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Orte der Reformation 

Lutherstädte Schriften der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Orte der Reformation
978-3-7615-6331-1 Tim Dowley
Der Atlas zur Reformation in Europa

Aussaat Verlag, 2016, 160 Seiten, gebunden, 19,0x24,0 cm
978-3-7615-6331-1
19,99 EUR Warenkorb
Das anschauliche Übersichtswerk zur Reformation
Dieser Bilderatlas veranschaulicht auf spannende und informative Weise, wie sich die reformatorischen Bewegungen auf der Landkarte Europas verbreitet haben. Nicht nur die Entwicklung innerhalb der deutschen Regionen, sondern auch die in anderen europäischen Ländern wie England oder Polen werden dargestellt. So wird deutlich, welche Wege Luther, Zwingli oder Calvin durch Europa führten. Nicht unbeachtet bleiben die aus der Reformation hervorgegangenen Kämpfe um Macht, Land und Religionsfreiheiten, die die europäische Landkarte erst so formten, wie wir sie heute kennen.
Die Kapitel im Überblick:
- Vor der Reformation
- Reformation
- Erneuerungsbewegungen und Gegenreformation
- Europa in der Frühmoderne
mit zahlreichen Karten, Grafiken und umfangreicher Zeitleiste
Beispielseite 1 / Beispielseite 2
978-3-374-04119-0 Michael Welker
Europa Reformata
Reformationsstädte Europas und ihre Reformatoren
,
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 424 Seiten, Flexcover, 15 x 21 cm
978-3-374-04119-0
29,90 EUR Warenkorb
Hrsg. von Michael Welker, Michael Beintker und Albert de Lange
Begeben Sie sich mit diesem Buch auf die Spuren der Reformation in Europa. Dabei begegnen dem Leser und Reisenden mehr als vierzig Städte von Spanien bis Estland und mehr als sechzig Reformatoren von Jan Hus bis John Wycliff werden ihm vorgestellt. Profilierte Texte und reiches Bildmaterial veranschaulichen das Wirken der berühmtesten Reformatoren – sowie der fünf Reformatorinnen – und stellen die Städte mit ihren Bauten und Zeugnissen aus der Reformationszeit vor Augen. Reich bebildert und mit zahlreichen touristischen Informationen versehen eignet sich der Band sowohl als gedanklicher wie auch als physischer Aufbruch in Europas 500-jährige Reformationsgeschichte.
Deutschland, Europa und die Welt feiern im Jahr 2017 den 500. Jahrestag der Reformation – des bedeutendsten geschichtlichen und kulturellen Ereignisses der Neuzeit.
Um die Geschichte der Reformation zu veranschaulichen, wird die Evangelische Verlagsanstalt eine Journalreihe unter dem Titel »Orte der Reformation« herausgeben. Auf interessante und unterhaltsame Art möchte sie dazu anregen, sich auf Geschichte einzulassen und aus ihr Impulse für die Zukunft zu gewinnen.
Idee und Konzeption verdanken wir dem Publizisten Thomas Maess und dem renommierten Reformationshistoriker Johannes Schilling (Kiel).
978-3-374-04416-0 Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Rothenburg ob der Tauber
Orte der Reformation 27
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04416-0
9,90 EUR Warenkorb
Das evangelische Bayern gibt es wirklich: Entgegen dem Klischee gehören sogar Kernländer und Kernstädte der Reformation zum Freistaat! Dabei waren nicht nur die damaligen Metropolen Nürnberg und Augsburg Vorreiter der Reformation in Süddeutschland. Auch in den Orten des fränkischen Markgrafentums Brandenburg, besonders in der Residenzstadt Ansbach selbst, in der Stiftsstadt Feuchtwangen und in den benachbarten Reichsstädten Rothenburg und Dinkelsbühl entwickelten sich früh Bewegungen, die auf die Reformation hindrängten. Sie erreichten ihr Ziel, als der Fürst bzw. die Stadträte sich ihre religiösen Anliegen zu eigen machten.
Heute markieren die vier Städte Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg eine touristisch attraktive Landschaft, die sich trotz schwieriger Vergangenheit und neuer Herausforderungen noch von christlicher Kultur und kirchlicher Kunst geprägt zeigt. Es ist reizvoll, entlang der »Romantischen Straße«, in Westmittelfranken der »bewahrenden Kraft des Luthertums« von der Reformation bis in die Gegenwart nachzuspüren.
978-3-374-03730-8 Augsburg
Orte der Reformation 12
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03730-8
9,90 EURWarenkorb
 Augsburg war im frühen 16. Jahrhundert eine der größten und reichsten Städte Europas. Hier trafen politische, kirchliche und die wirtschaftliche Macht der Fugger und Welser zusammen. Die Kaiser Maximilian I. und Karl V. bevorzugten Augsburg als Austragungsort ihrer Reichstage. Zur gleichen Zeit stieg die Stadt zum führenden Zentrum der Reformation auf. Durch den »Augsburger Frieden« konnten hier beide Konfessionen nebeneinander leben. Das führte zu der Besonderheit der Doppelkirchen, die noch heute das Stadtbild prägen.

Überall im Stadtkern trifft man auf die Spuren Luthers und der Reformation. Hier veröffent­lichte Luther seine Schriften, hier wurde er von Kardinal Cajetan verhört und hier wurde vor Karl V. die Confessio Augustana verlesen, das bis heute gültige Grundbekenntnis aller evangelisch-lutherischen Kirchen. Und hier, in der Kirche St. Anna, in der Luther 1518 während seines Verhörs Gast war, gibt es ein modern konzipiertes Luther-Museum. Außerdem erfahren Sie, warum Augsburg die einzige Stadt auf der Welt ist, die einen Feiertag für den Frieden hat.
Anhalt
Orte der Reformation 5

Evangelisches Verlagshaus, 2012, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03066-8
9,90 EUR
In Steinwurfnähe zu den berühmten Lutherstädten Wittenberg, Eisleben, Erfurt und Eisenach wandten sich auch die anhaltischen Fürsten in Dessau, Zerbst, Köthen und Bernburg sehr zeitig der Reformation zu. Sie legten damit zugleich den Grundstein für die Evangelische Landeskirche Anhalts, die bis heute in den Grenzen des historischen Anhalts existiert. Bereits 1522 predigte Martin Luther in Zerbst, 1523 gab es in Zerbst den ersten evangelischen Pfarrer Anhalts. Fürst Wolfgang von Anhalt-Köthen war 1529 Mitunterzeichner der Protestation zu Speyer. Und 1534 wurde unter Fürst Georg III., den Luther für frommer als sich selbst hielt, auch in Anhalt-Dessau das »Abendmahl in beiderlei Gestalt« an alle Gläubigen gereicht.
Das liebevoll und in beeindruckender Bildsprache gestaltete Journal führt seine Leser jedoch nicht nur durch die Reformationsgeschichte einer historischen Region, die in diesem Jahr ihr 800-jähriges Bestehen feiert. Es stellt zugleich bezaubernde Orte zwischen Harz und Fläming vor, berühmte Anhalter von Katharina der Großen bis Walter Gropius – und präsentiert sogar ein kleines anhaltisches Wörterbuch.
  Basel geplant
  Bern geplant
978-3-374-03742-1 Coburg
Orte der Reformation 14
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm 978-3-374-03742-1
9,90 EURWarenkorb
 Coburg rückte 1530 mit dem Aufenthalt Martin Luthers auf der gewaltigen Veste über der Stadt in den Fokus der Reformationsgeschichte. Während beim Augsburger Reichstag über das Augsburger Bekenntnis der Protestanten verhandelt wurde, musste sich der gebannte Reformator mit der Beobachterrolle begnügen. Hierfür bot der südlichste Außenposten des sächsischen Kurfürsten den idealen Ort.
Aus dem »Reich der Dohlen«, wie er die gut bewehrte Zuflucht nannte, versuchte Luther mit zahlreichen Briefen und Flugschriften auf das Geschehen einzuwirken. Zugleich bestärkte er mit Predigten in der Morizkirche die Coburger in ihrem neuen Glauben, der sofort Fuß gefasst hatte.
Noch fast 400 Jahre blieb Coburg nicht nur Residenzstadt eines herzoglich-sächsischen Kleinstaates, sondern auch Zentrum einer entsprechenden evangelischen Landeskirche. Seit 1920 gehört es zu Bayern. Coburg bietet als wichtiger Schauplatz der Reformation heute zahlreiche historische Erinnerungsorte und Kulturschätze von der Veste bis hin zur Landesbibliothek.
978-3-374-04416-0 Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Rothenburg ob der Tauber
Orte der Reformation 27
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04416-0
9,90 EUR Warenkorb
Das evangelische Bayern gibt es wirklich: Entgegen dem Klischee gehören sogar Kernländer und Kernstädte der Reformation zum Freistaat! Dabei waren nicht nur die damaligen Metropolen Nürnberg und Augsburg Vorreiter der Reformation in Süddeutschland. Auch in den Orten des fränkischen Markgrafentums Brandenburg, besonders in der Residenzstadt Ansbach selbst, in der Stiftsstadt Feuchtwangen und in den benachbarten Reichsstädten Rothenburg und Dinkelsbühl entwickelten sich früh Bewegungen, die auf die Reformation hindrängten. Sie erreichten ihr Ziel, als der Fürst bzw. die Stadträte sich ihre religiösen Anliegen zu eigen machten.
Heute markieren die vier Städte Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg eine touristisch attraktive Landschaft, die sich trotz schwieriger Vergangenheit und neuer Herausforderungen noch von christlicher Kultur und kirchlicher Kunst geprägt zeigt. Es ist reizvoll, entlang der »Romantischen Straße«, in Westmittelfranken der »bewahrenden Kraft des Luthertums« von der Reformation bis in die Gegenwart nachzuspüren.
978-3-374-03728-5 Dresden
Orte der Reformation 11
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03728-5
9,90 EUR Warenkorb
Dresden war bis zur Einführung der Reformation im albertinischen Sachsen 1539 ein »Bollwerk« gegen die Reformation. Herzog Georg trat als entschiedener Gegner Martin Luthers auf und ließ in Dresden Schriften gegen den Wittenberger Reformator drucken. Dass Luthers Schriften trotzdem im »Dresdner Untergrund« heimlich gelesen wurden, ist bislang wenig bekannt. Nach Einführung der Reformation entwickelte sich Dresden zu einem Zentrum der Reformation. Die sächsischen Kurfürsten betrieben von hier aus die Ausgestaltung der Reformation im lutherischen Kursachsen.

Dresden ist eine Stadt der Künste und der Musik. In den Dresdner Kunstsammlungen sind originale Erinnerungsstücke Martin Luthers zu finden, darunter sein Siegelring und zwei Trinkbecher. Das Journal präsentiert Exponate der Dresdner Cranachsammlung und Handschriften Martin Luthers, die aus der Kurfürstlichen Bibliothek stammen. Obwohl durch die Zerstörung Dresdens 1945 zahlreiche Zeugnisse der Reformationszeit vernichtet wurden, wagen die Autoren den Versuch, Dresden als einen Erinnerungsort der Reformation vorzustellen.
Eisenach
Orte der Reformation 2
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 80 Seiten, 22 x 28 cm
978-3-374-02911-2
9,90
EUR
Eisenach gehört zu den berühmtesten Reformationsstätten. Dass Luther auf der Wartburg die Bibel ins Deutsche übersetzt hat, weiß man noch. Vielleicht auch, dass er dort als Junker Jörg lebte, nachdem er auf Geheiß des sächsischen Kurfürsten zum Schein entführt worden war, um ihn vor den Schergen des Papstes zu retten. Doch Näheres?
Wissen wir noch, dass die Reformation einen zentralen Grundstein der europäischen Musikkultur gelegt hat – vom Gemeindegesang bis zur Hausmusik? Dafür stehen u.a. Komponisten wie Bach, Schütz, Telemann und Händel. 2012, das fünfte Themenjahr der Lutherdekade, steht darum unter dem Motto »Reformation und Musik«. In St. Georgen, der Taufkirche Johann Sebastian Bachs zu Eisenach, wird die deutschlandweite Eröffnung dieses Themenjahres am Reformationstag 2011 stattfinden. Rechtzeitig zu diesem Anlass erscheint das zweite Heft der informativen und aufwändig gestalteten Journalreihe »Orte der Reformation
  Eisleben geplant
978-3-374-03731-5 Emden
Orte der Reformation 13
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03731-5
9,90 EUR
Emden war Mitte des 16. Jahrhunderts ein wichtiger Ort der Reformation. Anders als heute gehörte Emden zu den größten Städten im Deutschen Reich und hatte zugleich auch den größten Seehafen Europas. Die politische Situation in Ostfriesland und das inter­nationale Gepräge dieser Stadt bildeten den Hintergrund für die große Vielfalt refor­matorischer Ansätze, die es hier gegeben hat.

Emden wurde zu einem Sammel­becken religiös Verfolgter und zum Fluchtpunkt einer intellektuellen Elite, die von hier aus Einfluss auf die Entwicklung der Reformation in anderen europäischen
Ländern nahm. Dies geschah nicht zuletzt durch den Druck und die Verbreitung andernorts verbotener Literatur. Die Stadt und ihre Kirche wurden deshalb als »Moederkerk« (Mutterkirche) der niederländischen Reformation bezeichnet. Am Ende verwandelte der sich hier durchsetzende Calvinismus Emden in einen quasiautonomen Stadtstaat.
Erfurt
Orte der Reformation 3

Evangelisches Verlagshaus, 2012, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal,
22 x 28 cm
978-3-374-03000-2
9,90 EUR
Erfurt ist die Stadt des jungen Martin Luther. Univer­sität und Kloster prägten ihn nachhaltig. Die pulsierende Metropole voller gesellschaftlicher und religiöser Spannungen stellte den zentralen Erfahrungshorizont für den späteren Reformator dar. Erfurts gut erhaltene Altstadt macht es heute leicht, sich in die Zeit um 1500 hineinzuversetzen.
Die Stadt zählte damals mit fast 20.000 Einwohnern zu den größten des Reiches. Luther schwärmte vom imposanten »Erfordia turrita«, dem »türmereichen Erfurt« mit seinen zwei Mauerringen, den über 40 Kirchen, gekrönt vom Ensemble aus Mariendom und Severikirche auf dem Domhügel und der Benediktinerabteikirche auf dem Petersberg.
Der Besucher findet hier zahlreiche Spuren des Studenten, Magisters und Mönches. Aber auch von Wittenberg aus ließ der Reformator die Kontakte nicht abreißen. Bis 1540 griff er mehrfach in das turbulente Reformationsgeschehen ein, zu dessen Zentren Erfurt gehörte. Am Ende stand ein außergewöhnliches konfessionelles Patt, das sich bis heute im ökumenischen Nebeneinander von Protestanten und Katholiken erhalten hat.
Hrsg. von Volker Leppin, Steffen Raßloff und Thomas A. Seidel
978-3-374-04416-0 Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Rothenburg ob der Tauber
Orte der Reformation 27
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04416-0
9,90 EUR Warenkorb
Das evangelische Bayern gibt es wirklich: Entgegen dem Klischee gehören sogar Kernländer und Kernstädte der Reformation zum Freistaat! Dabei waren nicht nur die damaligen Metropolen Nürnberg und Augsburg Vorreiter der Reformation in Süddeutschland. Auch in den Orten des fränkischen Markgrafentums Brandenburg, besonders in der Residenzstadt Ansbach selbst, in der Stiftsstadt Feuchtwangen und in den benachbarten Reichsstädten Rothenburg und Dinkelsbühl entwickelten sich früh Bewegungen, die auf die Reformation hindrängten. Sie erreichten ihr Ziel, als der Fürst bzw. die Stadträte sich ihre religiösen Anliegen zu eigen machten.
Heute markieren die vier Städte Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg eine touristisch attraktive Landschaft, die sich trotz schwieriger Vergangenheit und neuer Herausforderungen noch von christlicher Kultur und kirchlicher Kunst geprägt zeigt. Es ist reizvoll, entlang der »Romantischen Straße«, in Westmittelfranken der »bewahrenden Kraft des Luthertums« von der Reformation bis in die Gegenwart nachzuspüren.
Frankenhausen geplant
  Genf geplant
978-3-374-04029-2 Maik Märtin
Gotha
Orte der Reformation 21
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 72 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04029-2
9,90 EUR Warenkorb
In der einst kurfürstlich-sächsischen Stadt Gotha finden sich zahlreiche Spuren des Wirkens von Martin Luther und anderer Persönlichkeiten der Reformationsgeschichte. Unter dem Theologen Friedrich Myconius, dem »Reformator Gothas«, erfolgte die konsequente Durchsetzung der lutherischen Lehren.
Herzog Ernst der Fromme machte Gotha 1640 zur Residenz eines »protestantischen Musterstaates«. Seine Nachfolger bauten die Stadt mit dem imposanten Schloss Friedenstein weiter prächtig aus. Das »Barocke Universum Gotha« bietet so eine Fülle an bedeutenden historischen Erinnerungsorten und Kulturschätzen.
Knapp drei Jahrhunderte blieb Gotha Hauptstadt eines herzoglich-sächsischen Kleinstaates der Wettiner und Zentrum einer entsprechenden evangelischen Landeskirche. Seit 1920 gehört es zum Freistaat Thüringen. Mitten im »Grünen Herzen Deutschlands« gelegen, zählt Gotha heute zu den wichtigsten Anziehungspunkten im »Land der Residenzen«.
978-3-374-04121-3 Grimma
Orte der Reformation 24
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04121-3
9,90 EUR Warenkorb
Im Auftrag der Stadt Grimma hrsg. von Matthias Berger
Grimma erlebte einen unaufgeregten, fast reibungslosen Übergang zur Reformation. Hier visitierte Luther noch im Jahre 1516 das Kloster seines Ordens und predigte später als Reformator in der Klosterkirche. Grimma war auch der Ort, an dem der Stammvater des sächsischen Königshauses, Herzog Albrecht der Beherzte, das Licht der Welt erblickte. Sein Enkel, Moritz von Sachsen, gründete im ehemaligen Augustinerkloster eine der berühmten sächsischen Landesschulen.
Mit seiner gut erhaltenen historischen Bausubstanz ist die »Perle des Muldentals« aber längst eine moderne Stadt geworden, deren Lebensqualität und wirtschaftliche Kraft weit in die Region ausstrahlen. Auch wenn die Grimmaer in der 800-jährigen Stadtgeschichte häufig die zerstörerisch-wilde Seite der Mulde erleben mussten, gab es immer den starken, gemeinsamen Bürgerwillen, die Schönheit der Stadt wieder aufs Neue erstrahlen zu lassen.
Das reich illustrierte Heft der Journalreihe möchte dazu anregen, Grimma mit seiner besonderen Geschichte und seinem bunten Stadt- und Kulturleben einen Besuch abzustatten.
Hamburg, Lübeck, Schleswig-Holstein
Orte der Reformation 8
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03169-6
9,90 EUR
Auf den Norden Deutschlands konnte Martin Luther bauen. Die alte Hanse hatte ein welt­offenes und nüchternes Bürgertum hervorgebracht, dem der Protestantismus mit seiner klaren Theologie aus dem Herzen sprach. Diese Verbindung hält bis heute. Die zentrale Figur für die schnelle Verbreitung der reformatorischen Ideen war Johannes Bugenhagen (1485–1558), ein enger Weggefährte Martin Luthers. Er verfasste die Kirchenordnungen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Lübeck und legte damit den wichtigsten Grundstein für die Evangelisch-Lutherische Kirche Norddeutschlands.
In Husum wurde vermutlich zu Beginn des Jahres 1520 die erste evangelische Predigt gehalten, Hamburg und Lübeck folgten 1522 und 1523. Zügig wurden die Kirchenhäuser evangelisch umgestaltet und die Kirchenmusik deutlich auf­gewertet. In der Folgezeit stehen Dieterich Buxtehude, Georg Philipp Telemann und Matthias Claudius für diese reiche Tradition. Das und vieles mehr führt das opulent bebilderte Journal elegant und bewegend vor Augen.
Daniel Mourkojannis | Johannes Schilling | Gerhard Ulrich | Thomas Maess (Hrsg.) (Text- und Bildredaktion: Thomas Maess)
Heidelberg und die Kurpfalz
Orte der Reformation 6
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03144-3
9,90 EUR
Die Kurpfalz war das erste Kurfürstentum im Reich, in dem sich der Calvinismus durchsetzen konnte. Zahlreiche protestantische Glaubensflüchtlinge aus Westeuropa siedelten sich hier an und spielten bald eine wichtige Rolle in Handwerk, Verwaltung und Universität. Sie gründeten Städte wie Frankenthal, die zu Zentren des Handels und des Handwerks wurden. Sie trugen dazu bei, dass die Universität Heidelberg Ende des 16. Jahrhunderts eine Blütezeit erlebte. Ihre Erfahrungen als Glaubensflüchtlinge bestärkten die pfälzischen Kurfürsten in dem außenpolitischen Kurs gegen die Habsburger, der nach 1618 in den Dreißigjährigen Krieg und 1622 zur Besetzung der Residenzstadt Heidelberg führte.
Das Heft stellt wichtige Aspekte der kurpfälzischen Geschichte der Reformationszeit und weit darüber hinaus vor. Die bis heute erhaltenen Spuren werden illustriert und erläutert. Das Heft erscheint 450 Jahre nach der Einführung des Heidelberger Katechismus im Jahr 1563. Dieser Text markiert den entscheidenden Schritt im Übergang der Kurpfalz vom Luthertum zum westeuropäisch geprägten Calvinismus. Bis heute ist der Heidelberger Katechismus eine der weltweit am meisten verbreiteten protestantischen Bekenntnisschriften

Hrsg. von Christoph Strohm, Johannes Ehmann und Albert de Lange Text- und Bildredaktion: Albert de Lange
978-3-374-04415-3 Jena
Orte der Reformation 30
Evangelisches Verlagshaus, 2017, 64 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04415-3
9,90 EUR
Warenkorb
Hrsg. von Christopher Spehr und Joachim Bauer
Jena, die Stadt an der Saale, umgeben von Weinbergen und den Burgen des Saaletales, wurde im Zuge der Reformation zur Universitätsstadt. Als solche prägt sie seither streitbar und wandlungsfähig das Geistesleben weit über Deutschland hinaus. Gleichwohl ist Jena die geschichtsträchtige Unbekannte unter den Städten der Reformation. Zahlreiche Orte und Schätze künden aber noch heute von den reformatorischen Einflüssen in der »Lichtstadt«.
Dieses Journal führt zu jenen Schätzen und Orten und damit zugleich durch die Jahrhunderte der Stadtgeschichte: zum »Schwarzen Bären«, in dem der als Junker Jörg getarnte Martin Luther 1522 nächtigte und 1524 mit Andreas Bodenstein von Karlstadt stritt; zur originalen Grabplatte Luthers in der Stadtkirche, als einem Sinnbild lutherischen Andenkens, und zur Universität, die zum Zentrum des Luthertums und später zum Hort der Aufklärung wurde. Der Streifzug führt schließlich in die Umgebung Jenas, in die Dörfer mit ihren Kirchen und Burgen, die von der Vielfalt der reformatorischen Entwicklungen im mittleren Saaletal zeugen.
978-3-374-03932-6 Königsberg und das Herzogtum Preussen
Orte der Reformation 18
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03932-6
9,90 EUR
Warenkorb
Hrsg. von Lorenz Grimoni und Andreas Lindner
Als der Hochmeister des Deutschen Ordens Albrecht von Brandenburg das von ihm verwaltete Kernland des Ordens, auch auf den Rat Luthers hin, im Jahre 1525 in ein weltliches Herzogtum Preußen umwandelte und die Reformation einführte, wurde Königsberg zum Zentrum des ersten lutherischen Flächenstaats. Mit der Gründung der Albertina als erster lutherischer Universität erhielt die Stadt zugleich eine Brückenfunktion für reformatorische Bestrebungen in Polen und Litauen. Preußen wurde zu einem bevorzugten Ziel evangelischer Glaubens­flüchtlinge.
Die reiche protestantische Glaubens- und Kulturgeschichte der Stadt und des Landes brach mit der Kriegskatastrophe und der Ausweisung der verbliebenen deutschen Bevölkerung endgültig ab. Nach der Auflösung der Sowjetunion konnte sich seit 1992 auch in der heutigen Oblast Kaliningrad, wenn auch unter schwierigen Bedingungen, wieder ein evangelisches Gemeindeleben entwickeln. Zugleich gelang die Rettung einiger weniger herausragender kirchlicher Bauten vor dem endgültigen Verfall.
978-3-374-03737-7 Leipzig
Orte der Reformation 15
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03737-7
9,90 EUR
Warenkorb
Leipzig besitzt so viele markante Attribute wie Messestadt, Buchstadt, Musikstadt, Universitätsstadt, neuerdings gar Seestadt – aber Lutherstadt? Zur berühmten Leipziger Disputation des Jahres 1519 jedenfalls wurde Martin Luther kein roter Teppich ausgerollt. Aber nicht allein deshalb blieb das Verhältnis des Reformators zu Leipzig immer ein wenig gespannt.
Das Journal bemüht sich, unserer so umtriebigen Stadt mit ihren wesentlichen geschichtlichen Facetten von der Reformation bis in die heutige Zeit hinein gerecht zu werden. Die Gewichtung liegt natürlich auf der Spurensuche, aber es gibt neben der eigentlichen Stadtführung auch einen Überblick zur weiteren Stadtentwicklung. Darüber hinaus wird aufgezeigt, was die Reformation hier verändert und bewegt hat. Der Thomaskantor kommt zu Wort, ebenso Zeitzeugen der »Friedlichen Revolution« von 1989, aber auch der unseligen Sprengung der Universitätskirche.
Es wird also ein weiteres anregendes Heft in dieser so vielgestaltigen Journalreihe geben, das Leipzigs Stellung unter den Lutherstädten gewiss bekräftigen wird.
  Magdeburg geplant
  Mansfeld geplant
Marburg
Orte der Reformation 9
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03232-7
9,90 EUR
Marburgs Ruhm begründete im Mittelalter die heilige Elisabeth, die in ihrem Hospital mit eigener Hand Kranke versorgte. Über ihrem Grab wurde die eindrucksvolle Elisabethkirche errichtet, eine der ersten rein gotischen Kirchen Deutschlands. Mit Landgraf Philipp dem Großmütigen wurde Hessen neben Kursachsen zum wichtigsten evangelischen Territorium im Reich und 1527 wurde die Marburger Universität als erste evangelische Universität der Welt gegründet. 1529 lud Landgraf Philipp alle namhaften Reformatoren – darunter Luther, Zwingli, Melanchthon und Bucer – zum berühmten »Marburger Religionsgespräch« ein, um zu erreichen, was erst mit der Leuenberger Konkordie von 1971 selbstverständlich wurde: die Abendmahlsgemeinschaft unter den Evangelischen.
Von Anfang an hatte die hessische Reformation einen eigenen, zwischen Wittenberg und Zürich vermittelnden Charakter. Anhand der Reformationsgeschichte Marburgs und mit Seitenblicken auf weitere Schauplätze der Reformation in Hessen lädt das Heft dazu ein, eine bedeutende »Landschaft der Reformation« neu oder wieder zu entdecken

Volker Knöppel | Burkhard zur Nieden | Wolf-Friedrich Schäufele (Hrsg.)
978-3-374-03879-4 Mecklenburg und Vorpommern
Orte der Reformation 17
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03879-4
9,90 EUR Warenkorb
Vor fast fünfhundert Jahren kam die reformatorische Bewegung in den Norden Deutschlands. Hier fasste sie schnell Fuß. Die Küstenregion zwischen Dänemark und Polen wurde mehrheitlich evangelisch. In diesem reformationsgeschichtlichen Journal zu Mecklenburg- Vorpommern wird anschaulich erzählt, wie zuerst die Städte und dann das Land nach und nach von der lutherischen Theologie beeindruckt und geführt worden. In jeder der Küstenstädte waren maßgebliche Theologen und Stadtväter an diesem spannenden Prozess beteiligt. Die Reformationsgeschichte des Nordens hält viele Überraschungen bereit. Aber auch über die Geschicke der Christenheit zu Zeiten des Sozialismus in der DDR wird informiert – genauso wie über die Situation der Kirchen in einer entchristlichten Gegenwart.

Mit diesem Heft liegt nun die gesamte Reformationsgeschichte der Nordkirche vor – neben Hamburg, Lübeck und Schleswig-Holstein auch Mecklenburg und Vorpommern.
  Merseburg geplant
  Mühlhausen geplant
  Münster geplant
  Naumburg geplant
Nürnberg
Orte der Reformation 1
Evangelisches Verlagshaus, 96 Seiten, 22 x 28 cm
978-3-374-02848-1

9,90 EUR
Nürnberg – eine alte Handelsmetropole mit historischem Stadtkern. Ihre großen Hallenkirchen St. Lorenz und St. Sebald zeugen vom frühen Reichtum der Stadt.
Im ersten Gymnasium nach reformatorischem Bildungsideal, 1526 von Philipp Melanchthon eingeweiht, lernen auch noch knapp ein halbes Jahrtausend später Schüler Latein und Altgriechisch.
Nürnberg war die erste Reichsstadt von Rang, die sich im 16. Jahrhundert Martin Luthers Reformation anschloss – noch immer stößt man hier auf Spuren aus dieser Zeit.
Die Stadt wurde zum Zentrum des Buch- und Bibeldrucks. Albrecht Dürer und der Schusterpoet und Meistersinger Hans Sachs wirkten hier.
Der Nürnberger Reformator Andreas Osiander verwahrte sich als Erster gegen judenfeindliche Ritualmordlegenden.
Heute herrscht in Nürnberg, der Stadt der Menschenrechte, ein beispielhaftes ökumenisches Klima.
978-3-374-04268-5 Oberlausitz
Orte der Reformation 29
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 92 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04268-5
9,90 EUR Warenkorb
Hrsg. vom Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien
Martin Luther war nie in der Oberlausitz. Dennoch hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte der Großteil der Bevölkerung für seine Ideen geöffnet. Nur die Zisterzienserinnenklöster St. Marienstern, St. Marienthal, das Magdalenerinnenkloster Lauban sowie das Domstift Bautzen widersetzten sich der Reformation und konnten einen Teil ihrer Untertanen beim alten Glauben halten. Es entwickelte sich eine außergewöhnliche konfessionelle Vielfalt, in der neben Lutheranern und Katholiken zeitweilig auch mährische Brüder und Schwenkfelder Aufnahme fanden und in der es mit der bis heute bestehenden, weltweit aktiven Herrnhuter Brüdergemeine sogar zur Bildung einer evangelischen Freikirche kam, die ihre Wurzeln in der Reformation Martin Luthers hat. Nach der Teilung der Oberlausitz 1815 folgte die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens der Lehre Luthers, während auf preußischer Seite lutherische und reformierte Traditionen in der unierten Kirche zusammen­geschlossen wurden und heute in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz vereint sind.
978-3-374-04028-5 Martin H. Jung
Osnabrück
Orte der Reformation 20
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 72 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04028-5
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Osnabrück hat eine ganz besondere Reformation erlebt, und das kennzeichnet die kirchliche und religiöse Atmosphäre der Stadt bis heute. Ein Bischof, Franz von Waldeck, hat 1543 die Reformation gewollt und begonnen. Das gab es nur selten. Zwar musste Bischof Franz schon fünf Jahre später, um sich nicht zu gefährden, alles widerrufen, doch der evangelische Glaube ließ sich nicht mehr zurückdrängen. In Stadt und Land stellten sich gemischtkonfessionelle Verhältnisse ein, obwohl das Fürstbistum wieder offiziell katholisch regiert wurde. Das prägt das Stadtbild mit seinen Kirchen und dem Schloss.

In Osnabrück wurde Toleranz praktiziert, als andernorts Menschen wegen ihres Glaubens auswandern mussten. Hundert Jahre später haben europäische Diplomaten in Osnabrück, wie in Münster, das Ende des Dreißigjährigen Krieges beschlossen und besiegelt. Anschließend wechselten sich katholische und evangelische Bischöfe in der Regentschaft ab und Osnabrück, eine der beiden Städte des Westfälischen Friedens, wurde zur Friedensstadt. Mit großem Engagement fördert die Stadt auf vielen Ebenen ein friedliches Miteinander.
978-3-374-04525­9 Zwischen Pleiße und Mulde
Orte der Reformation 33
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04525­9
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Hrsg. von Arnold Liebers und Matthias Weismann
Redaktion: Steffen Raßloff
Die Region zwischen Pleiße und Mulde lädt ein zur Entdeckungsreise in einer abwechslungsreichen Landschaft voll bewegter Geschichte. Als Sächsisches Burgenland bietet sie zahlreiche imposante Zeugen mittelalterlicher Herrschaft und wartet zugleich mit kursächsischer Schlösserpracht auf. Die ländliche Idylle, geprägt von einer Vielzahl an Dorfkirchen, Bauerngütern und Obstplantagen kontrastiert mit einer sich wandelnden Tagebaulandschaft.
Hier lässt sich auf Schritt und Tritt den Spuren der Reformation und der von ihr wesentlich geprägten sächsischen Landesgeschichte folgen. Im Bereich der heutigen evangelischen Kirchenbezirke Leipziger Land und Leisnig-Oschatz finden sich etwa das Kloster Katharina von Boras, die „Melanchthonbirne“ zu Pegau und die wegweisende Leisniger Kastenordnung. Hinzu kommen historische Erinnerungsorte wie das prächtige Jagdschloss Hubertusburg, in dem 1763 der Siebenjährige Krieg beendet wurde.
978-3-374-04116-9 Prag und Tschechien
Orte der Reformation 23
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04116-9
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Im Auftrag der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder hrsg. von Gerhard Frey-Reininghaus
In Prag ist die Reformation tief verwurzelt: Dem Besucher begegnen historische Gebäude, Plätze und Relikte, die im 14. und 15. Jahrhundert wichtige Schauplätze der Reformation gewesen sind. Von hier aus griffen die Gedanken der Reformatoren auf ganz Böhmen und Mähren über, wo sie über Jahrhunderte hinweg die Geschichte des Landes geprägt haben.
Die böhmische Reformation ist vor allem mit dem Namen Jan Hus verbunden: Ein Jahrhundert vor Martin Luther ist er für eine Kirche eingetreten, die sich von weltlicher Macht und repräsentativem Glanz befreit und zugleich demokratischere Strukturen bekommt. Weite Teile des böhmischen Adels schlossen sich der entstehenden Bewegung an, die schließlich in einen blutigen Konflikt mit dem katholischen Österreich-Ungarn mündete und eine radikale Gegenreformation zur Folge hatte.

Das Magazin ist eine Rundreise auf den Spuren der böhmischen Reformation: ein Streifzug durch die Gassen Prags sowie die reformatorischen Hochburgen Böhmens – und ein Einblick in ein Land, das heute zu den säkularisiertesten in Europa zählt.
978-3-374-04421-4 Regensburg
Orte der Reformation 32
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 88 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04421-4
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Hrsg. von Hans-Martin Weiss
Regensburg ist ein besonderer Ort der deutschen Reformationsgeschichte. In dieser Stadt verlief der Konfessionswechsel 1542 ohne größere Unruhen ab. Die Bürgerschaft verstand es, sich in den kirchenpolitischen Auseinandersetzungen des 16. Jahrhunderts diplomatisch geschickt abzusichern. Das Hochstift Regensburg und die Reichsklöster konnten innerhalb der Stadtmauern ihren Status behalten, und so waren beide Konfessionen prominent vertreten. Wegen dieses „ökumenischen“ Prinzips wurde Regensburg ab dem Jahr 1663 zum Ort des immerwährenden Reichstags. Noch Papst Benedikt XVI. nannte sein ihm sehr vertrautes Regensburg die „Stadt der Ökumene“.
978-3-374-04263-0 Region Ruhr
Orte der Reformation 28
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 112 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04263-0
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Die Städte und Regionen, die man heute als Ruhrgebiet kennt, zählen historisch nicht gerade zu den Kernlanden der Reformation. Die prägenden Persönlichkeiten der Reformationszeit waren nie hier: im Westen des heutigen Deutschlands. Und doch haben auch diese sehr unterschiedlichen Gebiete ihre eigene(n) Reformationsgeschichte(n).
Das Journal erzählt anschaulich und reich bebildert, wie die Region Ruhr lutherisch wurde. Diese besondere Reformationsgeschichte ist über weite Strecken auch eine Zuwanderungsgeschichte in ein Ballungsgebiet mit heute rund 5,1 Mio. Einwohnern. Die Beiträge schlagen Brücken von den Anfängen der Reformation bis in die heutige Zeit – mit vielen Facetten, die Stärken und Schwächen, Eigenschaften und Eigenarten dieser vielfältigen Metropolregion deutlich werden lassen.
978-3-374-04416-0 Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Rothenburg ob der Tauber
Orte der Reformation 27
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04416-0
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Das evangelische Bayern gibt es wirklich: Entgegen dem Klischee gehören sogar Kernländer und Kernstädte der Reformation zum Freistaat! Dabei waren nicht nur die damaligen Metropolen Nürnberg und Augsburg Vorreiter der Reformation in Süddeutschland. Auch in den Orten des fränkischen Markgrafentums Brandenburg, besonders in der Residenzstadt Ansbach selbst, in der Stiftsstadt Feuchtwangen und in den benachbarten Reichsstädten Rothenburg und Dinkelsbühl entwickelten sich früh Bewegungen, die auf die Reformation hindrängten. Sie erreichten ihr Ziel, als der Fürst bzw. die Stadträte sich ihre religiösen Anliegen zu eigen machten.
Heute markieren die vier Städte Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg eine touristisch attraktive Landschaft, die sich trotz schwieriger Vergangenheit und neuer Herausforderungen noch von christlicher Kultur und kirchlicher Kunst geprägt zeigt. Es ist reizvoll, entlang der »Romantischen Straße«, in Westmittelfranken der »bewahrenden Kraft des Luthertums« von der Reformation bis in die Gegenwart nachzuspüren.
Schmalkalden
Orte der Reformation 7
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 52 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03147-4
8,90 EUR
Im Auftrag der EKKW hrsg. von Jürgen Römer

Schmalkalden, im Herzen Thüringens gelegen und doch seit dem Mittelalter Teil Hessens, ist bis in die Gegenwart hinein einer der zentralen Orte für die Reformation: Der Schmalkaldische Bund der Protestanten verteidigte den neuen Glauben. Martin Luther verfasste seine berühmten Schmalkaldischen Artikel als protestantisches Bekenntnis und zugleich als theologisches Vermächtnis. Bis heute spielt dieser Text eine bedeutende Rolle in der Theologie der evangelischen Kirchen weltweit.

Schmalkalden hat sich über die Jahrhunderte seinen mittelalterlich-frühneuzeitlichen Charakter bewahren können und ist heute ein attraktiver Urlaubsort und Hochschulstandort zugleich. Thüringisches trifft auf Hessisches, die Gotik auf die Renaissance, munteres Leben auf Altstadtidylle. Das Journal eröffnet ein Panorama auf die faszinierende Geschichte der Reformation in Schmalkalden, aber auch auf die Gegenwart. In vielen Facetten beleuchten sachkundige Autorinnen und Autoren diesen Ort der Reformation.
Schwäbisch Hall
Orte der Reformation 10
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03236-5
9,90 EUR
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Die Reichsstadt Schwäbisch Hall hatte eine ganz besondere reformatorische Ausstrahlung auf das heutige Württemberg und weit darüber hinaus. 1522 kam der junge Johannes Brenz als Prediger an die Kirche St. Michael. Er hatte als Theologiestudent 1518 in Heidelberg Martin Luthers berühmte Disputation gehört und war von Stund an ein Anhänger der neuen Lehre. Bedeutsam wurde sein Eintreten für Toleranz: Er sprach sich für eine milde Behandlung der aufständischen Bauern aus und wollte die »Wiedertäufer« nicht zur Todesstrafe verurteilt sehen. Nebenbei sorgte er für eine Reform der Armenfürsorge und des Bildungswesens in Schwäbisch Hall.

Vor allem aber eignete sich die Theologie von Brenz zur Entwicklung einer eigenen oberdeutschen Form der Reformation, weshalb er u.a. als Gutachter und Verfasser von Kirchenordnungen gefragt war. Die Besonderheiten des württembergischen Gottesdienstes gehen letztlich auf ihn zurück. Es lohnt sich, mit diesem Heft Schwäbisch Hall zu entdecken und den Spuren der Reformationsgeschichte in Südwestdeutschland nachzugehen.
Anne-Kathrin Kruse | Frank Torsten Zeeb (Hrsg.)
  Speyer geplant
978-3-374-04418-4 Straßburg – Strasbourg
Orte der Reformation 31
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04418-4
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Hrsg. von Matthieu Arnold und Marc Lienhard
Die Reformation in Straßburg ist eng mit der Person von Martin Bucer (1491–1551) verbunden. Bucer lernte Martin Luther 1519 während dessen Disputation in Heidelberg kennen und brachte ihm sein Leben lang größte Achtung entgegen, auch wenn er ebenfalls tief von Erasmus und Huldrych Zwingli beeinflusst wurde. Wegen seiner ökumenischen Bestrebungen wurde Bucer als „Fanatiker der Einheit" bezeichnet.
Bucer war bei Weitem nicht der einzige Reformator in Straßburg. Auch seine Pfarrkollegen Matthäus Zell, Wolfgang Capito und Kaspar Hedio, wie der Pädagoge Johannes Sturm, der Bürgermeister Jakob Sturm und die Schriftstellerin Katharina Zelll, spielten eine wesentliche Rolle. Sie schufen eine besondere Atmosphäre in der freien Reichsstadt, die sowohl durch die Sorge um Frömmigkeit und Bildung als auch durch relative Toleranz gekennzeichnet war.
Das Journal ist aufs Schönste bebildert und führt so die Leser in die ferne, aber bis heute so wichtige Welt der Reformation.
978-3-374-04064-3 Søren Schwesig
Stuttgart
Orte der Reformation 22
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 72 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04064-3
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Søren Schwesig | Frank Torsten Zeeb (Hrsg.)
(Bild- und Textredaktion: Albert de Lange)

Die damalige herzogliche Residenzstadt Stuttgart nimmt eine besondere Stellung unter den »Orten der Reformation« ein. Das Herzogtum Württemberg war während der 1520er Jahre von den Österreichern besetzt. Daher fasste die Reformation zuerst in den freien Reichsstädten rund um Stuttgart Fuß. Erst 1534 gelang es Herzog Ulrich, seine Hauptstadt wieder in Besitz zu nehmen. Und was war seine erste Amtshandlung? Er führte  die Reformation ein!
Aber welche Reformation wurde eingeführt? Die lutherische, die Herzog Ulrich im hessischen Exil kennengelernt hatte? Oder die zwinglianische, der viele seiner Untertanen heimlich anhingen? – Eine spontane, salomonische Entscheidung musste getroffen werden. Deren Auswirkungen sind bis heute in Stuttgart und in Württemberg spürbar. Gehen Sie mit diesem Heft den sehr vielfältigen Spuren der Reformation in Stuttgart nach.
978-3-374-03875-6 Torgau
Orte der Reformation 16
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-03875-6
9,90 EUR
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Torgau war unzweifelhaft das politische Zentrum der Reformation und beeindruckt bis heute durch sein wunderbar erhaltenes Renaissancegepräge. An kaum einem anderen Ort in Deutschland kann man ein so geschlossen erhaltenes bauliches Ensemble erleben wie in dieser gut tausendjährigen Stadt, die seit 1979 den Status eines Flächendenkmals besitzt. Während der entscheidenden Jahre der lutherischen Reformation war Torgau (1525–1547) Hauptresidenz der sächsischen Kurfürsten. Bei vielen wichtigen Gelegenheiten wurden hier die politischen Weichen für die Reformation in Kursachsen und im Reich gestellt.

Am Ende des 15. Jahrhunderts begannen rege Bautätigkeiten, die unter Johann Friedrich dem Großmütigen ihren Höhepunkt erreichten. Er baute das prächtige Renaissanceschloss Hartenfels prunkvoll aus und hinterließ mit dem einmaligen großen Wendelstein und der ersten neuerbauten evangelischen Kirche beeindruckende Bauwerke. Auf diesem Schloss wurden die ersten Schutzverträge der protestantischen Fürsten unterzeichnet und unweit davon mit den Torgauer Artikeln eine wichtige Grundlage des Augsburger Bekenntnisses erarbeitet.
978-3-374-04117-6 Weimar
Orte der Reformation 26
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 52 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04117-6
9,90 EUR Warenkorb
Die meisten Besucher Weimars zieht es heute an die Ilm, um in der Kulturstadt den großen Dichtern und Denkern der Weimarer Klassik nachzuspüren und dem Wirken des Bauhauses nachzugehen. Nicht ohne Grund stehen deren Erinnerungsstätten auf der UNESCO-Welterbeliste. Jene Mischung aus dem »Geist der Goethezeit« und der»Wiege der Moderne« macht die große Anziehungskraft der Stadt aus. Zugleich bekennt sich Weimar offen zu seinen dunklen Kapiteln, greifbar und ergreifend in der nahen Gedenkstätte Buchenwald erfahrbar.
Aber auch als Ort der Reformation spielt Weimar eine nicht unerhebliche Rolle. Die kursächsische Residenz sah den Reformator häufig als Gast. Er präzisierte hier seine Herrschaftslehre, die in die »Obrigkeitsschrift« von 1523 einfloss. Die Reformation setzte sich unter Obhut der Kurfürsten und Herzöge rasch durch. Auch nach dem Verlust der Kurwürde durch die Ernestiner betrachtete sich die herzoglich-sächsische Kleinstaaten-Residenz als der Hort des Luthertums. Hieran erinnern zahlreiche Kulturschätze in Museen, Bibliotheken und Archiven. In der Herderkirche findet sich mit dem Cranach-Altar eine der bekanntesten Darstellungen lutherischer Theologie.
Wittenberg
Orte der Reformation 4
Evangelisches Verlagshaus, 2012, 96 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal,
22 x 28 cm
978-3-374-03001-9
9,90 EUR
»Lutherstadt Wittenberg«, so lautet offiziell der Name der Elbestadt.
In der Tat ist die Geschichte der Stadt unlösbar mit dem Leben und Wirken Luthers verbunden: Hier wohnte und arbeitete er die längste Zeit seines Leben, hier begann 1517 die Reformation der Kirche und machte die sächsische Residenz- und Universitätsstadt in der ganzen Welt bekannt. Seit 1996 gehören die Schlosskirche, die Stadtkirche und das Lutherhaus zum Weltkulturerbe der UNESCO. In diesem Heft werden sie mit informativen Texten und eindrucksvollen Bildern vorgestellt.
Im Wittenberg der Reformationszeit lebte aber nicht nur Luther.
Auch der bedeutende Maler Lucas Cranach arbeitete hier – und nicht zu vergessen der große Humanist und Reformator Philipp Melanchthon, dessen Wohnhaus im Stil der Renaissance ebenfalls zur Weltkulturerbe gehört.
Doch auch später blieb Wittenberg spannend, davon zeugen die Arbeitersiedlung Piesteritz und die Hundertwasser-Schule. Ein Interview mit Friedrich Schorlemmer zeigt anschaulich, dass und wie die Kirchen der Stadt nicht nur in Stein gehauene Weltgeschichte sein wollen, sondern nach neuen Wegen zu lebendigem Glauben suchen.
Das reich bebilderte Heft mit Stadtführung eröffnet den Zugang zu einer alten und zugleich neuen Stadt.
978-3-374-04115-2 Worms
Orte der Reformation 25
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 72 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04115-2
9,90 EUR Warenkorb
Volker Jung | Ulrich Oelschläger (Hrsg.)

Worms als »Ort der Reformation« erinnert in erster Linie an den Reichstag von 1521. Der gebannte Luther verantwortete sich dort vor Kaiser und Reich und verweigerte den Widerruf seiner Lehren unter Verweis auf sein Gewissen. Das ist ein Meilenstein in der europäischen Geistesgeschichte. Die Berufung auf das individuelle Gewissen gegen die allgemeine Geltung beanspruchende Herrschaftsautorität schafft die Voraussetzung für die Idee der Aufklärung.
Ohne Luthers Standhaftigkeit in Worms wäre der Thesenanschlag in Wittenberg bedeutungslos geblieben, ohne Luthers Verurteilung auf dem Reichstag wäre es nicht zu Luthers berühmtem Aufenthalt auf der Wartburg gekommen. So ist die Einzigartigkeit des mittleren Ortes mit »W« – Wittenberg, Worms, Wartburg – evident.
  Zeitz geplant
978-3-290-17883-3 Zürich
Orte der Reformation Band 35
Ev. Verlagshaus / Theologischer Verlag Zürich, 2015, 96 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-290-17883-3
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Zürich heute – hier wohnen und arbeiten Menschen aus aller Welt. Zürich, vor 500 Jahren – zwar viel kleiner, aber ebenso lebendig. Die Menschen leiden unter den Abgaben an Kirchen und Klöster, das Söldnerwesen bringt Reichtum und Dekadenz. Da wendet sich Ulrich Zwingli, ein junger Leutpriester, gegen soziale Missstände – und Kirche und Staat gestalten gemeinsam eine neue Ordnung.
Das reich bebilderte Journal zeigt Zürich als Schauplatz dieser Umwälzungen. Es nimmt uns mit auf einen Rundgang zu den wichtigen Stätten der Reformation: ins Grossmüster, in dem Zwingli 1519 erstmals predigt, zum Rathaus, wo die Zürcher Disputationen stattfinden, an die Schipfe, dem Schauplatz der Täuferverfolgung. Eine Szenenfolge Hans Strubs versetzt uns ins Haus des Buchdruckers Froschauer, in dem in der Fastenzeit 1522 die berühmt gewordenen Würste gegessen werden, eine Geschichte Ulrich Knellwolfs an den Stadelhofen, wo 1523 ein Schuhmacher eigenhändig das Kreuz mit dem Heiland umhaut – was ihn den Kopf kostet. Das Heft erzählt in Bildern, Geschichten und Szenen von den historischen Entwicklungen der Reformation, stellt aber auch die heutigen Kirchen der Stadt und die anstehenden Aufgaben der Zürcher Kirche vor.


Mit Beiträgen von Renate von Ballmoos, Jürg Dambach, Dorothee Degen, Judith Engeler, Ueli Greminger, Rebecca Giselbrecht, Irene Gysel, Markus Keller, Alexandra Kess, Ulrich Knellwolf, Käthi Koenig-Siegrist, Daniel Klingenberg, Käthi La Roche, Peter Opitz, Niklaus Peter, Felix Reich, Martin Rüsch, Christoph Sigrist, Hans Strub, Cornelia Vogelsanger, Elisabeth Wyss-Jenny, Hans Conrad Zander.
Mit Illustrationen von Daniel Lienhard.
978-3-374-04037-7 Zwickau
Orte der Reformation 19
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 80 Seiten, mit zahlr. Abbildungen, Journal, 22 x 28 cm
978-3-374-04037-7
9,90 EUR
Warenkorb
Stadtverwaltung Zwickau/Kulturamt Michael Löffler (Text- und Bildredaktion: Steffen Raßloff)

Die viertgrößte Stadt Sachsens gehört zu den frühen Zentren der Reformation. Wohlhabend geworden durch den Silberbergbau war Zwickau seinerzeit eines der bedeutendsten Wirtschafts- und Kulturzentren im Kurfürstentum Sachsen. Dies spiegelt sich noch heute in den zahlreichen Bau- und Kulturdenkmalen wider, wie z. B. den imposanten Kirchen.
An der Marienkirche wirkten die Reformatoren Friedrich Myconius und Johann Wildenauer, genannt Egranus, aber auch der radikale Prediger Thomas Müntzer, der auf Empfehlung Luthers 1520/21 nach Zwickau kam. Bald behaupteten sich jedoch die gemäßigten reformatorischen Kräfte, worin sie von Luther in mehreren Predigten bestärkt wurden.
Zwickau bietet aber noch weitere Kulturtraditionen. Als Geburtsstadt des romantischen Komponisten Robert Schumann hat es einen guten Klang nicht nur in der Welt der Musik. Automobilfreunde kommen bei den Namen Horch und Sachsenring ins Schwärmen, Kenner der Architektur schätzen den reichen Bestand an Jugendstil- und Gründerzeit-Bauten.
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 30.11.2016, DH