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Theologie - Kultur - Hermeneutik, Evangelisches Verlagshaus

978-3-374-04289-0 Johann Anselm Steiger
Ikonographie und Meditation des Hohenliedes in der Barockzeit zwischen Konfessionalität und Transkonfessionalität

Die »Göttliche Liebesflamme« (1651)
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 128 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04289-0
44,00 EUR Warenkorb
Theologie - Kultur - Hermeneutik Band 19
Die Studie beleuchtet Meilensteine der intermedialen Auslegungsgeschichte des Hohenliedes Salomos im 17. Jahrhundert. Analysiert wird die ca. 1660 geschaffene Bemalung der Patronatsempore in der Kirche zu Steinhagen (Vorpommern). Die Vorlagen, die der unbekannte Künstler verwandte, stammen aus Johann Michael Dilherrs (1604–1669) im Jahre 1651 in Nürnberg publiziertem Andachtswerk mit dem Titel »Göttliche Liebesflamme«. Das Werk enthält nicht nur zahlreiche geistlich­-lyrische Beiträge des führenden Barockdichters Georg Philipp Harsdörffer (1607–1658), sondern auch 21 Ätz­radierungen des Nürnberger Malers, Zeichners und Radierers Georg Strauch (1613–1675). Diese wiederum basieren zum Teil auf Bildvorlagen, die sich in den »Pia Desideria« des flämischen Jesuiten Hermann Hugo (1588–1629) befinden, einem enorm erfolgreichen Erbauungsbuch, das erstmals 1624 in Antwerpen erschienen war und zahlreiche Auflagen erlebte. Diese Konstellation, die sich an der Steinhäger Empore niederschlug, darf als Konkretion frühneuzeitlicher Intermedialität sowie als Exempel der Gleichzeitigkeit von transkonfessioneller Offenheit und konfessioneller Profilbildung angesehen werden.
978-3-374-04185-5 Christian Senkel
Geistes Gegenwart
Zur religiösen Deutung der Lebenswelt
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 192 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04185-5
48,00 EUR Warenkorb
Theologie - Kultur - Hermeneutik Band 18
Die Theologie gibt das eschatologische Stehen auf Zehenspitzen immer mehr zugunsten eines festeren Standes in der Gegenwart auf. Doch den Geist der Gegenwart zu gewärtigen, ihn zu dolmetschen und darzustellen, steht als theologische Aufgabe im Raum. Diese übergroße Aufgabe kann durch Miniaturisierung angenommen werden. Der Münchner Systematiker Hermann Timm entwirft eine ästhetisch-theologische Alltagsdeutung, die dem weisheitlichen Weltgespräch Gerhard von Rads in alltägliche Zwischenfälle hinein folgt und Megatheologien entsockelt, indem sie die Sprachgestalt von Luthers Katechismen lebensweltphänomenologisch aufnimmt.

Ein Geburtstagsymposion an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat auf Timms Impulse mit Resonanzen und Interpretationen geantwortet.
978-3-374-04100-8 Eberhard Hauschildt
Theologie des Psalters

Evangelisches Verlagshaus, 2015, 128 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04100-8
48,00 EUR Warenkorb
Theologie - Kultur - Hermeneutik Band 17
Psalmen sind Kunstwerke, »Theologie des Psalters« legt daher ein besonderes Augenmerk auf dessen ästhetische Gestalt und deren Rezeption, und zwar in der Weise, dass die Bedeutung der Ästhetik für die Theologie insgesamt hervortritt. Ausgelotet werden die innere Bewegung der Psalmen und ihre ästhetischen Anverwandlungen in den Künsten, aber auch religiöse Praxis und Kulturhermeneutik kommen in den Blick. Die in diesem Band versammelten Beiträge gehen zurück auf ein Symposium zu Ehren von Günter Baders 70. Geburtstag, das dem Thema »Theologie des Psalters« gewidmet war.
978-3-374-04052-0 Band 16:
Timo G. Schmidt
Theologie in Bewegung
Glaube und Skepsis in kritischer Aufnahme von Johann Georg Hamann
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 280 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04052-0
38,00 EUR Warenkorb
Der Band widmet sich der Suche nach einem zur Korrespondenztheorie der Wahrheit alternativen Wahrheitsbegriff. Durch einen solchen Wahrheitsbegriff wird eine Orientierung des Menschen in der Welt möglich, die nicht ein Beharren auf der eigenen Meinung erzwingt, sondern einen Raum eröffnet, in dem sich der Mensch vertrauensvoll auf sein Gegenüber einlassen kann.

In einer textnahen Lektüre ausgewählter Schriften Johann Georg Hamanns arbeitet der Autor heraus, wie ein Wahrheitsbegriff aussehen kann, der sich am Anderen orientiert. Dadurch kommen Glaube und Skepsis als Denkmöglichkeiten in den Blick, die als Bewegung zum Anderen hin eine Orientierung des Menschen am Anderen ermöglichen und zugleich eine Theologie in Bewegung erfordern.
978-3-374-03103-0 Band 15:
Bernd Harbeck-Pingel
Emotionen und Verhalten in theologischer und philosophischer Perspektive

Evangelisches Verlagshaus, 2012, 224 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03103-0
38,00 EUR Warenkorb
Der Sammelband dokumentiert die Tagungen der »Kulturhermeneutischen Sozietät e.V.« der Jahre 2009 bis 2011, bei denen der Diskurs über Emotionen und Verhalten im Zentrum stand. In den Zusammenhängen der philosophischen und theologischen Ethik werden Artikulationsformen der Moral, Entwicklungen der Theoriebildung und Probleme der Normativität erörtert.

Mit Beiträgen von Stefan Beyerle, Volker Caysa, Ferdinand Fellmann, Stephan Grätzel, Peter Fischer, Bernd Harbeck-Pingel, Susanne Klinger, Michael Roth, Friedrike Schick und Albrecht Scriba.
978-3-374-03014-9 Band 14:
Matthias Petzoldt
Europas religiöse Kultur(en)
Zur Rolle christlicher Theologie im weltanschaulichen Pluralismus
Evangelisches Verlagshaus, 2012, 224 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03014-9
38,00 EUR Warenkorb
Ein interdisziplinärer Diskurs an der Theologischen Fakultät anlässlich der Sechshundertjahrfeier der Universität Leipzig
Ist Europa ein christlicher Kontinent? Oder muss man von einer Vielfalt religiöser und nichtreligiöser Kulturen ausgehen? Diese Fragen wurden auf einer interdisziplinären Ringvorlesung diskutiert, welche die Theologische Fakultät anlässlich der 600-Jahr-Feier der Universität Leipzig im Wintersemester 2008/09 veranstaltete. Dabei wurde nicht nur auf die gesellschaftliche Lage zur Zeit der Universitätsgründung zurückgeblickt.
Mit Experten anderer Wissenschaften bedachten Theologinnen und Theologen vor allem die Konsequenzen, die sich gegenwärtig aus der kulturellen Pluralität für die Politik wie für die theologische Wissenschaft ergeben.
Mit Beiträgen von Timotheus Arndt, Monika Eigmüller, Friedmann Eißler, Klaus Fitschen, Reinhard Hempelmann, Jürgen Miethke, Matthias Petzoldt, Gert Pickel, Matthias Pöhlmann, Jens Schröter, Pirmin Stekeler-Weithofer und Birgit Weyel.
Band 13:
Manfred Lang
Worte und Bilder

Evangelisches Verlagshaus, 2011, 192 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02870-2

38,00 EUR
Beiträge zur Theologie, Christlichen Archäologie und Kirchlichen Kunst
Der Sammelband vereint Beiträge, die zum Gedenken an Dr. Andrea Zimmermann (1965–2010), die Leiterin der Abteilung »Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst« (Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg) verfasst worden sind.
Die (ehemaligen) Kolleginnen und Kollegen nehmen je aus ihrem Fach diese inhaltlich profilierte Abteilung in den Blick und eröffnen dabei exegetische, historische, systematische und praktisch-theologische Perspektiven. Dadurch wird die von Friedrich Loofs begründete theologische Spezialdisziplin im Verbund mit den anderen Fächern zu einer unverzichtbaren Gesprächspartnerin.
Band 12:
Astrid Reglitz
Erklären und Deuten
Glaubenspraxis in diskursanalytischer und systematisch-theologischer Perspektive
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 384 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02860-3
Gelebte Religion, Spiritualität, Frömmigkeit – alte, neue oder zeitlose Begriffe für Glaubenspraxis. Wann und wie interessiert sich die Theologie für sie?
Die Arbeit untersucht exemplarische Debatten aus der religiösen Volkskunde und der zeitgenössischen Theologie mit einem diskursanalytischen Instrumentarium. Dabei entdeckt sie die »Säkularisierung« als »hidden agenda« der theologischen Beschäftigung mit Glaubenspraxis: Glaubenspraxis wird dann zum Thema, wenn sie im Alltag nicht mehr selbstverständlich erscheint.
Die Autorin zeichnet die kirchenleitenden und wissenschaftspolitischen Interessen sowie theologischen Stärken und Schwächen der verschiedenen Theorien zur Glaubenspraxis nach und skizziert in einem abschließenden Kapitel eine Theorie von Glaubenspraxis, welche die divergierenden Anliegen der einzelnen Diskurse theologisch integriert.
Astrid Reglitz, Dr. theol., Jahrgang 1979, studierte Evangelische Theologie in Münster, Heidelberg, Oxford, Halle und Leipzig. Das Erste kirchliche Examen (Westfalen) legte sie 2004 ab; 2010 wurde sie mit der vorliegenden Arbeit im Fach Systematische Theologie (Ethik) an der Universität Münster promoviert.
Band 11:
Stefan Beyerle
Schuld
Interdisziplinäre Versuche ein Phänomen zu verstehen
Evangelisches Verlagshaus, 2009, 297 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02731-6
Die »Kulturhermeneutische Sozietät e. V« veranstaltete im Mai 2008 ein interdisziplinäres Symposium zum Thema »Schuld«. Das Werk dokumentiert diese Tagung, die Philosophen, Psychologen, Juristen und Theologen zum Dialog über dieses wesentliche Thema menschlicher Existenz versammelte. Führende Spezialisten haben die Thematik aufgearbeitet, darunter der ehemalige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichtes Winfried Hassemer und Stefan Grätzel, Verfasser der jüngsten philosophischen Abhandlung zum Thema. So informiert dieser Band auf breiter wissenschaftlicher Basis und auf dem neuesten Stand der Forschung alle, die sich diesem interessanten Phänomen nähern wollen.
Stefan Beyerle, Dr. theol, Jahrgang 1964, ist Professor für Altes Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Greifswald. Seine durch zahlreiche Veröffentlichungen dokumentierten Interessen liegen auf dem Gebiet des antiken Judentums, der Anthropologie und Kulturanthropologie des Alten Testaments.
Michael Roth, Dr. theol, Jahrgang 1968, ist apl. Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Ethik, der Fundamentaltheologie, der Theologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Hermeneutik und Anthropologie. Sie sind in mehreren Monographien und Aufsätzen dokumentiert.
Jochen Schmidt, Dr. theol., Jahrgang 1975, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der
Abteilung für Kirchengeschichte der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn mit den Forschungsschwerpunkten: Søren Kierkegaard, Theologische Hermeneutik, Klage als Beredsamkeit des Leidens (Habilitationsprojekt)
  Band 10
Michael Roth
Gesundheit
Evangelisches Verlagshaus, 2008, 184 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02653-1
Humanwissenschaftliche, historische und theologische Aspekte.
Die in diesem Band versammelten Beiträge sind getragen von der Grundüberberzeugung, dass die Vielfalt der Bedeutungen von »Gesundheit« nur durch Erkundung der kulturellen Zusammenhänge, in denen Gesundheit - implizit oder explizit - thematisch wird, begriffen werden kann. Das Thema wird aus religionswissenschaftlicher, alt- und neutestamentlicher, religionsphilosophischer, soziologischer und psychlogischer Perspektive beleuchtet.
Abschließend wird die Relevanz des Themas mit Blick auf die Praxis der Krankenhausseelsorge erörtert.
  Band 9
Klaus Tanner
Christumstheorie
Evangelisches Verlagshaus, 2008, 224 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02652-4
Geschichtsschreibung und Kulturdeutung
Beiträge anlässlich eines Symposiums zum 75. Geburtstag von Trutz Rendtorff im März 2006 in Dresden
Trutz Rendtorff knüpfte mit seinem 1972 veröffentlichten Aufsatzband "Theorie des Christentums" an die Tradition christentumstheoretischer Reflexion an. Auf einer Tagung zum 75. Geburtstag Rendtorffs wurden in Dresden die Leistungskraft und Grenzen dieser christentumstheoretischen Tradition diskutiert. In den Beiträgen des vorliegenden Bandes stehen deren historische wie systematische Impulse für Geschichtsschreibung und Kulturanalyse im Zentrum
  Band 8
Bernd Harbeck-Pingel
Soziale Formen und theologische Beschreibung
Evangelisches Verlagshaus, 2008, 160 Seiten, Paperback, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02626-5
Eine Untersuchung zur Gesellschaftstheorie.
Der Autor schließt im vorliegenden Band die Lücke zwischen Grundbegriffen der Ethik und materialer Ethik, indem er nach der Stabilität und Variationsfähigkeit der Gesellschaft fragt. Dafür wird der Begriff "Soziale Form" gewählt, um zu verdeutlichen, dass die Formen selbst und ihre Regeln, nicht aber die separaten Kognitionen, Absichten oder Lebensgeschichten der Akteure im Vordergrund stehen. Der theologische Akzent bezieht sich darauf, wie das Christentum, das als Bedeutungsprozess verstanden wird, soziale Welten bestimmt, erfasst oder mitgestaltet.
Anders als eine Theorie der Kirche, des Gottesdienstes oder eine theologische Ethik beschränkt sich die Untersuchung darauf, mögliche Zuordnungen zwischen Gesellschaftstheorie und Theologie / Christentum aufzuzeigen, während jene die maßgebliche Gestaltung bestimmter sozialer Formen auf dem Hintergrund des Christentums durchzuführen hätten.
  Band 7
Goltz, Rainer
Das Werden der Gewissheit
Evangelische Verlagsanstalt, 2008, 352 Seiten, Paperback,
978-3-374-02600-5
Eine Untersuchung zum protestantischen Verständnis von Offenbarung als Grund des Glaubens im Anschluss an die Theologien von Barth, Ebeling und Herms
Das Christentum versteht sich als Offenbarungsreligion, insbesondere der protestantische Glaube ist seinem Selbstverständnis nach Offenbarungsglaube. Rainer Goltz entwickelt in seiner Untersuchung ausgehend von den Konzeptionen Barths, Ebelings und Herms' einen Begriff von Offenbarung als Beschreibung für den Konstitutionsprozess der christlichen Gewissheit, der ihn als umfassendes relationales Geschehen bestimmt. Die Bearbeitung der katholischen Lehrposition eröffnet die ökumenische Perspektive und gibt Anregungen für den interkonfessionellen Dialog.
Mit der Arbeit »Das Werden der Gewissheit« wurde der Autor 2007 in Bonn promoviert.
  Band 6
Klinger, Susanne
Dem Geheimnis auf der Spur
Evangelisches Verlagshaus, 2007, 112 Seiten, Paperback,
978-3-374-02521-3
Kulturhermeneutische und theologische Konzeptualisierungen des Mystischen in Geschichte und Gegenwart
Die viel beschworene „Wiederkehr der Religion“ ist zu einem nicht geringen Teil eine Wiederkehr bzw. eine Aktualisierung von Elementen mystischer Traditionen. Einem angemessenen Verständnis der gegenwärtigen Religionskultur ist also eine Sensibilität für das vielschichtige Phänomen des Mystischen vorausgesetzt. Vor diesem Hintergrund bietet der Band kulturhermeneutische, theologische, religionsphilosophische und religionswissenschaftliche Studien zu Wesen und Bedeutung der Mystik in Geschichte und Gegenwart. Gemeinsames Ziel der Beiträge ist es, jener besonderen Leidenschaft für das Unauslotbare auf die Spur zu kommen, die die verschiedensten Denker von der Antike bis in die Gegenwart miteinander verbindet.
  Band 5
Beyerle, Stefan
Geld als bestimmender Faktor menschlicher Existenz

Evangelisches Verlagshaus, 2006, 248 Seiten, Hardcover,
3-374-02388-6
Kaum ein Alltagsphänomen bestimmt das menschliche Leben so intensiv wie das Geld. Entsprechend zahlreich sind die Reflexionen über »Geld« in den Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwissenschaften bis hin zur Philosophie. Dagegen spielt die Thematik im theologischen und hermeneutischen Diskurs eine bisher nur sehr untergeordnete Rolle. Der Band füllt diese Fehlstelle und bringt Erkundungen und hermeneutische Reflexionen zum »Geld« aus den unterschiedlichen theologischen Disziplinen (Altes und Neues Testament, Systematik) mit Fragestellungen aus ökonomischer, psychologischer und archäologischer Perspektive ins Gespräch. Das gemeinsame Ziel der Beiträge ist es, hermeneutische Grundeinsichten zum »Geld« in anthropologischer Perspektive zu formulieren.
  Band 4
Evers, Sven
Traditionale Hermeneutik
Evangelisches Verlagshaus, 2006, 240 Seiten, Hardcover,
3-374-02387-8
Der Traditionsbegriff Alasdair MacIntyres als Beitrag zur theologischen Hermeneutik
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Grundfrage: Wie ist es in einer Situation fundamentaler Pluralität in allen Lebensbereichen möglich, zu begründeten, tragfähigen und wahren Urteilen zu gelangen, die mehr sind als individuelle, bloß emotive Äußerungen, aber zugleich weniger als absolute, mit dem Anspruch auf Universalität und ontologische Propositionalität auftretende Aussagen? Diese Frage bestimmt das Denken des iro-amerikanischen Philosophen Alasda ir MacIntyre. Der Autor geht der Frage und ihrer Antwort in dieser Untersuchung minutiös und in großer begrifflicher Exaktheit nach und vermittelt schließlich Kontextualität und Universalität in einer Ontologie des »Als ob« und der dieser entsprechenden Sprachform des Bekenntnisses miteinander.
  Band 3
Tanner, Klaus
Liebe im Wandel der Zeit
Kulturwissenschaftliche Perspektiven
Evangelisches Verlagshaus, 2005, 216 Seiten, Paperback,
3-374-02324-x
978-3-374-02324-0
Der Hallenser Theologe Klaus Tanner verortet die Theologie programmatisch im Kontext der Kulturwissenschaften. Christliche Theologie hat ein eigenständiges Fundament in den Texten eines Grundbuches unserer Kultur: in der Bibel und ihrer breiten Rezeptions- und Wirkungsgeschichte. Die Wirkmächtigkeit christlichen Gedankengutes dokumentiert sich dabei immer auch als seine Transformation durch andere kulturelle Wirkgrößen. Exemplarisch zeigen das die in diesem interdisziplinären Band versammelten Beiträge anhand des Liebesbegriffs. Das Spektrum der Untersuchungen reicht von exegetischen und theologiegeschichtlichen Darstellungen christlicher Liebestheologien über Analysen zu nicht-christlichen Leitvorstellungen von Liebe bis zu Beiträgen zu institutionellen und diskursiven Einsätzen des Liebesbegriffs. Mit ihren unterschiedlichen Foci und methodischen Annäherungen spannen die Autoren einen eindrucksvollen Bogen von der Antike bis in die Gegenwart.
zur Seite
Liebe
  Band 2
Claudy, Tobias
Die Gegenwart - das unentdeckte Land
Systematisch-theologische Hermeneutik populärer Filmkultur

Evangelisches Verlagshaus, 2005, 176 Seiten, Hardcover,
3-374-02271-5
vergriffen, nicht mehr lieferbar
Die Untersuchung führt eine systematischtheologische Kulturhermeneutik mit anthropologischem Interesse aus. Sie nimmt ihren Ausgang "induktiv" direkt bei der Existenz des Menschen und entsprechenden populär-kulturellen Ausdrucksformen unseres westlich geprägten Kulturraums.
Als idealen Untersuchungsgegenstand entdeckt sie kommerzielle Filme und TV-Serien der vergangenen beiden Jahrzehnte und kann in solchen, die ein Einzelschicksal portraitieren, zwei Varianten eines vorgeblich sinnstiftenden Existenzkonzepts in der Gestalt eines Heldenschemas nachweisen. Dabei werden die Grenzen dieses Konzepts und Wege darüber hinaus aufgezeigt. Dieser Gedankengang wird gestützt von grundlegenden hermeneutischen Überlegungen zum Glaubensbegriff, wobei die Auseinandersetzung mit der reformatorischen Tradition und einschlägigen systematischen Theologen des 20. Jahrhunderts wichtig ist.
Der Autor kommt im Ergebnis zu Abgrenzungen von anderen medien- und kulturbezogenen Untersuchungen und positioniert so eine bedenkenswerte eigene kulturhermeneutische Methode.
  Band 1
Tobias Claudy / Michael Roth
Freizeit als Thema theologischer Gegenwartsdeutung

Evangelisches Verlagshaus, 2005, 304 Seiten, Paperback, 3-374-0225-8
vergriffen, nicht mehr lieferbar
Freizeit als Thema der Lebensgestaltung hat in der modernen Gesellschaft einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Der Band enthält dazu Beiträge aus den unterschiedlichen theologischen Disziplinen. Insofern die einzelnen Beiträge mit diesem modernen Lebenskonzept das Gespräch suchen, nehmen sie ausdrücklich eine kulturhermeneutische Perspektive ein. Darüber hinaus finden sich auch grundsätzliche Überlegungen zur Kulturhermeneutik als theologischer Methode.
Der Band stellt den ersten Beitrag der im Jahr 2004 gegründet "Kulturhermeneutischen Sozietät e. V." dar. Gleichzeitig ist er der erste Band der theologischen Reihe "Theologie - Kultur - Hermeneutik", die von Stefan Beyede, Matthias Petzoldt und Michael Roth herausgegeben wird.

 

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