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Philemonbrief, Kommentare, Auslegungen

978-3-8436-0929-6 Martin Ebner
Der Brief an Philemon

Neukirchener Verlag, 2017, 144 Seiten, kartoniert, 16,5 x 24 cm 978-3-8436-0929-6
978-3-7887-3107-6
30,00 EUR Warenkorb
EKK Band 18
Neubearbeitung, geplant 2017, wir merken vor
Der Philemonbrief bringt wie kaum ein anderer Brief des Paulus auf den Punkt, worum es im Christentum eigentlich geht: um eine im Glauben begründete und durch den Glauben provozierte Veränderung sozialer Beziehungsnetze innerhalb eines gesellschaftspolitisch ganz anders geprägten Raums.

Der vorliegende Kommentar analysiert das Schreiben philologisch (dem griechischen Urklang auf der Spur), epistemologisch (im Blick auf die Briefschreibgewohnheiten der Zeit), sozialgeschichtlich (im Blick auf den gesellschaftlichen Kontext) und wirkungsgeschichtlich (fokussiert auf besonders wichtige Brennpunkte).
zur Übersicht über die EKK - Reihe
Peter Stuhlmacher
Der Brief an Philemon

Neukirchener Verlag, 1975, 75 Seiten, kartoniert,
978-3-7887-0455-1
14,00 EUR
 
EKK - das erste große neutestamentliche Kommentarwerk im deutschen Sprachraum, das von Autoren beider Konfessionen herausgegeben und verfasst wird, verbindet wissenschaftliche Gründlichkeit mit der Ausrichtung auf die Praxis der Verkündigung.

zur Übersicht über die EKK - Reihe
978-3-429-03962-2 Norbert Baumert
Israels Berufung für die Völker
Übersetzung und Auslegung der Briefe an Philemon, an die Kolosser und an die Epheser
Echter Verlag, 2016, 560 Seiten, Broschur, 14 x 22,5 cm
978-3-429-03962-2
24,90 EUR Warenkorb
Paulus neu gelesen Band 6:
Nach der erheblich veränderten Relecture der sogenannten Hauptbriefe in der Reihe „Paulus neu gelesen“ gehen die Autoren mit anderen Voraussetzungen an die drei Briefe an Philemon, an die Kolosser und an die Epheser heran. Ihr Ergebnis: Auch sie sind echte Paulusbriefe, sind an christgläubige Juden gerichtet, sind alle im gleichen Zeitraum entstanden und dürften die frühesten Briefe des Apostels sein.

Im Epheserbrief reflektiert Paulus die Tatsache, dass der von Israel erwartete Messias in Jesus gekommen ist und Israel nun den Heidenvölkern gegenüber eine Aufgabe hat. Im Kolosserbrief entfaltet er, das Christus als „Haupt der Menschheit“ über allen menschlichen Maßstäben steht. Der Philemonbrief aber erweist sich als eine geistliche literarische Perle.

Der Band ist so aufgebaut, dass jedem Abschnitt der Neuübersetzung eine Auslegung und Begründung folgt. Am Schluss des Buches steht eine „Arbeitsübersetzung“ mit Verweisen auf die Begründungen in den Einzelanalysen des Autors und seiner Doktoranden.

Ein eigenes Beiheft mit der durchgehenden Übersetzung des Briefes kann hilfreich sein für ein kursorisches Lesen oder für Teilnehmer an Bibelkreisen. Die Lektüre erfordert nicht notwendigerweise Griechischkenntnisse. Die Bände sind geeignet für eine gründliche Auseinandersetzung mit dem Text sowie zur vertieften Bibellesung.

Norbert Baumert SJ, Dr. phil., lic. theol., geboren 1932; em. Professor für Neutestamentliche Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt / Main. Er lebt in Wien.
Maria-Irma Seewann, Dipl. theol., Assistentin und weiterhin wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Norbert Baumert. Sie lebt in Wien.
978-3-429-0963-9 Beiheft zu Israels Berufung für die Völker

Echter Verlag, 2016, geheftet,
978-3-429-03963-3
3,00 EUR Warenkorb
Peter Müller
Der Brief an Philemon

Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 170 Seiten, Leinen,
978-3-525-51637-9

80,00 EUR
Der Philemonbrief ist der kürzeste der uns erhaltenen Paulusbriefe. Auf den ersten Blick und im Vergleich mit dem Römerbrief, den Korintherbriefen und dem Galaterbrief ist er unscheinbar. In einem Konflikt zwischen Philemon, einem Christen, in dessen Haus sich eine Gemeinde trifft, und seinem Sklaven Onesimus, der ebenfalls Christ geworden ist, schreibt Paulus einen vermittelnden Brief. Aber wie Paulus diesen Brief schreibt, macht ihn aus Müllers Sicht zu einem Lehrstück christlicher Ethik. Müller zeigt Paulus’ grundlegend neue Weltsicht auf, die durch die Gemeinschaft mit Christus ermöglicht wird und die sich auf die Gemeinschaft der Glaubenden auswirkt. Die zentralen Begriffe des Briefes – Glaube, Liebe, Gemeinschaft – bleiben nicht im Unverbindlichen, sondern werden im Blick auf das Verhältnis Philemons zu seinem Sklaven Onesimus konkret. Dass Paulus die Freilassung des Sklaven nicht explizit fordert, ist ihm vor allem in der neueren Auslegungsgeschichte oft vorgeworfen worden – wie Müller zeigt jedoch zu Unrecht. Unter den Bedingungen der antiken Sklaverei und ihrer rechtlichen Bestimmungen war die Freilassung nicht immer die bessere Wahl. Vor allem aber erwartet Paulus mehr als rechtlich gefordert werden kann, nämlich ein neues, gewandeltes Verhältnis zwischen Sklave und Herr, das sich im Alltag auswirkt. Müller lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass die Frage nach dem Verhältnis von Verschiedenen nicht als Privatangelegenheit, sondern als Angelegenheit der ganzen Gemeinde behandelt wird, was die bleibende Aktualität des Philemonbriefs ausmacht.
Inhaltsverzeichnis, Leseprobe
Kritisch - Exegetischer Kommentar (KEK) Band 9,2
978-3-525-51636-2 Eduard Lohse
Die Briefe an die Kolosser und an Philemon

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1977, 292 Seiten,
978-3-525-51636-2
10,00 EUR
Die Polykarpbriefe - der eigentliche Brief an die Philipper und ein Begleitschreiben zu den übersandten Ignatiusbriefen - sind in der Überlieferung zu einem Brief zusammengewachsen. Der Hauptbrief gibt Mahnungen zum rechten Glauben und zum christlichen Lebenswandel, schärft gelegentlich den Gehorsam gegenüber Presbytern und Diakonen ein.

In dieser Auflage sind die neuesten Kommentare von Peter Stuhlmacher, Eduard Schweizer und Josef Ernst berücksichtigt.
"Die Auslegung verbindet in einer geglückten Symbiose die dem Meyerschen Kommentarwerk eigentümliche philologisch-exegetische Auslegungsmethode mit einer diese zu ihrem eigentlichen Ziel bringenden theologischen Interpretation, die unmittelbar zur Verkündigung drängt."
Erich GräBer in: Deutsches Pfarrerblatt
Kritisch - Exegetischer Kommentar (KEK)
Band 9,2
Christoph Schluep-Meier
Der Philipperbrief / Der Philemonbrief

Neukirchener Verlag, 2014, 208 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2803-8
14,99 EUR Warenkorb


Aus der Reihe Botschaft des Neuen Testaments
Die Theologie des Paulus in seinen beiden letzten Briefen
Der Philipper- und der Philemonbrief wurden beide im Gefängnis von Rom verfasst. Das jedoch bedeutet, dass beide Briefe die letzten sind, die Paulus geschrieben hat. Damit kommt ihnen in biografischer Hinsicht ein ganz besonderes Gewicht zu, das ihnen in inhaltlicher Hinsicht, etwa im Vergleich mit dem Römer- oder dem Galaterbrief, oft abgesprochen wird: Sie zeigen nämlich, wie Paulus als alter Mann im Gefängnis schwankt zwischen Hoffnung und Verzweiflung und wie er nach wie vor gegen falsche Interpretationen des Kreuzes ankämpfen muss. Vor allem aber machen sie deutlich, wie er auch in seinen letzten Jahren unermüdlich für seine Mission im Einsatz steht und selbst über sehr große Distanzen hinweg korrespondiert, Anteil nimmt, tröstet, ermutigt, aber auch ermahnt und kritisiert.
Im Philipperbrief dominiert das Thema der Einheit, und wie immer in seinen Briefen ermahnt Paulus nicht einfach nur, sondern er verknüpft die Thematik mit Person und Werk Jesu, exemplarisch sichtbar am Philipperhymnus, der Jesu Weg in die Niedrigkeit seines Kreuzestodes schildert. Dieses Beispiel ist für Paulus der Ausgangspunkt der Argumentation: Wie Christus selbst alles für die anderen hingab, so sollen auch Christen einander höher schätzen als sich selbst, und dies nicht, weil es sich ziemt, sondern weil nur so Nachfolge im Sinne einer Kreuzesexistenz tatsächlich gelebt werden kann - und nur so für die Gemeinde und die Welt relevant ist.
Der Philemonbrief beschäftigt sich mit dem Thema der Freiheit in Christus, die aktuell in Frage gestellt wird, wenn ein entlaufener Sklave plötzlich auch an Jesus als seinen Herrn glaubt und damit für seinen weltlichen Herrn nicht einfach mehr Besitz, sondern Bruder ist. Paulus argumentiert erneut auf dem Hintergrund des Christusereignisses und hofft auf die Einsicht Philemons, dem er den Sklaven zurückschickt.
Die historische Situation der Briefe und ihres Verfassers wie auch ihrer Adressaten spielt in diesem Kommentar eine wichtige Rolle, sie ist der Ausgangspunkt für ein Verständnis, das die Texte nicht einfach als geniale Produkte eines genialen Autoren versteht, sondern als Resultat ganz konkreter Interaktionen mitten in der Welt. Ausgehend davon wird versucht, die Texte theologisch und geistlich fruchtbar zu machen für entsprechende heutige Situationen und Fragestellungen.
978-3-290-17784-3 Heinrich Bullinger
Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen
1-2 Thess, 1-2 Tim, Tit, Phlm

Werkausgabe 3. Abteiilung, Band 8
Theologischer Verlag Zürich, 2015, 320 Seiten, Leinen, Schutzumschlag, 17 x 24,4 cm
978-3-290-17784-3
114,00 EUR Warenkorb
Im Geist der Reformation verstand Heinrich Bullinger Theologie in erster Linie als Auslegung der Heiligen Schrift. Mit diesem Band – dem achten in der Reihe seiner Theologischen Schriften – wird die Edition seiner Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen fortgesetzt.
Darin enthalten sind die Auslegungen zu den Briefen an die Thessalonicher, an Timotheus, Titus und Philemon.
Die Texte sind anhand der Erstauflage sowie der ersten Gesamtausgabe der Kommentare Bullingers zu den neutestamentlichen Briefen (1537) historisch-kritisch ediert worden. Die Edition wird durch eine Einleitung und insgesamt vier Register (Bibelstellen, Quellen, Personen und Orte) erschlossen.

Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504–1575), Nachfolger Huldrych Zwinglis, gehört zu den bedeutenden historischen Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts. Durch seine breitgefächerte schriftstellerische Tätigkeit übte er grossen Einfluss aus und hat vielerorts zur Durchführung oder Konsolidierung der Reformation beigetragen.

Herausgegeben von Luca Baschera, Dr. phil., MTh, Jahrgang 1980, ist Assistent am Lehrstuhl für Praktische Theologie sowie Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Theologischen Fakultät der Universität Zürich.
Heinrich Bullinger Werke, Abteilung 3, Band 8
Nikolaus Walter / E. Reinmuth / P. Lampe
Die Briefe an die Philipper, Thessalonicher und an Philemon

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 240 Seiten, kartoniert,
978-3-525-51381-1

34,99 EUR
Unter den Briefen des Apostels Paulus ist der an die Gemeinde in Philippi der einzige, der nicht durch Anfragen oder gar Mißstände in der Gemeinde veranlaßt ist. So kann Paulus, obwohl er sich in Haft befindet, relativ entspannt über Themen schreiben, die ihm selbst am Herzen liegen, die aber natürlich für die Gemeinde wichtig sind. Der Brief ist von der Freude über das Leben mit Christus, aber auch vom Ernst des Leiden-Müssens für ihn und von der Mahnung, sich in der Orientierung auf ihn nicht beirren zu lassen, bestimmt. Die Auslegung möchte die geschichtlichen Zusammenhänge und die theologischen Themen des Briefes auch Nicht-Fachleuten erschließen.
Der erste Thessalonicherbrief wird als ältester Paulusbrief, der zweite Thessalonicherbrief als pseudepigraphes Schreiben, das auf den ersten Brief Bezug nimmt, behandelt. Das Hauptinteresse der Kommentierung liegt auf einer möglichst klaren Darstellung des Sachgehalts der Texte, ihrer Voraussetzungen, argumentativen Struktur und Zielsetzung.
In einem Exkurs zur neutestamentlichen Pseudepigraphie wird versucht, das Verständnis dieses neutestamentlichen Phänomens unter Berücksichtigung der frühchristlichen Literaturgeschichte mit neuen Einsichten zu bereichern. Vor dem Hintergrund antiker Rechts-texte werden Anlaß und Situation des Philemonbriefes neu analysiert. Der Brief vermittelt in einem Streitfall, aber es geht nicht auch noch um Sklavenflucht. Das erleichtert das Verständnis dieses Schreibens, das wertvolle Einsichten über die rechte Art urchristlichen Zusammenlebens, über die urchristliche Stellung zur Sklaverei, aber auch über Paulus' Umgang mit seinem Apostolat vermittelt. So kommt der Seelsorger Paulus in den Blick, aber auch seine rhetorische Kunst, die sich auch psychologisch erläutern läßt, ohne daß dadurch der theologischen Dimension etwas genommen würde.


Das Neue Testament Deutsch, NTD, Neues Göttinger Bibelwerk Band 8
Wilhelm Egger
Galaterbrief
Philipperbrief
Philemonbrief


Echter Verlag, 1988, 88 Seiten, kartoniert,
978-3-429-00935-9

14,40 EUR
Die Neue Echter Bibel - Kommentar zum Neuen Testament mit Einheitsübersetzung

Neue Echter Bibel Neues Testament Band 9
Josef Ernst
Die Briefe an die Philipper, an Philemon, an die Kolosser, an die Epheser

Pustet Verlag, 1974, 452 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag,
978-3-7917-0389-3

29,90 EUR
Gefangenschaftsbriefe

Regensburger Neues Testament
Wilfried Eckey
Die Briefe des Paulus an die Philipper und an Philemon

Neukirchener Verlag, 2006, 250 Seiten, Paperback,
978-3-7887-2145-9

24,90 EUR
Der Kommentar legt die beiden authentischen Gefangenschaftsbriefe des Apostels Paulus historisch und theologisch im Kontext der anderen Paulusbriefe aus. Exkurse vermitteln einschlägige Hintergrundinformationen. Mit zahlreichen Exegeten versteht der Verfasser den Brief an die Philipper als Komposition aus ursprünglich drei Schreiben des Apostels an die Christen in der mazedonischen Stadt. Anlässlich der Auslegung des Briefes an Philemon berücksichtigt er speziell das Verhältnis zum Sklaventext im 1. Korintherbrief, darüber hinaus ethische Positionen im Blick auf christliche Sklaven und ihre Herren im frühen Christentum nach Paulus.
weitere Kommentare zu Philipper und  Philemon


Der Band ist aus der Kommentarreihe Eckey, Kommentare zum NT
978-3-579-00519-5 Michael Wolter
Der Brief an die Kolosser Der Brief an Philemon

Gütersloher Verlagshaus, 1993, 282 Seiten, kartoniert,
978-3-579-00519-5
23,00 EUR Warenkorb

Der Brief an die Kolosser
Der Brief an Philemon

Dr. Michael Wolter studierte Evangelische Theologie in Berlin, Heidelberg und Göttingen. Von 1988 bis 1993 war er Universitätsprofessor für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Biblische Theologie an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth. Seit 1993 ist er Professor für Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.

Ökumenischer Taschenbuch Kommentar zum NT 12
Klaus Wengst
Der Brief an Philemon

Kohlhammer Verlag, 2005, 120 Seiten,
978-3-17-018675-0

23,00 EUR
Der kleinste Paulusbrief, entstanden um 55 n. Chr., erlaubt am Beispiel der Herr-Sklave-Relation einen Blick auf die gesellschaftliche Wirklichkeit - und wie Theologie in ihr zum Zuge kommt. Im ersten Teil des Kommentars werden das Beziehungsgeflecht zwischen Paulus, dem Sklaven Onesimus und dessen Herrn Philemon und die sich darin zeigenden Interessen dargestellt. Der zweite Teil zeichnet auf diesem Hintergrund die paulinische Argumentation nach. Im dritten Teil wird die Frage nach Theologie und gesellschaftlicher Wirklichkeit aufgenommen und Paulus mit Plinius d.J., Seneca und Epiktet ins Gespräch gebracht. Dabei erweist es sich, dass für Paulus die Gemeinde als Raum erfahrener Freiheit eine nicht zu unterschätzende Bedeutung hat.
Theologischer Kommentar zum Neuen Testament (ThKNT) Band 16
Thomas Johann Bauer
Paulus und die kaiserzeitliche Epistolographie
Kontextualisierung und Analyse der Briefe an Philemon und an die Galater
Mohr Siebeck, 2011, 490 Seiten, Leinen,
978-3-16-150977-3
119,00 EUR
In den Papyrusbriefen kaum gebildeter Absender sozial niederer Herkunft meinte A. Deißmann zu Beginn des 20. Jh. eine Erklärung für die formalen und stilistischen Unterschiede der paulinischen Briefe gegenüber den literarischen Briefen gefunden zu haben. In diesen Unterschieden spiegle sich nicht der semitisch-jüdische Hintergrund der Paulusbriefe, sondern ihre Zugehörigkeit zur nichtliterarischen Gebrauchsprosa. Damit einher ging die Betonung des Gelegenheitscharakters der Paulusbriefe, der sie zum unmittelbaren und ungekünstelten Ausdruck der Person und des religiösen Empfindens ihres Verfassers mache. Gegenüber diesen Positionen, die bis heute in der neutestamentlichen Forschung präsent sind, stellt Thomas Johann Bauer ausgehend von den Briefen an Philemon und an die Galater die Frage, ob die Briefe des Paulus tatsächlich so unliterarisch und kunstlos sind, wie A. Deißmann meinte. Dazu entwickelt er auf der Grundlage der antiken Brieftheorie und im Blick auf die formalen Konventionen und Funktionen des Briefes in der Antike differenzierte Kriterien für die Analyse und Kontextualisierung der paulinischen Briefe. Zusätzlich werden kommunikationstheoretische Überlegungen einbezogen, die in den letzten Jahren in der Klassischen Philologie für die Analyse antiker Briefe nutzbar gemacht wurden und den Blick für die gezielte briefliche Selbstdarstellung des Absenders geschärft haben. Auf der Grundlage dieser methodischen Überlegung entsteht ein Programm, das auch eine nahtlose Integration rhetorischer Aspekte (Argumentation und Ethopoiie) in die Briefanalyse ermöglicht.
Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament WUNT
  Bernhard Mayer
Philipperbrief / Philemonbrief


Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 104 Seiten,
3-460-15411-x
10,90 EUR
Stuttgarter Kleiner Kommentar NT Band 11
978-3-451-19500-6 Joachim Gnilka
Der Philemonbrief

Herder Verlag, 1982, Paperback,
3-451-19500-3

978-3-451-19500-6
20,00 EUR
Herders Theologischer Kommentar zum Neuen Testament, Band 10 / 4
Eckart Reinmuth
Der Brief des Paulus an Philemon

Evangelisches Verlagshaus, 2006, 160 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02352-3
24,00 EUR
Der Philemonbrief, ein kurzes Schreiben des Paulus an einen christlichen Sklavenbesitzer, wird in historischer und theologischer Hinsicht interpretiert. Dabei kommt sowohl die Vorgeschichte, ohne die dieser Brief unverständlich bleibt, als auch seine Aktualität zur Sprache.
Der Kommentar liest den Philemonbrief im Kontext moderner Lebens- und Arbeitsbedingungen, die trotz aller Unterschiede bestürzende Analogien zur antiken Sklaverei aufweisen. Diesem wachsenden Problemfeld können Christen und Kirchen sich nicht entziehen.
Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK), Band 11
Adolf Schlatter
Die Briefe an die Galater, Epheser, Kolosser und Philemon
Ausgelegt für Bibelleser
Calwer Verlag 1986, 322 Seiten, Leinen, Schutzumschlag, Originalverpackung,
3-7668-0190-2

978-3-7668-0190-6
5,00 Warenkorb
Erläuterungen zum Neuen Testament Band 7
Schlatter sagt einmal: "Paulus wurde im Drang seiner großen Tätigkeit und im Reichtum seines inneren Lebens zum Briefschreiber, wie es weder vor ihm noch nach ihm einen ähnlichen gegeben hat." Das zeigen auch diese Briefe. Wie vermag der Apostel seine Stimme zu wandeln! Wie vielseitig und in jeder Lage neu ist ihm das Geheimnis Christi erschlossen!
In aufrüttelnder Zusprache weckt er im Galaterbrief die Gemeinden aus der Nachgiebigkeit gegen judenchristliche Lehrer auf, die ihnen neben dem Glaubensgehorsam gegen Christus das Gesetz Moses als den Weg zum vollkommenen Christenstand verführerisch vor Augen stellen. Und doch bestätigt ihre eigene Erfahrung und die Heilsgeschichte des Alten Testaments die Botschaft des Paulus, der sie Christus im Glauben ergreifen und in seinem Geist wandeln lehrte.
Im Epheserbrief verkündigt der Apostel das große Geheimnis der Liebe Gottes und die allumfassende Herrlichkeit des Versöhnungswerkes Christi. Er, der Herr über alles, ist das Haupt der Gemeinde, in der Juden und Griechen eins sind. Um diese "Einheit im Geiste" haben sich alle zu mühen, nach der Regel der Liebe ihr persönliches Leben und die Hausgemeinschaft zu ordnen und den Ansturm des Geistes von unten in der Waffenrüstung Gottes zu bestehen.
Im  Kolosserbrief wehrt Paulus eine die Gemeinde bedrohende gnostische Irrlehre mit ihren mythologisierenden und asketischen Tendenzen ab. Er bezeugt ihr die Allgenugsamkeit Christi, des Schöpfungsmittlers und Allversöhners.
Ein Kleinod unter den Briefen des Paulus ist das kurze Schreiben an Philemon. Hier ordnet er klar und in großer Zartheit das Miteinander des Herrn und seines Sklaven.
Die in manchen Teilen schweren Gedankengänge der drei ersten Briefe gewinnen in Schlatters Deutung eine helle Durchsichtigkeit.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Alfred Suhl
Der Brief an Philemon

Theologischer Verlag Zürich, 1981, 41 Seiten, kartoniert,
3-290-14728-2
978-3-290-14728-0
12,80 EUR
Die Zürcher Bibelkommentare richten sich nicht nur an Theologen, sondern auch an Leser, die nur in beschränktem Masse mit wissenschaftlichen Kommentaren arbeiten. Sie ermöglichen dem Gemeindeglied - aber auch Menschen, die kirchlich nicht engagiert sind - eine fundierte und verständliche Einführung in die Bibel. Das Alte Testament ist in 26 Teile aufgefächert, die in ca. 30 Bänden behandelt werden, das Neue Testament in 22 Teile, die in ca. 25 Bänden behandelt werden.

Zürcher Bibelkommentar Neues Testament Band 11

Peter Arzt-Grabner
Philemon

Vandenhoeck u. Ruprecht, 2003, 304 Seiten, Leinen,
3-525-51000-4
978-3-525-51000-1
31,99 EUR
Eine neue Auslegung des Philemonbriefes, der eine Petition um den Sklaven Onesimus enthält, der von Paulus als "Mitarbeiter" der Hausgemeinde des Briefempfängers Philemon bezeichnet wird - ein Hinweis auf die Zulassung von Sklaven zu Ämtern in der Alten Kirche.
Der Kommentar macht auf dem Hintergrund dokumentarischer Papyri und Ostraka (Scherben) deutlich, wie sehr Paulus in der alltäglichen Sprachwelt seiner Umgebung beheimatet ist. Im Besonderen zeigt sich z.B., welche brieflichen Formeln er im Einklang mit dem allgemeinen hellenistischen Formular verwendet und wo und warum er sich davon individuell abhebt, wie sehr er (z.B. in Fragen der Gemeinde- und Missionsstruktur) das Vokabular und die Strukturen seines Handwerksbereiches verwendet, wo er damalige Ansichten zur Sklaverei teilt, und worin er unerwartete Lösungen sieht. - Philemon soll seinen Sklaven als Partner, d.h. auch als Geschäftspartner aufnehmen.
Papyrologische Kommentare zum Neuen Testament,Vandenhoeck & Ruprecht
Martin Dibelius
An die Kolosser, Epheser und Philemon
Mohr, 1953, 113 Seiten, Halbleinen

18,00 EUR
Dritte, von D. Heinrich Greeven neubearbeitete Auflage 1953

Handbuch zum Neuen Testament Band 12

Hans Hübner
An Philemon. An die Kolosser. An die Epheser.
Die theologischen Schriften des Paulus
Mohr, 1997, 285 Seiten,
3-16-146775-2
978-3-16-146775-2
34,00 EUR
Die Auslegung der drei Briefe erfolgte für diesen Kommentar unter exegetischen, theologischen, religionsgeschichtlichen und vor allem hermeneutischen Gesichtspunkten.
Hans Hübner will die Briefe im Licht der Gegenwart verständlich machen. Aufgewiesen wird der Weg, vor allem der theologische Weg, von Paulus im Philemonbrief, über den deuteropaulinischen Kolosserbrief zum tritopaulinischen Epheserbrief, der im Lichte des Erbes der paulinischen Theologie die geistliche Wirklichkeit der Kirche theologisch reflektiert. Unter diesem Gesichtspunkt war der Epheserbrief lange Zeit hindurch die Domäne der katholischen Theologie. Somit hat die theologische und hermeneutische Auslegung dieses Briefes eine grosse ökumenische Bedeutung.

Handbuch zum Neuen Testament Band 12

 

Biblische Spiele Metanoia Verlag, CH
Theologisches Theater von Walter J. Hollenweger und weiteren AutorInnen

Biblische Spiele 59
Hollenweger, Walter J.
Nympha und Onesmius zwischen Geld, Geist und Glück
Metanoia Verlag, 48 Seiten, 3-907038-70-3
11,70 EUR
Onesimus aus Kolossäa ist seinem christlichen Sklavenherrn davongelaufen. Paulus schickt ihn zurück. Er wird zwar nicht - wie das damals üblich war - mit dem Tode bestraft. Aber er ist trotzdem unglücklich, denn er kann seine grosse Liebe, die Nympha, nicht heiraten, weil er Sklave ist. Darüber hinaus zeigt das Stück die Spannungen zwischen den christlichen Esoterikern in Kolossäa und den Paulusjüngern. Für Chor, Streichquartett, obligater Solo-Posaune, Gitarre ad lib., Solisten, Tanz, Darsteller und Darstellerinnen.
 

 

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