|
|
|
Ostkirche |
 |
Andri Mykhaleyko
Die katholischen Ostkirchen
Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 183 Seiten, kartoniert
978-3-525-87240-6
25,00 EUR
 |
Bensheimer Hefte 113
Die Kirchen der Gegenwart
3
Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurden die katholischen
Ostkirchen erstmals als Kirchen »gleichen Rechtes und gleicher
Würde« neben der römisch-katholischen Kirche anerkannt.
Angefangen von der Einheitsvorstellung einer Union mit Rom,
gefolgt von Zeiten der Latinisierung und Eingliederung in eine
exklusivistische römische Sichtweise von Kirche, erfolgte erst
langsam eine Rückbesinnung auf die Eigenart, Herkunft und
geistliche Tradition der katholischen Ostkirchen. Die politisch
gesteuerten Verbote der katholischen Ostkirchen im ehemaligen
kommunistischen Machtbereich und ihre schwere Situation im
Vorderen Orient ließen sie jedoch noch mehr an den Rand gedrängt
erscheinen. Als die katholischen Ostkirchen nach der politischen
Wende im Ostblock dort wieder zugelassen wurden und in manchen
Ländern zu neuer Blüte kamen, mussten sie sich damit
auseinandersetzen, dass ihre alte ökumenische Zielvorstellung
einer Union mit Rom durch die ökumenischen Entwicklungen als
überholt angesehen wurde. So sind die katholischen Ostkirchen
gegenwärtig herausgefordert, ihren Platz sowohl in der Ökumene
als auch in ihrem Selbstverständnis gegenüber den Kirchen, mit
denen sie in Gemeinschaft stehen, neu zu definieren.
Dr. theol. Andriy Mykhaleyko ist Priester der Ukrainischen
Griechisch-Katholischen Kirche und Direktor des Instituts für
Kirchengeschichte an der Ukrainischen Katholischen Universität,
Lviv/Lemberg. |
 |
Ostkirchliche Studien Jahresabo, Sammelband
oder 2 Bände jährlich Pustet Verlag / Augustinus Verlag, 1952,
jährlich zzgl. Versand, 54,00 EUR
 |
Gegründet 1952 und herausgegeben vom Ostkirchlichen Institut an der
Universität Würzburg, widmen sich die Ostkirchlichen Studien der
Erforschung des christlichen Ostens sowie der Erschließung des reichen
Erbes ostkirchlicher Theologie, Frömmigkeit und Geistesgeschichte.
Darüber hinaus greifen die Beiträge aktuelle Fragen und
Herausforderungen der Ostkirchen auf. Damit versteht sich die
Zeitschrift zugleich als Plattform für den Dialog zwischen Ost und West
– sowohl aus kirchengeschichtlicher Perspektive als auch mit Blick auf
die Zukunft. Die Ostkirchlichen Studien erscheinen als Jahresband
oder in zwei Teilbänden pro Jahr. Der Abopreis beträgt 54,- € zzgl.
Versandkosten. Das Jahresabonnement startet - wenn nicht anders
angegeben - mit dem aktuellen Jahresband (bzw. Teilband 1 des Jahrgangs)
und verlängert sich automatisch bis auf auf schriftlichen Widerruf
(spätestens sechs Wochen vor Ende des Bezugszeitraums).
Schriftleitung: Dr. theol. habil. Mihai-D. Grigore, Lehrbeauftragter an
der Ausbildungseinrichtung Orthodoxe Theologie der LMU München und
Assoziierter Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Europäische
Geschichte Mainz. Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Hannick, Professor em.
für Slavische Philologie der Universität Würzburg. Dr. phil. Carolina
Lutzka, Dipl.-Theol., Leiterin des Ostkirchlichen Instituts an der
Universität Würzburg. |
|
|
|
|
|