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Herodes

Band 5:
Manuel Vogel
Herodes
König der Juden, Freund der Römer
Evangelische Verlagsanstalt, 2002, 300 Seiten, kartoniert,
978-3-374-01945-8
18,80 EUR
Herodes, der Kindermörder von Betlehem, ist im Neuen Testament eine Randfigur. Er ist in die Geschichte eingegangen als Protagonist des Bösen, der in blinder Wut ein Massaker an unschuldigen Kindern verübt. Bei den Kirchenvätern und in der christlichen Kunst des Mittelalters erhielt dieses düstere Bild, das bis heute bestimmend ist, weitere Konturen. Als historische Persönlichkeit ist Herodes heute dagegen weitgehend unbekannt, und das, obwohl wir über kaum einen antiken Herrscher so gut informiert sind wie über ihn: Er war einer der bedeutensten Herrscher der frühen römischen Kaiserzeit, der mit Größen wie Marcus Antonius, Kleopatra und Augustus verkehrte, zu den genialsten Bauherren der Antike zählte und eine Herrscherdynastie begründete, die die Geschichte der neutestamentlichen Zeit entscheidend geprägt hat. Diese Buch unternimmt eine Annäherung an Herodes auf Grund der vorhandenen Quellen und zeigt den historischen Hintergrund des neutestamentlichen Herodes-Bildes auf.
Biblische Gestalten Band 5
978-3-944766-41-6 Herodes - Grausam und Genial

Welt und Umwelt der Bibel, Heft 4/2013, Nr 70
Katholisches Bibelwerk e. V., 2013, 72 Seiten, broschur, DIN A 4
978-3-944766-41-6
9,80 EUR
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Das Neue Testament erzählt, wie Herodes die Weisen aus dem Osten zu hintergehen versuchte und kaltblütig die Kinder Betlehems ermorden ließ. Das hat sein Bild festgemeißelt: Er ist bekannt als der missgünstige Machtpolitiker, der an seinem Stuhl klebt und den Messias töten will.
Die neuere geschichtswissenschaftliche Forschung hat ein ganz anderes Bild des Herodes aus den schriftlichen Quellen und den archäologischen Zeugnissen entworfen. Wer sich 40 Jahre an der Macht halten kann, zudem Städte, Paläste und Tempel baut, diplomatische Drahtseilakte besteht, aus der Provinz bis nach Rom hin Einfluss geltend machen kann, wer all die Brüche in seiner Herkunft, seinem Territorium und in seiner untergebenen Bevölkerung kontrollieren kann – der muss schon ein Mensch mit außergewöhnlichen Energien und Managerqualitäten gewesen sein.
Herodes der Große

Linda-Marie Günther
Bösewicht oder Genie?

Annäherungen an Herodes
Ernst Baltrusch
Der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Herodes aus der Perspektive der römischen Kaiser

Jürgen K. Zangenberg
Der Alltag der Macht
Herodes als Innenpolitiker

Ralf Krumeich/Achim Lichtenberger
Auf der Suche nach den Statuen des Königs
Ehrenstatuen für Herodes in der griechischen Welt

Thomas Schumacher
„Unglück über Unglück“
Die dunklen Seiten des Herodes

Thomas Schumacher
Herrscher zur Zeit Jesu
Das Reich unter den Nachfolgern des Herodes
Monika Bernett
Die heikle Symbolik des Kaiserkults
Der Kaiserkult unter Herodes und seinen Nachfolgern

Robert Wenning
Keine einfache Beziehung
Herodes und die Nabatäer

Achim Lichtenberger
Bauen als politisches Handeln
Herodes der Bauherr

Achim Lichtenberger
Pracht, Wohlstand und Wehrha­ftigkeit
Die Paläste

Gyozo Vörös
Wo Johannes der Täufer enthauptet wurde
Die Palastfestung Machärus

Achim Lichtenberger
Cäsarea
Palästinas Tor zur Welt

Katharina Galor
Zum Ruhme Gottes und des Königs
Der Tempel von Jerusalem
Abraham Schalit
König Herodes
Der Mann und sein Werk
de Gruyter, 2001, 889 Seiten, Leinen,
978-3-11-017036-8
99,95 EUR
Band 4 in der Reihe studia judaica
Ein faszinierendes Lebensbild des letzten großen Königs von Judäa
Ein kulturgeschichtliches Panorama der Zeit um Christi Geburt
Eingeleitet von Daniel R. Schwartz, einem ausgewiesenen Kenner des Themas
Herodes der Große ist eine der schillerndsten politischen Figuren der frühen römischen Kaiserzeit. Seiner Bekanntschaft mit Antonius und Kaiser Augustus verdankte er den Aufstieg zum König von Judäa. Seinem Volk verhasst, war er ein äußerst gewiefter Realpolitiker: Einerseits akzeptierte er die Gegebenheiten der römischen Herrschaft und erschien vielen dadurch als Verräter am nationalen und religiösen Erbe; andererseits stärkte er aber auch die jüdische Identität durch den prachtvollen Ausbau des Jerusalemer Tempels, dessen Westmauer noch heute als Klagemauer ein zentrales Symbol jüdischer Frömmigkeit ist.

Schalits epochale Biographie bricht mit der parteilichen Geschichtsschreibung seiner Quellen und deutet Herodes konsequent als Realpolitiker, der die Machtverhältnisse im Römischen Reich richtig einschätzte und in diesem Rahmen seine eigene Macht durch geschicktes Taktieren, aber auch durch rücksichtslose politische Morde ausbaute. Zugleich spiegelt das Buch die Auseinandersetzung des Autors um Fragen von Macht und Widerstand nach der Erfahrung des Holocaust.
 
 
 
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 29.06.2015, DH