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GEORGIANA Neue theologische Perspektiven

Das Christentum am Beginn des 21. Jahrhunderts steht vor zwei radikalen Bedrohungen: Zeigt sich im Nahen Osten und in Teilen Nordafrikas der Versuch seiner physischen Vernichtung durch islamistische Terroristen, steht es in Europa einem Säkularisierungs-Furor gegenüber, dessen ökonomistischer Kern den alten totalitären Materialismus in neuem Gewand zeigt. Diese Situation erfordert dreierlei: eine realistische theologische Analyse, das Ende der »Selbstsäkularisierung« (W. Huber) von Kirche sowie eine offensive Apologie ihrer Wahrheit. Die Reihe GEORGIANA versteht sich vor diesem Hintergrund als ein Ort geistig-geistlicher Debatten, an dem entschiedener Widerspruch und ermutigende Impulse gleichrangig auftreten.
978-3-374-06735-0 Thomas A. Seidel
Coram Deo versus Homo Deus
Christliche Humanität statt Selbstvergottung
Evangelisches Verlagshaus, 2021, 240 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-06735-0
20,00 EUR Warenkorb
GEORGIANA Neue theologische Perspektiven Band 6
Der Mensch! Gott gleich?
Des Menschen Fortschrittsglaube gaugelt ihm vor, eines Tages wie Gott sein zu können. Im funda­mentalaufklärerischen Westen wird diese »Ursünde« zum letzten Ziel verklärt. Wir überwinden die Natur und werden zur Mensch-Maschine – perfekt, präpotent, unsterblich: Homo Deus! So lautet der Titel des Bestsellers von Yuval Noah Harari, dessen »Geschichte von Morgen« in einer »Daten-Religion« gipfelt, deren »Gott« der »Große Algorithmus« ist. ?Diese neueste Vision des »neuen Menschen« löst alle klassi­schen Utopien seit Thomas Morus ab. Entstanden in den Milliardärs-Laboratorien des Silikon Valley findet sie längst globalen Zuspruch. Dieser »neue Mensch« hat keine »neuronal basierte« Lebensgeschichte mehr, keinen Charakter, kein Gesicht. Als Non-Corpus geistert er informationsoptimiert, aber geistlos durch das Sein auf der Suche nach dem Heil im Cyberspace. Gekauft wurde er mit dem propagandistischen Versprechen eines ins Unendliche gesteigerten Selbstbefriedigungsglücks, das so leidlos wie zeitlos ist. ?Wie ist aus christlicher Perspektive solchen Utopien zu begegnen? Auf diese Frage will der Band angemessene Antworten geben. Vertreter aus Theologie, Philosophie und Naturwissenschaft rücken dem Problem mit Hilfe der Doppelstrategie von Analyse und Kritik zu Leibe.
Mit Beiträgen von Wolfgang Huber, Jobst Landgrebe, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Thomas A. Seidel, Klaus Scholtissek, Friedhelm Wachs.
978-3-374-06733-6 Thomas A. Seidel
Wegmarken und Widerworte

Evangelisches Verlagshaus, 2021, 240 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-06733-6
26,00 EUR Warenkorb
GEORGIANA Neue theologische Perspektiven Band 5
Ulrich Schacht zum 70. Geburtstag
Ulrich Schacht, hingebungsvoller Dichter, scharfzüngiger Lutheraner und passionierter politischer Intellektueller, gestorben am 16. September 2018, wäre am 9. März 2021 siebzig Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erscheint dieses feine, kunstvoll bebilderte Gedenkbuch, in dem sich mehr als sechzig Freunde, Weggefährten und literarische Kollegen in höchst unterschiedlichen Reminiszenzen an den so streitbaren wie umstrittenen Zeitgenossen erinnern. Unbändige Freude an fundierter Kontroverse hat Ulrich Schacht ausgezeichnet. Unbedingte Treue zum antitotalitären Konsens, der durch die Friedliche Revolution in der DDR ermöglichten deutschen Wiedervereinigung, ist sein geistiges Vermächtnis. Seiner zu gedenken heißt, dieses Vermächtnis zu bewahren.

Mit Beiträgen von Wolf Biermann, Sigrid Damm, Horace Engdahl, Heimo Schwilk, Wulf Kirsten, Lutz Seiler, Uwe Kolbe, Jörg Bernig, Uwe Tellkamp, Gabriele Stötzer und vielen anderen.
978-3-374-06604-9 Friedemann Richert
Das lateinische Gesicht Europas

Evangelisches Verlagshaus, 2020, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-06604-9
20,00 EUR Warenkorb
GEORGIANA Neue theologische Perspektiven Band 4
Gedanken zur Seele eines Kontinents
Bis heute erklingt in Europa der hohe Ton des guten Lebens. Begründet ist er im lateinischen Erbe Europas, das der Idee des freien und würdigen, des staatlich geschützten und rechtssicheren Lebens der Person verpflichtet ist. Lateinisches Erbe heißt im Einzelnen: lateinische Kirche mit ihrer Zeiteinteilung, mit ihren Bildungseinrichtungen von Schule und Universität; dann lateinische Schrift als einheitsstiftendes Band für die allermeisten Sprachen Europas und schließlich lateinisches Recht als Grundlage für ein gesittetes Zusammenleben der Völker.
Allerdings verblasst dieses Erbe seit geraumer Zeit immer mehr: Faschismus und Kommunismus haben es im letzten Jahrhundert auszulöschen gesucht, rechte und linke Identitätspolitik polarisieren heute unsere Gesellschaft und Kirchen gleichermaßen. Staatsverachtung und Rechtsmissachtung korrelieren mit Menschenverachtung, machtpolitischer Moralismus ersetzt zunehmend den öffentlichen Gebrauch der abwägenden Vernunft. Und wieder wird der utopische Versuch zur Gewinnung des »reinen, neuen Menschen« auf die öffentliche Tagesordnung gesetzt.
978-3-374-05607-1 Thomas Seidel
Würde oder Willkür

Evangelisches Verlagshaus, 2019, 280 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-05607-1
20,00 EUR Warenkorb
GEORGIANA Neue theologische Perspektiven Band 3
Theologische und philosophische Voraussetzungen des Grundgesetzes
Das Grundgesetz wurzelt nicht in der Unbestimmtheit von Moderne und Säkularisierung. Es schöpft aus der entscheidenden Quelle des christlichen Abendlandes: dem biblisch bezeugten Gott und den sich daraus für die Gestaltung der zwischenmenschlichen Beziehungen in Staat und Gesellschaft ergebenden normativen Konsequenzen. Von daher ist es kein Zufall, dass der entscheidende sittlich-moralische Referenzpunkt am Beginn der Präambel nicht der Mensch ist, sondern Gott. Dieser erste Satz variiert jenen Maßstab christlich grundierter Staatsformen und Gesellschaftsstrukturen, demzufolge der Mensch und Bürger sich im entscheidenden Moment, vor allem in Abwehr totalitärer Versuchungen, auf Gott und die fundamentale Weisheit der Bibel einlassen und verlassen kann. Im Zeitalter eines Säkularismus jedoch ist der christliche Gottesbezug im Grundgesetz rechtsphilosophisch eine immer rabiater bestrittene, handlungspolitisch immer häufiger überlesene und multikulturell immer radikaler infrage gestellte Prämisse. Dem soll und muss widersprochen werden.
Leseprobe
978-3-374-05003-1 Thomas A. Seidel
Tod, wo ist dein Stachel?
Todesfurcht und Lebenslust im Christentum
Evangelisches Verlagshaus, 2017, 280 Seiten, Paperback, 10,8 x 14,8 cm
978-3-374-05003-1
24,00 EUR Warenkorb
GEORGIANA Neue theologische Perspektiven Band 2
Niemand kann ihm entkommen, dem großen Gleichmacher Tod. »Leben ist gefährlich. Wer lebt, stirbt«, schrieb der polnische Aphoristiker Stanislaw Jerzy Lec mit schwarzem Humor. »Tod ist … je der meine«, pointierte Martin Heideg­ger diese situative Radikalität. Und für den Literaturnobelpreisträger Elias Canetti war der Tod ähnlich wie für sein Vorbild Johann Wolfgang Goethe nichts als ein Hassobjekt. In auffälligem Kontrast dazu bekennt das Christentum mit dem Apostel Paulus: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?« (1. Korintherbrief 15,54 f.)
Das meint mehr als nur die sokratische Unsterblichkeit der Seele, wie Platon sie im Phaidon entfaltet. Nach Christoph Markschies waren es nicht zuletzt die intensive Seelsorge an den trauernden Schwestern und Brüdern und die Erwartung der Auferstehung, die die schmerzhafte Endgültigkeit des irdischen Lebens keineswegs leugneten und doch durch heitere Gelassenheit dem Tod gegenüber den frühen Christengemeinden rasch Anhänger bescherten.
Das anregende, auch existenziell spannende Buch fragt danach, wie der »in den Tod verschlungene« Sieg Christi heute theologisch zu interpretieren ist, angesichts eines exzessiven Materialismus, für den der Tod das möglichst zu verdrängende kalte Schlusswort ist.
Mit Essays, praktischen Erfahrungsberichten und literarischen Fundstücken von George Alexander Albrecht, Michael Dorsch, Siegmar Faust, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Frank Hiddemann, Sebastian Kleinschmidt, Dieter Koch, Christian Lehnert, Martin Luther, Ulrich Schacht, Christine Schirrmacher, Cornelia Seidel, Thomas A. Seidel und Peter Zimmerling.
978-3-374-04132-9 Band 1
Ulrich Schlacht
wenn Gott Geschichte macht!
1989 contra 1789
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-04132-9
16,80 EUR Warenkorb
GEORGIANA Neue theologische Perspektiven Band 1
Herausgegeben von Ulrich Schacht und Thomas A. Seidel im Auftrag der Evangelischen Bruderschaft St. Georgs-Orden

In den Staaten Ostmitteleuropas und in der DDR vollzog sich 1989/90 eine friedliche Revolution, die das kommunistische Herrschaftssystem stürzte. Ausgangspunkt des gewaltfreien Prozesses vor allem im SED-Staat waren vornehmlich Gruppen und Personen, die aus den evangelischen Kirchen stammten oder in den geschützten Räumen der Kirche Aufnahme fanden. Die christliche Signatur des Geschehens ist damit eine fundamentale Tatsache, aus der sich Fragen an die bisherige Deutungsgeschichte der Friedlichen Revolution ergeben.
Der dezidiert aus christlichem Ethos erwachsene Charakter dieser Revolution, der bahnbrechende Vorgänge in Polen um die katholische Gewerkschaftsbewegung »Solidarnosc« vorangegangen waren, hat dem Epochenereignis einen Charakter verliehen, der sich von den klassischen europäischen Gewaltrevolutionen radikal unterscheidet. Daher erscheint es geradezu zwingend, nach dem ideellen Grund der 1989er Revolution zu fragen – nicht zuletzt im Sinne theologischer Perspektiven, die an den scheinbar obsolet gewordenen Begriff der »Heilsökonomie« Gottes (Pannenberg) anknüpfen. Zu fragen ist also nach der Letztbegründung einer handlungsethisch qualifizierten Revolution wie der von 1989 in Differenz zu ihren blutigen Vorläufern. Ist die Friedliche Revolution von 1989 gar eine Antwort Gottes auf die geradezu konstitutive Gottes- und Menschenfeindschaft der in blutigen Herrschaftssystemen untergegangenen Revolutionen von 1789 und 1917?

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 11.03.2021, DH