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Critical Studies in Religion/Religionswissenschaft (CSRRW), Vandenhoeck & Ruprecht

Diese Reihe ist ein Ort für kritische religionswissenschaftliche Studien, die historische bzw. empirische Forschung und religionswissenschaftliche Theoriebildung miteinander verknüpfen und so einen substanziellen Beitrag zum religionswissenschaftlichen Fachdiskurs leisten. Die Reihe hat keine prinzipiellen Beschränkungen bezüglich des untersuchten Materials (weder zeitlich noch räumlich), der verwendeten Methoden oder der gewählten theoretischen Ansätze. Es werden aber ausschließlich Studien publiziert, die fachlich in die Religionswissenschaft gehören. Die Titel der Reihe zeichnet eine hohe Qualität der historischen bzw. empirischen Forschungsleistung sowie eine innovative Verknüpfung des Materials mit Theoriefragen aus. Monographien und fokussierte Themenbände werden in englischer und deutscher Sprache veröffentlicht. Alle aufgenommenen Arbeiten wurden einem Peer-Review-Verfahren unterzogen.

Herausgeber:
Gregor Ahn (Universität Heidelberg)
Oliver Freiberger (Universität von Texas, Austin)
Jürgen Mohn (Universität Basel)
Michael Stausberg (Universität Bergen)
978-3-525-54040-4 Adrian Hermann
Unterscheidungen der Religion
Analysen zum globalen Religionsdiskurs und dem Problem der Differenzierung von 'Religion' in buddhistischen Kontexten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts
Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, 485 Seiten, Gebunden,
978-3-525-54040-4
175,00 EUR Warenkorb
Band 10:
Welche Unterscheidungen charakterisieren den globalen Diskurs um Religion?
Adrian Hermann befasst sich in seiner Studie mit dieser Frage aus diskurstheoretischer Sicht, ausgehend von der Unterscheidung zwischen einer religionstheoretischen und einer diskurstheoretischen Auseinandersetzung mit ‚Religion‘. In der Debatte um den Eurozentrismus des Religionsbegriffs und die Identifikation von außereuropäischen Äquivalenten von ‚Religion‘ schlägt Hermann einen Perspektivenwechsel vor. Die Suche nach Äquivalenten wird durch eine Genealogie der Herstellung hypothetischer Äquivalenzen in einer historischen Praxis ersetzt. Dies verweist auf die Frage nach Charakteristika des globalen Religionsdiskurses, die er hier heuristisch als ‚Pluralität‘ und ‚Differenzierung‘, zwei ‚Unterscheidungen der Religion‘, bestimmt.
Diese theoretischen Überlegungen entwickelt Hermann in einer Beschäftigung mit Religionsdiskursen des buddhistischen Modernismus, insbesondere im Thailand des 19. Jahrhunderts, weiter, wo sich in der Begegnung zwischen indigenen Eliten und christlichen Missionaren diejenigen Unterscheidungen andeuten, die den globalen Religionsdiskurs im 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend geprägt haben. In Auseinandersetzung mit der Weltgesellschaftstheorie Niklas Luhmanns stellt Hermann im Anschluss die Frage nach den Chancen und Problemen einer religionswissenschaftlichen Differenzierungstheorie. Überlegungen zu den Voraussetzungen einer globalen Religionsgeschichte aus Sicht einer kulturwissenschaftlichen Religionswissenschaft schließen die Studie ab.
Hubert Seiwert
Religionstheorie und Religionspolitik

Vandenhoeck & Ruprecht, 320 Seiten, Gebunden
978-3-525-54015-2

Titel erscheint nicht !
Band 3:
Der Band versammelt eine Auswahl von Aufsätzen des Religionswissenschaftlers Hubert Seiwert aus mehr als drei Jahrzehnten. Die Auswahl konzentriert sich auf repräsentative Arbeiten zur systematischen Religionswissenschaft, in denen die theoretischen Ansätze des Autors sich widerspiegeln. Das erste Themenfeld »Religion und symbolische Repräsentation« spannt einen Bogen vom Problem der wissenschaftlichen Definition von Religion und Religionen bis zu Fragen der Funktion von Religion im Rahmen kultureller Evolution und der Dynamik religiöser Bewegungen. Unter dem Thema »Religion und Moderne« behandelt der zweite Abschnitt die religionsgeschichtliche Unterscheidung von Moderne und Vormoderne. Der dritte Teil »Sekten und politische Ordnung« bietet religionswissenschaftliche Perspektiven auf politische Kontroversen um religiöse Minderheiten in Deutschland und einen Beitrag zum Verhältnis von Religion und Staat im vormodernen China. Der Band schließt mit Beiträgen Seiwerts zur Methodologie der Religionswissenschaft.
978-3-525-54049-7 Anja Kirsch
Weltanschauung als Erzählkultur
Zur Konstruktion von Religion und Sozialismus in Staatsbürgerkundeschulbüchern der DDR
Vandenhoeck & Ruprecht, 2016, 438 Seiten, Gebunden,
978-3-525-54049-7
150,00 EUR Warenkorb
Band 2:

Die Dissertation Weltanschauung als Erzählkultur untersucht das Verhältnis von Religion und Sozialismus in Staatsbürgerkundebüchern der DDR. Besondere Bedeutung erhält dabei die Frage nach der Rolle von Erzählungen für die Konstruktion einer sozialistischen Erinnerungskultur: Welche Geschichten wurden in den Lehrbüchern einer sich als nicht religiös verstehenden Moral und Ethik erzählt, um diese zu begründen und zu illustrieren? Das Schulbuch spiegelt sowohl das offiziell genehmigte Wissen über Weltanschauung als auch die Strategien, mit denen der Sozialismus grundlegend als Weltanschauung entworfen werden sollte. Die Umsetzung dieses Anliegens wird in zwei Schritten nachvollzogen: Was wurde als sozialistische Weltanschauung präsentiert (Inhalt)? Wie wurde es präsentiert (Form)? Wie die Untersuchung der Form aufzeigt, sollte die ,Wirksamkeit’ des Sozialismus über Arbeiterheldengeschichten, die Schilderung selbstlosen Handelns einfacher Bürger zum Wohl des Sozialismus oder Geschichten von lebenslangen Freundschaften belegt werden. Literarischen Texteinschüben kam eine Sonderrolle zu. Sie sollten zeigen, dass Sozialismus einen eigenen Wert bildet, der auf den Menschen zurückwirkt. Literatur wurde zur Wirklichkeitsaussage, die die Erfahrungs-, Erinnerungs- und Redehoheit über den Sozialismus erhielt.
Die sozialistische Erinnerungskultur war als Erzählkultur gestaltet, in der die persönliche Erlebbarkeit und Wirksamkeit des Sozialismus über Geschichten und damit über fiktionale Textstrukturen bezeugt werden sollte. Dass diese Strukturen bisweilen als religiös interpretiert wurden, zeigt die wissenschaftliche Debatte über Sozialismus als Religion. Die Untersuchung bezieht hier klar Stellung: Aus religionswissenschaftlicher Perspektive stellt sich die Frage, ob Sozialismus ,tatsächlich’ eine Religion sei, so nicht. Narrative Muster wie jenes der erlebnisbasierten charakterlichen Wandlung sagen zunächst nichts über Inhalte aus. Ihre Struktur ist nicht per se religiös, sondern narrativ: Sie laden den Leser zur Bedeutungsgebung ein.
Isabel Laack
Religion und Musik in Glastonbury
Eine Fallstudie zu gegenwärtigen Formen religiöser Identitätsdiskurse
Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 712 Seiten, Gebunden,
978-3-525-54011-4

175,00 EUR
Band 1:

Die körperlich-sinnliche Erfahrung von Musik ist ein wesentliches Medium für die Identifizierung mit religiösen Traditionen, das heißt für die Anbindung Einzelner an kollektive religiöse Identitäten. Diese zentrale These wird in der ethnografischen Studie für das Forschungsfeld Glastonbury entwickelt.
Grundlage der Feldforschung ist die Erfassung der religiösen Strömungen vor Ort. Das Spektrum reicht von Anglikanern über Neo-Hindus bis hin zu Druiden und den Goddess People. In der Darstellung dieses religiösen Feldes wird die Vielfalt, Flexibilität und situative Gebundenheit religiöser Identitätsbildung auf innovative Weise eingefangen. Des Weiteren wird im Rahmen einer Sensografie beschrieben, wie Körper und Sinne im Rahmen der gemeinschaftlichen religiösen Praxis der verschiedenen Gruppierungen angesprochen werden.
Im Zentrum der Untersuchung steht die ausführliche religionsmusikologische Analyse der im religiösen Feld verwendeten Musik.
Ein theoretisches Erklärungsmodell wird entworfen, das die Rolle von Musik in den lokalen kollektiven Identitätsbildungsprozessen bestimmen will. Dabei werden Aspekte wie die Wirksamkeit von Musik, Gemeinschaftserlebnisse beim Musizieren, die Konstruktion kollektiver religionshistorischer Autobiografien und ästhetisch-musikalische Identitätskonstitutionen diskutiert und neueste ethnologische, musikwissenschaftliche und ritualtheoretische Ansätze kreativ miteinander verbunden. Das im Umfeld der Religionsästhetik angesiedelte Forschungsfeld Religion und Musik wird erstmals umfassend aus religionswissenschaftlicher Perspektive erschlossen.

Musik der Religionen: Himmlische Klänge
Ein Film von Annabel Münstermann mit Isabel Laack (ZDF Mediathek)
Aus dem Ankündigungstext:
Musik ist die eine universelle Sprache der Menschheit. Ungeachtet aller kulturellen Unterschiede fördert sie den direkten Zugang zu den tiefsten Emotionen des Menschen. Deshalb ist sie seit jeher auch eine der wichtigsten Ausdrucksformen in vielen Religionen. Doch nicht in allen. Manche Religionen sehen in Musik eine zu weltliche Form des Ausdrucks, die vom Glauben ablenkt. In Teilen des Islam ist die Begleitung von religiösen Zeremonien durch Musik bis heute nicht erlaubt.
In einer 30-minütigen Dokumentation begleiten wir die 33-jährige Religionswissenschaftlerin Dr. Isabel Laack von der Universität Heidelberg auf einer Forschungsreise quer durch Deutschland. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, welche Bedeutung die Musik in den verschiedenen Religionen einnimmt.

Dr. Isabel Laack ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Heidelberg im Sonderforschungsbereich »Ritualdynamik« und im Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften tätig.
Ab Herbst 2011 forscht sie im Rahmen eines Marie Curie International Outgoing Fellowship der European Research Agency als Visiting Researcher am Department of Anthropology der Harvard University.

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 13.03.2016, DH