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| Beiträge zur
Geschichte des alten Mönchtums und des Benediktinertums, BGAM,
Aschendorff Verlag |
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Khrystyna Fostyak Jakob von Paradies (1381-1465) als Theologe
der monastischen Reform Eine Untersuchung seiner beiden
Schriften 'Formula reformandi religiones ab observantia lapsas' und 'De
perfectione religiosorum'. Mit einem Textanhang Aschendorff, 2023,
291 Seiten, Hardcover, 978-3-402-10387-6 51,00 EUR
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Beiträge zur Geschichte des alten Mönchtums und des Benediktinertums
3 Jakob von Paradies, Theologieprofessor, Zisterzienser, und
Kartäusermönch, war ein Erfolgsautor des 15. Jahrhunderts. Seine
Schriften finden sich in zahlreichen Klosterbibliotheken des
Spätmittelalters. Das umfangreiche Werk deckt ein weites
(pastoral-)theologisches Feld ab, aber im Mittelpunkt stehen Schriften,
die sich mit dem Ordensleben befassen. Untrennbar ist sein Name mit der
Reform des monastischen Lebens im 15. Jahrhundert verbunden.
Repräsentanten der Bursfelder Reform erbaten Schriften von ihm, um die
vita religiosa äußerlich und innerlich attraktiv zu machen. Über die
Netzwerke jener Reformklöster verlief auch die Verbreitung seiner Werke.
Anhand der meist nicht sehr langen Texte Jakobs kann man sich ein
lebendiges Bild von den Erwartungen und Inhalten jener Klosterreform
machen.
Die vorliegende Studie, die aus der Dissertation der
Autorin hervorging, schreitet zunächst die biographischen Stationen ab
und führt in das umfangreiche Werk Jakobs von Paradies ein. Danach
werden die monastischen Reformbewegungen des 15. Jahrhunderts
vorgestellt, die sich v.a. um die Zentren Bursfelde, Kastl und Melk
gruppierten. Neben strikter Regelbeobachtung zielte die
spätmittelalterliche Reform auf Bildung, geistliche Lektüre und
Persönlichkeitsbildung im weitesten Sinn ab. Anhand einer Analyse der
beiden Traktate Formula reformandi religiones ab observantia lapsas und
De perfectione religiosorum, die hier erstmals ediert werden, werden
Inhalt und Form der Spiritualität des Autors sowie sein theologischer
Stil erläutert.
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Teresa Agethen Apographa epistolarum –
Die Tegernseer Briefsammlung des 15. Jahrhunderts
Untersuchung und Regesten-Edition Aschendorff, 2019, 402 Seiten,
Hardcover, 978-3-402-10397-5 55,00 EUR
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Beiträge zur Geschichte des alten Mönchtums und des Benediktinertums
2 Apographa epistolarum – Die Kategorisierung der Tegernseer
Handschrift Clm 19697 verweist knapp auf den Inhalt des
spätmittelalterlichen Codex, der zu großen Teilen aus Briefabschriften
des 15. Jahrhunderts besteht. Die vorliegende Untersuchung bietet eine
Regesten-Edition dieser Briefsammlung sowie eine kodikologische und
inhaltliche Untersuchung der gesamten Handschrift. Bei den Fragen nach
der Konzeption und Rezeption des Codex im 15. Jahrhunderts liefert ein
Vergleich mit anderen Briefsammlungen wichtige Erkenntnisse. Die
Betrachtung richtet sich nicht nur auf spätmittelalterliche
Handschriften, sondern bezieht unter anderem die berühmte Tegernseer
Briefsammlung des 12. Jahrhunderts mit ein. Eine besondere Rolle spielen
dabei die artes dictaminis und das Verhältnis von echten und fiktionalen
Briefen. Anhand von ausgewählten Themenkomplexen werden die Briefe
außerdem inhaltlich ausgewertet und in ihrem historischen
Entstehungszusammenhang verortet. Dadurch kann das Bild, das in der
Forschung über die Rolle des Klosters Tegernsee bei der Verbreitung der
Melker Reform gezeichnet wurde, konkretisiert werden. Abschließend wird
die Briefsammlung mit den großen Reformbewegungen des 15. Jahrhunderts
in Bezug gesetzt. Ausgehend von einzelnen Tegernseer Briefen zeigt sich
letztlich, dass sich sowohl einzelne Briefe und Personen als auch der
Codex im Ganzen einer eindeutigen Zuordnung zu Begriffen wie
„Humanismus“, „Devotio moderna“ oder „Klosterhumanismus“ verweigern und
dass eine solche Kategorisierung der Vielschichtigkeit der geistigen
Kultur des 15. Jahrhunderts nicht gerecht wird.
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Victoria Hohenadel Das Consolatorium
tribulatorum des Bernhard von Waging
Redaktionsgeschichtliche Edition und literarhistorische Studie
Aschendorff, 2015, 310 Seiten, Hardcover, 978-3-402-10386-9
49,00 EUR |
Beiträge zur Geschichte des alten Mönchtums und des Benediktinertums
1 " 1461 schreibt der Benediktinerprior Bernhard von Waging dem
Eichst tter Bischof Johann von Eich eine Trostschrift mit dem Titel
Consolatorium seu Remediarium tribulatorum. Ziel der Arbeit ist die
differenzierte Erschlie ung dieses Textes aus literarischer,
historischer und soziokultureller Perspektive. Dazu wird das
literarische Umfeld historisch bestimmt und die konkrete Textentstehung
anhand der einzelnen berlieferungstr ger rekonstruiert. Der Schwerpunkt
der sich anschlie enden Edition liegt auf der Redaktionsgeschichte des
Textes und ber cksichtigt auch die konkrete sp tmittelalterliche
Texterstellungspraxis.
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