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Kunst- und Kunstbibeln Faksimile Ausgaben Eschbacher Bilderbibel Lutherbibel 1984 mit Meisterwerken der Kunst Lutherbibel 2017 mit Meisterwerken der Kunst Marc Chagall Lucas Cranach Sieger Köder Rembrandt Wiedmann Bibel

Kunstbibeln, Bibel in der Kunst, Kunst + Bibel

978-3-438-06239-0 Stephen Füssel
Das Buch der Bibeln
Die schönsten illuminierten Bibeln des Mittelalters
Deutsche Bibelgesellschaft, 2016, 464 Seiten, gebunden,
978-3-438-06239-0
14,99 EUR Warenkorb
Im Mittelalter entstanden im Auftrag von wohlhabenden und einflussreichen Herrschern sowie hochstehenden Mitgliedern der Kirche illustrierte Bibelhandschriften von herausragender künstlerischer Qualität.
Dieser Band der Reihe Bibliotheca Universalis präsentiert 50 der prächtigsten mittelalterlichen Bibelhandschriften aus der Österreichischen Nationalbibliothek. Mit Beispielen aus jeder Epoche untersucht die Sammlung Visualisierungen der Bibel in unterschiedlichen theologischen und historischen Kontexten. Die in hervorragender Qualität reproduzierten faszinierenden Bilder sind gleichermaßen Schätze der Kunstgeschichte wie wichtige sakrale Artefakte.
Andreas Fingernagel, Stephan Füssel, Christian Gastgeber und ein Team aus 15 wissenschaftlichen Autoren beschreiben jedes Manuskript im Detail. Dabei wird sowohl die Entstehungsgeschichte der Bibel als auch das mittelalterliche Verständnis von Geschichte berücksichtigt. Ein Glossar der wichtigsten Begriffe erleichtert den Zugang für weniger bibelkundige Leser.
Titelabbildung  / Seite 176 / Seite 268 / Seite 302 / Seite 336
978-3-649-62116-4 Phillipe Lechermeier
Die Bibel

Coppenrath, F., 2014, 384 Seiten, Gebunden, 25 x 4 x 27,7 cm
978-3-649-62116-4
44,00 EUR Warenkorb
 Erzählt von Phillipe Lechermeier, mit Bildern von Rébecca Dautremer
Sie ist das meistverkaufte Werk der Literatur. Sie ist eine Bibliothek von Geschichten und Berichten, weitererzählt von Generation zu Generation und irgendwann aufgeschrieben von vielen verschiedenen Autoren: die Bibel. Philippe Lechermeier findet für seine Nacherzählung des Alten und Neuen Testaments ganz eigene sprachliche Formen. Ob Erzählung, Bericht, Drama oder Lyrik – meisterhaft und mit außergewöhnlicher literarischer Ausdruckskraft spielt er mit den verschiedenen Gattungen. Lässt uns eintauchen in die Anfänge unserer Kultur, nimmt uns mit, bewegt und fordert. Rébecca Dautremer schuf dazu kongeniale, anspruchsvolle Bilder von beeindruckender Tiefe, die vollkommen neue Dimensionen und Sichtweisen eröffnen. Ein Gesamtkunstwerk, das seinesgleichen sucht. Für alle, die die Bibel schon immer einmal (neu) lesen wollten!
Josef Imbach
Himmelsfreuden - Höllenpein
Das Jenseits der christlichen Kunst
Patmos Verlag, 2013, 176 Seiten, Hardcover, Schutzumschlag, 14 x 22 cm
978-3-8436-0262-4

17,99 EUR
Die große Sorge der Menschen um ihr Seelenheil findet in der christlichen Kunst einen ausdruckstarken Höhepunkt. Farbenprächtige, monumentale Darstellungen von Tod, Gericht, Fegefeuer, Himmel, Hölle und der Auferweckung der Toten sind vielen Betrachtern aber oft nur vor dem Hintergrund der Lehrmeinungen verständlich, die während der Entstehung der Kunstwerke galten.
Diese Zusammenhänge erklärt Josef Imbach anhand von zahlreichen Illustrationen kurzweilig und informativ. Ein reichhaltiges und zugleich kompaktes Buch über ein Thema, das Menschen seit Jahrhunderten fasziniert.
Hans-Georg Ulrichs
Bilder predigen
Gottesdienste mit Kunstwerken

Vandenhoeck & Ruprecht, 2013, 128 Seiten, mit CD, kartoniert, 12,3 x 20,5 cm
978-3-525-63047-1

5,99 EUR
Bilder haben das Potenzial, anregend zu sein. Darum sind sie eine Bereicherung auch für Gottesdienst und Predigt. Leicht ist der homiletische Umgang mit ihnen jedoch nicht. Da bedarf es der Anleitung. Oder besser: vieler verschiedener Beispiele. In dem von Hans Georg Ulrichs herausgegebenen Band sind es 13 Bilder und 13 Predigten, die so bereits gehalten worden sind.
Predigten zu kirchenjahreszeitlichen Festen stehen neben Predigten in Kasualgottesdiensten. Kunstwerke vom späten Mittelalter bis zum Ende des 20. Jahrhunderts werden interpretiert. Manche Prediger beschauen die Bilder lang und vertiefend, andere wiederum nehmen nur kurz, dann aber nicht selten final darauf Bezug. Manche bevorzugen einen illustrierenden Gebrauch, andere wiederum konfrontieren Herkömmliches mit dem Bild. Manche deuten die Bibel, andere erhellen die menschliche Existenz und führen dann zum Glauben. Diese Predigten in ihrer Buntheit machen Mut, Kunst als homiletische Chance und Herausforderung anzunehmen. '
Band 152 in der Reihe Dienst am Wort
Bilder predigen
Gottesdienste mit Kunstwerken

1 Martina Reister-Ulrichs
In der Bibel lesen
„Mutter und Schwester des Künstlers, in der Bibel lesend“ von Hans Thoma (1866)

2 Gregor Etzelmüller
Jesu Geburt: Neuanfang ist möglich
Darstellung der Geburt Jesu, Stadtkirche Hersbruck (um 1480), anonym
Predigt zu Weihnachten

3 Hans-Georg Ulrichs
Ein Platz für mich
„Abendmahl“ von Fritz von Uhde (1886)
Predigt an Gründonnerstag

4 Peter Noss
Aufkeimende Lust am Leben
„Triptychon“ von Heinz Kupfernagel (o.J.)
Predigt zu Passion/Ostern
5 Christian Stäblein
Ostern: Fest des Sehens
„Harbingers of Resurrection“ von Nikolaj Nikolaevich Ge (1867)
Predigt an Ostern

6 Kirsten Elisabeth Christensen
Tanzende Freude
„Ausgießung des Hl. Geistes“ von El Greco (um 1605)
Predigt zu Pfingsten

7 Karl Friedrich Ulrichs
Sturzgläubig
„La Conversione di San Paolo“ von Caravaggio (1600/1601)
Predigt zum Thema „Glaube“

8 Monika Lehmann-Etzelmüller
Wer bin ich?
„Selbstbildnis“ von Paula Modersohn-Becker (1906)
9 Regine Klusmann
Schönheit kommt von Gott
„Nanas“ nach Niki de Saint Phalle
Predigt in einem Frauengottesdienst

10 Jan Rohls
Gott im Wald
„Das Kreuz im Gebirge“ (Tetschener Altar) von Caspar David Friedrich (1807/1808)
Predigt zum Thema „Natur“

11 Birgit Niehaus
Der große Weg – zum Vater
„Der große Weg“ von Friedensreich Hundertwasser (1955)
Predigt zur Jubelkonfirmation

12 Kathrin Oxen
Gegen das Erschrecken den Glauben
„Die Zeit ist ein Fluss ohne Ufer“ von Marc Chagall (1930-1939)
Predigt an Silvester

13 Sören Suchomsky
Engel der Auferstehung
„Flug zum Himmel“ von Hieronymus Bosch (um 1500)
Predigt zum Thema „Ewiges Leben“
978-3-374-03795-7 Sonja Poppe
Bibel und Bild
Die Cranachschule als Malwerkstatt der Reformation

Deutsche Bibelgesellschaft / Evangelisches Verlagshaus, 2014, 120 Seiten, Hardcover, 20 x 23 cm
978-3-374-03795-7
978-3-438-06237-6
18,80 EUR Warenkorb
Lukas Cranach ist der Maler, der bis heute unsere Vorstellung von Martin Luther prägt. Fast alle bekannten Lutherporträts stammen aus der Manufaktur des erfolgreichen Unternehmers. Indem er die Reformatoren Wittenbergs und ihre protestantischen Ideen ins Bild setzte, trug er wesentlich dazu bei, die reformatorischen Gedanken populär zu machen.
Passend zum Themenjahr »Reformation – Bild und Bibel« nimmt dieses Buch einige seiner Werke zu biblischen und reformatorischen Themen in den Blick. Durch ihre eingängige Bildsprache begeistern diese Bilder auch heute noch und lassen erkennen, wie es dem sächsischen Hofmaler, Manufakturbesitzer, Bürgermeister und Lutherfreund Cranach gelang, der Reformation ihr bis heute überzeugendes Gesicht zu geben.
aus dem Verlagskatalog

Sonja Poppe, Jahrgang 1980, studierte Evangelische Theologie, Religionspädagogik und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien. Seit beendetem Referendariat arbeitet sie nahe Osnabrück als freiberufliche Lektorin, Autorin und Kolumnistin für verschiedene Buchverlage und Zeitungen. Sie schreibt für das Internetportal »evangelisch.de« und betreut Social-Media-Projekte. Ihre Schwerpunkte liegen im kulturellen, kirchlichen und religiösen Bereich.
978-3-460-32063-5 Blum-Bibel Prachtausgabe
Leder dunkelblau im Schmuckschuber
Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 2004, 1454 Seiten, Leder, Schuber, Goldschnitt, 18 x 25,5 cm
978-3-460-32063-5
99,00 EUR Warenkorb

zur Homepage von Michael Blum
Die Bibelausgaben (Einheitsübersetzung) mit dem einzigartigen Bilder-Zyklus des Euskirchener Künstlers Michael Blum. Michael Blum gehört zu den profiliertesten deutschsprachigen Künstlern der Gegenwart, die die Frage nach Gott und die Botschaft Jesu zum Gegenstand ihres Schaffens erwählt haben. In seinem Zyklus zur Bibel in 48 Bildern hat er zentrale Inhalte alt- und neutestamentlicher Botschaft ausgewählt und symbolreich und farbkräftig in seine Bildsprache übertragen. Die in den Originalen mit Blattgold gestalteten Zeichen und Flächen werden in hochwertigem Goldfoliendruck wiedergegeben. Michael Blum gelingt es auf die ihm eigenartige Weise, die zentralen Elemente der Botschaft im Bild sprechen zu lassen. Blums Bilder behandeln unter anderem die folgenden Themen: Gottes Bund mit Abraham
•Berufung des Mose
•Schön bist du, meine Freundin
•Maria und Elisabet
•Ich bin das Brot des Lebens
•Die Erscheinung am See
Die prachtvolle Ausstattung:
•limitierte Auflage mit Zertifikat, nummeriert und vom Künstler selbst signiert
•gebunden in einen von Michael Blum exklusiv gestalteten dunkelblauen Ledereinband mit Goldprägung
•enthält den gesamten "Bibelzyklus" Michael Blums in 48 Farbbildern mit Goldfoliendruck
•dreiseitiger Goldschnitt
•im Schmuckschuber
•16-seitige Familienchronik
•Leseband
Walter Jens
Jesus von Nazareth
Mit Fotos / Illustrationen von HAP Grieshaber
Gütersloher Verlagshaus, 2009, 96 Seiten, gebunden, 16 x 24 cm 978-3-579-06487-1
19,95 EUR
Walter Jens hat Bibeltexte aus dem Matthäus- und Lukas-Evangelium so ins Heute übersetzt, dass er unsere Zeit neu sehen lässt. Er nimmt den Text ernst und gestaltet ihn durch eine präzise Übertragung so, dass seine Tiefe sichtbar und entschlüsselt wird. Damit eröffnet er neue Dimensionen dieses großen Buches der Menschheit und lässt die Person und die Lehre des Jesus von Nazareth lebendig werden. Ein Werk aus einem Guss.
Die Holzschnitte von HAP Grieshaber bringen in ausdruckstarker Verdichtung die Worte des Autors zum Klingen.
978-3-7917-2829-2 Wolfgang Vogl
Meisterwerke der christlichen Kunst
zu den Evangelien der Sonntage und Hochfeste. Lesejahr A
Pustet Verlag, 2016, 576 Seiten, 17 x 22 cn
978-3-7917-2829-2
35,00 EUR Warenkorb

Predigen ist nicht nur eine Kunst, sondern auch eine Herausforderung. Der Autor erschließt mit Hilfe von Werken der christlichen Kunst die biblischen Texte der Sonn- und Festtage des Lesejahres A.
Nach einer knappen Vorstellung der Perikope wird jeweils ein Bild historisch eingeordnet, detailliert beschrieben und aus seinem Zeitkontext heraus
analysiert und theologisch gedeutet. Der Bogen der Kunstwerke spannt sich von der frühchristlichen Kunst bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.
Nicht nur für Prediger, sondern für alle Christen bietet dieser Band Anregungen, sich aus ungewöhnlicher Perspektive mit den Schrifttexten auseinanderzusetzen.
Buri, Samuel
Zürcher Bibel - Kunstbibel
Einspaltige Ausgabe mit zwanzig Schriftbildern von Samuel Buri


Verlag der Zürcher Bibel, 2007, 1951 Seiten, Hardcover, 14,2 x 22 cm,
978-3-85995-243-0
978-3-438-01283-8ä
54,50 EUR
Alle Ausgaben der Zürcher Bibel enthalten die Schriften des Alten und des Neuen Testaments, eine Einleitung zu jedem Buch und einen Anhang mit Hinweisen zum Gebrauch der Ausgaben, einem Glossar (alphabetische Sach- und Worterklärungen), Erläuterungen zu Massen, Gewichten und Geldwerten, eine Zeittafel zur biblischen Geschichte sowie sechs Farbkarten.
Für die Zürcher Kunstbibel hat der bekannte Schweizer Künstler 20 Illuminationen geschaffen, 20 Schrift, Bilder aus Texten des Alten und Neuen Testaments.
Schriftgröße 110 %
978-3-374-03060-6 Friedhelm Hartenstein
Hermeneutik des Bilderverbots
Exegetische und systematisch-theologische Annäherungen
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03060-6
19,80 EUR Warenkorb
Das biblische Bilderverbot hat in der Geschichte der jüdischen und der christlichen Religion eine wichtige Rolle für die Abgrenzung der eigenen Identität gegenüber den Bilderkulten gespielt und den byzantinischen Bilderstreit ebenso befeuert wie den Bildersturm der Reformationszeit. Was waren die leitenden Intentionen bei der Ablehnung bildlicher Vergegenwärtigungen Gottes? Und wie verträgt sich diese Ablehnung mit der durch den Gedanken der Inkarnation ermöglichten Tradition des Christusbildes als Repräsentation des unsichtbaren Gottes? Welche Abgrenzungen vollziehen die alttestamentlichen Formulierungen des Bilderverbotes? Welche Bedeutung hat es in Religionsphilosophie, Ästhetik und Systematischer Theologie und wie stellt sich die Theologie heute zur Nicht-Bildlichkeit Gottes?
Die Annäherungen aus der Sicht eines Exegeten und eines Systematikers sind von der gemeinsamen Überzeugung getragen, dass eine sachgemäße Hermeneutik des Bilderverbotes angesichts des iconic turn in Kulturwissenschaft und Theologie ebenso lohnend wie nötig ist.
Friedhelm Hartenstein, Jahrgang 1960, war von 2002 bis 2010 Professor für Altes Testament und Altorientalische Religionsgeschichte am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg und ist seit 2010 Professor für Altes Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU München.
Michael Moxter, Jahrgang 1956, ist seit 1999 Professor für Systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Dogmatik am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg, seit 2006 ist er auch für »Religionsphilosophie« zuständig.

Band 26 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
978-3-8436-0545-8  Renate Schoof
Geheimnisse des Christentums
Vom verborgenen Wissen alter Bilder

Patmos, 2014, 216 Seiten, 8 Farbtafeln, Hardcover mit Schutzumschlag,
978-3-8436-0545-8
19,99 EUR Warenkorb
In christlichen Bildern steckt viel verborgenes und längst vergessenes Wissen über Gott, Mensch und Welt, verpackt in Gleichnissen und Symbolen. Sobald wir die Werke unter einem veränderten religiösen Blickwinkel anschauen, fangen sie an, neu zu uns zu sprechen. Etwa wenn Renate Schoof die Weihnachtsgeschichte als innerseelisches Geschehen und als »Herzöffnung« deutet.

So fördert sie in ihrem Buch Ungeahntes und Erstaunliches zutage, macht Lust aufs Entdecken und führt scheinbar Gegensätzliches zusammen. Ein wichtiges Buch, das abseits traditioneller Sehgewohnheiten zu neuen Einsichten verhilft.

ein erfrischend anderer Blick auf das Christentum
mit zahlreichen Beispielen aus der bildenden Kunst
978-3-579-08197-7 Klaas Huizing
Ästhetische Theologie
Der erlesene Mensch - Der inszenierte Mensch - Der dramatisierte Mensch

Gütersloher Verlagshaus, 2015, 680 Seiten, gebunden, Schutzumschlag, 15 x 22,7 cm
978-3-579-08197-7
68,00 EUR Warenkorb
Ästhetik als »Elementarwissenschaft« der Theologie
Die Ästhetische Theologie versteht Ästhetik (Aisthesis = Wahrnehmung) als „Elementarwissenschaft“ der Theologie und rückt die Künste sowie die Leseerfahrung als Neujustierung der sinnlichen und körperlichen Wahrnehmung auf innovative Weise ins Zentrum einer protestantischen Dogmatik. Ebenso zeitgemäß wie folgenreich erhält die Medien-Anthropologie eine herausgehobene Position in einer Ästhetischen Theologie. Dadurch werden nicht nur die in verschiedensten Bereichen der Künste dargebotenen Coverversionen des „Heiligen“ und kreativen Transformationen christlicher Topoi in Videoclips oder Hollywood-Blockbustern transparent, sondern die gesamte theologische Dogmatik erhält neue Impulse und öffnet sich für Kunst und (populäre) Kultur. Konsequenterweise schließt eine solche Ästhetische Theologie mit einem Theaterstück, das eine eigene Coverversion des Gleichnisses vom Barmherzigen Samariter zum Inhalt hat.
•Der Klassiker jetzt in einem Band
•Spannende Impulse für die gesamte theologische Dogmatik, die sich für Kunst und (populäre) Kultur öffnet
Leseprobe
Michael Landgraf / Henning Wendland
Biblia deutsch
Bibel und Bibelillustrationen in der Frühzeit des Buchdrucks
Deutsche Bibelg./ Ev. Presseverlag Pfalz, 2005, 96 Seiten, zahlr. farbige Abbildungen, kartoniert
3-438-05508-2
 9,80 EUR
Schon vor der Reformation entstanden deutschsprachige Bibelausgaben. Diese Kleinode der Druckkunst wurden vom finanzkräftigen Bürgertum der Städte in Auftrag gegeben. Aufgrund einer veralteten Textgrundlage waren sie allerdings schwer verständlich. Dies machte es Martin Luthers eingängiger Übersetzung leicht, diese Bibeln in Vergessenheit geraten zu lassen. Sie gelten aber dennoch als Meilensteine des Buchdrucks. Ihre bleibende Bedeutung liegt darin, dass durch sie erstmals die Heilige Schrift in einer Volkssprache gedruckt vorlag und ihre Holzschnitte die Bibelillustration der nächsten Jahrhunderte prägten.
Die vorliegende Einführung ermöglicht einen vielfältigen Zugang zur Bibel und Bibelillustration in der Frühzeit des Buchdrucks. Besonders die kunstvollen Illustrationen lassen biblische Geschichten aus Sicht der Menschen von damals wahrnehmen
978-3-936618-03-7 Das Buch Hiob
Faber und Faber, 2003 144 Seiten,

Leinenband,
Schmuckschuber, 12,8 x 22 cm
978-3-936618-03-7
33,00 EUR

Herausgegeben und mit 66 Schabblättern von Axel Bertram.
Nach der Übertragung von Martin Luther.

Literatur zu Hiob
Die schönsten Bibeln des Mittelalters
Die kostbarsten abendländischen Kodizes und illumierten Handschriften

Bassermann Verlag, 168 Seiten, Pappband mit Schutzumschlag, 978-3-8094-1998-3
19,95 EUR
Die große Geschichte des Alten und des Neuen Testaments; das heilige Buch, das in einer produktiven Begegnung zwischen den Künsten und den Formen der Wissensüberlieferung die unterschiedlichsten Traditionen des Westens und Ostens befruchtet hat.
Von Armenien bis ins mozarabische Spanien, vom karolingischen Frankreich bis nach Byzanz, von Irland bis Deutschland und Italien: eine wundervolle Sammlung von Bibelhandschriften mit Hunderten von Bildern wertvoller Kunstwerke, die im Laufe der Jahrhunderte von Künstlern und Buchmalern geschaffen wurden.
Brandl, Bernd
Reise zum Isenheimer Altar

Johannis Verlag, 2009, 64 Seiten, Gebunden
978-3-501-01621-3
13,-- EUR
Schon viele Bücher sind über den Isenheimer Altar geschrieben worden. Weshalb also noch ein neues Buch? Ist denn nicht schon alles gesagt, was man über den weltberühmten Grünewald-Altar herausfinden und erforschen kann? Es mag an der Ausstrahlungskraft dieses einzigartigen Kunstwerkes liegen, die einen in ihren Bann zieht.
Es mag auch die abenteuerliche Geschichte des Isenheimer Altars sein, die ihn so rätselhaft und spannend zugleich macht. Es mag auch das kunsthistorische Interesse sein, das schon Generationen von Kennern und Liebhabern beschäftigt hat.
Was immer es auch sei, der Autor nähert sich mit großer Behutsamkeit dem Isenheimer Altar und lädt Leserinnen und Leser ein, sich mit ihm auf eine Reise zu begeben, um den Spuren Grünewalds zu folgen und sein Geheimnis zu enträtseln. So ist dieses Buch durchaus auch als Reiseführer gedacht, der uns heranführt an die große Geschichte, die der Isenheimer Altar erzählt: die Geschichte von Christus und dem Schicksal des Menschen.
J. R. Porter
Das Große Buch der Bibel

Kreuz Verlag, 1996, 288 Seiten, mit über 300 Abb. in Farbe, Hardcover, 21,5 x 27,8 cm
3-7831-1482-9

39,90 EUR
Mit über 300 farbigen Abbildungen zu Ereignissen, Personen und Schauplätzen der biblischen Geschichte
Ein prachtvolles Buch, durchgehend farbig, repräsentativer Einband : Das große Buch der Bibel gibt zuverlässig, anschaulich und wissenschaftlich fundiert Auskunft über die großen biblischen Gestalten und die entscheidenden Ereignisse und Schauplätze der biblischen Geschichte des Alten und des Neuen Testaments - von der Schöpfung bis zu den Anfängen der Ausbreitung des Christentums. Über 300 Illustrationen und eine leicht verständliche Sprache machen diesen Band zu einem Gewinn für die ganze Familie.
3-7630-5805-2 Christoph Wetzel
Gebete
Begleitet von Bildern Mittelalterlicher Buchmalerei
Belser, 1997, 48 Seiten, ca 40 Abb. in Farbe,Gebunden, 24,5 x 23 cm
3-7630-5805-2
14,90 EUR Warenkorb
Unser Gebet vertraut auf die Zusage Jesu Christi in der Bergpredigt: Bittet, dann wird euch gegeben.
Bittgebete bilden die erste Gruppe der hier versammelten Texte. Ihnen folgen Gebete in Not und Bedrängnis, Gebete des Dankes und Lobpreises, schließliche Gebete zu den Festen des Kichenjahres.
Die Stimmen reichen vom Psalmisten David bis zu Jochen Klepper, von den Kirchenvätern bis zu Martin Luther, vom Wessobrunner Gebet über Hildegard von Bingen und Thomas von Aquin bis zu Angelus Silesius.
Begleitet werden die Gebete von 40 Bildern und Bildinitialen aus Bibeln, Stundenbüchern und liturgischen Handschriften des Mittelalters. Ihr geistlicher Gehalt ist ebenso gegenwärtig wie die Worte und Sprachbilder der Gebet aus mehr als zwei Jahrtausenden.
3-7917-1224-1 Meisterwerke der Spätgotik
Berühmte Schnitzaltäre

Pustet Verlag, 1989, 256 Seiten mit 132 Abb., davon 99 Ganzs., Gebunden, Großformat 24 x 28 cm, 
3-7917-1224-1
978-3-7917-1224-6
68,00 EUR Warenkorb
Die großen Schnitzaltäre gehören in ihrer künstlerisch-virtuosen Gestaltungsfülle und ihrem unnachahmlichen Zauber zu den Höhe- und Glanzpunkten nicht nur der Schnitzkunst, sondern der Spätgotik überhaupt. Meister wie Tilman Riemenschneider, Veit Stoß, Michael Pacher, Henrik Douvermann oder Hans Brüggemann sind unter anderen Schöpfer dieser großartigen Kunstwerke.
24 berühmte »Kathedralen aus Holz« werden hier in eindrucksvollen Gesamt- und Detailaufnahmen dargestellt.
Zugleich erhält der Leser und Betrachter einen Überblick über die Entstehungsgeschichte des Schnitzaltars und über das erstaunlich vielfältige Schaffen im gesamten deutschen Sprachraum. In enger Zusammenarbeit von Text- und Bildautor entstanden für diesen Bildband Aufnahmen von großer künstlerischer Sensibilität, Bilder, die die Faszination und Aussagekraft dieser einzigartigen Meisterwerke optisch interpretieren und für jeden Kunstfreund in bleibender Schönheit festhalten.
978-3-7668-3299-3 Margerete Luise Goecke-Seischab
Von Klee bis Chagall
Kreativ arbeiten mit zeitgenössischen Graphiken zur Bibel
Calwer Verlag, 1994, 248 Seiten, Kartoniert,
3-466-36405-1
978-3-7668-3299-3
9,90 EUR Warenkorb
Unbekannte Graphiken von berühmten Künstlern des 20. Jahrhunderts eröffnen neue Zugänge zur Bibel; sie verlocken zu vielfältigen und neuartigen Sichtweisen.
Künstler wie Chagall, Beckmann, Nolde, Grieshaber, Kubin, Klee, Heckei, Dix, Corinth, Schmidt-Rottluff, Arp, Kokoschka und Baselitz sind in diesem Band berücksichtigt. Ein interessantes, schön gestaltetes Betrachtungs- und Arbeitsbuch zur Graphik und bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts liegt vor.
Den ganzseitig wiedergegebenen Graphiken schließen sich Hinweise zur Biographie des Künstlers, den jeweils angewandten Techniken und zur Bilddeutung an. Die Auswahl der Graphiken und die vielfältig erprobten Anregungen für die Bibelarbeit mit jung und alt in Gemeinde und Schule orientieren sich auch am Kirchenjahr.

Margarete Luise Goecke-Seischab hat Germanistik und Kunsterziehung studiert. Sie ist Kunsterzieherin an einem Gymnasium und nimmt einen Lehrauftrag für » Bildnerisches Gestalten« und Kunst in der Religionspädagogik« an der Augustana-Hochschule, Abteilung München, wahr.
Eschbacher Bilderbibel Eschbacher Bilderbibel  Das Buch der Psalmen Psalm 1-150
Ein Bilderpsalter in 8 Bänden

Verlag am Eschbach, 1991, 48 Seiten, Großformat, kartoniert 21 x 27 cm

zu den lieferbaren Bänden
Der Bilderreichtum der Psalmen hat Künstler immer wieder schöpferisch angeregt.
Im Eschbacher Bilderpsalter werden die 150 Psalmen der Bibel mit Meisterwerken jüdischer und christlicher Psalmillustration zu einer Einheit von Wort und Bild, von Lesen und Schauen verbunden.
Der Bilderpsalter erschließt so das »Gebetbuch der Bibel« für unsere Zeit.
Insgesamt erscheinen acht Bände mit folgender Psalmverteilung:
Band 1: Psalm 1-21, Band 2: Psalm 22-41, Band 3: Psalm 42-59,
Band 4: Psalm 60-72, Band 5: Psalm 73-89,
Band 6: Psalm 90-106, Band 7: Psalm 107-119, Band 8: Psalm 120-150.
Otto Pankok
Die Passion
Einführung Rainer Zimmermann
Gütersloher Verlagshaus, 1970, 168 Seiten, 60 Tafeln, Leinen, 31,4 x 25 x 2,2 cm
3-579-03514-2
49,00 EUR


http://www.pankok.de/seiten/opg.html
Die "Passion" ist der bedeutsamste und wohl bekannteste Zyklus des Pankokschen Werkes. Seine Darstellung von Demütigung und Leiden in den 60 Episoden aus dem Leben Christi ist programmatisch grotesk. Pankoks Diskurs vereint Ethik und Emotion. Seine Anklage ist unmissverständlich - die Jüdin Maria, die Mutter Gottes, verkörpert die Zigeunerin Ringela, die später in Sachsenhausen ermordet wird, den Juden Jesus am Kreuz (Bild 54 der Passion) verkörpert der Maler Karl Schwesig (1898 - 1955), der von den Nazis auf Grund seiner kommunistischen Sympathien verhaftet und gefoltert wird. In Pankoks Wiedergabe der biblischen Geschichte sind Juden, Zigeuner, Kommunisten und Künstler "das göttliche Ebenbild", ihre Folterer sind die "Gefallenen", sie tragen die Züge der Gestaposchergen. Pankoks "Passion" ist ein Akt des Mutes.

Nachdem fünf Bilder des Zyklusses aus der Ausstellung "Westfront 1933" auf Weisung des "Kampfbundes für deutsche Kultur" zunächst entfernt, dann endgültig abgelehnt werden, vollendet Pankok den Zyklus (1934) und stellt ihn trotz Ablehnung 1935 in Münster aus. Auf der nächsten Station in Mülheim/Ruhr wird die Ausstellung auf Anordnung der Partei vorzeitig geschlossen. 1936 bringt der Berliner Verleger Gustav Kiepenheuer die "Passion" in einem Bildband heraus. Die Einleitung soll Pater Friedrich Muckermann, ein Wortführer des katholischen Widerstandes gegen die Nationalsozialisten, schreiben. Muckermann muss ins Ausland fliehen. Pankok verfasst selbst das Vorwort. Die SS-Zeitung "Das Schwarze Korps" greift 1937 die "Passion" in einem Hetzartikel als die "Gotteslästerung 1936" an. Als Folge werden die Bücher beschlagnahmt und vernichtet. Pankoks Wohnung wird von der Gestapo durchsucht. Er versteckt die 60 Kohlegemälde bei Freunden, die bereit sind zu helfen. 1940 hofft er, die "Passion" in der Schweiz sicher unterzubringen, der Emigrationsversuch missglückt aber. Nach dem Krieg wird der Zyklus immer wieder ausgestellt. Seit 1970 erscheinen mehrfach Buchausgaben des Werkes, das heute als wichtiges Dokument des Widerstandes gegen das NS-Regime betrachtet wird.
Eingeschweißte Ausgabe im Schuber, Leinen, kein Schutzumschlag, Neues Buch, nur Lagerspuren am Schuber
  Julius Schnorr von Carolsfeld
Die Bibel in Bildern
zu den verschiedenen Ausgaben
Manfred Wundram
Die Bibel in der Kunst:
Das Hochmittelalter


Deutsche Bibelgesellschaft, 1996, 144 Seiten, 50 Farbtafeln, Gebunden, Schutzumschlag,
DIN A 4, 24 x 31 cm
3-438-04463-7

nicht mehr lieferbar
Das hohe Mittelalter, die Epoche des Übergangs von der Romanik zur Gotik, ist eine der faszinierendsten Phasen der mittelalterlichen Kunstgeschichte. Die Bildwerke dieser Zeit führen in immer neuen Variationen die Ereignisse der Heilsgeschichte und die Majestät Gottes vor Augen. Dabei zeigen die Künstler zunehmend Interesse am Menschlichen: sie rücken Gott und Mensch einander näher und verbinden das Ewige mit ihrer Gegenwart.
Im vorliegenden Band ist die ganze Fülle der Kunstformen vertreten: Buch- und Glasmalerei, Wand- und Deckengemälde, Mosaiken, Goldschmiede- und Emailarbeiten, Relief, Großplastik, Stickerei.
Die Bilder sind nach Motiven geordnet und werden von den dazugehörigen Bibeltexten begleitet. So ergibt sich ein Gang durch die Bibel von der Schöpfung bis zur Apokalypse.
Im Anhang Bilderklärungen und interessante Hintergrundinformationen zu allen Abbildungen. Die Einführung schildert den bewegenden geistes- und kunstgeschichtlichen Aufbruch der Epoche und erschließt den Zugang zum Verständnis hochmittelalterlicher Kunst.
Manfred Wundram
Die Bibel in der Kunst:
Das 19. Jahrhundert


Deutsche Bibelgesellschaft, 1996, 144 Seiten, 50 Farbtafeln, Gebunden, Schutzumschlag,
DIN A 4, 24 x 31 cm
3-438-04464-7

39,90 EUR
Das 19.Jahrhundert ist eine Epoche von erstaunlicher Vielfalt. Die Auseinandersetzung seiner Künstler mit biblischen Motiven ergibt ein faszinierendes Panorama gegensätzlicher und einander ergänzender Sichtweisen.
Vertreten sind unter anderem
Romantiker: Blake, Runge, Turner, Delacroix
Nazarener: Overbeck, Cornelius, Schnorr von Carolsfeld
Präraffeliten: Rossetti, Hunt, Millais, Burne-Iones, Solomon
Symbolisten: Böcklin, Klinger, Moreau, Levy-Dhurmer, Watts
Monumentalmaler : Cole, Colman, Martin, Poynter
Vorläufer der Moderne: Gauguin, Cezanne, van Gogh

Mit einer kunstgeschichtlichen Einführung. Zu jedem Bild eine Bilderklärung und der zugehörige Bibeltext.


978-3-89853-632-5
Die Bibel in der Kunst
DVD-ROM in DVD-Box
Deutsche Bibelgesellschaft / Directmedia Publishing., DVD-ROM in DVD-Box,
978-3-438-06293-2
978-3-936122-32-9
978-3-89853-632-5
19,90 EUR



aus der Reihe Digitale Bibliothek
Die DVD-ROM präsentiert mehr als 2500 Gemälde, Grafiken und Zeichnungen vom frühen Mittelalter bis zum Beginn der Moderne. Die Bilddateien stehen in jeweils drei verschiedenen Auflösungen zur Verfügung. Sämtliche Bilder können in andere Anwendungen wie Textverarbeitungsprogramme oder Präsentationssoftware übernommen werden. Alle Kunstwerke sind übersichtlich nach Themen geordnet, mit Belegstellen aus der Bibel versehen und lassen sich nach verschiedenen Kriterien sortieren und durchsuchen.
Enthaltene Kunstwerke (Auswahl)
Da Vinci: Abendmahl / Dürer: Adam und Eva / Michelangelo: Die Erschaffung Adams (Sixtinische Kapelle) /Grünewald: Kreuzigung Christi (Isenheimer Altar) / Caravaggio: Grablegung Christi / Rembrandt: Christus in Emmaus /Van Gogh: Der barmherzige Samariter /Klimt: Judith mit dem Haupt des Holofernes
Drei Meister aus Speyer oder Trier
Auftraggeber: Konrad IV. von Tann, Domkustos und Bischof von Speyer (1233–36)


Das Speyerer Evangelistar


Ein Monument romanischer Buchkunst


Quaterino Verlag Luzern, 2012, 77 Seiten, 77 Blatt, 33,2 x 25,3 cm

 

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Das Speyerer Evangelistar gilt heute als die kostbarste Handschrift der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. Mit seinem Prunkeinband aus vergoldetem Silber, besetzt mit Schmucksteinen und spätantiken Gemmen, und der eingelassenen vollplastischen Christusfigur sowie der reichen Buchausstattung mit Miniaturen und Initialen ist die Prachthandschrift eines der herausragenden Werke der deutschen Buchkunst der Spätromanik.
Um 1220 gab der Domkustos und spätere Bischof von Speyer, Konrad IV. von Tann, die Herstellung eines Evangelistars für den Festtagsgebrauch im Speyerer Dom in Auftrag. Die 77 Blatt des Speyerer Evangelistars im Format von ca. 33,2 × 25,3 cm sind gleichmäßig mit 17 ganzseitigen Miniaturen geschmückt. Die Miniaturen enthalten insgesamt 21 Einzelbilder, die Themen aus dem Neuen Testament illustrieren. Vor intensiv leuchtenden Farb- und Goldgründen entfalten sich im Bild die 16 wichtigsten Stationen aus dem Leben Jesu, dazu kommen vier ganzseitige Evangelistendarstellungen und das Bild des segnenden Christus in der Mandorla.
Kostbare Pigmente, leuchtendes Gold und viel künstlerische Phantasie machen die 70 reich ornamentierten und historisierten Initialen dieser Handschrift zu einer Augenweide. Viele Initialen sind sogar wie Miniaturen gestaltet und illustrieren ausgewählte Bibellesungen. Besonders hervorgehobene Textpassagen in goldener, blauer und alternierend rot-schwarzer Schrift bezeugen die hohe Kunstfertigkeit aller an der Ausstattung beteiligten Künstler. Drei Buchmaler aus Speyer oder Trier und fünf Schreiber lassen sich unterscheiden.
Untrennbare Einheit: Die Handschrift und ihr Prachteinband
Ein Evangelistar gibt den Wortlaut der Lesungen aus den vier Evangelien im Ablauf des Kirchenjahrs wieder. Das sakrale Buch als Träger der göttlichen Offenbarung genoss in romanischer Zeit höchste Verehrung, dementsprechend kostbar war die gesamte Buchausstattung. Die plastische Darstellung des Christus auf dem Vorderdeckel des Speyerer Evangelistars ist daher nicht nur Schmuck, sondern auch theologisches Programm im Zusammenhang mit der Botschaft der Evangelien. Nur bei sehr wenigen Handschriften aus romanischer Zeit ist der Originaleinband noch erhalten. Um so bemerkenswerter ist es, dass der Prunkeinband des Speyerer Evangelistars die Jahrhunderte beinahe unversehrt überdauert hat und immer noch mit den Schmucksteinen und Silberplättchen aus dem 13. Jahrhundert geschmückt ist.
Eine vergoldete Christusfigur, zehn silberne Nielloplättchen und 54 Schmucksteine und Gemmen

Der Prunkeinband des Speyerer Evangelistars besteht aus über 150 Einzelteilen. Von monumentaler Ausstrahlung ist die vergoldete Silberfigur des thronenden Christus auf dem Einband. Sein Kreuznimbus überschneidet den schrägansteigenden Rand, der mit einer vergoldeten silbernen Wellenranke mit Weintrauben- und Akanthusmotiven verziert ist. Auf dem äußeren Rand alternieren zehn silberne Nielloplättchen mit figürlichem oder floralem Muster mit vergoldeten Vierecken, in denen je fünf Halbedelsteine, Glasflüsse und spätantike Gemmen in gezahnten Fassungen aufgebracht sind.

Noch original aus der Entstehungszeit der Handschrift im 13. Jahrhundert stammen die Nielloplättchen und die Schmucksteine. Niello bezeichnet eine alte, im östlichen Mittelmeerraum entstandene Goldschmiedetechnik, bei der schwarze Niellomasse in vorher durch Gravierung verzierte Silberplättchen aufgeschmolzen wird. Die Schmucksteine sind aus der ganzen damals bekannten Welt zusammengetragen: Achat, Amethyst, Lapislazuli, Mondstein, Bergkristall, Carneol und andere wurden verwendet. Auch spätantike Gemmen, also vertieft geschnittene (Halb-)Edelsteine, schmücken den Deckel.

Im 15. Jahrhundert wurde die vermutlich durch regen Gebrauch abgenutzte oder beschädigte Vorgängerfigur in der Mitte durch die heutige vergoldete Christusfigur ersetzt, die Steine neu gefasst und der Einband mit einem vergoldeten Rahmen eingefasst. Zu diesem Zeitpunkt überzog man auch den hinteren Deckel und den Rücken mit einem aus Italien stammenden roten Samtstoff mit eingewebtem Goldmuster.
Byzantinische und spätantike Vorlagen – Kreative Impulse für die Meister des Speyerer Evangelistars

An der prachtvollen Ausstattung der Seiten der Handschrift haben drei Buchmaler aus Speyer oder Trier gewirkt. Die Art der Figurengestaltung in den Miniaturen und neue Bildthemen verraten deutlich Einflüsse aus dem Mittelmeerraum und dem byzantinischen Kulturkreis. Das ist nicht verwunderlich, kam es doch im frühen 12. und 13. Jahrhundert infolge der Kreuzzüge und der Herrschaftssitze der Staufer in Italien zu einer intensiven Rezeption byzantinischer und (spät)antiker Kunst. Diese neuen Impulse, die v.a. im Kulturraum Rhein-Mosel-Maas auf fruchtbaren Boden fielen, veränderten Stil, Optik und Ästhetik der abendländischen Kunst deutlich.

Sorgfältig individualisieren die Maler des Speyerer Evangelistars die Gesichter der verschiedenen Figuren: Alte, Junge, Männer und Frauen. Sie legen Wert auf lebendige Kompositionen, die zwei oder mehr Personen zueinander kommunikativ in Beziehung setzen. Zudem machen sie Fortschritte in der korrekten anatomischen Wiedergabe der Körper und finden neue Wege, das freie Faltenspiel der Gewänder über den Gliedmaßen wiederzugeben. Auch erweitern die Künstler ihr ikonographisches Repertoire durch neue Bildkompositionen. So zeigt das Speyerer Evangelistar z.B. die Szene von Christi Geburt nicht in einem Stall, sondern in einer Höhle; eine Initiale greift das in Byzanz höchst beliebte Motiv der Waschung des Christkinds auf und den hl. drei Königen wird mit vier Bildern ungewöhnlich viel Raum gegeben.
Künstler:

Geschichte: Als Bestandteil des Speyerer Domschatzes wird das Evangelistar 1792 vor den französischen Revolutionstruppen auf dem Rhein über Mainz, Bonn und Amsterdam nach Bremen in Sicherheit gebracht. Erst 1797 kehrt die Handschrift in die Region um Speyer zurück und wird in die fürstbischöfliche Residenz nach Bruchsal gegeben. Mit der Säkularisation gelangt die Handschrift am 26. Mai 1803 in die Markgräfisch-Badische Hofbibliothek nach Karlsruhe, die spätere Badische Landesbibliothek.
Der Goldene Münchner Psalter

Quaternio Verlag Luzern, 2011, 332 Seiten,
28 x 19,5 cm
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Der reichste Bilderzyklus aus Englands Mittelalter
München, Bayerische Staatsbibliothek, Clm 835

Entstehungszeit: 1200/1210

Entstehungsort: Oxford (?)
Format: ca. 28 × 19,5 cm

Umfang: 332 Seiten (166 Blatt)
Inhalt: Psalter
Sprache: Latein
Künstler: Drei Meister einer Oxforder Werkstatt

Auftraggeber: unbekannt; vermutlich eine ranghohe weltliche Dame

Geschichte: Es ist unbekannt, wann der Psalter England verlassen hat, vermutlich aber bereits vor den Klosteraufhebungen unter Heinrich VIII. (ab 1538). Das Exlibris von Herzog Maximilian I. von Bayern (1573–1651) weist die Handschrift im Bestand der Münchner Hofbibliothek nach.

Die Pracht einer Bilderbibel: 236 Szenen zum Alten und Neuen Testament auf leuchtendem Goldgrund

In dem in der Bayerischen Staatsbibliothek aufbewahrten Goldenen Münchner Psalter offenbart sich ein außerordentlicher Reichtum, der selbst im Vergleich zu anderen Prachtpsalterien ungewöhnlich ist. Mit 91 ganzseitigen Miniaturen vor leuchtendem Goldgrund ist der 166 Blatt zählende Psalter im Format von ca. 28 × 19,5 cm im Reichtum der Bildausstattung unübertroffen. Bilderzyklen von einmaliger Ausführlichkeit illustrieren die Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament und machen diesen Psalter zu einer wahren Bilderbibel. Der Kalender zu Beginn ist mit 24 Bildmedaillons geschmückt. Initialzierseiten, historisierte oder ornamentierte, farbige und goldene Initialen und farbiger Zeilenschmuck auf allen Seiten runden den opulenten Eindruck ab.

Der Goldene Münchner Psalter ist vermutlich das Werk dreier Meister aus Oxford vom Beginn des 13. Jahrhunderts. Er besticht nicht nur durch seinen Reichtum, sondern auch durch neue künstlerische Ausdrucksformen am Übergang von der Romanik zur Gotik.

Der Psalter: Gebetbuch für die private Andacht und mittelalterlicher »Bestseller«

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts manifestierte sich bei der gebildeten Oberschicht der Wunsch nach Büchern zur privaten Andacht. Aufgrund des überschaubaren Textumfangs eines Psalters und dessen täglicher Verwendung im Gottesdienst erfreuten sich die darin zusammengestellten 150 Psalmen, also Gebete und Gesänge, rasch wachsender Beliebtheit. Die Verbreitung der Psalterien stieg in dieser Zeit in England und Nordfrankreich geradezu sprunghaft an. Erst im 14. Jahrhundert sollte der Psalter vom Stundenbuch in seiner Beliebtheit abgelöst werden.

Knapp die Hälfte der 150 Psalmen wird König David (um 1000 v. Chr.) zugeschrieben. Sie erzählen keine in sich geschlossene fortlaufende Geschichte. Als Texte für den Gebetsgebrauch bestehen sie vielmehr aus Anrufungen Gottes, die in einer starken bildhaften Sprache universale Themen wie Lobpreis Gottes, Dank, Bitte, Klage und Reue ausdrücken. Heute noch sind die Psalmen täglicher Bestandteil der Liturgie bei allen christlichen Konfessionen und in der jüdischen Synagoge.




 

 

 

 

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