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1. Thessalonicher 5, 1-6 (7-11)
1. Thessalonicher 5, 14-24
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2. Thessalonicher 1
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1. Thessalonicherbrief, Kommentare, Auslegungen

Rudolf Hoppe
Der erste Thessalonikerbrief
Kommentar
Herder Verlag, 2016, 368 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
978-3-451-31225-0
34,99 EUR Warenkorb
Konzise Exegese, auch für Nichtfachleute
Paulinische Theologie auf den Punkt gebracht

Der aktuelle Kommentar zum Ersten Thessalonikerbrief
Als erstes Schreiben des Apostels Paulus und früheste Schrift des Neuen Testaments insgesamt ermöglicht der Erste Thessalonikerbrief einen Einblick in frühchristliche theologische Reflexionen, wie sie vor allem von der Gemeinde in Antiochia ausgegangen sind (Erwählungstheologie, heidenmissionarische Perspektive unter Wahrung des jüdischen Erbes, Eschatologie und Gemeindetheologie). Der Erste Thessalonikerbrief wird nicht von den späteren authentischen Paulusbriefen her interpretiert, sondern als literarisch einheitliches und eigenständiges Schreiben verstanden, das am Beginn der paulinischen Korrespondenz mit seinen Gemeinden steht. Besondere Aufmerksamkeit wird im vorliegenden Kommentar der Differenzierung zwischen der Gründungsverkündigung des Paulus in der mazedonischen Hauptstadt und seinem brieflichen Eingehen auf zwischenzeitlich entstandene Fragestellungen, die ihm durch seinen Mitarbeiter Timotheus unterbreitet wurden, geschenkt.
Inhaltsverzeichnis
Rudolf Hoppe, geb. 1946, Priester 1976, Professor em. für Exegese des Neuen Testamnets an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
978-3-7887-2866-3 Traugott  Holtz /  Wolfgang Trilling
Der erste Brief an die Thessalonicher - Der zweite Brief an die Thessalonicher
Studienausgabe EKK XIII und XIV
Neukirchener Verlag, 2014, 464 Seiten, Kartoniert, 14 x 21 cm
978-3-7887-2866-3
30,00 EUR Warenkorb
Diese Studienausgabe fasst die Kommentare von Traugott Holtz (EKK XIII) und Wolfgang Trilling (EKK XIV) in einem Doppelband zusammen.
1Thess ist der älteste uns erhaltene Paulusbrief und damit der älteste Brief im Neuen Testament und dürfte in den Jahren 50/51 verfasst worden sein. Ein zentrales Thema des Briefes ist die Danksagung, der Dank an Gott für sein Heilswerk in Jesus Christus.
2Thess ist eine der kürzesten Schriften im Neuen Testament und geht auf einen Paulusschüler zurück. Der Brief handelt vor allem vom Ende der Zeiten, dem vorausgesagten "großen Abfall" und dem sog. "Antichristus".
Traugott Holtz
Der erste Brief an die Thessalonicher

Neukirchener Verlag, 1986, Kartoniert, 16,5 x 24 cm
978-3-7887-0752-1
49,00 EUR 
Der erste Thessalonicher-Brief gilt als der älteste uns erhaltene Paulus-Brief und ist damit das älteste Buch des ganzen Neuen Testaments. Er dürfte in den Jahren 50/51 geschrieben worden sein. Diese Datierung wird im vorliegenden Kommentar bestätigt. Von daher bekommen die Aussagen des ersten Thessalonicher-Briefes eine besondere Bedeutung, geben sie doch die Erfahrungen und Nöte der allerersten christlichen Gemeinde wieder. Traugott Holtz weist diese Schrift als einen in sich geschlossenen Paulus-Brief nach. Er interpretiert ihn konsequent aus den Grundgedanken paulinischer Theologie, die sich hier bestätigt finden. Auch der geistesgeschichtliche Hintergrund frühjüdischer Theologie und Frömmigkeit wird sichtbar gemacht.
Ein zentrales Thema des Briefes ist die Danksagung, die Paulus als ein wesentliches Element der christlichen Gemeinde betrachtet: Der Dank an Gott für sein Heilsweik in Christus beinhaltet nicht nur Erinnerung an Vergangenes, sondern schließt die Aufforderung ein, diesem ergangenem Heil in der Gegenwart und Zukunft Raum und Wirkung zu verleihen. So wird dieser Brief ein wichtiges Dokument urchristlicher Verkündigung im Hinblick auf das Selbstverständnis christlicher Gemeinde in der Gegenwart.
Wie bei den anderen EKK-Bänden wird auch hier die Wirkungsgeschichte dieses Briefes aufgezeigt.
Nach etwa 60 Jahren erscheint mit diesem Band im deutschen Sprachraum zum ersten Mal wieder ein größerer Kommentar zum ersten Thessalonicher-Brief, der all die neueren Forschungsergebisse mit einbezieht.
Traugott Holtz, geboren 1931, war Professor für Neues Testament in Greifswald, Halle und Mainz. Seit 1996 im Ruhestand.

zur Übersicht über die EKK - Reihe
978-3-7887-2991-2 Hanna Roose
Der erste und zweite Thessalonicherbrief

Neukirchener Verlag, 2016, 224 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2991-2
16,99 EUR Warenkorb
Aus der Reihe Botschaft des Neuen Testaments

Dieser Kommentar fragt nicht nur nach den Unterschieden zwischen den Thessalonicherbriefen, sondern auch nach ihrer Einheit, wie sie sich vom 2. Thessalonicherbrief her ergeben soll. Im 1. Brief, mit dem die Missionare Paulus, Silvanus und Timotheus ihre unverzichtbare Stellung in der Gemeinde von Thessalonich untermauern, begegnet uns eine Spielart urchristlicher Theologie. Dem gegenüber möchte der 2. Thessalonicherbrief eine bestimmte eschatologische Deutung des 1. Briefes "korrigieren", indem er ihn in einen neuen literarischen Kontext stellt, sodass sich einige seiner Bedeutungsspielräume verschieben. Der Kommentar nimmt damit die potenzielle Mehrdeutigkeit von (biblischen) Texten ernst.
978-3-290-17784-3 Heinrich Bullinger
Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen
1-2 Thess, 1-2 Tim, Tit, Phlm

Werkausgabe 3. Abteiilung, Band 8
Theologischer Verlag Zürich, 2015, 320 Seiten, Leinen, Schutzumschlag, 17 x 24,4 cm
978-3-290-17784-3
114,00 EUR Warenkorb
Im Geist der Reformation verstand Heinrich Bullinger Theologie in erster Linie als Auslegung der Heiligen Schrift. Mit diesem Band – dem achten in der Reihe seiner Theologischen Schriften – wird die Edition seiner Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen fortgesetzt.
Darin enthalten sind die Auslegungen zu den Briefen an die Thessalonicher, an Timotheus, Titus und Philemon.
Die Texte sind anhand der Erstauflage sowie der ersten Gesamtausgabe der Kommentare Bullingers zu den neutestamentlichen Briefen (1537) historisch-kritisch ediert worden. Die Edition wird durch eine Einleitung und insgesamt vier Register (Bibelstellen, Quellen, Personen und Orte) erschlossen.

Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504–1575), Nachfolger Huldrych Zwinglis, gehört zu den bedeutenden historischen Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts. Durch seine breitgefächerte schriftstellerische Tätigkeit übte er grossen Einfluss aus und hat vielerorts zur Durchführung oder Konsolidierung der Reformation beigetragen.

Herausgegeben von Luca Baschera, Dr. phil., MTh, Jahrgang 1980, ist Assistent am Lehrstuhl für Praktische Theologie sowie Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Theologischen Fakultät der Universität Zürich.
Heinrich Bullinger Werke, Abteilung 3, Band 8
Nikolaus Walter / E. Reinmuth / P. Lampe
Die Briefe an die Philipper, Thessalonicher und an Philemon

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 240 Seiten, kartoniert,
978-3-525-51381-1

34,99 EUR
Unter den Briefen des Apostels Paulus ist der an die Gemeinde in Philippi der einzige, der nicht durch Anfragen oder gar Mißstände in der Gemeinde veranlaßt ist. So kann Paulus, obwohl er sich in Haft befindet, relativ entspannt über Themen schreiben, die ihm selbst am Herzen liegen, die aber natürlich für die Gemeinde wichtig sind. Der Brief ist von der Freude über das Leben mit Christus, aber auch vom Ernst des Leiden-Müssens für ihn und von der Mahnung, sich in der Orientierung auf ihn nicht beirren zu lassen, bestimmt. Die Auslegung möchte die geschichtlichen Zusammenhänge und die theologischen Themen des Briefes auch Nicht-Fachleuten erschließen.
Der erste Thessalonicherbrief wird als ältester Paulusbrief, der zweite Thessalonicherbrief als pseudepigraphes Schreiben, das auf den ersten Brief Bezug nimmt, behandelt. Das Hauptinteresse der Kommentierung liegt auf einer möglichst klaren Darstellung des Sachgehalts der Texte, ihrer Voraussetzungen, argumentativen Struktur und Zielsetzung.
In einem Exkurs zur neutestamentlichen Pseudepigraphie wird versucht, das Verständnis dieses neutestamentlichen Phänomens unter Berücksichtigung der frühchristlichen Literaturgeschichte mit neuen Einsichten zu bereichern. Vor dem Hintergrund antiker Rechts-texte werden Anlaß und Situation des Philemonbriefes neu analysiert. Der Brief vermittelt in einem Streitfall, aber es geht nicht auch noch um Sklavenflucht. Das erleichtert das Verständnis dieses Schreibens, das wertvolle Einsichten über die rechte Art urchristlichen Zusammenlebens, über die urchristliche Stellung zur Sklaverei, aber auch über Paulus' Umgang mit seinem Apostolat vermittelt. So kommt der Seelsorger Paulus in den Blick, aber auch seine rhetorische Kunst, die sich auch psychologisch erläutern läßt, ohne daß dadurch der theologischen Dimension etwas genommen würde.
Das Neue Testament Deutsch, NTD, Neues Göttinger Bibelwerk Band 8
978-3-579-00523-2 Stefan Schreiber
Der erste Brief an die Thessalonicher

Gütersloher Verlagshaus, 2014, 344 Seiten, Kartoniert,
978-3-579-00523-2
34,99 EUR Warenkorb
Eine fundierte Auslegung des ersten Thessalonicherbriefs auf dem aktuellen Stand der Forschung
Die neue Kommentierung des 1. Thessalonicherbriefs erhält ihr Profil dadurch, dass sie den Brief konsequent im Rahmen seiner geschichtlichen Gesprächssituation versteht: als Bestärkung einer jungen Konvertitengruppe, die innerhalb einer distanzierten, ja ablehnenden hellenistischen Großstadt um ihre eigene Identität ringt. Als Hauptthemen arbeitet der Kommentar einerseits die bleibende Bedeutung der Beziehung zwischen der Gemeinde und ihren Gründern, die den Brief als Medium der Beziehungspflege einsetzen, heraus, andererseits die Betonung des eschatologischen Charakters christlicher Existenz, der wesentlich zur neuen Identität beiträgt. Weil es sich um das älteste christliche Schreiben überhaupt handelt, richtet sich die besondere Aufmerksamkeit auf die Anfänge christlicher Sprache, die darin Spuren hinterlassen haben.

Stefan Schreiber, geb. 1967, ist Professor für Neutestamentliche Wissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg.
Ökumenischer Taschenbuchkommentar 13/1
978-3-429-03700-0 Norbert Baumert
In der Gegenwart des Herrn
Übersetzung und Auslegung des ersten und zweiten Briefes an die Thessalonicher
Echter, 2014, 336 Seiten, Broschur, 14 x 22,5 cm
978-3-429-03700-0
19,90 EUR Warenkorb
Paulus neu gelesen Band 5:
Als letzter der sogenannten Hauptbriefe von Paulus erscheint nun die Übersetzung und Auslegung von 1 Thess, und zwar zusammen mit 2 Thess, der vielfach als nachpaulinisch gilt. Grundlegend für die neue Sicht ist die Arbeit von M.-I. Seewann, „,Tag des Herrn‘ und ,Parusie‘“ (fzb 130) mit einer Analyse von 2 Thess 2. Demnach gibt es in beiden Briefen keine ,Nah-Erwartung‘.

In 1 Thess bedeutet parousia vielmehr dreimal die Gegenwart Christi bei den Seinen hier und jetzt; und in 4,15 be­sagt es, dass Gott selbst am Jüngsten Tag seine ,Gegenwart‘ schenkt. 2 Thess 2 spricht nicht von einem ,Antichrist‘ am Ende der Zeit, sondern Paulus ruft anlässlich eines Pseudopropheten zu einem Unterscheidungsprozess innerhalb der Gemeinde auf. Beide Briefe sind ein Zeugnis des frühen Paulus.

Norbert Baumert SJ, Dr. phil., lic. theol., geb 1932; em. Professor für Neutestamentliche Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt/Main. Er lebt in Wien.

Maria-Irma Seewann, Dipl. theol., Assistentin und weiterhin wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Norbert Baumert. Sie lebt in Wien.
978-3-374-01743-0 Günter Haufe
Der erste Brief des Paulus an die Thessalonicher

Evangelische Verlagsanstalt,
978-3-374-01743-0
19,80 EUR
Als das älteste christliche Schriftstück und als wahrscheinlich erster Gemeindebrief des Paulus verdient der 1. Thessalonicherbrief historisch wie theologisch besondere Beachtung.
Der Kommentar macht mit wesentlichen Positionen zu Einzelproblemen der Auslegung bekannt, interpretiert selbst den Brief als ein Dokument sui generis, das - von antiochenischer Gemeindetradition herkommend - nicht im Licht der späteren Briefe, sondern auf dem Hintergrund der Missionspredigt gelesen werden will.
Der Kommentar bietet eine auf die wesentlichen Fragen begrenzte, wissenschaftlich präzise Auslegung. Jede Abschnittsexeggese schließt mit kurzen Zusammenfassungen.

Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK), Band 12
Franz Laub
1. und 2. Thessalonicherbrief

Echter Verlag, 1988, 60 Seiten, kartoniert,
978-3-429-00947-2

14,40 EUR
Die Neue Echter Bibel - Kommentar zum Neuen Testament mit Einheitsübersetzung

Neue Echter Bibel Neues Testament Band 13
978-3-7887-2866-3 Paul-Gerhard Müller
Der Erste und Zweite Brief an die Thessalonicher

Pustet Verlag, 2001, 320 Seiten, Leinen,
978-3-7917-1764-7
34,95 EUR
 
Übersetzt und erklärt von Paul-Gerhard Müller

Regensburger Neues Testament
Thorsten Jantsch
Gott alles in allem (1Kor 15,28)

Neukirchener Verlag, 2011, 450 Seiten, Gebunden, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2510-5

69,00 EUR
Studien zum Gottesverständnis des Paulus im 1. Thessalonicherbrief und in der korinthischen Korrespondenz
In diesem Buch stellt der Verfasser dar, wie der Apostel Paulus in seinen Briefen an die Christen in Thessaloniki und Korinth über Gott gedacht und geschrieben hat. Erstaunlicherweise ist diese wichtige Frage selten und kaum so detailliert erörtert worden. Den Fachgelehrten schlägt der Autor in einer Reihe von Einzelfragen neue Lösungen vor. Die Forschungsgeschichte zu den einzelnen Themen wird genau aufbereitet, und wichtige Abschnitte der untersuchten Schreiben werden ausführlich und detailliert ausgelegt.
Band 129 in der Reihe Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament
978-3-7668-0191-3 Adolf Schlatter
Die Briefe an die Thessalonicher, Philipper, Timotheus und Titus
Ausgelegt für Bibelleser
Calwer Verlag, 1986, 272 Seiten, Leinen, Schutzumschlag, Originalverpackt
3-7668-0191-0
978-3-7668-0191-3
5,00 EUR Warenkorb
Erläuterungen zum Neuen Testament Band 8
Ursprüngliche Frische zeigen die Briefe an die Thessalonicher, die ersten, die wir von der Hand des Paulus haben.
Da strömt sein Herz über von Dank, von Liebe und Sorge gegenüber der kurz zuvor von ihm gesammelten Gemeinde. Merkwürdig, was er ihr zu der gespannten Erwartung auf die Wiederkunft des Herrn zu sagen hat, wie er ihr Hoffen leitet, zügelt (2.Br.) und fruchtbar macht! Sehr eindrücklich lehrt er diese Christen, sich als Gemeinde zu wissen, in der jeder für den anderen und für das Ganze in Pflicht genommen ist.
Was Paulus im Blick auf sein Ende für eine besonders innig mit ihm verbundene Gemeinde bewegt, zeigt der Brief an die Philipper. Ein warmes Zeugnis von Christus, vom Frieden Gottes und von der Freude am Herrn ist dieser Ruf des Apostels zur Eintracht, diese Warnung vor Verführern, die sich besonderer Vorzüge rühmen, diese Mahnung, in Glauben und Verhalten seine Nachfolger zu werden.
In den Briefen an Timotheus und Titus sieht Schlatter das Wort des Apostels an seine vertrauten Mitarbeiter, das in aller Schlichtheit der Form "das Tiefste und Wirksamste sichtbar macht, was er besaß", so daß "sich in ihnen seine reiche Arbeit in ihre letzte, reifste Frucht zusammen faßt" . Dieses Urteil kann überraschen. Jedenfalls ging es Paulus immer um die Wirklichkeit der Gemeinde Christi; sie soll sich - als ganze ebenso wie in ihren einzelnen Gliedern - durch das Evangelium befähigt und verpflichtet Wissen, den Willen Gottes zu tun.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Willi Marxsen
Der erste Brief an die Thessalonicher

Theologischer Verlag Zürich, 1979, 80 Seiten, 1 Faltkarte, Kartoniert,
3-290-14724-x
978-3-290-14724-2
18,00EUR 
Zürcher Bibelkommentar Neues Testament Band 11
Die Zürcher Bibelkommentare richten sich nicht nur an Theologen, sondern auch an Leser, die nur in beschränktem Masse mit wissenschaftlichen Kommentaren arbeiten. Sie ermöglichen dem Gemeindeglied - aber auch Menschen, die kirchlich nicht engagiert sind - eine fundierte und verständliche Einführung in die Bibel. Das Alte Testament ist in 26 Teile aufgefächert, die in ca. 30 Bänden behandelt werden, das Neue Testament in 22 Teile, die in ca. 25 Bänden behandelt werden.
Marlene Crüsemann
Die pseudepigraphen Briefe an die Gemeinde in Thessaloniki
Studien zu ihrer Abfassung und zur jüdisch-christlichen Sozialgeschichte
Kohlhammer Verlag, 2010, 320 Seiten, kartoniert,
978-3-17-021149-0
44,80 EUR
Crüsemann fragt nach dem Ort der beiden Thessalonicherbriefe im Horizont der jüdisch-christlichen Sozialgeschichte. Dabei kommt sie zum Ergebnis, dass 1 Thess ein nachapostoisch-pseudepigraphes, briefliche Kommunikation lediglich inszenierendes Schreiben aus Thessaloniki ist. An 2 Thess wird deutlich, dass sich die thessalonische Korrespondenz nicht in das Schema eines Linearfortschreitenden Trennungsprozesses zwischen ,Christentum und Judentum' im 1. Jahrhundert fügt. Der Brief widerruft die weitgehende soziale Trennung vom Judentum, die 1 Thess prägt, und zielt damit sozialhistorisch auf eine Resolidarisierung mit dem Gesamt judentum. So ist die Diskussion um ein ,Auseinandergehen der Wege von Christen und Juden' in frühchristlicher Zeit neu auszurichten und sozialgeschichtlich entsprechend zu differenzieren.

Beiträge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament, Band 191
 
 

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 05.08.2016, DH