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Paulusbriefe
Römerbrief
Römer 1, 1-7
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Römer 2, 1-11
Römer 2,17-29
Römer 3, 9-17
Römer 3, 21-31
Röm 4, Abrahams Beispiel, Davids Zeugnis
Römer 5, 1-11
Römer 6, 3-8(9-11)
Römer 6, 19-23
Römer 7, 14-25a
Römer 8, 1-11
Römer 8, (12-14)14-17
Römer 8, 18-25
Römer 8, 26-30
Römer 8, 31b-39, Die Gewissheit der Glaubenden
Römer 9, 1-8.14-16
Römer 9, 14-24
Römer 10, 9-17
Röm 11,17-24
Römer 11,25-32
Römer 11, (32)33-36
Römer 12, 1-3 (4-8)
Römer 12, 9-16
Römer 12,17-21
Römer 13, 1-7
Römer 13, 8-12(13-14), Die Liebe als Erfüllung  des Gesetzes
Römer 14, 7-9
Römer 14, 10-13
Römer 14, 17-19
Römer 15, 5-13
Römer 16, 25-27
Literatur zu Paulus
 
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Römerbrief, Auslegungen, Kommentare

Gerd Theißen / Petra von Gemünden
Der Römerbrief
Rechenschaft eines Reformators.
Vandenhoeck & Ruprecht, 2016, 560 Seiten, Gebunden, 15,5 x 23,2 cm
978-3-525-51013-1
40,00 EUR WaRENKORB
Für Gerd Theißen und Petra von Gemünden gehören im Römerbrief Moral- und Sozialkonflikt zusammen. Daher lesen Sie ihn weder streng reformatorisch, noch ausschließlich unter der ›New Perspective on Paul‹, sondern kombinieren beide Ansätze miteinander.
Paulus gilt als Grundlage der Reformation, aber seine reformatorische Auslegung geriet in Misskredit.
Die lutherische Tradition betont einseitig die individuelle Funktion des Gesetzes, das in innere Konflikte führt. Dagegen stellt die »New Perspective on Paul« den sozialen Konflikt zwischen Israel und anderen Völkern und die abgrenzende Funktion des Gesetzes ins Zentrum. Beides, der theologisch gedeutete Moralkonflikt und Sozialkonflikt, ergänzen einander jedoch, wenn man den Römerbrief mithilfe einer Kombination von bildsemantischen, sozialgeschichtlichen und psychologischen Methoden liest. Gerd Theißen und Petra von Gemünden verbinden beide Ansätze in ihrem innovativen Kommentar.

Dr. theol. Gerd Theißen ist Professor für Neutestamentliche Theologie an der Universität Heidelberg.
Dr. theol. Petra von Gemünden ist Professorin für Bibelwissenschaften an der Universität Augsburg.
978-3-7887-2883-0 Michael Wolter
Der Brief an die Römer Teilband 1, Römer 1-8

Neukirchener Verlag, 2014, 576 Seiten, kartoniert, 16,5 x 24 cm
978-3-7887-2883-0
978-3-8436-0566-3
89,00 EUR WaRENKORB
In dieser Neukommentierung des Römerbriefs innerhalb der renommierten Reihe "Evangelisch-Katholischer Kommentar (EKK)" wird der griechische Text von Röm 1-8 wissenschaftlich kommentiert.
Detaillierte philologische und traditionsgeschichtliche Analysen machen den Text dieses bedeutendsten Paulusbriefes transparent und stellen ihn in sein kulturelles und historisches Umfeld hinein. Diese Untersuchungen verbinden sich mit einer theologischen Interpretation, die das Profil des paulinischen Denkens, wie es in diesem Brief niedergelegt ist, herausarbeitet.

Beispielseite
Ekkehard Stegemann
Der Römerbrief: Brennpunkte der Rezeption
Aufsätze
Theologischer Verlag Zürich, 2012, 304 Seiten, Paperback, 15 x 22,5 cm
978-3-290-17560-3
29,20 EUR
Ekkehard W. Stegemann legt seit Jahrzehnten den Römerbrief aus. Er erforscht dabei immer auch die Geschichte der Römerbriefauslegung und macht ihre Wege und Irrwege fruchtbar für die heutige Rezeption. In diesem Band sind wirkmächtige Auslegungen des Römerbriefs in dessen Auslegungsgeschichte analysiert. Stegemann zeigt auf, dass sich für Paulus an der Wahrnehmung der Bedeutung Israels klassische und moderne Modelle von Hermeneutik scheiden. Das gilt auch für die neueren kulturhistorischen Zugänge, mit denen er sich besonders auseinandersetzt.

Ekkehard W. Stegemann, Dr. theol., Jahrgang 1945, ist Professor für Neues Testament an der Universität Basel.
Christina Tuor, Dr. theol., ist Privatdozentin für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Basel und Leiterin des Instituts für Theologie und Ethik des Evangelischen Kirchenbundes sek.
Peter Wick, Dr. theol., ist Professor für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum.
Ulrich Wilckens
Der Brief an die Römer
Studienausgabe
Neukirchener Verlag, 2010, 816 Seiten, Broschur, 14 x 21,3 cm
978-3-7887-2399-6

40,00 EUR
Der renommierte Neutestamentler Ulrich Wilckens setzt sich ausführlich mit den wirkungsgeschichtlichen Aspekten des Römerbriefs auseinander sowie mit der Stellung der paulinischen Rechtfertigungslehre im Zusammenhang alttestamentlich­jüdischer Glaubensüberlieferung. Dem Römer und dessen Auslegung kommt eine besondere Bedeutung im Blick auf das ökumenischen Gespräch zwischen der evangelischen und katholischen Theologie.
Evangelisch-Katholischer Kommentar, EKK Band 6, Studienausgabe
Werner Klaiber
Der Römerbrief

Neukirchener Verlag, 2009, 220 Seiten, Paperback,
978-3-7887-2378-1
19,99 EUR
Dieser Kommentar bietet eine allgemeinverständliche Auslegung des Römerbriefs.
Er berücksichtigt die neuesten Ergebnisse der Bibelwissenschaft, konzentriert sich aber darauf, den Leserinnen und Lesern die Botschaft dieses Briefs aufzuschließen. Dabei werden auch schwierige Details erklärt und der Zusammenhang mit grundlegenden alttestamentlichen Aussagen und der Botschaft anderer neutestamentlicher Schriften berücksichtigt. Ziel aber ist es, den Brief als Ganzes von seiner Prägung durch die Rechtfertigungsbotschaft des Paulus her zu erklären. /
aus der Reihe Die Botschaft des Neuen Testaments, Neukirchener Verlag
978-3-417-29731-7 Eckhard J. Schnabel
Der Brief des Paulus an die Römer Band 1

R. Brockhaus Verlag, 2015, 672 Seiten, Gebunden, 14 x 21 cm
978-3-417-29731-7
49,90 EUR Warenkorb
Römerbrief, Kapitel 1-5
Die Historisch-Theologische Auslegungsreihe des Neuen Testaments (HTA) ist ein Projekt von Exegeten aus dem evangelikalen Bereich. Sie will mit wissenschaftlicher Gründlichkeit die Aussagen der neutestamentlichen Texte im Hinblick auf ihre historische Situation, ihre literarische Eigenart und mit betonter Berücksichtigung ihrer theologischen Anliegen erläutern und verständlich machen. Dabei werden neben den traditionellen auch neuere exegetische Methoden und Forschungsergebnisse berücksichtigt.
978-3-417-29735-5 Eckhard J. Schnabel
Der Brief des Paulus an die Römer Band 2
Kapitel 6-16
R. Brockhaus Verlag, 2016, 1008 Seiten, Gebunden, 14 x 21 cm
978-3-417-29735-5
59,90 EUR Warenkorb
Historisch-Theologische Auslegungsreihe des Neuen Testaments (HTA)
Römerbrief, Kapitel 6-16
In gewohnt souveräner Weise bringt Eckhard Schnabel mit diesem Band seine Kommentierung des Römerbriefes zum Abschluss. Der Kommentar zeichnet sich aus durch eine Fülle historischer Hintergrundinformationen (z. B. zum römischen Steuerwesen), Verarbeitung einer großen Fülle von Literatur und eine abgewogene, stets nachvollziehbare Argumentation. Zu theologisch gewichtigen Themen dieser Römerbriefkapitel findet Schnabel eigene profilierte Positionen. So handelt Römer 6 nicht von der Wassertaufe im engeren Sinn, sondern im Vordergrund steht die Verbindung mit Christus durch den Glauben. Die Zerrissenheit des Menschen zwischen guter Absicht und böser Tat, die Paulus in Römer 7 schildert, ist die Situation des Menschen ohne Christus und kann - anders als Luther es sah - nicht zur Beschreibung des Christen herangezogen werden. In Römer 13 entfaltet Paulus keine christliche Staatslehre, sondern die stadtrömischen Christen bekommen eine Reihe von konkreten Weisungen, die dann aber als solche zeitlos verbindlich sind. Der Schluss des Römerbriefes, dessen Zugehörigkeit zum Originalbrief oft bestritten wurde, ist für Schnabel genuin paulinisch.
Der Autor legt hier einen Kommentar vor, der sich für lange Zeit als Standardwerk behaupten wird.
978-3-7655-0619-2 Nicholas Thomas Wright
Paulus für heute: Der Römerbrief
Teil 1, Römer 1-8

Brunnen Verlag, 2014, 224 Seiten, Paperback, 13,8 x 20,8 cm
978-3-7655-0619-2
15,00 EUR Warenkorb
Der Römerbrief gilt als das Haupt- und Meisterwerk des Paulus und als Zentralurkunde des Christentums. Viele Christen empfinden ihn aber zugleich als mühsame Lektüre. Tom Wright gelingt es, diese Schwierigkeit zu überwinden. Mit alltagsnahen Vergleichen schafft er nachvollziehbare Zugänge zur Gedankenwelt des Paulus und öffnet dem Leser die Augen für viele bisher unberücksichtigte Hintergründe und Zusammenhänge. So wird der Leser hineingenommen in die Logik des inneren Zusammenhangs des Briefes, vor der die Texte neu lebendig werden - für Leser des 21. Jahrhunderts.

Ein seltenes Ereignis: Ein Bibelkommentar, der intelligent, aber nicht hochgestochen ist, leicht verständlich, aber nicht zu simpel. Eine geniale geistliche Konversation über diese Texte des Neuen Testaments, die unser Leben prägen wollen.
Eugene Peterson.
Leseprobe

T. Wrights "für heute"-Serie: eine neue Generation von Bibelkommentar, ein "Bibelkommentar 2.0".
978-3-7655-0620-8 Nicholas Thomas Wright
Paulus für heute: Der Römerbrief, Teil 2, Römer 9-16

Brunnen Verlag, 2014, 176 Seiten, Paperback, 13,8 x 20,8 cm
978-3-7655-0620-8
15,00 EUR Warenkorb
978-3-429-03404-7 Norbert Baumert
Christus – Hochform von Gesetz
Übersetzung und Auslegung des Römerbriefes

Echter Verlag, 2014, 463 Seiten, Broschur, 14 x 22,5 cm
978-3-429-03404-7
19,80 EUR Warenkorb
Paulus neu gelesen Band 4:

„Christus – Hochform von ,Gesetz‘“ – dieser Titel überrascht. Aber Paulus arbeitet im Römerbrief mit einer zweifachen Bedeutungsmöglichkeit des griechischen nomos: einmal in der Verbindung ,Werke-Gesetz‘, zum anderen im Sinne von ,Ordnung eines Trauens‘ oder ,Trauens-Gesetz‘. Letzteres besagt, dass Gott dem Menschen mit ,Trauen‘ entgegenkommt und den Sünder einlädt, auch ihm, Gott, zu trauen. Seit Abraham und Mose gibt es beide Ordnungen, wobei Sündenvergebung stets im ,Trauen‘ geschah und geschieht. Im Trauen Christi aber schenkt Gott nun den Höhepunkt von Offenbarungsordnung (,Gesetz'). Nach dem Abschnitt über die Rechtfertigung (3,21–4,25) spricht Paulus in 5,1–8,39 über die Befähigung zu einem gerechten Leben in Christus. Israel aber (9,1–11,36) ist und bleibt für Paulus Gottes ersterwähltes Bundesvolk, auf das die Christusgläubigen aus den ,Völkern‘ stets verwiesen sind.
Leseprobe
Norbert Baumert SJ, Dr. phil., lic. theol., geb. 1932; em. Professor für Neutestamentliche Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt/Main. Er lebt in Wien.
Klaus Wengst
Freut euch, ihr Völker, mit Gottes Volk!
Israel und die Völker als Thema des Paulus - ein Gang durch den Römerbrief
Kohlhammer Verlag, 2008, 450 Seiten, kartoniert,
978-3-17-019704-6
34,00 EUR
Nicht zuletzt mit Hilfe von Paulustexten gewann Luther die befreiende Erkenntnis, dass Gott aufgrund seiner in Jesus Christus erwiesenen Gnade durch Glauben rechtfertigt und nicht aufgrund gesetzlich geforderter Leistungen. Er gewann sie im Kontext seines eigenen angestrengten mönchischen Lebens und geriet so in Gegensatz zur spätmittelalterlichen katholischen Kirche. Diesen Gegensatz projizierte er dann jedoch auf Paulus, den er gegen das Judentum kämpfen sah wie sich selbst gegen die katholische Kirche.
Davon vermag sich eine in lutherischen Bahnen erfolgende Paulusdeutung kaum frei zu machen. Der daher geforderte andere Ansatz geht von der Selbstbezeichnung des Paulus als "Eiferer für Gott" aus. Es wird deutlich, warum er wen verfolgte und dass er sich sogleich als "Apostel für die Völker" verstand.
Unter der Annahme, dass Paulus sich im Römerbrief mit dem Problem "Israel und die Völker" auseinandersetzt und dabei den Unterschied einreißt und doch an der Besonderheit Israels festhält, lässt der Brief sich als Einheit verstehen. Dabei können seine Aussagen über Rechtfertigung zum Zuge kommen, ohne dass auf Kosten des Judentums geredet werden muss. Nicht zuletzt wird Paulus konsequent als Jude verstanden - und gefragt, was das für Christen bedeutet.
Prof. Dr. Klaus Wengst lehrt Neues Testament und Judentumskunde an der Universität Bochum
Michael Theobald
Der Römerbrief
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2000 / 2012, 339 Seiten, kartoniert, 21,5 x 13,5 cm
978-3-534-10912-8
978-3-534-23172-0
42,90 EUR
Rechenschaft über den Glauben, theologische Anthropologie, Rechtfertigungslehre – der Römerbrief des Apostels Paulus gehört zu den einfluss- und folgenreichsten Texten des Neuen Testaments. M. Theobald sichtet in seiner Studie die entscheidenden Ergebnisse der kritischen, historischen und exegetischen Forschung der letzten einhundert Jahre und arbeitet sie nach thematischen Schwerpunkten auf. Literarische Fragen und theologische Grundzüge werden ebenso behandelt wie Fragen der Wirkungsgeschichte und der Perspektiven einer heutigen Römerbrief-Auslegung. Ein umfangreiches Verzeichnis der Literatur zum Römerbrief rundet den Band ab. / aus der Reihe Erträge der Forschung
Karl Barth
Der Römerbrief

Theologischer Verlag Zürich, 2010, 750 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, 12,5 x 20,5 cm
978-3-290-17562-7

125,00 EUR
Karl Barths zweite, völlig neu geschriebene Fassung der Auslegung des Römerbriefs ist das Gründungsdokument der Dialektischen Theologie. Sie hat eine neue Epoche eingeleitet: eine Theologie in der Moderne. Hatte die erste Fassung von 1919 noch «durch das Historische hindurchsehen wollen in den Geist der Bibel», so will die 1922 geschriebene zweite Fassung konsequent «bis zu dem Punkt vorstossen, wo ich nahezu nur noch vor dem Rätsel der Sache, nahezu nicht mehr vor dem Rätsel der historischen Urkunde als solcher stehe». Die Edition dieses klassischen Werks in der Karl Barth-Gesamtausgabe bietet neben einem textkritischen Vergleich der Auflagen von 1922 und 1923 Erläuterungen zu den theologiegeschichtlichen, literarischen, historischen und zeitgeschichtlichen Anspielungen.
Barth Gesamtausgabe Band 47
siehe dazu: Werner M. Ruschke
Entstehung und Ausführung der Diastasentheologie in Karl Barths zweitem "Römerbrief", Neukirchener Beiträge zur Systematischen Theologie Band 5
  Karl Barth
Der Römerbrief 1919
Erste Fassung (1919)
Theologischer Verlag Zürich, 1985, 744 Seiten, Leinen,
978-3-290-16210-8

70,00 EUR
Barth Gesamtausgabe Band 16
978-3-290-17665-5 Heinrich Bullinger
Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen
Röm – 1Kor – 2Kor,
Werkausgabe, 3. Abteiilung, Band 6
Theologischer Verlag Zürich, 2013, 728 Seiten, Leinen, Schutzumschlag, 17 x 24,4 cm
978-3-290-17665-5
140,00 EUR Warenkorb
Im Geiste der Reformation verstand Heinrich Bullinger Theologie in erster Linie als Auslegung der Heiligen Schrift. Dieser Band – der sechste in der Reihe seiner Theologischen Schriften – gewährt Einblick in seine Arbeit als Exeget des Neuen Testaments. Darin enthalten sind Bullingers Kommentare zum Römer- sowie zu den beiden Korintherbriefen.
Die Texte sind anhand der jeweiligen Erstauflagen sowie der ersten Gesamtausgabe der Kommentare Bullingers zu den neutestamentlichen Briefen (1537) historisch-kritisch ediert. Der Band enthält zudem eine «Druckgeschichte der Kommentare Bullingers zu den neutestamentlichen Briefen».

Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504–1575), Nachfolger Huldrych Zwinglis, gehört zu den bedeutenden historischen Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts. Durch seine breitgefächerte schriftstellerische Tätigkeit übte er grossen Einfluss aus und hat vielerorts zur Durchführung oder Konsolidierung der Reformation beigetragen.
Herausgegeben von Luca Baschera, Dr. phil., MTh, Jahrgang 1980, ist Assistent am Lehrstuhl für Praktische Theologie sowie Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Theologischen Fakultät der Universität Zürich.
Heinrich Bullinger Werke, Abteilung 3, Band 6
Nico T. Bakker
In der Krisis der Offenbarung
Karl Barths Hermeneutik dargestellt an seiner Römerbriefauslegung
Neukirchener Verlag, 1974, 180 Seiten, Leinen, Schutzumschlag,
3-7887-0413-6
978-3-788-70413-1
22,00 EUR
Welche hermeneutischen Prinzipien liegen Karl Barths zweiter Auslegung des Römerbriefs zugrunde? Welcher Schlüssel hat ihm den Zugang zum Verständnis dieses Paulus-Briefes eröffnet? Durch welche Brille hat Barth Paulus gelesen? Mit diesen Fragen ist die Aufgabe umrissen, die sich Bakker mit seiner Untersuchung gestellt hat, nämlich den Verständnisraum nachzuzeichnen, in dem sich Barths Auslegung des Römerbriefs bewegt. Bakker bezieht in seine Überlegungen die erste Aufage des Römerbriefkommentars ein und untersucht, in welcher Weise die bei der Auslegung des Briefes gewonnenen Erkenntnisse das theologische Denken Barths in der Folgezeit beeinflußt haben.
Bakker arbeitet zunächst die Gesichtspunkte heraus, die die zweite Auflage der Römerbriefauslegung bestimmen. Kennzeichnend ist die Umkehrung im Verhältnis von Offenbarung und Geschichte. Offenbarung ist das kritische Moment zwischen den Zeiten. Sie hat keine Ausdehnung auf der Ebene der pistorisehen Wirklichkeit. Mit dieser punktualistischen Auffassung bringt Barth den exklusiven und einzigartigen Charakter der Offenbarung zum Ausdruck.
Ein Vergleich zwischen der zweiten und der ersten Auflage des Römerbriefkommentars ergibt des weiteren, daß der architektonische Plan der zweiten Auflage so sehr von dem ersten abweicht, daß man nach Bakker von einer radikalen Strukturveränderung sprechen muß. Die Konzentration auf die Offenbarung ist gepaart mit einer Destruktion der Ontologie und Metaphysik.
Eine exegetisch-kritische Analyse der biblischen Fundierung von Barrhs Hermeneutik zeigt sch'ießlich, daß Barths Auslegung des Römerbriefs in starkem Maße von 1. Kor. 15 her bestimmt ist. Die zeitlich-historische Komponente des Heilsgeschehens wird in Barths Auslegung ausgeklammert. Dadurch kommt die Versöhnung gegenüber der Eschatologie zu kurz.
Neben dem Anselm-Buch »Fides quaerens intellectum« haben die bei der Auslegung des Römerbriefs gewonnenen hermeneutischen Prinzipien vor allem in der »Kirchlichen Dogmarik« ihren Niederschlag gefunden. Hier ist die Exklusivität der Offenbarung zum methodischen Prinzip theologischen Denkens erhoben worden. Der konkret-historische Gehalt der Offenbarung, der sich im Römerbriefkommentar fast völlig verflüchtigt hatte, ist in Barths Hauptwerk in Ehren wiedererstanden.

Nicolaas Tjepko Bakker
Geboren 1934 in Loosduinen (Holland); Studium der Theologie in Leiden; 1961 1. theologisches Examen; 1963 Pfarrer im Dienst der Niederländischen Reformierten Kirche in Vriescheloo (Groningen); 1967 bis 1974 Dozent an der Ecole de Theologie Protestante Ndoungue/Cameroun, wo er Dogmatik und Philosophie unterrichtete; 1972 Promotion zum Dr. theol. in Leiden; im Juli 1974 zum Studentenpfarrer an die Technische Hochschule Eindhoven berufen.
Cilliers Breytenbach
Der Römerbrief als Vermächtnis an die Kirche
Rezeptionsgeschichten aus zwei Jahrtausenden
Neukirchener Verlag, 2012, 272 Seiten, kartoniert, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2491-7

34,00 EUR
In diesem Buch geht es nicht um den Römerbrief als solchen, sondern um seine Rezeptions- und Wirkungsgeschichte im Lauf der Kirchen- und Theologiegeschichte von den Anfängen an bis in die Gegenwart. Zu Wort kommen Vertreter aller theologischen Disziplinen sowie der Philosophie. Die Rezeption des Paulus im Laufe der Theologiegeschichte vollzieht sich vor allem über seinen Brief an die Römer. Der vorliegende Band versammelt Einblicke in wichtige Facetten und Stationen dieser Rezeptionsgeschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart (u.a. Augustin, Abaelard, Thomas von Aquin, Martin Luther, Karl Barth). Zu Wort kommen Vertreter aller theologischen Disziplinen und der Philosophie, um ein perspektivenreiches Bild des Römerbriefes in der Geschichte der Kirche zu entwerfen, das zugleich einen orientierenden Eindruck von der interdisziplinären Verknüpfung der theologischen Arbeit vermittelt. Die Beiträge sind aus einer fächerübergreifenden Lehrveranstaltung an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin entstanden.
Beteiligt haben sich Matthias Köckert (Altes Testament), Cilliers Breytenbach (Neues Testament), Dorothea Wendebourg und Dietmar Wyrwa (Kirchengeschichte), Friedrich Lohmann und Notger Slenczka (Systematische Theologie), Wilhelm Gräb und Rolf Schieder (Praktische Theologie), Andreas Feldtkeller und Ulrike Auga mit Bertram Schirr (Religions- und Missionswissenschaft, Ökumenik, Geschlechterstudien), Andreas Arndt, Jean Greisch und Ludger Honnefelder (Philosophie).
Eduard Lohse
Der Brief an die Römer

Vandenhoeck u. Ruprecht, 2003, 376 Seiten, Leinen,
978-3-525-51630-0

75,00 EUR
In den letzten Jahrzehnten hat die internationale und interkonfessionelle Diskussion über den Römerbrief des Apostels Paulus in beeindruckender Weise an Breite und Tiefe gewonnen und sich der Horizont religionswissenschaftlicher Erörterung weit gespannt. Diesen Veränderungen, die die gelehrte Forschung bestimmen, sucht dieser Kommentar ebenso Rechnung zu tragen wie der Aufforderung an einen wissenschaftlichen Kommentar, sich nicht nur für die Förderung theologischer Wissenschaft, sondern auch für den Gebrauch durch die Pfarrer- und Lehrerschaft als nützlich zu erweisen.
Diese Auslegung des Römerbriefs achtet besonders auch die jüdischen Voraussetzungen, die das Denken des Apostels Paulus bestimmen, und sucht herauszuarbeiten, was der Apostel den Christen in Rom zu sagen hatte – mit ihnen aber zugleich den Christen aller Zeiten, und damit auch uns.
Meyers Kritisch-exegetischer Kommentar über das Neue Testament, KEK, Band 4
Heinrich Schlier
Der Römerbrief

Herder Verlag, 1987, Paperback,
3-451-16769-7

72,00 EUR
Herders Theologischer Kommentar zum NT Band 6
978-3-7668-0188-3 Adolf Schlatter
Der Brief an die Römer
Ausgelegt für Bibelleser
Calwer Verlag, 1983, 244 Seiten, Leinen, Schutzumschlag, Originalverpackt,
3-7668-0188-0
978-3-7668-0188-3
5,00 EUR Warenkorb
Erläuterungen zum Neuen Testament, Band 5
Mit der Auslegung des Römerbriefs begann Adolf Schlatter vor 75 Jahren die Reihe seiner» Erläuterungen zum Neuen Testament- - gerade dieser Band zeigt in besonderer Weise die Lebendigkeit und Tiefe seiner Schriftdeutung. Er geht in ihr eigene Wege; er zeigt uns die Gnade des gerechten und die Gerechtigkeit des gnädigen Gottes, der in Gericht und Gnade nicht nur ein Urteil über uns spricht, sondern an uns handelt und sich inmitten der Menschheit ein neues Volk schafft, - die Gemeinde derer, die im Glauben an Christus, den für uns gestorbenen und für uns zum Leben erweckten Herrn, die Rettung aus Schuld und Tod und die Kraft zu einem Leben im Geist empfangen.
Bedeutsam an Schlatters Auslegung des Römerbriefs ist auch, wie hier der dritte Teil - vom Leben der Christenheit im Dienst der Gerechtigkeit - nicht als mahnendes Anhängsel verstanden ist, sondern als das Ziel all dessen, was Paulus von der Offenbarung der Gerechtigkeit Gottes in dem Glaubenden und im Schicksal Israels und in der christlichen Gemeinde zu sagen hat. Ob und wie der Römerbrief in unseren Gemeinden verstanden wird und unser Christsein prägt, wird immer wieder entscheidend wichtig sein.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
978-3-7668-3113-2 Adolf Schlatter
Gottes Gerechtigkeit
Ein Kommentar zum Römerbrief
Calwer Verlag, 1991, 412 Seiten, Leinen, Schutzumschlag, 22 x 14 cm
3-7668-3113-5
978-3-7668-3113-2
9,00 EUR Warenkorb
Adolf Schlatter
Gottes Gerechtigkeit
Ein Kommentar zum Römerbrief
Calwer Verlag, 1991, 412 Seiten, kartoniert, 21,5 x 13,5 cm
3-7668-3112-7
978-3-7668-3112-5
2,00 EUR Warenkorb
"Die erste Herausforderung ist die, daß sich Schlatter einen von Jesus und Jerusalern losgelösten Paulus nicht denken kann und will. So sehr wir heute an diese Art isolierter Paulusbetrachtung gewöhnt sind, so deutlich gibt Schlatter zu erkennen, daß es sich seiner Meinung nach dabei um eine bloße kritische Konjektur von Exegeten handelt, die mutwillig von den uns vorliegenden Quellen und der historischen Wahrscheinlichkeit abweichen. Nach Schlatter ist Paulus theologisch als der Bote Jesu zu begreifen ... Der nächste Anstoß, den Schlatters Paulusauslegung uns bereitet, greift noch tiefer und rührt in mehrfaeher Hinsicht an den Nerv aller theologisch orientierten Paulusauslegung. Er ist vierfacher Art, weil Schlatter den Apostel nicht konfessionalistisch eng, sondern in ökumenischer Weite versteht; weil er das Zentrum der paulinischen Evangeliumsverkündigung in der Botschaft von der Gottesgerechtigkeit in Christus sieht; weil er die Unterscheidung von Gesetz und Evangelium als untauglich für die Erfassung der paulinischen Lehre vom Gesetz erachtet; und weil er die Glaubensgerechtigkeit, die Paulus lehrt, unlösbar mit dem christlichen Handeln in Gerechtigkeit und Liebe verbunden sieht.
Adolf Schlatter wurde in seiner Zeit von allen Seiten angefochten. Doch sein Paulusverständnis hat sich - insgesamt gesehen - als das historisch bessere und wegweisendere herausgestellt."
Aus dem Vorwort von Peter Stuhlmacher
Inhaltsverzeichnis
Leseprobe
978-3-631-65083-7 Jacob Thiessen
Gottes Gerechtigkeit und Evangelium im Römerbrief
Die Rechtfertigungslehre des Paulus im Vergleich zu antiken jüdischen Auffassungen und zur Neuen Paulusperspektive
Peter Lang Bern, 2014, 241 Seiten, Hardcover,
978-3-631-65083-7
39,95 EUR Warenkorb
EDIS - Edition Israelogie Band 8
In Bezug auf den Römerbrief des Paulus werden nach wie vor intensive kontroverse Diskussionen geführt. Besonders das Thema Rechtfertigung wurde durch die Neue Paulusperspektive noch wesentlich verstärkt. Diese Studie zeigt die Entwicklung hin zur «neuen Perspektive» auf und legt eine alternative Deutung vor, indem sie sich anhand von zentralen Texten des Römerbriefs mit dem Gedankengut der «neuen Perspektive» exegetisch auseinandersetzt. Auch der «jüdische Kontext» der paulinischen Ausführungen wird untersucht und mit den Aussagen des Apostels verglichen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die paulinische «Rechtfertigungslehre» sowohl wichtige soteriologische als auch ekklesiologische Aspekte beinhaltet, die weder getrennt noch gegeneinander ausgespielt werden sollen.
Rudolf Pesch
Römerbrief

Echter Verlag, 2002, 112 Seiten, Broschur,
978-3-429-00844-4

17,40 EUR
Die Neue Echter Bibel - Kommentar zum Neuen Testament mit Einheitsübersetzung
Neue Echter Bibel Neues Testament Band 6
978-3-460-15362-2 Michael Theobald
Römerbrief Kapitel 12-16

Katholisches Bibelwerk, 1993, 272 Seiten, kartoniert,
978-3-460-15362-2
16,30 EUR
Stuttgarter Kleiner Kommentar Neues Testament, Band 6/2
Klaus Haacker
Der Brief des Paulus an die Römer

Evangelische Verlagsanstalt, 2006, 350 Seiten,
978-3-374-02455-1

38,00 EUR
Die Neukommentierung des Römerbriefes in dieser Reihe partizipiert an tiefgreifenden Umbrüchen in der Paulusauslegung der letzten Jahrzehnte: Sie nimmt teil am Umdenken über das Judentum und profitiert von den Fortschritten im Verständnis des antiken Judentums.
Die Kommentierung würdigt die biographischen Hintergründe der Theologie des Paulus und die Voraussetzungen des Briefes in der Situation der römischen Christen. Sie achtet in besonderer Weise auf die Berührungspunkte mit der römischen Kultur, in die hinein der Apostel und die christlichen Gruppen in Rom das Evangelium zu bezeugen hatten.
Der Kommentar liest den Römerbrief nicht als lehrhaften Traktat, sondern fragt nach der rhetorischen Funktion der einzelnen Abschnitte im Dienst bestimmter Zielsetzungen des Briefganzen.
Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK), Band 6
Erik Peterson
Der Brief an die Römer

Echter Verlag, 2012, 410 Seiten, Broschur,
978-3-429-03515-0

29,90 EUR
Begegnungen mit dem Römerbrief des Apostels Paulus gehören seit jeher zu den Marksteinen der Kirchengeschichte und des persönlichen Lebens. Die Bonner Vorlesungen Erik Petersons aus den Jahren 1925–1928 prägten bereits das theologische Denken des 20. Jahrhunderts. Doch erst Jahrzehnte nach dem Tod seines Verfassers wurde „dieser fast legendäre und ebenso originelle wie provokative Kommentar endlich allgemein zugänglich“ (Karl Kardinal Lehmann). Die Herausgeber haben die Manuskripte aus dem reichen Nachlass veröffentlicht und zu einem durchlaufenden Kommentar zusammengefasst.
Erik Peterson greift in seinen engagierten Auslegungen Einsichten der zeitgenössischen Forschung und Theologie auf, ohne sich ihnen unkritisch auszuliefern. Auch heute noch halten seine Vorlesungen viele Anregungen bereit: sowohl für die theologische Fachwelt von Exegese, Dogmatik, Liturgie- und Rechtswissenschaft wie auch für geistig und spirituell interessierte Leser, die auf der Suche nach dem Zentrum des Glaubens auf differenzierte und sachlich fundierte Orientierungen nicht verzichten wollen.
Erik Peterson (1890–1960) lehrte zwischen 1924 und 1929 als Professor an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Bonn die Fächer Kirchengeschichte und Neues Testament. 1930 konvertierte er zur katholischen Kirche, lebte seit 1933 in Rom und befasste sich später am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie besonders mit dem Verhältnis von Antike und Christentum.
Peter Stuhlmacher
Der Brief an die Römer
15. Auflage, (2., überarbeitete Auflage dieser Bearbeitung) 1998
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 237 Seiten, kartoniert,
3-525-51372-0
978-3-525-51372-9

34,99 EUR
Im Römerbrief sammelt sich gleichsam die gesamte Paulustheologie. Deshalb findet der Leser hier nicht nur eine gediegene Auslegung Abschnitt für Abschnitt und Vers für Vers, sondern auch die Umrisse dieser Theologie sowie Auskunft über Wirken und Bedeutung des Apostels. Dies leistet der Verfasser besonders in den Exkursen zu Schwerpunktthemen, von denen das in der gegenwärtigen Debatte besonders heftig diskutierte "Paulus und Israel" am ausführlichsten behandelt wird, zumal man hier auf die konkrete Situation trifft, die Paulus zur Abfassung dieses Briefes veranlaßt haben dürfte.

Das Neue Testament Deutsch, NTD, Neues Göttinger Bibelwerk Band 6
Dieter Zeller
Der Brief an die Römer

Pustet Verlag, 300 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag
978-3-7917-0947-5

24,95 EUR
Regensburger Neues Testament

Dieter Zeller
Der Brief an die Römer

Pustet Verlag, 1985, kartoniert,
978-3-7917-0946-8
19,95 EUR

978-3-86417-007-2 Wilhelm von Saint-Thierry
Kommentar zum Römerbrief
Erstmalige deutsche Übersetzung mit Kommentar von Klaus Berger und Christiane Nord
Patrimonium Verlag, 2012, 244 Seiten, Paperback,
978-3-86417-007-2
27,00 EUR Warenkorb
Wilhelm von Saint-Thierry ist Zisterziensermönch des 11./12. Jahrhunderts. Er ist Freund des Hl. Bernhard von Clairvaux und gehört zu den Gründervätern seines Ordens. Im Unterschied zum hl. Bernhard lebt er streng kontemplativ im Kloster, ist also keine Chimäre zwischen Kloster und Welt, aber ein wichtiger Ideengeber für den hl. Bernhard. Hätte Martin Luther den Römer-Kommentar Wilhelms gekannt, er hätte für sein ganz ursprüngliches Kernanliegen einen glänzenden und treuen Mitstreiter finden können. Zum Reformationsjubiläum 2017 kann man an dieser schlichten Tatsache nicht vorbeigehen. Wilhelm steht für Gemeinsamkeiten im Glauben. Der Weg zu und mit Abt Wilhelm ist ein Weg in die Tiefe christlicher Spiritualität. Sein Römer-Kommentar ist das umfangreichste und theologisch wichtigste Zeugnis der von Augustinus ( 430) ausgehenden Paulus-Exegese des Mittelalters.
Wilhelms Methode ist nicht philologisch im Sinne der Exegese, wie sie seit der Renaissance und weiter in der Moderne üblich ist. Seine Exegese ist durchgehend meditativ. Das bedeutet auch eine große Verwandtschaft zum Gebet. Sein Kommentar ist auch in der Methode ein Gegenstück zum Kommentar des Abaelardus. Er ist ein Meilenstein auf dem Weg von Paulus über Augustinus, dann über Bernhard von Clairvaux bis hin zu Luther. Luther schätzt Bernhard über die Maßen wegen der Gnadentheologie seiner Predigten.
Denn in Wilhelms Kommentar liegt de facto eine ausgeprägte und eindrückliche Gnadentheologie vor. Die Konzepte von Erbsünde und Sünde, von Glaube und Werk, von Gnade und Vorherbestimmung werden hier vor allem glaubwürdig entfaltet.
Überdies wurde er prägend für die zisterziensische Spiritualität. Denn neben den effectus (die Gerechtmachung des Menschen) tritt der affectus, d. h. seine von Herzen kommende Liebe. Gerade auch der Römer-Kommentar ist bedeutend durch Wilhelms Interesse am Seelenleben der Menschen, an Gefühl und Willen, an Licht und Dunkel, Sich-Öffnen und Verhärtung.
Die rasante Ausbreitung der zisterziensischen Männer- und Frauenklöster vor allem im Norden (in Norddeutschland, aber auch in England) im 12. und 13. Jahrhundert ist am ehesten vergleichbar mit der rasanten Ausbreitung der Reformation in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Die augustinisch geprägte Theologie ist in beiden Fällen zwar verschieden entwickelt, aber doch im Wesentlichen und in der Durchschlagskraft identisch.
Die mögliche Bedeutung dieses Kommentars für die Theologie der Gegenwart liegt darin, daß die sorgsame, bedächtige meditative Auslegung Wilhelms der Exegese des Neuen Testaments insgesamt helfen könnte, theologisch sprachfähiger zu werden, also nicht nur über Gottesvorstellungen zu reden, sondern von Gott zu erzählen und Spuren davon erkennen zu lassen, daß einer mit Gott zu reden versucht hat.
Ernst Käsemann
An die Römer

Mohr, 1980, 407 Seiten, Halbleinen,
978-3-16-142672-8

49,00 EUR
Nach jahrzehntelanger theologischer Auseinandersetzung mit dem Römerbrief und seinen Interpretationen legt Käsemann seinen langerwarteten Kommentar neben den von Hans Lietzmann (vergriffen)
Handbuch zum Neuen Testament Band 8
Arnold Willer
Der Römerbrief
eine dekalogische Komposition
Calwer Verlag, 1981, 94 Seiten, kartoniert

5,00 EUR
Arbeiten zur Theologie Band 66
  Adolf Schlatter
Der Brief an die Römer

Calwer Verlag, 1965, 244 Seiten, kartoniert,
3-7668-0188-0
978-3-7668-0188-3
5,00 EUR Warenkorb
Erläuterungen zum Neuen Testament, Band 5

Der Brief an die Römer

Reiner Marquard
Karl Barth und der Isenheimer Altar

Die Studie verfolgt Barths Grünewald-Rezeption von der Abfassung des Römerbrief - Kommentars 1918 bis kurz vor seinem Tod 1968.
Calwer Verlag, 1995, 180 Seiten, 6 Abbildungen,
978-3-7668-3322-8
14,00 EUR
Die Studie verfolgt Barths Grünewald-Rezeption von der Abfassung des Römerbrief-Kommentars 1918 bis kurz vor seinem Tod 1968. Mit der Interpretation des Altars profiliert Barth seine Christologie unter den Begriffen "Distanz" und "Hinweis" und präzisiert sie homiletisch. Das Buch entfaltet zudem Karl Barths Haltung zum Problem einer angemessenen Verhältnisbestimmung von Kirche und Kunst.
zur Seite Karl Barth

aus der Reihe Arbeiten zur Theologie Band 80

Reiner Marquard, geb. 1949, Dr. theol., ist Pfarrer und Dekan an der hessischen Bergstrasse und Mitherausgeber der
Calwer Predigthilfen.
978-3-7655-0822-6 Der Brief an die Römer
Glauben mit Kopf und Herz

Brunnen Verlag, 2010, 80 Seiten, geheftet,
978-3-7655-0789-2
978-3-7655-0822-6
8,00 EUR
Entdecken Sie gemeinsam das theologische Vermächtnis des Apostels Paulus. Der Römerbrief - ein Dokument, das Kirchengeschichte gemacht hat.
Ein Heft aus der Reihe Serendipity

1,1-17 Das Evangelium von Christus
1,18-32 Schlechte Nachrichten
3,21-31 Gute Nachrichten
4,1-25 Ein Beispiel des Glaubens
5,12-21 Die Gnade regiert
6,1-14 Lebendig in Christus
7,7-25 Das Gesetz der Sünde
8,28-39 Der Sieg des Glaubens
9,1-29 Gottes Wort ist wahr
12,1-8 Gott Antwort geben
13,8-14 Einander lieben
14,1-15,13 Miteinander leben
16,1-27 Die lebendige Gemeinde
9783-7-357-3973-5 Patrick Rompf
Der Römerbrief

Book on Demand, 2014, 400 Seiten, 538 g, Softcover, 21,5 x 13,5 cm
978-3-7357-3973-5
24,90 EUR Warenkorb
Der Reformator Johannes Calvin (1509 - 1564) fasste den Inhalt des paulinischen Römerbriefes wie folgt zusammen: "Wenn jemand diesen Brief versteht, wird ihm eine Tür zum Verständnis der ganzen Schrift geöffnet."
Dazu möchte der Autor dieses Buches mit einer Vers-für-Vers-Auslegung beitragen und dem Leser eine unterstützende Hilfe anbieten, die inhaltliche Gesamtlehre eines der eindrucksvollsten Schriftstücke der Bibel nachzuvollziehen.
Patrick Rompf:
Der Autor, Jahrgang 1970, lebt mit seiner Frau in Rheinland-Pfalz. Er ist kein Theologe, jedoch liegt es ihm am Herzen, seine Mitmenschen zu einem christlichen Leben zu ermutigen.
Veröffentlichungen:   Der Römerbrief  /  Der Epheserbrief
978-3-942540-35-3 Der Römerbrief
Studienfaltkarte
Inner Cube, 2015, 14 Seiten, Leporello, 21 x 14 cm / 21 x 100 cm
978-3-942540-35-3
2,99 EUR Warenkorb
Studienfaltkarte Nr 35
Der Brief des Apostels Paulus an die Christen in Rom gilt als eine der bedeutsamsten biblischen Schriften überhaupt. Darin geht es um die zentralen Begriffe des Evangeliums - Gnade, Rechtfertigung und das Heil. Doch Paulus ist nicht immer leicht zu verstehen. Diese Studienfaltkarte macht seine Ausführungen verständlich für jedermann.
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Calvin-Studienausgabe, Neukirchener Verlag
  ISBN Titel EUR   Jahr
5/1 3-7887-2100-6
978-3-7887-2100-8
Der Brief an die Römer. Ein Kommentar Der 5. Band der Calvin-Studienausgabe bringt in zwei Teilen eine sprachlich moderne Übersetzung des Römerbriefkommentars von 1539, der zu den wirkungsgeschichtlich bedeutendsten Texten des Reformationszeitalters zählt. Exegetisch ist er ein herausragendes Beispiel humanistischer Auslegungsgrundsätze. Systematisch sind hier wichtige Entscheidungen vorgezeichnet, die das Profil der späteren Schriften, namentlich der wachsenden »Institutio« bestimmen. 24,99 24.11.2005
5/2 3-7887-2175-8 Der Brief an die Römer. Ein Kommentar 22,90 26.4.2007
D. Martin Luthers Epistelauslegung, Vandenhoeck & Ruprecht
In diese Auswahl aus Vorreden, Vorlesungen und Predigten Luthers sind seine Ausführungen zu grundlegenden biblischen Einsichten ebenso aufgenommen wie seine Auslegungen zu Perikopen aus den Predigtreihen der Gegenwart. Die Übersetzungen sind am Deutsch Luthers orientiert.
Einführungen geben über geschichtliche Hintergründe und theologische Schwerpunkte Auskunft. Ein ausführliches Register erschließt den Band.
      Hrsg. von Eduard Ellwein EUR   Jahr
1-5 3-525-55632-2
978-3-525-55632-0
5 Bände komplett      
1 3-525-55627-6
978-3-525-55627-6
Der Römerbrief 50,00 1963
2 3-525-55629-2
978-3-525-55629-0
Die Korintherbriefe 65,00 1968
3 3-525-55633-0
978-3-525-55633-7
Die Briefe an die Epheser, Philipper und Kolosser 50,00 1973
4 3-525-55634-9
978-3-525-55634-4
Der Galaterbrief, Hrsg. von Hermann Kleinknecht     1987
5 3-525-55637-3
978-3-525-55637-5
1. Timotheus / Titus / 1. Petrus / 1. Johannes / Hebräer / Jakobus 60,00 1983
  Fontes Christiani, Lateinisch-Deutsch, Römerbriefkommentar
978-3-451-23377-7 2/1 Origenes Römerbriefkommentar Teil 1 zur Beschreibung
2/2 Origenes Römerbriefkommentar Teil 2 zur Beschreibung
2/3 Origenes Römerbriefkommentar Teil 3 zur Beschreibung
2/4 Origenes Römerbriefkommentar Teil 4 zur Beschreibung
2/5 Origenes Römerbriefkommentar Teil 5 zur Beschreibung
2/6 Origenes Römerbriefkommentar Teil 6 zur Beschreibung
978-3-451-23909-0 26/1 Abaelardus Römerbriefkommentar 1 zur Beschreibung
26/2 Abaelardus Römerbriefkommentar 2 zur Beschreibung
26/3 Abaelardus Römerbriefkommentar 3 zur Beschreibung

 

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