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Offenbarung des Johannes
Offenbarung 1, 4-8 Gruß an 7 Gemeinden
Offenbarung 1, 9-18 Auftrag an Johannes
Offenbarung 2, 1-7, Sendschreiben Ephesus
Offenbarung 2, 8-11 Sendschreiben Smyrna
Offenbarung 2,12-17 Sendschreiben Pergamon
Offenbarung 3, 1-6 Sendschreiben Sardes
Offenbarung 3, 7-13 Sendschreiben Philadelphia
Offenbarung 3, 14-22 Sendschreiben Laodizea
Offenbarung 5, 1-5(6-14) Buch mit 7 Siegeln
Offenbarung 6 Öffnung 6 Siegel, apokalypt. Reiter
Offb. 7, 9-12(13-17) große Schar, Überwinder
Offb. 8, Siebte Siegel, Erste sechs Posaunen
Offenbarung 11, Die beiden Zeugen
Offb. 12, 1-6(13-17) Die Frau und der Drache
Offenbarung 12, 7-12 Kampf im Himmel
Offenbarung 13 Die beiden Tiere
Offenbarung 15, 2-4 Lied der Überwinder
Offenbarung 15,5-8 Schalen des Zorns
Offb. 17-18 Hure Babylon / Untergang Babylon
Offb. 19, Jubel im Himmel
Offenbarung 20, Das tausendjährige Reich
Offenbarung 21, 1-7 Das neue Jerusalem
Offenbarung 21, 8ff
Offenbarung 22
 
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Offenbarung des Johannes, Apokalypse, Kommentare, Auslegungen

978-3-451-34779-5 Klaus Berger
Die Apokalypse des Johannes
Kommentar
Herder Verlag, 2017, 1540 Seiten, 2 Bände, Hardcover,
978-3-451-34779-5
128,00 EUR Warenkorb
Der neue Kommentar zur Apokalypse des Johannes vom bekannten Heidelberger Neutestamentler Klaus Berger zeichnet sich dadurch aus, dass er neben der frühjüdischen auch die altkirchliche Apokalyptik konsequent heranzieht, ferner die bildende Kunst und die alten Liturgien als Wirkung der Offenbarung würdigt. Bis zum Beginn der Neuzeit werden die alten Kommentare ausgewertet.
So entsteht über die Jahrhunderte hin eine grandiose Vielstimmigkeit, die bis heute niemand zähmen konnte. Die Johannesoffenbarung erscheint als prophetisches Buch, verfasst auf der Höhe urchristlicher Prophetie.
Gerade sein Kirchenverständnis ist so genuin judenchristlich, dass es auch scharfe Kritik an andersdenkenden Juden üben kann. Dank seines sehr eigenständigen Jesuszeugnisses ist es zugleich durch und durch christlich. Band 1 enthält Apokalypse 1-10, Band 2 Apokalypse 11-22.
Leseprobe
978-3-290-18141-3 Michael Heymel
Die Johannesoffenbarung heute lesen

Theologischer Verlag Zürich, 2018, 138 Seiten,
978-3-290-18141-3
14,90 EUR Warenkorb
bibel heute lesen
Literarisches Kunstwerk, Apokalypse, Visionen, Geheimnis … All dies und viel mehr ist die Johannesoffenbarung. Entsprechend hat sie eine fesselnde Wirkungsgeschichte – u.?a. in Kunst, Musik, Film und Literatur. Doch wie soll man es heute lesen?
Michael Heymel bietet eine Orientierungshilfe für das letzte Buch der Bibel, das in seiner Fülle manchmal schwer zugänglich ist. Er zeichnet die Rezeption und klassische Typen der Auslegung nach und würdigt die Johannesoffenbarung als literarisches Kunstwerk. Beispiele aus der neuzeitlichen Auslegungsgeschichte – Bullinger, Kornelis Heiko Miskotte, Jacques Ellul u.?a. – illustrieren, wie die Offenbarung als Buch geistlichen Widerstands verstanden wurde: Als Trost- und Hoffnungsbuch, wenn Christinnen und Christen faszinierenden Mächten begegnen, unter Druck geraten und von apokalyptischen Ängsten bedrängt werden – auch heute.
978-3-451-30613-6 Klaus Berger
Leih mir deine Flügel, Engel
Die Apokalypse im Leben der Kirche
Herder Verlag, 2018, 384 Seiten, gebunden, Schutzumschlag,
978-3-451-30613-6
38,00 EUR Warenkorb
Auf seinen Kommentar zur Apokalypse des Johannes lässt Klaus Berger nun eine »Theologie« des letzten Buches der Bibel folgen, die in acht Abschnitte gegliedert ist: Es geht darin um die Apokalypse als Buch der Wahrnehmung, um ihr Gottes- und Christusbild, um den heillosen Konfl ikt mit den politischen Reichen der Erde, um ihr Verständnis von Gottesdienst und Kirche, um einige markante Positionen aus 2000 Jahren Auslegungsgeschichte sowie um die Weise, in der das defi nitive Ende in der Apokalypse beschrieben ist.
> Die Ergänzung des eingeführten Kommentars
> Vom besten Kenner der Apokalypse
978-3-7887-2930-1 Martin Karrer
Johannesoffenbarung, Teil 1, Offenbarung 1,1 - 5,14
EKK XXIV / 1.
Neukirchener Verlag, 2017, 4878 Seiten, kartoniert, Fadenheftung, 16,5 x 24 cm
978-3-7887-2930-1
978-3-8436-0607-3
82,00 EUR
Die Johannesoffenbarung ist eines der wirkmächtigsten Bücher der Bibel. Sie entstand am Ende des 1. Jh. und ist tief eingebettet in die antike Kultur. Der Kommentar erschließt die apokalyptischen Bilder ebenso wie die kaiserzeitliche Rhetorik und die Anspielungen auf die damalige Zeit. Er verfolgt die Änderungen der Theologie in der Wirkungsgeschichte vom Lamm Gottes bis zum Geschichtsbild und bietet solide Information zu den vielen umstrittenen Fragen des Textes.
Evangelisch Katholischer Kommentar, EKK XXIV / 1

Leseprobe
978-3-290-17807-9
(Abbildung entspricht nicht dem endgültigen Cover):
Jörg Frey
Ein Buch mit sieben Siegeln?
Zu Sinn und Bedeutung der Johannesapokalypse. noch nicht erschienen, wir merken vor
Theologischer Verlag Zürich, 2016 ?, 100 Seiten, Paperback, 14 x 21 cm
978-3-290-17807-9
16,90 EUR Warenkorb
Das letzte Buch der Bibel gilt oft als «Buch mit sieben Siegeln», geschrieben in einer rätselhaften Bildersprache, als Zukunftsfahrplan, als Buch des Weltuntergangs, das vor allem Angst macht. Vor dem Hintergrund einer Skizze der Rezeption der Apokalypse in Kirche und Kultur erläutert Jörg Frey die Gestalt dieses Buchs sowie die Motive und die Komposition seiner eindrücklichen Bilder. Bezogen auf die Situation, in die das Werk sprechen will, skizziert er die eigentümliche Sicht der Apokalypse auf Christus und deren Bewertung des römischen Imperiums, konkrete Zukunftsprognose und Hoffnung auf die ewige Gottesgemeinschaft. Die Apokalypse war in ihrer Entstehungszeit ein flammender Aufruf zur Eindeutigkeit im Glauben, und mit dieser Botschaft bietet sie als kanonisches Buch auch eine Herausforderung für die Kirche heute.

Jörg Frey, Dr. theol., Jahrgang 1962, ist Professor für Neutestamentliche Wissenschaft mit den Schwerpunkten Antikes Judentum und Hermeneutik an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich.
Theologische Studien
978-3-451-31275-5 Hans-Georg Gradl
Buch und Offenbarung
Medien und Medialität der Johannesapokalypse
Herder Verlag, 2014, 560 Seiten, gebunden, Schutzumschlag, 15,1 x 23,7 cm
978-3-451-31275-5
70,00 EUR Warenkorb
Die Johannesapokalypse präsentiert sich ihrem medialen Selbstverständnis nach als ein Buch und will als solches - und nicht als Brief - wahrgenommen und verstanden werden. Die vorliegende kulturgeschichtlich und exegetisch ausgerichtete Studie untersucht die Gestaltung, den Gebrauch und die Funktionen von Büchern in der Antike. Sie zeigt auf, dass das Buchmedium einen bestimmten Rezeptionsmodus fordert, einen theologischen Mehrwert in die Interpretation einbringt und den religiösen, politischen und sozialen Anspruch der Schrift unterstreicht.

Hans-Georg Gradl, geb. 1973, Dr. theol. habil., seit 2013 Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Theologischen Fakultät Trier.
Herders Biblische Studien Band 75
Bernhard Heininger
Mächtige Bilder
Zeit- und Wirkungsgeschichte der Johannesoffenbarung
Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 2011, 200 Seiten, kartoniert,
978-3-460-03254-5

27,50 EUR
Die Offenbarung des Johannes gilt mit gutem Grund als Buch mit sieben Siegeln. Ihre rätselhafte Bilderwelt kommt aber nicht von ungefähr. Vielmehr spiegelt sie auf verblüffende Weise die Situation der christlichen Gemeinden Kleinasiens am Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. wider: Auf der einen Seite waren die Kämpfe um den richtigen Weg, die entlang der Frontlinien Judenchristentum vs. Heidenchristentum geführt wurden, noch nicht ausgestanden, auf der anderen Seite erwuchs im Kaiserkult eine Herausforderung, welche die schwierige Grenzziehung zwischen »bürgerlichem Christentum« und »prophetischer Kirche« ernsthaft auf die Probe stellte.
Hier setzen die Beiträge des vorliegenden Bandes an, die auf ein Symposion zur Johannesoffenbarung im Rahmen des Würzburger Apokalypse-Projekts 2010 zurückgehen.
Mit Beiträgen von O. Böcher, M. Ebner, H. Giesen, A. Hammes, B. Heininger, K. Huber und K. Müller.
Bernhard Heininger, geb. 1958, ist Professor für Neutestamentliche Exegese an der Kath.- Theol. Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Band 225 in der Reihe
Stuttgarter Bibelstudien, SBS
Christof Landmesser
Offenbarung - verstehen oder erleben?

Neukirchener Verlag, 2012, 160 Seiten, kartoniert,
978-3-7887-2567-9
30,00 EUR
Hermeneutische Theologie in der Diskussion
Die Beiträge dieses Bandes widmen sich der Frage, ob Offenbarung im gegenwärtigen Kontext primär als Gegenstand des Verstehens oder des Erlebens zu betrachten ist bzw. wie beide Horizonte aufeinander zu beziehen sind. Dabei wird dem Offenbarungsbegriff als solchem ebenso eigens nachgegangen wie dessen praktischen Vermittlungsperspektiven. Wie mit Offenbarung als hermeneutischer Kategorie umgegangen werden kann, wird im Anschluss an exegetische, systematische, philosophische und praktisch-theologische Beiträge diskutiert.
Mit Beiträgen von Emil Angehrn, Christoph Bultmann, Jochen Cornelius-Bundschuh, Christoph Kähler, Matthias Petzoldt und Udo Schnelle.


zur Seite Kirchenbau / Kirchengebäude
Otto Böcher
Johannesoffenbarung und Kirchenbau
Das Gotteshaus als Himmelsstadt

Neukirchener Verlag, 2010, 250 Seiten, 80 s/w Bilder und 16 Farbtafeln, Gebunden, Schutzumschlag, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2455-9
40,00 EUR
Erst seit wenigen Jahrzehnten findet die Johannesoffenbarung ein nennenswertes Interesse der wissenschaftlichen Theologie. Daran schuld ist nicht nur die Nüchternheit der Reformatoren und der Aufklärung, sondern auch der vielstimmige Chor derer, die sich bis heute auf diese Schrift berufen: Chiliasten und Sektierer, Schwärmer und Kulturkritiker, religiöse Hellseher und Propheten eines nahen Weltendes. Ihnen setzt der Autor die von der Spätantike bis ins 20./21. Jh. ungebrochene Wirkungsgeschichte der Johannesoffenbarung entgegen: das Fortleben ihrer Bilder und Strukturen in der Architektur und der Ausstattung der Kirchengebäude. Das Nebeneinander von futurischer und präsentischer Eschatologie machte es möglich, das unter Rückgriff auf die apokalyptischen Visionen gebaute Gotteshaus als Ort gegenwärtigen Heils zu verstehen, ohne die Hoffnung auf die endzeitliche Heilsvollendung aufgeben zu müssen. Die 22 Kapitel der Apokalypse werden daher im Wortlaut mitgeteilt und in ihrer ursprünglichen Bedeutung kurz erklärt; ausgewählte Beispiele aus der Architektur- und Kunstgeschichte, die auf Bilder und Visionen der Offenbarung zurückgehen, werden vorgestellt und teilweise auch abgebildet. Der Bogen spannt sich von den sieben Leuchtern bzw. vom siebenarmigen Leuchter (Offb 1) über die vier Evangelistensymbole (Offb 4), über Marienvorstellungen (Offb 12) und über die zwölf Edelsteine der Vasa sacra (Offb 21) bis zu Taufsteinen und Jesse-Bäumen (Offb 22). Der berühmte »Bamberger Reiter« ist der reitende, unbewaffnete Messias von Offb 19, und die Einzelheiten des Kirchengebäudes und seiner Ausstattung definieren den christlichen Sakralbau als Abbild des himmlischen Jerusalems von Offb 21f. Erstmals wird die prinzipielle Rolle der Apokalypse als »Baubuch« deutlich. Die befragten mittelalterlichen Quellen erweisen durch eine Fülle wörtlicher Zitate und Anspielungen aus der Apokalypse, dass die Deutung des Kirchenbaus als Herabkunft der Himmelsstadt auf den Berg Zion nicht neuplatonischer Philosophie, sondern der kirchlichen Exegese von Offb 21,2.10 entstammt.
(Sonderband innerhalb der Reihe Evangelisch-Katholischer Kommentar, EKK)
978-3-451-02253-1 Thomas Schmeller
Die Offenbarung des Johannes
Kommunikation im Konflikt
Herder Verlag, 2013, 264 Seiten, kartoniert, 13,5 x 21,5 cm
978-3-451-02253-1
28,00 EUR Warenkorb
Quaestiones Disputatae Band 253
Die Offenbarung des Johannes grenzt sich entschieden und polemisch ab von sprachlichen, kulturgeschichtlichen und religiösen Phänomenen der Umwelt, zeigt sich dabei aber zugleich in der Kultur ihrer Zeit tief verwurzelt. Der vorliegende Band untersucht diese Ambivalenz von Anknüpfung und Abgrenzung, von Öffnung und Widerstand. Zentrale Texte der Offenbarung werden neu gelesen und zum Teil auch textkritisch neu bewertet.
Michael Tilly
Apokalyptik

Uni - Taschenbücher (UTB), 2012, 128 Seiten, kartoniert,
978-3-8252-3651-9

12,99 EUR
So fremd manche apokalyptischen Vorstellungen erscheinen, haben doch gerade diese Elemente des Christentums Eingang in die populäre Kultur gefunden. Und häufig lässt sich eine Beziehung von religiösem Fundamentalismus und Apokalyptik beobachten. Der Band bietet eine verständliche Aufarbeitung des komplexen Themas.
Die Erwartung eines radikalen Endes dieser Welt begegnet in der jüdischen und christlichen Tradition seit der Antike, und bis heute gehört die Vorstellung vom nahen Weltuntergang zu den Glaubensüberzeugungen zahlreicher religiöser Sondergemeinschaften. Vom Holzschnitt bis zum Horrorfilm fand das Thema immer wieder Eingang in die populäre Kultur.
Dieser Band bietet gezielte und präzise Informationen über die antike jüdische und frühchristliche Apokalyptik sowie eine anschauliche Darstellung der Geschichte des Phänomens von der Spätantike bis in die Gegenwart.
Martin Karrer
Die Johannesoffenbarung
Ihr Text und ihre Auslegung
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 500 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02879-5

64,00 EUR
In der aktuellen Forschung finden die Johannesoffenbarung, ihre Text- und Auslegungsgeschichte wieder stärkere Beachtung. Der Sammelband nimmt diese Entwicklung auf und legt Vorträge einer Tagung an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, ergänzt durch weitere richtungsweisende Beiträge, vor.
Die Schwerpunkte Textgeschichte und Auslegung ermöglichen, mit Hilfe unterschiedlicher methodischer Zugänge wesentliche Forschungsfel­der abzuschreiten: Textüberlieferung und Schriftrezeption, religionsgeschichtliche Problematik, Bilderwelt, Aspekte der Hermeneutik sowie der Auslegungs- und Wirkungsgeschichte, der literarischen Struktur und ihrer sprachlich-theologischen Konzeption sowie das Wechselspiel von Text und Rezipient unter tiefenpsychologischer Perspektive. Die Beiträge belegen, dass die beständige Überprüfung bisheriger Annahmen der Exegese notwendig und lohnenswert ist, und vertiefen das Verständnis der Johannesoffenbarung.

Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte, Band 38
978-3-7887-3058-1 Michael Sommer
Der Gott der Apokalypse
Grundlegende Überlegungen zum Gottesbild der Johannesoffenbarung
Neukirchener Verlag, 2018, 160 Seiten, kartoniert, 12,5 x 20,5 cm
978-3-7887-3058-1
25,00 EUR Warenkorb
Biblisch Theologische Studien Band 164

Überblickt man die Forschungslandschaft zur Johannesoffenbarung, wird man mit einer schier unüberschaubaren Flut an Veröffentlichungen zu ihrer Christologie konfrontiert. Christus interessiert - nahezu ausschließlich. Seit den 70er Jahren hat sich hier ein Trend abgezeichnet, und in einer Fülle von Aufsätzen wurde betrachtet, wie Johannes Jesus als den Messias gezeichnet hat. Man kann die Theologie der Offenbarung betreffend schon fast davon sprechen, dass die Christologie überfokussiert worden ist.
Das Gottesbild der Apokalypse spielte dagegen nur eine Nebenrolle. Dies ist äußerst verwunderlich, da in der Kommentarliteratur nahezu unisono die Offenbarung als eine Schrift deklariert wird, in deren Zentrum Gott als der Pantokrator steht. Entscheidende Aspekte des Gottesbildes blieben bislang noch im Verborgenen und die existierende Forschungsgeschichte kann und muss noch durch eine intensive Untersuchung ergänzt werden, zumal die publizierten Ansätze größtenteils und mit gutem Gewissen als statisch bezeichnet werden können.
Akira Satake
Die Offenbarung des Johannes

Vandenhoeck u. Ruprecht, 2008, 480 Seiten, gebunden,
978-3-525-51616-4
110,00 EUR
Akira Satake geht bei seiner Interpretation der Johannesoffenbarung von der Prämisse aus, dass deren Verfasser vor seiner Hinwendung zum Christentum als jüdischer Apokalyptiker gewirkt und die Traditionen, Vorstellungen und Gedanken der jüdischen Apokalyptik in seine nunmehr christliche Verkündigung eingearbeitet hat. Dementsprechend legt Satake die Johannesoffenbarung in sich stimmig und konsequent auf dem Hintergrund der alttestamentlichen und frühjüdischen Überlieferung aus und weist in der jeweiligen Exegese der einzelnen Perikopen immer wieder traditionsgeschichtliche Verbindungen und Berührungen mit jener auf. Darüber hinaus gelingt es Satake, die v.a. aufgrund des verwendeten Bildmaterials bisweilen recht unübersichtliche Argumentations- und Darstellungsstruktur der Johannesoffenbarung deutlich und nachvollziehbar herauszuarbeiten und den argumentativen und darstellerischen Fortschritt innerhalb dieses »Buches mit sieben Siegeln« offenzulegen.
Indem er die buchkompositorischen Klammern und die sachlichen und inhaltlichen Bezüge zwischen den einzelnen Texten innerhalb des Gesamtwerkes Johannesoffenbarung pointiert herausstellt, vermag er dem Leser einen gangbaren Weg durch das argumentative und darstellerische Dickicht des letzten Buches der Bibel zu bahnen und ihm so einen interpretatorischen Schlüssel für dieses so oft als unzugänglich empfundene Werk anzubieten. Dies und die klare und auf hohem exegetischen Niveau verständliche Sprache Satakes lassen seinen Kommentar zu einer wirklichen »Erklärung« der Johannesoffenbarung werden.
Meyers Kritisch-exegetischer Kommentar über das Neue Testament, KEK,
Band 16
Traugott Holtz
Die Offenbarung des Johannes

Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, Gebunden,
978-3-525-51387-3
55,00 EUR
Der Kommentar stellt den Abschluss einer lebenslangen Beschäftigung des Verfassers mit der Johannes-Offenbarung dar. In konzentrierter Textauslegung wird die Lebensnähe des letzten Buches der christlichen Bibel prägnant herausgearbeitet, einerseits mit Blick auf seine Entstehung in den bedrängenden Lebensverhältnissen christlicher Gemeinden in Kleinasien am Ende des 1. Jahrhunderts n.Chr., andererseits mit Blick auf Erfahrungen des Glaubens und Lebens in einer globalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Die theologische Reflexion der Erfahrungen geschichtlicher, politischer und geistiger Umbrüche des 20. Jahrhunderts schlägt sich in der vorliegenden Auslegung in einer Weise nieder, die den Blick öffnet für das Wirken Gottes in der Geschichte des einzelnen glaubenden Menschen ebenso wie in den geschichtlichen Gegebenheiten, die seinen Lebenshorizont bestimmen.
Die eigene Übersetzung des Autors regt durch ihre bisweilen ungewohnte und originelle Wortwahl zu eigenständigem Bedenken der Textaussagen an. Die exegetische Einzelforschung zur Johannes-Offenbarung bleibt ganz im Hintergrund, leitet aber durchgängig das Textverständnis, das der allgemeinverständlichen Auslegung zu Grunde liegt. Besonderes Gewicht kommt dabei alttestamentlichen Vorstellungen und Begriffen sowie frühjüdischen, zur Johannes-Offenbarung zeitgenössischen Quellen zu.
Der Kommentar wurde von Karl-Wilhelm Niebuhr aufgrund des nachgelassenen Manuskripts von Traugott Holtz bearbeitet.

Das Neue Testament Deutsch, NTD, Neues Göttinger Bibelwerk Band 11

978-3-525-59372-1 Common Lung Pun Chan
Die Metapher des Lamms in der Johannesapokalypse
Eine sprach- und sozialgeschichtliche Analyse
Vandenhoeck & Ruprecht, 2016, 280 Seiten, gebunden, 15,5 x 23 cm
978-3-525-59372-1
80,00 EUR Warenkorb
Novum Testamentum et Orbis Antiquus / Studien zur Umwelt des Neuen Testaments (NTOA-StUNT) Band 99
Die sozialwissenschaftliche Hermeneutik der Lammmetapher der Apk braucht neue (u.a. soziolinguistische, sozialgeschichtliche und soziorhetorische) Fragestellungen, um die in der Lamm-Metaphorik enthaltene theologische Intention, ihren sozialen Kontext und ihre Funktion im kleinasiatischen Urchristentum zu bestimmen. Lung P.C. Chan sieht in der Lamm-Metaphorik den Schlüssel zum Verständnis der Apk und deutet sie aus ihrer sozialgeschichtlichen Situation heraus. Die Lamm-Metapher motiviert durch ihre innere Dialektik, d.h. durch eine Verbindung von Märtyrer- und Kriegermotiven, zu einer offensiven Evangeliumsverkündigung. Der kriegerische Aspekt der Lamm-Metapher symbolisiert die Bereitschaft, offensiv in die Gesellschaft hineinzuwirken und ihre Einstellungen und Werte vom Evangelium her zu verändern. Der Märtyrer Aspekt symbolisiert dagegen die damit verbundene Bereitschaft, als Zeuge für das Evangelium auf Gewalt zu verzichten und Gewalt zu erleiden. Die Situation, in die die Lamm-Metapher hineinwirkt, ist bestimmt durch die Romanisierung der damaligen Welt, die in Kleinasien im ganzen Leben (nicht nur im Kaiserkult) spürbar war. Die Apk plädiert in dieser Situation nicht für einen Widerstand durch eine ganz unrealistische „Machtrevolution“, sondern durch eine „Wertrevolution“ und setzt sich damit in Widerspruch zu Rückzugs- und Aggressionstendenzen im damaligen Imperium Romanum unter hellenistisch-römischen, jüdischen und urchristlichen Gruppen.
Leseprobe
978-3-8300-8949-0 Claus Bernet / Klaus Fuchs-Kittowski
Emil Fuchs: Offenbarung des Johannes

Kovac Verlag, 2016, 158 Seiten, Softtcover,
978-3-8300-8949-0
75,00 EUR Warenkorb
THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse; 124
Apokalypse“ – dieses Wort ruft bei vielen Menschen Assoziationen ganz unterschiedlicher Art hervor: für manche ist Apokalypse das gleiche wie die Johannesoffenbarung und sie erfreuen sich an der christlichen Hoffnungsutopie einer Friedensstadt am Ende aller Zeiten. Andere wiederum verbinden mit dem Begriff Furcht und Schrecken. Wiederum andere, darunter viele Nichtchristen, kennen Apokalypse als etwas irgendwie Geheimnisvolles, Unerklärliches, Unverständliches. Das liegt auch daran, dass in der Offenbarung des Johannes nicht eine mehr oder weniger historische Geschichte nacherzählt wird (Makkabäerbuch/Apostelgeschichte), auch kein moralischer Verhaltenskodex in Worte gefasst wird (Zehn Gebote), keine Lebensweisheiten an die Hand gegeben werden (Buch der Sprüche oder Sprüche Salomons), sondern eine persönliche, mystische Erfahrung, eine Audition und Vision, wiedergegeben wird.
Fuchs versucht stets, an den geistigen Gehalt hinter der Audition und Vision zu kommen: Die Bilder und Gesichte sind immer auch in ihrer geistigen Bedeutung zu verstehen. Fuchs spielt Bildliches nicht gegen Geistiges aus; nicht ein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch gibt Raum für unterschiedliche Schwerpunktsetzungen. Welcher „geistige Gehalt“ ist dies? Die Antwort sollte klar sein: Allein und ausschließlich der Geist von Jesus Christus, wie ihn der Leser bereits im Matthäusevangelium kennen gelernt hat.
Uns interessiert hier zweierlei: Wie betrachtete der Theologe und Religiöse Sozialist Emil Fuchs die Apokalypse, und: Wie interpretierte er diesen Text in der zweiten Hälfte des Jahres 1938, in einem Jahr, das heute als ein wahrhaft apokalyptisches Jahr erscheint? Vor diesem Zeithintergrund will der Verfasser seine Arbeit verstanden wissen: „Es wird eine meiner wichtigsten Aufgaben bei dieser Auslegung sein, das deutlich zu machen, dass dem Seher in diesen sinnlichen Bildern Wahrheiten von geistiger Tiefe deutlich wurden, die uns heute noch wichtig sind.“
Die schwierigen Bilder der Apokalypse deutete Fuchs tiefenpsychologisch als verdrängte Zustände des Verfassers selbst. Freud und vor allem C. G. Jung sind es, die bereits hier (vielleicht erstmals in einer theologischen Apokalypsenauslegung) herangezogen wurden: „Wer aus der Psychologie etwas von der Arbeit des Unbewussten weiß, dem wird das nichts Unmögliches sein. Im Gegenteil. So geschah es und geschieht es immer wieder in kleinen und großen Erscheinungen des Geisteslebens. Das Unbewusste nimmt, verarbeitet, der Mensch weiß nichts davon. Eines Tages überrascht ihn das Fertige, das nun ihn fasst und ihn zu seinem Werkzeug macht. Nur so – so aber ganz gewiss – ist ein so gewaltiges Buch der Schauungen, wie diese Offenbarung des Johannes zu verstehen, nur so wird man ihrer Größe und Glut gerecht.“
978-3-87173-964-4 Walter Jens
Das A und das O. Die Apokalypse

Radius Verlag, 96 Seiten, Brüschur,
978-3-87173-964-4
15,00 EUR Warenkorb
Walter Jens vergegenwärtigt den schwer zugänglichen Text, indem er den Leser mit seiner Sprache neue Wege zum Verständnis bahnt. Ihm ist eine Rückgewinnung des Visionären durch die Befreiung der Sprache aus liturgisch-tötenden Fesseln gelungen; er erreicht Spannung durch dramatisierende und epische Sprachvorgänge, deutet ohne umzudeuten und findet eine dem Textinhalt wie dem Heute angemessene Sprachebene. So ist die Apokalypse als ein großes Gedicht ein ebenso lesbares wie poetisches Buch.

»Walter Jens ist es gelungen, in seiner poesievollen Sprache einen Zugang zum schwierigsten Teil des Neuen Testaments, dem Buch mit sieben Siegeln, zu schaffen.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
978-3-525-53082-5 Jens W. Taeger
Johanneische Perspektiven
Aufsätze zur Johannesapokalypse und zum johanneischen Kreis 1984 - 2003
Vandenhoeck & Ruprecht, 2006, 250 Seiten, Gebunden,
978-3-525-53082-5
76,99 EUR
Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments, FRLANT Band 215
Die Johannesapokalypse: eine »fulminante Streitschrift«.

Niemand hat die imponierende Größe des Römischen Reiches so grundsätzlich kritisiert wie der Seher der Johannesoffenbarung. Jens-W. Taeger, der früh verstorbene Neutestamentler aus Münster, hat die Offenbarung eine »fulminante Streitschrift« genannt, die Partei ergreift »im Streit um die Frage, wie in den Strukturen der Welt der Glaube unter strikter Wahrung der christlichen Identität zu leben ist.« In den hier vereinten Aufsätzen analysiert Taeger die theologische Zielsetzung der Apokalypse und stellt sie bewusst hinein in die komplizierte Geschichte des johanneischen Kreises. Die Aufsätze ergreifen dabei selbst Partei in den strittigen Fragen der johanneischen Forschung und geben zugleich Anstöße zu weiteren Untersuchungen.
Hubert Ritt
Offenbarung des Johannes

Echter Verlag, 2000, 124 Seiten, Broschur,
978-3-429-01042-3
17,40 EUR
Die Neue Echter Bibel - Kommentar zum Neuen Testament mit Einheitsübersetzung

Neue Echter Bibel Neues Testament Band 21
Heinz Giesen
Die Offenbarung des Johannes
Übersetzt und erklärt von Heinz Giesen
Pustet Verlag
978-3-7917-1520-9
49,95 EUR
Regensburger Neues Testament
Heinrich Kraft
Die Offenbarung des Johannes

Mohr, 1974, 297 Seiten, Halbleinen,
3-16-135682-9
44,00 EUR
Handbuch zum Neuen Testament Band 16
Mathias Rissi
Was ist und was geschehen soll danach
Die Zeit- und Geschichtsauffassung der Offenbarung des Johannes
Zwingli Verlag, 1965, 150 Seiten, kartoniert

38,00 EUR
AThANT - Abhandlungen zur Theologie des Alten und Neuen Testaments, Band 46
Thomas Witulski
Die Johannesoffenbarung und Kaiser Hadrian
Studien zur Datierung der neutestamentlichen Apokalypse.
Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 440 Seiten, Gebunden,
978-3-525-53085-6

99,99 EUR
Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments, FRLANT, Band 221

Thomas Witulski gelingt es, die These zu erhärten, dass die neutestamentliche Johannesapokalypse in die Zeit des Kaisers Hadrian zu datieren ist, genauer in die Zeit um 132 n.Chr. Sein »Anfangsverdacht« ergibt sich aus der Analyse der Entwicklung kultisch-religiöser Kaiserverehrung in der römischen Provinz Asia in der Zeit von Augustus bis Antoninus Pius. Der Abfassungszeitraum der Apk ist auf die Zeit zwischen 50/55 und 155/160 n.Chr. einzugrenzen. Die Exegese der für die Datierungsfrage wichtigen Texte Apk 2,12–17.18–27; 13; 17,9–14, 21,1–8 zeigt, dass sich die Annahme der Datierung mit den eigenen Aussagen der Apk nicht nur zwanglos in Einklang bringen lässt, sondern durch diese geradezu bestätigt wird.
Hinter den beiden in Apk 13 genannten Tieren verbergen sich der Kaiser Hadrian selbst, dessen kultisch-religiöse Verehrung über die seiner Vorgänger und unmittelbaren Nachfolger weit hinausreicht, und der Sophist Antonius Polemon, Reisebegleiter, politischer Ratgeber und Freund des Kaisers, der zudem öffentlich als dessen Propagandist in Erscheinung trat.
Die in Apk 21,1–8 sichtbar werdende eschatologische Konzeption zeigt alle Merkmale eines Gegenentwurfes zu der Propagierung des Kaisers als Retter und Schöpfer einer neuen Welt und einer neuen Weltordnung. Schließlich lässt sich der Apk 2,13, im Sendschreiben an die Gemeinde in Pergamon erwähnte »Thron des Satans« problemlos mit dem dortigen Traianstempel identifizieren, der 129 n.Chr. geweiht worden ist. Die sog. Königsliste Apk 17,10f lässt sich für die Datierungsfrage hingegen nicht auswerten; mit ihr soll vielmehr die Apk selbst fiktiv rückdatiert werden.

PD Dr. theol. Thomas Witulski ist Pfarrer in der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Heinz Giesen
Studien zur Johannesapokalypse

Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 2000, 318 Seiten, kartoniert,
978-3-460-06291-7

40,90 EUR
Stuttgarter Biblische Aufsatzbände Band 29:
Dieser Band enthält 9 Beiträge zur Johannesapokalypse aus den Jahren 1982-1997. Von besonderer Bedeutung für das Verständnis der Offenbarung ist der Beitrag über das "Römische Reich im Spiegel der Johannes-Apokalypse". Dieser führt zu einer grundlegend geänderten Beurteilung der historischen Entstehungssituation dieser Schrift, indem er die "Ermutigung zur Glaubenstreue in schwerer Zeit" betont..
Hermann Lichtenberger
Die Apokalypse

Kohlhammer Verlag 2013, 400 Seiten, Fadenheftung,
978-3-17-016828-2

39,90 EUR
Für ein gegenwärtiges Verständnis der Johannesapokalypse gibt der Text selbst die hermeneutischen Vorgaben: Die Herrschaft Gottes und Christi kommt entgegen allem Augenschein und geschichtlicher Erfahrbarkeit; das Potential des Textes und seiner Bilder liegt gerade in ihrer bisherigen Nichterfüllung. Text und Bilder halten eine Zukunft offen, die nicht von der Herrschaft durch Menschen bestimmt ist; sie werfen Licht aus einer Welt, in der Gottes Wille geschieht, auf diese Welt, in der der Wille Gottesgeschehen wird. Die Adressaten der Apokalypse sind bedrängte Christen in Kleinasien um 100. n. Chr., denen die Herrschaft Christi und das Kommen der neuen Welt verkündet wird, in der es "kein Leid noch Geschrei noch Schmerz mehr geben wird".

Theologischer Kommentar zum Neuen Testament (ThKNT), Band 23
Klaus Wengst
Wie lange noch...?

Kohlhammer Verlag, 2010, 320 Seiten, kartoniert,
978-3-17-021103-2

29,90 EUR
Schreien nach Recht und Gerechtigkeit - eine Deutung der Apokalypse des Johannes
Die Apokalypse des Johannes ist "Ent-Hüllung" im Wortsinn. Sie enthüllt, wem die wirkliche Macht gehört: dem biblisch bezeugten Gott. Das verdichtet sich in der Gestalt Jesu, diesem Ohnmächtigen, der seine Macht schließlich durchsetzen wird. In Entsprechung zu Jesus sieht Johannes die von ihm angeschriebenen Gemeinden, denen er Mutzusprechen will, in einer bedrängten Situation am Rande der Gesellschaft. Die Lektüre der Apokalypse kann zu einer Wahrnehmung der Wirklichkeit von unten und vom Rande her anleiten. Die vielfältigen Gerichtsaussagen dieses Buches werden als das sichtbar, was sie in biblischer Tradition sind: Schreie nach Recht und Gerechtigkeit. So wenig wie seine getöteten Zeuginnen und Zeugen ist Gott schon am Ziel. Er ist es erst, wenn ihnen - und "allen Hingeschlachteten der Erde" (Apk 18,24) - zu ihrem Recht verholfen ist.
Prof. Dr. Klaus Wengst lehrt Neues Testament und Judentumskunde an der Universität Bochum.
978-3-7655-0628-4 Nicholas Thomas Wright
Offenbarung für heute

Brunnen Verlag, 2014, 256 Seiten, Paperback, 13,8 x 20,8 cm
978-3-7655-0628-4
17,00 EUR Warenkorb
Die Offenbarung des Johannes: faszinierend und fremd zugleich. Während sich die einen von den bunten, manchmal bizarren Bildern zu den fantastischsten Endzeit-Spekulationen hinreißen lassen, fragen sich andere Bibelleser: Wie passt dieses fremdartige Buch in unsere Lebenswelt? N.T. Wright gibt die Antwort: Die Offenbarung bietet eine der klarsten und schärfsten Visionen über Gottes endgültige Absicht mit der Schöpfung. Sie erzählt, wie die Mächte des Bösen in dieser Welt am Werk sind - nicht zuletzt in tyrannischen politischen Systemen. Sie erzählt aber vor allem davon, wie Jesus und seine Nachfolger diese Mächte vom Thron stoßen. Sie erzählt nicht nur von der Welt des späten 1. Jahrhunderts - sie erzählt von unserer Welt. Und sie stellt uns die Frage: Wie können wir in einer Welt von Gewalt, Hass und Misstrauen Zeugen von Gottes Liebe sein?
In diesem Buch wird die Offenbarung für heute lebendig!
T. Wrights "für heute"-Serie: eine neue Generation von Bibelkommentar, ein "Bibelkommentar 2.0".
Jörg Frey
Die Johannesapokalypse
Kontexte - Konzepte - Wirkungen

Mohr Siebeck, 2010, 750 Seiten, fadengeheftete Broschur,
978-3-16-150603-1
159,00 EUR


aus der Reihe Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament Band 287
Die Johannesapokalypse ist zu einem Schwerpunkt der gegenwärtigen neutestamentlichen Forschung avanciert. Die Beiträge spiegeln die neueste Diskussion zur Johannesapokalypse, zu ihrem Text, den in ihr rezipierten Traditionen und ihrer Datierung, zur theologischen Konzeption und zu wesentlichen Stufen ihrer Rezeption von der Alten Kirche bis zur orthodoxen Liturgie und zur bildenden Kunst.
Inhaltsübersicht:
Franz Tóth: Einführung
I Kontexte
Martin Karrer: Der Text der Johannesapokalypse / Michael Labahn: Die Septuaginta in der Johannesapokalypse /  Thomas Witulski: Der römische Kaiser Hadrian und die neutestamentliche Johannesapokalypse / Stefan Witetschek: Ein weit geöff netes Zeitfenster? Überlegungen zur Datierung der Johannesapokalypse / Enno Edzard Popkes: Apk 21,1–5 auf dem Hintergrund von Tritojesaja / Loren T. Stuckenbruck / Mark Mathews: Enochic Tradition and the Book of Revelation. An Overview with Closer Discussion of Some Alleged Parallels / Matthias Hoffmann: Hekate or Jezebel? Hellenistic or Jewish Traditions of Magic in the Book of Revelation / Jan Dochhorn: Beliar als Endtyrann in der Ascensio Isaiae. Ein Beitrag zur Eschatologie und Satanologie des frühen Christentums sowie zur Erforschung der Apokalypse des Johannes
II Konzepte
Franz Tóth: Von der Vision zur Redaktion. Untersuchungen zur Komposition, Redaktion und Intention der Johannesapokalypse / Hans-Georg Gradl: Buch und Brief. Zur motivischen, literarischen und kommunikativen Interdependenz zweier medialer Typen in der Johannes-Offenbarung / Konrad Huber: Jesus Christus – der Erste und der Letzte. Zur Christologie der Johannesapokalypse / Jörg Frey: Was erwartet die Johannesapokalypse? Zur Eschatologie des letzten Buchs der Bibel / James A. Kelhoffer: The Relevance of Revelation’s Date and the Imperial Cult for John’s Appraisal of the Value of Christians’ Suff ering in Revelation 1–3 /  Jan Willem van Henten: The Concept of Martyrdom in Revelation / Roland Bergmeier: Zeugnis und Martyrium
Die hier versammelten Beiträge spiegeln die neueste Diskussion zur Johannesapokalypse, zu ihrem Text, den in ihr rezipierten Traditionen und ihrer Datierung, zur theologischen Konzeption und zu wesentlichen Stufen ihrer Rezeption von der Alten Kirche bis zur orthodoxen Liturgie und zur bildenden Kunst.
Inhaltsübersicht
Klaus von Stosch
Offenbarung

UTB, 2010, 128 Seiten, kartoniert,
978-3-8252-3328-0
12,99 EUR
Das Christentum versteht sich als Offenbarungsreligion. Die theologische Reflexion des Schlüsselbegriffs Offenbarung ist daher unverzichtbar für Legitimation und Glaubensverantwortung eines christlichen Lebensentwurfs. Klaus v. Stosch stellt in seiner Einführung die wichtigsten offenbarungstheologischen Konzepte seit der Aufklärung vor und bezieht vergleichend auch jüdische und islamische Sichtweisen in die Darstellung ein.
aus der Reihe Grundwissen Theologie
Gerhard Maier
Die Offenbarung des Johannes
Kapitel 1 - 11

R. Brockhaus Verlag, Haan, Brunnen Verlag, 2009, 576 Seiten, gebunden, 14 x 21 cm 978-3-417-29727-0
44,90 EUR
Die Historisch-Theologische Auslegungsreihe will mit wissenschaftlicher Gründlichkeit die Aussagen der neutestamentlichen Texte im Hinblick auf ihre historische Situation, ihre literarische Eigenart und mit betonter Berücksichtigung ihrer theologischen Anliegen erläutern und verständlich machen. Dabei werden neben den traditionellen auch neuere exegetische Methoden und Forschungsergebnisse berücksichtigt. Das Besondere dieser Kommentarreihe ist, dass über die möglichst präzise historische Erklärung hinaus Brücken in die kirchliche Gegenwart geschlagen werden. Die Auslegung behält dabei die Praxis von Verkündigung und Seelsorge im Blick.

Gerhard Maier war Pfarrer in Baiersbronn und Rektor am Tübinger Albrecht-Bengel-Haus. Von 1971 bis 1977 und von 1983 bis 1995 war er Mitglied der Landessynode, dann wurde er Prälat in Ulm. Seit 2000 ist er Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
aus der Reihe
Historisch Theologische Auslegung - HTA
Gerhard Maier
Die Offenbarung des Johannes
Kapitel 12-22

R. Brockhaus Verlag, Haan, 2012, gebunden, 978-3-417-29728-7

44,90 EUR
Zweiter Teil des Kommentars zur Offenbarung des Johannes
Gründliche wissenschaftliche Auslegung
Mit praktischem Bezug zu Verkündigung und Seelsorge

aus der Reihe
Historisch Theologische Auslegung - HTA
Gerhard Maier
Die Johannesoffenbarung und die Kirche

Mohr Siebeck, 1981, 676 Seiten, Leinen,
3-16-144132-X
978-3-16-144132-5
114,00 EUR
Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament, I. Reihe Band 25
Die Offenbarung
Der Zukunft entgegensehen

Brunnen Verlag, 2010, 96 Seiten, geheftet,
978-3-7655-0786-1
6,99 EUR
Die Offenbarung des Johannes, ein Heft aus der Reihe Serendipity:

Einheit 1: Vorwort, Gruß und Lobpreis
Einheit 2: Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira
Einheit 3: Gottes Thron
Einheit 4: Die ersten sechs Siegel
Einheit 5: Das siebte Siegel
Einheit 6: Das kleine Buch
Einheit 7: Die Frau und der Drache
Einheit 8: Die Erlösten - drei Engel - Gottes Ernte
Einheit 9: Die Schalen mit dem Zorn Gottes
Einheit 10: Das Ende Babylons
Einheit 11: Der Reiter auf dem weißen Pferd
Einheit 12: Die neue Welt Gottes
Einheit 13: Der Fluss des Lebens
978-3-11-041134-8 Marcus Sigismund
Studien zum Text der Apokalypse

de Gruyter, 2015, 528 Seiten, Paperback,
978-3-11-041134-8
119,95 EUR Warenkorb
Arbeiten zur neutestamentlichen Textforschung Band 47
Derzeit wird die Editio critica maior der Apokalypse vorbereitet, die manche Änderung am Text bringen wird. Die Beiträge des Bandes widmen sich Fragen, die der Edition vorausgehen müssen. Sie prüfen Charakteristika von Handschriften, angefangen bei Marginalien und bis hin zum Ort der Apk in Codices. Sie untersuchen die beiden für die Neuzeit grundlegenden Editionen, den Erasmus-Text samt seinen Auswirkungen auf Apk-Handschriften und den sog. Complutense-Text der Apk. Sie wenden sich exemplarisch für die alten Übersetzungen der Apk, die textgeschichtlich relevant sind, dem Lateinischen, Sahidischen, Äthiopischen und Nubischen zu. Sie sprechen schließlich ein besonderes Problem an: Da die Apk eine semitisierende Rhetorik pflegt, klang sie in der Überlieferung vielleicht manchmal so befremdend, dass sekundäre Schreibfehler als Grundtext erachtet wurden. Daher ist die semitisierend-griechische Stilistik des Werks zu prüfen, bevor die künftige Edition weiterhin die derzeit große Zahl grammatischer und syntaktischer Verstöße im Text erlaubt. Am Ende des Bandes steht schließlich ein Beitrag zu Text und Illustration der Apk. Alle Beiträge führen die Kenntnis über die Textgeschichte der Apk erheblich weiter.
F. Schuller H.G. Gradl/G.Steins (Hg)
Am Ende der Tage
Apokalyptische Bilder in Bibel, Kunst, Musik und Literatur

Pustet Verlag, 2011, 192 Seiten, 8 farbige Bildseiten, gebunden, Schutzumschlag, 23,6 x 16,4 cm
978-3-7917-2386-0
24,95 EUR
"Apokalypse" ist ein Thema unserer Lebenswelt: Die Angst, das Leben könnte in einer globalen Katastrophe enden, treibt viele um. Die Möglichkeiten der Selbstvernichtung des Menschen sind in der Moderne enorm gestiegen, die Ängste aber sind alt.
Es gibt in der Bibel und ihrem Umfeld in Judentum und Christentum eine ganze Literaturgattung, die diese Thematik bearbeitet. Vieles daran ist fremd: die Bildwelten, die Ausdrucksformen, der Gottesbezug. Aber in der Beschäftigung mit den ""alten"" religiösen Texten und mit ihrem Fortleben in Kunst und Literatur kann die oft vergessene Seite der "Apokalypsen", ihr Orientierungs- und Hoffnungpotential, neu erschlossen werden. Die "halbierte Apokalyptik" der Gegenwart, die nur die Katastrophe sieht, ist nicht das letzte Wort: Seit jeher gehört zum apokalyptischen Denken ein Rettungswissen. Wie ist das für die Gegenwart zu gewinnen?
Prof. Dr. M. Selcuk Prof. Dr. R. Heinzmann
Offenbarung in Christentum und Islam

Kohlhammer Verlag, 2011, 228 Seiten, kartoniert,
978-3-17-021720-1

29,90 EUR
Das Vorhandensein einer "Offenbarung" scheint ein Charakteristikum der monotheistischen Religionen zu sein. Die inhaltliche Bestimmung fällt dabei freilich sehr unterschiedlich aus. Für das Judentum ereignet sich die Vollendung der Offenbarung in der Tora, dem Gesetz, besiegelt als Gottesbund mit dem Volk Israel. Der Islam versteht unter Offenbarung die wörtliche Mitteilung göttlicher Wahrheiten im Text des Koran. Das Christentum hat demgegenüber ein personales Denkmodell entwickelt und beschreibt die Selbstmitteilung Gottes in Jesus Christus als Höhepunkt der Offenbarung.

Interkulturelle und interreligiöse Symposien der Eugen Biser Stiftung, Band 5
Apokalypse - Die Offenbarung an Johannes
mit Reportage: Eine jüdische Gemeinde am Nil
Katholisches Bibelwerk e. V., 2009, 72 Seiten, broschur, DIN A 4
978-3-940743-45-9

9,80 EUR
Zeitschrift Welt und Umwelt der Bibel, Ausgabe 2/2009
Die Offenbarung des Johannes ist mit Sicherheit eines der schillerndsten und am schwersten zugänglichen Bücher des Neuen Testament. Vielfach bleibt ihre Aussage dunkel, ihr Inhalt ?ein Buch mit sieben Sigeln?. Keine andere christliche Schrift hat aber zugleich eine derart reiche Wirkungsgeschichte hervorbracht und bis in die Gegenwart tiefgreifend eingewirkt auf Frömmigkeit, Liturgie und Kirchenbau, auf darstellende Kunst, Literatur, Musik und Film.
Helge S. Kvanvig
Roots of Apocalyptic
The Mesopotamian Background of the Enoch Figure and the Son of Man
Neukirchener Verlag, 1988, Leinen,
3-7887-1248-1

69,00 EUR
The book aims at giving the answer to how the characteristics of apocalyptic literature emerged. This is done through a detailed analysis of Mesopotamian and Jewish sources. Many of these sources have not been considered in this context before. The book concentrates on the two earliest apocalyptic traditions:
The Enochic traditions and the Danielic traditions about the Son of Man. The roots of the Enochic literature are traced in Mesopotamian primeval traditions, the roots of the Danielic Son of Man vision in Mesopotamian visionary literature. Through these analyses the author presents a comprehensive model of the process shaping apocalyptic literature. The results are new and a challenge to previous research in the field.
Helge S. Kvanvig, born 1948. Cand.theol. at the Free Faculty of Theology 1972. Research assistant at Hamburg University 1972-73. Faculty lecturer at the Free Faculty of Theology 1975. Scholarship from the Norwegian Research Council 1979-81. Research in Oxford and Jerusalem. Doctor's degree in theology at the University of Oslo 1984. Senior lecturer at the Free Faculty of Theology from 1984. Guest Professor at Lutheran Theological Seminary, Hong Kong 1987-88.

Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament, Band 61
     
 

 

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