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Abrahamitische Religionen zur Reihe Judentum und Christentum Christentum / Judentum Biblische Personen im Judentum, Christentum und Islam

Christentum - Judentum

978-3-438-03384-0 Wolfgang Kraus
Das Neue Testament - jüdisch erklärt

Deutsche Bibelgesellschaft, 2021, 984 Seiten, Hardcover,
978-3-438-03384-0
53,00 EUR Warenkorb
Lutherübersetzung mit Kommentaren. Infos & Essays zum jüdischen Glauben und zur jüdischen Geschichte. Grundlagenwerk zum Verständnis von Judentum und Christentum.
Erstmals liegt mit diesem Werk ein vollständiges, von jüdischen Gelehrten kommentiertes Neues Testament vor. Eine Fundgrube für alle, die an der Welt des Judentums zur Zeit Jesu interessiert sind. Unverzichtbar für den qualifizierten christlich-jüdischen Dialog!
Das Buch ist in einzigartiger Weise geeignet, die Verankerung der christlichen Verkündigung in ihrer jüdischen Umwelt und die bleibende Beziehung des christlichen Glaubens zum Judentum aufzuzeigen. Im ersten Teil wird jeder Abschnitt des Neuen Testaments in der Lutherübersetzung aus jüdischer Sicht kommentiert. Thematische Infoboxen vertiefen spezielle Fragestellungen. Im zweiten Teil erläutern über fünfzig Aufsätze den Zusammenhang zwischen dem Neuen Testament und seinem jüdischen Entstehungskontext. Auch die besondere Situation in Deutschland und Europa wird in den Blick genommen.
Die über 80 Autorinnen und Autoren sind international renommierte jüdische Gelehrte. Die amerikanische Originalausgabe wurde von Amy-Jill Levine (Vanderbilt University) und Marc Zvi Brettler (Duke University) herausgegeben, für die deutsche Ausgabe zeichnen Wolfgang Kraus (Universität des Saarlandes), Michael Tilly (Universität Tübingen) und Axel Töllner (Institut für Christlich-Jüdische Studien) verantwortlich.
Dieses Buch setzt keine theologischen Fachkenntnisse voraus.
978-3-451-38090-7 Walter Homolka
Christologie auf dem Prüfstand
Jesus der Jude – Christus der Erlöser
Herder Verlag, 2019, ,
978-3-451-38090-7
16,00 EUR Warenkorb
Auch nach Jahrzehnten der Annäherung zwischen Judentum und Christentum bleiben zentrale Fragen offen. Warum haben Juden seit der Aufklärung immer wieder die Frage gestellt: Wer war Jesus der Jude? Welche Bedeutung hat das Leben und Sterben Jesu für Juden und Christen? Wie kann eine Christologie aussehen, die ohne Demütigung des Judentums auskommt? Das Buch ringt um eine christliche Theologie im Angesicht des Judeseins Jesu. Es liefert neue Ansätze und Impulse für ein Überdenken der Lehre vom Menschen und dessen Erlösungsbedürftigkeit.
Die Autoren erheben nicht den Anspruch, in den Problembeschreibungen und Denkanregungen erschöpfend zu sein, regen aber dazu an, die Ergebnisse des christlich-jüdischen Gesprächs über die exegetischen Disziplinen hinaus in systematischer Theologie und Dogmatik wirksam werden zu lassen. Das Gespräch zwischen Juden und Christen muss lebendig sein, die bisher erreichten Annäherungen dürfen nicht leichtfertig verspielt werden. Um eine Freiheit gewährende gesellschaftliche Moderne muss immer wieder neu gerungen werden. Die Hoffnung besteht darin, dass aus dem jüdisch-christlichen Gespräch ein religiös begründeter Widerstand gegen den Antisemitismus erwächst.
Dieses Buch stellt die Würde der Freiheit ins Zentrum theologischer Reflexion. Denn die Freiheit des menschlichen Willens entspricht dem, was der Wille Gottes genannt wird. Umso wichtiger war die Abfassung dieses Buches, nachdem im Sommer 2018 der ehemalige Papst Benedikt XVI. einen Text unter dem Titel „Gnade und Berufung ohne Reue – Anmerkungen zum Traktat ‚De Judaeis‘“ publiziert hatte, der eine erhebliche Unruhe im jüdisch-christlichen Dialog ausgelöst hatte.
Leseprobe
978-3-7887-2938-7 Görge K. Hasselhoff (Hg.) / Bertold Klappert (Hg.) / Thomas Kremers (Hg.)

Heinz Kremers - Vom Judentum lernen

Impulse für eine Christologie im jüdischen Kontext
Neukirchener Verlag, 2015, 192 Seiten, 14,5x22,0 cm
978-3-7887-2938-7
30,00 EURWarenkorb
Christlich-jüdischer Dialog heute
Heinz Kremers (1926-1988) war einer der Pioniere des christlich-jüdischen Dialogs nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Als Professor an der PH Kettwig und später an der Mercator-Universität Duisburg bereitete er theologisch-wissenschaftlich und später aktiv als Synodaler die epochemachende Synodalerklärung der Evangelischen Kirche im Rheinland zur Erneuerung des christlichen-jüdischen Verhältnisses (1980) vor. Auch war er wesentlich an der Gründung von Nes Ammim, einer christlichen Siedlung im Norden Israels beteiligt, die einen Dialog mit Juden führt und dabei auf jegliche Form der Judenmission verzichtet. Für seine Lebensleistung erhielt er 1986 die Buber-Rosenzweig-Medaille.

Der vorliegende Sammelband versammelt einen Querschnitt überwiegend unveröffentlichter Beiträge aus seinem Nachlass. Im Zentrum seiner Theologie stand die Entwicklung einer nicht-antijüdischen Christologie. Deshalb wird der Sammelband inhaltlich auf diese Fragestellung hin fokussiert. Ergänzt werden diese Beiträge um eine biografische Einführung in Kremers Leben und Werk durch Thomas Kremers und eine Analyse des Beitrags von Heinz Kremers zur Entwicklung einer nicht-antijüdischen Christologie von Berthold Klappert. Hinzu kommen Interpretationen und Weiterführungen dieser Beiträge, u. a. zur nicht-antijüdischen Christologie, seiner Talmudexegese und der Bedeutung des christlich-jüdischen Dialogs für die Ekklesiologie. Zu den BeiträgerInnen gehören neben den Herausgebern Weggefährten, Freunde und Autoren der nachfolgenden Generation (Yehuda Aschkenasy, David Flusser, Simon Schoon, Klaus Müller, Volker Haarmann, Katja Kriener und Rainer Stuhlmann).
  Peter Schäfer
Jesus im Talmud

Mohr Siebeck, 3. Auflage 2017, 341 Seiten, fadengeheftete Broschur,
978-3-16-150253-8 (2010)
978-3-16-155531-2

29,00 EUR
Jesus im Talmud gilt vielen Forschern als Oxymoron, kommt doch die Gründerfigur des Christentums nur in zusammenhanglosen und über das Gesamtwerk verstreuten Passagen des Talmud vor. P. Schäfer unterzieht diese wenigen Passagen einer neuen Prüfung, indem er durch eingehende Exegese den jeweiligen Kontext aufdeckt, in den sie in die talmudische Diskussion eingebettet sind. Einige immer wiederkehrende Topoi wie Magie, Gotteslästerung, Götzendienst und sexuelle Verfehlungen ziehen sich wie ein roter Faden durch diese Texte und lassen sich – entgegen den bisherigen Erkenntnissen – zu einer Grundstruktur verbinden, entlang der die Rabbinen (wenn auch in verhüllter Form) ihre Gegenerzählung zum Bericht des Neuen Testaments vortragen. Schäfer sieht hierin die Kampfansage einer bedrohten Religion, die sich am Anfang der „Trennung der Wege“ selbstbewusst gegen ihre Herausforderin, das Christentum, wehrt.
Flyer mit Rezensionen
Peter Schäfer
Die Geburt des Judentums aus dem Geist des Christentums

Mohr Siebeck, 2010, 220 Seiten, fadengeheftete Broschur,
978-3-16-150256-9
24,00 EUR
Fünf Vorlesungen zur Entstehung des rabbinischen Judentums
Die Entstehung des Christentums aus dem Judentum war keine Einbahnstrasse, sondern hatte auch Rückwirkungen auf das zeitgenössische rabbinische Judentum. Die kritischen Diskussionen christlicher Vorstellungen (Gott-Vater und Gott-Sohn, Trinität) in den rabbinischen Lehrhäusern bezeugen deren Anziehungskraft in jüdischen Kreisen.

Peter Schäfer, geboren 1943; 1974-83 Professor für Judaistik an der Universität Köln; 1983­2008 Professor für Judaistik und Direktor des Instituts für Judaistik, Freie Universität Berlin; seit 1998 Perelman Professor of Jewish Studies and Professor of Religion, Princeton University; seit 2005 Director, Program in Judaic Studies, Princeton University.
aus der Reihe Tria Corda
Folker Siegert
Kirche und Synagoge
Ein lutherisches Votum
Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 479 Seiten, Gebunden,
978-3-525-54012-1

120.00 EUR
Wie sehr belasten Luthers böse Worte noch heute das Verhältnis von Protestanten und Juden?
Dieses Werk forscht nach Schattenseiten der Reformation. Martin Luther polemisierte gegen Papsttum, sogenannte »Schwärmer« und Muslime, in seinen späten Schriften dämonisierte der Reformator die Juden. Beschämende Worte fand Luther für seine »Feinde«, die Jahrhunderte später der Nationalsozialismus aufgriff und die so zum dunkelsten Kapitel der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts beitrugen.
Bis in die heutige Zeit belastet Luthers antijüdische Polemik die lutherischen Kirchen. In den Medien werden die Schriften nicht einfach abgewehrt, sondern thematisiert. Grund genug für Mitglieder evangelisch-lutherischer Kirchen, sich an den Grundlagen der eigenen Kirche zu stören und nach Lösungen zum Umgang mit dieser Problematik zu forschen.
Die Zahl der Landeskirchen wächst, die sich um das Verhältnis zwischen der Kirche Jesu Christi und dem ersterwählten Volk Gottes sorgen. Eine Positionsbestimmung erscheint für die reformierten und unierten Kirchen leichter als für die lutherischen Kirchen. Die Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands trägt schwer an diesem Thema, so sehr, dass sie angesichts des Reformationsjubiläums eine Erklärung zum lutherisch-israelischen Verhältnis abzugeben gedenkt.
Sollte es Differenzen im Verhältnis der lutherischen Kirche zu Israel geben, welcher Natur sind sie? Die Autoren des Sammelbandes fragen nach der Qualität dieser Differenzen: Sind sie dogmatisch oder traditionsgeprägt? Wie intensiv sind sie, eher Akzente oder Nuancen; oder nur zufällig entstanden? Insgesamt zielt dieses Buch auf die positive Berücksichtigung des lebenden Judentums als der uns nächststehenden Religion in die Lehrbildung der evangelischen Theologie, und zwar da, wo dies am schwierigsten zu sein scheint: im Herzen der Dogmatik.
978-3-429-02980-7 Christian Rutishauser
Christsein im Angesicht des Judentums
Echter Verlag, 2008, 93 Seiten, gebunden, 11 x 19 cm
978-3-429-02980-7
9,90 EUR Warenkorb
Ignatianische Impulse Band 28

Weil sie mit Jesus verwandt seien – so Ignatius von Loyola –, beneide er die Juden. Und doch: Über fast zwei Jahrtausende hinweg verstanden die Christen die Juden nicht, die Gegnerschaft war schmerzlich und allzu oft gewalttätig. Heute versucht die Christenheit, sich mit dem Judentum zu versöhnen, die eigenen jüdischen Wurzeln wieder zu entdecken und die bleibende Verwiesenheit der beiden Religionsgemeinschaften tiefer zu verstehen.
Christian Rutishauser erzählt die neuere Dialoggeschichte der Christen und der Juden, er beschreibt die Zwillingsgeburt der Kirche und des rabbinischen Judentums, und er erschließt spirituelle Quellen jüdischer Mystiker und Denker für suchende Christen.
Blick ins Buch
Klaus Wengst
Jesus zwischen Juden und Christen

Kohlhammer Verlag, 2004, 210 Seiten, kartoniert,
978-3-17-018327-8

18,00 EUR
Christen sind durch das Neue Testament auf Jesus bezogen. Jesus aber war Jude. Jesus eint - Jesus trennt. Wir müssen uns darüber verständigen, wer wir als Kirche Jesu Christi angesichts Israels sind.
»... eine ökumenisch kompromißlose, exegetisch-bibeltheologisch kompetente und doch allgemeinverständlich gehaltene Darstellung des Glaubens an Jesus... Es ist vor allem die ... Sehweise und Haltung des Hörens auf den jüdischen Glauben, welche dieses Buch zu einem wichtigen Beitrag in der ökumenischen Verständigung macht.« (R. Oberforcher, Zeitschrift für katholische Theologie)
Die Neuauflage wird ergänzt u.a. durch ein eigenes Kapitel »Seit wann gibt es Christentum?« sowie durch Ausführungen, die das Verhältnis von Christen zu Juden in trinitarischer Perspektive reflektieren.
Professor Dr. Klaus Wengst lehrt Neues Testament und Judentumskunde an der Universität Bochum
Heinrich Rengstorf
Kirche und Synagoge
Handbuch zur Geschichte von Christen und Juden

Klett-Cotta, 1968, 504 Seiten, Leinen
3-12-906720-5
45,00 EUR

Aus dem Klappentext:
"Ein neuer Abschnitt in der Geschichte von Juden und Christen hat begonnen. Sie werden sich der gemeinsamen religiösen Wurzel deutlicher als je bewußt. Zu den wichtigsten Vorraussetzungen des Dialogs gehört die Aufarbeitung der zweitausendjährigen Geschichte, die vorrangig. Juden und Christen haben sie mehr gegeneinander als miteinander durchlaufen. Aber ihre beider Geschick ist ein gemeinsames, ein unteilbares Schicksal. Das vorliegende Buch will dies darstellen. Die Darstellung setzt in neutestamentlicher Zeit ein und reicht heran bis zur großen und schrecklichsten Verfolgung der Juden im Dritten Reich. Das Werk enthält Hunderte von von Dokumenten aus allen Teilen der Geschichte in Übersetzung und wird so zu einem Studienbuch für jeden Interessierten. Der Schwerpunkt liegt beim religions- und kirchengeschichtlichen Aspekt der christlich-jüdischen Geschichte. Die politischen, kulturellen und sozialen Tatbestände werden soweit berücksichtigt, als sie in unmittelbaren Zusammenhang mit den religiösen Fragen stehen."
 
 
 
   
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 08.10.2021, DH