelte Aufsätze zum Alten Testament 24,50 1999
92 3-429-02144-8 Martin Mark Meine Stärke und mein Schutz ist der Herr. Poetologisch-theologische Studie zu Psalm 118   1999
91 3-429-02119-7 Maksimilijan Matjaz Furcht und Gotteserfahrung. Die Bedeutung des Furchtmotivs für die Christologie des Markus /
zur Beschreibung
24,50 1999
90 3-429-02118-9 Otto Kaiser Studien zur Literaturgeschichte des Alten Testaments     1999
89 3-429-02041-7 M. Margareta Gruber Herrlichkeit in der Schwachheit. Eine Auslegung der Apologie des Zweiten Korintherbriefes 2. Kor. 2,14 - 6,13   1998
88 3-429-02013-1 Friedrich Diedrich (Hrsg.) Ich bewirke das Heil und erschaffe das Unheil (Jesaja 45,7). Studien zur Botschaft des Propheten. Festschrift für Lothar Ruppert zum 65. Geburtstag. 28,80 1998
87 3-429-02012-3
978-3-429-02012-5
Joachim Becker Der Ich-Bericht des Nehemiabuches als chronistische Gestaltung     1998
86 978-3-429-01994-5 Jutta Bickmann Kommunikation gegen den Tod. Studien zur paulinischen Briefpragmatik am Beispiel des ersten Thessalonicherbriefes
zur Beschreibung
    1998
85 3-429-01978-8 Maria Neubrand Abraham - Vater von Juden und Nichtjuden. Eine exegetische Studie zu Römer 4   1998
84 3-429-01979-6 Alois Schenk-Ziegler Correctio fraterna im Neuen Testament. Die "brüderliche Zurechtweisung" in biblischen, frühjüdischen und hellenistischen Schriften 28,80 1998
83 3-429-01933-8 Renate Egger-Wenzel Von der Freiheit Gottes, anders zu sein. Eine exegetische Untersuchung   1997
82 3-429-01929-x Martin Gaukesbrink Die Sühnetradition bei Paulus. Rezeption und theologischer Stellenwert 24,50 1997
81 3-429-01861-7 Ulrich Kmiecik Der Menschensohn im Markusevangelium 24,50 1997
80 3-429-01826-9 Clemens Hergenröder Wir schauten seine Herrlichkeit 40,90  
79 978-3-429-01792-7 Franz Sedlmeier Jerusalem - Jahwes Bau, Unterwegs zu Komposition und Theologie von Psalm 147 24,50 1996
78 3-429-01778-5 Winfried Verburg Endzeit und Entschlafene. Syntaktisch-sigmatische, semantische und pragmatische Analyse von 1. Korinther 15 24,50 1996
77 3-429-01764-5 Georg Scheuermann Gemeinde im Umbruch. Eine sozialgeschichtliche Studie zum Matthäusevangelium 19,90 1996
76 978-3-429-01748-4 Eva Salm Juda und Tamar. Eine exegetische Studie zu Gen 38 zur Seite Genesis 37-50 19,90 1995
74 3-429-01636-3 Burkard M. Zapff Schriftgelehrte Prophetie. Jes 13 und die Komposition des Jesajabuches. Ein Beitrag zur Erforschung der Redaktionsgeschichte des Jesajabuches   1994
70 3-429-01451-4 Lothar Ruppert Genesis. 1. Teilband. Gen 1,1-11,26 zur Seite Genesis 1-11 32,80 1992
62 3-429-01258-9 Herbert Mölle Genesis 15. Eine Erzählung von den Anfängen Israels   1989
60 3-429-01174-4
978-3-429-01174-4
Alfons/Deissler/Fabry Beiträge zur Psalmenforschung. Psalm 2 und Psalm 22 / zur Beschreibung 24,50 1988
27   Friedrich Diedrich Die Anspielung auf die Jakob Tradition in Hosea 12,1 - 13,3. Ein literaturwissenschaftlicher Beitrag zur Exegese früher Propheten Texte   1977
7   Franz Schicklberger Die Ladeerzählungen des ersten Samuel - Buches. Eine literaturwissenschaftliche und theologiegeschichtliche Untersuchung   1973
    Peter Weimar Untersuchungen zur priesterschriftlichen Exodusgeschichte   1973
978-3-429-04400-8 Thomas Karimundackal
A Call to Dommitment
An Exegetical and Theological Study of Deut 10,12-11,32An Exegetical and Theological Study of Deut 10,12-11,32
Echter Verlag, 2017, 280 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-04400-8
30,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 135

Dtn 10,12–11,32 ist ein wichtiger Text für das Buch Deuteronomium, hat aber bisher keine angemessene Behandlung erfahren. Die vorliegende Studie behebt dieses Manko. Mit einem synchronen Zugang untersucht T. Karimundackal den Text unter exegetischer und theologischer Rücksicht. Er analysiert ausführlich die Bezüge innerhalb des Deuteronomiums und auch mit anderen biblischen Büchern. Er zeigt auf, wie Dtn 10,12–11,32 unter mehreren Rücksichten entscheidende Funktionen im Deuteronomium hat: Es steht am Übergang zwischen vorderem Rahmen und Gesetzeskorpus und bildet so eine Brücke; zudem ist es mehrfach mit dem hinteren Rahmen verbunden und erweist sich so als hermeneutischer Schlüssel für das Buch. Unter theologischer Rücksicht ragen besonders die einmaligen Aussagen über Gott in Dtn 10 heraus. Der Autor reflektiert auch die Rolle der Gemeinschaft und die aktuelle Relevanz des Textes.
978-3-429-04317-9 Jin Man Chung
Gottes Weg mit den Menschen
Zur Verbindung von Christologie und Ekklesiologie im Matthäusevangelium
Echter Verlag, 2017, 472 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-04317-9
42,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 134
Zur Verbindung von Christologie und Ekklesiologie im Matthäusevangelium
Christologie und Ekklesiologie sind im Matthäusevangelium von fundamentaler Bedeutung. Untersuchungen über einzelne Themen sind zahlreich. Die Frage nach dem Zusammenhang von Christologie und Ekklesiologie ist von neuem Interesse. Der Autor fragt methodisch, wie im Matthäusevangelium die Christologie für die Ekklesiologie geöffnet und wie die Ekklesiologie an die Christologie zurückgebunden wird. Er reflektiert die Verbindung als theologische Grundstruktur des Matthäusevangeliums, die narrativ hergestellt wird. Die Leitperspektive ist der Weg Gottes, den Jesus geht und den Jesus seine Jünger in seiner Nachfolge gehen lässt. Christologie und Ekklesiologie sind theozentrisch verknüpft.
978-3-429-03827-4 Giscard Hakizimana
Der Mensch als Gefährte Gottes
Untersuchungen zu Struktur und Theologie von Psalm 139
Echter Verlag, 2015, 224 Seiten, Broschur, 15,3 × 23,3 cm
978-3-429-03827-4
30,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 132
Die Spannung zwischen den Äußerungen des Vertrauens auf Gott seitens des Beters und den hasserfüllten Formulierungen in den Versen 19-21 prägt Ps 139. Unter dem Aspekt der Nähe Gottes zum Beter werden hingegen auch die Feindbedrohungen zum fruchtbaren Bestandteil des Psalms, so dass sich der Beter als „Gefährte Gottes“ in seiner Beziehung zu Gott neu positionieren kann und soll. Wie sich diese Spannung im Psalm löst, zeigt Hakizimana in seiner Dissertation. Struktur und Theologie bedingen sich dabei einander.
Giscard Hakizimana, geboren 1977, ist Priester der Erzdiözese Gitega (Burundi). Er promovierte im Alten Testament an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt- Ingolstadt. Seit Herbst 2013 ist er Assistent am Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaft an der Theologischen Fakultät in Augsburg und zugleich Kaplan in einer Pfarrei im Bistum Eichstätt.
978-3-429-03804-5 Thomas Frauenlob
Die Gestalt der Zwölf-Apostel im Lukasevangelium
Israel, Jesus und die Zwölf-Apostel im ersten Teil des lukanischen Doppelwerks
Echter Verlag, 2015, 334 Seiten, Broschur,
978-3-429-03804-5
36,00 EUR Warenkorb
Forschung zur Bibel, Band 131
Jesus Christus und die Figur der Zwölf sind das Neue am Neuen Testament. Wie beschreibt das Lukasevangelium deren Gestalt? In Jesus beginnt das neue Israel. Nach anfänglichen Erfolgen scheitert er mit seiner Mission am Widerstand der religiösen Führer, ändert seine Strategie und beginnt eine Erneuerung des Gottesvolkes aus seiner Mitte heraus durch die Erwählung der Zwölf, die Lukas sofort „Apostel“ nennt. Sukzessive verknüpft er diese Gruppe mit zentralen Begriffen: „Sendung“ „Verfolgung“ und „Glaube“. Im Abendmahlsbericht werden nicht nur die „Apostel“ erwähnt, sondern diese Charakteristika aufgegriffen, ergänzt und interpretiert. So konturiert Lukas die Figur der Zwölf-Apostel.
Thomas Frauenlob, geboren 1963, studierte in München, Tübingen und Rom Philosophie und Theologie. Das Biblicum schloss er mit dem Lizentiat ab. Neben seiner Tätigkeit als Mitarbeiter der Kongregation für das Katholische Bildungswesen erarbeitete seine Dissertation und wurde an der Päpstlichen Universität Gregoriana promoviert; Pfarrer in Berchtesgaden.
978-3-429-03646-1 Maria-Irma Seewann
Tag des Herrn und Parusie
2 Thess in der Kontroverse
Echter Verlag, 2013, 500 Seiten, Broschur,
978-3-429-03646-1

42,00 EUR
Der zweite Thessalonicherbrief wird vielfach als deuteropaulinisch eingestuft, hauptsächlich wegen der als eschatologisch angesehenen Ausdrücke wie Tag des Herrn und Parusie im zweiten Kapitel. Durch eingehende semantische Untersuchungen des Wortschatzes wird aufgezeigt, dass von der Terminologie her keine eschatologische Konnotation vorliegt, sondern - wie im AT so auch im NT - Tag des Herrn das Eingreifen Gottes in die Geschichte Israels bzw. der christusgläubigen Gemeinde oder des Einzelnen meint. Parusie bezeichnet im NT stets die Gegenwart oder Anwesenheit Gottes oder des erhöhten Herrn, nicht seine Wiederkunft.
In 2 Thess 2 fordert Paulus die junge Gemeinde eindringlich zu einer tiefgreifenden geistlichen Unterscheidung gegenüber einem Pseudopropheten auf.
Nach diesen Ergebnissen wird sich in der weiteren Folge die Frage nach der Echtheit von 2 Thess neu stellen. Dies alles steht im Kontext einer neuen Gesamtsicht der Paulusbriefe, die in der Reihe Paulus neu gelesen vorgelegt wird.

Maria-Irma Seewann, Dipl.-Theologin, ist Bibelwissenschaftlerin und Mitarbeiterin von Professor Norbert Baumert SJ.
Forschung zur Bibel, Band 130
  Sandra Labouvie
Gottesknecht und neuer David
Der Heilsmittler für Zion und seine Frohbotschaft nach Jesaja 60-62
Echter Verlag, 2013, 400 Seiten, Broschur,
978-3-429-03641-6

36,00 EUR
Die Untersuchung von Jes 60-62 reflektiert zeitgeschichtlich das Glaubensdenken der frühnachexilischen Zeit, theologisch-systematisch berührt sie den Bereich der Eschatologie.
Eine besondere Rolle spielt die Repräsentanz des göttlichen Retterhandelns in einem Mittler, der hier königliche und prophetische Züge trägt und die Neubegründung Zions zum Haftpunkt eines Endgeschehens verheißt, das alle Völker umfasst. Die Jes 60-62 prägende Glaubensüberlieferung weist damit zwei Schwerpunktthemen auf, die konstitutiv für die Zion-David-Tradition sind. Traditionsgeschichtlich untersucht die Arbeit deren Entwicklung bis zur Neuinterpretation in der Gottesknechtsprophetie und darauf aufbauend in Jes 60-62.
Sandra Labouvie, geb.1977, Studium der kath. Theologie und Philosophie in Trier; Abschluss mit dem Diplom in kath. Theologie. Promotion mit der vorliegenden Arbeit im Fach Exegese des Alten Testaments an der Theologischen Fakultät Trier: Pastoralreferentin im Bistum Trier. Klinikseelsorgerin in Merzig.
Forschung zur Bibel, Band 129
978-3-429-03634-8 Peter Riede
Bilder der Vergänglichkeit
Studien zur alttestamentlichen Mottenmetaphorik
Echter Verlag, 2013, 80 Seiten, Broschur,
978-3-429-03634-8

20,00 EUR
Bedingt durch das heiße Klima waren Motten in der Welt des Alten Orients eine ständige Plage. Sie bedrohten vor allem die wertvollen Kleidervorräte der Begüterten. Verantwortlich für die Zerstörung waren einzig die Mottenraupen, die sich in den Kleidern einnisteten und dann mit ihrem Fresswerk begannen. Aufgrund der großen Verbreitung nimmt es nicht wunder, dass die alttestamentliche Bildsprache mehrfach auf Motten Bezug nimmt. Die vorliegende Studie untersucht erstmals systematisch alle Belege für die Motte. Die Vernichtung von Motten kann dabei für die Vergänglichkeit des Menschen an sich stehen, ihr langsames und verborgenes Zerstörungswerk dagegen für die Vernichtung von Feinden. Als einziges in der Bibel erwähntes Insekt taucht die Motte auch in der Gottesmetaphorik auf, wobei hier die Vergänglichkeit von Kleidern bzw. Gütern in Zusammenhang mit dem göttlichen Gericht bzw. in Aussagen über das Wesen des Menschen aufgegriffen wird.

Peter Riede, geb. 1960, Studium der Evang. Theologie in Tübingen, Bern und Heidelberg, Promotion 1998, Habilitation 2005 in Tübingen, derzeit außerplanmäßiger Professor für Altes Testament in Tübingen. Forschungsgebiete: Psalmenforschung, Prophetie, Metaphorik, Anthropologie, Tier- und Pflanzenwelt der Bibel
Forschung zur Bibel, Band 128
  Florian Markter
Transformationen
Zur Anthropologie des Propheten Ezechiel unter besonderer Berücksichtigung des Motivs Herz

Echter Verlag, 2013, 560 Seiten, Broschur,
978-3-429-03621-8
30,00 EUR
Die Verheißung eines neuen Herzens aus Fleisch für das Volk Israel (Ez 11,19f.; Ez 36,26f.) gehört zu den theologischen Höhe- und Zielpunkten des Ezechielbuches. Denn die Erneuerung der inneren Personmitte garantiert eine innige, unverbrüchliche Gemeinschaft zwischen JHWH und seinem Volk. Erstmals gelingt es dem Autor aufzuzeigen, dass diese Ankündigung einer grundlegenden Erneuerung des Menschen in eine Theologie des Herzens eingebettet ist, die sich als roter Faden durch das Ezechielbuch zieht. Ausgehend vom Ist-Zustand des Herzens, das die Dramatik des Babylonischen Exils widerspiegelt, zeigt Ezechiel einen Weg der Erneuerung auf. Dieser beginnt mit dem Gerichtshandeln JHWHs am Herzen, bezieht den Menschen aktiv in das Transformationsgeschehen mit ein (Ez 18,31) und vollendet sich im göttlichen Heilshandeln, der Gabe des neuen Herzens.
Florian Markter, geb. 1979, Studium der Katholischen Theologie in Augsburg, Fribourg und Jerusalem. 2006 Priesterweihe. 2009-2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg. Ab April 2013 Diözesanjugendpfarrer.
Forschung zur Bibel, Band 127
978-3-429-03526-6 Stephan Münch
Das Geschenk der Einfachheit
2 Korinther 8,1-15 und 9,6-15 als Hinführung zu dieser Gabe
Echter Verlag, 2012, 250 Seiten, Broschur,
978-3-429-03526-6
30,00 EUR
In den Kapiteln 8 und 9 des 2. Korintherbriefes befasst sich Paulus ausführlich mit der Kollekte, die er für die Armen der Jerusalemer Gemeinde durchführte. Pauls versucht die Korinther zu ermuntern, die ins Stocken geratene Kollekte zu Ende zu führen.
Im ersten Kapitel liegt der Schwerpunkt auf detailliert philologischen Untersuchungen: auf der historischen Wortsemantik und der syntaktischen Analyse.
Kapitel 2 und 3 bietet die ausführliche exegetische Untersuchung und Auslegung von 2 Kor 8,1-15 und 9,6-15. Die Verse 8,16-24 und 9,1-5 werden nur in einem Überblick dargeboten.
Bei der Auslegung liegt der Schwerpunkt auf der geistlichen Dimension des Gebens. Es wird aufgezeigt, dass es die Absicht des Paulus ist, die Korinther in mehreren Schritt zur Gabe der Einfachheit zu führen, d.h. ihre Gabe von Herzen und mit Freude zu geben.
Stephan Münch, geboren 1950. Studium der Theologie in Trier, Innsbruck und Frankfurt, Sankt Georgen. Promotion an der Theologischen Fakultät Frankfurt, Sankt Georgen mit vorliegender Arbeit (2009). Priester des Bistums Trier. Klinikseelsorger im Saarland.
  Ignatius M. C. Obinwa
I Shall Feed Them with Good Pasture (Ezek 34:14)
The Shepherd Motif in Ezekiel 34: Its Theological Import and Socio-political Implications
Echter Verlag, 2012, 280 Seiten, Broschur, 15,3 x 23,3 cm
978-3-429-03505-1

30,00 EUR
Das Hirtenmotiv spielt im Alten Orient eine bedeutende Rolle. Für die altorientalische Königsideologie gilt ein Herrscher als „Hirte der Menschen“. Auch das Alte Testament kennt diesen Sprachgebrauch, verwendet ihn aber in auffälliger Brechung: Die Könige und Führer Israels werden zwar als Hirten angeredet, doch zugleich in aller Schärfe auf ihr Fehlverhalten verwiesen und dem Gerichtshandeln Gottes unterstellt.
Die vorliegende Monographie macht es sich zur Aufgabe, das umfängliche Hirtenkapitel Ez 34 neu in den Blick zu nehmen, es aus seinem zeitgeschichtlichen und literarischen Kontext heraus zu deuten und in seiner Relevanz über die Entstehungszeit hinaus zu erschließen. Dabei zeigt sich: Was Ezechiel seiner Zeit zu sagen hat, lässt sich nicht als überholt abtun. Es ist von überraschender, heilsam-beunruhigender Aktualität.

Ignatius M. C. Obinwa, Dr. theol., geb. 1956, Priester der Diözese Nnewi in Nigeria ; von 2001 bis 2007 Regens und Dozent vom Priesterseminar "Blessed Iwene Tansi Major Seminary", Onitsha, Nigeria; ab Januar 2012 Professor für Altes Testament am Catholic Institute of West Africa, Port Harcourt, (Nigeria).
Alban Rüttenauer
Und ihr wollt das Land besitzen? (Ez 33,25)
Ezechiels Umgang mit repräsentativen Redensarten
Echter Verlag, 2010, 400 Seiten, 400, 15,3 x 23,3 cm
978-3-429-03384-2
36,00 EUR
Mit dieser ironischen Frage antwortet Ezechiel aus dem Exil auf eine Redensart, mit der die in Jerusalem Verbliebenen die Landverheißung an Abraham für rücksichtslose Besitzansprüche geltend machen wollen. Ansprüche der beutegierigen Nachbarvölker sowie Hoffnung und Verzweiflung der Exilierten erfahren jedoch ähnliche Behandlung.
Eine vollständige Analyse aller in Frage kommenden Stellen ermittelt die literarische Absicht des biblischen Autors: durch Gegenüberstellung repräsentativer Redensarten die Exilierten eine hoffnungsvolle Antwort auf die gegenwärtige Krise finden zu lassen als beispielhafter Weg zur ihrer Überwindung.

Alban Rüttenauer, geboren 1967, Pallottiner, Studium der Theologie und Bibelwissenschaft in Münster, Bamberg, Rom, Augsburg; seit 2009 Lehrbeauftragter an der Ph.-Th. Hochschule Vallendar, seit 2010 priesterlicher Mitarbeiter im Pastoralen Raum Augst.
Alain Decorzant
Vom Gericht zum Erbarmen

Echter Verlag, 2010, 263 Seiten, 263, 15,3 x 23,3 cm
978-3-429-03319-4
30,00 EUR
Text und Theologie von Micha 6–7
Während Exegeten Mi 6f als Fremdkörper im Buch Micha oder als „trümmerhafte Stücke“ betrachten zeigt diese im 2009 an der Universität Innsbruck eingereichte Dissertation, wie Mi 6f eine Dynamik aufweist und zugleich Themen, die in den ersten fünf Kapiteln entwickelt wurden, aufnimmt und abschließt. Dabei ist dem masoretischen Text gegenüber der LXX der Vorzug zu geben.
Die Studie befasst sich ausführlich mit der Struktur des Buches Micha und analysiert detailliert Mi 6f (Textkritik, Übersetzung, Aufbau, genaue „Wort-für-Wort-Untersuchung“ und Exkurse). Die relevantesten Erträge, wie Kommunikationsstruktur, Rolle des Propheten, Funktion von 6,9b, Verbindungen mit dem Zwölfprophetenbuch, gehen pastoralen Überlegungen voraus. Die gesamte Arbeit wird in 20 Thesen zusammengefasst.

Alain Decorzant SJ, geb. 1974, Studium der Theologie in Fribourg/Schweiz, Paris und Innsbruck, arbeitet zurzeit für das “Département de la Formation” der Genfer röm.-kath. Kirche und wirkt dabei u.a. beim “Atelier œcuménique de Théologie” mit.
Norbert Baumert
NOMOS und andere Vorarbeiten zur Reihe "Paulus neu gelesen"

Echter Verlag, 2010, 519 Seiten, Broschur, 15,3 x 23,3 cm
978-3-429-03303-3
48,00 EUR
Mit diesem Band wird der Römerbrief als vierter Band der Reihe „Paulus neu gelesen“ in Angriff genommen.
Für den Neuansatz der Reihe ist es hilfreich, semantische Untersuchungen, etwa zu nómos (Gesetz), krino (unterscheiden, richten) oder porosis (Nicht-Erkennen), vorauszuschicken, wobei auch Positionen, die in den ersten drei Bänden vertreten werden, zusätzlich gestützt werden. Weitere Stichworte sind: pístis (Trauen), pánta (immer), diokein (verfolgen), epignosis (Zu-Erkenntnis)und télos nómou (Hochform von Gesetz, zu Röm 9,30–10,4); exegetische Analysen zu Röm 5,12–14; 14,1–11 und 1 Kor 11,30 mit neuen Lösungsvorschlägen.
Mit Beiträgen von G. Kudilil, J. Meißner, K. Mertes, H.-P. Riermeier, S. Schneider, Th. Schumacher und M.-I. Seewann. Die Autoren waren je zu ihrer Zeit Teilnehmer an den Kolloquien des Frankfurter Pauluskreises (1984–2006).

Norbert Baumert SJ, Dr. phil., lic. theol., geb. 1932; em. Professor für Neutestamentliche Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main. Er lebt in Wien.
Peter Riede
Ich mache dich zur festen Stadt


Echter Verlag, 2009,
978-3-429-03179-4
 25,00 EUR
zur Leseprobe
Zum Prophetenbild von Jeremia 1,18f und 15,20
Nur sehr selten werden im Alten Testament die positiven Konnotationen, die sich mit einer Stadt verbinden, auf einen Menschen übertragen. Zu diesen Stellen gehört Jer 1,18f, wo sich Stadtmetaphorik im Rahmen einer Beistandszusage für den Propheten Jeremia findet. In Jer 15,20 wird darüber hinaus das Bild der bronzenen, festen Mauer auf den Propheten bezogen. Beide Stellen werden kontrovers diskutiert. Denn sowohl die Bedeutung der Bilder als auch deren traditions- und redaktionsgeschichtliche Herleitung ist umstritten. Diesen Aspekten widmet sich der vorliegende Band und zieht dabei auch neue ikonographische Beobachtungen zur Deutung heran. Es zeigt sich, dass Jer 1,18f eine Leseperspektive für das gesamte Jeremiabuch vorgibt: Indem Jeremia zur "idealen" Stadt stilisiert wird, werden ihm Funktionen übertragen, die mit dem Untergang Jerusalems weggefallen sind.

Peter Riede, geb. 1960, Studium der Evang. Theologie in Tübingen, Bern und Heidelberg, Promotion 1998, Habilitation 2005 in Tübingen, derzeit Außerplanmäßiger Professor für Altes Testament in Tübingen. Forschungsgebiete: Psalmenforschung, Prophetie, Metaphorik, Anthropologie, Tier- und Pflanzenwelt der Bibel.
Bernd Repschinski
Nicht aufzulösen, sondern zu erfüllen
Das jüdische Gesetz in den synoptischen Jesuserzählungen
Echter Verlag, 2010, 401 Seiten, Broschur, 15,3 x 23,3 cm
978-3-429-03151-0
42,00 EUR
Das Interesse an der Schnittstelle zwischen frühjüdischen Gruppen und frühchristlichen Gemeinden ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Ausgehend von dieser Situation werden das Matthäusevangelium, das Markusevangelium und das lukanische Doppelwerk auf die Frage hin untersucht, wie frühchristliche Identitätsbildung mit der Tradition des jüdischen Gesetzes umgeht. Die Arbeit analysiert die einzelnen Texte konsequent synchron, um literarische Strategien aufzudecken, mit denen die jeweiligen Schriften das jüdische Gesetz Teil oder auch nicht Teil christlicher Theologie werden lassen. Die in gegenseitiger literarischer Abhängigkeit stehenden Schriften werden somit in ihrer Eigenständigkeit betont. Es entsteht ein Bild starker theologischer Diversifikation anhand des Blicks auf jüdische Traditionen, das Rückschlüsse auf die Verortung der jeweiligen Gemeinden hinter den Texten zulässt.

Boris Repschinski, geb. 1962 in Rheine in Westfalen; Jesuit. Studien in München, Nairobi, Cambridge und Chicago. Promotion zu den matthäischen Streitgesprächen. Habilitation mir vorliegender Arbeit an der Universität Innsbruck; dort ao. Professor für Neues Testament.

weitere Literatur zu den Evangeliensynopsen
Lothar Ruppert
Genesis. 1. Teilband

Echter Verlag, 1992, X,536 Seiten, Broschur, 3-429-01451-4

32,80 EUR
Gen 1,1-11,26. Ein kritischer und theologischer Kommentar

Forschung zur Bibel Band 70

zur Seite Genesis 1-11

Genesis 1. Teilband, Gen 1-11:fzb 70
Genesis 2. Teilband, Gen 11-25 fzb 98
Genesis 3. Teilband: Gen 25-36, fzb 102
Genesis 4. Teilband, Gen 37-50, fzb 118,

Lothar Ruppert
Genesis. 2. Teilband
Gen 11,27-25,18.
Ein kritischer und theologischer Kommentar
Echter Verlag, 2002, 657 Seiten, Broschur,
978-3-429-02461-1

36,80 EUR
Nach dem 1992 erschienenen ersten Teilband des Genesiskommentars (fzb 70:Gen 1,1-11,26) liegt nun der Folgebandvor. Als kritischer Kommentar ist er primär der historisch-kritischen Schriftinterpretation verpflichtet. Er sucht also zunächst die jahrhundertelange Geschichte der Abrahamsüberlieferung von der ältesten Tradition bis zur Endgestalt der Genesiskapitel zu erhellen. Als theologischer Kommentar arbeitet er in einem zweiten Schritt, jeweils am Ende der ausgelegten Perikope, vor allem aber im Schlußkapitel „Rückblick und Ausblick“, die theologische Aussage und existentielle Bedeutung der Erzählungen wie Abrahams selbst, des „Vaters im Glauben“ (vgl. Röm 4,11), heraus, aber auch die Wirkungsgeschichte, vom Alten Testament, dem Frühjudentum über das Neue Testament, die Patristik und Liturgie, gelegentlich bis in den Koran. Die umfangreiche Einleitung begründet die gewählte Methode und führt im Vorgriff auf die Ergebnisse des
Kommentars in Auseinandersetzung mit neuester Fachliteratur in die Überlieferungsgeschichte der Abrahamsgestalt (im Kontext des altorientalischen Umfelds) wie der Erzählungen selbst ein.

Lothar Ruppert, geb. 1933, ist Emeritus für alttestamentliche Exegese und Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg i. Br. Sein Forschungsschwerpunkt ist vor allem die Genesis, daneben Psalmen, Hosea, das Jesajabuch und biblische Motivgeschichte.

zur Seite Genesis 11-25
Lothar Ruppert
Genesis
3. Teilband: Gen 25,19-36,43

Echter Verlag, 2005, 563 Seiten, Paperback, 23,3, x 15,3 cm 978-3-429-02734-6
40,00 EUR
Der dritte Teilband des in deutscher Sprache umfänglichsten Genesiskommentars bietet eine Einführung in und eine Auslegung der Jakobserzählungen der Genesis. Er sucht zunächst mit Hilfe der historisch-kritischen Methode die jahrhundertelange Geschichte der Jakobsüberlieferung von der ältesten Tradition bis zur Endgestalt der Genesiskapitel zu erhellen, den langen Weg Jakobs vom vermutlichem Chef eines früharamäischen Clans des 14. Jh.s v. Chr. über den "Stammvater Israels" zum dritten Erzvater nachzuzeichnen, um in einem zweiten Schritt die theologische Aussage der Jakobserzählungen herauszustellen, aber auch ihre Wirkungsgeschichte im AT, im Frühjudentum über das NT bis in die Patristik hinein zu beleuchten.
Der Autor: Lothar Ruppert, geboren 1933, ist Emeritus für alttestamentliche Exegese und Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg i.Br., an der er von 1984 bis 1998 nach einem Ordinariat an der Kath. Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (1971-1984) tätig war. Sein Forschungsschwerpunkt ist vor allem die Genesis, daneben Psalmen, Hosea, das Jesajabuch und biblische Motivgeschichte. Von 1988 bis 2001 war er Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission.  zur Seite Genesis 23-36
Lothar Ruppert
Genesis
Ein kritischer und theologischer Kommentar. 4. Teilband
: Gen 37,1-50,26
Echter Verlag, 2008, 576 Seiten, Paperback, 23,3 x 15,3 cm 978-3-429-03010-0
48,00 EUR
Nach den drei Teilbänden (I: fzb 70,1992, 22003; II: fzb 98, 2002; III: fzb 102, 2005) schließt der vorliegende Band die Kommentarreihe zu Genesis ab. Damit bietet Lothar Ruppert den bislang umfänglichsten Genesis-Kommentar in deutscher Sprache. Das Werk legt historisch-kritisch wie bibeltheologisch die Josefsgeschichte aus, welche die Patriarchengeschichte abschließt und diese gleichzeitig mit der Geschichte des Exodus Israels aus Ägypten verbindet. Die Josefsgeschichte spielt außerhalb des Verheißungslandes (Diaspora) und spiegelt Erfahrungen des frühen Israel im Licht der Verheißungen an die Erzväter und der Exodusgeschichte wider. Ein Blick auf die Historie, Theologie und Wirkungsgeschichte in der Bibel, im Frühjudentum, bei den Kirchenvätern und Koran schließt den Band ab.
Der Autor: Lothar Ruppert, geboren 1933, ist Emeritus für alttestamentliche Exegese und Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg i.Br., an der er von 1984 bis 1998 nach einem Ordinariat an der Kath. Theol. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (1971-1984) tätig war. Sein Forschungsschwerpunkt ist vor allem die Genesis, daneben Psalmen, Hosea, das Jesajabuch und biblische Motivgeschichte. Von 1988 bis 2001 war er Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission
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zur Seite Genesis 37-50
Niko Bilic
Jerusalem an jenem Tag
Text und Botschaft von Sach 12-14
Echter Verlag, 2008, 376 Seiten, Paperback, 978-3-429-02991-3
 36,00 EUR
In unserer Zeit bekommt ein Text über "alle Völker der Erde" (Sach 12,3) greifbare Aktualität. Den drei letzten Kapiteln vom Propheten Sacharja widmet sich das vorliegende Buch, eine Überarbeitung einer 2006 an der Universität Innsbruck verfassten Dissertation. Jerusalems Kraft gründet in Gott, nicht in den Weltvölkern, die Jerusalem angreifen, und auch nicht im Volk Gottes, das noch einer Läuterung bedarf (Sach 12,10-14,2). Jerusalem ist der Ort, wo die Herrschaft der Völker endet, Gottes Königsherrschaft respektiert und JHWH angebetet wird (Sach 14,16-21). Das "starke und kühne Bild" des Durchbohrten (A. Stiglmair) wird in diesem Kontext ausgelegt. Ein präziser Vergleich mit der Septuagintaübersetzung, eine zum Teil neue Gliederung von Sach 12-14 und die ausführlichen Untersuchungen zum Kontext sind der besondere Ertrag dieser Arbeit.
Niko Bilic SJ, Dr. theol., 1967 geboren. Bibelunterricht in Zagreb. Mitarbeit in Rundfunk und Fernsehen sowie bei Zeitschriften.
Maksimilijan Matjaz
Furcht und Gotteserfahrung
Die Bedeutung des Furchtmotivs für die Christologie des Markus
Echter Verlag, 1999, 368 Seiten, brosch.,
3-429-02119-7

24,50 EUR
Band 91:
Die vorliegende Arbeit verfolgt den das Markusevangelium durchziehenden Erkenntnisprozeß des Geheimnisses der Identität Jesu und untersucht dabei, welche Bedeutung Markus dem Furchtmotiv zuweist. Es wird besonders der Erzählstil sowie der Gebrauch verschiedener Wendungen und Motive in den Blick genommen, die mit ähnlichen Größen im Gesamttext des Markusevangeliums sowie in den anderen Evangelien und im AT verglichen werden. Aus diesen formalen und terminologischen Zusammenhängen kann für die einzelnen Perikopen ein erweiterter, inhaltlich-theologischer Hintergrund gewonnen werden, vor dem eine entsprechende Deutung der Termini des Fürchtens und ihre Rolle in der Erzählung möglich ist.
Die Untersuchung zeigt, daß das Furchtmotiv bei der Entfaltung des mk. Grundanliegens eine zentrale Position einnimmt. Das Thema der Furcht prägt das gesamte Evangelium hindurch entscheidend die menschliche Erfahrung der Vollmacht Jesu und stellt somit eine der wichtigsten Größen des Markusevangeliums dar.
  Jutta Bickmann
Kommunikation gegen den Tod
Studien zur paulinischen Briefpragmatik am Beispiel des ersten Thessalonicherbriefes

Echter Verlag, 1998, 380 Seiten, Broschur,
3-429-01994-x
978-3-429-01994-5
Welche Konsequenzen hat es, die Briefe des Apostels Paulus als Briefe auszulegen? Wie lassen sich die kommunikativen Strategien dieser Texte aufdecken und in ihrer Dynamik verfolgen? Inwiefern ändert sich in der Konsequenz die Auffassung daruber, was paulinische Theologie ist? In der vorliegenden Untersuchung wird zum einen unter Berücksichtigung antiker Epistolographie und moderner Linguistik ein methodischer Ansatz entwickelt, mit dem sich antike Briefe als spezifische Kommunikationsform mit besonderen Handlungsmöglichkeiten beschreiben lassen.
Zum anderen erweist dieser Ansatz seine Aussagefähigkeit durch eine exemplarische Analyse des ersten Thessalonicherbriefes:
Den Christusgläubigen in Thessalonich ermöglicht die briefliche Beziehung, die räumliche Trennung von ihrem Gemeinde-gründer zu überbrücken und darin die Trauer um den Tod von Gemeinde-mitgliedern im Horizont ihres Gottes-glaubens zu verarbeiten. Die Auslegung deckt die kommunikativen Strategien des Briefes auf und interpretiert den Gesamttext als antiken Trostbrief.
Forschung zur Bibel Band 86
Josef Schreiner
Beiträge zur Psalmenforschung
Psalm 2 und 22

Echter Verlag, 1988, 384 Seiten, Broschur,
978-3-429-01174-1

24,50 EUR

 

Der vorliegende Band enthält mit einer Ausnahme die fur die Veröiffentlichung ausgearbeiteten Referate, die auf der Tagung der katholischen deutschsprachigen Alttestamentler in Salzburg (25.8. - 29.8.1987) gehalten wurden. Sie befassen sich mit zwei Psalmen und dem Psalter als ganzem.
Oswald Loretz, Eine kolometrische Analyse von Psalm 2
Friedrich Diedrich. Psalm 2 - Überlegungen zur Endgestalt des Psalms
Alfons Deissler, Die Stellung von Psalm 2 im Psalter, Folgen für die Auslegung
Paul Maiberger, Das Verständnis von Psalm 2 in der Septuaginta, im Targum, in Qumran, im frühen Judentum und im Neuen Testament
Gottfried Vanoni, Psalm 22. Literarkritik
Hubert Irsigiler, Psalm 22: Endgestalt. Bedeutung und Funktion
Josef Schreiner, Zur Stellung des Psalms 22 im Psalter, Folgen für die Auslegung
Heinz-Josef Fabry, Die Wirkungsgeschichte des Psalms 22
Notker Füglister, Die Verwendung und das Verständnis der Psalmen und des Psalters um die Zeitenwende

 

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