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Monotheismus

  1. Gebot Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.  zur Seite Gott/Gottesbild
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen  Literatur zum 1. Gebot
978-3-451-38146-1 Eckhard Nordhofen
Corpora
Die anarchische Kraft des Monotheismus
Herder Verlag, 2018, 336 Seiten, Gebunden,
978-3-451-38146-1
34,00 EUR Warenkorb
Warum nur ein Gott?
Der Ein-Gott Glaube wird gefährlich, wenn Schriftbesitzer sich als Wahrheitsbesitzer aufspielen. Nordhofen unterscheidet diese toxischen Auswüchse des Monotheismus vom ursprünglichen biblischen „Monotheismus der Vorenthaltung“. Dieser entwickelt eine überraschend aktuelle anarchische Kraft für unsere Zeit. Das Buch rekonstruiert die Geschichte der Gottesmedien Bild und Schrift bis zum entscheidenden Medienwechsel, den Jesus vollzieht: Der Mensch selbst kann sich zum Gottesmedium machen. Höhepunkt dieser Analyse ist die Entdeckung eines kapitalen Übersetzungsfehlers ausgerechnet im Vaterunser. Die richtige Übersetzung erweist die aktuelle Debatte um „führe uns nicht in Versuchung“ als Scheinproblem. Eine philosophisch imprägnierte bebilderte Religionsgeschichte, intellektuell reizvoll, mit einer Spur Humor und gut zu lesen.
978-3-737-41308-4 Die Gewalt des einen Gottes
Die Monotheismusdebatte zwischen Jan Assmann, Mischa Brumlik, Rolf Schieder, Peter Sloterdijk und anderen
Berlin University Press, 2014, 360 Seiten, gebunden, 21,5 x 13,5 cm
978-3-737-41308-4
29,90 EUR Warenkorb
Die Fronten zwischen Befürwortern der These, dass monotheistische Religionen notwendig gewaltbereit seine und deren Gegner schienen bis vor kurzem so verhärtet zu sein, dass mit Neuigkeiten aus dieser religionstheoretischen Kampfzone nicht gerechnet werden konnte. Doch nun gibt es Neuigkeiten zu vermelden. Es ist Bewegung in die Debattenlage gekommen. So erscheint es dem Monotheismuskritiker Peter Sloterdijk nicht mehr sinnvoll, „das Gewaltproblem weiterhin vorrangig an einem religionstheoretischen Konstrukt namens >Monotheismus< festzumachen“. Jan Assman weist seinerseits nachdrücklich darauf hin, dass ein eindimensionaler, monistischer Kosmotheismus ebenso problematisch sei wie ein eindimensionaler Monotheismus. Kritiker der Monotheismuskritiker konzedieren, dass das Sinai-Narrativ nicht nur für das Judentum, sondern auch für die religiöse und politische Kultur der westlichen Welt prägend geblieben ist. Das revolutionäre Potential des biblischen Gottes kann schwerlich geleugnet werden. Es gehört zu den bemerkenswerten Stärken der hier dokumentierten Monotheismusdebatte, dass die Autorinnen und Autoren über Fächer- und Konfessionsgrenzen hinweg aufeinander hörten und gerade dadurch ihre Position profilieren konnten.
Keel, Othmar
Die Geschichte Jerusalems und die Entstehung des Monotheismus

Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 1424 Seiten, Zwei Teilbände mit ca. 700 Abbildungen, Gebunden,
978-3-525-50177-1
250,00 EUR
Orte und Landschaften der Bibel Band 4,1:

Seit zwei Jahrhunderten gelten die monotheistischen Religionen vielen als besonders aggressiv.
Keel rekonstruiert die Entstehung des Monotheismus im Rahmen der Geschichte Jerusalems im 1. Jtd. v. Chr. Er legt dar, auf welche Einflüsse aggressive und intolerante Züge zurückzuführen sind. Mit welchen Argumentationsfiguren versuchte man damals, sie einzudämmen und zu überwinden?
Mittels biblischer und nichtbiblischer Texte sowie weiterer Daten gelingt es Keel, das Gesicht des biblischen Monotheismus nachzuzeichnen. Dabei berücksichtigt er die Traditionen der israelischen, angloamerikanischen und deutschsprachigen Forschung.
Ulrich Mell
Der eine Gott und die Geschichte der Völker

Neukirchener Verlag, 2011, 160 Seiten, kartoniert, 12,5 x 20,5 cm
978-3-7887-2486-3
25,00EUR
Biblisch-Theologische Studien Band 123:
Studien zur Inklusion und Exklusion im biblischen Monotheismus
Monotheistische Religion steht vor der Aufgabe, andersgläubige Völker und ihre Geschichte zu verstehen, sich mit fremder Religion zu verständigen und in Rückwirkung das eigene Selbstverständnis zu klären. Die dabei ablaufenden Interaktionsprozesse lassen sich mit dem Begriffspaar Exklusion - Aufrichtung von Grenzen und Ablehnung - oder Inklusion - Einschmelzung und Übernahme - beschreiben. Die Besonderheit der in diesem Band gesammelten Beiträge zu antiken Quellentexten ist, dass sie nicht nur die christliche Binnenperspektive, sondern auch eine judaistische und römische Position der religiös pluralen Antike zu Wort kommen lassen. Durch die Fragestellung der Forschergruppe, wie Texte monotheistischer Trägergruppen andersgläubige Menschen beurteilen, entsteht ein einzigartiger Fokus auf die Eignung eines monotheistischen Gottesbildes, die ganze Wirklichkeit auf den einen Gott hin zu verstehen.
Lukas Bormann
Schöpfung, Monotheismus und fremde Religionen
Studien zur Inklusion und Exklusion in den biblischen Schöpfungsvorstellungen
Neukirchener Verlag, 2008, 240 Seiten, Paperback, 12,5 x 20,5 cm 978-3-7887-2279-1
35,00 EUR
Biblisch Theologische Studien  Band 95:
Die biblischen Schöpfungsvorstellungen werden von Menschen entwickelt, die sehr genau wissen, dass sie eine partikulare Sicht vertreten. Sie sind umgeben von "anderen", fremden Religionen. Was erfährt man über die Sicht auf die "anderen", auf diejenigen, die andere Schöpfer(innen) kennen? Wie verhält sich die Rhetorik der Gewalt, die hier oft begegnet, zur Lebenswirklichkeit der religiösen Gemeinschaften?
Mit Beiträgen zu den Erträgen der Monotheismusdebatte und zu den Schöpfungsvorstellungen in Genesis, Hiob, Philo, Paulus und Johannes.
Lukas Barmann
geb. 1962, Dr. theol., ist Professor für Biblische Theologie an der Universität Bayreuth und Sprecher der Forscher/innengruppe der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie zu "Der eine Gott und die Völker. Transformationsprozesse im biblischen Gottesbild zwischen Exklusivität und Inklusivität".
zur Seite Schöpfung / Evolution
978-3-7887-2070-4 Wiard Popkes / Ralph Brucker
Ein Gott und ein Herr
Zum Kontext des Monotheismus im Neuen Testament
Neukirchener Verlag, 2004, 160 Seiten, Paperback,
978-3-7887-2070-4
23,00 EUR
Biblisch-Theologische Studien Band 68
Die Aufsatzsammlung befaßt sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Kontext des Monotheismus im Neuen Testament. Die Apostelgeschichte zeigt, wie der christliche Gottesglaube im religiösen Panorama ihrer Zeit zu positionieren ist. Der Epheserbrief mit seinem Thema der ""Einsheit Gottes und der Einheit der Kirche"" fängt eine monarchische Tendenz durch das Motiv der Liebe auf. Die Zuordnung der Elemente des Heno-, Mono- und Polytheismus in 1Kor 8,1-6 erreicht Paulus im Blick auf Christus-Akklamation und monotheistisches Bekenntnis. Das Thema ""Jesus als Gott"" erhält im Neuen Testament nur selten eine eindeutige Antwort; eigentümlich ist vielmehr ein Zustand der Schwebe. Das Bekenntnis des Einzelnen zu Gott als Konstituierung des individuellen Subjekts ist ein Novum im pluralistischen Raum der hellenistisch-römischen Religion. Mit Hilfe der Systemtheorie Luhmanns wird der christliche Gottesbegriff als einerseits monotheistisch, andererseits nicht-monotheistisch differenziert.
978-3-7887-2033-9 Hans Hübner
Wer ist der biblische Gott?
Fluch und Segen der monotheistischen Religionen
Neukirchener Verlag, 2004, 240 Seiten, Paperback,
978-3-7887-2033-9
28,00 EUR
Biblisch-Theologische Studien Band 64

Gehören Intoleranz und Fanatismus zum Monotheismus? Fördert der Glaube an den einen, wahren Gott Gewaltbereitschaft? Hübner zeigt in allen drei monotheistischen Religionen das Potential von Fluch und Segen auf, das in dieser Besonderheit liegt.
Monotheistische Religionen, also Religionen des Glaubens an den einen Gott, sind durch Anschläge fanatischer Islamisten in Verruf geraten. Hübner befragt vor allem Judentum, Christentum und Islam, ob ihr Gottesverständnis zum Fanatismus führen könnte. Dabei zeigt sich, daß sich innerhalb aller monotheistischen Religionen tolerante und intolerante Richtungen finden. Der jüdische und islamische Anstoß am christlichen Glauben, dem Glauben an den dreieinen Gott, entspringt vor allem einem Mißverständnis dogmatischer Aussagen, die zu einer Zeit formuliert wurden, in der viele Begriffe anders als heute verstanden wurden.
978-3-525-53960-6 Ilze Kezbere
Umstrittener Monotheismus
Wahre und falsche Apotheose im lukanischen Doppelwerk
Vandenhoeck & Ruprecht, 2006, 240 Seiten, Gebunden,
978-3-525-53960-6
55,00 EUR

Novum Testamentum et Orbis Antiquus, Vandenhoeck & Ruprecht / Universitätsverlag Fribourg Band 60
Darf man Menschen vergöttlichen? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Die Antwort der Juden war ein striktes Nein. Christen übernahmen die Ablehnung aus ihrer jüdischen Tradition, schrieben aber Jesus Christus exklusiv einen göttlichen Status zu.
Die Autorin zeigt auf, dass der Evangelist Lukas zwischen wahrer und falscher Apotheose unterscheidet und Kriterien für die einzig wahre Apotheose des Jesus von Nazaret entwickelt. Lk trennt zwischen der Reaktion auf erfahrene göttliche Macht und Formen der Vergöttlichung in politischen und kultischen Kontexten.
Kezbere fragt nach dem korrekten Monotheismus und danach, wo der Gehorsam gegenüber dem Staat ein Ende finden muss. Dabei fließen Erfahrungen der lettischen Autorin mit dem Personenkult im Kommunismus ein.
978-2-503-53069-7

Monotheismus Skepsis Toleranz

Eine moderne Problematik im Spiegel von Texten des 4. und 5. Jahrhunderts
Brepols Verlag, Fontes Christiani,
Sonderband Studien, 2009
225 Seiten, Paperback
978-2-503-53069-7
19,95 EUR

Fontes Christiani, 3. Reihe Sonderband Studien
Die heutige Gesellschaft ist aufgrund von kulturellem Austausch und Globalisierung mit einer Vielzahl von Religionen konfrontiert. Das persönliche Bekenntnis spielt eine immer größere Rolle. Die religiösen Traditionen verlieren an Bedeutung. Im Klima der Indifferenzierung gewinnt die These der Gleichwertigkeit der verschiedenen Religionen an Plausibilität. Angesichts dieser Entwicklung gewinnt die Frage nach der Wahrheit der Religion neu an Bedeutung.
Eine ähnliche Situation war auch im 4. und 5. Jahrhundert gegeben, als Christen- und Heidentum in einem Konkurrenzverhältnis zueinander standen. Die Auseinandersetzung um den Viktoria-Altar, in die sich die Schrift des Prudentius Contra Symmachum einreiht, gibt hierfür ein eindrucksvolles Zeugnis. An paganen und christlichen Texten der Antike wird diese vergleichbare Konstellation nachgezeichnet und diskutiert.
zur Seite Monotheismus

Dr. Richard Ilgner, geboren 1941, absolvierte ein Studium der Literaturwissenschaft in Toronto und Waterloo (Kanada). Er ist derzeit Abteilungsleiter des Fachbereichs Germanistik und Slawistik an der Memorial Universität (Kanada) und hat bereits mehrere Studien zu Kunst, Philosophie und Komparatistik veröffentlicht.Prof. Dr. phil. Dr. theol. Karl Kardinal Lehmann, geboren 1936, ist Bischof von Mainz und war von 1987 bis 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

978-3-17-021314-2
Prof. Dr. M. Selcuk Prof. Dr. Richard Heinzmann
Monotheismus in Christentum und Islam

Kohlhammer Verlag, 2011, 282 Seiten, kartoniert,
978-3-17-021314-2
22,80 EUR Warenkorb
Interkulturelle und interreligiöse Symposien der Eugen Biser Stiftung, Band 4

Die sorgsame Reflexion je eigener religionsspezifischer Bezugsetzungen und die wechselseitige Kenntnisnahme der Befunde durch Christen und Muslime sind zur weiteren ideellen und moralischen Fundierung eines zukunftsorientierten Dialogs, der Ausblicke auf mögliche Felder gemeinsamen Handelns eröffnet, unerlässlich. Da der Glaube an den einen und einzigen Gott die gemeinsame Basis der Weltreligionen Christentum und Islam bildet, ist die Bearbeitung des Themas Monotheismus für einen fruchtbaren interreligiösen Dialog von kaum zu überschätzender Wichtigkeit. Die in dem vorliegenden Band versammelten Beiträge deutscher wie türkischer Gelehrter zeigen, dass es trotz Gemeinsamkeiten auch deutliche Differenzen im Gottesbild gibt. Die Beiträge zu diesem Band sind vollständig sowohl in deutscher als auch in türkischer Sprache wiedergegeben und jeweils durch detaillierte Namen- und Sachregister erschlossen.
Inhaltsverzeichnis / Vorwort / Leseprobe

Prof. Dr. Richard Heinzmann, München. Prof. Dr. Mualla Selcuk, Ankara.
978-3-16-149886-2 Reinhard Gregor Kratz / Hermann Spieckermann
Götterbilder - Gottesbilder - Weltbilder. Polytheismus und Monotheismus in der Welt der Antike

Mohr Siebeck, 2009, 2 Bände, nur zusammen, fadengeheftete Broschur,
978-3-16-149886-2
29,00 EUR

Forschungen zum Alten Testament, 2. Reihe Band 17/18
Band 1: Ägypten, Mesopotamien, Persien, Kleinasien, Syrien, Palästina Band 2: Band 2: Griechenland und Rom, Judentum, Christentum und Islam
Im Zentrum der beiden Bände steht der komplexe Zusammenhang zwischen Gottesbildern und Weltbildern in Ägypten, Persien, Mesopotamien, Syrien, Kleinasien, Israel, Griechenland und Rom, im Zoroastrismus, Judentum, Christentum und Islam.Die spannungsvolle Vielfalt hat nicht nur Weltbilder in der orientalischen und hellenistisch-römischen Antike geprägt. In veränderter Gestalt ist sie bis heute in den praktizierten Religionen Anlaß zu geistiger, im Extremfall gewaltsam ausgetragener Auseinandersetzung. Der Einfluß auf individuelle Lebensführung und religiöse sowie politische Weltanschauung ist unverkennbar.
""[Es] wird eine Fülle an Material geboten und eine ganze Reihe von Einzelfragen diskutiert. Wer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen zur mesopotamischen oder phönizischen Religion ist, wird genauso fündig wie derjenige, der sich für den Zoroastrismus oder wichtige Aspekte römischer Religion interessiert.""Bernd U. Schipper in Zeitschrift für Religionswissenschaft 15 (2007), S. 95
Band I und II liegen nun als Studienausgabe vor. Sie werden nur zusammen abgegeben.
978-3-7705-5929-9 Harald Strohm
Die Geburt des Monotheismus im alten Iran
Ahura Mazda und sein Prophet Zarathushtra
Fink Verlag, 2015, 400 Seiten, Hardcover, 23,3 x 15,7 cm
978-3-7705-5929-9
49,90 EUR Warenkorb
Harald Strohm verbindet die Gelehrsamkeit eines Veda-Forschers mit dem Wissen der heutigen Psychologie über die frühkindliche Entwicklung. Seit Mircea Eliade hat niemand die archaische Religion mit solcher Präzision und Verve dargestellt, interpretiert und zu bedenken gegeben.“ (Bernhard Lang, Neue Zürcher Zeitung)
„So lässt uns dieses Buch aus tiefer Vergangenheit in unsere Gegenwart blicken, wo so viele Kriege im Namen von Einzelgöttern geführt werden. Zugleich erinnert Harald Strohms heiter gestimmte, ebenso gelehrt wie leicht geschriebene Darstellung. an die verlorene Epoche der kindlichen fröhlichen Götter.“ (Manfred Schneider, Deutschlandfunk)
„Als Entwicklungspsychologe bringt Harald Strohm Bewegung in die Frühgeschichte der indoiranischen Religion. Ein ganz besonderes Verdienst ist die Reproduktion des dem frühen 8. Jahrhundert entstammenden Wandbilds von Pandjikent (Tadjikistan).“ (Helmut Humbach, Universität Mainz)
„Strohm verfolgt die historische Entwicklung von Varuna, dem Anführer des polytheistischen indoiranischen Pantheons, und zeigt schlagend wie er zu Zoroasters monotheistischer Gottheit Ahura Mazda wurde. – Ahura Mazda hat später, zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft, prägend auf den Monotheismus der hebräischen Bibel und damit auf das Christentum und den Islam gewirkt.“ (Michael Witzel, Harvard University)
Die Mehrzahl der damit befassten Iranisten und Indologen vertritt seit langem, dass Ahura Mazda, der von Zarathushtra um etwa 1000 vor unserer Zeitrechnung verkündete Monotheos, sich aus dem selben Gott entwickelte wie der vedische Asura Varuna des nachbarlichen Indien. Mit weiteren, insbesondere psychologischen Argumenten unterfüttert, erweist sich diese 'Gleichung' als einzigartige Chance, die Entstehungsgeschichte des altiranischen Monotheismus zu rekonstruieren. Denn das eher knappe Quellenmaterial Irans erhält dadurch Licht aus den schier unerschöpflichen Befunden zum Varuna Altindiens.
Nicht nur die Narrenrolle Varunas im indischen Theater, auch Varunas gefürchteter Groll, seine Gespaltenheit in hier lichte, dort finstere Züge, seine hehren moralischen Ansprüche, seine Weltflüchtigkeit,. sein gestörtes Verhältnis zu Frauen: Alle diese Züge haben ihr klares Pendant im Ahura Mazda des iranischen Propheten.
Und dennoch wurde der alte Gott in Zarathushtras Offenbarungen nun ein völlig anderer. Der einstige Sonderling in einer ansonsten illustren polytheistischen Göttergesellschaft mutierte jetzt zum schweigenden, transzendenten und streng richtenden Patriarchen und Autokraten. Da vom Bösen durchsetzt und insoweit misslungen, müsse seine Schöpfung, die jetzige Welt, dereinst mit glühendem Metall vernichtet werden – um dann endlich und im zweiten Versuch eine neue und jetzt zur Gänze geglückte Welt anbrechen zu lassen. – Auch die Mechanismen dieser Transformation erschließen sich durch die Psychologie des Varunischen.
Inhaltsverzeichnis / Leseprobe
978-3-16-151680-1 Nathan MacDonald
Deuteronomy an the Meaning of Monotheism

Mohr, 2012, 280 Seiten, Broschur,
978-3-16-151680-1
49,00 EUR
Forschungen zum Alten Testament, 2. Reihe Band 1

MacDonald untersucht den Begriff Monotheismus von der ersten Verwendung 1660 an und in seiner Funktion als Kategorie zur Erforschung des Alten Testaments
Nathan MacDonald examines the term 'monotheism' and its appropriateness as a category for analysing the Old Testament. He traces the use of 'monotheism' since its coinage in 1660 and argues that its use in Old Testament scholarship frequently reflects a narrowed, intellectualistic conception of religion.
"Finally, MacDonald's volume is a valuable contribution to the discussion because it is also a fine example of biblical theology, a truly insightful exposition of some of the significant themes in the book of Deuteronomy, accompanied by a fine, detailed exposition of crucial passages in the book. [...] This book is highly recommended for all who are interested in the debate concerning biblical monotheism and the larger study of Israel's religious identity."Robert Gnuse in Biblica, Vol. 86 (2005), No. 4, 558-560
"This is one of the most significant and exciting books of biblical theology I have read for some time, illustrating how the Bible can come to life when critical attention is paid to the contemporary context of its interpretation."Philip Jenson in Themelios, Vol. 29 (2004), No. 2, 56-57
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    siehe auch Atheismus
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 25.02.2018, DH