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De Septuaginta Investigationes
978-3-525-53694-0 Raimund Wirth
Die Septuaginta der Samuelbücher
Untersucht unter Einbeziehung ihrer Rezensionen
Vandenhoeck & Ruprecht, 2016, 296 Seiten, Hardcover
978-3-525-53694-0
90,00 EUR Warenkorb
De Septuaginta Investigationes, DSI, V & R Band 7
Die Dissertation ist ein Beitrag zur Übersetzungs- und Textgeschichte der Samuelbücher. Im Zentrum steht die Arbeitsweise des Septuaginta-Übersetzers. Sie wird anhand von syntaktischen Phänomenen untersucht, die in einer hohen Zahl von Belegen vorkommen. Es ergibt sich ein auch statistisch abgesichertes Bild seiner Übersetzungstechnik, das durch Vergleiche mit anderen Übersetzern der LXX weiter profiliert wird. Wo es das Material ermöglicht, wird die Analyse auf die späteren Rezensionen ausgeweitet. Besonders im Bereich der griechischen Tempora ergeben sich dadurch neue Einsichten in die Rezensionsprinzipien der Kaige-, aber auch der lukianischen Rezension.
Die Beobachtungen der Übersetzungs- und Rezensionsweise werfen ein Licht auch auf die Textgeschichte der Samuelbücher. Da es für die Samuelbücher umfassende Funde aus Qumran gibt, kann sie auf Basis einer außergewöhnlich guten Quellenlage rekonstruiert werden. Im Ergebnis wird bestätigt und vertieft, was frühere Untersuchungen gezeigt haben: Die Vorlage der LXX stellt die älteste uns zugängliche Textform dar (2. Jh. v.Chr.). 4QSama steht der LXX nahe, ist jedoch jünger (1. Jh. v.Chr.). Der Masoretische Text repräsentiert deutlich die späteste Stufe der Textentwicklung (1. Jh. n.Chr.). Ein Vergleich der unterschiedlichen Stufen lässt die theologischen Interessen insbesondere der letzten Bearbeitungsstufe (Masoretischer Text) hervortreten.
978-3-525-53681-0 Sven Lesemann
Und Gideon starb in einem guten Greisenalter

Vandenhoeck & Ruprecht, 2016, 411 Seiten, Hardcover
978-3-525-53681-0
100,00 EUR Warenkorb
De Septuaginta Investigationes, DSI, V & R Band 6
Untersuchungen zu den hebräischen und griechischen Texttraditionen in Ri 6–8 unter Einbeziehung des jüdisch-hellenistischen und frühen rabbinischen Schrifttums
Das Richterbuch ist eines der textgeschichtlich komplexesten Bücher der Septuaginta. Spätestens im 3./4. Jh. n.Chr. lag es nachweisbar in vier Haupt- und zwei Nebentexttraditionen vor, die sich im Wesentlichen in zwei voneinander zu unterscheidenden Textformen gruppieren lassen. Die Arbeit untersucht die Texttraditionen zum Richterbuch am Beispiel des Gideon-/Jerubbaal-Zyklus Ri. 6,1-8,35 mit dem Ziel, das Verhältnis zwischen prä-masoretischen Vorlagen und proto-masoretischen Konsonantentexten auf der einen und Septuaginta sowie frühen jüdisch-hellenistischen Schriftauslegungen auf der anderen Seite mithilfe von textkritischen, rezeptions- und auslegungsgeschichtlichen Überlegungen näher zu bestimmen. Im Zentrum der Untersuchung stehen dabei die griechischen Textformen von Ri. 6,1-8,35. Der Analyse der griechischen Textformen ist stets eine Synopse der vier rekonstruierten griechischen Haupttexttraditionen nebst masoretischen Text sowie der Angabe von Parallelen in der rabbinischen und parabiblischen Literatur vorangestellt. Von der traditio gilt es auf das traditum, von der Auslegung auf die Vorlage zu schließen und die Pluriformität der griechischen Texttraditionen des Richterbuches zu erklären, mithin deren theologischen Gehalt und Genese darzustellen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung lassen u.a. die im Richterbuch alte Frage nach der einen Old Greek in einem neuen Licht scheinen. Darüber hinaus konnten in den verschiedenen griechischen Texttraditionen des Richterbuches Spuren von Theological Exegesis nachgewiesen werden.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
978-3-525-53618-6 Mariachiara Fincati
The Medieval Revision of the Ambrosian Hexateuch

Vandenhoeck & Ruprecht, 2016, 456 Seiten, Hardcover, 978-3-525-53618-6 110,00 EUR Warenkorb
De Septuaginta Investigationes, DSI, V & R Band 5
Critical Editing between Septuaginta and Hebraica Veritas in Ms. Ambrosianus A 147 inf.
With a Preface by Natalio Fernández Marcos
At the end of the 11th century the ancient Hexateuch Ms. Ambrosianus A 147 inf. underwent a general restoration: the original majuscule writing was retraced throughout, some lost sheets were replaced, and a great number of variant readings were added, being sometimes preferred to the original text. The purpose of the restoration appears to have been a revision of the Septuagint text in order to make it conform to the Masoretic. Mariachiara Fincati provides a complete analysis of each individual modification by comparing each of them with extant Christian and Jewish Greek translations of the biblical text.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Siegfried Kreuzer
Der Antiochenische Text der Septuaginta in seiner Bezeugung und seiner Bedeutung

Vandenhoeck & Ruprecht, 2013, 288 Seiten, gebunden
978-3-525-53608-7
100,00 EUR

De Septuaginta Investigationes, DSI, V & R Band 4

Der Antiochenische bzw. lukianische Text ist eine der wichtigsten Textformen der Septuaginta. Geht dieser Text auf die Bearbeitung durch Lukian (lukianische Redaktion) um 300 n.Chr. zurück, oder repräsentiert er, wie es die Übereinstimmungen mit Josephus, dem Neuen Testament und insbesondere den Qumrantexten nahe legen, die älteste Form der Septuaginta einschließlich ihrer sprachlichen Charakteristika? Der vorliegende Band erörtert die Forschungsgeschichte und dokumentiert die aktuellen Positionen und Diskussionen zu dieser für die Septuagintaforschung grundlegenden Frage.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Tuukka Kuhanen
The Proto-Lucianic Problem in 1 Samuel

Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 240 Seiten, Hardcover,
978-3-525-53459-5
80,00 EUR

Vol 3:
The Lucianic text of the Historical Books is demonstrably a late, recensional text, but it has numerous curious agreements with the earliest witnesses against B and the majority of the manuscripts. Tuukka Kauhanen aims at throwing light on this “proto-Lucianic problem” in 1 Samuel (1 Kingdoms) by taking a comprehensive view of all the relevant witnesses: Josephus, Hippolytus, Irenaeus, Tertullian, Cyprian, Old Latin, and the Qumran Samuel scrolls.Special attention is paid on the use of patristic writers as textual witnesses. Agreement in a reading between a patristic reference and a Biblical manuscript may be only apparent or coincidental, especially if the patristic text is in Latin. Kauhanen also demonstrates how the differences between the Greek and Latin languages affect the text-critical decisions.Kauhanen concludes that there are significantly less of actual proto-Lucianic readings than has often been supposed. The old theory of the “proto-Lucianic recension” – i.e., that the earliest layer of the Lucianic text was revised according to a Hebrew text akin of the Qumran Samuel scrolls – is refuted. Moreover, it is found that the Lucianic text – together with an early witness – has often preserved the original reading that has been lost in most or all of the other witnesses.The study has been carried out in connection with the Göttingen edition project for 1 Samuel and it uses all the available textual material. It aims at advancing the search of the oldest attainable form of the text of the Septuagint, thus advancing the textual criticism of the Hebrew Bible as well. It also provides much background information on the use of the Septuagint among early Christian writers.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Dr. theol. Tuukka Kauhanen is a Postdoctoral Researcher at the Faculty of Theology, University of Helsinki.
Einführungen in die Rechtswissenschaft, Studium und Examen

Timothy M. Law
Origenes Orientalis
The Preservation of Origen's Hexapla in the Syrohexapla of 3 Kingdoms

Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 383 Seiten, Hardcover, 16 x 23 cm
978-3-525-53405-2
120,00 EUR
Vol 2:
The Syrohexapla: a key to the Graeco-Roman and Late Antique periods.

In dieser Arbeit untersucht Timothy M. Law die Bedeutung der Syrohexapla in Bezug auf Origenes Hexapla am Beispiel von 1. Kön und bereitet dadurch den Weg für eine neue kritische Untersuchung der Textfragmente.

Leseprobe
Staffan Olofsson
As a Deer Longs for Flowing Streams

Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 235 Seiten, Hardcover, 16 x 23 cm
978-3-525-53383-3

80,00 EUR
De Septuaginta Investigationes, DSI, V & R Vol 1

A Study of the Septuagint Version of Psalm 42-43 in its Relation to the Hebrew Text
Dieser Band ist eine detaillierte und verständliche Untersuchung der griechischen und hebräischen Psalme 42 und 43. Olofsson untersucht die Übersetzungen der Septuaginta und diskutiert die semantische Bedeutung der hebräischen und griechischen Wörter. Mit den Kommentaren zu sowohl der hebräischen Bibel als auch der Septuaginta bietet dieses Werk eine Gesamtinterpretation der griechischen und hebräischen Psalme.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Dr Staffan Olofsson is professor of Old Testament Exegetics in the department of Literature, History of Ideas, and Religion at the University of Gothenburgh, Sweden.
 

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 12.04.2016, DH