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Nikolaus von Kues (1401-1464)
Roland Gröbli
Mystiker Mittler Mensch
600 Jahre Niklaus von Flüe
Theologischer Verlag Zürich, 2016, 280 Seiten, kartoniert, 17.0 x 24.0 cm
978-3-290-20138-8
32,90 EUR Warenkorb
Bis heute berührt und bewegt Niklaus von Flüe (1417–1487) Menschen im Innersten. Zu seinem 600.x1AGeburtstag beleuchten über 40 Autorinnen und Autoren die unterschiedlichsten Facetten seiner Verehrung und Wertschätzung. Aus kirchlich-theologischer, mystisch-spiritueller, historisch-politischer und künstlerisch-kultureller Perspektive behandeln sie aktuelle Fragen zu seiner zeitlosen Botschaft, die weder kirchliche noch konfessionelle Grenzen kennt. Zusammen mit seiner Frau Dorothee Wyss ist der Eremit und Friedensvermittler für viele Menschen nach wie vor eine wichtige spirituelle und persönliche Leitfigur.
Der Gedenkband weitet den Blick auf den schweizerischen «Nationalheiligen» und lädt ein, seine Aktualität und Attraktivität neu zu entdecken.
Roland Gröbli, Dr. phil., Jahrgang 1960, ist Germanist und Bruderklaus-Biograf. Er lebt in Dachsen.
Thomas Wallimann-Sasaki, Dr. theol., Jahrgang 1965, ist Leiter des Sozial­instituts der KAB Schweiz und unabhängiger Theologe.
Heidi Kronenberg, Jahrgang 1953, ist Journalistin und Redaktorin im Bereich Gesellschaft/Religion.
Markus Ries, Dr. theol., Jahrgang 1959, ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Luzern.
978-3-7902-0083-6 Klaus Kremer
Nikolaus von Kues (1401–1464)
Einer der größten Europäer des 15. Jahrhunderts
Paulinus Verlag Trier, 2015, 76 Seiten, kartoniert, 11,5 x 19 cm
978-3-7902-0083-6
9,80 EUR
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Der Kardinal Nikolaus Cusanus (1401–1464), geboren im kleinen Winzerdorf Kues an der Mosel, war der größte europäische Theologe und Philosoph des 15. Jahrhunderts. Die vorliegende aktualisierte Gesamtdarstellung aus der Feder des ehemaligen Direktors des Instituts für Cusanus-Forschung und Professors für Philosophie an der Theologischen Fakultät Trier, Prof. Dr. Klaus Kremer (1927–2007), bietet einen ersten, leicht fasslichen Zugang zu Leben und Wirken des großen Gelehrten.
Neben verschiedenen Aussagen von Zeitgenossen und aus der Cusanus-Forschung sowie reichem Bildmaterial lässt die Darstellung den Kardinal durch Zitate aus seinen Werken selbst zu Wort kommen. Auf diese Weise soll der Leser neugierig gemacht und ermutigt werden, sich mit Nikolaus von Kues auf die „Jagd nach Weisheit“ zu begeben.
„Cusanus war ein Deutscher, der früh Europäer wurde, seinen Mittelpunkt in Rom hatte, aber seine Heimat nicht verlor.“ (Karl Jaspers)
Mit Blick auf das diesjährige Cusanus-Jubiläum, den 550. Todestag des großen Kardinals von der Mosel am 11. August 2014, erscheint diese 3. vollständig überarbeitete Neuauflage, an der durch das Institut für Cusanus-Forschung einige kleinere, sachlich notwendige Korrekturen vorgenommen wurden. Außerdem wurde die Bibliographie ergänzt und der Untertitel geändert.
  Dahm, Albert
Die Soteriologie des Nikolaus von Kues

Aschendorff
1997, 300 Seiten, kartoniert
978-3-402-03999-1
55,30 EUR
Die Soteriologie des Nikolaus von Kues. Ihre Entwicklung von seinen frühen Predigten bis zum Jahr 1445.Bis in die jüngste Vergangenheit ist der Vorwurf nicht verstummt, Nikolaus von Kues habe die Sünde verharmlost, ihren Ernst verkannt, und lasse folglich auch eine eigentliche Kreuzestheologie vermissen. Die vorliegende Arbeit hat diese Einschätzung als eklatantes Fehlurteil erwiesen. Das sorgfältige Studium der Quellen führt zu dem Ergebnis, dass Cusanus sich sehr wohl, und zwar von seinen Anfängen her, mit dem soteriologischen Thema befasst hat. Verfolgt man den Weg, den Nikolaus von seinen frühen Predigten an bis in die Mitte der Vierzigerjahre beschritten hat, so wird erkennbar, wie zielstrebig er um eine eigene soteriologische Konzeption gerungen hat. Fest in der durch Anselm von Canterbury geprägten Tradition verwurzelt, hat er doch zunehmend dessen Perspektive ergänzt und überboten, indem er die subjektive Heilsfrage von vornherein in seine Überlegungen einbezieht. Seine Soteriologie gewinnt schließlich ihr eigenes unverwechselbares Profil dadurch, dass Cusanus – ergänzend zum Weg Anselms – die theologia crucis mehr und mehr in den Horizont eines weisheitlich-offenbarungstheologischen Denkansatzes hineinstellt, der seinen spekulativen Neigungen entgegenkommt. Alles zusammengenommen, begegnet uns hier auf spekulativ hohem Niveau eine Schau des Erlösungsgeheimnisses von wahrhaft mystischer Tiefe.
Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie im Mittelalter, neue Reihe. Band 48

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 05.06.2016, DH