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Religion, Theologie und Naturwissenschaft / Religion, Theology, and Natural Science (RThN), Vandenhoeck & Ruprecht
Herausgegeben von Antje Jackelén (Chicago), Gebhard Löhr (Göttingen), Ted Peters (Berkely) und Nicolas A. Rupke (Göttingen).
Das Verhältnis von Religion und Naturwissenschaft ist einer der wichtigsten Brennpunkte in heutigen weltanschaulichen Debatten. Auch in den nichtchristlichen Religionen wird dieses Problem diskutiert. Gerade die neuesten wissenschaftlichen Entdeckungen in Physik, Astrophysik, Biologie, Gehirn- und Geistforschung machen es erforderlich, die Beziehung zwischen Wissenschaft und Glauben neu zu bedenken. Dabei werden auch klassische Texte großer Naturwissenschaftler neu interpretiert und eröffnen überraschende Einsichten in ihren Glauben.
Diese Reihe soll aktuelle Beiträge aus Theologie, Religion und den Naturwissenschaften zum wissenschaftlichen Weltbild enthalten. Führende internationale Autoren aus diesen Gebieten wurden zur Mitarbeit gewonnen.
zur Seite Schöpfung / Evolution
Es erscheinen Bücher in deutscher und in englischer Sprache sowie Übersetzungen. Bei Abnahme der Reihe
10 % Nachlass.
978-3-525-57046-3 Band 30
Markus Mühling
Resonanzen: Neurobiologie, Evolution und Theologie

Vandenhoeck & Ruprecht, 2016, 291 Seiten, gebunden,
978-3-525-57046-3
80,00 EUR Warenkorb
Evolutionäre Nischenkonstruktion, das ökologische Gehirn und narrativ-relationale Theologie
Markus Mühling stellt die These auf, dass das dreieinige Leben keine Ausnahme, sondern die Bedingung der Möglichkeit der Ontologie darstellt. Unter Zuhilfenahme erkenntnistheoretischer Überlegungen entwirft er so seine Theorie der Offenbarung als Wahrnehmung. Zudem macht Mühling deutlich, dass die Theologie gut daran tut, naturwissenschaftliche Theorien zur Beantwortung ihrer drängendsten Fragen zu berücksichtigen. Denn wie sich zeigt, lassen sich theologische Probleme unter Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Fragestellungen und Erkenntnisse besser lösen. Gleichsam weist Mühling darauf hin, dass auch die Naturwissenschaften etwas von der Theologie lernen können.
  Band 29 englischsprachige Ausgabe von Band 30
Band 28:
Katharina Peetz
Der Dawkins-Diskurs in Theologie, Philosophie und Naturwissenschaften

Vandenhoeck & Ruprecht, 2013, 335 Seiten, gebunden
978-3-525-57026-5

75,00 EUR
Der Biologe Richard Dawkins, Autor des Bestsellers Der Gotteswahn, ist einer der populärsten Religionskritiker der Gegenwart. Gott existiert nach Dawkins „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ nicht. Mit seinen religionskritischen Argumenten fordert Dawkins die Theologie heraus, über die prinzipielle Wahrheitsfähigkeit der Aussage von Gott als Schöpfer und die genuine Aufgabe einer rationalen Verantwortung des Glaubens nachzudenken. Maria Peetz führt mit dem Dawkins-Diskurs mitten hinein in die Kontroversen um Theologie und Naturwissenschaften und macht deutlich, dass von einem Dialog mehr profitiert werden kann als von Konfrontation oder Abgrenzung.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Band 27
Günter Rager
Grundzüge einer modernen Anthropologie

Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 360 Seiten, gebunden,
978-3-525-57024-1

40,00 EUR
Von Beginn menschlicher Reflexion war die Frage, was der Mensch seinem Wesen nach sei und welche Stellung er im Kosmos einnehme, von zentraler Bedeutung, denn schließlich wird in ihr das Selbstverständnis des Menschen thematisiert. Dabei wird die Komplexität der Fragestellung deutlich, da auch nur der Versuch, diese zu beantworten, zahlreiche andere Erkenntnisse und Erfahrungsgebiete voraussetzt und somit auch immer von kulturellen Komponenten abhängt. Dabei spielen zwei Aspekte in der Deutung des Menschen eine wichtige Rolle: Zum einen erarbeiteten die modernen Naturwissenschaften zahlreiche Erkenntnisse, die für das Selbstverständnis des Menschen höchst relevant sind. Zum anderen bilden weiterführende Sinndeutungen, wie sie in religiösen Systemen durchgeführt werden, eine anthropologische Grundoption. Im Ausgang an die radikalisierte Moderne wurde deutlich, dass sowohl die Interpretation naturwissenschaftlicher Erkenntnisse als auch die religiösen Deutungen an kontingente Voraussetzungen geknüpft sind, die eine Pluralität von anthropologischen Bestimmungen nach sich ziehen. Möchte man diese Vielfalt nicht unverbunden nebeneinander stehen lassen, können diese Bestimmungen im Licht der unumgänglich von allen Menschen zu leistenden Welt- und Lebensorientierung nur in einer philosophischen Analyse vernünftig aufeinander bezogen werden, wodurch mögliche Horizonte und Grenzen des anthropologischen Unternehmens deutlich werden.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Band 26
Volker Wissemann
Johannes Reinke
Leben und Werk eines lutherischen Botanikers
Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 160 Seiten, 23 Abbildungen, gebunden,
978-3-525-57020-3

85,00 EUR
Längst ist es nicht mehr »normal« für die Masse der heutigen Naturwissenschaftler, in ihrem Leben eine Einheit von Wissenschaft und Religion zu erlangen. Immer mehr entzaubert der alltägliche Wissenschaftsbetrieb die Geheimnisse des Lebens, Wissenschaft und Glaube stehen im Konflikt. Dabei entbindet Religiosität den Naturwissenschaftler nicht von der Pflicht und der inneren Unruhe, ungeklärten Fragen auf den Grund zu gehen. Religiosität macht nicht lebenssatt und selbstzufrieden, liefert aber unter Umständen einen Erklärungsansatz für Phänomene, für die Atheisten vielleicht ein Ignorabimus konstatieren, im besten Fall ein Ignoramus. Die Summe der Lebenserfahrungen, ihre Verbindungen mit Gelesenem, Gelerntem, Vermitteltem, eingebettet in einen kulturellen Kontext prägen die Weltanschauung eines Menschen. Jeder Mensch besitzt eine Weltanschauung, nicht für alle ist sie jedoch gleich präsent und reflektiert. Volker Wissemann untersucht die Weltanschauung des deutschen Botanikers, Ordinarius an der Georgia Augusta Göttingen und der Christiana Albertina Kiel, Schriftstellers, Politikers, Philosophen und Lutheraners Johannes Reinke (1849-1931), der unter dem Eindruck von Charles Darwin und Ernst Haeckel in fast zahllosen Büchern und Artikeln die Einheit von Naturwissenschaft und Religion nahezu mosaisch predigte, eine Weltanschauung, in der Botanik Gottesdienst und Broterwerb zugleich ist. In der gegenwärtigen Situation, in der das Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion, der Akzeptanz eines persönlichen Gottes gegenüber eines beliebigen Gottesbegriffs Gegenstand erbitterter und diametraler Gegensätze ist, zeigt Reinkes Biografie in einem besonderen Maße ein Leben, in dem ein Gottesbekenntnis eines modernen Naturforschers sinnvoll und im Wortsinn »selbstbewusst« möglich ist.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Band 25
Christina Aus der Au
Im Horizont der Anrede
Das theologische Menschenbild und seine Herausforderung durch die Neurowissenschaften
Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 277 Seiten, 23 Abbildungen, gebunden,
978-3-525-57019-7

80,00 EUR
Zuschauender Beobachter – teilnehmendes Ich – Angeredeter Gottes: Wer ist der Mensch?
Die Neurowissenschaften verkündigen ein neues Menschenbild: Wir sind keine selbstbewussten Wesen mit Körper und Geist, für unser Denken und Handeln verantwortlich und von einem Gott erschaffen und geliebt, sondern biologische Egomaschinen ohne unsterbliche Seelen.
Aus philosophischer und theologischer Sicht wird dagegen argumentiert, dass sich das subjektive Erleben von Handlungsfreiheit, Verantwortlichkeit und Gläubigkeit nicht befriedigend mit dem Verweis auf die kausal verursachte Aktivität von Neuronen in einer bestimmten Hirnregion erklären lasse. Zwischen der Perspektive einer beobachtenden Neurowissenschaft und derjenigen des teilnehmenden Subjekts müsse grundsätzlich unterschieden werden.
Zuschauende Beobachterin und teilnehmendes Ich sind allerdings Idealtypen. Zudem verschränken sie sich in der theologischen Reflexion. Dort geht es nicht um den subjektiv eigenen Glauben, sondern um die Reflexion darüber – und dennoch ist das theologische Verstehen daran gebunden, dass Gott als etwas gedacht werden muss, das der Perspektive der bloßen Beschreibung unzugänglich bleibt.
Christina Aus der Au schlägt deswegen eine spezifisch theologische Perspektive vor, in der sich der Mensch als Angeredeter Gottes versteht und dieses reflektierte Selbstverständnis in sein theologisches Reden und Denken über den Menschen eingehen lässt. In der Auseinandersetzung mit den Neurowissenschaften ermöglicht dies die kritische Reflexion der Ansprüche einer naturwissenschaftlichen Perspektive der Beschreibung und die ebenso kritische Selbstreflexion des Anspruchs theologischer Aussagen.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
978-3-525-57017-3 Band 24:
Anna Ijjas
Der Alte mit dem Würfel
Ein Beitrag zur Metaphysik der Quantenmechanik
Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 223 Seiten, gebunden
978-3-525-57017-3
60,00 EUR Warenkorb
Ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der Münchener Universitätsgesellschaft, Verein der Freunde und Förderer der Universität München e.V. 2011 und mit dem Forschungspreis der European Society for the Study of Science and Theology 2012.
Es gibt kaum ein metaphysisches Problem, das nicht unter Berufung auf die Quantenmechanik gelöst wurde – angeblich jedenfalls. Dies ist auf den ersten Blick überraschend, denn bei der Quantenmechanik handelt es sich um eine physikalische Theorie. Das Ziel der Quanten-Metaphysik besteht aber in der Regel darin, weltanschauliche Positionen empirisch zu stützen. Dabei versucht man zu zeigen, dass bestimmte metaphysische Hypothesen seitens der Physik bestätigt, begründet, nahe gelegt oder anderweitig favorisiert seien. Anna Ijjas hinterfragt die gängige Praxis und stellt ein alternatives Modell vor, um Quantenmechanik und Metaphysik miteinander zu verbinden. Ihre Arbeit bewegt sich somit thematisch und methodisch an der Schnittstelle von Physik und Metaphysik bzw. Naturphilosophie.
In einem methodologisch-wissenschaftstheoretischen Vorspann beschäftigt sich Anna Ijjas mit dem sogenannten Problem der Interpretation. Sie entwickelt ein neues Interpretationsmodell, das den weiteren Verlauf der Untersuchung bestimmt. Im folgenden Teil skizziert sie die physikalischen Grundlagen und wendet sich prominenten Interpretationsversuchen zu. Anschließend setzt sie sich mit klassischen philosophischen Themen auseinander. Zuletzt untersucht sie die anthropologischen Konsequenzen dieser Themenfelder. Behandelt werden das Problem der Willensfreiheit, die Relation des menschlichen Bewusstseins zum Gehirn und die Frage nach Gottes Wirken in der Welt.
Anna Ijjas entwickelt neue Ansätze, indem sie die Unzulänglichkeit gängiger Deutungsversuche aufzeigt, mit dem Ziel, auf diese Weise zum Denken und zum Gespräch anzuregen.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
978-3-525-56989-4 Band 23
Markus Mühling
Einstein und die Religion
Das Wechselverhältnis zwischen religiös-weltanschaulichen Gehalten und naturwissenschaftlicher Theoriebildung Albert Einsteins in seiner Entwicklung

Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 384 Seiten, gebunden,
978-3-525-56989-4

60,00 EUR
Einsteins religiös-weltanschauliche Überzeugungen haben seine naturwissenschaftliche Arbeit maßgeblich mitbestimmt und erst ermöglicht. Markus Mühling untersucht das Wechselverhältnis zwischen religiös-weltanschaulichen Gehalten und naturwissenschaftlicher Theoriebildung Albert Einsteins erstmals in umfassender, historisch-kritischer Darstellungsweise. Die religiös-weltanschaulichen Überzeugungen Einsteins lassen sich so in ihrer Entwicklung in einem neuen Licht erkennen.
Besonderes Augenmerk kommt philosophisch-theologischen Einflüssen Einsteins von seiner Jugendzeit bis zum Abschluss der Allgemeinen Relativitätstheorie zu. Die historisch-kritische Darstellung dieses Wechselverhältnisses wird ergänzt durch eine systematische Darstellung des Wirklichkeitsverständnisses Einsteins sowie um Überlegungen der funktionalen Bestimmung zwischen religiös-weltanschaulichen Überzeugungen und naturwissenschaftlicher Arbeit.
Es zeigt sich, dass bisher angenommene weltanschauliche Einflüsse auf Einsteins Arbeit neu bewertet werden müssen. Beispielsweise wurde die Rolle Spinozas weit überschätzt, die Humes und Schopenhauers wurde umgekehrt weit unterschätzt. Mühling nimmt auch eine Neubewertung der Sichtweise der Quantentheorie in Einsteins Denken vor.
Für Theologen, Physiker und Philosophen, die am interdisziplinären Dialog interessiert sind, leistet dieses Buch einen unumgänglichen Beitrag, indem es die Erforschung des Wirklichkeitsverständnisses Einsteins auf ein neues Niveau stellt und Voraussetzungen für einen zukünftigen Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaft öffnet.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
978-3-525-56957-3 Band 22
Patrick Becker
Zukunftsperspektiven im theologisch-naturwissenschaftlichen Dialog

Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, gebunden,
978-3-525-56957-3

140,00 EUR
Das Weltbild unserer Zeit ist von den Naturwissenschaften geprägt. Sie stellen drängende Fragen, die den Kern theologischer Aussagen berühren: Stellt Gott lediglich eine vom Gehirn erzeugte Illusion dar? Sind Religionen rein innerweltlich als soziologische oder psychologische Phänomene erklärbar? Kann beim Menschen noch von echter Willensfreiheit gesprochen werden?
Mit dem Band wird ein Blick in die Zukunft sowohl der naturwissenschaftlichen Entwicklung als auch des theologischen Umgangs mit den Ergebnissen der Naturwissenschaften unternommen.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
978-3-525-56942-9 Band 21
Marita Hübner
Jean Andrè Deluc (1727-1817)
Protestantische Kultur und moderne Naturforschung
Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 355 Seiten, gebunden,
978-3-525-56942-9
120,00 EUR
In Delucs Forschung spiegeln sich genuin protestantische Werte ebenso wie politische Gegensätze im revolutionären Europa. Im Zentrum eines Netzwerks von Naturforschern, Theologen und Literaten profilierte sich Deluc als Verfechter inner christlicher Toleranz und zunehmend als Gegner der Aufklärung. Marita Hübners Deluc-Biografie zeichnet das Profil eines Calvinisten, der Modernisierungen kritisch gegenüberstand und doch bis ins hohe Alter führend an der Entwicklung von Technologie und Naturforschung beteiligt war.
Dr. theol. Marita Hübner ist Postdoc am Office for the History of Science and Technology (OHST) an der University of California Berkeley.
978-3-525-56940-5 Band 20
Pascal Boyer
The Fracture Of An Illusion

Science And The Dissolution Of Religion
Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 120 Seiten, gebunden, 978-3-525-56940-5

45,00 EUR 
Für Pascal Boyer ist die Religion eine Illusion. Der international renommierte Evolutionsbiologe und Ethnologe vertritt die These, dass die menschlichen Antriebe uns mit der Basis einer intuitiven Theorie des Geistes versehen, die unsere sozialen Beziehungen, Moral und religiösen Glauben steuert. Boyer argumentiert, dass diese angeborenen mentalen Systeme den Menschen zu bestimmten kulturellen Formen, zu denen er den Glauben an übernatürliche Wesen zählt, disponieren. Religionen deutet er als ein hilfreiches Konstrukt des menschlichen Geistes, das dem Menschen in einer spezifischen Lebenssituation Überlebensvorteile verschafft.
Pascal Boyer, PhD, ist Henry Luce Professor of Individual and Collective Memory an der Washington University in St. Louis, Missouri. Er ist Psychologe, Anthropologe und Religionsphilosoph und hat Forschungsstellen an verschiedenen Universitäten weltweit.
Band 19
Martin Neukamm
Evolution im Fadenkreuz des Kreationismus
Darwins religiöse Gegner und ihre Argumentation
Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 400 Seiten, gebunden,
978-3-525-56941-2

65,00 EUR
Vor allem in den USA, aber auch in Europa verstärken sich die Angriffe der so genannten Kreationisten auf die Evolutionstheorie, seit einigen jahren auch im Gewand der Theorie vom »Intelligent Design«. Dieser Sammelband setzt sich mit den evolutionskritischen Argumenten der deutschen Kreationisten und des Intelligent Designs auseinander.
Mit Beiträgen von Christina Aus der Au, Andreas Beyer, Hans­Jörg Hemminger, Thomas Junker, Peter Michael Kaiser, Martin Neukamm, Stefan Schneckenburger und Johannes Sikorski.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Dipl.-Ing. Martin Neukamm ist Chemie-Ingenieur an der TU München und Geschäftsfüh­rer der AG Evolutionsbiologie im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland.
zur Seite Schöpfung / Evolution
978-3-525-56982-5 Band 18
Patrick Becker
In der Bewusstseinsfalle?

Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 277 Seiten, gebunden,
978-3-525-56982-5
55,00 Warenkorb
Stellen die Naturwissenschaften unser heutiges Menschenbild in Frage? Wie kann die Willensfreiheit, ja sogar die Menschenwürde aufrechterhalten werden, wenn die Neurowissenschaften dazu ansetzen, das Gehirn des Menschen lückenlos zu erklären? Mit seinem Buch unternimmt Patrick Becker den Versuch, das christliche Menschenbild mit den naturwissenschaftlichen Ergebnissen zu versöhnen. Er fragt, ob sie unausweichlich zu dem Ergebnis führen, dass der Mensch nicht mehr als eine komplexe Maschine ist. Dazu nimmt er die naturwissenschaftlichen Befunde und ihre prominentesten Vertreter wie Gerhard Roth und Wolf Singer unter die Lupe. Er betrachtet die inzwischen über 2.000-jährige philosophische Debatte und stellt das unsere Kultur prägende christliche Menschenbild dar. Er votiert für ein inzwischen über 100 Jahre altes philosophisches Konzept, das der Emergenz. Es will das Bewusstsein in seiner qualitativen Besonderheit auf einer natürlichen Basis erklären. Die große bisherige Schwäche von Emergenz, die Frage der kausalen Wirksamkeit, beantwortet Patrick Becker unter Hinweis auf die von Quantenphysikern festgestellte Möglichkeit von mentaler Verursachung.
978-3-525-56988-7 Band 17:
James W. Haag
Emergent Freedom
Naturalizing Free Will
Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, 247 Seiten, gebunden,
978-3-525-56988-7
75,00 EUR 
Die Emergenztheorie als metaphysische Option zwischen reduktivem Physikalismus und Substanzdualismus betrachtet die Willensfreiheit als von der Wahrnehmung her ausgewogen und als empirisch akkurat. In der Ausdehnung der Überlegungen zu Kausalität und Prozessontologie schafft sie einen neuen Zugang zu dem uralten Konzept der menschlichen Willensfreiheit. Im Hintergrund der Studie steht Philip Hefners Modell des geschaffenen Co-Geschöpfes, das gleichzeitig begrenzt und frei ist.
Haag verwirft zeitgenössische Modelle zur Willensfreiheit und schlägt die Emergenztheorie als schlüssigen und haltbaren Ausgangspunkt vor, von dem aus die Willensfreiheit zu begutachten ist. Damit verschiebt sich die Perspektive von einer substanzhaften zu einer prozessbasierten Ontologie.
Mit einem Vorwort von Terrence Deacon.
978-3-525-56985-6 Band 16:
Philip Clayton
Emergenz und Bewusstsein
Evolutionärer Prozess und die Grenzen des Naturalismus
Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, 272 Seiten, gebunden,
978-3-525-56985-6
75,00 EUR
Wie Menschen die Welt und ihren Platz in ihr verstehen, ist nicht zuletzt für die Menschen selbst von Bedeutung. Einige von uns sind Physikalisten, die glauben, dass jedes Ding, das existiert, eine physikalische Einheit darstellt, zusammengesetzt aus und daher letztlich erklärbar mithilfe von Gesetzen, Partikeln und Energien der Mikrophysik. Andere sind eher Dualisten, die meinen, dass zumindest Menschen, vielleicht aber auch andere Organismen, sowohl aus diesen physikalischen als auch aus nichtphysikalischen Komponenten wie Seele, Selbst oder Geist bestehen. Das Buch zeigt, dass die Emergenztheorie eine dritte Möglichkeit in der laufenden Debatte darstellt, und zwar eine, die den anderen beiden vorzuziehen ist.
Die Hauptthese der Emergenztheorie legt nahe, dass Bewusstsein oder das, was wir Verstand nennen, aus komplexen biologischen Systemen hervorgeht und von ihnen abhängig ist. Bewusstsein ist jedoch nicht die einzige zutage tretende Ebene; in bestimmter Hinsicht ist es lediglich ein einziger Schritt in einer langen Reihe von Schritten, die den evolutionären Prozess konstituieren. Es mag eine besonders interessante und komplexe Ebene sein, die immerhin das gesamte intellektuelle, kulturelle, künstlerische und religiöse Leben der Menschheit mit einschließt, da für uns als handelnde Menschen das Bewusstsein – sowohl in seinen privaten, ganz persönlichen Äußerungsformen, als auch in denen der gesamten Gesellschaft – letztlich sehr bedeutsam ist.
Ergebnis der vorliegenden Untersuchung der Emergenz ist ein tieferes Verständnis der Stärken dieses derzeit vielfach beachteten Konzepts; sie will aber auch zum Verständnis der Kritik beitragen, der dieses Konzept leicht anheim fallen kann. Am Schluss soll gezeigt werden, dass Emergenz ein neues und ertragreiches Paradigma zur Interpretation einer breiten Vielfalt von Phänomenen bietet, die sich von der Physik bis zum Bewusstsein – und vielleicht sogar darüber hinaus – erstrecken.
978-3-525-56987-0 Band 15:
Paul D. Numrich
The Boundaries of Knowledge in Buddhism, Christianity, and Science
Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, 240 Seiten, gebunden,
978-3-525-56987-0
70,00 EUR
Was wissen wir über die Realität? Was können wir überhaupt wissen?
Dieser Frage gehen die im vorliegenden Band versammelten Aufsätze aus Religion (speziell aus Buddhismus und Christentum) und Naturwissenschaft nach. Anstatt sich in theoretischen Konstrukten und dogmatischen Diskussionen zu verlieren, konzentrieren sich die Beiträger auf die philosophischen Themen, die die Welt umspannen. Wie gehen Buddhismus, Christentum und Naturwissenschaft mit den Grenzen um zwischen dem, was der Mensch wissen können und dem, was er nicht wissen kann? Wie definiert sich das, was sich nicht wissen lässt? Wie verhält sich das Unwissen zu dem menschlichen Streben, seine ihn umgebende Wirklichkeit in aller Fülle zu begreifen?
Naturwissenschaftler und Religionsvertreter diskutieren diese Fragen und versuchen, die jeweils andere Seite des Verständnisses von Realität in ihren Ansatz zu integrieren. Dadurch wird ein fruchtbarer Boden für den Dialog zwischen Naturwissenschaft und Religion geschaffen, der es ermöglicht, gemeinsam über die Grenzen des Verstehens nachzudenken.
978-3-525-56963-4 Band 14:
Tobias Müller
Ich denke also bin ich Ich?
Das Selbst zwischen Neurobiologie, Philosophie und Religion
Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 250 Seiten, gebunden,
978-3-525-56963-4

50,00 EUR
In den letzten Jahren förderten die Ergebnisse der Neurowissenschaften in einem atemberaubenden Tempo neue Erkenntnisse zutage, die für das Verständnis des Bewusstseins von großer Tragweite zu sein scheinen. Allerdings ist die entscheidende und sehr unterschiedlich beantwortete Frage, wie weit die Konsequenzen der neurobiologischen Ergebnisse auch für die Konzeption einer Bewusstseinstheorie und damit gleichzeitig für das Selbstverständnis des Menschen reichen. Der vorliegende Band möchte die verschiedenen Bestimmungen des Bewusstseins interdisziplinär beleuchten und ihre philosophischen Interpretationen kritisch diskutieren.
Mit Beiträgen von Philip Clayton, Thomas Görnitz, Hans Goller, Hans-Dieter Mutschler, Louise Röska-Hardy, Wolf Singer, Michael von Brück, Jürgen Habermas, Tobias Müller, Klaus Müller, Günter Rager
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
  Band 13 englischsprachige Ausgabe von Band 10
978-3-525-56983-2 Band 12:
Achtner, Wolfgang
Vom Erkennen zum Handeln
Die Dynamisierung von Mensch und Natur im ausgehenden Mittelalter als Voraussetzung für die Entstehung naturwissenschaftlicher Rationalität
Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, 470 Seiten, gebunden,
978-3-525-56983-2
100,00 EUR
Die Dynamik der Naturwissenschaft und ihre geisteswissenschaftlichen Wurzeln stößt die Frage nach dem Selbstverständnis des Menschen und seiner Stellung und Bedeutung im Kosmos erneut an.
Wolfgang Achtner untersucht die Wandlungen im Gottesbild, der Anthropologie, der Ethik und dem Naturverständnis von Thomas von Aquin über Wilhelm von Ockham bis hin zu den Physiker-Theologen des 14. Jahrhunderts. Dabei spielt für die Gotteslehre wie die Anthropologie die Ablösung von der Vernunftbetonung hin zur Willensbetonung die entscheidende Rolle. Auf diese Weise erscheint auch der Nominalismus des 14. Jahrhunderts in einem neuen Licht. Die aufbrechende Handlungsorientierung ist die zentrale Voraussetzung für die Entstehung naturwissenschaftlicher Rationalität und situationsbezogener Ethik.
Dr. theol. habil. Wolfgang Achtner ist Hochschulpfarrer an der Justus Liebig Universität Gießen und Direktor des Transscientia Instituts für interdisziplinäre Wissenschaftsentwicklung.
978-3-525-56984-9 Band 11
Müller, Helmut A.
Evolution: Woher und Wohin
Antworten aus Religion, Natur- und Geisteswissenschaften
Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, 264 Seiten, gebunden, 978-3-525-56984-9
55,00 EUR
Sobald sich der Mensch seiner selbst bewusst wird, will er wissen, wer er ist, wo er herkommt und was nach ihm sein wird. Antwort findet er in den Natur- und Geisteswissenschaften und in der Religion. Fachleute aus Natur- und Geisteswissenschaften diskutieren über den Fragehorizont heutiger Menschen, der sich weit über die in den Schöpfungsmythen erkennbaren ersten Ansätze ordnender und zählender Welterklärung hinaus entwickelt hat. Erforscht werden heute die Ränder des erkennbaren Universums ebenso wie die Übergangsfelder von der unbelebten zur belebten Materie und die Bedingungen der Evolution des Erkennens.
Pfarrer Helmut A. Müller ist Leiter des Evangelischen Bildungszentrums Hospitalhof in Stuttgart.
978-3-525-56981-8 Band 10
Clayton, Philip D.
Die Frage nach der Freiheit
Die Emergenz des Geistes in der Welt
Vandenhoeck & Ruprecht, 2007,
978-3-525-56981-8
35,00 
Erzwingen die Fortschritte der Neurowissenschaften die Verabschiedung oder die radikale Revision bisheriger fundamentaler philosophischer und theologischer Überzeugungen in Bezug auf die Freiheit und die Verantwortlichkeit des Menschen? Implizieren diese Forschungsergebnisse einen strengen Determinismus, oder wäre darin eine Fehlinterpretation empirischer Daten zu sehen? Worin kann der Beitrag der modernen Theologie zu dieser Diskussion bestehen, sofern sie die affektive Grundlage des religiösen Glaubens thematisiert? Im Rahmen der ersten Staffel der Frankfurt Templeton Lectures zu dem Thema »Beherrscht die Materie den Geist? Neurowissenschaften und Willensfreiheit« hat Philip D. Clayton im Sommersemester 2006 sechs Vorlesungen gehalten, deren Manuskripte jetzt überarbeitet in Buchform vorliegen.
978-3-525-56980-1 Band 9
Runehov, Anne L. C.
Sacred or Neural
The Potential of Neuroscience to Explain Religious Experience
Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 264 Seiten, Gebunden
978-3-525-56980-1
55,00
Es beginnt schon mit der Definition: Was ist ein religiöses Erlebnis? Was lediglich der Kurzschluss synaptischer Verbindungen in unserem Gehirn? Wo verläuft die Grenze? Welche Erlebnisse dürften als »göttlich«, welche als rein neuronal gelten?
Auf den Spuren Michael Persingers, Andrew Newbergs und Eugene d’Aquilis geht die Autorin der Frage nach, ob und zu welchem Grad Neurowissenschaftler religiöse Erlebnisse überhaupt erklären können. Sie grenzt den Begriff »religiöses Erlebnis« definitorisch ab und entwickelt verschiedene Kriterien zur Beurteilung naturwissenschaftlicher Forschung, speziell zur Einschätzung der Güte stark reduktionistischer Untersuchungen. Runehov kommt zu dem Ergebnis, dass die Perspektiven nicht ausschließlich zu denken sind, sondern einander fruchtbar ergänzen können. Das birgt großes Potential für interdisziplinäre Forschung und Dialog, bei dem nicht von »sacred or neural«, sondern »sacred and neural« geredet werden müsste.
978-3-525-56979-5 Band 8
Peters, Ted
The Evolution of Evil
Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 390 Seiten, Gebunden,
978-3-525-56979-5
40,00
Überleben ist seit Darwin das Überleben des Stärkeren. Der Kampf um biologische Nischen und einen leistungsstarken Genpool ist brutal und leidvoll. Ist die Entstehung von Leben ohne Gewalt und Leid gar nicht möglich? Legen die evolutionären Eckdaten, vom survival of the fittest (Darwin) bis zur neodarwinistischen Rede vom egoistischen Gen (Dawkins), sogar nahe, dass der Mensch von Natur aus zur Gewalt bestimmt ist? Was bedeutete das für die Lehre vom Schöpfer Gott? Wie passt der zuweilen brutale Kampf ums Überleben zu Gottes guter, sinnvoller Schöpfung? Die Beiträger stellen sich den brennenden Fragen. Auf der Basis seiner naturwissenschaftlichen, historischen, philosophischen und theologischen Elemente nähern die sich dem Problem des Bösen und entwicklen einen neuen Ansatz zur Theodizee.
978-3-525-56978-8 Band 7
Peters, Ted
Anticipating Omega
Science, faith and Our Ultimate Future
Vandenhoeck & Ruprecht, 208 Seiten, Gebunden,
3-525-56978-5
978-3-525-56978-8
20,00
Ted Peters schreibt eine Ontologie der Zukunft. In Anlehnung an Jürgen Moltmann und Wolfhart Pannenberg und der Theologie der Hoffnung fragt der Autor, wie sich die Theologie von den letzten Dingen zu unserer Realität verhält und entdeckt, dass der Dialog mit den Naturwissenschaften, speziell der Physik, der Evolutionsbiologie, der Genetik und der Technologie die theologischen Entwürfe und Lehren zur Eschatologie enorm bereichern kann.
Dabei formuliert Peters eine Theorie, mit der er sich gedanklich ins Omega, in das Eschaton, hineinbewegt. Er setzt sich dabei mit einer Zukunft auseinander, die in Christus angebrochen ist, die wir aber nur antizipieren können. Die neun Thesen, die sich wie ein Leitfaden durch das Buch ziehen, stellen den Versuch dar, die Welt heute im Licht von morgen zu verstehen.
978-3-525-56977-1 Band 6
Huyssteen, Wentzel van
Alone in the World?
Human Uniqueness in Science and Theology ( Gifford Lectures)
416 Seiten, Gebunden,
3-525-56977-7
978-3-525-56977-1
10,00
Ausgezeichnet mit dem 2007 erstmals verliehenen Andrew Murray-Desmond Tutu Prize
Vorlesungen im Rahmen der renommierten Gifford Lectures halten zu dürfen, gilt als eine der größten Auszeichnungen unter Geisteswissenschaftlern. Die im Frühjahr 2004 in Edinburgh gehaltenen Vorlesungen von J. Wentzel van Huyssteen liegen nun in Buchform vor. Van Huyssteen tritt mit seinen theologisch anthropologischen Fragen zur Einzigartigkeit des Menschen und was den Menschen überhaupt ausmacht, in den Dialog mit der Paläoanthropologie ein. Er schreitet einzelne Charakteristika des Menschen ab, z.B. Sprache, Kognition, Bewusstsein, Vorstellungsvermögen, Vernunftbegabung, und stellt sie in den größeren Kontext anderer Spezies und früheren Hominidenformen. Dabei fragt er sich, wie sich die Me
  Band 5
Ted Peters, Gaymon Bennett, Phee Seng Kang
Brücken bauen: Naturwissenschaft und Religion
310 Seiten, Gebunden,
3-525-56975-0,
978-3-525-56975-7
nicht mehr lieferbar
Die Brücken zwischen Naturwissenschaften und Religionen werden hier von unterschiedlichsten Seiten betreten, wobei der Blick besonders auf die ethischen und allgemein theologischen Herausforderungen gerichtet ist, die aus den Erkenntnissen der Genetik, Neurowissenschaften und Evolutionstheorie erwachsen.
  Band 4
Steinke, Maria
John Polkinghorne - Konsonanz von Naturwissenschaft und Religion
132 Seiten, 2005, Gebunden,
3-525-56976-9
978-3-525-56976-4
nicht mehr lieferbar
In den Paradigmenstreit zwischen Naturwissenschaft und Theologie hat der englische Physiker und Theologe John Polkinghorne einen richtungsweisenden Neuansatz eingebracht. Er bestimmt das Verhältnis von Naturwissenschaft und Theologie als »konsonant« - die Wissenschaften widersprechen sich nicht, sondern ergänzen sich zu einem umfassenderen Wirklichkeitsverständnis, ähnlich verschiedenen Tönen, die zu einem Akkord zusammenklingen. Ausgehend von Polkinghornes Grundintuitionen legt Steinke dessen Theologie- und Naturwissenschaftsverständnis dar und zeigt an konkreten Beispielen, wie Polkinghorne die zunächst so unterschiedlich klingenden Aussagen von Naturwissenschaft und Theologie zusammenbringt.
978-3-525-56972-6 Band 3
Gregorio, Maria A. Di
From Here to Eternity
Ernst Haeckel and Scientific Faith
670 Seiten, Gebunden,
3-525-56972-6
978-3-525-56972-6
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Diese Studie beleuchtet Herkunft, Quellen, Strukturen, Bedeutung und Konsequenzen von Ernst Haecksels Theorien - in englischer Sprache.
Ernst Haeckel (1834–1919) war Mediziner, Zoologe und Naturphilosoph. Zu Lebzeiten war er weltweit einer der bekanntesten Intellektuellen. Bei den ihm nachfolgenden Generationen geriet er jedoch zu Unrecht weitgehend in Vergessenheit. Über Darwin hinaus erschloss Haeckel die Evolutionstheorie für den deutschen Sprachraum, erweiterte sie und entwickelte daraus sein monistisches Weltbild. Eines seiner Hauptanliegen war es, neueste und fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse an ein breiteres Publikum zu vermitteln. Dies greift Di Gregorio auf und präsentiert, ausgehend von Haeckels Biographie, die Entwicklung seiner Ideen und Lehren in Naturwissenschaft und Religionsphilosophie.
978-3-525-56973-3 Band 2
Müller, Helmut A.
Kosmologie
Fragen nach Evolution und Eschatologie der Welt
232 Seiten, Gebunden,
3-525-56973-4
978-3-525-56973-3
45,00 EUR
Dieser Band beschäftigt sich mit der Herkunft und Zukunft des Kosmos und des irdischen Lebens in naturwissenschaftlicher, philosophischer und theologischer Perspektive.
Dieser Band beschäftigt sich mit der Herkunft und Zukunft des Kosmos und des irdischen Lebens in naturwissenschaftlicher, philosophischer und theologischer Perspektive.
Die Frage nach der Herkunft und Zukunft des Kosmos und des irdischen Lebens gehört zu den ältesten Fragen der Menschheit. Theologie und Naturwissenschaften ringen seit Jahrhunderten um Antworten. In diesem Band präzisieren namhafte Theologen und Naturwissenschaftler die Frage nach der Evolution des Kosmos und des Lebens und erörtern Standardmodelle, Voraussetzungen, Grenzen und mögliche Alternativen. Dabei werden die philosophischen Implikationen und theologischen Konsequenzen für die Rede von Gott als dem Schöpfer der Welt diskutiert. Diese Auseinandersetzung schafft ein solides Fundament für das Gespräch zwischen Naturwissenschaft, Philosophie und Theologie.
978-3-525-56970-2 Band 1
Ian G. Barbour
Wissenschaft und Glaube

Historische und zeitgenössische Aspekte.
Vandenhoeck & Ruprecht 2003, 500 Seiten
3-525-56970-X
978-3-525-56970-2
70,00 EUR
Ausgezeichnet mit dem Templeton Prize for Progress in Religion
Wie kann man heute noch an Gott glauben? Welchen Stellenwert hat die Religion im Zeitalter der Naturwissenschaft? Welcher Gottesbegriff ist mit einer naturwissenschaftlichen Sicht der Welt vereinbar? Durch Jahrhunderte gab die christliche Überlieferung das Weltbild vor und bestimmte die Grenzen der Wissenschaft. Seit der Aufklärung hat die Religion für viele Menschen an Einfluss verloren, nicht zuletzt, weil sie im Widerspruch zu den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaft zu stehen schien.
1989–1991 in der berühmten Vorlesungsreihe Gifford Lectures in Aberdeen als Religion in an Age of Science präsentiert, bestimmt Barbour in diesem Buch den Ort der Religion im Zeitalter der Naturwissenschaft neu.
Am Beispiel von Galilei, Newton, Hume, Kant, Darwin u. a. beschreibt der Theologe und Physiker die Wechselwirkungen zwischen Naturwissenschaft und Religion seit dem 17. Jahrhundert. Der aktuelle Dialog zwischen Naturwissenschaft und Religion und die Diskussion um naturwissenschaftliche Methoden und Theorien sowie deren Bedeutung für die Vorstellung von Gott und von der Natur des Menschen (z.B. Urknalltheorie/Schöpfungsvorstellungen) werden ausführlich dargestellt.
Barbour erarbeitet fünf Herausforderungen des naturwissenschaftlichen Zeitalters für die Religion: die Naturwissenschaft als Methode, das neue Naturverständnis, den neuen theologischen Kontext, den religiösen Pluralismus im Zeitalter der Globalisierung und die Bedrohung der Umwelt. Dabei gelingt es ihm, selbst komplexe Sachverhalte wie z. B. die Quanten- oder die Relativitätstheorie zu erklären und ebenso verständlich wie anschaulich zu theologischen Inhalten wie z. B. der Schöpfungslehre in Beziehung zu setzen.
Übersetzung von Religion and Science, San Francisco 1997.

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 06.03.2016, DH