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Bibel allgemein

Bibelausgaben Medien zur Bibel Griffregister christlicher Glaube Bibelseminar / Bibelkurs
Bibelausgaben
Apokryphen 978-3-438-03305-5 978-3-417-25153-1   Arbeitsübersetzung NT 978-3-7655-6147-4 Stuttgarter-Erklärungs-Bibel Einheitsübersetzung Neue-Jerusalemer-Bibel Interlinearübersetzung 978-3-940041-17-3 Kunstbibeln
Altarbibeln Arbeitsübersetzung NT BasisBibel Bibel der Frauen (AT) Bibel in gerechter Sprache Bibel für Schule und Gemeinde Biblia Hebraica
Bielefelder Bibel Bruns Bibel Buber, Die Schrift Buona Ausgabe Codex Sinaiticus Einheitsübersetzung Elberfelder Bibel Elberfelder Studienbibel
Genfer Studienbibel Die Gute Nachricht Hebräische Bibel (Hebrew Bible) Herder Bibel Hexapla Hoffnung für alle Interlinearübersetzung Jüdisches Neues Testament
Neue Jerusalemer Bibel Kinderbibeln Koran (und Bibel) Kunstbibeln Kurznachrichten / Gott chillte Luther Bibel 2017 Luther 1912 / 1984 Menge-Bibel
Münchener Neues Testament Neue evangelistische Übersetzung - NeÜ Neue Genfer Übersetzung NGÜ Neue Luther Bibel Neue Zürcher Bibel Neues Leben Novum Testamentum Graecum
Piscator Bibel Schlachter Schulbibel Scofield Bibel Septuaginta, griechische Bibel Studienbibel  
Stuttgarter Erklärungsbibel Synopsen   Thompson Studienbibeln Traubibeln    
Volxbibel Vulgata, lateinische Bibel Vetus Latina, Altlateinische Bibel Wiedmann Bibel   Jörg Zink Bibel Zürcher Bibel
einführende Erklärungen zu Bibelübersetzungen, Bibelausgaben:
Apokryphen
Viele Ausgaben der Lutherbibel sind wahlweise mit und ohne
Apokryphen erhältlich, gemäß Luthers Einschätzung: »Das sind Bücher, so der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten und doch nützlich und gut zu lesen sind.« Die Apokryphen sind Schriften, die nur in der griechischen bzw. lateinischen Fassung des Alten Testments, nicht aber in der hebräischen enthalten sind. Luther hat sie in einem gesonderten Teil vor dem Neuen Testament zusammengefasst.

Arbeitsübersetzung des Neuen Testaments
Lüdemanns Ubersetzung des Neuen Testaments bleibt nahe am griechischen Text und ist in verständlichem Deutsch gehalten. Zugleich ist sie dem gegenwärtigen Forschungsstand der theologischen Wissenschaft verpflichtet. Für den Benutzer finden sich zahlreiche Hilfen: Unterschiedliche Markierungen in Text und Schriftbild erleichtern es dem Leser, Sinnabschnitte, Brüche im Gedankengang, mögliche Texteinschübe u.ä. zu erkennen. Ausführliche Sacherklärungen sind angemerkt.

BasisBibel
Weltweit die erste Bibelübersetzung, die primär für den Gebrauch in den neuen Medien entwickelt wurde - besonders für Jugendliche, die mit den neuen Medien groß geworden sind, aber auch für alle anderen Medieninteressierten.
Geschichte:
Der Anstoß kam von den großen kirchlichen Jugendverbänden, die darauf hinwiesen, dass keine der vorhandenen deutschen Bibelübersetzungen für die Arbeit mit Jugendlichen wirklich geeignet ist, besonders wenn diese keine kirchliche Sozialisation mitbringen. Als erste Teilausgabe erschien 2006 das Markus-Evangelium, das komplette Neue Testament ist für 2010 geplant.
Bedeutung:
Die BasisBibel ist die Antwort auf die Herausforderungen des medialen Wandels, durch den das Internet zum Leitmedium der jungen Generation geworden ist. Die Einbeziehung der elektronischen Publikationsform ermöglicht eine Rückkehr zu größerer Wörtlichkeit, da die nötigen Zusatzinformationen per Mausklick zur Verfügung stehen. Diese sind durchgehend multimedial aufbereitet und umfassen Bilder, Karten, Sacherklärungen und die Audio-Einspielung des Textes.
Sprache:
Einfach strukturiert, um für das Lesen am Bildschirm geeignet zu sein. Ein Satz umfasst in der Regel nur 16 Worte. Jeder Satz ist in Sinneinheiten gegliedert, die durch den Zeilenfall wiedergegeben werden.

Bibel in gerechter Sprache
Die Bibel in gerechter Sprache  fordert heraus zur eigenen Stellungnahme und schafft die Grundlage dafür. Wer die Bibel in gerechter Sprache liest, kann sicher sein: Hier wird ernst genommen, dass Jesus Jude war, dass die biblischen Frauen sichtbar gemacht und Diskriminierungen jedweder Art vermieden werden.
Die Texte der Bibel in gerechter Sprache sind neu übersetzt aus dem Griechischen bzw. Hebräischen. In einem langen, intensiven und breit gefächerten Entstehungsprozess wurden die neuen Übersetzungen immer wieder kritisch gegengelesen und in zahlreichen Gemeinden erprobt.

Biblia Hebraica / Biblia Hebriaca Quinta
Die hebräische Bibel, der Urtext des Alten Testaments, wurde jahrhundertelang handschriftlich überliefert. Im Laufe der Zeit sind dabei teils durch einfache Fehler beim Abschreiben, teils aber auch durch absichtliche Eingriffe der Schreiber (z.B. als "Korrekturen" im Sinne einer bestimmten Auslegung) eine Vielzahl kleiner und größerer Veränderungen - so genannte Textvarianten - entstanden. In einer kritischen Ausgabe wie der Biblia Hebraica werden alle Hinweise auf alte hebräische Textvarianten gesammelt. Die wichtigsten Quellen dafür sind die hebräischen Fragmente aus Qumran und die antiken Übersetzungen aus dem Hebräischen (vor allem die griechische Septuaginta).
Auf diese Weise kann ein Bibelübersetzer oder -ausleger sich schnell einen Überblick über die gesamte Breite der Textüberlieferung verschaffen. Die Biblia Hebraica verhilft ihm also zur größtmöglichen Annäherung an den ältesten und besten erreichbaren hebräischen Text.

Bruns, Hans
Die Bibel, übertragen und erklärt von Hans Bruns. Übersetzung mit erbaulichen Erläuterungen. Brunnen Verlag Gießen.
Die am leichtesten zugängliche unter den wörtlichen Übersetzungen der Gesamtbibel. In Text und Erklärungen (trotz Verbesserungen seit der Erstausgabe) mit mancherlei Fehlern behaftet.

Buber, Martin
Die Schrift, verdeutscht von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig. Revidierte Neuausgabe, Verlag Lambert Schneider Heidelberg, Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart.
In Sinnzeilen gegliederte Übersetzung des Alten Testaments mit dem Versuch, die Wurzelverwandtschaft hebräischer Wörter im Deutschen nachzubilden.
Eine Übersetzung, die nicht nur den Hauch der Originalsprache, sondern auch eine original jüdische Sicht des Alten Testaments vermittelt.

Einheitsübersetzung (EÜ) kirchenamtliche Übersetzung
Herausgegeben im Auftrag der Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, der Bischöfe von Luxemburg, von Lüttich und von Bozen-Brixen (Psalmen und Neues Testament auch im Auftrag des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bibelgesellschaft als ökumenischer Text)
1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart Verlag Katholisches Bibelwerk; Lizenzausgaben bei verschiedenen katholischen Verlagen
Die von der katholischen Kirche für die Verwendung in Gottesdienst, kirchlicher Unterweisung und katholischem Religionsunterricht bestimmte deutsche Bibelübersetzung.
Geschichte:
Sie wurde als erste einheitliche Bibelübersetzung für die deutschsprachigen Diözesen geschaffen, nachdem das II. Vatikanische Konzil (1962-65) den Gebrauch der Muttersprache in der Liturgie erlaubt hatte (Zuvor wurde der Gottesdienst auf Latein gehalten; jede Diözese konnte bestimmen, welche katholische Bibelübersetzung ins Deutsche neben dem lateinischen Text für den kirchlichen Gebrauch verwendet werden sollte.)
Bedeutung:
Im katholischen Bereich die vertraute Bibelübersetzung. In einer Blütezeit der Ökumene entstanden, wurden das Neue Testament und die Psalmen von der Evangelischen Kirche in Deutschland als ökumenischer Text akzeptiert. Über den endgültigen Wortlaut des Textes entschied jedoch die katholische Kirche.
Sprache:
Gehobenes Gegenwartsdeutsch ohne die typischen bibelsprachlichen Elemente. 
Die Einheitsübersetzung wird auch in der
Neue Jerusalemer Bibel verwendet.

Elberfelder Bibel / Elberfelder Bibel 2006,  philologische  Übersetzung
Revidierte Ausgabe 1985/1991/2006 R. Brockhaus-Verlag, Wuppertal gemeinsam mit: Christliche Verlagsgesellschaft, Dillenburg
Die deutsche Bibelübersetzung, die sich um größtmögliche Nähe zum hebräischen bzw. griechischen Grundtext unter Wahrung seiner formalen Eigentümlichkeiten bemüht (»ausgangstextorientierte« Bibelübersetzung). Der Name leitet sich von dem Ort her, wo die Übersetzung ursprünglich erarbeitet wurde: dem heutigen Wuppertaler Stadtteil Elberfeld. Leseprobe der Großausgabe (pdf)
Geschichte:
Ihr Ursprung liegt in den Brüdergemeinden, die Mitte des 19. Jahrhunderts nach angelsächsischem Vorbild im Rheinland entstanden. Die Übersetzer waren John Nelson Darby, Julius Anton von Poseck und Carl Brockhaus. 1855 erschien das Neue Testament; 1871 die ganze Bibel. 1985 kam eine revidierte Fassung heraus, die von den aktuellen wissenschaftlichen Grundtexten ausgeht und eine behutsame Modernisierung vornimmt. Für die 4. Auflage (1991) wurden Text und Anmerkungen noch einmal korrigiert bzw. ergänzt. 2006 erschien die Ausgabe in neuer Rechtschreibung, die weitere schwer verständliche Stellen und veraltete Ausdrucksweisen beseitigte.
Bedeutung:
Sie wird von engagierten Bibellesern und -leserinnen geschätzt, die ohne Kenntnis der Grundsprachen einen möglichst genauen Eindruck von dem haben wollen, was im Originaltext »dasteht«. Weniger geeignet für ungeübte Bibelleser.
Sprache:
Gehoben ohne Altertümlichkeiten, aber deutlich als Bibel­sprache profiliert; der Grundsatz der Worttreue führt zu einem hohen Anspruch in Bezug auf die Verständlichkeit.
(Ausgabe 1985 auch enthalten in
Hexapla)

Froschauer Bibel
siehe auch
Zürcher Bibel

Die Gute Nachricht (GN) kommunikative  Übersetzung
Im Auftrag und in Verantwortung der evangelischen Bibelgesell­schaften und katholischen Bibelwerke in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Revidierte Fassung 1997, aus Anlass der neuen Rechtschreibung durchgesehen 2000
Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
Die erste kommunikative Bibelübersetzung ins Deutsche, die erste und bisher einzige durchgehend interkonfessionell erarbeitete deutsche Bibelübersetzung (von einem Übersetzungsteam aus dem evangelisch-Iandeskirchlichen, evangelisch-freikirchlichen und katholischen Bereich), die erste Bibelübersetzung, die konsequent auf die Frage der frauengerechten Sprache achtete.
Geschichte:
Mit dem »NT 68« entstand die erste Fassung eines neuen Typs von Bibelübersetzung, der die Bibel näher zu den Menschen bringen wollte und auch für Kirchenferne verständlich sein sollte. 1982 erschien die ganze Bibel, 1997 eine gründliche Überarbeitung, bei der die Übersetzung enger an die Form des Grundtextes angeglichen wurde. Auch die traditionelle Begrifflichkeit (Gerechtigkeit, Sünde usw.) wurde zum Teil wiederhergestellt.
Bedeutung:
Um die Bibel wieder neu in die lebendige Sprache der Gegenwart zu bringen, verwendet die Gute Nachricht Bibel die Übersetzungsmethode der »funktionalen Äquivalenz«: Dabei kommt es nicht auf den Wortlaut an, sondern auf die genaue Wiedergabe des Sinns. Dadurch erschließt sie den Text für die Leser/innen (deshalb »kommunikative« Übersetzung).
Sprache:
Natürliches, modernes Deutsch bei weitgehendem Verzicht auf traditionelle Kirchensprache.

Halbfas, Die Bibel erschlossen und ausgelegt

Herder Bibel
Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Bundes. Vollständige deutsche Ausgabe. Deutsche Übersetzung der Originaltexte aus
Herders Bibelkommentar
Unverwechselbaren Charakter erhält diese Bibel durch ihre ausdrucksstarke Worttreue und durch die ihr eigene monumentale Sprachgewalt. Die Herderübersetzung bringt in unnachahmlicher Weise den spirituellen Erfahrungshorizont jedes einzelnen biblischen Buches zum Ausdruck und befähigt dadurch zu eigener tiefer geistlicher Erfahrung.

Hexapla
Die Bibel in einer einzigartigen Zusammenstellung. Sechs deutsche Übersetzungen auf einen Blick: Zürcher Bibel, Lutherbibel (1984), Schlachter-Bibel (überarbeitete Fassung), Revidierte Elberfelder Bibel (1985) mit grammatischen Kürzeln, Bibelübersetzung nach Menge, Nicht-Revidierte Elberfelder Bibel, R. Brockhaus Verlag, Wuppertal.

Hoffnung für alle kommunikative  Übersetzung
1996/2002 Brunnen Verlag, Basel und Gießen
Die zweite große Bibelübersetzung des kommunikativen Typs (siehe Gute Nachricht Bibel) In Deutschland mit großer Akzeptanz vor allem auch im Bereich der Evangelischen Allianz. Die verständlichste unter den kommunikativen Bibelübersetzungen.
Geschichte:
Deutsche Fassung der Living Bible von Kenneth N. Taylor (International Bible Society, Colorado Springs). Das Neue Testament erschien im Jahr 1983, die Psalmen kamen 1991 dazu. Die ganze Bibel wurde 1996 fertiggestellt. Im Jahr 2002 gab es eine gründliche Revision des Neuen Testaments, wobei die Übersetzung stärker an die Form des Grundtextes angeglichen wurde.
Bedeutung:
Obwohl Hoffnung für alle sich im Impressum als deutsche Fassung einer amerikanischen Bibelübersetzung ausweist, ist sie eine eigenständige Übersetzung aus den Grundsprachen und hat verglichen mit der englischen Mutterausgabe auch ein eigenständiges Profil. Ihre Hauptanliegen sind unmittelbare Verständlichkeit und direkte Anwendbarkeit des Gelesenen. Dies führt manchmal zu einer eher ausdeutenden, manchmal auch zu einer verknappenden Wiedergabe.
Sprache:
Einfach, flüssig zu lesen und eingängig bei gleich­zeitigem Rückgriff auf die traditionelle kirchliche Begrifflichkeit.


Interlinearübersetzung AT
Das Alte Testament.
Interlinearübersetzung Hebräisch-Deutsch und Transkription des hebräischen Grundtextes nach der Biblia Hebraica Stuttgartensia 1986 von Rita Maria Steurer. Hänssler Verlag, Neuhausen-Stuttgart
Ein brauchbarer Schlüssel für einen ersten Zugang zum hebräischen Text, für Benutzer, die die Mühe nicht scheuen, sich einzulesen. Die Interlinearübersetzung ist wörtlicher (und damit auch schwerer verständlich) als die Interlinearversion zum NT.


Interlinearübersetzung NT
Das Neue Testament.
Interlinearübersetzung Griechisch-Deutsch. Griechischer Text nach der Ausgabe von Nestle-Aland, übersetzt von Ernst Diettzflebinger. Hänssler Verlag, Neuhausen-Stuttgart
Eine gediegene, zuverlässig gearbeitete erste Hilfe zum Verständnis des griechischen Textes.

Jerusalemer Bibel
siehe Neue Jerusalemer Bibel

Die Jerusalemer Bibel gehört zu den Ausgaben der Heiligen Schrift, die eine weite internationale Verbreitung und Anerkennung gefunden haben. Entstanden unter Mitarbeit hervorragender Fachgelehrter, ist diese einbändige Lese- und Arbeitsbibel mit ihren umfangreichen Einführungen und Kommentierungen des Bibeltextes - die Ausgabe enthält allein rund 11.000 Anmerkungen - die ideale Arbeits- und Studienbibel. Ein gerade auch durch seine praktische Anlage und Handlichkeit unverwechselbares Werk.

Luther 1912
Die Bibel nach der Deutschen Übersetzung Martin Luthers. Neu durchgesehen nach dem vom Deutschen Evangelischen Kirchenausschuss genehmigten Text (1912). Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
Die kirchenamtliche Revision von 1912 bewahrt in großem Umfang die Besonderheiten der Luthersprache, enthält aber auch schon in begrenztem Umfang Korrekturen von eindeutigen Fehlübersetzungen Luthers.

Luther 1984, kirchenamtliche Übersetzung
Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers
Herausgegeben von der Evangelischen Kirche in Deutschland Revidierte Fassung 1984; aus Anlass der neuen Rechtschreibung durchgesehen 1999, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland für die Verwendung in Gottesdienst, kirchlicher Unterweisung und evangelischem Religionsunterricht empfohlene deutsche Bibelübersetzung.
Geschichte:
Sie basiert auf der letzten zu Luthers Lebzeiten erschienenen Ausgabe von 1545. Seit Ende des 19. Jahrhunderts hat sie einen Prozess verschiedener Revisionen durchlaufen, der 1984/1999 zum vorläufigen Abschluss gekommen ist.
Bedeutung:
Sie ist die traditionsreichste deutsche Bibelübersetzung, die nicht nur den deutschen Protestantismus, sondern auch die deutsche Literatur und Sprache geprägt hat - das »Original« unter den deutschen Bibelübersetzungen.
Sprache:
Die »kernige Luthersprache« verbindet eine große, manchmal sogar sperrige Wörtlichkeit mit dem durchgängig erkennbaren reformatorischen Anliegen (Rechtfertigung des Sünders allein aus Gottes Gnade). Sie gebraucht eine unverkennbare Bibelsprache ­ gehoben, mit feierlichem Klang, aber weitgehend gut verständlich. Hervorragend geeignet zum Meditieren und Auswendiglernen.

Auch die Neuapostolische Kirche verwendet seit 2001 im deutschsprachigen Raum die Luther-Fassung von 1984. (auch enthalten in
Hexapla)

Biblia Germanica

Faksimileausgabe der originalen Lutherbibel von 1546, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.


Menge-Bibel
Sorgfältige Übersetzung des Altphilologen Hermann Menge (gest. 1939) mit vielen Fußnoten zur Übersetzung. Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart.
Eine zuverlässige Studienübersetzung von sprachlicher Kraft und Differenzierung, die eine Mittelstellung zwischen Luther und Elberfelder einnimmt. (auch enthalten in
Hexapla
)

Münchener Neues Testament
Patmos Verlag


Neue evangelistische Übersetzung - NeÜ
Diese Übersetzung versucht, Sinn und Struktur des neutestamentlichen Textes zu erfassen und für den Leser - auch aus nicht-christlichem Umfeld - wiederzugeben. Sie legt wesentlich größeren Wert auf sprachliche Klarheit als auf wörtliche Wiedergabe. Als Einführung in die Bibel gedacht, ermöglicht sie ein großflächiges Lesen und vermittelt einen Eindruck von der lebendigen Kraft, aber auch von der Schönheit des Wortes Gottes. Ihr Ziel ist letztlich - wie auch das jeder Übersetzung - zum Glauben an Jesus Christus, dem Messias Israels und Sohn Gottes, zu führen. ICMedien / Hänssler Verlag

Neue Genfer Übersetzung NGÜ
Neue kommunikative Bibelübersetzung, die zugleich bewusst auf die Form des Grundtextes achtet. Durch ihr Anliegen, höchste Texttreue mit größtmöglicher Verständlichkeit zu verbinden, ist sie die philologische unter den kommunikativen Bibelübersetzungen.
Bedeutung:
Aufgrund der gründlichen exegetischen und linguis­tischen Arbeit am Text, die sich auch in ausführlichen Fußnoten widerspiegelt, erfreut sich die Neue Genfer Übersetzung großer Akzeptanz gerade auch von Seiten der »frommen Kreise« des Protestantismus.
Sprache:
Gut verständliches Deutsch mit durchaus auch literarischem Anspruch.

Neue Jerusalemer Bibel
Einheitsübersetzung mit den Erläuterungen der (französischen) Jerusalemer Bibel. Herder Verlag Freiburg.

Neue Welt Übersetzung der Heiligen Schrift
Die Neue Welt Übersetzung ist eine von Jehovas Zeugen herausgegebene Bibel-Übersetzung. Die Übersetzung der Hebräischen Schriften (AT) gründet sich auf den um das Jahr 930 n.Chr. entstandenen masoretischen Text von Ben Ascher, der u.a. auch als Grundlage der
Biblia Hebraica von Rudolf Kittel diente. Außerdem wurden die hebräischen Texte des Gelehrten D.Ginsburg verwendet. Als weitere Referenz wurde die Seputaginta, die Vulgata, sowie der samaritanische Pentateuch (eine Übertragung der hebräischen Wörter in das samaritische Alphabet) und die aramäischen Targume (Umschreibungen der Bibelbücher) herangezogen. Die Übersetzung der Griechischen Schriften (NT) stützen sich auf den Text von Westcott und Hort , wie auch die American Standard Version und die Revised Standard Version. Ebenfalls berücksichtigt wurden Texte von Nestle, Bover, Merk, UBS und Nestle-Aland. Die Neue Welt Übersetzung ist um eine zeitgemäße Sprache bemüht, ohne dabei den genauen Sinn der Worte zu verwässern oder gar zu verfälschen. Als besonderes Merkmal der Neuen Welt Übersetzung wird dort, wo im Urtext der Gottesname in Form des Tetragrammatons (JHWH) enthalten ist, die im deutschen verbreitete Form "Jehova" benutzt.

Neues Leben

Lebensnah, leicht verständlich und doch sachlich und inhaltlich zuverlässig - das zeichnet diese neue Bibelübersetzung aus. Sie ist - im wahrsten Sinne des Wortes - eine Übersetzung des biblischen Urtextes, die die Gedanken des Originaltextes in der heute verwendeten Sprache wiedergibt, Hänssler Verlag / R. Brockhaus Verlag

Pattloch

Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments nach den Grundtexten übersetzt und herausgegeben von Vinzenz Hampf, Meinrad Stenzel und Josef Kürzinger. Pattloch Verlag, Aschaffenburg. Gut lesbare, zuverlässige Übersetzung.

Piscator Bibel
Von 1584 bis zu seinem Tod war Piscator Professor der Theologie an der Hohen Schule in Herborn, die ihm als ihrem ersten Rektor und wohl hervorragendsten Theologen ihre Blüte und Berühmtheit verdankte. Neben Lehrbüchern, Aphorismen (1589) und Bibelkommentaren schuf er vor allem eine reformierte Bibelübersetzung (1602–04), die erste vollständige Übertragung nach der Luthers. Im Kanton Bern, am Niederrhein und in anderen reformierten Gebieten war diese Übersetzung lange Zeit im kirchlichen Gebrauch. Wegen Piscators Übersetzung von Markus 8,12 „ich sage euch: Wann diesem Geschlechte ein Zeichen wird gegeben werden, so strafe mich Gott“ nannten die Lutheraner seiner Zeit diese Bibel spottend „Straf-mich-Gott-Bibel“ und bekämpften sie heftig. Noch mehr Aufsehen erregte die Lehre Piscators, dass nur der leidende Gehorsam Christi, nicht auch der tätige, den Gläubigen zugerechnet werde. Manche reformierten Theologen tolerierten sie zwar, andere aber, besonders die französischen, griffen sie heftig an und verwarfen sie auf der Synode zu Gap als Irrlehre.

Schlachter 2000

Die seit vielen Jahren bewährte und beliebte Bibelübersetzung Frank Eugen Schlachters liegt nun in vollständig überarbeiteter Form vor. Die neue Schlachterbibel sucht die Vorzüge der Lutherbibel in ihrer sprachlichen Ausdruckskraft mit Genauigkeit in der Grundtextwiedergabe zu verbinden. Sie eignet sich für das persönliche Lesen wie auch die Verkündigung und Bibelarbeiten, für das Bibelstudium und für die Weitergabe an dem Glauben fern stehenden Menschen. (alte Ausgabe vor 2003 auch enthalten in
Hexapla)

Septuaginta
Die Bücher des Alten Testamentes sind überwiegend in hebräischer Sprache niedergeschrieben (siehe Biblia Hebraica). Für die Juden in Alexandria wurde eine Übersetzung ins Griechische angefertigt, der Legende nach von 70 Übersetzern; die Übersetzung heißt deshalb Septuaginta (abgekürzt: LXX).
Für die lateinischen Christen wurde das Alte Testament zunächst aus der LXX übersetzt; diese Übersetzung heißt Vetus Latina (früher fälschlich auch Itala genannt). Die Vetus Latina ist in populärer Sprache verfaßt und bildet eine wichtige Quelle für das sog. Vulgärlatein. Durch die zweimalige Übersetzung vom Hebräischen über das Griechische ins Lateinische kam es zu Fehlern und Ungenauigkeiten. Deshalb ließ Papst Damasus I. durch Hieronymus das Alte Testament direkt aus dem Hebräischen ins Lateinische übersetzen. Da sich diese Übersetzung durchgesetzt hat, heißt sie die "Gewöhnliche", lateinisch: Vulgata.


Stuttgarter Altes Testament / Neues Testament
Einheitsübersetzung mit Kommentar

Stuttgarter Erklärungsbibel
mit dem Text der
Lutherbibel

Thompson Studienbibel
Die Studienbibel selbst gliedert sich a) in einen Hauptteil mit der 1984 revidierten Bibelübersetzung von Martin Luther, sowie b) in einen Studienteil

Volxbibel
Die Volxbibel ist etwas anderes, sie ist die erste deutsche Bibel, die zu zeigen versucht, wie Jesus möglicherweise heute geredet hätte. Sprache ändert sich ständig, das kann jeder sehen, der in die erste Bibelübersetzung von Martin Luther reinschaut. Deshalb muß sich die Sprache der Bibel ständig weiterentwicklen, damit sie jeder verstehen und lesen kann.

Vulgata

Die Bücher des Alten Testamentes sind überwiegend in hebräischer Sprache niedergeschrieben (siehe Biblia Hebraica). Für die Juden in Alexandria wurde eine Übersetzung ins Griechische angefertigt, der Legende nach von 70 Übersetzern; die Übersetzung heißt deshalb Septuaginta (abgekürzt: LXX).
Für die lateinischen Christen wurde das Alte Testament zunächst aus der LXX übersetzt; diese Übersetzung heißt Vetus Latina (früher fälschlich auch Itala genannt). Die Vetus Latina ist in populärer Sprache verfaßt und bildet eine wichtige Quelle für das sog. Vulgärlatein. Durch die zweimalige Übersetzung vom Hebräischen über das Griechische ins Lateinische kam es zu Fehlern und Ungenauigkeiten. Deshalb ließ Papst Damasus I. durch Hieronymus das Alte Testament direkt aus dem Hebräischen ins Lateinische übersetzen. Da sich diese Übersetzung durchgesetzt hat, heißt sie die "Gewöhnliche", lateinisch: Vulgata.


Wilckens, Ulrich

Das Neue Testament, übersetzt und kommentiert von Ulrich Wilckens. Dem Urtext verpflichtete Übersetzung mit Erläuterungen. Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn. 1990 bei Benziger erschienen.

Zink, Jörg
Das Neue Testament, übertragen von Jörg Zink (Erläuternde Übertragung). Das Alte Testament, ausgewählt, übertragen und in geschichtlicher Folge angeordnet von Jörg Zink (Erläuternde Übertragung). Kreuz Verlag Stuttgart.
Eine persönlich geprägte und persönlich verantwortete (gelegentlich immer noch eigenwillige) Übersetzung, die in der Endfassung eine beachtliche sprachliche und geistliche Qualität erreicht hat. Die Übersetzung umfasst das gesamte Neue Testament und alle wichtigen Texte des Alten Testaments.

Zürcher Bibel
In den reformierten Kirchen gebräuchliche Übersetzung, zurückgehend auf die Reformation durch Zwingli; 1907 bis 1931 neu übersetzt. Verlag der Zürcher Bibel.
(auch enthalten in
Hexapla)

Zürcher Bibel (Neufassung 2007) philologische  Übersetzung
Herausgegeben vom Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich
2007 Genossenschaft-Verlag der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag Zürich
Die Übersetzung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, die aber auch bei den deutschsprachigen reformierten Kirchen in der Schweiz in Gebrauch ist und in Deutschland nicht zuletzt im akademischen Bereich sehr geschätzt wird.
Geschichte:
Sie geht auf die Reformation Huldrych Zwinglis zurück. 1531 erschien in Zürich die erste vollständige deutsche Bibelübersetzung. Durch die Jahrhunderte hindurch gab es immer wieder neue Ausgaben der Zürcher Bibel, zuletzt 1931. 1987 erteilte die Synode der Evangelisch-reformierten Landes­kirche des Kantons Zürich den Auftrag zur Neuerarbeitung, um den neueren Erkenntnissen von Bibel-, Geschichts- und Sprachwissenschaft wie den Veränderungen der deutschen Sprache Rechnung zu tragen.
Bedeutung:
Die Zürcher Bibel will möglichst nahe bei den Grund­texten bleiben, zugleich aber auch eine Sprache verwenden, die dem 21. Jahrhundert angemessen ist. Sie verzichtet weitgehend auf Interpretation, um den Bibeltext bewusst in seiner Fremdheit stehen zu lassen.
Sprache:
Gehobene Sprache, nüchterner moderner Stil, der das Alter der biblischen Texte erkennen lässt, ohne selbst altertümlich zu sein.
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