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Forum Theologische Literaturzeitung, Evangelische Verlagsanstalt
  ISBN Autor Titel EUR   Jahr
31 978-3-374-03786-5 Andreas Feldtkeller Umstrittene Religionswissenschaft. Für eine Neuvermessung ihrer Beziehung zur Säkularisierungstheorie
zur Beschreibung
24,00 Warenkorb 2014
30 978-3-374-03753-7 Ulrich H. J. Körtner Gottesglaube und Religionskritik
zur Beschreibung
18,80 2014
29 978-3-374-03172-6 Hans-Martin Rieger  Gesundheit. Erkundungen zu einem menschenangemessenen Konzept
zur Beschreibung
19,80 Warenkorb 2013
28 978-3-374-03150-4 Hartmut von Saas Wahrhaft Neues. Zu einer Grundfigur christlichen Glaubens
zur Beschreibung
19,80 2013
27 978-3-374-03145-0 Christian Grethlein Was gilt in der Kirche? Perikopenrevision als Beitrag zur Kirchenreform
zur Beschreibung
18,80 2013
26 978-3-374-03060-6 Friedhelm Hartenstein Hermeneutik des Bilderverbots. Exegetische und systematisch-theologische Annäherungen
zur Beschreibung
19,80 Warenkorb 2016
25 978-3-374-03058-3 Christoph Markschies Hellenisierung des Christentums. Sinn und Unsinn einer historischen Deutungskategorie
zur Beschreibung
16,80 Warenkorb 2012
24 978-3-374-02987-7 Jürgen Dierken Fortschritte in der Geschichte der Religion? Aneignung einer Denkfigur der Aufklärung
zur Beschreibung
19,80 Warenkorb 2012
23 978-3-374-02786-6 Ingolf U. Dalferth Radikale Theologie
zur Beschreibung
18,80 Warenkorb 2010
22 978-3-374-02651-7 Hans-Martin Rieger Altern anerkennen und gestalten. Ein Beitrag zur gerontologischen Ethik
zur Beschreibung
    2008
21 978-3-374-02599-2 Jörg Lauster Zwischen Entzauberung und Remythisierung. Zum Verhältnis von Bibel und Dogma
zur Beschreibung
    2008
20 978-3-374-02481-0 Werner Thiede Esoterik und Theologie     2007
18/19 3-374-02416-5 Bernhard Dressler Unterscheidungen. Religion und Bildung   2006
17 3-374-02353-3 Ingolf U. Dalferth Eine Wissenschaft oder viele? Die Einheit evangelischer Theologie in der Sicht ihrer Disziplinen     2006
16 978-3-374-02318-9 Martin Greschat   Versuch einer Orientierung.      
15 3-374-02279-0 Ulrich Kühn Zum evangelisch-katholischen Dialog. Grundfragen einer ökumenischen Verständigung     2005
14 3-374-02254-5 Helmut Goerlich Verfassung ohne Gottesbezug? Zu einer aktuellen europäischen Kontroverse     2004
13 3-374-02187-5 Christoph Markschies Warum hat das Christentum die Antike überlebt? Ein Beitrag zum Gespräch zwischen Kirchengeschichte und Systematischer Theologie   2004
11/ 12 3-374-02120-4 Ingolf U. Dalfehrt Evangelische Theologie als Interpretationspraxis. Eine systematische Orientierung   2004
10 3-374-02086-0 Christian Grethlein Kommunikation des Evangeliums in der Mediengesellschaft     2003
9 3-374-02067-4 Otto Kaiser Anweisungen zum gelingenden, gesegneten und ewigen Leben. Eine Einführung in die spätbiblischen Weisheitsbücher.   2003
8 3-374-02066-6 Eckart Reinmuth Neutestamentliche Historik   2003
7 3-374-01952-8 Ulrich H.J. Körtner Vielfalt und Verbindlichkeit   2002
6 3-374-01953-6 Andreas Feldtkeller Theologie und Religion. Eine Wissenschaft in ihrem Sinnzusammenhang   2002
5 3-374-01857-2 Klaus Fitschen Was ist Freiheit?     2001
4 3-374-01823-8 Gerhard Sauter Evangelische Theologie an der Jahrtausendschwelle     2002
3 3-374-01793-2 Hans-Jürgen Hermisson Alttestamentliche Theologie und Religionsgeschichte Israels     2000
2 3-374-01745-2 Kurt Nowak Vernünftiges Christentum?   1999
1 3-374-01714-2 Audretsch / Weder Kosmologie und Kreativität     1999
978-3-374-03786-5 Andreas Feldtkeller
Umstrittene Religionswissenschaft
Für eine Neuvermessung ihrer Beziehung zur Säkularisierungstheorie
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 184 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03786-5
24,00 EUR Warenkorb
Religionswissenschaft ist seit ihren Anfängen im 19. Jahrhundert der Entwurf einer säkularen Wissenschaft von der Religion gewesen. Ihre auf dem Kongress der »International Association for the History of Religion« 1960 in Marburg verabredete Festlegung auf eine kulturwissenschaftliche Methodik wurde vielfach so gefüllt, dass die Religionswissenschaft zur Agentin der damaligen Version der Säkularisierungstheorie würde – der Annahme nämlich, dass Modernisierung weltweit zur aufgeklärten Umformung und letztlich zum Verschwinden von Religion führen würde.
Die Einführung der Diskursanalyse nach Michel Foucault als Leitmethode in der Kulturwissenschaft hat die Religionswissenschaft gezwungen, sich intensiv mit der Frage der eurozentrischen Prägung ihres Religionsbegriffs zu beschäftigen. Eine kritische diskursanalytische Aufarbeitung ihrer eigenen Bindung an die nicht minder eurozentrische klassische Säkularisierungs­theorie steht jedoch weithin noch aus.
Andreas Feldtkeller leistet hier Abhilfe, er sieht die Religionswissenschaft der Zukunft als eine säkulare, aber nicht säkularistische Wissenschaft.
Andreas Feldtkeller, Dr. theol., Jahrgang 1961, studierte Evangelische Theologie in München, Heidelberg, Tübingen und ­Jerusalem, war von 1992 bis 1996 im Rahmen von Gemeindearbeit und Forschungs­tätigkeit in Amman (Jordanien) und ist seit 1999 Professor für Religions- und Missions­wissenschaft sowie Ökumenik an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. 2008 wurde er mit dem Hans-Sigrist-Preis, dem internationalen Forschungspreis der Universität Bern, ausgezeichnet.
Leseprobe
Band 31 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
978-3-374-03753-7 Ulrich H. J. Körtner
Gottesglaube und Religionskritik

Evangelisches Verlagshaus, 2014, 160 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03753-7
18,80 EUR
Parallel zum Wiedererstarken von Religion im öffentlichen Raum formiert sich auch ein neuer Atheismus. Beide Entwicklungen führen zu einer Renaissance der Religionskritik.
In Auseinandersetzung mit heutigen Formen des Atheismus soll das komplexe Verhältnis von christlichem Glauben und Religionskritik untersucht werden. Komplex ist dieses Verhältnis zum einen, weil der Begriff der Religionskritik eine mehrfache Bedeutung hat, zum anderen, weil der biblische Gottesglaube selbst ein religionskritisches Potential hat.
Gottesglaube und Religionskritik stehen sich also nicht einfach als zwei verschiedene Größen gegenüber – hier der Glaube, dort die Kritik –, sondern sie durchdringen sich auf unterschiedliche Weise. Darum kann auch die Auseinandersetzung mit heutigen Formen von Religionskritik oder den neuen Spielarten von Atheismus nicht nach einem einfachen Schema von Frage und Antwort geführt werden, sondern nur in einem Wechselspiel von unterschiedlichen Formen der Kritik von Religion.
Ulrich H. J. Körtner, Dr. theol., Dr. h.c. mult., Jahrgang 1957, ist seit 1992 Ordinarius für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und seit 2001 auch Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien. In der Jahren 2010 und 2013 erhielt er die Ehrendoktorwürden der Faculté libre de Théologie Protestante de Paris und der Reformierten Theologischen Universität Debrecen.
Leseprobe
Band 30 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
978-3-374-03172-6 Hans-Martin Rieger
Gesundheit
Erkundungen zu einem menschenangemessenen Konzept
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 248 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03172-6
19,80 EUR Warenkorb
»Hauptsache gesund!« Dieses Motiv verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft, es ist darüber hinaus zu einem Zukunftsthema der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts geworden. Die »Gesundheitsgesellschaft« ist dadurch gekennzeichnet, dass sie Gesundheit erstens als höchsten Wert ansieht, dass sie Gesundheit zweitens als zunehmend machbar betrachtet und dass sie in der starken Nachfrage nach dem Gut »Gesundheit« drittens einen Wachstumsmotor gerade auch in alternden Gesellschaften erblickt.
Doch was ist »Gesundheit«? Eine normale körperliche und psychische Funktionsfähigkeit, ein vollständiges Wohlbefinden oder ein dynamischer Zustand des Gleichgewichts? Höchst kompetent tritt Hans-Martin Rieger in die Diskussion gesellschaftlicher, medizinischer, gesundheitspsychologischer und philosophischer Vorstellungen ein. Dazu werden anthropologische Leitvorstellungen ethisch reflektiert und Grundmerkmale eines menschenangemessenen Gesundheitsverständnisses erkundet. Ein transdisziplinärer Modellvorschlag und eine theologische Betrachtung bieten konstruktive Gesprächsanstöße.
Hans-Martin Rieger, Dr. theol., Jahrgang 1966, ist seit 2006 Privatdozent für Systematische Theologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Evangelische Theologie in Heidelberg, Jerusalem und Tübingen.
Leseprobe
Band 29 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
978-3-374-03150-4 Hartmut von Saas
Wahrhaft Neues
Zu einer Grundfigur christlichen Glaubens
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 224 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03150-4
19,80 EUR
Zwar soll es nichts Neues mehr unter der Sonne geben, wie der Prediger Salomo beklagte, doch die Bibel spricht an prominenten Stellen sehr wohl vom Unverhofften, Überraschenden, noch nie Dagewesenen. Ein »neues Jerusalem«, gar eine »neue Schöpfung«, ein »neuer Bund« oder schlicht »das Neue« sind ganz traditionelle Figuren der Schrift – und der Theologie.
Doch Neues wird alt. Daher ist vom »wahrhaft Neuen«, vom Neuen, das nicht und nie vergeht, gesprochen worden. Wie aber ist diese Figur zu denken, um nicht selbstwidersprüchlich zu wirken? Wie verhalten sich dann Alt und Neu zueinander? Welches Zeitverständnis ist hier vorausgesetzt? Wie steht Neues zur religiösen Praxis, die auf Reproduktion angelegt ist? Ist die Rede vom »wahrhaft Neuen« nicht doch eine Illusion? Darauf geben Hartmut von Sass, Konrad Schmid, Hans Weder, Andrea Anker, Christian Danz, Günter Thomas und Ralph Kunz fundierte und hochinteressante Antworten.
Leseprobe
Band 28 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
Christian Grethlein
Was gilt in der Kirche?
Perikopenrevision als Beitrag zur Kirchenreform
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03145-0
18,80 EUR
Evangelische Christen erhoffen sich von den gottesdienstlichen Schriftlesungen Orientierung und Perspektiven für die Lebensgestaltung. Deshalb kommt ihrer Auswahl und Gestaltung große Bedeutung zu.
Der renommierte Münsteraner Theologe Christian Grethlein legt eine praktisch-theologische Theorie der Schriftlesungen vor, die einen zusammenfassenden Rückblick auf die bisherige Entwicklung und die Analyse gegenwärtiger Veränderungen im Hören biblischer Texte voraussetzt. Die daraus folgenden hermeneutischen Einsichten und bibeldidaktischen Erkenntnisse erweisen eine zentrale Perikopenrevision als problematisch. Denn sie verfehlt den situativen Grundcharakter der Kommunikation des Evangeliums. Demgegenüber empfiehlt Grethlein, die Auswahl der Schriftlesungen als pastorale Aufgabe zu profilieren. Ihre Gestaltung wird durch den personalen Charakter des Vorlesens bestimmt.
Leseprobe
Band 27 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
zur Seite Perikopenbuch
978-3-374-03060-6 Friedhelm Hartenstein
Hermeneutik des Bilderverbots
Exegetische und systematisch-theologische Annäherungen
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03060-6
19,80 EUR Warenkorb
Das biblische Bilderverbot hat in der Geschichte der jüdischen und der christlichen Religion eine wichtige Rolle für die Abgrenzung der eigenen Identität gegenüber den Bilderkulten gespielt und den byzantinischen Bilderstreit ebenso befeuert wie den Bildersturm der Reformationszeit. Was waren die leitenden Intentionen bei der Ablehnung bildlicher Vergegenwärtigungen Gottes? Und wie verträgt sich diese Ablehnung mit der durch den Gedanken der Inkarnation ermöglichten Tradition des Christusbildes als Repräsentation des unsichtbaren Gottes? Welche Abgrenzungen vollziehen die alttestamentlichen Formulierungen des Bilderverbotes? Welche Bedeutung hat es in Religionsphilosophie, Ästhetik und Systematischer Theologie und wie stellt sich die Theologie heute zur Nicht-Bildlichkeit Gottes?
Die Annäherungen aus der Sicht eines Exegeten und eines Systematikers sind von der gemeinsamen Überzeugung getragen, dass eine sachgemäße Hermeneutik des Bilderverbotes angesichts des iconic turn in Kulturwissenschaft und Theologie ebenso lohnend wie nötig ist.
Friedhelm Hartenstein, Jahrgang 1960, war von 2002 bis 2010 Professor für Altes Testament und Altorientalische Religionsgeschichte am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg und ist seit 2010 Professor für Altes Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU München.
Michael Moxter, Jahrgang 1956, ist seit 1999 Professor für Systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Dogmatik am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg, seit 2006 ist er auch für »Religionsphilosophie« zuständig.

zur Seite Kunst und Bibel
Band 26 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
978-3-374-03058-3 Christoph Markschies
Hellenisierung des Christentums
Sinn und Unsinn einer historischen Deutungskategorie
Evangelisches Verlagshaus, 2012, 144 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03058-3
16,80 EUR Warenkorb
»Hellenisierung des Christentums« ist nicht erst bei dem berühmten Berliner Kirchenhistoriker und Wissenschaftsorganisator Adolf von Harnack (1851–1930) eine der schlechterdings zentralen Kategorien, die Formation des antiken Christentums zu beschreiben. Wie beispielsweise die heftig umstrittene Regensburger Rede Papst Benedikt XVI. aus dem Jahre 2006 zeigt, spielt diese Kategorie bis heute eine zentrale Rolle in theologischen wie althistorischen Konzeptionen von Christentum. Meist wird mit dem Begriff eine Transformation des Christentums durch die hellenistisch-römische Kultur im »globalisierten« Imperium Romanum bezeichnet.
Christoph Markschies analysiert die Geschichte des Begriffs und der damit verbundenen, höchst unterschiedlichen Definitionen wie Vorstellungen, informiert über die teilweise vollkommen vergessenen Vorgeschichten (beispielsweise im französischen Renaissancehumanismus) und macht am Ende einen Vorschlag, wie der Begriff heute trotz einer nicht unproblematischen Vorgeschichte noch sinnvoll verwendet werden kann.
Leseprobe
Band 25 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
978-3-374-02987-7 Jürgen Dierken
Fortschritte in der Geschichte der Religion?
Aneignung einer Denkfigur der Aufklärung
Evangelisches Verlagshaus, 2012, 248 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-02987-7
19,80 EUR
»Fortschritt« ist ein ambivalenter Schlüsselbegriff des Geschichtsdenkens von Aufklärung und Moderne. Er ist untrennbar von allem zielorientierten Handeln. Gleichwohl steht der Fortschritt heute im Schatten seiner krisenhaften Folgen in Ökologie, Technik und Politik. Auch in Kultur und Religion ist er umstritten.
Erzählungen der Religionsgeschichte von den »primitiven« Anfängen hin zu einer gestuften Skala von Hoch- und Kulturreligionen mit dem Christentum als Gipfel müssen sich fragen lassen, ob sie nicht nur eurozentristische Behauptungen sind. Doch auch relativistische Konzepte der Gleichgültigkeit aller Religionsformen entkommen der Fortschrittskategorie nicht. Schon die Abweisung unerwünschter Phänomene zeigt, dass kein Verständnis der Pluralität von Religionen perspektivischen Werturteilen zwischen »besser« und »schlechter« entkommen kann.
Durch Aneignung einer Denkfigur aus der Aufklärung plädiert das Buch für einen reflektierten Gebrauch der Fortschrittskategorie, der zugleich die Verschiedenheit der gegenwärtigen globalen Religionskulturen anerkennt.

Jörg Dierken, Dr. theol., Jahrgang 1959, studierte von 1977 bis 1984 Evangelische Theologie und Philosophie in Göttingen, Heidelberg und Frankfurt am Main. Nach Promotion und Habilitation wurde er 1995 Professor für Systematische Theologie mit den Schwerpunkten Religionsphilosophie und Ethik in Hamburg, seit 2010 hat er eine Professur für Systematische Theologie (mit Schwerpunkt Ethik) in Halle (Saale) inne.
Leseprobe
Band 24 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
978-3-374-02786-6 Ingolf U. Dalferth
Radikale Theologie
Glauben im 21. Jahrhundert
Evangelisches Verlagshaus, 2010, 288 Seiten, Paperback, 14 x 21 cm
978-3-374-02786-6
18,80 EUR Warenkorb
In Auseinandersetzung mit den Grundgedanken Heideggers und Bultmanns entwickelt Ingolf U. Dalferth das Prinzip einer »Radikalen Theologie«, die die Orientierungskraft des Glaubens für das menschliche Leben vom Ereignis der Gegenwart Gottes her entfaltet.
In knapper und klarer Weise stellt Ingolf U. Dalferth die theologischen und philosophischen Denkansätze der Hermeneutik des letzten Jahrhunderts vor. Er tut dies aber nicht im Sinne bloßer Denkmalspflege, sondern will die Theologie des 21. Jahrhunderts voranbringen, indem er Martin Heidegger und Rudolf Bultmann weiterführt, ohne Karl Barth zu vergessen. Das Ergebnis seiner begrifflich höchst präzisen Denkanstrengung ist eine »Radikale Theologie«, die weder auf antimoderne Verklärung der Vormoderne noch auf mystische Vertiefung des Säkularen abhebt, sondern auf den radikalen Wechsel in eine theologische Perspektive.
Während die Wissenschaften und die Philosophie dem Wirklichen verpflichtet sind, geht es der Theologie um das Mögliche. Theologie entfaltet »Grenzbegriffe«, die den Anspruch von Wissenschaft und Philosophie kritisch einschränken, und entwickelt »Orientierungsbegriffe«, mit deren Hilfe kritisch durchdacht wird, wie sich menschliches Leben im Glauben völlig neu auslegt: »Die Welt ist mehr als das, was der Fall ist, das Leben mehr als das, was wir aus ihm machen, beides mehr, als in Wissenschaften und Philosophie zur Sprache kommt.« Von hier aus entfaltet Dalferth die Wirklichkeit der Offenbarung und tritt im christlichen Sinne für eine unbedingte Hoffnung ein, die alles profan Vorfindliche grundsätzlich übersteigt und die Welt am anderen Horizont ihrer selbst ausrichtet – dem Horizont ihres sie liebenden Schöpfers.
Als Zugabe zu solchem Aufschwung des Glaubensdenkens stellt Dalferth mit seinem Buch allen Studierenden der Theologie und Philosophie ein übersichtliches und handliches Hilfsmittel bereit, mit dem jede einschlägige Prüfung zu meistern ist. So verbindet er mustergültig Forschung und Lehre.
Leseprobe

Ingolf U. Dalferth, Dr. theol., Dr. h.c., Dr. h.c., Jahrgang 1948, ist seit 1995 Ordinarius für Systematische Theologie, Symbolik und Religionsphilosophie an der Universität Zürich und seit 1998 auch Direktor des Instituts für Hermeneutik und Religionsphilosophie in Zürich. Seit 2008 lehrt er zudem als Danforth Professor of Philosophy of Religion an der Claremont Graduate University in Kalifornien. Dalferth ist u. a. Hauptherausgeber der »Theologischen Literaturzeitung« (Leipzig) und der Publikationsreihe »Religion in Philosophy and Theology« (Tübingen) sowie Mitherausgeber der »Hermeneutischen Untersuchungen zur Theologie« (Tübingen). 2005 und 2006 erhielt er die Ehrendoktorwürden der Theologischen Fakultäten von Uppsala und Kopenhagen.
  Band 22:
Hans-Martin Rieger
Altern anerkennen und gestalten
Ein Beitrag zur gerontologischen Ethik
Evangelisches Verlagshaus, 2008, 100 Seiten, Paperback, 14 x 21 cm
978-3-374-02651-7
vergriffen, nicht mehr lieferbar
Das Alter und die alternde Gesellschaft sind als Zukunfts thema präsent. Das Spektrum reicht von der Inszenierung eines aktiven und vitalen Seniorendaseins bis zum Schreckensbild einer Vergreisung der Gesellschaft und des Krieges der Ge­nerationen. Die gerontologischen Diszi­plinen übernehmen dabei nicht selten die Rolle eines Advokaten. Sie beschreiben das Altern nicht nur, sie wollen es optimieren und gestalten. Ethische Leitvorstellungen sind dabei immer schon im Spiel. Obwohl größere interdisziplinäre Netzwerke zur Altersforschung entstanden sind, haben sich im deutschen Sprachraum Ethik und Theologie - mit Ausnahme der Praktischen Theologie - dieses Zukunfts themas noch nicht angenommen. Rieger begibt sich ins interdisziplinäre Gespräch mit den gerontologischen Disziplinen und mit philosophischer Ethik, um theologisch verantwortbare Kategorien des Umgangs mit dem Altern zu erheben. Anknüpfen lässt sich dabei an Umgangs­weisen, welche der Leiblichkeit, Begrenztheit und Endlichkeit des Menschen ebenso Rechnung tragen wie dessen Willen zum Leben und zur Gesundheit.Das Altern zu gestalten setzt Anerkennung und Aneignung des Alterns voraus. Der Blick wird sich dabei öffnen müssen für die Angewiesenheitsstruktur, die das ganze menschliche Dasein auszeichnet - und die sich im Alter lediglich konkretisiert und radikalisiert. Rechtfertigungstheologisch lässt sich das Alter so auch als Testfall christlicher Existenz entschlüsseln.
  Band 21:
Jörg Lauster
Zwischen Entzauberung und Remythisierung
Zum Verhältnis von Bibel und Dogma
Evangelisches Verlagshaus, 2008, 100 Seiten, Paperback, 14 x 21 cm
978-3-374-02599-2
vergriffen, nicht mehr lieferbar
Nach dem reformatorischen Verständnis fungiert die Bibel für die theologische Urteilsbildung als letztes normatives Prinzip. In der praktischen Umsetzung theologischer Arbeit stößt diese prinzipielle Geltung auf massive Schwierigkeiten, die mit der Behauptung, die Bibel sei Wort Gottes und Heilige Schrift, nicht einfach aufgelöst werden können. Demgegenüber wird die Bibel als Ausdrucksuniversum von Gotteserfahrungen in den Blick genommen, das primär nicht auf normative Lehre, sondern auf Wiederanknüpfung und Weitergabe dieser Erfahrungen ausgerichtet ist. In diesem Sinne stellt die Bibel ein notwendiges Korrektiv für die reflexive Bearbeitung christlicher Inhalte in der Dogmatik bereit, indem sie auf den Erfahrungsgrund der Lehrbestände zurückführt. Dabei wächst der Exegese als Erhellung dieses Erfahrungsgrundes eine fruchtbare Aufgabe für die Entfaltung der Systematischen Theologie zu.


 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 27.02.2016, DH