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  Calwer Verlag, Biographie
978-3-7668-4351-7 Heinz / Manfred Schmidt / Ferdinand
Der Calwer Verlag im kulturellen Wandel

Calwer Verlag, 2015, 60 Seiten, broschur, 12,2 x 20,5 cm
978-3-7668-4351-7
5,95 EUR Warenkorb
Von bürgerlichen zu wolkigen Formationen
Das 175jährige Gründungsjubiläum des Calwer Verlags 2011 gab Anlass, über christliche Kommunikation im kulturellen Wandel nachzudenken. Heinz Schmidt zeichnete in seinem Festvortrag den Weg des Verlags von seiner Einbettung in die geistlich-bürgerliche Kommunikationskultur des 19. Jahrhunderts zur funktionalen Differenzierung der Verlagsproduktion im 20. Jahrhundert nach und benannte die Herausforderungen, die für den Verlag durch die Auflösung der traditionellen Milieaus zugunsten flexibler Szenen- und Clusterbildung entstanden sind.
Manfred Ferdinand reflektiert im Anschluss daran über neuere Versuche, Kirche als Szene in Szenen zu modellieren und damit den verschiedenen Perspektiven der Kirchenmitglieder mehr Raum zu geben. Wie können Kirchen und christliche Verlage heute in so „wolkigen Formationen“ wie Szenen und Clustern Resonanz gewinnen?
Heft erschien in der Reihe Calwer Hefte
Wolfgang Schöllkopf
Tu der Völker Türen auf
Christian Gottlob Barth. Pfarrer, Pietist und Publizist
Calwer Verlag, 2011, 158 Seiten, gebunden,
978-3-7668-4172-8

15,95 EUR
Dieser Band gibt überraschende Einblicke in die Prägung, die Sichtweisen und das außergewöhnliche Lebenswerk des eigenwilligen Theologen Christian Gottlob Barth (1799-1862).
Barth war ein umtriebiger, für seine Zeit außergewöhnlicher Mann. Großgeworden im schwäbischen Pietismus und geprägt von der Erweckungsbewegung, war er erfüllt vom Bestreben, die Botschaft Gottes in die Welt hinauszutragen. Neben seiner Tätigkeit als Prediger und dem Engagement für die Mission galt Kindern und Jugendlichen seine besondere Aufmerksamkeit. Vor allem durch die Herausgabe und Verbreitung von Büchern sollte Barth seine weit gesteckten Ziele erreichen. Im Jahr 1838 ließ sich Barth daher vom Pfarrdienst befreien und wurde Leiter des neugegründeten Calwer Verlags.
Neben zahllosen Veröffentlichungen stammt auch ein Welt-"Bestseller" des 19. Jahrhunderts aus seiner Feder: seine "Zweymal zwey und fünfzig biblische Geschichten für Schulen und Familien", in fast 500 Ausgaben erschienen, übersetzt in über 80 Sprachen.
Raupp, Werner
Christian Gottlob Barth
Studien zu Leben und Werk

Calwer Verlag 1998, 304 Seiten
978-3-7668-3579-6
29,-- EUR
Eine kritische Darstellung zum Leben und Denken des Missionsförderers, Schriftstellers und Verlegers Christian Gottlob Barth (1799- 1862) zählte bislang zu den größten Desideraten der württembergischen Kirchengeschichtsschreibung und der religionspädagogischen Forschung. Die vorliegende Studie will dazu beitragen, diese Lücke zu schließen. Sie beleuchtet aus einer Fülle bisher unveröffentlichten Quellenmaterials besonders die frühe Biographie Barths sowie dessen sozialgeschichtlich-biographisches Umfeld. In diesen Hintergrund zeichnet sie die theologischen Grundlinien Barths ein. Den zweiten Schwerpunkt bildet die bibliographische Erfassung von Barths Werken, Liedern und Periodika. Dabei ist es gelungen, verschollene Schriften Barths aufzufinden und zahlreiche bislang unbekannte Beiträge, Auflagen und Übersetzungen zu erschließen.

Werner Raupp, Dr. theol., ist freier Autor, Lehrbeauftragter an der Evang. Fachhochschule für Sozialwesen in Reutlingen, Dozent in der Erwachsenenbildung sowie Mitbegründer und Geschäftsführer des humanistisch-philosophischen Arbeitskreises Tusculum; zahlreiche Veröffentlichungen zur Kirchen- und Philosophiegeschichte.
aus der Reihe Quellen und Forschungen zur Württembergischen Kirchengeschichte
Fritz-Munz, Sybille
Staub aufwirbeln und singen
Geschichte und Geschichten.

Der Calwer Verlag 1956-1986
Calwer Verlag 2002, gebunden, 176 Seiten
3-7668-3781-8
9,90 EUR
Sibylle Fritz-Munz, geboren 1929, leitete nach ihrer Ausbildung zur Buchhändlerin die Theologische Abteilung der Buchhandlung Chr. Kaiser in München und arbeitete danach als Werbeleiterin beim D. Gundert Verlag. Von 1956 bis 1989 war sie im Calwer Verlag auf allen Verlagsgebieten tätig, 1971 wurde sie Mitglied der Geschäftsleitung. Sie lebt heute in Leinfelden.
"Staub aufwirbeln und singen" - das war das schwungvolle Motto, mit dem sich Christof Munz und Sibylle Fritz in den fünfziger Jahren an den Wiederaufbau des Calwer Verlags machten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war von dem 1836 gegründeten Calwer Verlagsverein nur noch der bekannte Name übrig, die Liquidation drohte. Was aber folgte, war nicht das Ende, sondern der Beginn einer spannenden Erfolgsgeschichte.
Die Autorin erzählt aufgrund persönlicher Erinnungen, wie mit Fantasie und Tatkraft neuartige Schulbücher, Predigtliteratur und Nachschlagewerke veröffentlicht werden konnten.
Zahlreiche Bilder, Dokumente und Briefauszüge umrahmen diese erstaunliche Verlagsgeschichte aus den Jahren 1956 bis 1986.
150 Jahre Calwer Verlag 1836 - 1986
Calwer Verlag 1986, 254 Seiten, gebunden,
3-7668-0802-8
4,80 EUR
Ein bibliographisches Verzeichnis.
Hrsg. von Sibylle Fritz-Munz und Katharina Kley.
Bei uns erhältlich: Religionspädagogik aus dem Calwer Verlag
Videofilme aus dem Calwer Verlag Diaserien aus dem Calwer Verlag
Theologie kompakt Calwer Taschenbibliothek, ctb
Quellen und Forschungen zur Württembergischen Kirchengeschichte Arbeiten zur Theologie,
Calwer Theologische Monographien, Calwer Bibel Puzzles
Adolf Schlatter, Erläuterungen zum Neuen Testament Botschaft des Alten Testaments
von Kindern illustriert - für Kinder erklärt Calwer Predigthilfen
Calwer Bibelexegese Biblische Texte verfremdet
Calwer Bibellexikon Biblisch-Theologische Grundlagen
Calwer Hefte Erzähllampen
Chris die Kerze Praxisentwürfe Junge Erwachsene

Religionspädagogik / Schulbücher aus dem Calwer Verlag
Primarstufe / Grundschule

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Primarstufe/
Grundschule:
Arbeitshilfe Religion Grundschule Arbeitshilfe Religion Grundschule NEU Arbeitshilfe Religion Inklusiv Einzeltitel
Freiarbeit Religion Kennst du? Malvorlagen Religion calwer materialien Grundschule
Relibausteine primar RU elementar RU kompakt  
Schatztruhe Religion Spuren lesen Spuren lesen, Ausgabe Bayern  

Religionspädagogik / Schulbücher aus dem Calwer Verlag
Sekundarstufe 1

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Sekundarstufe 1: Arbeitsblätter Religion Arbeitshilfe Religion Inklusiv   Denkbar -  Theologisieren
Das Kursbuch Religion Das Kursbuch Religion Neu 2015   Einzeltitel
Kursbuch Religion 2000 Kursbuch Religion Elementar Kursbuch Religion Elementar Neuausgabe 2016 calwer materialien Sekundarstufe 1
Relibausteine sekundar RUkompakt SpurenLesen Neuausgabe calwer materialien Sekundarstufe 1 und 2
Unterrichtsideen Religion Unterrichtsideen Religion Neu Werkstatt RU  
Religionspädagogik / Schulbücher aus dem Calwer Verlag
Sekundarstufe 2 / Oberstufe

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Sekundarstufe 2: Kursbuch Religion, ab 2014 Kursbuch Religion Oberstufe Oberstufe Religion Einzeltitel
Oberstufe Religion Neu Ethik Oberstufe calwer materialien Sekundarstufe 1 und 2  
Stufenübergreifende Calwer Materialien

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Allgemein,
stufenübergreifende
Materialien:
Ideenbörse Religion, calwer disc zur Reihe soziale kompetenz calwer materialien / alle Titel Einzeltitel
zur Reihe Theologie kompakt zur Reihe Jahrbuch für Kindertheologie zur Reihe Jahrbuch für Jugendtheologie zur Reihe ReliBausteine
zur Reihe Jahrbuch für kirchliche Bildungsarbeit Praxishandbuch Bibel zur Reihe Calwer Lesehefte Arbeitshilfe Religion inklusiv
Calwer Bibelatlas      
Berufliche Schulen
Berufliche Schulen

Christian Gottlob Barth, ein Schwabenkopf auf Missionskurs
Christian Gottlob Barth gelang mit der Gründung des Calwer Verlagsvereins das Fundament für einen weltweit beachteten Erfolg. Zum 200. Geburtstag Christian Gottlob Barth: Ein Leben voller Arbeit und voller Bücher, Schwarzwälder Bote 7. August 1999 von Werner Raupp:

»Hier ist alles Reich Gottes, Bücher und Mission.« Mit diesen Worten beschrieb ein sichtlich beeindruckter Londoner Journalist im Juli 1849 das Domizil des Calwer Verlagshauses. Anlass dazu gab ihm der 50. Geburtstag des weltberühmten Christian Gottlob Barth, der hier »residierte«. Als umtriebiger Schriftsteller und Publizist wie auch als Prediger und »Missions-Papst« hatte Barth im Zeitalter des Vormärz wie kaum ein anderer die württembergische Volksfrömmigkeit geprägt. Zudem wirkte er als Pfarrer von Möttlingen bei Calw und wurde als Naturforscher bekannt. Seinen größten Erfolg erzielte er durch den 1833 gegründeten Calwer Verlag. Mit ihm hat er die Stadt zu einem Mekka der pietistischen Missionsarbeit gemacht, die jahrzehntelang wie aus einem Füllhorn literarische Erzeugnisse über das Land schüttete. Heute, an seinem 200. Gebürtstag, ist es um Barth still geworden, wenngleich er ein bemerkenswertes Kapital der württembergischen Kirchengeschichte geschrieben hat. Sein Lebenswerk, der Verlag, dem auch Hesses Großvater und Vater vorstanden, besteht heute noch.
Hier erblickte Barth 1799 als Sohn eines Gipsers das Licht der Welt. Eingebettet in der pietistischen Glaubenswelt, verlebte er eine glückliche Kindheit. Bereits als 18jähriger Oberprimaner veröffentlichte er fünf Schriften, in denen sich ein romantisches Lebensgefühl ausspricht. In Tübingen studierte er ab 1817 Theologie und bewohnte das Evangelische Stift. Seine mit übermäßigem Ehrgeiz betriebenen Studien brachten ihm bald den Ruf eines »gärenden Polyhistors« ein. Für die 1821 beginnende Laufbahn als Pfarrer war der Boden bereitet. Es war die Zeit der so genannten Erweckungsbewegung, die sich im Zeitalter des Vormärz als Bundesgenossin der Restauration zu einer antimodernistischen Rechristianisierungsbewegung formierte. In Württemberg erfasste sie das Kleinbürgertum und die Bauernschaft und wurzelte in der apokalyptischen »Reich-Gottes-Theologie« der pietistischen Tradition des 18. Jahrhunderts. Dieser wußte sich auch Barth verpflichtet, der zunächst als Vikar in den Schwarzwaldort Dornhan sowie in Eifringen und Schönbronn amtierte. Mit seinen schwungvollen Predigten, die zuweilen bis zu 2000 Gottesdienstbesucher anzogen, vermochte er die Gemeinden zu begeistern. Auch in Möttlingen, wo er sich nachhaltig um die Armenfürsorge kümmerte, entffachte er eine »Erweckung«. Diese flaute allerdings auch bald wieder ab, nachdem er, wie er selbst feststellte, die »Gemeinde totgepredigt« hatte. Bedingt war dieser Fehlschlag nicht zuletzt durch seine vielfältigen »Reich-Gottes-Projekte«, die seinen geschäftigen Geist neben der Gemeindearbeit in Atem hielten.
So gründete er 1826 im Calwer Vorort Stammheim eine »Kinder-Rettungsanstalt«. Wenig später begann er eine groß angelegte Schriftenmission aufzunehmen und entfachte als Autor, als Publizist und Verleger ein Schnellfeuer, das ihn von Calw aus zu einem Bahnbrecher des evangelischen Pressewesens und der Volksmission machte. Zuerst veröffentlichte er das »Calwer Missionsblatt«, das zum meistgelesenen deutschen Missionsperiodikum wurde.
Es präsentiert eine riesige Fülle von Bekehrungsgeschichten aus aller Welt, die von abendländischen Superioritätsgefühl getragen werden und nicht selten zu Münchhauseniaden anschwellen. Auch auf dem Gebiet der Kinder- undJugendliteratur entdeckte Barth eine Marktlücke. Internationale Beachtung fanden auch seine Volksschriften. Beliebt war auch die »Geschichte Württembergs« (1843), an Hand der ganze Generationen von Württembergern zum ersten Mal erfahren haben, in was für einem Land sie daheim sind. Dass Geschichte minuziös nach dem in der Bibel ablesbaren Willen Gottes ablaufe ob in der Völkerpolitik oder im Schwarzwalddörfchen - und sogar unmittelbar vor ihrem Abschluss stehe, dem Einbruch des Reiches Gottes, das ist dem Verfasser so sicher wie das Amen in der Kirche.
Die Schreiberei allein genügte Barth nicht. Ein Verlag musste her. Bereits 1833 wurde er als Calwer Verlagsverein mit dem Ziel gegründet, eine »Sintflut christlicher Bücher auszulösen, um die gottlosen Bücher hinwegzuschwemmen«. Gemäß dieser Maxime verlegte der Verein bis 1860 mehr als drei Millionen Schriften, womit er vor allem im süddeutschen Raum entscheidend mithalf, die von restaurativen und biedermeierlichen Wertvorstellungen geprägte pietistische Kultur auszubilden. Seine Dauerläufer wurden die »Jugendblätter« (1836-1951) und die Barthschen »Zweymal zwey und fünfzig biblische Geschichten« (»Calwer Geschichten«) von 1832. Deren Erfolg war grandios. Bis 1945 erschienen 483 Auflagen. Damit nicht genug, erlebte das Büchlein fast 90 Übersetzungen und wurde eine der weitverbreitesten Schriften der Christentumsgeschichte.
Des pfarramtlichen Kleinkrams überdrüssig, legte Barth 1838 sein Predigtamt nieder und siedelte nach Calw über. Mit herkulischer Arbeitsamkeit führte er so dann als Vielschreiber und Verleger seine weltweiten »Reich-Gottes-Geschäfte« fort und machte Calw zum Mittelpunkt einer schriftenmissionarischen Bewegung, die im 19. Jahrhundert ihresgleichen sucht. Bald war er zum viel beschäftigten Reich-Gottes-Manager aufgestiegen, der in seinem Arbeitszimmer in einer Hängematte nächtigte und früh morgens um drei sein Tagewerk begann.
Je länger, desto mehr wurde das Verlagshaus zu einer Wallfahrtsstätte. Aus aller Herren Länder kamen besonders Missionare angereist, um die »Dr. Barth-Bücher« zur Übersetzung abzuholen. Ein besonderer Anziehungspunkt im Verlagshaus bildete die von Barth angelegte »Naturaliensammlung«, die Baedekers Reiseführer als »in der Welt einzigartig« würdigte. Zudem versorgte er die deutschen Naturalienkabinette, besonders das Stuttgarter Löwentor-Museum, tonnenweise mit Exponaten, die er aus aller Welt zugesandt bekam. Das Reich Gottes sollte auch in der Natur sichtbar werden.
Zudem zog die Besucher eine bombastische Missions-Uhr in den Bann, deren Zifferblätter die Zeiten von Basel, New York, Jerusalem und Bombay anzeigten. Das Eintreffen des Reiches Gottes durfte ja nicht verpasst werden. Überdies sorgte er sich um diakonische Einrichtungen und wurde ein Wegbereiter der Inneren Mission. In der 50er Jahren steht der »Dr. Barth«, den seine Zeitgenossen als »entschlossenen, knorrigen und sinnierenden Schwabenkopf« ansehen, auf dem Zenit seines Lebens. Dabei fehlt es an Ehrungen und Orden von allen europäischen Monarchen nicht. Auszeichnungen gab es auch von wissenschaftlichen Gesellschaften. Noch heute erinnert ein Moos in Grönland an ihn, das orthotrichum barthii.
Geprägt war Barths Denken von der biblizistisch-mythologischen Theologie des pietistischen Theosophen Friedrich Christoph Oetinger. In diesem Sinne lebte er in der Erwartung des Weltendes und verstand seine Arbeit als Beitrag, um Gottes tausendjähriges Reich herbeizuführen. Und so hatte er versucht, mit einer Legion von Calwer Schriften dessen Anbruch gleichsam herbeizuschreiben. Von Krankheiten geplagt, starb er am 12. November 1862. In Möttlingen fand er seine letzte Ruhestätte.
Christian Gottlob Barth wurde am 31.Juli 1799 in Stuttgart geboren.
1810 bis 1817: Besuch des Gynasiums.
1817 bis 1821: Theologiestudium in Tübingen.
1821 bis 1824: Vikariat.
1824 bis 1838: Pfarrer von Möttlingen.
1826: Gründung der Kinder-Rettungsanstalt Stammheim.
1832: Zweimal 52 biblische Geschichten.
1833: Gründung des Calwer Verlages.
1862: Christian Gottlob Barth stirbt am 12. November in Calw


 

 
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