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Arbeiten zur Theologie ab1991 Arbeiten zur Theologie 1. Reihe Arbeiten zur Theologie 2. Reihe ausführliche Beschreibungen  

Arbeiten zur Theologie, Calwer Verlag, ab 1991

92 978-3-7668-3710-3 Hans-Martin Rieger Adolf Schlatters Rechtfertigungslehre und die Möglichkeit Ökumenischer Verständigung
zur Beschreibung
4,00 Warenkorb 2000
89 978-3-7668-3607-6 Christoph Weimer Luther, Cranach und die Bilder. Gesetz und Evangelium - Schlüssel zum reformatorischen Bildgebrauch
zur Beschreibung
29,00 1999
88  978-3-7668-3578-9 Susanne Edel Wirtschaftsethik im Dialog. Der Beitrag Arthur Richs zum Dialog zwischen Theologie und Ökonomik 
zur Beschreibung
14,90 1998
87 978-3-7668-3547-5 Kornelis Heiko Miskotte Das Wagnis der Predigt
zur Beschreibung
6,00 1998
86 978-3-7668-3554-3 Claus Westermann Erzählungen in den Schriften des Alten Testaments.
zur Beschreibung
7,90 1997
85 3-7668-3511-4 Ute Grümbel Abendmahl: "Für euch gegeben"? Erfahrungen und Ansichten von Frauen und Männern. Anfragen an Theologie und Kirche vergriffen 1997
84 3-7668-3510-6
978-3-7668-3510-9
Theodor Lescow Worte und Wirkungen des Propheten Micha. Ein kompositionsgeschichtlicher Kommentar
zur Beschreibung
19,-- 1997
83 3-7668-3427-4 Wilhelm Schwendemann Leib und Seele bei Calvin. Die erkenntnistheoretische und anthropologische Funktion des platonischen Leib-Seele-Dualismus in Calvins Theologie
zur Beschreibung
14,90 1996
82 3-7668-3425-8 Claus Westermann Das mündliche Wort. Erkundungen im Alten Testament
zur Beschreibung
24,-- 1996
81 978-3-7668-3384-6 Angela Rinn-Maurer Seelsorge an Herzpatienten. Ein Beitrag zum interdisziplinären Gespräch zwischen Theologie und Medizin
zur Beschreibung
14,-- 1995
80  978-3-7668-3322-8 Reiner Marquard Karl Barth und der Isenheimer Altar. Die Studie verfolgt Barths Grünewald-Rezeption von der Abfassung des Römerbrief - Kommentars 1918 bis kurz vor seinem Tod 1968
zur  Beschreibung
14,-- 1995
79 978-3-7668-3288-7 Heinz-Dieter Neef Gottes himmlischer Thronrat. Hintergrund und Bedeutung von sôd JHWH im Alten Testament
zur Beschreibung
14,-- 1994
78 978-3-7668-3275-7 Friedemann W. Golka Die Flecken des Leoparden. Biblische und afrikanische Weisheit im Sprichwort
zur Beschreibung
9,80 1994
77 978-3-7668-3274-0 Claus Westermann Das Johannesevangelium aus der Sicht des Alten Testaments
zur Beschreibung
9,80 1994
75 978-3-7668-3224-5 Theodor Lescow Das Buch Maleachi. Texttheorie - Auslegung - Kanontheorie
zur Beschreibung
9,80 1993
74 978-3-7668-3197-2 Walter Rebell Urchristentum und Pädagogik
zur Beschreibung
9,80 1993
73 3-7668-3162-3 Walter Rebell Christologie und Existenz bei Paulus. Eine Auslegung von 2. Kor 5, 14-21
zur Beschreibung
9,80 1992
72 978-3-7668-3114-9 Petr Pokorny Die Zukunft des Glaubens. 6 Kapitel über Eschatologie
zur Beschreibung
9,80 1992
71 978-3-7668-0789-2 Claus Westermann Forschungsgeschichte zur Weisheitsliteratur 1950 - 1990
zur Beschreibung
12,-- 1991
             
Arbeiten zur Theologie ab1991 Arbeiten zur Theologie 1. Reihe Arbeiten zur Theologie 2. Reihe ausführliche Beschreibungen  
Arbeiten zur Theologie 1. Reihe, kartoniert
herausgegeben mit Alfred Jepsen und Otto Michel von Theodor Schlatter
69   Wolf Krötke Gottes Kommen und menschliches Verhalten. Aufsätze und Vorträge zum Problem des theologischen Verständnisses Religion und Religionslosigkeit 5,-- 1984
68   Ernst Koch Aufbruch und Weg. Studien zur lutherischen Bekenntnisbildung im 16. Jahrhundert 5,-- 1983
67   Eberhard Winkler Impulse Luthers für die heutige Gemeindepraxis 5,-- 1983
66 3-7668-0672-6 Arnold Willer Der Römerbrief. Eine dekalogische Komposition 5,-- 1981
65   Walter Grundmann Wandlungen im Verständnis des Heils 5,-- 1980
64   Jürgen Henkys Das Kirchenlied in seiner Zeit. Hymnologische Beiträge 5,-- 1980
63   Gert Haendler Amt und Gemeinde bei Luther im Kontext der Kirchengeschichte 5,-- 1979
62 3-7668-0617-3 Wolfgang Metzger Der Christushymnus 1. Timotheus 3,16. Fragment einer Homologie der paulinischen Gemeinden
zur Beschreibung
5,-- 1979
61   Brigitte Kahl Traditionsbruch und Kirchengemeinschaft bei Paulus. Eine exegetische Studie zur Frage des anderen Evangeliums 5,-- 1977
60   Benkt - Erik Benktson Dogma als Drama. Der holländische Katechismus von einem schwedischen Theologen gelesen 5,-- 1976
59   Wolfgang Metzger Die letzte Reise des Apostels Paulus. Beobachtungen und Erwägungen zu seinem Iltinerar nach den Pastoralbriefen     1976
58   Rudi Pahnke Die Umwelt des Neuen Testaments bei Herbert Braun 5,-- 197
57   Ludwig Wächter Jüdischer und christlicher Glaube. Vier Vorträge 5,-- 1975
56   Gert Haendler Schwedisch - deutsche Kirchenbeziehung 1901 - 1936 5,-- 1975
55 3-7668-0451-0 Gottfried Schille Offen für alle Menschen. Redaktionsgeschichtliche Betrachtungen zur Theologie des Markus-Evangeliums 5,-- 1974
54   Johannes Hempel Die Vergegenwärtigung des Wortes 5,-- 1974
52   Hans-Joachim Diesner Isidor von Sevilla und seine Zeit     1973
51   Gottfried Schille Osterglaube   1973
50   Fritz Neugebauer Jesus der Menschensohn 5,-- 1972
47   Klaus Haacker Die Stiftung des Heils. Untersuchungen zur Struktur der johannitischen Theologie 5,-- 1972
45   Dieter Vetter Jahwes Mit-Sein ein Ausdruck des Segens 5,-- 1971
43   Gottfried Schille Das vorsynoptische Judenchristentum     1970
42   Joachim Conrad Die junge Generation im Alten Testament. Möglichkeiten und Grundzüge einer Beurteilung 5,-- 1970
41   Jürgen Henkys Seelsorge und Bruderschaft. Luthers Formel "per muttum colloqium et consolationem fratrum" in ihrer gegenwärtigen Verwendung und ursprünglichen Bedeutung 5,-- 1970
39   Ernst-Wilhelm Kohls Die theologische Lebensaufgabe des Erasmus und die oberrheinische Reformatoren.. Zur Durchdringung von Humanismus und Reformation     1969
38   Hans-Günter Leder Ausgleich mit dem Papst?. Luthers Haltung in den Verhandlungen mit Mitlitz 1520 5,-- 1969
37   August Strobel Erkenntnis und Bekenntnis der Sünde in Neutestamentlicher Zeit 5,-- 1968
36   Fritz Neugebauer Die Entstehung des Johannesevangeliums,
(2015 erschien Neuausgabe: 978-3-7655-9219-5)
5,-- 1968
34   Eberhard Winkler Die Reformationsfestpredigt 5,-- 1967
33   Wilhelm Andersen Die biblische Auferstehungsbotschaft als Frage an unseren Gottesglauben. Ostern 5,-- 1967
28   Ernst Schering Leibniz und die Versöhnung der Konfessionen 5,-- 1966
27   Helmut Fritzsche Kierkegaards Kritik an der Christenheit 5,-- 1966
26   Hans-Joachim Diesner Fulgentius von Ruspe als Theologe und Kirchenpolitiker     1966
25   Theodor Lescow Micha 6, 6-8 5,-- 1966
24   Ingetraut Ludolphy Die Voraussetzungen der Religionspolitik Karl V. Schmalkaldischer Krieg     1965
21   Helmut Wenz Die Ankunft unseres Herrn am Ende der Welt. Zur Überwindung des Individualismus und des bloßen Aktualismus in der Eschatologie R. Bultmanns und H. Brauns 5,-- 1965
20   Friedrich W. Kantzenbach Theismus und biblische Überlieferungen. Beobachtungen zur Theologie der Erweckung     1965
19   Walter Rupprecht Der Dienst der Theologin - eine ungelöste Frage in der evangelischen Kirche 5,-- 1965
18   Joachim Rogge Virtus und Res. Um die Abendmahlswirklichkeit bei Calvin      
17   Erhard Peschke Die böhmischen Brüder im Urteil ihrer Zeit. Zieglers, Dungersheims und Luthers Kritik an der Brüderunität 5,-- 1964
16   Klaus Bockmühl Die neuere Missionstheologie. Eine Erinnerung an die Aufgabe der Kirche      
12   Heinz Schwantes Schöpfung der Endzeit. Ein Beitrag zum Verständnis der Auferweckung bei Paulus      
10   Manfred Schloenbach Glaube als Geschenk Gottes 5,-- 1962
8   Walter Lohrmann Glaube und Taufe in den Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche 5,-- 1962
7   Walter Grundmann Zeugnis und Gestalt des Johannes - Evangeliums      
6   Martin Seils Wirklichkeit und Wort bei Johann Georg Hamann      
5   Ludwig Wächter Gemeinschaft und Einzelner im Judentum. 5,-- 1961
1   Heinz Noetzel Christus und Dionysos. Bemerkungen zum religionsgeschichtlichen Hintergrund von Johannes 2,1-11      
Arbeiten zur Theologie ab1991 Arbeiten zur Theologie 1. Reihe Arbeiten zur Theologie 2. Reihe ausführliche Beschreibungen  
Arbeiten zur Theologie 2. Reihe, Leinen
15 Rainer Mayer Christuswirklichkeit. Grundlagen, Entwicklung und Konsequenzen der Theologie Dietrich Bonhoeffers     1969
14 978-3-7668-0035-0 Gottfried Egg Adolf Schlatters kritische Position gezeigt an seiner Matthäusinterpretation
zur Beschreibung
4,90 1968
12 Albert Bailer Das systematische Prinzip in der Theologie Adolf Schlatters     1968
10 Horst Weigelt Erweckungsbewegung und konfessionelles Luthertum im 19. Jahrhundert     1967
9 Benkt - Erik Benktson Christus und die Religion. Der Religionsbegriff bei Barth, Bonhoeffer und Tillich. Geleitwort von E. Bethge     1967
8 Ludwig Wächter Der Tod im Alten Testament     1967
7 Gerhard Hennig Cajetan und Luther. Ein historischer Beitrag zur Begegnung von Thomismus und Reformation     1966
6 Hans Schwarz Das Verständnis des Wunders bei Heim und Bultmann     1966
5 Reinhard Krause Die Predigt der späten deutschen Aufklärung (1770-1805)     1965
4 Horst Weigelt Pietismus Studien 1. Teil. Der spener-hallische Pietismus 9,80 1965
3 Johannes Fichtner Gottes Weisheit. Gesammelte Studien zum Alten Testament 9,80 1964
1 Walter Rupprecht Die Predigt über alttestamentliche Texte in den lutherischen Kirchen Deutschlands 9,80 1962
           
Arbeiten zur Theologie ab1991 Arbeiten zur Theologie 1. Reihe Arbeiten zur Theologie 2. Reihe ausführliche Beschreibungen  
  Beschreibungen Arbeiten zur Theologie ab 1991
Claus Westermann
Forschungsgeschichte zur Weisheitsliteratur 1950 - 1990

Calwer Verlag, 1991, 51 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-0789-2
12,00 EUR
Die Absicht dieses Ausschnittes zur Forschungsgeschichte der Weisheitsliteratur ist es, ihren Verlauf in den Jahrzehnten von 1950-1990 in der Weise nachzuzeichnen, daß einige Linien ihrer Entwicklung sowie deren Hintergründe und Voraussetzungen deutlich werden.
Daß »die Weisheit« in mancher Beziehung als ein Fremdkörper in der Bibel der Juden und der Christen angesehen werden konnte, sagt schon der Titel des für die Forschungsgeschichte wichtigen Buches von Johannes Fichtner: »Die altorientalische Weisheit in ihrer israelitisch-jüdischen Ausprägung« (1933), der zum Ausdruck bringt, daß die in Büchern des Alten Testaments sich findenden Weisheitstexte ihrem Ursprung nach etwas der Bibel Fremdes sind, das nachträglich eine israelitische Ausprägung erhielt. Diese Fremdheit ist in den biblischen Texten insofern bestätigt, als auch Weisheitsworte anderer Völker übernommen wurden, etwa in Überschriften wie "Die Sprüche Agurs« (Prov 30). Daß aber die Weisheit im Alten Testament als ganze nur eine besondere Ausprägung der vorderorientalischen Weisheit sei, ist eine zu einseitige Annahme, die den Texten nicht gerecht wird. Diese Annahme hat dazu beigetragen, daß die Weisheitsschriften für die religiöse Tradition, also für die Praxis der Kirchen, bis zur Gegenwart so gut wie keinerlei Bedeutung hatten; sie kommen in der Predigt, in der kirchlichen Unterweisung und darüber hinaus in der kirchlichen Praxis nicht vor, sie sind den Gemeinden unbekannt.
Es geht in dem hier gegebenen Bericht um Fragen, die die Weisheit als ganze, ihren Ort und ihre Bedeutung betreffen. Es kann daher auch nicht die gesamte Literatur, die in den Jahrzehnten von 1950-1990 erschienen ist, behandelt werden. In der Auswahl der hier behandelten Arbeiten liegt keine Wertung vor; es geht nur darum, Linien und Bewegungen in der Geschichte der Forschung herauszustellen.
  Petr Pokorny
Die Zukunft des Glaubens
6 Kapitel über Eschatologie
Calwer Verlag, 1992, 105 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-3114-9

9,80 EUR
Wie es schon im Untertitel angedeutet ist, werden wir über die Zukunft des Glaubens nicht im Sinne der Erwartung einer steigenden oder sinkenden Anzahl der Gläubigen sprechen, sondern im Sinne der letzten Perspektive des Menschen und der Welt, wie sie der Glaube entdeckt und wie er über sie nachdenken muß, d.h. über die Eschatologie, wie es in der klassischen Dogmatik genannt wird.
Im christlichen Bekenntnis steht die Eschatologie zwar nicht in der Mitte, aber ohne die eschatologische Aussicht könnte sich der Glaube in der Welt nicht orientieren und wäre stumm. Im Griechischen sind ta eschata die letzten, die »äußersten« Dinge. Nicht die letzten im Sinne des Endes und des Nicht-Seins, sondern die letzten Dinge im Sinne des Ziels, des Fluchtpunkts und der Vollendung.
Walter Rebell
Christologie und Existenz bei Paulus

Calwer Verlag, 1992, 107 Seiten, kartoniert,
3-7668-3162-3
9,80 EUR
Eine Auslegung von 2. Kor 5, 14-21
Im vorliegenden Buch soll der Versuch unternommen werden, an einem kleinen, aber zentralen Abschnitt der Paulusbriefe (2.Kor 5,14-21) nachzuweisen, daß die paulinische Christologie als Existenzentwurf verstanden werden kann, als Symbolsystem, in dem ein entschränktes und gesteigertes Leben möglich ist.
Walter Rebell
Urchristentum und Pädagogik

Calwer Verlag, 1993, 126 Seiten, kartoniert,
3-7668-3197-6
978-3-7668-3197-2
 9,80 EUR
Jeder Theologe weiß, daß das Niveau, auf dem sich das urchristliche Denken bewegte, nicht lange gehalten wurde. Die Abwärtsbewegung deutet sich bereits in den Spätschriften des Neuen Testaments an, und in den Neutestamentlichen Apokryphen und Apostolischen Vätern, aber auch in der im 2. Jh. einsetzenden apologetischen Literatur ist dann gegenüber dem urchristlichen Denken ein gewaltiger theologischer Substanzverlust festzustellen.
Während einer längeren und intensiven Beschäftigung mit den Neutestamentlichen Apokryphen und Apostolischen Vätern stellte sich mir immer drängender die Frage nach den Ursachen für die Abwärtsbewegung. Wie ist zu erklären, daß die theologische Grundlage des Glaubens, die im
Urchristentum errichtet wurde, so rasch zerbröckelte? Aus den Neutestamentlichen Apokryphen und Apostolischen Vätern können wir für den neutestamentlich bezeugten Christusglauben keinen Gewinn ziehen; er ist hier fast bis zur Unkenntlichkeit verflüchtigt, deformiert. Kein Irrweg, den man gehen konnte, wurde ausgelassen. Allerdings haben die Neutestamentlichen Apokryphen und Apostolischen Väter für den heutigen christlichen Glaubensvollzug eine indirekte Bedeutung:
Sie zeigen, welche unterschiedlichen Standpunkte im Rahmen des Christusglaubens eingenommen werden konnten, wie weit im frühen Christentum die Interpretationsmöglichkeiten reichten. Verschriftet in frühen Texten, treten uns grundsätzliche Positionen gegenüber, die man zur Christusoffenbarung beziehen kann, und zwar solche Positionen, die unterhalb des theologischen Niveaus des Neuen Testaments liegen. Sich mit solchen Positionen auseinanderzusetzen lohnt sich theologisch in hohem Maße. Und zwar deshalb: Es sind im Prinzip auch heute eingenommene Positionen; wenn wir in die Neutestamentlichen Apokryphen und Apostolischen Vätern hineinschauen, sehen wir wie in einem Spiegel eigene Glaubensvollzüge. Wir erkennen - über diese Texte - unsere eigenen Abweichungen vom Neuen Testament und sind aufgerufen, unsere eigene Position neu zu bestimmen.
Theodor Lescow
Das Buch Maleachi
Texttheorie - Auslegung - Kanontheorie
Calwer Verlag, 1993, 208 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-3224-5

3-7668-3224-7
9,80 EUR
Der vorliegende Kommentar war ursprünglich für die neue Reihe »Calwer Bibelkommentare« vorgesehen. Als sich zeigte, daß die Konzeption, die mir vorschwebte, den für diese Reihe abgesteckten Rahmen sprengen würde, nahm ich die Anregung des Lektors im Calwer Verlag, Herrn Berthold Brohm, dankbar auf, die Arbeit als Monographie zu veröffentlichen.
Die Anlage als Kommentar wurde beibehalten. Es ging mir vor allem um den Versuch, die Relevanz des von mir als »Stufen­schema« beschriebenen literarischen Strukturmodells (vgl. Vf., Das Stufenschema - Untersuchungen zur Struktur atl. Texte, BZAW 211, 1992) für die Exegese nachzuweisen. Der Versuch hat sich m.E. gelohnt. Ich habe eine Fülle überraschender Einsichten nicht nur in die Strukturen des Buches Maleachi, sondern auch in seine außergewöhnlich hohe literarische Qualität gewonnen.
Die Ausarbeitung der Monographie als Kommentar bot auch die Möglichkeit, Themen einzubeziehen, die bisher eher marginal behandelt wurden, obwohl sie von erheblicher theologischer Relevanz sind: die Identität stiftende Formel Mal 1,2b.3a »Geliebt habe ich Jakob, und Esau habe ich gehaßt«, sowie die Bedeutung des Buches als den Prophetenkanon abschließender theologischer Traktat.
Der Exkurs über Jer 8,8-9 enthält eine wichtige Ergänzung des Kommentars. Er wurde dem Manuskript unmittelbar vor Drucklegung des Buches hinzugefügt. Für die Bereitschaft des Verlages, dieser Erweiterung so kurzfristig zuzustimmen, möchte ich mich ausdrücklich bedanken.
Ich widme den Kommentar meinen alten Freundinnen und Freunden aus der Kirchengemeinde SCHALOM in Norderstedt. Wir haben viele Jahre Freud und Leid miteinander geteilt bei dem Versuch, kirchliche Verkündigung umzusetzen in kirchliches Handeln. Die Torot des Buches Maleachi sind Anweisungen zum Leben verheißenden Tun des Gotteswillens.
zur Seite Maleachi
Claus Westermann
Das Johannesevangelium aus der Sicht des Alten Testaments

Calwer Verlag, 1994, 111 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-3274-0
9,80 EUR
Wir sind in einer Phase der Bibelauslegung, in der die Exegese des Alten und des Neuen Testaments nicht mehr ganz voneinander zu trennen sind. Es bleiben zwar Bereiche, in denen das möglich oder sogar geboten ist, aber wir können die Frage nach ihrer wechselseitigen Beziehung nicht mehr ausschließen. Diese Frage ist nicht nur aus der Perspektive der christlichen Tradition gestellt, in der Altes und Neues Testament ein Buch sind. Es kommt die neue Situation hinzu, daß einerseits die jüdische Exegese die Schriften der Tora ohne jegliche Berücksichtigung der Schriften des Neuen Testaments auslegt und andererseits das Neue Testament bei christlichen Exegeten häufig ganz von der jüdischen Tradition her verstanden wird. Ebenso wichtig ist, daß mit der fortschreitenden Säkularisierung sowohl die Bücher des Alten wie des Neuen Testaments längst außerhalb der Umzäunung durch kirchlich-religiöse Bindung gelesen und ausgelegt werden. Es wäre töricht, sich dem zu verschließen.
Am Beispiel des Johannesevangeliums möchte ich zeigen, wie nahe Übereinstimmung und schroffer Gegensatz sein können, wenn man es aus der Sicht des Alten Testamentes liest. Es zeigt sich, daß es Zusammenhänge gibt, in denen auch kritische Fragen vom Alten Testament her an die Texte des Neuen Testaments gestellt werden müssen.
Friedemann W. Golka
Die Flecken des Leoparden
Biblische und afrikanische Weisheit im Sprichwort
Calwer Verlag, 1994, 176 Seiten, kartoniert,
3-7668-3275-1
978-3-7668-3275-7
 9,80 EUR
Nach Abschluß meiner Dissertation wandte sich mein Interesse den biblischen Sprichwörtern zu. Bereits durch meinen kurzen Kontakt mit der Sozialanthropologie war mir klar geworden, daß die biblischen Sprichwörter den afrikanischen sehr ähnlich waren. Daher betrachtete ich sie als einheimische Volkssprichwörter und hatte das Gefühl, daß die meisten Alttestamentler auf dem falschen Dampfer waren, wenn sie die Sprüche für literarische Kunstwerke hielten, die unter ägyptischem und mesopotamischem Einfluß entstanden waren.

Friedemann W. Golka

Inhaltsverzeichnis
Heinz-Dieter Neef
Gottes himmlischer Thronrat
Hintergrund und Bedeutung von sôd JHWH im Alten Testament
Calwer Verlag, 1994, 96 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-3288-7
14,00 EUR
Das Alte Testament kennt für die Vorstellung vom »himmlischen Thronrat Gottes« (z. B. Gen 49,6; Jer 23,18; Ps 25,14) über ein Dutzend Bezeichnungen; sod JHWH, »(Rats-)Versammlung Jahwes«, ist eine dieser Wendungen. Die Studie beleuchtet den religionsgeschichtlichen Hintergrund des Begriffes, fragt nach seinen unterschiedlichen Bedeutungen im Alten Testament und zeigt mögliche Entsprechungen im Neuen Testament auf.
Ursprünglicher Sitz im Leben des Begriffes sod ist der profane Bereich, wo er die ideale menschliche Gemeinschaft beschreibt. Vorbereitet durch die weisheitliche Überlieferung wird er zur Bezeichnung von Gottes »himmlischem Thronrat«. Dieser wird verstanden als die Gemeinschaft himmlischer Wesen, die Gott loben, ihn beraten und seine Ratschläge an die Menschen weitergeben. Schließlich kann sod JHWH sogar zur Bezeichnung der irdischen Gemeinde Gottes werden, die damit als innerweltliche Realisation des himmlischen Thronrats verstanden wird.
Heinz-Dieter Neef, Dr. theol. habil., geb. 1955, ist Privatdozent für Altes Testament und wissenschaftlicher Angestellter für Hebräisch und Aramäisch an der Evangelisch­theologischen Fakultät der Universität Tübingen.
Reiner Marquard
Karl Barth und der Isenheimer Altar

Die Studie verfolgt Barths Grünewald-Rezeption von der Abfassung des Römerbrief - Kommentars 1918 bis kurz vor seinem Tod 1968.
Calwer Verlag, 1995, 180 Seiten, 6 Abbildungen,
978-3-7668-3322-8
14,00 EUR
Die Studie verfolgt Barths Grünewald-Rezeption von der Abfassung des Römerbrief-Kommentars 1918 bis kurz vor seinem Tod 1968. Mit der Interpretation des Altars profiliert Barth seine Christologie unter den Begriffen "Distanz" und "Hinweis" und präzisiert sie homiletisch.Das Buch entfaltet zudem Karl Barths Haltung zum Problem einer angemessenen Verhältnisbestimmung von Kirche und Kunst.
zur Seite Karl Barth

Reiner Marquard, geb. 1949, Dr. theol., ist Pfarrer und Dekan an der hessischen Bergstrasse und Mitherausgeber der
Calwer Predigthilfen.
Angela Rinn-Maurer
Seelsorge an Herzpatienten
Ein Beitrag zum interdisziplinären Gespräch zwischen Theologie und Medizin
Calwer Verlag, 1995, 224 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-3384-6
14,00 EUR
Wer mit der Krankenseelsorge zu tun hat, wird unweigerlich mit Patienten konfroontiert, die an der sog. »Koronaren Herzkrankheit« leiden. Trotz ihres häufigen Auftretens wissen Seelsorger häufig kaum etwas über das spezifische Erscheinungsbild dieser Krankheit und die Erfordernisse, die sie an die Seelsorge stellt. Das Buch möchte zur dringend erforderlichen Verringerung dieses Defizits beitragen, es bietet eine allgemeinverständliche Einführung in das Krankheitsbild und schließt eine .pastoraltheologische Reflexion über die Bedingungen und Möglichkeiten einer Seelsorge an, die den Patienten hilft, Ursachen, Hintergründe und Folgen ihrer Erkrankung wahrzunehmen und daraus praktische Konsequenzen für ein Leben mit der Koronaren Herzerkrankung zu ziehen,
Aus dem Geleitwort von Prof. Dr. med. Max J. Halhuber:
»Die verhaltensmedizinische Forschung belegt zunehmend die große Bedeutung des mitmenschlichen Rückhalts als Schutzfaktor und die Selbstisolierung als Risikofaktor für den Herzinfarkt, weshalb wir Ärzte den Seelsorger als Helfer nicht unterschätzen sollten ( .. ) Deshalb hoffe ich auf eine weite Verbreitung und Diskussion dieses Erfahrungsberichts, nicht nur unter Krankenhausseelsorgern, sondern auch unter Ärzten und allen Mitgliedern des therapeutischen Teams, ja sogar bei Patienten und deren Angehörigen.«
zur Seite Diakonie / zur Seite Seelsorge

Angela Rinn-Maurer, geb. 1961, Dr. theol., ist Pfarrerin der Ev. Kirche in Hessen und Nassau.
  Claus Westermann
Das mündliche Wort
Erkundungen im Alten Testament
Calwer Verlag, 1996, 264 Seiten, kartoniert,
3-7668-3425-8

24,00 EUR
Die in diesem Band gesammelten Aufsätze aus der Feder des grossen Heidelberger Alttestamentlers bilden einen Querschnitt seines theologischen Forschens:
Zentrale Fragen der alttestamentlichen Wissenschaft sind ebenso berücksichtigt wie monographische Skizzen zu interessanten Details. Dabei geht es Westermann immer auch darum, Linien zu den anderen theologischen Disziplinen sowie in die Gesellschaft und das Leben des Forschenden hienein zu ziehen. Diese ganzheitliche Perspektive bündelt sich etwa in dem eindrücklichen Lebens- und Forschungsrückblick "Sechzig Jahre mit dem Alten Testament", der hier ertmals veröffentlicht wird.
Der Band enthält unter anderem folgende Aufsätze:
-.-Skizze einer Formgeschichte des Alten Testaments
-.-Gebete in den Vätergeschichten
-.-Weisheit und Theologie
-.-Vom Segen
-.-Zur Predigt alttestamentlicher Texte
Wilhelm Schwendemann
Leib und Seele bei Calvin
Die erkenntnistheoretische und anthropologische Funktion des platonischen Leib-Seele-Dualismus in Calvins Theologie
Calwer Verlag, 1996, 416 Seiten, und XVI,80 Seiten Übersetzung, kartoniert,
3-7668-3427-4

14,90 EUR
Ausgehend von Platons Verhältnisbestimmung von Leib und Seele geht die Studie der Frage nach, inwieweit Calvins philosophisches und theologisches Denken von dieser dualistischen Weltsichht geprägt war. Untersucht werden die Auswirkungen des Leib-Seele-Dualismus auf Calvins Anthropologie (Genesis-Kommentar). In einer detaillierten Analyse der Calvin - Schrift "Psychopannychia" (Seelenwachheit) wird die Leib-Seele-Vorstellung der frühreformatorischen Täufer und anderer oppositioneller Gruppen, wie sie durch calvins Bewertung zutage tritt, herausgearbeitet. Die Entwickling seines Leib-Seele-Dualismus wird anhand einer Analyse der ersten Institutio Ausgabe von 1536 nachgezeichnet. Deutlich werden dabei die Auswirkungen des Leib-Seele-Dualismus auf das Verhältnis von Anthropologie und Ekklesiologie in Calvins Theologie.
zur Seite Johannes Calvin
Theodor Lescow
Worte und Wirkungen des Propheten Micha
Ein kompositionsgeschichtlicher Kommentar
Calwer Verlag (Stuttgart), 1997, 304 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-3510-9
3-7668-3510-6

19,00 EUR
Die Kompositionsgeschichte des Buches Micha bündelt wie in einem Brennspiegel 400 Jahre Theologiegeschichte Israels: Michas Grundforderung nach Recht, ihre spätvorexilische Umsetzung im Streit um die Schalom-Prophetie, das Kreisen um das Thema Zion in exilisch-nachexilischer Zeit, die erneute spätnachexilische Umsetzung seiner Forderung in ein Elementarwissen um das, was nach JHWHs Willen "gut" ist; schliesslich die späte Ergänzung der Zion-Komposition durch die messianischen Texte 5, 1b-3. 4-5.

Das Buch zeichnet sich durch seine hier für das Buch Micha erstmals entwickelten Konzeption einer minutiös nachvollzogenen Kompositionsgeschichte aus, für die das Prinzip der unbedingten Texttreue leitend ist: Die überlieferten Texte werden nur ergänzt, in ihrer Substanz jedoch nicht verändert. Damit setzt der Autor neue Maßstäbe für Text- und Literaturkritik und damit für die Auslegung des Buches Micha insgesamt.

Auslegungen / Kommentare zu Micha
  Claus Westermann
Erzählungen in den Schriften des Alten Testaments
Vorwort von Prof. Dr. Vetter, Bochum
Calwer Verlag, 1997, 80 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-3554-3

7,90 EUR
Auf drei Ebenen liegt die Bedeutung dieses Buches:
Claus Westermann geht auf der einen Ebene der Eigenart, der Herkunft und dem Weg der Erzählungen im Alten Testament nach. Er trägt auf der anderen die Diskussion in der in der Forschung um die alttestamentlichen Erzählungen vor. Auf einer weiteren, in die beiden Teile des Buches eingefügten Ebene gibt er der Forschung wichtige theologische und methodologische Anstösse, die über den Gegenstand seiner Abhandlung im engeren Sinn hinaus der Auslegung des Alten und Neuen Testaments gelten.
Westermann knüpft in dieser Monographie an seine früheren Untersuchungen zu den Erzählungen an, greift Einsichten aus der jüngsten wissenschaftlichen Erörterung auf und führt sie zu einer Gesamtdarstellung weiter.
978-3-7668-3547-5 Kornelis Heiko Miskotte
Das Wagnis der Predigt

Calwer Verlag (Stuttgart), 1998, 152 Seiten,
978-3-7668-3547-5

6,00 EUR
Vom Wagnis der Predigt zu sprechen, ist in einer Zeit, in der unentwegt die Krise der Predigt beklagt wird, nicht originell. Für den großen niederländischen Theologen K.H. Miskotte (1894-1976) ist die Predigt jedoch ihrem Wesen nach ein Wagnis. Mit der vorliegenden Schrift tritt er für das doppelte Ziel ein, den Wagnischarakter christlicher Predigt bewußt zu machen und Predigerinnen und Prediger zu diesem Wagnis zu ermutigen. Daß Miskotte seine Lehre aus reicher eigener Predigterfahrung entfaltet, ist den konkreten und anschaulichen Ausführungen abzuspüren. Konsequent auf die Praxis der Predigt ausgerichtet, führt Miskottes Buch über kurzatmige Alternativen aktueller homiletischer Auseinandersetzungen, wie sie sich in Schlagworten wie »textzentrierter« und »hörerzentrierter« Homiletik ausdrücken, weit hinaus.
Eine wertvolle Hilfe für alle die mit der Predigt beauftragt sind!
siehe auch:
Sören Petershans
Offenbarung des Namens und versöhntes Leben. Eine Untersuchung zur Gotteslehre bei Kornelis Heiko Miskotte, Arbeiten zur Systematischen Theologie Band 11
Susanne Edel
Wirtschaftsethik im Dialog
Der Beitrag Arthur Richs zum Dialog zwischen Theologie und Ökonomik
Calwer Verlag (Stuttgart), 1998, 320 Seiten,
978-3-7668-3578-9
 14,90EUR
Die vorliegende Arbeit möchte zur Klärung wirtschaftsethischer Begriffs- und Vermittlungsprobleme beitragen. Sie analysiert und interpretiert dabei die zweibändige »Wirtschaftsethik« des Zürcher Sozialethikers Arthur Rich, der sich zeitlebens mit der Frage beschäftigt hat, welches wirtschaftliche Handeln im Sinne des christlichen Glaubens verantwortet werden kann. Sein Beitrag zur Verständigung zwischen »Wirtschaft« und »Ethik« wird im Horizont gegenwärtiger Fragestellungen herausgearbeitet.
zur Seite Ethik

 

Christoph Weimer
Luther, Cranach und die Bilder
Gesetz und Evangelium - Schlüssel zum reformatorischen Bildgebrauch
Calwer Verlag, 1999, 132 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-3607-6
29,00 EUR
Wer Luther im Bild kennt, kennt ihn durch seinen Zeitgenossen, den Wittenberger Maler Lucas Cranach d.Ä. Von der engen persönlichen Beziehung zwischen Luther und seinem »Porträtisten« ausgehend. untersucht die Arbeit das Verhältnis von Theologie und Kunst. Leitend ist dabei der Aspekt des »Bildsehens«.
Exemplarisch bildet die Arbeit das Ineinander von Wort und Bild ab und erfüllt damit das Desiderat eines theologisch reflektierten "evangelischen Bildgebrauchs"

Christoph Weimer, geb. 1960, Dr. theol., ist Pfarrer der Evang. Landeskirche in Württemberg in Albstadt - Truchtelfingen.
978-3-7668-3710-3 Hans-Martin Rieger
Adolf Schlatters Rechtfertigungslehre und die Möglichkeit Ökumenischer Verständigung

Calwer Verlag 2000, 475 Seiten, kartoniert
3-7668-3710-9
978-3-7668-3710-3
4,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Theologie Band 92
Zeitgemäße theologische Arbeit kann nach Ansicht des Neutestamentlers Adolf Schlatter (1852-1938) im ökumenischen Miteinander der Konfessionen einen bedeutsamen Beitrag leisten. Schlatters eigener Beitrag zur Rechtfertigungslehre gestaltet sich nicht nur als eine Auseinandersetzung mit dogmengeschichtlicher Tradition, sondern vor allem als ein Bemühen um einen Erkenntnisfortschritt in der Sache. Die vorliegende Untersuchung will sich der Heruasforderung stellen, die nicht immer leicht durchschaubare und an einigen Stellen provozierende Konzeption Schlatters verständlich zu machen und sie kritisch nach ihrem Potential zu befragen, Grundproblemen der Rechtfertigungslehre, wie sie sich der theologischen Diskussion und dem heutigen ökumenischen Gespräch darbieten, Rechnung zu tragen. Schlatters Rechtfertigungslehre wird dabei im exegetischen und dogmatischen Horizont analysiert. Im exegetischen Horizont hat Schlatter Positionen formuliert, die sich heute in den Kommentaren von Wilckens, Frankemölle, Mußner u.a. wiederfinden und sich im Gespräch zwischen evangelischen und katholischen Exegeten als konsensfähig erweisen. Im dogmatischen Horizont wird die auch für Schlatters Lutherkritik maßgebliche Denkkonzeption dargestellt und konkretisiert. Ein Ringen um einen Erkenntnisfortschritt in der Sache scheint gerade auch nach der jüngsten Auseinandersetzung um die »Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre« notwendig zu sein. Dies gilt vor allem deshalb, weil diese Auseinandesetzung gezeigt hat, wie das alleinige Interesse der Bewahrung des konfessionellen Erbes das Gespräch erschweren kann.
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