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Kirchenkritik

    siehe auch Römische Texte und Studien / Glaubenskongregation / Atheismus / Gesellschaft und Kirche - Wandel gestalten / Kirche im Aufbruch
978-3-466-37155-6 Erik Flügge
Der Jargon der Betroffenheit.
Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt.

Kösel Verlag, 2016, 160 Seiten, Paperback, 21,5 x 13,5 cm
978-3-466-37155-6
16,99 EUR Warenkorb
Verschrobene, gefühlsduselnde Wortbilder reihen sich Sonntag für Sonntag auf den Kanzeln aneinander. Die Kirche scheint sprachlich in den Achtzigern hängengeblieben. Der Kommunikationsprofi Erik Flügge bricht mit Gewohntem und entwickelt Strategien für eine zeitgemäße Sprache, damit Kirche bei den Menschen »ankommt«. Das Buch ist ein Appell an die Veränderung der Kommunikation in der Kirche und macht Hoffnung, dass es ein mögliches Unterfangen ist.
Leseprobe
Tobias Braune-Krickau
Das Christentum hat ein Darstellungsproblem

Herder Verlag, 2016, 240 Seiten, Gebunden, 13,5 x 21,5 cm
978-3-451-34929-4
19,99 EUR Warenkorb
Zur Krise religiöser Ausdrucksformen im 21. Jahrhundert
Das Christentum steht vor einem erheblichen Vermittlungsproblem. Seine klassischen Darstellungsformen sind in die Krise geraten. Es stellt sich die Frage, wie es seine überlieferten Gehalte in neue Formen gießen kann. Wie finden im Christentum die Erfahrungen von Transzendenz, die Sehnsucht nach Glück, nach Weitung des Daseins, nach Anerkennung und Liebe authentischen Ausdruck? Die Autorinnen und Autoren dieses Buches beziehen pointiert Stellung. So entsteht ein anregender und spannungsreicher Diskurs über die Zukunftsfähigkeit des Christentums und seiner Darstellungsformen.
Mit Beiträgen von Johann Hinrich Claussen, Philip Clayton, Bernhard Dressler, Albert Gerhards, Volker Gerhardt, Wilhelm Gräb, Albrecht Grözinger, Hans-Joachim Höhn, Dietrich Korsch, Jörg Dr. Lauster, Eckhard Nordhofen, Claus-Dieter Osthövener, Philipp Stoellger, Ulrike Wagner-Rau
978-3-423-26118-0 Martin Urban
Ach Gott, die Kirche!
Protestantischer Fundamentalismus und 500 Jahre Reformation

dtv, 2016, 272 Seiten,
978-3-423-26118-0
14,90 EUR Warenkorb
Ein Auftakt zu 500 Jahre Reformation
Die Austrittszahlen steigen seit Jahren und sprechen für sich: Der Kirche laufen die Menschen davon. Und daran, so Urban, ist die evangelische Kirche auch selbst schuld: Sie hat vergessen, dass sie eine Kirche der Aufklärung ist. Stattdessen wird sie immer konservativer und fundamentalistischer. Immer mehr Intellektuelle kehren ihr den Rücken, womit jeglicher intelligente Dialog verloren geht. Doch nicht nur die Protestanten bekommen ihr Fett ab, Urban rechnet mit den Kirchenoberen beider großen Konfessionen in Deutschland ab. Er entlarvt die Rückwärtsgewandten und die Evangelikalen weltweit und beschreibt deren Einfluss bis in die höchsten Kreise der Politik. Anhand vieler Beispiele und Zitate zeigt er auf, wie weltfremd und hanebüchen sich Kirchenvertreter oft verhalten, und ruft zu ideologischer Selbstkritik auf.
Leseprobe
Gisela Kittel
Kirche der Reformation?
Erfahrungen mit dem Reformprozess und die Notwendigkeit der Umkehr
Neukirchener Verlag, 274 Seiten, kartoniert,
978-3-7887-3066-6
24,99 EUR Warenkorb
Die in diesem Buch gesammelten Berichte machen anschaulich, welch ein Umbauprozess sich gegenwärtig in der evangelischen Kirche vollzieht. Nach evangelischem Verständnis, wie es in den Bekenntnissen der Reformationszeit formuliert wurde, ist die christliche Kirche "Gemeindekirche": die Gemeinschaft jener, die im Glauben mit Jesus Christus und untereinander verbunden sind und nach seinem Wort in seiner Nachfolge leben. Doch im gegenwärtig betriebenen "Reformprozess" wird eine andere Kirche Zug um Zug und leider auch unter Druck und Zwang durchgesetzt: Eine zentralistisch organisierte Behördenkirche, in der die Gemeinden und ihre Vorstände entmündigt, haupt- und ehrenamtlich arbeitende Gemeindeglieder verdrängt, Pfarrpersonen zu Dienstleistenden degradiert werden und die Arbeit mit den Menschen an der Basis durch rigorose Sparmaßnahmen spürbaren Schaden leidet. Umkehr ist angesagt.
Werner Führer
Reformation ist Umkehr
Rechtfertigung, Kirche und Amt in der Reformation und heute - Impulse aus kritischer Gegenüberstellung
Neukirchener Verlag, 2016, 112 Seiten, kartoniert, 14,5x22,0 cm
978-3-7887-3103-8
17,00 EUR Warenkorb
Das Buch ist in kritischer Auseinandersetzung mit dem Reformprozess in der EKD entstanden. Zu Beginn wird erklärt, was unter Reformation zu verstehen ist und worin der Unterschied zwischen Reformation und Reform besteht. Dabei wird deutlich: Reformen führen keine Reformation herbei, sie können diese vielmehr verhindern. Notwendig ist aber heute zweifellos eine Reformation der Kirche.
Es geht nicht darum, Reformimpulse zu diskreditieren. Aber es ist nötig, sie zu überprüfen. Das geschieht in der kritischen Gegenüberstellung der Reformation des 16. Jh. mit den heutigen Reformbemühungen anhand der Leitthemen Rechtfertigung, Kirche und Amt. Bei dieser Gegenüberstellung kommen erschreckende theologische Defizite zum Vorschein. Geradezu besorgniserregend ist, dass die evangelische Kirche die Rechtfertigung des Gottlosen nicht sachgerecht zu erklären und zu interpretieren vermag. Was der Rat der EKD 2014 in einem "Grundlagentext" unter dem Titel "Rechtfertigung und Freiheit" vorgelegt hat, führt von dem biblischen und reformatorischen Verständnis der Rechtfertigung eher weg als zu ihm hin. Wenn der Artikel von der Rechtfertigung wirklich der Artikel ist, mit dem die Kirche steht und fällt, dann ist es um das Kirchesein der EKD sehr schlecht bestellt.
Dem Unverständnis gegenüber dem Evangelium von der Rechtfertigung entspricht das Unvermögen, dem Auftrag der Verkündigung des Evangeliums gerecht zu werden. Unter fälschlicher Berufung auf das Priestertum aller Gläubigen ist in der heutigen evangelischen Kirche das Lehr- und Verkündigungsamt abgewertet worden, und zwar besonders in den lutherischen Landeskirchen. Dafür fehlt jede Schriftgrundlage. Es ist ein Indiz für den Abfall von dem in der Reformation wiederentdeckten Evangelium.
Reformation ist Umkehr. Sie setzt eine geistliche Erneuerung in Gang, in deren Mittelpunkt die Heilige Schrift und das Evangelium von Jesus Christus stehen. Unabdingbare Voraussetzung für das Zustandekommen und Gelingen von Reformation ist heute die Umkehrung des Verhältnisses Kirche - Kirchengemeinde in das Verhältnis Kirchengemeinde - Gesamtkirche.
978-3-466-37147-1 Rainer M. Schießler
Himmel - Herrgott - Sakrament
Auftreten statt austreten

Kösel Verlag, 2016, Gebunden,
978-3-466-37147-1
19,99 EUR Warenkorb
'Auftreten statt austreten' – lautet der Appell von Rainer Maria Schießler. In einer Zeit, in der so viele Menschen wie nie die katholische Kirche verlassen, gelingt es dem bundesweit bekannten Münchner Stadtpfarrer, dass seine Gemeinde wächst und sich für den Gottesdienst begeistert. Sein Rezept heißt Klartext. Oft werden seine Predigten zu Ökumene und Zölibat beklatscht. Er pflegt eben einen ganz eigenen Stil: im Frühjahr segnet der leidenschaftliche Motorradfahrer in der Gemeinde die Maschinen der Väter und die Bobby-cars der Kleinsten, an Heiligabend lässt er einen DJ auflegen und schenkt Sekt aus – schließlich wird der Geburtstag Jesu gefeiert. Will die Kirche sprachfähig und glaubwürdig sein, dann braucht sie Temperamente wie Rainer Maria Schießler. Sein Buch steht unter dem Baldachin seiner Osterbotschaft von 2015 'Mut zur Veränderung' und benennt die heiklen Themen innerhalb der katholischen Kirche, die seiner Meinung nach zu einem Glaubwürdigkeitsverlust geführt haben.
Leseprobe
978-3-466-37152-5 Reinhard Marx
Kirche überlebt

Kösel Verlag, 2015, 128 Seiten, gebunden, 11,8 x 18,7 cm
978-3-466-37152-5
12,00 EUR Warenkorb
Kirche und moderne Gesellschaft scheinen nicht vereinbar. Dabei existiert die Kirche mitten in der modernen Gesellschaft. Zwischen Anpassung und Widerstand muss sie in kritischer Solidarität ihr Zeugnis in eine freiheitliche Kultur eintragen. Nicht von oben her bekehren, sondern durch Beispiel und Argument überzeugen: darum geht es. Und so in Gemeinschaft mit vielen anderen den Herausforderungen einer immer komplexer werdenden, pluralen Zivilisation begegnen.
Leseprobe
978-3-374-03753-7 Ulrich H. J. Körtner
Gottesglaube und Religionskritik

Evangelisches Verlagshaus, 2014, 160 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03753-7
18,80 EUR
Parallel zum Wiedererstarken von Religion im öffentlichen Raum formiert sich auch ein neuer Atheismus. Beide Entwicklungen führen zu einer Renaissance der Religionskritik.
In Auseinandersetzung mit heutigen Formen des Atheismus soll das komplexe Verhältnis von christlichem Glauben und Religionskritik untersucht werden. Komplex ist dieses Verhältnis zum einen, weil der Begriff der Religionskritik eine mehrfache Bedeutung hat, zum anderen, weil der biblische Gottesglaube selbst ein religionskritisches Potential hat.
Gottesglaube und Religionskritik stehen sich also nicht einfach als zwei verschiedene Größen gegenüber – hier der Glaube, dort die Kritik –, sondern sie durchdringen sich auf unterschiedliche Weise. Darum kann auch die Auseinandersetzung mit heutigen Formen von Religionskritik oder den neuen Spielarten von Atheismus nicht nach einem einfachen Schema von Frage und Antwort geführt werden, sondern nur in einem Wechselspiel von unterschiedlichen Formen der Kritik von Religion.
Ulrich H. J. Körtner, Dr. theol., Dr. h.c. mult., Jahrgang 1957, ist seit 1992 Ordinarius für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und seit 2001 auch Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien. In der Jahren 2010 und 2013 erhielt er die Ehrendoktorwürden der Faculté libre de Théologie Protestante de Paris und der Reformierten Theologischen Universität Debrecen.
Leseprobe
Band 30 in der Reihe Forum Theologische Literaturzeitung
978-3-451-33752-9 Manfred Werlen
Das Heute im Blick
Provokationen für eine Kirche, die mit den Menschen geht.

Herder Verlag, 2014, 192 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag, 12 x 19 cm
978-3-451-33752-9
14,99 EUR Warenkorb
Ein geistlicher Weg in 100 Schritten
Verrät die Kirche ihren Auftrag, wenn sie sich nur auf sich konzentriert? Müsste sie sich nicht intensiv dem Heute, der Zeit zuwenden? Mit brennender Sorge, aber auch mit Leidenschaft und aus einem inneren Feuer heraus geschrieben ist das Buch des bekannten Schweizer Mönches Martin Werlen, dem populären Altabt von Einsiedeln. Er lenkt den Blick auf die zentralen Fragen und weist heilsame, spirituelle Wege, die auch nach innen führen. Gegen Doppelbödigkeit und die Häresie der Äußerlichkeit setzt es eine klare Perspektive der Hoffnung. Ein ermutigendes, prophetisches Buch, das begeistert und aufrüttelt.
Ein Buch das Staub aufwirbelt (wo er sich abgelagert hat).
Martin Werlen OSB, geb. 1962, Mönch des Klosters Einsiedeln, Novizenmeister und Gymnasiallehrer. Von 2001-2013 der 58. Abt des Klosters Einsiedeln und Mitglied der Schweizer Bischofskonferenz. Autor mehrerer Bücher, zuletzt des in sechs Auflagen erschienen Aufrufes "Miteinander die Glut unter der Asche entdecken".
978-3-451-31488-9 Peter Neuner
Abschied von der Ständekirche
Plädoyer für eine Theologie des Gottesvolkes
Herder Verlag, 2015, 288 Seiten, Gebunden, 13,5 x 21,5 cm
978-3-451-31488-9
24,99 EUR
Warenkorb
Eine Programmschrift für die Franziskus-Kirche!
Es scheint, dass manche Entscheidungsträger in der Kirche über den Mut des Zweiten Vatikanischen Konzils, in den Aussagen über den Laien eine Kehrtwende zu vollziehen, erschrocken sind und nun den »Sprung nach vorwärts« (Johannes XXIII.) rückgängig zu machen suchen. Gleichzeitig sind von Papst Franziskus neuerdings ganz andere Töne zu vernehmen: Sie lassen ein neues Miteinander von Klerikern und Laien in der Kirche als möglich erscheinen. In dieser unübersichtlichen Situation legt der Autor, im Rückblick auf die wechselvolle Geschichte der »Laien« in der Kirche, ein engagiertes Plädoyer für eine biblisch begründete und vom Konzil wieder aufgegriffene Volk-Gottes-Theologie vor, in der das Modell der Ständekirche grundsätzlich überwunden ist.
978-3-451-02260-9 Andreas Merkt
Reformen in der Kirche
Historische Perspektiven
Herder Verlag, 2014, 328 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
978-3-451-02260-9
32,00 EUR Warenkorb
"Die Kirche fürchtet gewiss nicht die Wahrheit, die aus der Geschichte kommt." Dieses Wort Johannes Pauls II. ist keineswegs selbstverständlich, galt doch die Kirchengeschichtswissenschaft lange Zeit als subversive, weil auf Veränderung drängende Kraft. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wird Tradition jedoch als dynamisches Prinzip aufgefasst, und das Verhältnis hat sich entkrampft: Kirchengeschichte erscheint nunmehr als Helferin, um das innovative Potenzial der Tradition aufzuschließen.
So bietet dieser Band einen kirchen historischen Beitrag zur aktuellen Reformdiskussion in der katholischen Kirche. Er präsentiert Beispiele für erfolgreiche und gescheiterte Reformen aus allen Epochen der Kirchengeschichte. Die Themen reichen von den frühchristlichen Strukturreformen um das Bischofsamt und den Zölibat bis hin zu einer Reformbewegung in der DDR, deren Schicksal erst jüngst aus Stasi-Akten rekonstruiert wurde.
Die Herausgeber: Andreas Merkt, Professor für Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Universität Regensburg; Günther Wassilowsky, Professor für Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz; Gregor Wurst, Professor für Kirchengeschichte, unter besonderer Berücksichtigung der Alten Kirchengeschichte und Patrologie, an der Universität Augsburg

Mit Beiträgen von:
Dominik Burkard, Jörg Ernesti, Sebastian Holzbrecher, Thomas Karmann, Andreas Merkt, Johanna Schmid, Joachim Schmiedl, Michaela Sohn-Kronthaler, Klaus Unterburger, Günther Wassilowsky, Ines Weber
Questiones Disputatae Band 260
Hans-Martin Barth
Konfessionslos glücklich
Auf dem Weg zu einem religionstranszendenten Christsein
Gütersloher Verlagshaus, 2013, 240 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
978-3-579-08161-8
19,99 EUR
Warenkorb
Leise ist dieses Buch, doch radikal in seinen Fragen und herausfordernd in den Konsequenzen, die es zieht. Hans-Martin Barth fragt im ersten Teil seines Werkes nach der Religiosität des Menschen. In sorgfältiger Darstellung des gegenwärtigen Forschungsstandes zeigt er: Menschen sind nicht „von vorneherein“ religiös! Wenn immer mehr Frauen und Männer Kirche, Konfession und Religion als für ihr Leben belanglos empfinden, dann verwirklichen sie nur eine der menschlichen Möglichkeiten, das Leben zu deuten. Es geht auch ohne Religion und - es geht gut!
Ist also das Christentum in Europa dem Untergang geweiht? Nein, meint Hans-Martin Barth. Aber wer verhindern will, dass das Christsein in Zukunft bestenfalls noch in einer sektenhaften Sonderwelt weiter existiert, der muss Wege finden, die Botschaft Jesu jenseits von Konfession und Religion neu zu sagen. Das verlangt radikalen Wandel: In der Theologie und der Sprache des Glaubens, im Verständnis der Kirche und in ihrer Struktur, in der Weise des kirchlichen Handelns in Liturgie und Präsenz in der Welt. Ein aufrüttelndes Werk – hellsichtig und berührend.
"Gottes Plan mit der Menschheit ist nicht auf die Gescchten der institutionellen Kirchen beschränkt. Gott sei Dank!"
•Für eine neue Gestalt des Christseins jenseits der Konfessionen
•Ein großes Buch - radikal und berührend
Leseprobe
978-3-7655-9111-2 Fresh X “Fresh X” gibt es längst nicht mehr nur in England. Auch im deutschsprachigen Raum werden immer mehr Menschen, denen die Kirche am Herzen liegt, neugierig auf diese vielleicht wichtigste neuere Bewegung der britischen Christenheit. Wie ist es gelungen, neue Formen von Kirche zu entwickeln und so Zugang zu den vielen verschiedenen gesellschaftlichen Milieus und Kontexten zu finden?

zu den lieferbaren Materialien
Wunibald Müller
Zerreißprobe
Kirchlicher Dienst zwischen persönlicher Überzeugung und amtlichem Anspruch
Herder Verlag, 2013, 160 Seiten, Gebunden, 12 x 19 cm
978-3-451-31073-7
12,99 EUR Warenkorb

Vieles was kirchliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aller Berufsgruppen - einschließlich der ehrenamtlichen Mitarbeiter - augenblicklich erleben, wird für sie zu einer Zerreißprobe:
• die Gesamtsituation der Kirche - die kirchlichen Strukturen, denen sie sich zum Teil hilflos ausgesetzt fühlen,
• die vielfältigen Erwartungen, die von ihrem Arbeitgeber, aber auch von den Menschen, für die sie da sein wollen, an sie gerichtet werden,
• eine Diskrepanz zwischen ihren persönlichen Überzeugungen, ihrem persönlichen Lebensstil und dem, was sie im Namen ihrer Kirche nach außen hin vertreten sollen.
Das neue Buch von Wunibald Müller beschreibt die Situationen und hilft, Strategien zu entwickeln und Wege zu finden, um körperlich, seelisch und spirituell gesund zu bleiben.
Georg Schwikart
Abgekanzelt
Protokoll einer Inquisition
Gütersloher Verlagshaus, 2013, 191 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag, 13,5 x 21,5 cm
978-3-579-08151-9

17,99 EUR
Warum ein engagierter Katholik nicht Diakon werden darf – Protokoll einer Inquisition
Eigentlich ist es nur eine Provinzposse, aber eine exemplarische: Ein katholischer Theologe wird nach vierjähriger Ausbildung und einer damit verbundenen durchgehenden ehrenamtlichen Arbeit in der Gemeinde nicht zum Diakon geweiht, weil er kirchliche Reformen anmahnt. Austausch, Diskussion, Argumente – all das zählt nicht in einer von Machtansprüchen dominierten Kirche, wo Willkür und Ungerechtigkeit an der Tagesordnung sind. Georg Schwikart erzählt seine Geschichte – emotional, persönlich und bereit zur Debatte, damit Kirche nicht den Amtsträgern überlassen bleibt.
•Autoritär, unbelehrbar, arrogant und verletzend: Warum der Kölner Kardinal einem engagierten Katholiken die Weihe zum Diakon verweigert
•Eine Geschichte, die voller Hoffnung begann und im Kirchenaustritt endete – ganz persönlich, und doch nur ein Beispiel für viele
978-3-451-35206-5 Hans Küng
Kirchenreform

Herder Verlag, 2016, Gebunden, 15,1 x 22,7 cm
978-3-451-35206-5
70,00 EUR Warenkorb
Hans Küng Werke Band 6
Reform als bleibende Aufgabe – Hans Küngs Impulse für die Erneuerung der Kirche aus ihren Quellen
Hans Küng hat früh erkannt, dass die Reform der Kirche eine permanente Aufgabe darstellt, deren Bearbeitung Voraussetzung dafür ist, dass die Kirche sich überzeugend zu den Herausforderungen der Weltprobleme zu Wort melden kann. Küngs Aussagen zur Reform der Kirche, die oftmals als zu radikal angesehen wurden, gründen in der christlichen Ur-Kunde selber, sie haben ihre Wurzel im Evangelium Jesu Christi, sie werden gestützt durch die große gemeinsame katholische Tradition vor allem des ersten Jahrtausends und formuliert im Blick auf die Nöte und Hoffnungen der Menschen von heute. Zugleich nehmen sie die Grundimpulse des Zweiten Vatikanischen Konzils auf und ergeben eine in sich stringente und zugleich offene, umfassende Konzeption, in der Fragen wie Zölibat, Frauenordination oder Mitentscheidung von Laien in der Kirche keine beliebigen Detailfragen darstellen.
Friedrich Wilhelm Graf
Kirchendämmerung
Wie die Kirchen unser Vertrauen verspielen
Beck, 2012, 192 Seiten, Paperback
978-3-406-61379-1
10,95 EUR
Die Kirchen in Deutschland erleben eine beispiellose Austrittswelle. Was läuft schief? Nur auf die Missbrauchsskandale zu verweisen greift zu kurz. Die Gründe liegen tiefer. Friedrich Wilhelm Graf analysiert in diesem Buch sieben Kardinal-Untugenden der Kirchen: die verquaste Sprache der Theologen, den selbstgerechten Moralismus der Funktionäre, die Bildungsferne der Gottesdienste, die Demokratievergessenheit politischer Interventionen, die weltfremde Selbstherrlichkeit der Würdenträger, den Abschied von einem pluralistischen Christentum sowie den Paternalismus kirchlicher Sozialmanager. Diese Analyse der kirchlichen Missstände ist längst überfällig. Sie will wachrütteln, damit die Kirchen ihrer gesellschaftlichen Aufgabe in Zukunft besser gerecht werden.

"Die deutschen Kirchen sind stark verfilzte Organisationen mit Funktionären, die gern unter sich bleiben und in einem verquasten Stammesidiom kommunizieren."
Friedrich Wilhelm Graf
978-3-548-61098-6  David Berger
Der heilige Schein
Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche
Ullstein, 2012, 304 Seiten, Paperback,
978-3-548-61098-6
9,99 EUR
David Berger ist schwul. Führende Kirchenvertreter nutzten seine sexuelle Orientierung, um ihn auf Spur zu halten. Jetzt deckt der hochrangige Theologe auf, was sich in den erzkonservativen Kreisen der katholischen Kirche abspielt. Ein Buch, das in eine Welt voller Lügen führt und einen Schlüssel zu den gegenwärtigen Skandalen liefert.

David Berger outete sich Anfang 2010 und legte sein Amt als Herausgeber der Zeitschrift Theologisches nieder. Wenige Wochen später wurde ihm wegen dieses öffentlichen Bekenntnisses die Professur an der Päpstlichen Akademie des heiligen Thomas von Aquin entzogen. Bis dahin hatte er über Jahre eng mit dem einflussreichen erzkatholischen Lager zu tun, das den Anspruch der Kirche als höchste moralische Instanz verteidigt, tatsächlich aber von Doppelmoral geprägt ist.
In seinem sehr persönlichen Buch deckt Berger das perfide Unterdrückungssystem scheinheiliger Kirchenoberen auf. Er erzählt, warum sich so viele Schwule von einer Institution angezogen fühlen, die nach außen Homosexualität verteufelt, und warum Gewalt und Missbrauch in der Kirche so viel Platz einnehmen konnten. Ein Insiderbericht, der aufrüttelt.
Thomas Großbölting
Der verlorene Himmel
Glaube in Deutschland seit 1945

Vandenhoeck & Ruprecht, 2013, 320 Seiten, Gebunden, 14 x 22 cm
978-3-525-30040-4

29,99 EUR
In vielen Teilen der Welt war und ist das soziale Leben von religiösen Vorstellungen durchtränkt. In Westeuropa wie auch in Deutschland verhält es sich nicht mehr so: Seit Ende des Zweiten Weltkriegs erleben wir einen beispiellosen Traditionsbruch innerhalb der christlichen Konfessionen. Während die unmittelbare Nachkriegszeit noch von der Idee einer umfassenden Rechristianisierung geprägt war, hat sich diese Vorstellung wenige Jahrzehnte später verflüchtigt. Die individuelle Frömmigkeitspraxis schwindet, die Gotteshäuser werden leerer. Hinzu kommt, dass sich auch die christlichen Kirchen selbst in dieser Transformation umfassend gewandelt haben: Der strafende Gott hat sich allmählich zum liebenden Vater entwickelt, die Christenlehre zum Religions- und Ethikunterricht. Diese Entwicklung betrifft nicht nur die Kirchen selbst, sondern verändert auch die politische Kultur insgesamt: Idealbilder und Praxis von Kernbereichen des gesellschaftlichen Lebens wie Familie, Sexualität, Bildung, aber auch politische Entwürfe sind immer weniger christlich geprägt, so dass der gesellschaftliche und politische Einfluss der Kirchen abnimmt. Dennoch aber ist die Vorstellung vom Verschwinden der Religion nicht haltbar. Ein populärreligiöser Markt boomt, spirituelle Ratgeber werden als Lebenshelfer konsultiert, Religionsvertreter als Berater in Fragen der letzten Dinge um ihre Meinung gebeten. Wie lassen sich die verschiedenen Ebenen dieses Wandels erklären? Welche Konsequenzen zeitigt er für die religiösen Gemeinschaften, vor allem aber für unser Gemeinwesen insgesamt? Und: In welche Richtung wird sich das religiöse Feld zukünftig entwickeln? Diese Fragen beantwortet Thomas Großbölting in seiner Geschichte des Christentums in Deutschland von 1945 bis heute.
zur Seite Kirchengeschichte
Hubertus Halbfas
Glaubensverlust

Patmos Verlag, 2011, 128 Seiten, Broschur, 12 x 19 cm
978-3-8436-0100-9
9,90 EUR
Memoranden und Missbrauchsfälle, Problemstau und Priestermangel, Zank um den Zölibat und die Zukunft - mit unbestechlicher Klarheit durchleuchtet Halbfas die strukturellen Reformerfordernisse und geht ihnen buchstäblich auf den Grund: Die Krise der Kirche(n) ist eine handfeste Glaubenskrise. Die Glaubenslehre ist vielfach zur Glaubensleere verkommen. Wenn es nicht gelingt, diese Leere mit neuem Leben anzufüllen, dürfte es um die Zukunft der Kirche geschehen sein.

Den Schlüssel findet Halbfas beim historischen Jesus selbst, der in den Glaubensbekenntnissen der christlichen Kirchen nicht vorkommt bzw. durch theologische Formeln ersetzt ist. Denn er hat eine Lebensweise angeboten, die sich im Alltag bewähren muss, aber keine Lehre, damit sie sich argumentativ bewahrheite. Halbfas unternimmt nicht weniger als eine Neuvermessung des Glaubens. Er zeichnet ein Programm, das die Kirchen unter Umständen mehr verändern würde, als diese sich zu ändern bereit sind.
siehe auch Halbfas, Religionsunterricht nach dem Glaubensverlust
978-3-7867-2895-5  Leonardo Boff
Die Kirche neu erfinden

Matthias-Grünewald Verlag, 2011, 288 Seiten, Hardcover, 12 x 19 cm
978-3-7867-2895-5
19,90 EUR
Aus dem Portugiesischen von Horst Goldstein und Bruno Kern
Können Frauen Priesterinnen werden? Dürfen Laien der Eucharistie vorstehen?
Der weltbekannte und von Rom verurteilte Befreiungstheologe Leonardo Boff geht diesen und anderen brennenden Fragen der Gegenwart nach und entwirft ausgehend von den kirchlichen Basisgemeinden in Lateinamerika eine neue Struktur der Kirche. Dabei argumentiert er theologisch scharfsinnig und macht konkrete Reformvorschläge, ohne die Tradition zu verraten.
Leonardo Boffs Buch ist eine ermutigende Lektüre und unverzichtbare Argumentationshilfe für alle, denen die Zukunft der Kirche am Herzen liegt!
Leseprobe - pdf
Andreas Theurer
Warum werden wir nicht katholisch?

Dominus Verlag, 2012, 96 Seiten, Paperback,
978-3-940879-22-6
5,90 EUR
Denkanstöße eines evangelisch-lutherischen Pfarrers
Ein evangelischer Pfarrer stellt mit diesem Buch die provozierende Frage an seine evangelischen Mitchristen: „Warum werden wir nicht katholisch?“ Intensiv befasst er sich mit den Gründen, die für die fortdauernde Trennung der christlichen Konfessionen ins Feld geführt werden: mit dem Papst und seinem Unfehlbarkeitsanspruch, mit der Bedeutung der Überlieferung neben der Heiligen Schrift, mit der Marien- und Heiligenverehrung, mit dem Ablass und dem Fegefeuer, mit der Lehre über den Glauben und die guten Werke sowie mit den feierlichen Liturgien unter Verwendung von Weihrauch in goldgeschmückten Kirchen. Hierbei kommt der Autor zu erstaunlichen Ergebnissen. Andreas Theurer (geb. 1966) ist evangelischer Pfarrer in der württembergischen Landeskirche. Seine Frau Gudrun wurde 2007 in die württembergische Landessynode gewählt. Beiden ist die Einheit der Kirche ein Herzensanliegen.
Auch sie sind Kirche   Irene Heise
Auch sie sind Kirche
Scheidung, Wiederverheiratung und Kirchendistanzierung als Herausforderung für eine menschengerechte Pastoral und Sakramentenpraxis
Irene Heise, 2012, 260 Seiten, Paperback,
978-3-9500649-5-7
25,40 EUR
 Ehescheidung – Wiederverheiratung – pastorale Praxis – Kirchenrecht – Eheannullierung – Josefsehe – Kränkung – Psychosomatik – Kirchenferne – Scheidungskind – Katharina von Siena - Edith SteinTeresa von Avila – Lebenshilfe – Glaubenshilfe
Ein unvergleichlich kompetentes Buch der österreichischen Expertin Profin. Irene Heise zur Thematik Ehescheidung, Wiederverheiratung und Kirchendistanzierung, das keinem Thema ausweicht!
Das vorliegende Buch will Lücken schließen; es beinhaltet Erkenntnisse auch zu bisher kaum bearbeiteten Problemstellungen im Zusammenhang mit Scheidung und Wiederverheiratung sowie der Pastoral an Betroffenen.
Theoretische Teile wechseln mit praxisbezogenen Abschnitten ab, dazwischen finden sich mehrmals ganz praktische, konkrete Ratschläge und Leitfäden (etwa im Umgang mit Kränkung, zur Vermeidung von Entfremdung von der Kirche und im Hinblick auf einen gelebten Glauben) .
Das schon genannte Kapitel über Psychosomatik ist der Autorin ein ganz besonderes Anliegen – eine Grundinformation über Psychosomatik, der Zusammenhang zwischen Scheidung und psychosomatischen Beschwerden sowie deren Chancen und Heilung.
Das Kapitel zum Thema Eheannullierung bietet eine Grundinformation über Annullierungsverfahren, -gründe sowie kritische Ausführungen zur Problematik.
Auch des umstrittenen Themas Josefsehe hat sich die Autorin angenommen und dabei vor allem die Tiefenpsychologie zu Rate gezogen.
Der Erörterung des Anliegens des Sakramentenempfanges für KatholikInnen nach Scheidung und Wiederverheiratung, Buße und Kommunion, hat Irene Heise die überaus bemerkenswerte mystisch-theologische Kompetenz der Kirchenlehrerin und Europa-Patronin Katharina von Siena sowie die Erkenntnisse der Synode von Basel (1972) zu Grunde gelegt.
Einen breiten Raum nimmt die Situation der Scheidungskinder ein – tiefschürfende, empathische Einblicke in die Auswirkungen einer Scheidung auf die Psyche des Kindes, sowie umfassende Informationen, wie Scheidungsfolgen gering zu halten sind.
Darüber hinaus bietet das Buch tiefe Einblicke in die hochkarätigen philosophischen Ausführungen zum Thema Einfühlung (Empathie) bei Edith Stein, auch in Bezug auf psychische Beeinträchtigungen. Für das Kapitel "Das Gefühl als Angriffsziel des Bösen" (veröffentlicht in: Christliche Innerlichkeit, 34.Jahrgang, 5/1999, 158-162) wurden aus der phänomenologischen Dissertation von Edith Stein hochinteressante Überlegungen zu den Merkmalen und der Dynamik des Bösen herausgefiltert und mit der spezifischen Situation psychisch beeinträchtigter Menschen in Zusammenhang gebracht.
Ins dritte Großkapitel sind sehr wertvolle, oft bewegende Beiträge von Betroffenen eingeflossen - dieser Erfahrungsschatz soll bei den geschätzten Leserinnen und Lesern eine nicht mindere Beachtung finden! Die Beiträge in Prosa, Versen und Gebeten (solche sind auch zum Teil am Schluss mancher der vorangegangenen Kapitel zu finden) sind - um einen besseren Überblick zu gewährleisten - im Inhaltsverzeichnis in eigener Schrift (Kapitälchen) eingetragen.
Daneben werden die kirchlichen Initiativen der Autorin Irene Heise vorgestellt: Gründung „Kompetenzforum AUFATMEN für Scheidung und Wiederverheiratung in der Kirche“ in der Erzdiözese Wien. sowie Gründung „Geistliches Forum Katharina von Siena“ , inzwischen in die Neuen Geistlichen Bewegungen in der Erzdiözese Wie eingegliedert und Teilnehmer am internationales Netzwerk „Miteinander christlicher Bewegungen und Gemeinschaften“, „Together for Europe“.
Den Abschluss des Buches bilden sehr praktische Anleitungen zu einem gelebten Glaubens- und Gebetsleben auf der Grundlage von Katharina von Siena und Teresa von Avila.
Die Arbeit an der Fertigstellung dieses Buches stand in keinem Verhältnis zu den Vorarbeiten; Recherchen und Studium zu den verschiedenen Themen nahmen etliche Jahre in Anspruch, vom (beträchtlichen) persönlichen Erfahrungshintergrund aus der Arbeit mit Betroffenen abgesehen.
Es gilt, KatholikInnen nach Scheidung und Wiederverheiratung sowie Kirchendistanzierten einen neuen Rahmen der Erfahrung von Heimat in der Kirche zu bieten, ohne sich ständig rechtfertigen zu müssen als „Gescheiterte“ (etwa bei Pfarrerwechsel!), und zu einem dauerhaften, inneren Frieden mit Gott, sich selbst und der Kirche zu finden.
„Die Liebe Gottes ist ewig, aber die des Menschen kann fehlbar sein. Unendlich traurig, wenn Liebe vergeht. Unendlich klein, denen, die diese bittere Erfahrung machen müssen, Leichtsinn zu unterstellen. Danke, liebe Frau Prof. Heise, für Ihre Arbeit!“
Stefan Fleming, Schauspieler (zuletzt in der Rolle des Bürgermeisters in der Fernsehserie „Der Winzerkönig“ zu sehen)
978-3-451-30579-5   Jan-Heiner Tück
Risse im Fundament?

Herder Verlag, 2012, 240 Seiten, kartoniert, 12,5 x 20 cm
978-3-451-30579-5
14,99 EUR
 Die Pfarrerinitiative und der Streit um die Kirchenreform
»Aufruf zum Ungehorsam« - Der provokante Appell der Pfarrerinitiative von 2011, der weltweit ein kontroverses Echo ausgelöst hat, versteht sich als Notruf und zeigt Risse im kirchlichen Kommunikationsgefüge. Der Band nimmt dies zum Anlass, pastoraltheologische und dogmatische Grundfragen für eine »Pastoral im Umbruch« zu diskutieren.
Mit Beiträgen von Medard Kehl, Elmar Mitterstieler, Jozef Niewiadomski, Johann Pock, Veronika Prüller-Jagenteufel, Eberhard Schockenhoff, Christoph Kardinal Schönborn, Helmut Schüller, Roman Siebenrock, Christian Stoll, Jan-Heiner Tück und Paul M. Zulehner
aus der Reihe Theologie kontrovers
 Hans Küng
Die Hoffnung bewahren
Schriften zur Reform der Kirche
Benziger Verlag, 1990, 240 Seiten, Pappband mit Schutzumschlag,
3-545-24076-2

16,90 EUR  
 In der Kirche bleiben
Warum ich in der Kirche bleibe
Warum ich katholisch bleibe
Katholisch - evangelisch. Eine ökumenische Bestandsaufnahme

Polarisierungen überwinden
Parteien in der Kirche?
Für eine Kirche der Renovation una lnnovation
Kirche von oben - Kirche von unten?
Sehnsucht nach Johannes XXIV. Zur Erinnerung an Papst Johannes XXIII.

Probleme lösen
Auf dem Weg zu einer neuen Kirchenordnung. Theologisches Plädoyer für die Mitentscheidung der Laien.
Die Freiheit der Bischofswahl: Ein konkretes Modell
Für die Frau in der Kirche: 16 Thesen
Diskussion um die Zukunft der Seelsorge:
1. Seelsorge vor dem Zusammenbruch. Offener Brief an einen Seelsorger
2. Zusammenbruch oder Aufbruch? Antwort von Bischof Moser
3. Ein Pfarrer für eine mündige Geme nde. Replik
Gottesdienst heute - warum?
Für ökumenische Mahlgemeinschaft
  Auf die Zukunft setzen
Wie durchhalten?
Über die Treue
Vision einer künftigen Kirche

Epilog
Mein persönliches Spero - die Vision einer besseren Zukunft

Dokumentation
Erklärung "Für die Freiheit der Theologie» (1968)
Erklärung "Wider die Resignation» (1972)
Kölner Erklärung "Wider die Entmündigung - Für eine offene Katholizität» (1989)
Aufruf zur Erneuerung in der katholischen Kirche (1989)

 

  Der Tübinger Theologe Hans Küng analysiert im vorliegenden Buch die derzeitige Lage der Kirche und zeigt Wege der Reformen auf, die den Problemen und Herausforderungen der Menschen unserer Zeit gerecht werden. Küng plädiert für eine gegenwartsbezogene, partnerschaftliche, ökumenisch offene und universale Kirche.
3-7668-3280-8 Jörg Baur
Hat die Kirche das Evangelium verfälscht ?

Calwer Verlag, 1994, 127 Seiten, kartoniert,
3-7668-3280-8
8,90 EUR
Das theologische Gutachten im Lehrverfahren Jutta Voss und ihr Buch "Das Schwarzmondtabu"

Das Gutachten im Lehrverfahren Jutta Voss versucht, die theologischen Fragen zu klären, die ihr Buch Das Schwarzmond-Tabu aufgeworfen hat.
Die Göttinger Theologen Jörg Baur und Notger Slenczka hatten zu prüfen, ob die Aussagen des weit verbreiteten Buches noch in irgendeiner Weise als evangelisch verstanden werden können. Die Klärung ist vorgenommen worde - mit dem eindeutigen Ergebnis das hier vorliegt.
3-459-01746-5 Wolfgang Lienemann
Die Finanzen der Kirche
Studien zu Struktur, Geschichte und Legitimation kirchlicher Ökonomie
Chr. Kaiser Verlag, 1989, 995 Seiten, 1310 g, Leinen,
3-459-01746-5
24,90 EUR
Forschungen und Berichte der Evangelischen Studiengemeinschaft Band 43

Die finanzwissenschaftlichen, juristischen, historischen und empirischen Studien dieses Bandes wollen zur Transparenz der ökonomischen Seite der kirchlichen Wirklichkeit beitragen. Neben einer umfassenden Bestandsaufnahme der Voraussetzungen und heutigen Struktur der Kirchenfinanzen im Bereich der evangelischen Kirchen in der Bundesrepublik Deutschland stehen vergleichende Analysen und kritische Rückfragen.
  Literatur zur Missbrauchskrise  
  Kirche im Aufbruch Die Reihe »Kirche im Aufbruch« bietet zentrale Texte aus dem Prozess »Kirche im Aufbruch« der EKD und den drei im Rahmen des Prozesses gegründeten Zentren für evangelische Predigtkultur, ­Qualitätsentwicklung im Gottesdienst und Mission in der Region.
Die veröffentlichten Beiträge regen dazu an, über Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert nachzudenken.
  Schriften zur Glaubensreform Die Reihe »Schriften zur Glaubensreform« knüpft an die Einsicht an, dass Religionen ihre spirituelle und intellektuelle Kraft dadurch beweisen, dass sie dem Leben der Menschen und ihrer Mitgeschöpfe dienen und deshalb ihre Glaubens­gestalt dem sich wandelnden Leben anpassen. Eine Religion, die glaubt, dass Gott als Geist gegenwärtig ist, setzt ihre traditionellen Themen den Lebenserfahrungen und Fragen der Menschen aus, aber auch dem offenen Gespräch mit Wissenschaft, Literatur und Kunst. Sie will lernen und Einsichten teilen, auch mit anderen Religionen.
Startseite        letzte Bearbeitung: 26.03.2017, DH