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Søren-Kierkegaard, Einzeltitel Søren-Kierkegaard, Gesammelte Werke und Tagebücher, Grevenberg Verlag Deutsche Søren-Kierkegaard-Edition, de Gruyter Deutsche Søren-Kierkegaard-Edition, Studienausgabe
978-3-374-04176-3 Christine Axt-Piscalar
Christliche Existenz heute

Evangelisches Verlagshaus, 2015, 228 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-04176-3
19,90 EUR Warenkorb
Zur Gegenwartsbedeutung der Theologie Sören Kierkegaards
Im Auftrag der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) herausgegeben von Christine Axt-Piscalar und Mareile Lasogga

Sören Kierkegaard nimmt die Existenz des Einzelnen vor Gott ebenso scharfsichtig wie tiefgründig in den Blick. Seine Analysen grundlegender Phänomene menschlicher und spezifisch christenmenschlicher Selbsterfahrung haben auch unter den Bedingungen der Spätmoderne nichts von ihrer Erschließungskraft für das Selbstverstehen des Einzelnen verloren. Die Beiträge des Bandes legen charakteristische Denkbewegungen Kierkegaards frei und erschließen deren Deutungspotenzial für den Vollzug der christlichen Existenz heute.
978-3-423-13382-1 Sören Kiergekaard
Entweder - Oder: Teil I und II [Taschenbuch]

Deutscher Taschenbuchverlag, 2005, 1040 Seiten,
978-3-423-13382-1
13,90 EUR Warenkorb


Sie auch:
Gesammelte Werke Band 1 und Band 2
Kierkegaards ›Entweder - Oder‹, keine trockene Schulphilosophie, sondern Schriftstellerei höchsten Ranges, voll kulturkritischer Bissigkeit und romantischer Empfindsamkeit, voll hoch entwickelter Psychologie und heruntergespielter Melancholie. Als am 20. Februar 1843 in Kopenhagen ›Entweder - Oder‹ erschien, war Sören Kierkegaard noch nicht ganz dreißig Jahre alt. Es war das erste große Werk des Autors, eine Auseinandersetzung mit der Dialektik Hegels, und machte ihn über Nacht berühmt: Die Zeitungen waren voll Lob für sein schriftstellerisches Talent, seinen philosophischen Scharfsinn und sein psychologisches Gespür, und in den Caféhäusern und literarischen Zirkeln diskutierte man seine Thesen. Unnötig zu sagen, dass dies nicht möglich gewesen wäre, wenn es sich um ein Werk strenger - und allzu oft stilistisch glanzloser - Schulphilosophie gehandelt hätte. Es ist ein Buch von höchstem literarischem Rang, entsprungen aus persönlicher Problematik, voll eigenwilliger Individualität, geprägt von romantischem Geist, melancholischem Witz und scharfzüngigem Esprit. Kierkegaard hat es in zwei Teile gegliedert, die Papiere des Ästhetikers A und die des Ethikers B, und sich selber in der Rolle des Herausgebers versteckt. So werden in Tagebuchaufzeichnungen, Aphorismen, Aufsätzen und Briefen zwei gegensätzliche Anschauungen der Welt entfaltet. Berühmt ist der Aufsatz über das »Musikalisch-Erotische« und das grandiose »Tagebuch des Verführers« aus dem ersten sowie das »Ultimatum« aus dem zweiten Teil. Dabei wird erstmals innerhalb der europäischen Geistesgeschichte der später so folgenreiche Begriff der Existenz philosophisch analysiert und als die selbstbewusste, das Recht der Persönlichkeit entschlossen aufgreifende und somit einzig wirkliche »lebendige« Form des Lebens dargestellt. Und im Hinblick auf solch wahres Existieren, so konstatiert Kierkegaard, gewinnt auch der Begriff der Wahrheit seinen Wert: »Denn nur die Wahrheit, die erbaut, ist Wahrheit für dich.«
Søren Kierkegaard
Wie werde ich ein Christ?
Texte und Selbstzeugnisse

Präsenz Verlag, 2013, 80 Seiten, gebunden, 12 x 21 cm
978-3-87630-225-6
14,95 EUR
Warenkorb
Søren Kierkegaard war nicht nur der Begründer der Existenzphilosophie; immer wieder hat er sich auch als Kritiker einer bürgerlichen Kirchlichkeit, die das Christentum auf Sitte und Brauch reduziert, an die Öffentlichkeit gewagt. Vor allem aber war er ein Fragender, ein unbedingt Suchender, der Verzweiflung nahe. Nie hat er an Gott und der Wahrheit des Glaubens gezweifelt, aber er war sein Leben lang auf der Suche danach, was es für ihn heißt, wahrhaftig ein Christ zu sein. Der christliche Glaube begann für Kierkegaard mit einer Entscheidung, mit einem Sprung ins Ungewisse. Gott war für ihn nicht mit den Mitteln der Vernunft zu erkennen, sondern der Glaube ist ein alternativer, aber eben nicht unsinniger Weg zur Wahrheitsfindung.
Dieses Buch ist eine Sammlung von Schriften Kierkegaards, in denen seine leidenschaftliche Suche nach Gott, sein unbedingtes Ringen um einen wahrhaftigen Glauben und sein Glück in der lebendigen Begegnung mit Christus Ausdruck finden.

Das aktuelle Kierkegaard-Jubiläum nimmt Friedemann Magaard, Leiter des Christian Jensen Kollegs in Breklum (Schleswig-Holstein), zum Anlass, ein Buch herauszugeben, in dem er Texte dieses religiösen Schriftstellers usammengestellt und mit einer Einleitung versehen hat. In seiner Einleitung wird das Werk Kierkegaards vor dem Hintergrund seiner Vita dargestellt. So wird die Bedeutung seines Vaters Michael Kierkegaard - »ein schwermütiger, verzagter, belasteter Mann, der seine Kinder streng zur Gottesfurcht erzog« (11) - als Hintergrund dargestellt, vor dem die Passage »Salomos Traum« aus dem Werk »Stadien auf des Lebens Weg« verstanden werden kann, wobei Magaard zu Recht betont: »Eine eindimensionale biografische Deutung dieser Passage ist wohl ebenso wenig statthaft, wie eine Verbindung zu der Lebenswirklichkeit von Michael Pedersen Kierkegaard und seinem Sohne Seren gänzlich zu leugnen.« (14). Auch im Blick auf seine Beziehung zu Regine Olsen, die er liebte, von der er sich jedoch nach einer einjährigen Verlobungs zeit trennte, sowie anhand seiner Verbindung mit seinem Vetter Hans Peter werden biografische Hintergründe seines Werkes aufgezeigt.
Anhand der vier Variationen Kierkegaards zur biblischen Erzählung der Bindung Isaaks wird die Bedeutung des Erschreckens entfaltet, das für Kierkegaard unverzichtbarer Bestandteil christlichen Glaubens ist.
Hier artikuliert sich Kierkegaards z.T. beißende Kritik am Kulturprotestantismus, an dem bildungsbürgerlichen Christentum seiner Zeit. Anhand der Bedeutung des Gebets wird herausgestellt, welch hohe Bedeutung demgegenüber die mystische Dimension für seinen Glauben hat.
Durch die knappe und zugleich gehaltvolle Einleitung sowie die gelungene Auswahl der Texte Kierkegaards eröffnet Magaard Zugänge zu Leben und Werk »von einem in seiner Zeit äußerst unbequemen Zeitgenossen, einem bis heute kantigen Denker, der seine Leserschaft auf eine mutige Expedition in unbekannte Weiten und Tiefen führt.« (7) Illustriert wird das Buch durch Bilder von Renate Menneke  (siehe Jahreslosungsposter), die die Wirkung der Texte Kierkegaards aufnehmen und verstärken.
Hans-Christoph Goßmann, Pfarrerblatt Heft 5 2013
Michael Heymel
Das Wagnis, ein Einzelner zu sein

Theologischer Verlag Zürich, 2013, 250 Seiten
978-3-290-17698-3
29,20 EUR
Glauben und Denken Sören Kierkegaards am Beispiel seiner Reden
Sören Kierkegaard, der am 5. Mai 2013 seinen 200. Geburtstag hatte, wurde vor allem bekannt durch Schriften wie «Entweder-Oder», «Der Begriff Angst» oder «Die Krankheit zum Tode». Weniger Bekanntheit erlangten seine 94 erbaulichen (oder: religiösen) Reden, die Kierkegaard als sein eigentliches Vermächtnis ansah. Michael Heymel und Christian Möller interpretieren exemplarische Texte dieser erbaulichen Reden und befragen sie auf ihre Aktualität hin. «Das Wagnis, ein Einzelner zu sein» eignet sich so auch als Einführung in Glauben und Denken Sören Kierkegaards.
Der erste Teil des Buches stellt sein Leben und sein Werk vor, der zweite präsentiert zehn ausgewählte erbauliche Reden und legt sie für die Gegenwart aus. Im dritten Teil wird versucht, Kierkegaards Leben in der Spannung von Freude und Schwermut, Himmel und Hölle zu verstehen, und gezeigt, wie er Türen zu neuen Welten öffnet. So kann man Kierkegaard als religiösen Schriftsteller kennenlernen.
Søren Kierkegaard
Tagebuch des Verführers
Aus dem Dänischen übersetzt von Gisela Perlet. Nachwort von Elmar Krekeler.
Manesse Verlag Zürich, 319 Seiten,
978-3-7175-2302-4

19,95 EUR
Ein Mann treibt ein perfides Katz- und Maus-Spiel mit einer Frau. Nicht durch Überrumplung oder rohe Gewalt macht er sie sich gefügig, sondern durch eine Folge subtiler Schikanen, die, so harmlos sie für sich genommen scheinen mögen, nur ein Ziel haben: bedingungslose Unterwerfung. Mit der ausgeklügelt konstruierten schwarzen Liebesgeschichte von Johannes und Cordelia gelang Kierkegaard ein Psychothriller ersten Ranges.
Dieses literarische Meisterwerk beschreibt einen Verführer «im uneigentlichen Sinne», also nicht einen Mann, der einem Mädchen die Unschuld raubt. Nein, Kierkegaards Don Juan hat etwas viel Ruchloseres im Sinn. Er richtet all seine Suggestionskünste darauf, Macht über die Seele einer Frau zu gewinnen: absolute, uneingeschränkte Macht, die sich an der Ohnmacht des Opfers berauscht. Das «Tagebuch des Verführers» ist ein aus vielerlei Gründen bis heute lesenswertes Buch. Es offenbart die manipulative Gewalt von Gefühlen, die Ambivalenzen von Liebe und Begehren. Und es demonstriert, was geschieht, wenn Leidenschaft in krankhafte Obsession umschlägt. Seine moralische Brisanz verdankt das Buch der erzählerischen Finesse, mit der es den Leser immer tiefer in die Ungewissheit stürzt, was richtig, was falsch, was Moral und was Sünde ist.

Rezension von
Carola Wiemers, 3.5.2013, Deutschlandradio
Frank Hofmann
Sören Kierkegaard
Wie der dänische Dichter das Christentum vor der Kirche retten wollte
Wichern Verlag, 2012, 144 Seiten, 5 Abbildungen, Hardcover
978-3-88981-336-7

14,95 EUR
Das ist der Weg, den alle gehen müssen: über die Seufzerbrücke hinein in die Ewigkeit
Wie wird man wahrhaftig Christ? Diese Frage ließ den dänischen Philosophen und Dichter Sören Kierkegaard (1813–1855) nicht los. Er war ein Einzelgänger, dessen große Liebe unerfüllt blieb, der in den Zeitungen verspottet wurde und der unerbittlich gegen die Heuchelei der lutherischen Staatskirche kämpfte. Doch kaum ein Denker des 19. Jahrhunderts hatte eine solche nachhaltige Wirkung auf Theologie und Philosophie wie Sören Kierkegaard. Für die Philosophen des Existenzialismus war er der wichtigste Vorreiter, der Theologe Karl Barth stellte ihn in eine Reihe mit Paulus und Luther. Der Journalist Frank Hofmann über das kurze ereignisreiche Leben Kierkegaards.
Frank Hofmann ,geboren 1962 in Offenbach am Main, studierte Philosophie und Germanistik in Düsseldorf und Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen. 1987 promovierte er in Philosophie über die Frage „Was ist Wahrheit?“. Seit 1983 arbeitet Hofmann als Journalist für verschiedene Medien, unter anderem als Ressortleiter für „auto motor und sport“, für den „stern“, als Chefredakteur für „Men‘s Health“ und das von ihm gegründete „BEST LIFE“. Seit 2007 ist der begeisterte Marathonläufer Chefredakteur eines Laufmagazins. Hofmann lebt mit Frau und Tochter in Hamburg.
aus der Reihe wichern porträts
Otto A. Böhmer
Reif für die Ewigkeit
Sören Kierkegaard und die Kunst der Selbstfindung.

Diederichs Verlag, 2013, 192 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag, 13,5 x 21,5 cm
978-3-424-35075-3

19,99 EUR
Wie kein Denker vor ihm hat Sören Kierkegaard die Freiheitsdimension der menschlichen Existenz vermessen. Seine Überlegungen haben auch heute - Stichwort Selbstfindung und ""Individualismus - noch Gültigkeit. Der dänische Philosoph, dessen Geburtstag sich im Mai 2013 zum 200. Mal jährt, entpuppt sich als Zeitgenosse inkognito.

Otto A. Böhmer, erfolgreicher Autor von Portaits über Nietzsche und Heine, erzählt Kierkegaards eigenartige Biografie neu und zeichnet die Grundzüge seines Denkens plastisch und klar nach. So gewinnt der Leser Einblick in die Gedankenwelt eines Mannes, der sich selbst als Probemensch sah, mit dessen Hilfe das Leben neue Formen erkundet.

200. Geburtstag von Sören Kierkegaard am 5. Mai 2013
Der Weltgeist aus Kopenhagen
Charakterbild eines Meisterdenkers
Band 11-12:
Kierkegaard-Studien Bd. 1+2
Hartmut Spenner, 2006, 950 Seiten, 2 Bände, kartoniert,
978-3-89991-045-2

69,80 EUR
Neu gesetzt mit Zählung der Originalausgabe
Die Neuausgabe der KIERKEGAARD-STUDIEN im Rahmen der Emanuel Kirsch Gesammelten Werke (GW) berücksichtigt die Schwierigkeiten, die durch die in den ersten beiden Ausgaben gewählte Drucktype und die unterschiedlichen Seitenzählung für den heutigen Leser entstanden ist. Damit wurde ein Neusatz nötig, der die Studien in der beibehaltenen zweibändigen Ausgabe erstmals in Antiqua vorstellt.

Emanuel Hirsch, Gesammelte Werke, Band 11-12
Band 13:
Kierkegaard-Studien Bd. 3
Hartmut Spenner, 2006, 340 Seiten, kartoniert,
978-3-89991-062-9

29,80 EUR
Neu gesetzt mit Zählung der Originalausgabe
Die Neuausgabe der KIERKEGAARD-STUDIEN im Rahmen der Emanuel Kirsch Gesammelten Werke (GW) berücksichtigt die Schwierigkeiten, die durch die in den ersten beiden Ausgaben gewählte Drucktype und die unterschiedlichen Seitenzählung für den heutigen Leser entstanden ist. Damit wurde ein Neusatz nötig, der die Studien in der beibehaltenen zweibändigen Ausgabe erstmals in Antiqua vorstellt.

Aufsätze und Vorträge 1926 bis 1967

Emanuel Hirsch, Gesammelte Werke, Band 13
978-3-7917-2888-9 Klaus Viertbauer
Gott am Grund des Bewusstseins?
Skizzen zu einer präreflexiven Interpretation von Kierkegaards Selbst.
Pustet Verlag, 2017, 200 Seiten, kartoniert, 15,7 x 23,3 cm
978-3-7917-2888-9
29,95 EUR Warenkorb
ratio fidei Band 61

Erstmals wird in dieser Studie die These einer präreflexiven Grundstruktur des Bewusstseins konsequent auf Kierkegaards Selbstanalyse angewandt. Damit reiht der Autor Kierkegaard in die Tradition der Idealismus-Kritik der Deutschen Romantik ein und reflektiert die existenziellen und theologischen Konsequenzen. Abgerundet wird diese Skizze durch die Überführung ihrer Ergebnisse in eine vergegenwärtigende Diskussion, die unter Berufung auf Friedrich Schleiermacher und Ludwig Wittgenstein auslotet, inwiefern sich die existenziell wirksame Erfahrung, die ein Mensch am Grund seines eigenen Bewusstseins macht, als "Gott" identifizieren lässt.
3-7887-0290-7 Egon Brinkschmidt
Sören Kierkegaard und Karl Barth

Neukirchener Verlag, 1971, 170 Seiten, Leinen,
3-7887-0290-7
14,90 EUR Warenkorb
Das theologische Verhältnis Karl Barths gegenüber Sören Kierkegaard hat bislang eine erstaunlich geringe Beachtung gefunden. Brinkschmidts Untersuchung hat sich ein doppeltes Ziel gesetzt. Sie will einmal zeigen, daß Sären Kierkegaard für Karl Barth ein notwendiger Durchgang ist.
Eine in der Tiefe wirkende Infragestellung, die aus dem »Gegenstande« kommt, ist es, für die Karl Barth Kierkegaard zum Zeugen aufruft. Was Kierkegaard zum notwendigen Durchgang macht, ist die in seinem Wort und Werk zum Ausdruck kommende prinzipielle Gegenstandsbezogenheit und Sachtreue : »Vor Gott« erfährt Kierkegaard (hier ist die Grunderfahrung des Menschen schlechthin angesprochen) die Macht und Übermacht des in ihm offenbar werdenden »Neuen« und »Anderen«.
Sören Kierkegaard ist für Barth zugleich notwendiger Durchgang. Es ist die Entfaltung der im Christologischen liegenden Elemente (Kirchliche Dogmatik), die Karl Barth weiterführt. Seinem »Gegenstande« verpflichtet, kommt Barth - auf dem Wege Kierkegaards - über Kierkegaard hinaus. Er kann das Nein, das er von Kierkegaard gehört hat, »nur noch vernehmen und bezeugen als das von Gottes Ja umschlossene Nein, als das Feuer seiner Liebe, die nicht nur auf diesen und jenen Einzelnen, sondern auf die ganze gottlose Welt zielt und als solche von der Kirche verkündigt werden will«,
Barth bleibt bei Kierkegaard. Er nimmt das von diesem aufgewiesene Thema ernst, so ernst, wie es - nicht Kierkegaard, sondern der »Gegenstand«, und damit wieder Kierkegaard, haben will.
Karl Barth hat von Kierkegaard die »Sachlichkeit« gelernt. So kommt er mit Kierkegaard über Kierkegaard hinaus.

Egon Brinkschmidt: Geboren 1928 in Herford/Westf.; nach Arbeitsdienst und Kriegsgefangenschaft 1950 Abitur; 1950 bis 1954 Theologiestudium in Bethel, Marburg und Münster; 1954 bis 1957 Vikariat; gegenwärtig Pfarrer in Sennestadt.
3-579-04088-x Kristoffer Olesen Larsen
Sören Kierkegaard
Ausgewählte Aufsätze

Gütersloher Verlagshaus, 1973, 164 Seiten, Kartoniert,
3-579-04088-x
21,90 EUR Warenkorb
Inhalt
Einführung 7
Über den Paradoxbegriff 10
Einleitung 10
Seine Entstehung nach den »Papieren« 15
Nach den »Philosophischen Brocken« und der »Nachschrift« 33
Christentum und Existenzphilosophie 60
Werke der Liebe 75
Entweder - Oder II 95
Die erbauliche Rede 105
Ein Selbst sein 114
Das Thema in Kierkegaards Werk 119
Die Krankheit zum Tode 126
Die Doppelbewegung des Geistes und die Durchsichtigkeit des Lebens 143
Der Mensch als Synthese 150
Der Tod Gottes und der lebendige Gott 155
Nachwort zur Übersetzung 164
978-3-525-56447-9 Jürgen Boomgarden
Das verlorene Selbst
Eine Interpretation zu Sören Kierkegaards Schrift »Die Krankheit zum Tode«
Vandenhoeck & Ruprecht, 2016, 401 Seiten, Gebunden, 15,5 x 23,2 cm
978-3-525-56447-9
80,00 EUR Warenkorb
Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie - Band 140
Søren Kierkegaards kleine Schrift »Die Krankheit zum Tode« ist ein Schlüsselwerk zum Verständnis seiner Theologie und Philosophie. Der moderne Bürger wird in dem 1849 erschienenen Werk schonungslos in seinen Formen der Verzweifl ung aufgedeckt und mit seiner Sünde konfrontiert. Doch die komplizierte Systematik der »Krankheit zum Tode« stellt jeden Interpreten vor immense Probleme. Die vorliegende Interpretation entfaltet eine neue Sicht auf dieses Werk, indem sowohl Kierkegaards berühmte Eingangssätze über den Menschen als Selbst als auch das Verhältnis von Sünde und Verzweiflung neu gedeutet werden.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Die Krankheit zum Tode: Enhalten in Gesammelte Werke Band 17
3-525-60610-9 Götz Harbsmeier
Wer ist der Mensch?
Grundtvigs Beitrag zur humanen Existenz.
Alternative zu Kierkegaard.
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1972, 246 Seiten, Kartoniert,
3-525-60610-9
9,90 EUR Warenkorb
Kontroverse um Kierkegaard und Grundtvig Band 3
Der Initiator der Volkshochschule und damit der modernen Erwachsenenbildung, N. F. S. Grundtvig, verdient weithin bekannt zu werden. ,Schule für das Leben' wollte er aufbauen, um das Leben vieler Menschen freier und reicher zu machen. Seine Ausstrahlung war jedoch so vielfältig, daß die Volkshochschulen nicht sein einziger Beitrag zu einer humanen Existenz geblieben sind.
Deshalb geht es in diesem Buch umfassender um die humane Erfahrung. Ihr Verhältnis zur christlichen Existenz, die Frage ""Wer ist der Mensch?"" hat Grundtvig zeitlebens beschäftigt. Das geschieht - ganz anders als bei Kierkegaard - in ständiger Auseinandersetzung mit dem damaligen Bußchristentum, mit der Romantik, der Mythologie, Dichtung und Politik, nicht zuletzt aber auch mit der Theologie- und Kirchengeschichte. Alles das geschieht jerloch nicht in apologetischer Absicht, sondern in einem aufregenden, wechselvollen eigenen Suchen nach Klarheit in der Deutung des Menschenlebens vor Gott.
In diesem Buch - Ergebnis vierzigjähriger intensiver Beschäftigung mit Werk und Wirkung Grundtvigs - kommt Grundtvig in erstmaligen Übersetzungen reichlich zu Wort. Die temperamentvolle Darstellung des Verfassers entspricht der Aktualität seines Gesamtwerkes für die gegenwärtige Diskussion um dlas Menschliche uncl das Christliche.
Sören Kierkegaard
Die Krankheit zum Tode
Der Hohepriester - der Zöllner - die Sünderin, übersetzt von Emanuel Hirsch
Gütersloher Verlagshaus,
vergriffen
tn der Krankheit zum Tode durchdenkt Kierkegaard mit der ihm eigenen Dialektik das Verhältnis des einzelnen zu Gott. In der Entwicklung der verschiedenen Gestalten der Verzweiflung, in denen das menschliche Selbst sein Mißverhältnis zu Gott und zu sich erlebt, wird der Weg zur Vergebung der Sünde gebahnt. Kierkegaards christlicher Existentialismus tritt in dieser Abhandlung ebenso wie in der Schrift Der Begriff der Angst exemplarisch zutage, und seine Aussage über den Menschen vor Gott erweist sich als bis heute überzeugend.
Die drei Reden über den Hohenpriester, den Zöllner und die Sünderin, dte in dieser Ausgabe ebenfalls enthalten sind, wurden von Kierkegaard selbst zur Begleitschrift der Krankheit zum Tode bestimmt. Sie gelten als religiöser Kommentar zu den dialektischen Bestimmun n der Hauptschrift.
Gütersloher Taschenbuch GTB 422
Sören Kierkegaard
Vier erbauliche Reden 1844 - Drei Reden bei gedachten Gelegenheiten 1845
 
Gütersloher Verlagshaus, 1981, 227 Seiten, Kartoniert,
3-579-00609-6
vergriffen
Gesammelte Werke 13. und 14. Abteilung. Übersetzt von Emanuel Hirsch
Kierkegaard hatte die Gewohnheit, die vielfarbig gebrochene Darstellung seiner dichterischen und denkerischen Schriften mit erbaulichen Reden zu begleiten. Alle großen für Ethik, Religionsphilosophie und Religionspsychologie wesentlichen Themen werden darin anqerünrt und in ihren variationen durchgespielt. Seit den lagen der deutschen Mystik hat die europäische Literatur keine solchen Dokumente ethisch und religiös versenkter Menschlichkeit hervorgebracht wie diese Reden. In Dänemark sind sie berühmt als eines der sprachlichen Meisterwerke dänischer Literatur. Auch von dieser künstlerisch-sprachlichen Seite der Reden versucht die Obersetzung dem Leser einen Eindruck zu vermitteln.

Gütersloher Taschenbuch GTB 609
Sören Kierkegaard
Eine literarische Anzeige

Gütersloher Verlagshaus, 1983, 163 Seiten, Kartoniert,
3-579-00614-2
9,90 EUR
Obwohl in Deutschland nahezu unbekannt, bedeutet diese ausführliche Kritik der 1845 erschienenen Novelle Zwei Zeittalter von Thomasine Gyllenbourg einen Markstein in Kierkegaards geistiger Entwicklung, äußert er doch hier zum erstenmal seine kulturkritischen Einsichten und zeichnet lange vor Nietzsche die skeptische Vision vom kommenden Zeitalter einer allgemeinen Nivellierung. Im Anhang finden sich höchst aufschlußreiche, aphoristische Bemerkungen über die Beziehung von Christentum und Naturwissenschaft und ein letzter poetischer Entwurf, die Lobrede auf das Spätjahr«
Gütersloher Taschenbuch GTB 614
Sören Kierkegaard
Kleine Aufsätze 1842 - 51
Der Corsarenstreit

Gütersloher Verlagshaus, 1985, 238 Seiten, Kartoniert,
3-579-00625-8
10,90 EUR
Dieser Band ist dem polemischen Essayisten und Tagesschriftsteller Kierkegaard gewidmet; im Mittelpunkt steht seine Auseinandersetzung mit der satirisch-kritischen Wochenzeitung Der Corsar, als kulturhistorisches Dokument besonders reizvoll dadurch, daß auch die Gegenstimme mit bissigen Karikaturen und rüchsichtslosen Witz zu Worte kommt. Unter den kleineren Aufsätzen findet sich die überaus feinsinnige Analyse des Vierunddreißigjährigen über eine Don-Juan-Aufführung.

Gütersloher Taschenbuch GTB 625
Sören Kierkegaard
Die Schriften über sich selbst

Gütersloher Verlagshaus, 1985, 176 Seiten, Kartoniert,
3-579-00626-6
Mit diesen Schriften wollte Kierkegaard künftigen Generationen einen Wegweiser durch das Labyrinth seiner zwiespältigen Entwicklung als religiöser Schriftsteller geben, einen Einblick in den inneren Zusammenhang seiner Lebensgeschichte und in das Werden seiner .wohlbedachten Anschauung vom teben, von der >Wahrheit~ vom >Wege<. Das Nebeneinander der verschiedenen Entwürfe und Umarbeitungen verdeutlicht seine selbstkritische, feilende Gedankenarbeit, und gerade das formell unausgeglichene dieser Schriftensammlung vermittelt etwas von der ungeheuren geistigen Lebendigkeit dieses Menschen.
Gütersloher Taschenbuch GTB 626
Sören Kierkegaard
Briefe

Gütersloher Verlagshaus, 1985, 279 Seiten, Kartoniert,
3-579-00628-2
Unter den 133 Briefen Kierkegaards aus den Jahren 1835 -1852 finden sich neben den bekenntnishaften Selbstanalysen an den Freund Emil Boesen und den Bruder Peter Christian alle erhaltenen Briefe an die Braut Regine Olsen, zarte und erschütternde Dokumente einer Liebe, die wie kaum ein zweites Erlebnis das Wesen Kierkegaards prägte.

Gütersloher Taschenbuch GTB 628
Dorothea Glöckner
Predigen mit Kierkegaard

Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 312 Seiten, kartoniert, 15,5 x 23,2 cm
978-3-525-62005-2
vergriffen, nicht mehr lieferbar
Diese Predigthilfe stellt Texte von Kierkegaard zur ersten deutschen Perikopenreihe zusammen. Zu einzelnen Feiertagen bezieht diese Textsammlung dabei auch den systematischen Kontext ein. Dies gilt insbesondere für die Leidensgeschichte sowie für Kierkegaards Äußerungen zur Inkarnation einerseits und zum christlichen Weihnachtsfest andererseits.
Kierkegaard selbst hat nur selten gepredigt. Doch er war ein aufmerksamer Predigthörer und Rezensent. Sowohl in seinen Tagebüchern als auch insbesondere in seinen erbaulichen Texten finden sich zahlreiche Reflexionen zu Predigttexten. Nicht zuletzt Kierkegaards Kirchenkritik und sein Eifer für das Christentum, welches ihm zufolge wieder in die Christenheit eingeführt werden müsse, kommen in diesen Texten zu Wort.
Grundlage dieses Werkes ist die dänische Publikation Søren Kierkegaard og søndagsteksterne von Andreas Davidsen und John W. Hørbo (1995), die Dorothea Glöckner übersetzt und bearbeitet hat.
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 23.05.2017, DH