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GEORGIANA Neue theologische Perspektiven

Das Christentum am Beginn des 21. Jahrhunderts steht vor zwei radikalen Bedrohungen: Zeigt sich im Nahen Osten und in Teilen Nordafrikas der Versuch seiner physischen Vernichtung durch islamistische Terroristen, steht es in Europa einem Säkularisierungs-Furor gegenüber, dessen ökonomistischer Kern den alten totalitären Materialismus in neuem Gewand zeigt. Diese Situation erfordert dreierlei: eine realistische theologische Analyse, das Ende der »Selbstsäkularisierung« (W. Huber) von Kirche sowie eine offensive Apologie ihrer Wahrheit. Die Reihe GEORGIANA versteht sich vor diesem Hintergrund als ein Ort geistig-geistlicher Debatten, an dem entschiedener Widerspruch und ermutigende Impulse gleichrangig auftreten.
978-3-374-04132-9 Band 1
Ulrich Schlacht
wenn Gott Geschichte macht!
1989 contra 1789
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-04132-9
16,80 EUR Warenkorb
Herausgegeben von Ulrich Schacht und Thomas A. Seidel im Auftrag der Evangelischen Bruderschaft St. Georgs-Orden

In den Staaten Ostmitteleuropas und in der DDR vollzog sich 1989/90 eine friedliche Revolution, die das kommunistische Herrschaftssystem stürzte. Ausgangspunkt des gewaltfreien Prozesses vor allem im SED-Staat waren vornehmlich Gruppen und Personen, die aus den evangelischen Kirchen stammten oder in den geschützten Räumen der Kirche Aufnahme fanden. Die christliche Signatur des Geschehens ist damit eine fundamentale Tatsache, aus der sich Fragen an die bisherige Deutungsgeschichte der Friedlichen Revolution ergeben.
Der dezidiert aus christlichem Ethos erwachsene Charakter dieser Revolution, der bahnbrechende Vorgänge in Polen um die katholische Gewerkschaftsbewegung »Solidarnosc« vorangegangen waren, hat dem Epochenereignis einen Charakter verliehen, der sich von den klassischen europäischen Gewaltrevolutionen radikal unterscheidet. Daher erscheint es geradezu zwingend, nach dem ideellen Grund der 1989er Revolution zu fragen – nicht zuletzt im Sinne theologischer Perspektiven, die an den scheinbar obsolet gewordenen Begriff der »Heilsökonomie« Gottes (Pannenberg) anknüpfen. Zu fragen ist also nach der Letztbegründung einer handlungsethisch qualifizierten Revolution wie der von 1989 in Differenz zu ihren blutigen Vorläufern. Ist die Friedliche Revolution von 1989 gar eine Antwort Gottes auf die geradezu konstitutive Gottes- und Menschenfeindschaft der in blutigen Herrschaftssystemen untergegangenen Revolutionen von 1789 und 1917?

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 17.06.2015, DH