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Geschichte und Archäologie Israels Geschichte Israels, (moderne Geschichte...) Verfolgung / Holocaust Theodizee Antisemitismus Reiseführer Israel Judentum / Judaica Talmud
EDIS - Edition Israelogie, Peter Lang Verlag Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, EJGK 27. Januar: Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus 9. November
Der Gottesdienst im christlich-jüdischen Dialog, Gütersloher Verlagshaus

Judentum in Deutschland und Europa

zur Reihe Forum Christen und Juden, LIT Verlag zur Reihe Jüdische Religion, Geschichte und Kultur (JRGK)
zur Reihe JVB Klassiker zur Reihe Judentum und Christentum zur Reihe Jüdische Schriften zur Reihe Jüdisches Lehrhaus - lebendiges Judentum
Jüdisches Neues Testament Studien zu Kirche und Israel, Neue Folge, Evangelische Verlagsanstalt Tall Zira'a.The Gadara Region Project (2001-2011). zur Reihe Toldot, Essays zur jüdischen Geschichte und Kultur, Vandenhoeck & Ruprecht
Widerstand, Personen, Biographien      
Verfolgung im Nationalsozialismus, Holocaust
978-3-8436-1079-7 Reinhold Boschki
Elie Wiesel – ein Leben gegen das Vergessen
Erinnerungen eines Weggefährten
Patmos Verlag, 2018, 160 Seiten, Hardcover, Schutzumschlag, Leseband, 13 x 21 cm
978-3-8436-1079-7
16,00 EUR Warenkorb
Elie Wiesel, 1928–2016, vor neunzig Jahren geboren, gehört zu den prägenden Gestalten des 20. Jahrhunderts. Als Sohn frommer jüdischer Lebensmittelhändler in den Karpaten (damals Ungarn) geboren, wurde er mit 16 Jahren nach Auschwitz deportiert – und überlebte das Todeslager. Sein Lebenswerk war es, die verstummten Stimmen der Opfer dem Vergessen zu entreißen und Unmenschlichkeit entgegenzutreten, wo sie heute begegnet.

Für den Theologen und Religionspädagogen Reinhold Boschki wurde die Begegnung mit Elie Wiesel zur prägenden Erfahrung: Der junge Deutsche wurde Schüler des jüdischen Gelehrten in Boston und begegnete ihm immer wieder: in Boston, Berlin, Stuttgart, Karlsruhe, Davos, Oslo, New York. In seinem Buch erinnert Boschki an Leben und Werk von Elie Wiesel aus der Sicht eines Schülers und Weggefährten.
Leseprobe
978-3-525-31048-9 Raphael Rauch
Visuelle Integration?
Juden in westdeutschen Fernsehserien nach »Holocaust«
Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 464 Seiten, gebunden,
978-3-525-31048-9
80,00 EUR Warenkorb
Religiöse Kulturen im Europa der Neuzeit Band 10
Die amerikanische Serie TV-Serie Holocaust wurde im Januar 1979 in Deutschland ausgestrahlt und hatte eine damals nicht vorstellbare Wirkung. über 20 Millionen Menschen sahen das Medienereignis und wurden so intensiv und emotional enorm berührend mit dem nationalsozialistischen Massenmord konfrontiert. Die Ausstrahlung von Holocaust gilt als erinnerungsgeschichtliche Zäsur und Meilenstein in der Aufarbeitung der NS-Gräuel. Der Begriff Holocaust wurde 1979 »Wort des Jahres« und gab jenem Verbrechen, das Winston Churchill noch »crime without a name« bezeichnete, einen Namen. Lange Zeit hatten die Deutschen noch unreflektiert in der nationalsozialistischen Terminologie von der »Endlösung« gesprochen.Der Erfolg der amerikanischen Holocaust-Produktion ermutigte deutsche Rundfunkanstalten, eigene Serien zum Dritten Reich in Auftrag zu geben. Sie hatten eine »visuelle Integration« jüdischer Figuren zum Ziel. Darunter verstand der Schriftsteller Wolfdietrich Schnurre ein gesellschaftspolitisches Anliegen: Durch das Sichtbarmachen jüdischer Kultur im Fernsehen sollte diese nicht nur ins Fernsehen, sondern auch in das Bewusstsein der bundesrepublikanischen Gesellschaft gerückt werden. Ausgehend vom gesellschaftspädagogischen Auftrag und Selbstverständnis des öffentlich-rechtlichen Rundfunk zeigt diese Studie, wie das normative Anliegen der »visuellen Integration« in den erinnerungspolitisch aufgeladenen 1980er-Jahren im Spannungsfeld von Aufklärungswillen und Geschichtsvergessenheit nur bedingt erreicht wurde. Als Fallbeispiele dienen Soll und Haben, Holocaust, Ein Stück Himmel, Heimat, Levin und Gutman sowie Kir Royal.
Leseprobe
978-3-95565-192-3  Blanka Alperowitz (Autor), Klaus Hillenbrand (Herausgeber)
Die letzten Tage des deutschen Judentums
Berlin 1942,
Hentrich und Hentrich Verlag, 2017, 144 Seiten,
978-3-95565-192-3
17,90 EUR Warenkorb
Buch ist zur Zeit nicht lieferbar, wir merken für den Nachdruck vor
Berlin unterm Hakenkreuz: Blanka Alperowitz erlebt als Jüdin all die Erniedrigungen, Diskriminierungen und Verfolgungen der Nationalsozialisten hautnah. Die Lehrerin weiß um die Züge, die mit unbekanntem Ziel in den Osten fahren, kennt manche der mit ihnen Deportierten, aber sie ahnt nur, dass es Transporte in den Tod sind. Alperowitz beschreibt das Alltagsleben der in der Reichshauptstadt verbliebenen Juden, schreibt über die unzähligen Verbote, die drangsalierte Jüdische Gemeinde, für die sie tätig ist, die angepassten Deutschen und ihre eigene unglaubliche Rettung nach Erez Israel im November 1942. Ihr Bericht wird 1943 in Tel Aviv veröffentlicht – ein authentisches Zeugnis der NS-Verfolgung.
Der Politikwissenschaftler und Journalist Klaus Hillenbrand hat ihren kaum bekannten Text ediert und um eine Biographie von Blanka Alperowitz erweitert.
978-3-579-08670-5 Andrea von Treuenfeld
Erben des Holocaust
Leben zwischen Schweigen und Erinnerung
Gütersloher Verlagshaus, 2017, 224 Seiten, 38 s/w Abbildungen, Gebunden, Schutzumschlag, 13,5 x 21,5 cm
978-3-579-08670-5
19,99 EUR Warenkorb
Welche Erfahrungen machten die Kinder jener Menschen, die den Holocaust überlebten? Wie prägend waren die Erinnerungen der Eltern an Flucht, Konzentrationslager und die ermordete Familie? Und was bedeutete deren Neuanfang im Land der Täter für das eigene Leben?
Andrea von Treuenfeld hat prominente Söhne und Töchter befragt. Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter, Andreas Nachama, Sharon Brauner, Robert Schindel und andere berichten von der Herausforderung, mit dem Ungeheuerlichen leben zu müssen.
Ein wichtiges und berührendes Buch!
Das Trauma des Holocaust und seine Folgen für die Zweite Generation
Die Nachkommen der Opfer brechen ihr Schweigen
Mit den Geschichten von Marcel Reif, Nina Ruge u.v.a.
Leseprobe
978-3-8471-0716-3 Dirk Schuster
Die Lehre vom »arischen« Christentum

Vandenhoeck & Ruprecht Unipress, 2018, 327 Seiten, Gebunden,
978-3-8471-0716-3
45,00 EUR Warenkorb
Kirche - Konfession - Religion Band 70
Das wissenschaftliche Selbstverständnis im Eisenacher »Entjudungsinstitut«
Am 6. Mai 1939 wurde durch den Beschluss mehrerer protestantischer Landeskirchen das »Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben« gegründet. Ihm gehörten weit über 150 Mitarbeiter an, die eine »Entjudung« des Christentums anstrebten. Das Institut wird als Teil der umfangreichen antisemitischen »Judenforschung« im Dritten Reich verstanden.
Die beteiligten Mitarbeiter nutzten eine religionsvergleichende Methode, die man als Religionswissenschaft bezeichnete, um nachzuweisen, dass Jesus »arischer« Herkunft gewesen und dass deswegen eine »Entjudung« des Christentums nötig sei. Anhand der Arbeiten von sieben Universitätsmitarbeitern für das Institut zeigt Dirk Schuster, dass diese Forschungen als Teil der religionswissenschaftlichen Fachgeschichte zu sehen sind.
Dan Diner
Gegenläufige Gedächtnisse
Über Geltung und Wirkung des Holocaust
Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 144 Seiten, kartoniert
978-3-525-35096-6

17,00  EUR
Toldot, Essays zur jüdischen Geschichte und Kultur Band 7
Die Erinnerung an Massenverbrechen konstituiert die Parameter einer universellen Ethik. Hierfür war das Gedächtnis des Holocaust begründend. Der Vernichtung der europäischen Juden kam eine paradigmatische Bedeutung zu. Inzwischen fordern auch andere Gedächtnisse an Massenverbrechen öffentliche Erinnerung und damit Anerkennung ein. Ein solcher Pluralismus der Gedächtnisse birgt ein nicht unerhebliches Konfliktpotential, vor allem dann, wenn die unterschiedlichen Leiderfahrungen auf ein und dasselbe historische Ereignis zurückgeführt werden – den Zweiten Weltkrieg. Dann stellen sich gegenläufige Konstellation und Konkurrenzen der Erinnerung ein – nicht nur zwischen den politischen Kulturen des westlichen und des östlichen Europas, sondern auch und gerade zwischen europäischen und kolonialen Gedächtnissen.

Dan Diners Essay nimmt das Problem gegenläufiger Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust begrifflich und gedächtnisgeschichtlich auf. Indem er sich nochmals der Bedeutung von »Auschwitz« als Zivilisationsbruch versichert, werden vor eben diesem Hintergrund die Voraussetzungen historischen Urteilens und der Anerkennung in der Erinnerung reflektiert. Dramatisch kündigen sich hier Unterschiede, ja Gegensätze zwischen westlichen und außereuropäischen Kulturen an – vor allem der des Islam.
978-3-451-32973-9 Jan-Heiner Tück
Gottes Augapfel
Bruchstücke zu einer Theologie nach Auschwitz
Herder Verlag, 2016, 400 Seiten, Gebunden,
978-3-451-32973-9
29,99 EUR Warenkorb
Wer das Volk Israel antastet, tastet Gottes Augapfel an, so die Heilige Schrift. Sie gibt so der Frage nach der Einzigkeit der Shoah eine theologische Tiefendimension: die Vernichtung der Juden - ein Attentat gegen Gott. Das Schweigen Gottes, die Trauer um die Toten und das Ringen um eine Sprache, die dem unaussprechlichen Grauen entspricht, bestimmen die Dichtung von Rose Ausländer, Paul Celan und Hilde Domin. Hier treten die Fragen deutlich hervor, auf die eine Theologie nach Auschwitz eingehen muss: Wie kann verantwortlich von Gottes Macht, wie von seiner Liebe gesprochen werden? In welchem Verhältnis steht die Passion des Gekreuzigten zum Leiden der jüdischen Opfer, aber auch zu den Verbrechen der Täter? Wie kann die geradezu wahnwitzige Hoffnung auf Versöhnung aufrechterhalten werden?
Leseprobe
Jehuda Bacon / Manfred Lütz
Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden.
Leben nach Auschwitz
Gütersloher Verlagshaus, 2016, 160 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag, 12,5 x 20 cm
978-3-579-07089-6
16,99 EUR Warenkorb
»Bei meiner Befreiung war ich fünfzehn Jahre alt, aber hatte die Erfahrungen eines Achtzigjährigen.« Jehuda Bacon ist einer der letzten Überlebenden von Auschwitz und was er zu sagen hat, ist unglaublich. Der bekannte Künstler, dessen Zeichnungen im Frankfurter Auschwitz-Prozess Beweismittel waren, sieht sein Erleben von Auschwitz als Ausgangspunkt für eine Botschaft der Humanität: Sogar im größten Leid kann Sinn erfahrbar werden. Denn in jedem Menschen, auch im schlimmsten, ist ein Funke Gottes.
Im Gespräch mit Manfred Lütz erzählt Jehuda Bacon auf berührende Weise erstmals ausführlich über seine Erlebnisse im KZ und lässt uns teilhaben an den eindrucksvollen Konsequenzen, die er daraus gezogen hat. Erleben Sie einen existentiellen Dialog zwischen einem deutschen Theologen und einem jüdischen Künstler, der aus tiefer Erschütterung heraus zum Humanisten wurde.
Bestseller-Autor Manfred Lütz im Gespräch mit dem jüdischen KZ-Überlebenden und Künstler Jehuda Bacon – ein existentieller Dialog
Jehuda Bacon über seine Erlebnisse in Auschwitz und seine zutiefst menschliche Sicht auf das Leben und die Menschen
Ein bewegendes und eindringliches Buch, das aufrüttelt!
Leseprobe
978-3-451-37586-6 Shlomo Birnbaum / Rafael Seligmann
Ein Stein auf meinem Herzen
Vom Überleben des Holocaust und dem Weiterleben in Deutschland
Herder Verlag, 2016, 176 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
978-3-451-37586-6
19,99 EUR Warenkorb
Ergreifendes Dokument vom Überleben und vom Weiterleben im Land der Feinde
Einer der wenigen Überlebenden aus dem Tschenstochauer Getto erzählt

Die Geschichte eines der letzten Zeitzeugen des Holocaust – aufgeschrieben von Rafael Seligmann

Shlomo Birnbaum, geboren 1927, wächst in einem jüdisch-orthodoxen Haus im polnischen Tschenstochau auf. Nach dem Einmarsch der Nazis im September 1939 muss die Familie ins Ghetto. Der Alltag ist bestimmt von Angst und Tod, noch heute sagt Birnbaum: »Ich habe erlebt, wie meine Mutter in den Tod geschickt wurde, wie meine Brüder und Schwestern umgebracht wurden. Ich konnte nicht mehr glauben. Wo war Gott?« Zusammen mit seinem Vater Arie, der ihn immer wieder rettet, überlebt Shlomo, muss aber nach seiner »Befreiung« Sklavenarbeit in einer Rüstungsfabrik leisten und wird nach dem Krieg erneut mit mörderischem Judenhass konfrontiert – diesmal von Seiten der Polen. Shlomo und sein Vater fliehen schließlich in das Land, in das sie nie hatten einen Fuß setzen wollen: nach Deutschland. In München gründet Shlomo eine Familie, hat vier Kinder, wird Unternehmer, findet Freunde. Obwohl er die Vergangenheit nie ganz hinter sich lassen kann, lebt er doch ein neues Leben, das er nie für möglich gehalten hätte. Birnbaums Geschichte, aufgeschrieben von Rafael Seligmann, ist das Dokument eines sehr persönlichen Ringens mit dem Glauben, über besondere Vater-Sohn-Bande, die sich über Generationen spannen, und das ergreifende Zeugnis seines Kampfes ums Überleben und Weiterleben im Land der Feinde.
Leseprobe
978-3-7668-4299-2 Hartmut Ludwig
Evangelisch getauft - als »Juden« verfolgt
Theologen jüdischer Herkunft in der Zeit des Nationalsozialismus
Calwer Verlag, 2014, 472 Seiten, zahlreiche Abbildungen, gebunden, 17,4 x 22,7 cm
978-3-7668-4299-2
29,95 EUR
Ein Gedenkbuch herausgegeben von Hartmut Ludwig und Eberhard Röhm in Verbindung mit Jörg Thierfelder
Der Band dokumentiert das Schicksal von 180 evangelischen Theologinnen und Theologen, die – obwohl getaufte Christen - wegen ihrer jüdischen Herkunft ausgegrenzt, entlassen und verfolgt wurden.
Es wird deutlich, wie der „Arierparagraph“, der dem Wortlaut nach eigentlich auf staatliche Einrichtungen beschränkt war, von den Deutschen Christen im Raum der deutschen und österreichischen Kirchen zur Anwendung kam.
Für die Betroffenen und ihre Familien hatte diese Ausgrenzung Existenzängste zur Folge, zumal es meistens an Solidarität der eigenen Kirchen fehlte. Es waren vor allem ausländische Kirchen, allen voran in England, die die Verfolgten aufnahmen und ihnen Arbeit verschafften. Dies gilt auch für nicht wenige Juristen, die wegen des „Arierparagraphen“ ihre Stellung verloren, zur Theologie wechselten und in ausländischen Kirchen eine neue geistliche Heimat fanden.
Das Leben der Betroffenen nachzuzeichnen und zu erhellen, wie es zu ihrer Ausgrenzung und Verfolgung kam, ist Anliegen dieses Buches. Darüber hinaus möchte es einen Beitrag dazu leisten, diese von ihren Kirchen lange Zeit Vergessenen gedenkend zu würdigen.

Sibylle Biermann-Rau
An Luthers Geburtstag brannten die Synagogen
Eine Anfrage

Calwer Verlag, 2012,
352 Seiten, 18 s/w Abbildungen, Broschur,
12,2 x 20,5 cm
978-3-7668-4204-6
14,95 EUR
Warum konnte die Zerstörung jüdischen Lebens im Nationalsozialismus überhaupt geschehen inmitten eines Volkes, das sich zum Christentum bekennt?
Dieser bleibend brennenden Frage für einen größeren Leserkreis verständlich nachzugehen, ist das Anliegen der Autorin Sibylle Biermann-Rau. Besonderes Augenmerk legt sie auf die judenfeindliche Tradition, die bei den Protestanten auch durch Luther genährt worden ist und im Dritten Reich Solidarität mit den Juden verhinderte. Eine der wenigen Ausnahmen war die Pädagogin Elisabeth Schmitz (1893–1977).
Deutlich wird der lange Weg in der evangelischen Kirche nach 1945, um Judenfeindschaft zu überwinden. Mitten in der Luther-Dekade stellt dieses Buch schließlich die Anfrage an die Kirche, einen weiteren Schritt zu tun und sich insbesondere von Luthers Judenfeindschaft öffentlich und ausdrücklich zu distanzieren.
Das Buch bietet eine Fülle von Anregungen für Religionsunterricht, Erwachsenenbildung und Gemeindearbeit.
Aus dem Inhalt:
•Die Berufung auf Luthers Äußerungen in der Nazizeit
•Die unterschiedliche Reaktionen aus der evangelischen Kirche auf die Judenverfolgung von 1933 bis 1945
•Die Neuorientierung im Verhältnis zwischen Juden und Christen (nach 1945) bis heute
•Konsequenzen für die Gemeindepraxis
Joseph Ratzinger Benedikt XVI
Wo war Gott?
Die Rede in Ausschwitz

Herder Verlag, 2006, 64 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
978-3-451-29368-9
5,90 EUR
Das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz war einer der ersten Orte, die der Papst Benedikt XVI besuchte. Ihm stellte er sich - als Deutscher und als Christ. An diesem Ort unfassbaren Grauens hielt Benedikt eine existentielle theologische Ansprache. Wo war Gott? Wie konnte er das zulassen? Und wo war der Mensch? Dass ein Papst solche Fragen stellt, dass er sie an Gott stellt, ist neu in der Theologie. Und dennoch bleibt für ihn der rätselhafte Gott die einzige Hoffnung für die Menschen. Die Beiträge von Elie Wiesel und Wladyslaw Bartoszewski reflektieren die Erfahrung von Auschwitz. Johann Baptist Metz gibt Hinweise auf den theologischen Hintergrund der Rede des Papstes.
zur Seite Verfolgung / Holocaust
978-3-453-13834-6 Leon Uris
Exodus
Das große Epos um die Gründung Israels, Roman
Heyne, 1998, 848 Seiten, kartoniert,
978-3-453-13834-6
9,95 EUR
Die dramatischen Ereignisse, die zur Geburt des Staates Israel führten, bilden den Rahmen für Leon Uris' brillantes Epos: Er erzählt die Geschichte einer amerikanischen Krankenschwester, eines jüdischen Freiheitskämpfers und zahlreicher weiterer Menschen, die hineingerissen werden in den Kampf eines Volkes um Freiheit und Eigenständigkeit.

Der US-amerikanische Schriftsteller Leon M. Uris wurde am 3. August 1924 in Baltimore, Maryland geboren und verstarb am 21. Juni 2003 in Shelter Island, New York. Er begann nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Schreiben, zunächst als Journalist, später schrieb er Romane und Drehbücher. Mit dem 1958 erschienen Roman EXODUS wurde er auf einen Schlag weltberühmt. Der Roman wurde in 35 Sprachen übersetzt und unter der Regie von Otto Preminger verfilmt.
978-3-7462-1221-0 Hermann Scheipers
Gratwanderungen
Priester unter zwei Diktaturen

Benno Bernward Morus, 2013, 200 Seiten, 50 s/w + Farbfotos, kartoniert, 12,5 x 20 cm
978-3-7462-1221-0
9,95 EUR Warenkorb
Prälat Hermann Scheipers war dem Haupthelden in Volker Schlöndorffs preisgekrönten Film ""Der neunte Tag"", dem luxemburgischen Priester Abbé Bernhard, persönlich im KZ Dachau begegnet. Demnächst feiert er seinen 100. Geburtstag und ist der letzte Zeitzeuge der inhaftierten Priester im KZ Dachau. Hier schildert er sein Leben unter zwei Diktaturen. Als überzeugter Christ fühlte er sich zu geistigem Widerstand verpflichtet - und wurde erst von den Nazis, dann in der DDR der ""staatsfeindlichen Hetze"" beschuldigt. Ein erschütterndes und zugleich ermutigendes Lebensbild.
978-3-7668-4001-1 Max Krakauer
Lichter im Dunkel
Flucht und Rettung eines jüdischen Ehepaares im Dritten Reich
Calwer Verlag, 2008, 172 Seiten, kartoniert, Taschenbuch
978-3-7668-4001-1
12,95 EUR
Calwer Taschenbibliothek Band 108
Vom 29. Januar 1943 bis 23. April 1945 war das jüdische Ehepaar Ines und Max Krakauer auf der Flucht vor seinen Verfolgern durch das Deutschland des Dritten Reiches. In einem ergreifenden Bericht schildert Max Krakauer die lebensbedrohende Odyssee, die ihn gemeinsam mit seiner Frau - häufig auch getrennt von ihr - unter schwierigsten Verhältnissen, ständig bedroht von Entdeckung und Festnahme, aber auch von mutigen, vielfach aus christlichem Gewissen handelnden Helfern unermüdlich unterstützt und verborgen gehalten, durch das damalige, vom Krieg gezeichnete Deutschland führte: von Berlin nach Pommern, von Pommern wieder zurück nach Berlin und von dort nach Württemberg. 27 lange Monate, 800 bange Tage, durch 66 Häuser, die den Verfolgten für kürzere oder längere Zeit Asyl boten, bis schließlich die um den 23. April in den Raum Stuttgart vordringenden amerikanischen Einheiten den ersehnten Tag der Rettung und Freiheit brachten. Die Neuveröffentlichung des erstmals 1947 erschienenen bewegenden Buches wird ergänzt durch zahlreiche zeitgenössische Abbildungen, ein ausführliches Nachwort und einen Anhang mit Karten und einer Chronologie der Fluchtwege sowie einem ausführlichen Register.
Siegfried Hermle
Herausgefordert
Dokumente zur Geschichte der Evangelischen Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus

Calwer Verlag, 2008, 880 Seiten, Gebunden, 17 x 25 cm
 
978-3-7668-4063-9
35,00 EUR
Die 389 zumeist ungekürzten und oft nur schwer zugänglichen Dokumente dieses Bandes beleuchten viele Facetten des äußerst komplexen und ambivalenten Verhältnisses von evangelischer Kirche und Nationalsozialismus und ermöglichen so ein differenziertes Bild von den Vorgängen jener Zeit.
Innerhalb der chronologisch angeordneten fünf Kapitel wird durch die thematische Bündelung der Dokumente die Möglichkeit eröffnet, einzelne Fragestellungen über den gesamten Zeitabschnitt zu verfolgen, zum Beispiel: die Haltung der evangelischen Kirche zur NS-Rassenpolitik, die Aktivitäten der deutsch-christlichen Bewegung, die Impulse des Ökumenischen Rates, das widerständige Verhalten einzelner Christinnen und Christen oder die Konflikte um das Schulwesen und den Religionsunterricht.
Den Kapiteln sind kurze Einleitungen vorangestellt, die eine Hinführung zu den einzelnen Dokumenten bieten und diese in den Gesamtzusammenhang einordnen. Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis sowie ein Personenregister mit biographischen Angaben vervollständigen die Edition.
3-7668-0608-4 Hartmut Metzger
Kristallnacht
Dokumente von gestern zum Gedenken heute

Calwer Verlag, 1978, 64 Seiten, 1 Karte, Kartoniert,
3-7668-0608-4
5,90 EUR Warenkorb
INHALT
Vorwort
»Verdrängen hält die Erlösung auf, Sich erinnem bringt sie näher«..
Vorzeichen kommenden Unheils
Ereignisse in der Kristallnacht und ihr Widerschein
Die Opfer büßen
Reden und Schweigen in Angst und Ohnmacht (Reaktionen in der Kirche) 
Gedenken und Umkehr
Anhang:
Falttafel I: Jüdische Bevölkerung in Baden-Württemberg 1925
Falttafel II: Faksimile der Titelseite »Der Stürmer« vom Dezember 1938
Manfred Gailus
Elisabeth Schmitz und ihre Denkschrift gegen die Judenverfolgung
Konturen einer vergessenen Biografie
Wichern, 2008, 234 Seiten, kartoniert,
978-3-88981-243-8
19,80 EUR
Fast niemand kennt bisher Elisabeth Schmitz. Dabei hätte sie unbedingt das Zeug dazu, eine "protestantische Heilige""des 20. Jahrhunderts zu werden. Erst 1999 wurde enthüllt, dass sie es war, die 1933/36 mit ihrer berühmten (anonymen) Denkschrift gegen die Judenverfolgung ein aufrüttelndes Manifest gegen nationalsozialistische Willkür, Verfolgung und Gewalt verfasste. Und buchstäblich niemand sah die heraufziehenden nationalsozialistischen Schreckensdinge so scharf und klar wie Schmitz. Sie war promovierte Historikerin und Theologin. Bis 1943 war sie Studienrätin in Berlin. Von Adolf von Harnack und Friedrich Meinecke entscheidend geprägt, debattierte Schmitz in den 1930er Jahren auf gleicher Augenhöhe - kritisch und stets vorantreibend - mit den großen Theologen und Kirchenmännern der Zeit wie Karl Barth, Martin Niemöller, Walter Künneth, Helmut Gollwitzer.
aus der Reihe wichern porträts
3-7806-2338-2 Dieter Petri / Jörg Thierfelder
Vorlesebuch Drittes Reich
Von den Anfängen bis zum Niedergang
Ernst Kaufmann Verlag / Butzon & Bercker, 1993, 413 Seiten, Gebunden,
3-7806-2338-2
3-7666-9859-1
20,00 EUR Warenkorb
Vorlesebuch Religion

I. Auftakt bis 1933
II. Die Machtergreifung 1933/34
III. Drittes Reich total 1935-1939
IV. Der Zweite Weltkrieg 1939-1945
V. Kriegsende und Neubeginn 1945/46

ausführliches Inhaltsverzeichnis
978-3-7668-3934-3 Eberhard Röhm / Jörg Thierfelder:
Juden
- Christen - Deutsche
Kombi Paket,7 Bände
Calwer Verlag, 2006, 7 Bände, kartoniert,
978-3-7668-3934-3
50,00 EUR




Calwer Taschenbibliothek, ctb
Im Mittelpunkt der Gesamtdarstellung der Geschichte der Juden und Christen im Dritten Reich steht das Schicksal der mehr als 100.000 "nichtarischen" Protestanten und Katholiken, die durch die rassistische Gesetzgebung zu "Juden" oder "Halbjuden" erklärt wurden.
Band 1 "Ausgegrenzt" beschreibt nicht nur die Zeit der "Ausgrenzung" (1933-1935), sondern auch die 2000 Jahre zurückreichenden "Wurzeln des Unheils".
CTB 8   ISBN 3-7668-3011-2   19,90
Band 2 "Entrechtet"(zwei Halbbände) berücksichtigt neue, überraschende Funde aus dem ehemaligen Zentralen Staatsarchiv der DDR.
CTB 9 ISBN 3-7668-3022-8  19,90

CTB 10 ISBN 3-7668-3176-3 19,90
Band 3 "Ausgestoßen" (zwei Halbbände) stellt ausführlich die Flüchtlingshilfe des Weltkirchenrats aufgrund erstmals ausgewerteter umfangreicher Archivmaterialien aus Genf dar.
CTB 50 ISBN 3-7668-3393-6  19,90

CTB 51 ISBN 3-7668-3398-7  19,90
Band 4 "Vernichtet" (zwei Halbbände) stellt den Prozess der Verfolgung und "Vernichtung" der Juden von 1941 bis 145 dar sowie Hilfsmaßnahmen einzelner Personen und kirchlicher Hilfsstellen in Deutschland. Darüber hinaus werden die Hilfsaktionen des Weltkirchenrats sowie die Hilfsaktivitäten der Kirchen der Schweiz, Großbritanniens, Frankreichs, der Niederlande, Schwedens, Dänemarks und Norwegens behandelt.
CTB 101 ISBN 3-7668-3887-3     19,90

CTB 104 ISBN 3-7668-3888-1      19,90
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