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Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz
978-3-525-57077-7 Margarete Hopf
Ein Osservatore Romano für die Evangelische Kirche in Deutschland
Der Konzilsbeobachter Edmund Schlink im Spannungsfeld der Interessen
Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 416 Seiten, gebunden,
978-3-525-57077-7
80,00 EUR Warenkorb
Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Band 254
Im Schnittpunkt von Kirchlicher Zeitgeschichte und Ökumenik untersucht Magaretha Hopf die Konzilsbeobachtung der Evangelischen Kirche in Deutschland auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965). Sie blickt hierzu in zahlreiche bislang unveröffentlichte Archivquellen aus dem Nachlass des Heidelberger Dogmatikers und Ökumenikers Edmund Schlink.
Dieser war bereits während der Vorbereitungsphase des Konzils und dann während aller Sitzungsperioden als delegierter Beobachter der EKD in Rom. Seine schriftlichen Berichte an den Ratsvorsitzenden und weitere führende Persönlichkeiten der EKD überliefern Schlinks Wahrnehmung des ökumenischen Jahrhundertereignisses Vaticanum II und seine Versuche, darauf Einfluss zu nehmen. Hopf geht den Überlegungen und Hintergründen zur Entsendung Schlinks und den Reaktionen der EKD auf das über Schlink vermittelte Konzilsgeschehen nach. Verbunden mit einem Perspektivenwechsel in der Darstellung untersucht Hopf das Anliegen und die Interessen Schlinks, sein Agieren in Rom, seine Rolle im Beobachterkreis und seine Einflussnahme auf das Konzilsgeschehen.
Die Autorin integriert Einsichten und Anregungen verschiedener methodischer Zugänge (historische Diskursanalyse, qualitative historische Netzwerkforschung), hat aber auch ein Interesse an den im engeren Sinne theologischen Inhalten, die auf dem Konzil und in den Berichten Schlinks verhandelt werden, und bewegt sich damit auch auf systematisch-theologischem bzw. dogmatischem Terrain.
978-3-525-56721-0 Carsten Brall
Konfessionelle Theologie und Migration
Die Antwerpener Gemeinde Augsburger Konfession im 16. Jahrhundert
Vandenhoeck & Ruprecht, 2017, 403 Seiten, gebunden,
978-3-525-56721-0
80,00 EUR Warenkorb
Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Band 249

Die Antwerpener Gemeinde des Augsburger Bekenntnisses (CA) des Jahres 1566/67 war zu dieser Zeit die größte und wichtigste Gemeinde von Anhängern der CA im niederländischen Raum und von herausragender Bedeutung für die Entwicklung des Luthertums der Niederlande insgesamt. Die Ausweisung der Gemeinde 1567 hatte zur Folge, dass ihre Anhänger auf sehr unterschiedliche Weise das Erbe der Gemeinde forttrugen und es teilweise zur Gründung von Tochtergemeinden kam. Carsten Brall untersucht, wie diese Tochtergemeinden und Verbindungen zur Antwerpener Muttergemeinde ausgesehen haben und welche weiteren Folgewirkungen der Gemeinde feststellbar sind. Er spannt einen Bogen von den Voraussetzungen bei der Gründung der Gemeinde (1566) bis zur Entstehung der Frankfurter Niederländischen Gemeinde Augsburger Confession, in der die Antwerpener Wurzeln bis auf den heutigen Tag präsent sind.

Der Autor beleuchtet die Theologie in der Gemeinde und deren Fortleben in den Transformationen der Gemeinde. Es wird deutlich, dass sich gerade gnesiolutherische Theologen wie Matthias Flacius und Cyriakus Spangenberg in Antwerpen Gehör verschaffen konnten. Daneben stellt Brall die Frage nach sozialen Gegebenheiten im Kontext der Entwicklung der Gemeinde, wie auch das Problem, welche Kontakte und Kontinuitäten sich bei den Antwerpener Anhängern der CA nach der Emigration feststellen lassen.
Leseprobe
978-3-525-57088-3  Jeung Keun Park
Johann Arndts Paradiesgärtlein
Eine Untersuchung zu Entstehung, Quellen, Rezeption und Wirkung
Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 269 Seiten, gebunden,
978-3-525-57088-3
60,00 EUR Warenkorb
Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Band 248

Johann Arndt (1555-1621) hat auf die Frömmigkeit in Deutschland während der frühen Neuzeit gewirkt und besonders auf den Pietismus einen entscheidenden Einfluss ausgeübt. Die heutige Arndt- und Pietismusforschung zeigt sich allerdings als ein umstrittenes Feld, in dem Arndts Gebetbuch Paradiesgärtlein bis heute nicht genügend berücksichtigt wurde. Jeung Keun Park untersucht Arndts Rezeption der mittelalterlich-mystischen und außerreformatorischen Quellen, deren Gedanken Arndt in den Protestantismus des 17. Jahrhunderts einströmen ließ. Es zeigt sich dabei, dass Autoren und Schriften wie Johann Tauler, die Theologia deutsch, Angela de Foligno, die Imitatio Christi, Valentin Weigel und Paracelsus großen Einfluss auf Arndts Schrift das Wahre Christentum (1605-1610) und die Texte des (pseudo-) Bernhard von Clairvaux auf das Paradiesgärtlein (1612) hatten.

Arndt fügte zu Luthers Verständnis des Glaubens die bernhardinische Frömmigkeit und Mystik hinzu, während Augustinus bei ihm zur Autorität der Rechtgläubigkeit gehörte. Durch die Rezeption der spätmittelalterlichen und bernhardinischen Quellen kam Arndt zum lebendigen Glauben und schuf ein Gebetbuch voller Widersprüche, in dem das Solus Christus, sola gratia et sola scriptura der Reformation ebenso aufgenommen ist wie die mystische praesentia Dei et Christi in der Seele der Glaubenden. Park illustriert diese Gegensätze, die dennoch eine gemeinsame Mitte haben, nämlich die Betrachtung des Gekreuzigten: »Jch sehe an mit gleubigen Augen den gecreutzigten Jesum«.
Leseprobe
978-3-525-10100-1 Patrizio Foresta
Wie ein Apostel Deutschlands
Apostolat, Obrigkeit und jesuitisches Selbstverständnis am Beispiel des Petrus Canisius (1543–1570)

Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, 528 Seiten, gebunden,
978-3-525-10100-1
100,00  EUR Warenkorb
Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Band 239
Nach dem Auftreten der Reformation und besonders nach der Verhärtung der konfessionellen Fronten im Anschluss an den Augsburger Reichstag 1555 wurden die Territorien des Alten Reichs in den Augen vieler Zeitgenossen das Haupteinsatzfeld der so genannten katholischen Reform und Gegenreformation bzw. des frühneuzeitlichen Katholizismus. Dies galt auch für diejenigen Jesuiten, die bereits ab 1540-1541 in Deutschland eingesetzt worden waren. Ihnen trat eine Situation entgegen, die wegen der extremen Vielfalt der religiösen, politischen und sozialen Gegebenheiten sehr schwer zu bewältigen war und worauf sie anfangs unvorbereitet waren. Das war der Hauptgrund, weswegen sie ein möglichst breites Spektrum an Strategien entwickeln mussten, welche die vor ihnen stehenden religionspolitischen Fragen hätten lösen können. Die Jesuiten erkannten in der Erfüllung ihrer Aufgaben den apostolischen, i. e. den heilsgeschichtlichen und zugleich seelsorglichen Charakter ihrer Societas Jesu. Er wurde in der Natur und Berufung des Ordens in dem Maße gesehen, wie sich die Patres selbst als »Apostel« wahrnahmen. In diesem Zusammenhang wird das Selbst- und Apostolatsverständnis des Jesuiten Petrus Canisius (1521-1597) und derjenigen Patres (unter anderen Jerónimo Claude Jay, Pierre Favre, Alfonso Salmerón, Nicolas Bobadilla, Paul Hoffaeus), die als erste nach Deutschland gesandt wurden, dort tätig waren und die Anfangsjahre der deutschen Ordensprovinzen prägten, unter besonderer Berücksichtigung ihres Verhältnisses zur Obrigkeit untersucht.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
978-3-525-57087-6 Irene Dingel / Volker Leppin / Kathrin Paasch
Zwischen theologischem Dissens und politischer Duldung
Religionsgespräche der Frühen Neuzeit
Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 328 Seiten, gebunden,
978-3-525-57087-6
75,00 EUR Warenkorb
Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Band 121
Im 16. und 17. Jahrhundert entwickelte sich das aus dem Mittelalter bekannte Religionsgespräch zu einem weltlichen religions- und konfessionspolitischen Steuerungsinstrument, mit dem die innerchristlichen, konfessionellen Differenzen im Gefolge der Reformation entschieden oder wenigstens ausgeglichen werden sollten. Dieser Band widmet sich solchen Religionsgesprächen, in denen sich die gelehrte Auseinandersetzung der Theologen mit dem politischen Lösungswillen der Obrigkeiten verschränkte. Die hier verfolgte europäische Untersuchungsperspektive ermöglicht eine zugleich auch konfessionell vielfältige Bestandsaufnahme.
Die Beiträge arbeiten das Exemplarische in den vielen unterschiedlichen Zusammenhängen der Religionsgespräche heraus, um so das zwar kurzlebige, in seinen Wirkungen aber gar nicht hoch genug einzuschätzende Phänomen des „Religionsgesprächs“ zu erfassen. Sie schildern Geschichte und Ablauf des jeweiligen Kolloquiums, behandeln Akteure, Abläufe und Wirkungen und analysieren zugleich Konstanten und Strukturen.
Leseprobe
978-3-525-57078-4 Mihai-D. Grigore
Orthodoxa Confessio?
Konfessionsbildung, Konfessionalisierung und ihre Folgen in der östlichen Christenheit
Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 360 Seiten, gebunden
978-3-525-57078-4
80,00 EUR Warenkorb
Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Band 114

Der Sammelband füllt eine Forschungslücke der europäischen Konfessionsgeschichte, indem es die Anwendbarkeit und Erweiterung der ,klassischen' Paradigmen der Konfessionsbildung, Konfessionalisierung und Konfessionskultur auf die orthodoxen Traditionen des östlichen und südöstlichen Europas vorschlägt.
Die Beiträge des Bandes zielen darauf ab, sich mit einer bislang nicht nachweisbaren Schärfe mit Konfessionalität und Konfessionalisierung im Bereich der östlichen Christenheit auseinanderzusetzen. Der Sammelband stellt damit einen unerlässlichen Schritt dar, um von »interkonfessioneller Dynamik« im Bereich der ost- und südosteuropäischen Christenheit qualifiziert sprechen zu können und somit die gesamte Konfessionsgeschichte Europa mit neuen Perspektiven zu erweitern.
PD Dr. Mihai-D. Grigore ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz.
Dr. Florian Kührer-Wielach ist Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München.
Interessenten: Theologinnen, Historiker, Forscherinnen zur Kultur und Geschichte Ost- und Südosteuropas.

 

     
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 28.08.2018, DH