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Galaterbrief, Kommentare, Auslegungen

978-3-7887-3109-0 Hans-Joachim Eckstein
Christus in euch - Von der Freiheit der Kinder Gottes
Eine Auslegung des Galaterbriefes
Neukirchener Verlag, 2017, 189 Seiten, kartoniert,
978-3-7887-3109-0
20,00 EUR Warenkorb
Zum Jahr des Reformationsjubiläums 2017 wird vielfältig an die vier grundlegenden evangelischen Grundsätze angeknüpft: Christus allein – allein die Schrift – allein aus Gnaden – allein im Glauben. Für Luther hatten die reformatorischen Grundeinsichten gerade im Galaterbrief ihre biblische Grundlage: »Der Brief an die Galater ist mein ›Epistelchen‹, der ich mich vertraut habe, sie ist meine Käthe von Bora« (WA 1, Nr. 146 [1531]) (Anmerkung D. Heesen: Angabe WA 1 konnte noch nicht verifiiziert werden) .Der Brief des Paulus an die Galater gehört zu den bedeutendsten Schriften des Neuen Testaments. Der Apostel schreibt an Gemeinden, die durch seine Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus entstanden sind, die aber durch aktuelle Entwicklungen aus Sicht des Paulus Gefahr laufen, ihre Fundamente zu verlieren und von der „Wahrheit des Evangeliums“ abzukommen. Die herzliche Verbundenheit, das Ringen um die verbindliche Wahrheit sowie die tiefe Sorge um das Wohl und Heil seiner Gemeinden bedingen die besondere Intensität und persönliche Leidenschaft des Galaterbriefs.Zugleich ist der Galaterbrief eine reiche Quelle für zentrale Themen des Evangeliums. Die Bedeutung des Kommens Jesu Christi bis hin zu seiner Lebenshingabe am Kreuz, die Fragen des Ursprungs des Evangeliums, der Rechtfertigung des Menschen vor Gott, der begrenzten Funktion des Gesetzes sowie der Zusammenhang von Gottes Verheißung in der Schrift und seiner Erfüllung in Christus werden eingehend entfaltet. Wir erfahren von der einzigartigen Bedeutung der in Christus erwiesenen Gnade Gottes und des im Evangelium gründenden Glaubens, von der überwältigenden Erfahrung der christlichen Freiheit und des neuen Lebens im Geiste Gottes.Schließlich ist der Galaterbrief auch eine der bedeutendsten Quellen für unser historisches Wissen über das Leben und Wirken des Paulus sowie für unser Verständnis von den frühen christlichen Gemeinden. Denn im Galaterbrief haben wir es mit einem ganz frühen Zeugnis von einem Augenzeugen und Vorkämpfer der Verbreitung des Evangeliums in der damaligen Welt zu tun.Eine so verständliche wie tiefgehende Auslegung, die in die Verkündigung und das Denken des Apostels Paulus einführt und zu einem erneuten Fragen nach der „Wahrheit des Evangeliums“ und nach der „Freiheit der Kinder Gottes“ einlädt.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Walter Klaiber
Der Galaterbrief

Neukirchener Verlag, 2013, 240 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2713-0
14,99 EUR
Der Galaterbrief steht im Brennpunkt der gegenwärtigen Auseinandersetzung um das rechte Verständnis der Rechtfertigungslehre. Worum ging es in Galatien wirklich? Was ist mit ""Werken des Gesetzes"" gemeint? Kann die paulinische Rechtfertigungslehre über die historisch einmalige Situation hinaus aktuelle Bedeutung haben? Der Kommentar greift diese Fragen auf und beantwortet sie anhand des paulinischen Textes.
Dabei zeigt sich, dass Paulus über die in Galatien verhandelten einzelnen Themen hinaus die grundsätzliche Bedeutung des Konfliktes herausarbeitet. Daraus ergibt sich die bleibende Aktualität seiner Argumentation, und zwar nicht nur für Verkündigung und Seelsorge, sondern auch für die Gestalt von Kirche und vor allem für das ökumenische Gespräch. Der Kommentar berücksichtigt, dass Paulus in der Frage nach der Bedeutung des Gesetzes und der bleibenden Berufung Israels im Römerbrief gewisse Differenzierungen und Korrekturen vorgenommen hat. Er zeigt aber zugleich auf, dass der Brief in seinem besonderen Profil eine eigenständige Botschaft hat und nicht als ""Entwurf"" für den Römerbrief abgewertet werden darf.
Das liegt vor allem an der einzigartigen Verflechtung der Themen Rechtfertigung, Leben aus Gottes Geist und theologia crucis zu einer christlichen Theologie der Freiheit. Als Manifest christlicher Freiheit spricht der Galaterbrief bis heute. Obwohl der Kommentar die aktuelle exegetische Diskussion aufarbeitet, bleibt er - dem Programm der Reihe getreu - in Sprache und Gestaltung allgemeinverständlich.
Dr. Walter Klaiber, geb. 1940, war Dozent für Neues Testament am Theologischen Seminar der Evangelisch-methodistischen Kirche in Reutlingen und bis 2005 Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland. Seit 2001 ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, seit 1999 Präsident der Deutschen Bibelgesellschaft.
Aus der Reihe Botschaft des Neuen Testaments
Wilfried Eckey
Der Galaterbrief
Ein Kommentar

Neukirchener Verlag, 2010, 290 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2463-4

 34,00 EUR
Ein Kommentar
Ein neuer Galaterkommentar, erarbeitet nach dem jüngsten Forschungsstand. Der Brief des Paulus an die Galater wird im Kontext der übrigen proto- und deuteropaulinischen Briefe, aber auch anderer alt- und neutestamentlicher Schriften historisch und theologisch ausgelegt. Zahlreiche Exkurse vermitteln einschlägige Hintergrundinformationen.
zu weiteren Kommentaren von Wilfried Eckey

Wilfried Eckey, geb. 1930, Dr. theol., ist em. Professor für Evangelische Theologie und ihre Didaktik an der Bergischen Universität Wuppertal. Auch nach seiner Emeritierung ist er dort weiterhin in der Lehre tätig, aber auch als Pastor im Predigtdienst.
Michael Bachmann
Umstrittener Galaterbrief
Studien zur Situierung und Theologie des Paulus Schreibens
Neukirchener Verlag, 2009, 220 Seiten, Paperback, 12,5 x 20,5 cm,
978-3-7887-2383-5
29,90 EUR  
Das Schreiben an die Galater zählt zu den umstrittensten Briefen des Apostels Paulus. Die Meinungen darüber, ob die Adressaten im Süden oder im Norden der römischen Provinz Galatien zu suchen sind, gehen weit auseinander. Dies zieht unterschiedliche Vorstellungen darüber nach sich, wann das Schreiben entstanden ist. Auch über die Bedeutung der theologischen Kemaussagen des Galaterbriefes wird heiß diskutiert. In Verbindung damit wird auch über das Verhältnis des Verfassers zum Judentum gestritten, wobei zuweilen der Vorwurf des Antijudaismus im Raum steht. Der vorliegende Sammelband vereinigt sechs Einzelbeiträge in sich, die den Forschungsstand zu zentralen Fragen des Galaterbriefs bündeln und die Diskussion weiterführen.
aus der Reihe Biblisch-Theologische Studien Band 106
978-3-525-54050-3 Felix John
Der Galaterbrief im Kontext historischer Lebenswelten im antiken Kleinasien

Vandenhoeck & Ruprecht, 2016, 272 Seiten, Gebunden, 15,5 x 23,2 cm
978-3-525-54050-3
70,00 EUR
Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments Band 264
Felix John untersucht die Lebenswelt der Adressaten des Galaterbriefs, um das viel diskutierte Paulus-Schreiben in seinen Kontext zu stellen. Diskutiert wird in der Forschung, welche lebensweltlichen Gegebenheiten – religiöse Riten, der Kaiserkult, Synagogengemeinden – möglicherweise die galatische Krise beeinflusst haben könnten. Auf dem Hintergrund der Erkenntnisse über das antike Kleinasien schafft es John, den religions- und kulturgeschichtlichen Standort der paulinischen Gemeinden genauer zu bestimmen. Nicht zuletzt kann er so die Frage nach der Lokalisierung der Gemeinden auf völlig neue Weise stellen.
Meiser, Martin
Galater

Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 380 Seiten, Gebunden,
978-3-525-53988-0
120,00 EUR
Meiser kommentiert den Brief an die Galater aus Sicht der altkirchlichen Rezeption. Welchen Niederschlag hat das Schreiben des Paulus in den theologischen Diskussionen der ersten Jahrhunderte gefunden? Im Fokus steht eine umfassende Spurensuche, angefangen in den nachapostolischen Briefen über die Äußerungen Marcions und seiner Gegner Irenäus und Tertullian bis hin zum Wider hall in den Schriften des Origenes und der großen Theologen in der Zeit nach dem Konzil von Nicäa. Detailliert wird die Auslegung und Rezeption des Galaterbriefes in den altkirchlichen Kommentaren, wie auch in der gesamten patristischen Literatur nachgezeichnet.
Der Autor: Dr. theol. Martin Meiser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Geschichts­und Kulturwissenschaften an der Universität des Saarlandes und apl. Professor für Neues Testament an der Universität Erlangen-Nürnberg.
Band 9 der Reihe
Novum Testamentum Patristicum (NTP),
Vandenhoeck & Ruprecht
Heinrich Schlier
Der Galaterbrief

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1989, 287 Seiten, Leinen,
978-3-525-51545-7

40,00 EUR
"Schlier vereinigt in hervorragender Weise philologische und textkritische Beobachtungen mit Heranziehung des religionsgeschichtlichen Materials und die theologische Auslegung, die das fragende Beteiligtsein des Exegeten am Verstehen des Textes zur Voraussetzung hat. Der Verfasser gibt dabei der Geschichte der Exegese weiten Raum und läßt doch in der Auslegung seine eigene Stellung deutlich werden."
Verkündigung und Forschung

"Die Neuauflage berücksichtigt noch mehr als bisher mit souveränem Wissen die ganze paulinische Theologie und geht auch auf die wichtigsten kontroverstheologischen Fragen ein."
Theologische Revue

Meyers Kritisch-exegetischer Kommentar über das Neue Testament, KEK,
Band 7
Wilhelm Egger
Galaterbrief
Philipperbrief
Philemonbrief


Echter Verlag, 1988, 88 Seiten, kartoniert,
978-3-429-00935-9

14,40 EUR
Die Neue Echter Bibel - Kommentar zum Neuen Testament mit Einheitsübersetzung
Neue Echter Bibel Neues Testament Band 9
978-3-429-03156-5 Norbert Baumert
Weg des Trauens
Übersetzung und Auslegung des Briefes an die Galater und des Briefes an die Philipper

Echter Verlag, 501 Seiten, Broschur, 14 x 22,5 cm
978-3-429-03156-5
19,80 EUR Warenkorb
Paulus neu gelesen Band 3:

„Weg des Trauens“ – dieser Titel faßt programmatisch den Inhalt der Briefe an die Galater und an die Philipper zusammen: Gott kommt in Christus dem Menschen mit „Trauen“ entgegen und lockt ihn so heraus, auch ihm zu „trauen“.

Dieses gegenseitige „Trauen“ ist umfassender und personaler als das eher sachhafte ‚Glauben’ (wie man das griechische pístis gewöhnlich übersetzt) und wird zuallererst von Gott gesagt. Beide Briefe entwickeln dieses ‚Prinzip Trauen’ im Rahmen von Auseinandersetzungen, wobei offensichtlich gerade die Qualität des Trauens selbst, seine ‚Ungeschütztheit’ neubekehrte Heidenchristen davon abhält, sich in dieser Weise ganz auf Gott einzulassen: sie sind ‚miß-trauisch’ gegen ihn, und einige versuchen, sich ein abgesichertes frommes System zurechtzulegen. Dies bedeutet auch, daß sie vor dem täglichen Sterben und Auferstehen mit Christus ausweichen (s. 1 und 2 Kor) und somit letztlich die Liebe Gottes nicht annehmen. Eine Auslegung dieser beiden Briefe in einem Band der Reihe ist also auch inhaltlich naheliegend.
Leseprobe
Jürgen Becker / Ulrich Luz
Die Briefe an die Galater, Epheser und Kolosser

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 256 Seiten, kartoniert,
978-3-525-51340-8

40,00 EUR
Jürgen Beckers neugestaltete Auslegung des Galaterbriefes bringt nicht nur seine Kommentierung bei Einzelfragen auf den neuesten Stand der Diskussion, sondern trägt auch der anhaltenden Erörterung zu Briefstil und Rhetorik Rechnung. Dadurch können Funktion und Argumentation des Paulus in den einzelnen Briefabschnitten genauer bestimmt werden; die Position des Apostels bekommt ein klares Profil.
Ulrich Luz sieht im Kolosserbrief nicht einen nachpaulinischen Brief, sondern den Brief eines Mitarbeiters zu Lebzeiten des Paulus. Dessen Aussagen bringt er in ihrem eigenen Recht zur Geltung, ohne sie sogleich auf die »Gegner« des Apostels zu beziehen; denn von diesen ist erst in Kapitel 2 die Rede und, genaugenommen, sehr viel weniger zu erfahren, als bisherige Exegeten angenommen haben. Den Epheserbrief sieht Luz nicht als einen dogmatischen Traktat über die Kirche, sondern als einen Gebetsbrief, der anbetend und lobpreisend Gottes Handeln nachdenkt und dankbar auf das Werk des Apostels Paulus, die Versöhnung zwischen Juden und Heiden, zurückblickt. Die Ethik hat in diesem Brief großes Gewicht. Mit Gnosis haben beide Briefe nichts zu tun.

Das Neue Testament Deutsch, NTD, Neues Göttinger Bibelwerk Band 8
Udo Borse
Der Brief an die Galater

Pustet Verlag, 1986, 262 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag,
978-3-7917-0901-7
24,95 EUR
Das Verlangen nach Frieden mit Gott und die Sorge, vor seinem Gericht bestehen zu können, sind Grundanliegen der religiösen Existenz des Menschen. Wer den Weg sucht, den das Christentum anbietet, wird auf den Apostel Paulus verwiesen.
In seinem Schreiben an die Gemeinde zu Rom hat Paulus ein gewaltiges Gebäude seiner Rechtfertigungslehre erstellt. Einige Monate früher schrieb er den Brief an die Galater. Zwischen den beiden Schriften bestehen enge Beziehungen: sie sind nicht nur sachlich, sondern auch zeitgeschichtlich aufeinander bezogen. Abweichungen von der Wahrheit des Evangeliums in den galatischen Gemeinden zwangen den Apostel, die Grundlagen seiner Verkündigung aufzuzeigen und ihre Gültigkeit zu verteidigen. Der spätere Römerbrief bot ihm Gelegenheit zur Entfaltung und Vertiefung.
Auffällige Verbindungen des Galaterbriefes bestehen zum Schlußteil des 2. Korintherbriefes. Die Vermutung erscheint angebracht, daß Paulus die bei den Schriften unmittelbar nacheinander diktiert hat.
Immer wieder stellt sich die Frage nach der Vereinbarkeit mit den Darstellungen der Apostelgeschichte. Befriedigende Antworten sind nur dann möglich, wenn die verschiedenen Anliegen der Verfasser und die Eigenarten ihrer Werke berücksichtigt werden.
Durch die besonderen Beziehungen zu anderen Paulusbriefen und durch das Spannungsverhältnis zur Apostelgeschichte kommt dem Galaterbrief unter den Schriften des Neuen Testaments eine Schlüsselstellung zu. Der vorliegende Kommentar versucht, seine einmalige Bedeutung aufzuzeigen.
Regensburger Neues Testament
Udo Borse
Der Brief an die Galater

Pustet Verlag, 1984, 262 Seiten, kartoniert,
978-3-7917-0902-4
17,95 EUR
978-3-290-17734-8 Heinrich Bullinger
Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen
Gal Eph - Phil - Kol,
Werkausgabe, 3. Abteiilung, Band 7
Theologischer Verlag Zürich, 2014, 350 Seiten, Leinen, Schutzumschlag, 17 x 24,4 cm
978-3-290-17734-8
90,00 EUR Warenkorb
Im Geist der Reformation verstand Heinrich Bullinger Theologie in erster Linie als Auslegung der Heiligen Schrift. Mit diesem Band – dem siebtem in der Reihe seiner Theologischen Schriften – wird die Edition seiner Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen fortgesetzt. Darin enthalten sind die Auslegungen zu den Briefen an die Galater, Epheser, Philipper und Kolosser.
Die Texte sind anhand der Erstauflage sowie der ersten Gesamtausgabe der Kommentare Bullingers zu den neutestamentlichen Briefen (1537) historisch-kritisch ediert worden. Die Edition wird durch eine Einleitung und insgesamt vier Register (Bibelstellen, Quellen, Personen und Orte) erschlossen.

Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504–1575), Nachfolger Huldrych Zwinglis, gehört zu den bedeutenden historischen Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts. Durch seine breitgefächerte schriftstellerische Tätigkeit übte er grossen Einfluss aus und hat vielerorts zur Durchführung oder Konsolidierung der Reformation beigetragen.

Herausgegeben von Luca Baschera, Dr. phil., MTh, Jahrgang 1980, ist Assistent am Lehrstuhl für Praktische Theologie sowie Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Theologischen Fakultät der Universität Zürich.
Heinrich Bullinger Werke, Abteilung 3, Band 7
978-3-16-147002-8 Francois Vouga
An die Galater

Mohr, 1998, 180 Seiten, Broschur,
3-16-147002-8
978-3-16-147002-8
39,00 EUR
Francois Vouga bietet in diesem Kommentar eine theologische, philologische und historisch-kritische Auslegung des Galaterbriefes. Er setzt sich mit der neuer eu Diskussion um die paulinische Tbeelogie - und neuen literaturwisssenschaftlichen Ansätzen auseinander. Dabei bezieht der Autor besonders die aktuellen Ansätze.zum Problem des paulinischen Gesetzesverständnisses und zum Verhältnis zwischen Christologie und paulinischer Ethik in seine Untersuchung mit ein.

Handbuch zum Neuen Testament Band 10
Dieter Lührmann
Der Brief an die Galater

Theologischer Verlag Zürich, 3. Auflage 2001, 123 Seiten, Kartoniert,
3-290-14722-3
978-3-290-14722-8
26,00 EUR
Zürcher Bibelkommentar Neues Testament Band 7
Christiane Zimmermann
Gott und seine Söhne
Das Gottesbild des Galaterbriefes
Neukirchener Verlag, 2013, gebunden, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2687-4

32,00 EUR
In Untersuchungen der Texte des Neuen Testaments stand in Fachkreisen über viele Jahrzehnte die Betrachtung Christi im Mittelpunkt. Erst in den letzten Jahren wendet man sich stärker der Frage zu, welche Rolle Gott in diesen Texten spielt. In "Gott und seine Söhne" wendet sich die Verfasserin der Funktion Gottes in einem der wichtigsten Briefe des Apostels Paulus zu und arbeitet heraus, dass Gott vor allem als gnädiger Vater erscheint, der die Glaubenden an Sohnes statt annimmt und sie somit auf eine Christus vergleichbare Stufe stellt. Zudem wird Gott besonders als ein mit den Menschen durch Verheißungen und durch das Evangelium kommunizierender beschrieben.

Christiane Zimmermann, Dr. phil. (1991) studied Greek, Theology and Classical Archaeology in Munich ( Der Antigone-Mythos in der antiken Literatur und Kunst, 1993). She is member of the Institut für Christentum und Antike at the Humboldt-University Berlin. At the Faculty of Theology in Berlin (HU) she obtained her Habilitation in New Testament in 2006. Currently she is lecturing New Testament and Greek language at the Humboldt-University Berlin.
Band 135 in der Reihe Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament
Thomas Johann Bauer
Paulus und die kaiserzeitliche Epistolographie
Kontextualisierung und Analyse der Briefe an Philemon und an die Galater
Mohr Siebeck, 2011, 490 Seiten, Leinen,
978-3-16-150977-3
119,00 EUR
In den Papyrusbriefen kaum gebildeter Absender sozial niederer Herkunft meinte A. Deißmann zu Beginn des 20. Jh. eine Erklärung für die formalen und stilistischen Unterschiede der paulinischen Briefe gegenüber den literarischen Briefen gefunden zu haben. In diesen Unterschieden spiegle sich nicht der semitisch-jüdische Hintergrund der Paulusbriefe, sondern ihre Zugehörigkeit zur nichtliterarischen Gebrauchsprosa. Damit einher ging die Betonung des Gelegenheitscharakters der Paulusbriefe, der sie zum unmittelbaren und ungekünstelten Ausdruck der Person und des religiösen Empfindens ihres Verfassers mache. Gegenüber diesen Positionen, die bis heute in der neutestamentlichen Forschung präsent sind, stellt Thomas Johann Bauer ausgehend von den Briefen an Philemon und an die Galater die Frage, ob die Briefe des Paulus tatsächlich so unliterarisch und kunstlos sind, wie A. Deißmann meinte. Dazu entwickelt er auf der Grundlage der antiken Brieftheorie und im Blick auf die formalen Konventionen und Funktionen des Briefes in der Antike differenzierte Kriterien für die Analyse und Kontextualisierung der paulinischen Briefe. Zusätzlich werden kommunikationstheoretische Überlegungen einbezogen, die in den letzten Jahren in der Klassischen Philologie für die Analyse antiker Briefe nutzbar gemacht wurden und den Blick für die gezielte briefliche Selbstdarstellung des Absenders geschärft haben. Auf der Grundlage dieser methodischen Überlegung entsteht ein Programm, das auch eine nahtlose Integration rhetorischer Aspekte (Argumentation und Ethopoiie) in die Briefanalyse ermöglicht.
Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament WUNT
Adolf Schlatter
Die Briefe an die Galater, Epheser, Kolosser und Philemon
Ausgelegt für Bibelleser
Calwer Verlag 1986, 322 Seiten, Leinen, Schutzumschlag, Originalverpackung,
3-7668-0190-2

978-3-7668-0190-6
5,00 Warenkorb
Erläuterungen zum Neuen Testament Band 7
Schlatter sagt einmal: "Paulus wurde im Drang seiner großen Tätigkeit und im Reichtum seines inneren Lebens zum Briefschreiber, wie es weder vor ihm noch nach ihm einen ähnlichen gegeben hat." Das zeigen auch diese Briefe. Wie vermag der Apostel seine Stimme zu wandeln! Wie vielseitig und in jeder Lage neu ist ihm das Geheimnis Christi erschlossen!
In aufrüttelnder Zusprache weckt er im Galaterbrief die Gemeinden aus der Nachgiebigkeit gegen judenchristliche Lehrer auf, die ihnen neben dem Glaubensgehorsam gegen Christus das Gesetz Moses als den Weg zum vollkommenen Christenstand verführerisch vor Augen stellen. Und doch bestätigt ihre eigene Erfahrung und die Heilsgeschichte des Alten Testaments die Botschaft des Paulus, der sie Christus im Glauben ergreifen und in seinem Geist wandeln lehrte.
Im Epheserbrief verkündigt der Apostel das große Geheimnis der Liebe Gottes und die allumfassende Herrlichkeit des Versöhnungswerkes Christi. Er, der Herr über alles, ist das Haupt der Gemeinde, in der Juden und Griechen eins sind. Um diese "Einheit im Geiste" haben sich alle zu mühen, nach der Regel der Liebe ihr persönliches Leben und die Hausgemeinschaft zu ordnen und den Ansturm des Geistes von unten in der Waffenrüstung Gottes zu bestehen.
Im  Kolosserbrief wehrt Paulus eine die Gemeinde bedrohende gnostische Irrlehre mit ihren mythologisierenden und asketischen Tendenzen ab. Er bezeugt ihr die Allgenugsamkeit Christi, des Schöpfungsmittlers und Allversöhners.
Ein Kleinod unter den Briefen des Paulus ist das kurze Schreiben an Philemon. Hier ordnet er klar und in großer Zartheit das Miteinander des Herrn und seines Sklaven.
Die in manchen Teilen schweren Gedankengänge der drei ersten Briefe gewinnen in Schlatters Deutung eine helle Durchsichtigkeit.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
3-7918-5402-x Kurt Rommel
Der zornige Apostel
Paulus und die Galater
Quell, 1988, 48 Seiten, geheftet,
3-7918-5402-x
2,60 EUR Warenkorb
Geschichten des Glaubens neu erzählt
4 Wer waren eigentlich die Galater?
Galater 1,1-5
10 Drei Briefe über Paulus
Galater 1
15 Die große Verwirrung
Galater 3-4
21 Kein anderes Evangelium
Galater 1,6-24
27 Dürfen Christen streiten?
Galater 2
35 Die grenzenlose Freiheit
Galater 5
42 Das Gesetz Christi
Galater 6
46 Leben aus der Taufe
Galater 6
Der Brief an die Galater
Die Freiheit entdecken

Brunnen Verlag, 2001, ca. 100, geheftet,
978-3-7655-0787-8

6,99 EUR
Der Galaterbrief:

Inhalt:
Einheit 1: Botschaft und Gruß
Einheit 2: Es gibt nur einen Weg zu Gott
Einheit 3: Von Gott selbst berufen
Einheit 4: Von den Aposteln anerkannt
Einheit 5: Streit um das Evangelium
Einheit 6: Vom Fluch des Gesetzes befreit
Einheit 7: Das Gesetz und die Verheißung
Einheit 8: Gottes Kinder
Einheit 9. Die Sorge des Paulus
Einheit 10: Die beiden Söhne Abrahams
Einheit 11: Freiheit, die Christus schenkt
Einheit 12: Vom Heiligen Geist bestimmt
Einheit 13. Worauf es ankommt

Aus der Reihe Serendipity

Einelband Weimarer Ausgabe Martin Luther
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Martin Luther
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2. Galatervorlesung (cap. 5-6) 1531; Vorlesungen über Psalm 2, 45 und 51, 1532
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Band 4.4.40.2 der Weimarer Lutherausgabe
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978-3-7615-6142-3 H.-J. Eckstein / Kerstin  Offermann
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Bibelwoche 2014
Texte zur Bibel 30

Gal 1,1-24; Gal 2,1-21; Gal 3,1-18; Gal 3,19-4,7; Gal 4,8-31; Gal 5,1-26; Gal 6,1-18

Gottesdienstentwurf zu Gal 5,1 für den Bibelsonntag.

Zusätzlich liegt die DVD zur Bibelwoche dem Arbeitsbuch bei. Sie enthält neben den Bildern zur Bibelwoche eine Fülle an weiteren Materialien für die einzelnen Abende, darunter das komplette Arbeitsbuch und Teilnehmerheft im E-Paper-Format, das Plakat zur Bibelwoche sowie Text- und Coverelemente zur individuellen Gestaltung eines Plakates oder Artikels im Gemeindebrief.
Auch das Lied zur Bibelwoche als Klavierpartitur und eine erweiterte Literaturliste werden zur Verfügung gestellt.
     
 

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 04.08.2017, DH