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Dogmatik, evangelisch Dogmatik, Karl Barth Dogmatik, katholisch Dogmatik in der Moderne,
zur Barth Gesamtausgabe Dogmatik, Karl Barth Dogmatik Supplementbände Einzeltitel Karl Barth
Einzeltitel Karl Barth
978-3-16-150076-3 Michael Beintker
Barth Handbuch

Mohr Siebeck, 2016, 550 Seiten, Broschur,
978-3-16-150076-3
50,00 EUR Warenkorb
Karl Barth (1886-1968) war einer der großen prägenden Theologen des 20. Jahrhunderts. Mit seinen theologischen Arbeiten, insbesondere mit seiner Kirchlichen Dogmatik, erreichte er weltweiten Einfluss. In der Reihe der Theologen Handbücher bietet das Karl Barth Handbuch übersichtliche und instruktive Zugänge zur Biografie, zur Werk- und Wirkungsgeschichte und zu den profilbildenden theologischen Entscheidungen und Themen im Denken dieses bedeutenden Theologen. Es wendet sich in gleicher Weise an allgemein Interessierte und an Fachleute. Die einzelnen Artikel können sowohl als Hinführung als auch als Bündelung und Fokussierung gelesen werden. Das Barth Handbuch ist ein unentbehrliches Hilfsmittel für jeden, der sich mit dem Werk Karl Barths und seiner Interpretation beschäftigt.
Mit Beiträgen von:
Michael Beintker, Eberhard Busch, André Demut, Alexander Dölecke, Matthias Freudenberg, Hartmut Genest, Martin Greschat, Hans-Peter Großhans, Martin Hailer, Konrad Hammann, Thomas Herwig, Stefan Holtmann, Wilhelm Hüffmeier, Michael Hüttenhoff, J. Christine Janowski, Frank Jehle, Cornelis van der Kooi, Dietrich Korsch, Ulrich H. J. Körtner, Wolf Krötke, Christian Link, Friedrich Lohmann, Amy Marga, Ernstpeter Maurer, Bruce L. McCormack, Torsten Meireis, Arie Molendijk, Michael Moxter, Bent Flemming Nielsen, Georg Pfleiderer, Georg Plasger, Hans-Richard Reuter, Gerhard Sauter, Detlev Schneider, Rudolf Smend, Hinrich Stoevesandt, Christiane Tietz, Michael Trowitzsch, Michael Weinrich, Peter Zocher
978-3-525-56448-6 Susanne Hennecke
Karl Barth – Katsumi Takizawa
Briefwechsel 1934–1968
Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, 307 Seiten, Gebunden, 15,5 x 23,2 cm
978-3-525-56448-6
99,99 EUR Warenkorb
Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie (FSÖTh), Band 154

Kann man als buddhistischer Philosoph zugleich Christ sein und wenn ja, wie? Diese Frage stellt sich der aus Japan stammende buddhistisch-christliche Grenzgänger Katsumi Takizawa (1909–1984) anlässlich seiner Begegnung mit Karl Barth und dessen Theologie an der Bonner evangelisch-theologischen Fakultät im Jahr 1934. Als Resultat dieser Fragestellung entspannte sich zwischen Katsumi Takizawa und Karl Barth ein lebenslanger Austausch, der mit der Herausgabe dieses Bandes nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Als ein herausgehobenes Ereignis in Takizawas Leben kann sicherlich sein Entschluss zur christlichen Taufe im Jahr 1958 bezeichnet werden, der ein jahrzehntelanges inneres Ringen voranging. Dabei entwickelte Takizawa im Gespräch mit Barth zugleich eine von seinem buddhistischen Hintergrund geprägte selbstständige Rezeption des Werkes von Karl Barth, die sowohl kulturtheologische Implikationen als auch einen Ansatz zum interreligiösen Dialog aufweist.
Der vorliegende Band enthält neben der gesamten Korrespondenz zwischen Karl Barth beziehungsweise Charlotte von Kirschbaum und Katsumi Takizawa weitere zum Teil bislang nicht publizierte Beiträge Takizawas und einen einführenden Beitrag zur Barthrezeption Takizawas als interreligiöser Hermeneutik.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
978-3-525-55091-5 Gotthard Jasper
Paul Althaus, Karl Barth, Emil Brunner
Briefwechsel 1922–1966

Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, 184 Seiten, gebunden,
978-3-525-55091-5
44,99 EUR Warenkorb
Gotthard Jasper präsentiert zwei unerwartete und ungleiche persönliche Briefwechsel zwischen dem konservativen, eher deutschnationalen, aber aus dem Pietismus stammenden lutherischen Theologen Paul Althaus und seinen schweizerischen reformierten Kollegen und Kontrahenten Emil Brunner und Karl Barth.
Der Briefwechsel mit Emil Brunner ist geprägt durch eine bei persönlichem Treffen entstandene tiefe persönliche Freundschaft, die trotz aller im Briefwechsel dokumentierten wissenschaftlichen und politischen Kontroversen sich das gemeinsame Leben lang erhält. Er liefert ein erhellendes Zeugnis für die politischen und theologischen Positionen von Paul Althaus – z. B. auch für seine differenzierte politische Haltung zum Ansbacher Ratschlag von 1934.
Der Briefwechsel mit Karl Barth entsteht eher förmlich aus einer Kontroverse heraus, entwickelt sich dann aber – nach einem persönlichen Treffen – sehr viel persönlicher, ohne die kontroversen Standpunkte zu verschweigen oder zu beseitigen; vielmehr werden sie klar formuliert. Er pausiert – wohl von Karl Barth abgebrochen – während der Herrschaft des NS, wird aber 1950 auf Initiative von Althaus wieder aufgenommen und reflektiert intensiv das persönliche Verhältnis zweier kontroverser Theologen.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
  Matthias Freudenberg
Karl Barth und Wilhelm Niesel
Briefwechsel 1924–1968

Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, 330 Seiten, gebunden,
978-3-525-56019-8
49,99 EUR Warenkorb
Zwischen 1924 und 1968 haben Karl Barth (1886–1968) und sein akademischer Schüler Wilhelm Niesel (1903–1988) neben persönlichen Begegnungen eine intensive Briefkorrespondenz gepflegt. In den Briefen bis 1930 werden Themen im Umkreis der Dialektischen Theologie sowie zur Calvinforschung erörtert. Dabei fällt ein Licht auf Barths und Niesels Rezeption der Theologie Johannes Calvins und ihrem Verständnis der Reformation. Die Briefe der 30er Jahre sind dem Kirchenkampf und dem gemeinsamen Ringen um eine Kirche gewidmet, die der nationalsozialistischen Häresie eine widerstehende biblische Theologie entgegengesetzt hat. In den nach 1946 verfassten Briefen wird das Bemühen der beiden in Basel bzw. in Wuppertal tätigen Hochschullehrer dokumentiert, ihren der reformierten Tradition verpflichteten Einfluss auf die Neubegründung der Evangelischen Kirche in Deutschland geltend zu machen. Neben den akademischen Tätigkeiten beider begegnet in den Briefen dieser Jahre die Aufmerksamkeit auf eine an Jesus Christus orientierte Kirche. Während Barth in den 60er Jahren seine Aufmerksamkeit auf Rom lenkte, widmete sich Niesel als Moderator des Reformierten Bundes und als Präsident des Reformierten Weltbundes der ökumenischen Verbundenheit der reformierten Konfessionsfamilie.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Michael Weinrich
Die bescheidene Kompromisslosigkeit der Theologie Karl Barths
Bleibende Impulse zur Erneuerung der Theologie
Vandenhoeck & Ruprecht, 2013, 470 Seiten, Gebunden, 15,5 x 23,2 cm
978-3-525-56407-3

110,00 EUR
Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie (FSÖTh), Band 139
Zur aktuellen Relevanz von Barths Theologie.
Angesichts der fortgeschrittenen Historisierung der Theologie Karl Barth – vor allem im deutschen Sprachraum – arbeitet dieser Band ihre aktuelle Relevanz in den grundlegenden Bereichen der Theologie heraus. Gegenüber dem verbreiteten dogmatistischen Missverständnis wird sowohl auf die prinzipielle Bescheidenheit verwiesen, die Barth der Theologie auferlegt hat, als auch auf die Entschiedenheit, zu der er die Theologie in ihrer Konzentration auf das Hören des Wortes Gottes immer wieder herausgefordert sah.
In ihrem Zentrum ist Barths Theologie befreiende Ostertheologie, die in der Auferstehung Jesu Christi nicht nur das Urdatum des christlichen Bekenntnisses hervorhebt, sondern zugleich die ganze Wirklichkeit in das Licht des lebendigen Christus rückt. Von hier aus bezieht diese Theologie ihre Zuversicht und Entschlossenheit, in der sie weder auf ihre eigene geschichtliche Überzeugungskraft oder die der Kirche, sondern auf die lebendige Evidenz des immer wieder neu zu hörenden Wortes Gottes setzt. Die spezifische Freiheit der Theologie Barths zeigt sich sowohl im Umgang mit den dogmatischen und geschichtlichen Fixierungen der Kirche als auch gegenüber den herrschenden gesellschaftlichen und politischen Optionen. Indem sich diese Freiheit nicht der Selbstreflexivität des sich selbst konstituierenden Subjekts verdankt, sondern immer wieder neu aus der lebendigen Beziehung zu ihrer in Gott erkannten Quelle entspringt, bleibt ihre Souveränität durch einen prinzipiellen Vorbehalt begrenzt.
Die vier Hauptteile des Bandes umfassen Studien zu Barths fundamentaltheologischen Entscheidungen (1.), zur Ekklesiologie (2.), zur Reichweite seiner Religionskritik bis hinein in die aktuelle Debatte um die Theologie der Religionen (3.) und zur kritischen Zeitgenossenschaft, in der Barth die Bewährung des Auferstehungsbekenntnisses gesehen hat (4.).
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Dr. theol. Michael Weinrich, geb. 1950, ist Professor für Systematische Theologie am Institut für Evangelische Theologie der Freien Universität Berlin.
Michael Beintker
Krisis und Gnade
Gesammelte Studien zu Karl Barth
Mohr Siebeck, 2013, 290 Seiten, fadengeheftete Broschur,
978-3-16-152498-1
40,00 EUR
Wie kein anderer evangelischer Theologe hat Karl Barth die theologische Diskussion des 20. Jahrhunderts angeregt. Er trieb die dogmatische Reflexion durch seine Neufassung reformatorischer Einsichten voran und begleitete in kritischer Zeitgenossenschaft das kirchliche und politische Geschehen seiner Zeit. Michael Beintker beleuchtet in seinen Studien entscheidende Weichenstellungen im Werk Barths wie die Bedeutung der ‚Dialektik‘ in seiner frühen Theologie und seine Beschäftigung mit Anselm von Canterburys Buch über den ontologischen Gottesbeweis. Theologiegeschichtliche Untersuchungen zum Offenbarungsverständnis in der Zeit der Weimarer Republik und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Zeitgenossen Dietrich Bonhoeffer und Friedrich Gogarten bilden neben Studien zur politischen Ethik Barths die weiteren Schwerpunkte des Bandes. Auf diese Weise werden unterschiedliche Zugänge zu einer Theologie eröffnet, die auch in der Gegenwart theologisches und kirchliches Denken herausfordert und ihre eigentliche Wirkungsgeschichte noch vor sich hat.
Hrsg. v. Stefan Holtmann u. Peter Zocher
Eberhard Busch
Karl Barth
Einblicke in seine Theologie

Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, 128 Seiten, Gebunden,
978-3-525-56969-6
22,99 EUR
Karl Barth war einer, der lebenslang unterwegs war, innerlich und auch äußerlich, einer, der hart arbeiten und der das Leben genießen konnte, einer, der niederriss und aufbaute, der tröstete und zürnte, zuhörte, belehrte und mahnte, einer, der immer wieder zu besonnener und mutiger Verantwortung in den Herausforderungen der Zeit aufrief.
Busch greift konkrete Anlässe aus dem Leben Karl Barths auf und führt von dort weiter ein in seine Theologie: Busch schafft so einen persönlichen Zugang fur die Leserlnnen. Für Studierende in der Examensvorbereitung fordert er das Verständnis fur das Denken Barths.

Dr. theol. Eberhard Busch ist emeritierter Professor fur Systematische Theologie an der theologischen Fakultät der Universität Göttingen.
978-3-374-04295-1 John Chan
Gebet als christliches Sein

Evangelisches Verlagshaus, 2016, 272 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04295-1
88,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Systematischen Theologie Band 10
Was bedeutet »Gebet« in Barths Theologie? Das Gebet fungiert als anthropologische Basis der Theologie Barths, mit der Barth die göttliche Entsprechung zwischen dem Werk Gottes und dem Werk der Menschen artikuliert. Es wird sich durch die theologische Rekonstruktion von Barths Gebetsverständnis zeigen, dass die theologische Entwicklung von Barths Gebetsverständnis in der Tat die Entwicklung seiner theologischen Artikulation der Gott-Mensch-Entsprechung widerspiegelt, die in der Analogie-Auseinandersetzung exemplarisch und zugespitzt dargestellt wird. In der analogischen Rede spielt für Barth das Gebet in der Auseinandersetzung um die Begriffe analogia entis und analogia fidei eine so entscheidende Rolle, dass die Spannung von Gottes Werk und dem der Menschen ohne die Klärung des Barthschen Gebetsverständnisses ungelöst bleibt.
Busch, Eberhard
Karl Barths Lebenslauf
Nach seinen Briefen und autobiografischen Texten

Theologischer Verlag Zürich, 2004, 550 Seiten, Paperback,
978-3-290-17304-3
30,00 EUR
Eberhard Buschs große Biographie ist nicht nur eine gut lesbare Darstellung des Lebens von Karl Barth, sondern auch eine Einführung in dessen umfangreiches Werk. Nachdem es seit einiger Zeit vergriffen war, ist es nun unverändert wieder erhältlich. Es ist für alle wissenschaftliche Beschäftigung mit Leben und Werk Barths nicht nur unentbehrlich, sondern von gar nicht hoch genug zu veranschlagender Bedeutung. [Die] Auswahl der Texte ist so ausgewogen, dass nun wirklich niemand mehr auf einen so oder so präparierten Barth hereinfallen kann. (Eberhard Jüngel).
Das vorzügliche Buch über Karl Barth habe ich mit großer Freude über die lebendige Schilderung seines Lebens gelesen. (Gustav Heinemann).
Es bleibt festzustellen, dass heute kaum eine andere Publikation so viel Stoff zur Lebensgeschichte Karl Barths und zur Selbstdeutung des Theologen enthält wie die Arbeit Eberhard Buschs. (Neue Zürcher Zeitung).

Eberhard Busch, Jahrgang 1937, studierte Theologie und war von 1965 bis 1968 als Assistent von Karl Barth tätig. Später arbeitete er als Pfarrer und Professor für Reformierte Theologie in Göttingen.
978-3-7887-1521-2 Anne-Kathrin Finke
Karl Barth in Grossbritannien
Rezeption und Wirkungsgeschichte

Neukirchener Verlag, 1995, 354 Seiten, kartoniert,
3-7887-1521-9
978-3-7887-1521-2
24,95 EUR Warenkorb
Die britische Theologie hat seit den 30er Jahren unseres Jahrhunderts in verschiedenen Phasen der Auseinandersetzung ganz eigene Gespräche mit der Theologie Karl Barths geführt. Diesen Dialog genauer zu beobachten stellt für die deutschsprachige Theologie eine äußerst lohnende Aufgabe dar.
Anne-Kathrin Finke versucht, die mangelnde Wahrnehmung und Kenntnis der britischen durch die deutschsprachige Theologie aufzubrechen. Dies tut sie, indem sie am Beispiel Barths die Beschäftigung britischer Theologen mit kontinentaler Theologie (und Mentalität) und -darnit das Gespräch zwischen diesen unterschiedlichen theologischen Kulturen thematisiert. Sie verfolgt damit auch das Ziel, unseren eigenen Umgang mit dem Werk Barths durch die Darstellung neuer Perspektiven zu erweitern und zu hinterfragen.
»Das Buch ist mit einem freundlich verborgenen, gleichwohl energischen pädagogischen Interesse an der wechselseitigen Vermittlung britischer und mitteleuropäisch-kontinentaler systematischer Theologie im 20. Jahrhundert geschrieben.
Deutsche Leserinnen und Leser werden durch gelungene -Profile- bedeutsamer schottischer und englischer Theologen sowie durch mehrfache exkurshafte Überblicke mit den Grundzügen bzw. den wichtigen Stationen der Theologiegeschichte Großbritanniens seit Beginn der Neuzeit bekannt gemacht - Querschnitte und Orientierungshilfen, die auch britischen Rezipienten dieses Buches nicht unwillkommene Zusammenfassungen bieten dürften.
Anne-Kathrin Finkes wissenschaftliche Untersuchung ist überhaupt die erste, die Barths Rezeption in Großbritannien in dieser Vollständigkeit aufgearbeitet hat. Sie dient, so wie sie geschrieben ist, gleichermaßen der Barth-Forschung im zusammenwachsenden Europa wie auch dem aktuellen ökumenischen Gespräch.«
Christof Gestrich
Anne-Kathrin Finke, geh. 1961, Studium der evangelischen Theologie in Berlin, Marburg und Edinburgh. 1989-1993 Assistentin an der Kirchlichen Hochschule Berlin im Fach Systematische Theologie, 1993 Promotion; seit 1993 Vikarin der Berlin-Brandenburgischen Kirche.
Nina-Dorothee Mützlitz
Gottes Wort als Wirklichkeit

Neukirchener Verlag, 2013, 323 Seiten, kartoniert, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2661-4
39,00 EUR
Die Paulus-Rezeption des jungen Karl Barth (1906-1927)
Dieses Buch leistet einen wesentlichen Beitrag zur aktuellen Barth-Forschung. Indem die Autorin aufzeigt, wie Barth seine systematische Theologie durch das beständige Studium der paulinischen Schriften gewinnt und korrigiert,
führt sie das Entstehen einer Systematischen Theologie vor, die sich konsequent als Biblische Theologie versteht, die ihre eigenen Erkenntnisse kontinuierlich dem Urteil des Wortes Gottes durch die Bereitschaft, sich von den biblischen Überlieferungen korrigieren zu lassen, ausliefert.
3-7887-1234-1 Gotthard Oblau
Gotteszeit und Menschenzeit
Eschatologie in der Kirchlichen Dogmatik von Karl Barth
Neukirchener Verlag, 1988, 319 Seiten, Kartoniert,
3-7887-1234-1
39,90 EUR
Neukirchener Beiträge zur Systematischen Theologie Band 6

Wie kann christliche Hoffnung für das Diesseits heute, ohne in apokalyptische Weltflucht zu verfallen, an der Radikalität der Verheißung festhalten: "Siehe, ich mache alles neu" ?
In der Theologie Karl Barths finden sich dazu wertvolle Denkhilfen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Grundentscheidungen der Eschatologie Barths, soweit sie bereits im Fragment seiner Dogmatik angelegt sind. Sie zeigt, daß Barths Ansatz geeignet ist, das traditionelle Dilemma zwischen Zukunftserwartung und Jenseitshoffnung zu überwinden: Der Christ hofft weder auf Erlösung durch die Geschichte noch auf Erlösung aus der Geschichte, sondern auf die Erlösung der geschichte.
Matosevic, Lidija
Lieber katholisch als neuprotestantisch
Karl Barths Rezeption der katholischen Theologie 1921 - 1930

Neukirchener Verlag, 2004, 320 Seiten, Paperback,
978-3-7887-2075-9
44,00 EUR
Matosevic zeigt, wie sich die Interpretation des Verhältnisses vom Katholizismus zum "wahrhaftigen Protestantismus" ändert, wie Barth dabei sein Verständnis von göttlicher Offenbarung und menschlicher Bezugnahme darauf präzisiert und seine Lehre von der "dreifachen Gestalt des Wortes Gottes" entwickelt, die - durchgängig auch selbstkritischen - Auswirkungen dieses Klärungsprozesses auf Barths Konzeption von "Theologie", auf seine Ekklesiologie, aber auch auf seine Haltung gegenüber den dialektisch-theologischen Weggenossen, werden umsichtig herausgearbeitet.
Hailer, Martin
Die Unbegreiflichkeit des Reiches Gottes
Studien zur Theologie Karl Barths

Neukirchener Verlag, 2004, 180 Seiten, Paperback,
978-3-7887-2074-2
19,90 EUR
Wie keine andere thematisiert Barths Theologie, dass Gottes Reich nicht mit unseren Erwartungen, Ideen und Wünschen identisch ist. In Zeiten, in denen kein Mangel an Weltanschauungen, Ideologien und Mächten herrscht, die götteranaloge Funktionen übernehmen, ist das von Belang. Barths Werk bietet in nahezu allen seinen Phasen interessantes Material für die Auseinandersetzung mit ihnen. Den Schwerpunkt in diesem Band machen Überlegungen des "mittleren" und "späten" Barth, wobei auch ein noch unveröffentlichter Text Barths vorgestellt wird.
Barth, Karl
Texte zur Barmer Theologischen Erklärung

Theologischer Verlag Zürich, 2004, 260 Seiten, 280 Seiten, kartoniert,
978-3-290-17315-9
19,80 EUR
Mit einer Einleitung von Eberhard Jüngel und einem Editionsbericht herausgegeben von Martin Rohkrämer

zur Seite Barmer Theologische Erklärung

Was innerhalb eines hochpolitischen Umfeldes, eines nicht nur kirchenpolitisch, sondern auch staats- und machtpolitisch brisanten Umfeldes mit der Verabschiedung der Theologischen Erklärung zur gegenwärtigen Lage der Deutschen Evangelischen Kirche geschah, war zwar auch selber ein sowohl kirchenpolitisch wie staats- und machtpolitisch hochbedeutsames Ereignis. Es war das aber gerade nur deshalb und insofern, als es etwas ganz anderes sein wollte: nämlich ein geistliches Ereignis, das eine dem Schema dieser Welt gleichgeschaltete und angepasste, schlimmer noch: sich selbst gleichschaltende und anpassende Kirche geistlich zu erneuern versprach. (Eberhard Jüngel)

Barth, Karl
Briefe des Jahres 1933

Theologischer Verlag Zürich, 2004, 550 Seiten, Paperback,
978-3-290-17318-0
30,00 EUR
Herausgegeben von den Karl Barth-Forschungsstelle Göttingen unter der Leitung von Eberhard Busch. Das Jahr 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten war für den damaligen Bonner Theologieprofessor Karl Barth ein Jahr der Entscheidungen. Das dokumentiert eindrucksvoll die Sammlung seiner Briefe aus diesem Jahr. Die Entscheidungen bedeuteten auch Scheidungen - im Verhältnis zu den bisherigen Weggefährten Gogarten, Brunner u. a., aber dann auch in Bezug auf die beiden großen Gruppierungen der Deutschen Christen und der Jungreformatorischen, die in diesem Jahr hervortraten und miteinander im Streit lagen. Da er damit rechnete, nur noch wenig Zeit bis zu seiner Absetzung durch den NS-Staat zu haben, und erschrocken darüber war, dass die evangelische Kirche in diesen beiden Gruppierungen ihren Kopf verloren habe, entschied sich Barth, zunächst ziemlich einsam, ohne Kompromisse für das Eine zu kämpfen: dass die Kirche gründlich neu realisiere, Kirche Jesu Christi zu sein. Die Briefe dieses Jahres, die eingeleitet und kommentiert sind, veranschaulichen das auf dramatische Weise und beleuchten Barths Rolle in den damaligen Wirren neu.
Trowitzsch, Michael
Karl Barth heute

Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 560 Seiten, Gebunden,
978-3-525-57123-1
44,95 EUR
Trowitzsch versucht einen weiten Blick: Karl Barths Theologie wird kritisch auf die Wirklichkeit der Gegenwart bezogen - und auf diese Weise überraschend neu entdeckt. Erklärende Kraft für die bestimmenden Entwicklungen der Zeit gewinnen Barths unerhört intensive Schriftauslegung, die Rede vom ewigreichen, herrlichen Gott, die auf eigene Weise prophetisch orientierte Versöhnungslehre, die triumphale Eschatologie und schließlich eine Art nachwissenschaftlicher Theologiebegriff. Es zeigt sich, dass gerade die Herausforderungen und Bedrohungen der Zeit es notwendig machen, sich auf die Grundlagen des christlichen Glaubens neu zu besinnen: die Offenbarung Gottes, die Dankbarkeit, das Gebet, die christliche Predigt. Dabei werden die Texte Barths in ungewöhnlicher Vielfalt und Intensität hineingestellt in das vielstimmige Gespräch von Theologie und Philosophie, von Lyrik und Prosa der deutschen und europäischen Literatur. Ausgebreitet wird ein funkelnder Reichtum von Bezügen und gegenseitigen Erhellungen. Die Theologie Barths gewinnt ungewöhnlich ermutigende Kraft. Sie deutet nicht zurück vor die Moderne, sondern weist über sie hinaus.
Michael Welker
Theologische Profile
Schleiermacher - Barth - Bonhoeffer - Moltmann

edition chrismon, 2009, 272 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-938704-99-8

16,90 EUR
Schleiermacher - Barth - Bonhoeffer - Moltmann
Der Geist Gottes und die Geistesgeschichte
Ihr Denken hat die christliche Theologie auf der ganzen Welt geprägt:
Schleiermacher, Barth, Bonhoeffer und Moltmann - vier der bedeutendsten deutschen Theologen stehen im Mittelpunkt dieses Buches.
Stringent und eingängig erklärt Michael Welker das philosophische und theologische Denken Schleiermachers. Studienanfänger wie Fachfremde werden Barth als Vordenker der Ökumene kennenlernen und in Bonhoeffers Briefen aus der Haft dessen "theologisches Testament" entdecken. Zum Schluss geht es um Moltmanns "Theologie der Hoffnung" und seine realistische Eschatologie.
Die - teilweise noch unveröffentlichten - Studien wollen Zugänge zum Denken dieser kreativen und einflussreichen Theologen eröffnen und gleichzeitig zur freien und konstruktiven Auseinandersetzung mit ihnen anregen. Theologiegeschichte ist Teil der allgemeinen Geistesgeschichte, theologisch betrachtet aber manchmal auch "Geistgeschichte".
Lebendige Klassiker, die ökumenisch inspirieren und interdisziplinäre Zusammenarbeit einfordern
Bestens geeignet zur Erstinformation für geisteswissenschaftlich Interessierte
Nützlich zur Wissensauffrischung und für Prüfungsvorbereitungen
Reiner Marquard
Karl Barth und der Isenheimer Altar

Die Studie verfolgt Barths Grünewald-Rezeption von der Abfassung des Römerbrief - Kommentars 1918 bis kurz vor seinem Tod 1968.

Calwer Verlag, 1995, 180 Seiten, 6 Abbildungen,
978-3-7668-3322-8
14,00 EUR
Die Studie verfolgt Barths Grünewald-Rezeption von der Abfassung des Römerbrief-Kommentars 1918 bis kurz vor seinem Tod 1968. Mit der Interpretation des Altars profiliert Barth seine Christologie unter den Begriffen "Distanz" und "Hinweis" und präzisiert sie homiletisch.Das Buch entfaltet zudem Karl Barths Haltung zum Problem einer angemessenen Verhältnisbestimmung von Kirche und Kunst.
Band 80 in der Reihe Arbeiten zur Theologie

Reiner Marquard, geb. 1949, Dr. theol., ist Pfarrer und Dekan an der hessischen Bergstrasse und Mitherausgeber der
Calwer Predigthilfen.
978-3-7887-1510-6 Hartmut Genest
Karl Barth und die Predigt

Neukirchener Verlag, 1995, 270 Seiten, kartoniert,
3-7887-1510-3
978-3-7887-1510-6
19,00 EUR Warenkorb
Darstellung und Deutung von Predigtwerk und Predigtlehre Karl Barths
Das Buch ist eine umfassende und eingehende Darstellung und DeutUng des Predigtwerks Karl Barths. Dabei wird auf dem Hintergrund der Forschungsgeschichte die homiletische Dimension der Barthschen Theologie herausgearbeitet und damit ein Beitrag zur Barth-Forschung geleistet. Die Darstellung, die auf Vorlesungen des Verfassers an der Kirchlichen Hochschule Naumburg in den Jahren 1986 und 1992 zurückgeht, bietet eine Einführung in die Theologie Karl Barths von der Predigt her und auf die Predigt hin.
Hartmut Genest, geb. 194 I, Dr. theol., Studium der Theologie in Berlin; 197 I - 1976 Pfarrer in Nordhausen; 1976- 1993 Dozent für Praktische TheolOgie am Katechetischen Oberseminar (Kirchliche Hochschule) Naumburg; seit 1994 Rektor des Theologischen Seminars Paulinum Berlin.
Dennis Schönberger
Gemeinschaft mit Christus

Eine komparative Untersuchung der Heiligungskonzeptionen Johannes Calvins, John Wesleys und Karl Barths
Neukirchener Verlag, 2014, 320 Seiten, kartoniert, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2787-1
39,00 EUR Warenkorb
Forschungen zur Reformierten Theologie Band 2:
Der Titel "Gemeinschaft mit Christus" ist für das Thema "Heiligung" bewusst gewählt worden, denn im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Beziehung zwischen Jesus Christus und den Christen dauerhaft gestaltet wird und inwiefern diese Beziehung einer neuen Schöpfung (2Kor 5,17) entspricht.
Die vorliegende Studie untersucht dazu die Heiligungsvorstellungen Johannes Calvins, John Wesleys und Karl Barths und rekonstruiert in einem Neuansatz das evangelische Verständnis einer Lehre von der Heiligung von seinen biblisch-theologischen Ursprüngen her.
Rudolf Landau
Christ ist erstanden
Predigten und Bilder zu Passion und Ostern
Calwer Verlag, 1997, 183 Seiten, 8 farb.Abb., Pappband,
978-3-7668-3415-7
3-7668-3415-0
6,90 EUR
Der Band enthält zu jedem Predigttext der Passions- und Osterzeit die Predigt eines renommierten Predigers des 19.und 20.Jahrhunderts.
Die Facetten der jeweiligen zeitgeschichtlichen Situation und der Persönlichkeit des Predigers ergeben in dieser Sammlung ein Ganzes, das der Botschaft vom Sterben und Auferstehen Jesu den Weg zum ""modernen"" Menschen bahnt.
Bildtafeln und bibliophile Ausstattung ergänzen die literarische Qualität der Predigten und empfehlen den Band als Geschenk von bleibendem Wert.

Die Predigten stammen u.a. von:
Friedrich von Bodelschwingh -- Heinrich Braunschweiger -- Lothar Steiger -- Antonius H.J.Gunneweg -- Hans Joachim Iwand -- Karl Barth -- Manfred Josuttis -- Carl Heinz Ratschow.
3-290-11386-8 Späte Freundschaft
Carl Zuckmayer - Karl Barth in Briefen

Theologischer Verlag Zürich, 1991, 96 Seiten, kartoniert / Klappenbroschur,
3-290-11386-8
9,80 EUR Warenkorb
Vorwort von Hinrich Stoevesandt
Briefwechsel Carl Zuckmayer / Karl Barth I I
Abbildungen
Haus von Carl Zuckmayer in Saas-Fee
Carl Zuckmayer
Karl Barth
Studierzimmer von Karl Barth
Gedicht «Den Vätern ins Stammbuch» [CO Z.]
Lebensregeln für ältere Menschen im Verhältnis zu jüngeren [K.B.]
Brief von Carl Zuckmayer an Eberhard Busch
Bericht von einer späten Freundschaft. In memoriam Karl Barth [C.Z.]
Anmerkungen von Hinrich Stoevesandt
3-7887-0290-7 Egon Brinkschmidt
Sören Kierkegaard und Karl Barth

Neukirchener Verlag, 1971, 170 Seiten, Leinen,
3-7887-0290-7
14,90 EUR Warenkorb
Das theologische Verhältnis Karl Barths gegenüber Sören Kierkegaard hat bislang eine erstaunlich geringe Beachtung gefunden. Brinkschmidts Untersuchung hat sich ein doppeltes Ziel gesetzt. Sie will einmal zeigen, daß Sären Kierkegaard für Karl Barth ein notwendiger Durchgang ist.
Eine in der Tiefe wirkende Infragestellung, die aus dem »Gegenstande« kommt, ist es, für die Karl Barth Kierkegaard zum Zeugen aufruft. Was Kierkegaard zum notwendigen Durchgang macht, ist die in seinem Wort und Werk zum Ausdruck kommende prinzipielle Gegenstandsbezogenheit und Sachtreue : »Vor Gott« erfährt Kierkegaard (hier ist die Grunderfahrung des Menschen schlechthin angesprochen) die Macht und Übermacht des in ihm offenbar werdenden »Neuen« und »Anderen«.
Sören Kierkegaard ist für Barth zugleich notwendiger Durchgang. Es ist die Entfaltung der im Christologischen liegenden Elemente (Kirchliche Dogmatik), die Karl Barth weiterführt. Seinem »Gegenstande« verpflichtet, kommt Barth - auf dem Wege Kierkegaards - über Kierkegaard hinaus. Er kann das Nein, das er von Kierkegaard gehört hat, »nur noch vernehmen und bezeugen als das von Gottes Ja umschlossene Nein, als das Feuer seiner Liebe, die nicht nur auf diesen und jenen Einzelnen, sondern auf die ganze gottlose Welt zielt und als solche von der Kirche verkündigt werden will«,
Barth bleibt bei Kierkegaard. Er nimmt das von diesem aufgewiesene Thema ernst, so ernst, wie es - nicht Kierkegaard, sondern der »Gegenstand«, und damit wieder Kierkegaard, haben will.
Karl Barth hat von Kierkegaard die »Sachlichkeit« gelernt. So kommt er mit Kierkegaard über Kierkegaard hinaus.

Egon Brinkschmidt: Geboren 1928 in Herford/Westf.; nach Arbeitsdienst und Kriegsgefangenschaft 1950 Abitur; 1950 bis 1954 Theologiestudium in Bethel, Marburg und Münster; 1954 bis 1957 Vikariat; gegenwärtig Pfarrer in Sennestadt.
Nico T. Bakker
In der Krisis der Offenbarung
Karl Barths Hermeneutik dargestellt an seiner Römerbriefauslegung
Neukirchener Verlag, 1974, 180 Seiten, Leinen, Schutzumschlag,
3-7887-0413-6
978-3-7887-0413-1
22,00 EUR
Welche hermeneutischen Prinzipien liegen Karl Barths zweiter Auslegung des Römerbriefs zugrunde? Welcher Schlüssel hat ihm den Zugang zum Verständnis dieses Paulus-Briefes eröffnet? Durch welche Brille hat Barth Paulus gelesen? Mit diesen Fragen ist die Aufgabe umrissen, die sich Bakker mit seiner Untersuchung gestellt hat, nämlich den Verständnisraum nachzuzeichnen, in dem sich Barths Auslegung des Römerbriefs bewegt. Bakker bezieht in seine Überlegungen die erste Aufage des Römerbriefkommentars ein und untersucht, in welcher Weise die bei der Auslegung des Briefes gewonnenen Erkenntnisse das theologische Denken Barths in der Folgezeit beeinflußt haben.
Bakker arbeitet zunächst die Gesichtspunkte heraus, die die zweite Auflage der Römerbriefauslegung bestimmen. Kennzeichnend ist die Umkehrung im Verhältnis von Offenbarung und Geschichte. Offenbarung ist das kritische Moment zwischen den Zeiten. Sie hat keine Ausdehnung auf der Ebene der pistorisehen Wirklichkeit. Mit dieser punktualistischen Auffassung bringt Barth den exklusiven und einzigartigen Charakter der Offenbarung zum Ausdruck.
Ein Vergleich zwischen der zweiten und der ersten Auflage des Römerbriefkommentars ergibt des weiteren, daß der architektonische Plan der zweiten Auflage so sehr von dem ersten abweicht, daß man nach Bakker von einer radikalen Strukturveränderung sprechen muß. Die Konzentration auf die Offenbarung ist gepaart mit einer Destruktion der Ontologie und Metaphysik.
Eine exegetisch-kritische Analyse der biblischen Fundierung von Barrhs Hermeneutik zeigt sch'ießlich, daß Barths Auslegung des Römerbriefs in starkem Maße von 1. Kor. 15 her bestimmt ist. Die zeitlich-historische Komponente des Heilsgeschehens wird in Barths Auslegung ausgeklammert. Dadurch kommt die Versöhnung gegenüber der Eschatologie zu kurz.
Neben dem Anselm-Buch »Fides quaerens intellectum« haben die bei der Auslegung des Römerbriefs gewonnenen hermeneutischen Prinzipien vor allem in der »Kirchlichen Dogmarik« ihren Niederschlag gefunden. Hier ist die Exklusivität der Offenbarung zum methodischen Prinzip theologischen Denkens erhoben worden. Der konkret-historische Gehalt der Offenbarung, der sich im Römerbriefkommentar fast völlig verflüchtigt hatte, ist in Barths Hauptwerk in Ehren wiedererstanden.

Nicolaas Tjepko Bakker
Geboren 1934 in Loosduinen (Holland); Studium der Theologie in Leiden; 1961 1. theologisches Examen; 1963 Pfarrer im Dienst der Niederländischen Reformierten Kirche in Vriescheloo (Groningen); 1967 bis 1974 Dozent an der Ecole de Theologie Protestante Ndoungue/Cameroun, wo er Dogmatik und Philosophie unterrichtete; 1972 Promotion zum Dr. theol. in Leiden; im Juli 1974 zum Studentenpfarrer an die Technische Hochschule Eindhoven berufen.
978-3-525-56022-8 Matthias Gockel
Karl Barth und Friedrich Schleiermacher
Zur Neubestimmung ihres Verhältnisses
Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, 323 Seiten, kartoniert,
978-3-525-56022-8
49,99 EUR Warenkorb
Karl Barth und Friedrich Schleiermacher zählen zu den wichtigsten evangelischen Theologen der Neuzeit. Beide entwickeln ihre Theologie mit einem besonderen Blick für kirchliche und gesellschaftliche Wirklichkeiten, beide rücken auf neue Weise die Christologie ins Zentrum. Doch ihr Verhältnis ist, trotz einiger Veröffentlichungen in den letzten zwei Dekaden, im deutschsprachigen Bereich immer noch ein relativ unerschlossener Forschungsbereich. Dazu hat nicht zuletzt Barths eigener Widerspruch gegen Schleiermacher beigetragen. Dabei wurde jedoch meistens übersehen, dass Barth ebenfalls immer wieder die bleibende Verbundenheit mit seinem „geliebten Antipoden“ betont hat.
Die Aufsätze des vorliegenden Bandes stammen aus der Feder international anerkannter Experten und unternehmen exemplarische Tiefenbohrungen im Feld klassisch-dogmatischer Themen. Sie beleuchten Barths und Schleiermachers theologisches Denken und entdecken viele überraschende Gemeinsamkeiten, die variiert und vertieft werden. Auf diese Weise entsteht ein lebendiger Dialog, der auch Raum lässt für kritische Rückfragen. Trotz bleibender Unterschiede ist es angemessen, die Ansätze Barths und Schleiermacher als komplementär zu verstehen. Die Neubestimmung ihres Verhältnisses unterstreicht zudem die Notwendigkeit, beide Denker als kritische Gesprächspartner in die oft konfessionell-selbstbezogenen Diskurse des deutschen Protestantismus im 21. Jahrhundert einzubeziehen.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Matthias Gockel, Ph.D., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Friedrich-Schiller-Universität.
Dr. theol. Martin Leiner ist Professor für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
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