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Herders Bibliothek der
Philosophie des Mittelalters, vierte Reihe, Herder Verlag |
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Bei Subskription ca. 10 % Ermäßigung
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Radulfus Ardens
Speculum universale. Auswahl aus den Büchern VII–XIV. Tugenden und
Komplementärtugenden Lateinisch - Deutsch.
Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Stephan Ernst Herder
Verlag, 2026, 416 Seiten, Gebunden, 978-3-451-02462-7
78,00 EUR
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Herders
Bibliothek der Philosophie des Mittelalters
Band 69
Über das Leben des Magister Radulfus, erst in
späteren Handschriften mit dem Beinamen „Ardens“, ist kaum etwas
Sicheres bekannt. Seine Herkunft aus Beaulieu-sous-Bressuire bei
Poitiers lässt sich ebenso wenig eindeutig belegen wie die Angaben,
er sei Kaplan König Richards I. Löwenherz, Archidiakon in Poitiers
und Magister in Paris gewesen. Eine Handschrift nennt als Todestag
den 12. September, das Todesjahr muss um 1200 liegen. Gemäß seiner
Werke gehörte er dem späteren Kreis der Porretaner zu.
Stephan Ernst, geb. 1956, studierte kath. Theologie, Philosophie,
Pädagogik und Musikwissenschaft in Frankfurt/Main und Münster. Er
promovierte 1986 im Fach Dogmatik bei Peter Hünermann in Tübingen.
1995 erfolgte die Habilitation in Tübingen für das Fach
"Theologische Ethik". Von 1999 bis 2022 war er Inhaber des
Lehrstuhls für Theologische Ethik - Moraltheologie an der
Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg. Seit
Oktober 2022 ist er Seniorprofessor an besagtem Lehrstuhl. |
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Theodoros
Prodromos Die Freundschaft in der Fremde
Griechisch - Mittelfranzösisch - Deutsch. Übersetzt, eingeleitet und
mit einem Kommentar versehen von Michael Grünbart Herder Verlag,
2026, 160 Seiten, Gebunden 978-3-451-02455-9
42,00 EUR
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Herders
Bibliothek der Philosophie des Mittelalters
Band 68 / noch nicht lieferbar Einer der zentralen Texte zum im griechischen Mittelalter
kaum explizit diskutierten Thema Freundschaft stammt aus dem 12.
Jahrhundert: In dem Dialog über die Freundschaft im Exil lässt
Theodoros Prodromos, ein bedeutender Dichter am Hofe der
Komnenenkaiser, die Freundschaft und einen Fremden auftreten. Die
Freundschaft berichtet von ihren schlechten Erfahrungen mit ihrem
Gemahl, der Welt (Kosmos), der sie aus dem gemeinsamen Haus
vertrieben hat. In einem langen Monolog referiert sie über ihre
Vorzüge und ihren hohen Stellenwert. Sie streicht ihre versöhnliche
Haltung gegenüber Kosmos trotz der schlechten Behandlung hervor.
Nach ihrem Auszug aus der Welt traten Hass und Missgunst auf, welche
große Unruhe und Chaos erzeugten. Der Fremde fragt die Freundschaft
letztendlich, ob sie in seine Hütte einziehen wolle, und sie
akzeptiert. Wenngleich die Struktur und die Komposition an
frühere Texte sowie Romane erinnern, so lassen sich aktuelle Bezüge
nicht leugnen. Gerade im 12. Jahrhundert erlebte die byzantinische
Gesellschaft viele Unsicherheiten (Kreuzzüge, politische
Veränderungen an der Ostgrenze des Reichs sowie zunehmend
innenpolitische Verwerfungen), in deren Kontext Reflexionen über
Freundschaft dankbar aufgenommen wurden. Der Text dürfte sein
Publikum gefunden haben und ist gerade auch heute äußerst
lesenswert.
Leseprobe |
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Thomas von Aquin De
regno ad regem Cypri. Über die Königsherrschaft an den König von
Zypern Lateinisch - Deutsch. Übersetzt und eingeleitet
von Christian Rode Herder Verlag, 2026, 192 Seiten, Gebunden,
978-3-451-02463-4 45,00 EUR
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Herders
Bibliothek der Philosophie des Mittelalters
Band 67
Die politische Philosophie von Thomas von Aquin De
regno ad regem Cypri, ein spätes Hauptwerk des Thomas von Aquin,
bietet einen verständlichen Einblick in dessen politische
Philosophie. Thomas hebt durch metaphysisch-kosmologische Argumente
die Vorzüge, aber auch die Gefahren der Monarchie hervor. Zudem
verbindet er Christliches mit Aristotelischem, z.B. in der
Behandlung der jenseitigen Belohnung des guten Königs. Auf Basis der
historisch-kritischen Edition in der Editio Leonina bietet der Band
eine Neuübersetzung des Textes und eine aussagekräftige und
historisch fundierte Einleitung.
Leseprobe |
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Isaak ben Salomon Israeli
Liber de definitionibus. Das Buch der Definitionen
Lateinisch - Deutsch. Übersetzt und eingeleitet von Christian
Schäfer Herder Verlag, 2026, 192 Seiten, Gebunden,
978-3-451-02457-3 45,00 EUR
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Herders
Bibliothek der Philosophie des Mittelalters
Band 66 Isaak Israelis(ca 850 - 932/950?) war ein jüdischer
Mediziner, der sich auch als philosophiseher Autor hervor getan hat.
Sein Büch über die Definitionen erklärt ausgehend von einer
Darlegung dessen, was unter Philosophie zu verstehen ist, eine Reihe
von Begriffen, wie sie vor allem für das neuplatonische Denken von
Bedeutung sind. Seine Begriffsbestimmungen wurden jedoch weit über
den Rahmen neuplatonischer Strömungen hinaus aufgegriffen und
bildeten für Jahrhunderte einen wichtigen Referenzpunkt für
prominente Autoren. Der Band vereint die älteste vollständige
lateinische Übersetzung und eine Zusammenfassung der wichtigsten
Passagen, die Dominicus Gundissalinus zugeschrieben wird.
Leseprobe |
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Johannes Duns Scotus
Quaestionen zur Metaphysik des Aristoteles, Buch 2–4
Lateinisch-Deutsch. Herausgegeben, übersetzt und
eingeleitet von Joachim Söder Herder Verlag, 2025, 400 Seiten,
640 g, Gebunden, 978-3-451-02454-2 75,00 EUR
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Herders
Bibliothek der Philosophie des Mittelalters
Band 65
Duns Scotus' "Quaestionen zur Metaphysik des
Aristoteles" stellen einen epochemachenden Wendepunkt in der
Philosophiegeschichte dar: Kreiste bis ins 13. Jahrhundert die
Diskussion vor allem darum, ob die von Aristoteles anvisierte
Fundamentalphilosophie letztlich von Gott oder aber von den
Substanzen allgemein handelt, so stellt Scotus die kritische Frage
nach den Begriffen, die aller konkreten Erkenntnis vorausliegen und
sie übersteigen. Damit wird Metaphysik zur
Transzendentalwissenschaft - ein Projekt, das noch Kants "Kritik der
reinen Vernunft" beeinflusst. Die Bücher II-VI fragen nach den
Erkenntnisbedingungen der ersten Prinzipien und danach, ob "seiend"
ein univoker Begriff ist. Auf dieser Grundlage leitet Scotus den
radikalen Umschwung des metaphysischen Denkens ein.
Leseprobe |
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Siger von Brabant De
necessitate et contingentia causarum. Über die Notwendigkeit und
Kontingenz der Ursachen Lateinisch - Deutsch. Übersetzt
und eingeleitet von Daniel Bella Herder Verlag, 2025, 144 Seiten,
310 g, Gebunden, 978-3-451-02456-6 40,00 EUR
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Herders
Bibliothek der Philosophie des Mittelalters
Band 64
In seiner kleinen, thematisch in sich abgeschlossene
Schrift geht Siger von Brabant (ca. 1240-1284) der Frage nach,
inwieweit zwischen Ursachen und ihren Wirkungen eine notwendige
Verbindung besteht. Mit seinen Überlegungen zum Problem des kausalen
Determinismus trägt Siger zu einer lebhaft geführten Diskussion bei.
Sein Ansatz, in dessen Zentrum das Konzept der Verhinderung steht,
zeichnet sich dadurch aus, dass er die Kontingenz natürlicher
Ursachen unabhängig vom Willen Gottes zu begründen versucht. Der
Text, dessen Thesen bereits 1277 verboten wurden, lädt zu einer
Grundlagenreflexion ein, die nicht zuletzt interessante
Überschneidungen zu gegenwärtigen philosophischen
Auseinandersetzungen mit kausalem Indeterminismus besitzt. Der
Band enthält den lateinischen Text sowie eine deutsche Übersetzung
des Traktats "De necessitate et contingentia causarum" nebst
Einleitung, Anmerkungen und Bibliografie; aufgenommen sind zudem die
Zusätze Gottfrieds von Fontaines.
Leseprobe |
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Editionsplan Herders Bibliothek der Philosophie des
Mittelalters HBPhMA, vierte Reihe, Stand Juli 2025 |
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Albertus Magnus |
Ethica I – Uber das Glück. Buch I |
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Thomas von Aquin |
Sententi.a libri Ethicorum II–IV – Kommentar zur Nikomachischen
Ethik II–IV |
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Ramon Llull |
Contra Averroistas – Gegen die Averroisten |
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Gibril b. Nuh al-Anbari |
Kitab al-I.tibar fi l-malakut - über Gottes Majestõt. Eine
christlich-arabische Theodizee des 9. Jahrhunderts |
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Radulfus Ardens |
Tugenden und Komplementärtugenden. Speculum universale, Auswahl
aus den Büchern VII-XIV |
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Sentenzenkommentare des 13. Jahrhunderts zum Freiheitsproblem,
Gott, Notwendigkeit und Freiheit |
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Dietrich von Freiberg |
De ente et essentia – Über das Seiende und das Wesen |
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Gilbert von Poiteers |
Expositio in Boethii De trinitate II et De hebdomadibus –
Kommentar zum Traktat des Boethius Über die Trinitat II und De
hebdomadibus |
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Theodoros Prodromos |
Die Freundschaft in der Fremde |
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Herders Bibliothek der Philosophie des
Mittelalters Band 1-21 |
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Herders Bibliothek
der Philosophie des Mittelalters,
zweite Reihe Band 22-38 |
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Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters, dritte
Reihe Band 39-63 |
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Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters, vierte
Reihe Band 64-76 |
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