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Christian Grethlein
Was gilt in der Kirche?
Perikopenrevision als Beitrag zur Kirchenreform
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03145-0
18,80 EUR
Evangelische Christen erhoffen sich von den gottesdienstlichen Schriftlesungen Orientierung und Perspektiven für die Lebensgestaltung. Deshalb kommt ihrer Auswahl und Gestaltung große Bedeutung zu.

Der renommierte Münsteraner Theologe Christian Grethlein legt eine praktisch-theologische Theorie der Schriftlesungen vor, die einen zusammenfassenden Rückblick auf die bisherige Entwicklung und die Analyse gegenwärtiger Veränderungen im Hören biblischer Texte voraussetzt. Die daraus folgenden hermeneutischen Einsichten und bibeldidaktischen Erkenntnisse erweisen eine zentrale Perikopenrevision als problematisch. Denn sie verfehlt den situativen Grundcharakter der Kommunikation des Evangeliums. Demgegenüber empfiehlt Grethlein, die Auswahl der Schriftlesungen als pastorale Aufgabe zu profilieren. Ihre Gestaltung wird durch den personalen Charakter des Vorlesens bestimmt.
Leseprobe
Band 27 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
http://www.velkd.de/gottesdienst/perikopenrevision.php

Die Perikopenrevision kommt, aber moderat
Fast 40 Jahre nach der letzten Überarbeitung haben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Union Evangelischer Kirchen (UEK) und die VELKD beschlossen, die Perikopenordnung behutsam weiterzuentwickeln. So soll der Anteil alttestamentlicher Texte etwa verdoppelt werden. Insgesamt wird mehr Abwechslung gewünscht, was biblische Bücher, aber auch Textgattungen und Themen angeht. Auch die Wochensprüche und Wochenlieder werden in die Revision einbezogen. Alle Texte sollen sich nach dem Konsonanzprinzip möglichst gut in den „Klang-Raum“ (K. Raschzok) eines Sonn- oder Feiertags einfügen. Nach zwei Vortests wurde im Kirchenjahr 2014/2015 ein Entwurf zur Neuordnung geprüft.

Erprobung – Auswertung – Weiterarbeit
An der Erprobung der überarbeiteten Reihen konnten sich alle Interessierten beteiligen, indem sie zu einzelnen Sonntagen sowie zum Gesamtentwurf online Stellung nahmen. Probelektionare mit Hintergrundinformationen und den neuen Text- und Liedvorschlägen waren über die Landeskirchen verteilt worden. Der Entwurf  (NICHT die im November 2017 beschlossene Neurdnung!) kann immer noch als PDF-Datei hier heruntergeladen werden. Die Phase der Rückmeldungen ist seit längerer Zeit abgeschlossen. Mittlerweile wurde der Entwurf auf der Basis der Stellungnahmen und landeskirchlichen Voten überarbeitet.

Geplant: Neustart am 1. Advent 2018 mit Reihe I

Im Herbst 2017 werden die kirchenleitenden Gremien über die weiterbearbeitete Fassung beraten und endgültig beschließen. Am 1. Advent 2018 soll EKD-weit mit einem neuen Lektionar, einem neuen Perikopenbuch, neuen Wochenliedsammlungen und neuen Predigthilfen gestartet werden.
Die Predigttexte werden im Kirchenjahr 2018/2019 der Reihe I der neuen Ordnung folgen.

Hintergrund
Die aktuelle Perikopenordnung gilt seit 1978. Sie hat eine hohe Dignität, auch weil sie Traditionen bewahrt, die bis in die Reformationszeit, teilweise sogar bis ins frühe Mittelalter zurückreichen. Wie tief sie im kirchlichen Leben verwurzelt ist, zeigt eine breit angelegte empirische Studie der Theologischen Fakultät Leipzig aus dem Jahr 2010, bei der Haupt- und Ehrenamtliche zur Perikopenordnung befragt wurden. Die Ergebnisse belegen einerseits deren erstaunlich hohe Bindungskraft. Fast zwei Drittel der Nutzer folgt den vorgegebenen Texten immer, nur 3 Prozent selten oder nie. Andererseits hält die überwiegende Mehrheit der Befragten keine umfassende Überarbeitung, sondern lediglich einige Verbesserungen für nötig. Fazit der Autoren der Studie: „Die Perikopenordnung gibt Verlässlichkeit und Sicherheit, was nicht bedeutet, dass die derzeitige Ordnung nicht an verschiedenen Stellen verändert werden kann – und aus Sicht vieler Befragter auch sollte“.

In ihrem Geleitwort schreiben die leitenden Geistlichen von EKD, UEK und VELKD: „Der Impuls zur Veränderung und die Treue zu Bewährtem stehen bei der jetzigen Revision in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Wir hoffen auf eine breite Beteiligung am Stellungnahmeverfahren und auf intensive Diskussionen.“

Die Geschäftsführung für die Perikopenrevision wird seit März 2017 von Oberkirchenrat Dr. Martin Evang (UEK) wahrgenommen.

Folgendes Material zur Perikopenrevision steht nachfolgend zum Download bereit: 

Entwurf zur Erprobung
- Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen (2014)
 
Powerpointpräsentation
... zur Einführung in die Perikopenrevision
Wochenpsalmen im Entwurf
- Diese Ausgabe des Perikopenbuches enthält die Wochenpsalmen auf 93 Seiten als handliches Nachschlagewerk.
 
 
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 21.06.2018, DH