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Orte der Reformation 

Lutherstädte Schriften der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Lutherstädte
978-3-7615-6193-5 Werner Schwanfelder
95 Lutherorte, die Sie gesehen haben müssen
Spurensuche auf den Lutherwegen durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Aussaat Verlag, 240 Seiten, gebunden, Flexcover, 15 x 22,5 cm
978-3-7615-6193-5
14,99 EUR Warenkorb
95 geschichtsträchtige Orte
Lutherland - das sind hauptsächlich Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Hier finden sich die unterschiedlichsten "Lutherorte": Städte, Gebäude und Plätze, die alle etwas mit Martin Luther zu tun haben.
Werner Schwanfelder hat sich auf den Weg gemacht, diese Lutherorte zu entdecken. Er hat die 95 interessantesten Orte ausgewählt und zu einem breiten Themenpanorama zusammengestellt, das nicht nur Luther selbst, sondern auch seine Mitstreiter Georg Spalatin und Philipp Melanchthon sowie deren Frauen umfasst. 95 Lutherorte laden Sie zu einer spannenden Erlebnisreise auf den Spuren Martin Luthers ein.
Mit Geleitworten von Landesbischof Jochen Bohl (Ev.-luth. Landeskirche Sachsens) und Landesbischöfin Ilse Junkermann (Ev. Kirche in Mitteldeutschland).
Vorwort von: Jochen Bohl, Ilse Junkermann
978-3-7954-3100-6 Johann Anselm Steiger
Gedächtnisorte der Reformation
Sakrale Kunst im Norden (16.-18. Jahrhundert) - 2 Bände
Schnell u. Steiner, 2016, 928 Seiten, 2 Bände, 4670 g, Gebunden,
978-3-7954-3100-6
69,00 EUR Warenkorb
»Reformation und die Eine Welt«: Passend zum neuen Themenjahr der Lutherdekade, das die globale Dimension der reformatorischen Bewegung in den Mittelpunkt stellt, werden rund 300 Gedächtnisorte der Reformation und ihrer Wirkungen in Norddeutschland sowie in Dänemark, Polen und im Baltikum in den Blick genommen und wissenschaftlich fundiert vorgestellt.
Die beiden reich bebilderten Bände präsentieren konkrete Beispiele von reformatorischer Theologie und Spiritualität in den Bildausstattungen und Inschriftenprogrammen an Kanzeln, Altären, Emporen, Orgelprospekten, Grabmälern, Taufsteinen bis hin zu liturgischen Geräten und Kupferstichausstattungen von Bibeln, Gesangbüchern und Einblattdrucken. Auf diese Weise entsteht erstmals ein facettenreicher Überblick über praktizierte Bildtheologie im Norden des 16. bis 18. Jahrhunderts. Besonderes Augenmerk gilt der Verankerung der jeweiligen Artefakte in den Traditionslinien der frühneuzeitlichen Gelehrsamkeit, Ikonographie, Bibelauslegung, Predigtpraxis und Frömmigkeitskultur. Der geographische Rahmen umfasst in Deutschland Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und reicht bis Polen, Lettland, Estland und Dänemark.
* Rund 300 Gedenkorte der Reformation in Text und Bild
* Formen der Visualisierung reformatorischer Theologie und Spiritualität in Norddeutschland, Dänemark, Polen und im Baltikum
* Zwei Bände mit insgesamt 928 Seiten
94 s/w Illustrationen, 3 Übersichtskarten , 1117 farb. Illustrationen

Johann Anselm Steiger (*1967), Dr. theol., ist Universitäts-Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte (Reformation und Neuzeit) am FB Evangelische Theologie der Universität Hamburg. 1992 Promotion in Heidelberg, 1994 Habilitation in Leipzig, 2014/15 Senior Fellow des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald. Forschungsschwerpunkte: u. a. Reformation, lutherische Theologie und Frömmigkeit der Barockzeit, Aufklärung, Auslegungs- und Mediengeschichte der Bibel
978-3-86160-266-8  Reinhard Dithmar
Lutherdenkmäler

Wartburg Verlag, 2014, 192 Seiten, Klappenbroschur, 13,5 x 20,5 cm
978-3-86160-266-8
17,50EUR
Warenkorb
Rund 100 Lutherdenkmäler in ganz Deutschland versammelt dieser Band. Gezeigt werden die Statuen und Bildnisse des Reformators an seinen Lebensstationen, Figurenensembles mit Katharina von Bora oder anderen wichtigen Personen der Reformation. Kenntnisreich verfolgt der Autor den Wandel des Lutherbildes seit dem 19. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit und Gegenwart.
Reinhard Dithmar ist emeritierter Professor der Freien Universität Berlin.
Silvio Reichelt
Der Erlebnisraum Lutherstadt Wittenberg

Vandenhoeck & Ruprecht, 2013, 430 Seiten, Gebunden,
978-3-525-55054-0
110,00 EUR
Refo 500 Vol 11:
Genese, Entwicklung und Bestand eines protestantischen Erinnerungsortes
Silvio Reichelts Arbeit untersucht den in Wittenberg gepflegten Umgang mit dem reformationsgeschichtlichen Erbe der Stadt unter den Bedingungen von fünf verschiedenen politischen Systemen. Die analytische Tiefenbohrung im »historisch langen Bogen« von 1883 bis 2011 zeigt, wie der Erlebnisraum Lutherstadt Wittenberg als historischer Raum des Wissens, politischer Raum der Ideologie und sakraler Raum des Glaubens Erinnerung leiten, kanalisieren und kodieren konnte. Deutlich wird dabei, dass historische Erinnerung die Vergangenheit nicht einfach rekonstruiert, sondern sich vielmehr als permanenter Überschreibungsprozess charakterisieren lässt. Bewohner und Besucher machen sich mittels Erinnerung ein »Bild« von der Vergangenheit, ein Prozess, der stets an den Raum gebunden ist. Deshalb ist die Geschichte der in Wittenberg betriebenen Reformationserinnerung nicht nur eine des Schutzes und der Erhaltung eines historischen Stadtraums, sondern sie ist auch eine Folge von räumlichen Operationen, die der Formierung eines gewünschten Vorstellungshorizonts dienten. Wittenberg war seit dem 19. Jahrhundert einem ständigen Formenwandel unterworfen, der sich zwischen den Polen Authentizitätsanspruch, Geschichtswert und Vergegenwärtigungszweck bewegt hat. Dieser Prozess war mit einer grundsätzlichen Bedeutungsverschiebung der Reformation verbunden: Während ihre sinnstiftende Bedeutung als religiöses Moment tendenziell schwand, nahm ihre erlebnisorientierte Wahrnehmung als beschauliches historisches Ambiente zu. Reichelts historischer Rückblick liefert wichtige Erkenntnisse für die gegenwärtig praktizierte Reformationserinnerung. Dies gilt sowohl für den Umgang mit den materiellen Zeugnissen der Vergangenheit als auch für die Kommemoration im Fest und die Ausgestaltung des Luthertourismus.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
978-3-374-03137-5 Elke Strauchenbruch
Luthers Wittenberg

Evangelisches Verlagshaus 2013, 248 Seiten, zahlr. Abbildungen, Hardcover, Fadenheftung, 13,5 x 19 cm
978-3-374-03137-5
14,80 EUR Warenkorb
Wie in einer Zeitreise führt uns die Autorin zurück in das Wittenberg von Martin Luther. Erstmals wird damit ein literarischer Stadtrundgang der besonderen Art vorgelegt. Er lädt zu einem Spaziergang durch Wittenbergs Weltkulturerbe ein, wie es über fünfhundert Jahre erhalten geblieben ist. Das Buch vermittelt zugleich Hintergrundwissen zum geistigen Klima jener Stadt, in der die Reformation durch Luthers berühmte Thesen ihren Anfang nahm. Belegt durch zahlreiche Lutherzitate erwacht das Alltags- und Geistesleben der Lutherstadt. Man spürt hautnah, wie vor über 500 Jahren gelebt, gelitten, geliebt und gelacht, aber auch gedacht wurde.
Das Buch ist eine Fundgrube für alle, die wissen wollen, wie die Wurzeln einer Weltrevolution wachsen. Es deckt eine Fülle von Neuem und Überraschendem auf und macht es einem breiten Publikum leicht verständlich zugänglich.
Leseprobe
weitere Lutherbücher von Elke Strauchenbruch
Heint Stade / Thomas A. Seidel
Unterwegs zu Luther
Mit Fotografien von Harald Wenzel-Orf
Wartburg Verlag, 2010, 260 Seiten, fadengeheftete Broschur, 13,5 x 20,5 cm
978-3-86160-196-8
14,90  EUR
"Unterwegs zu Luther" ist ein touristisches und ein spirituelles Reisebuch zu rund fünfzig Luther-Orten in Deutschland und darüber hinaus. Auf der Suche nach verborgenen oder verlorenen Spuren und authentischen Sachzeugen der Reformation bietet Heinz Stade einen lebendigen Eindruck des jeweiligen Luther-Ortes. Dabei werden nicht nur die wichtigsten Stationen in Luthers Leben erfasst, sondern viele Schauplätze für bedeutende Ereignisse in der Reformation vorgestellt.
Einige der "Reisetexte" werden konfrontiert bzw. ergänzt durch kurze theologisch­spirituelle "Miniaturen" von Thomas Seidel. Darin werden Luthers Gedankenwelt und seine bis heute wirkmächtigen Impulse auf berührende Weise erlebbar.
Die Fotografien von Harald Wenzel-Orf begleiten und kommentieren die Texte mit bildkünstlerischer Professionalität.
 978-3-8319-0563-8  Matthias Gretzschel
Auf den Spuren von Martin Luther
Eine Bilderreise
Ellert und Richter, 272 Seiten, Klappenbroschurr, 15 x 20,5 cm
(978-3-89234-387-5)
 978-3-8319-0563-8
14,95 EUR
Die Wirkungen des Wittenberger Reformators Martin Luther waren universal. Die meiste Zeit verbrachte er in Kursachsen, das durch ihn zum „Mutterland der Reformation“ wurde. Der Theologe und Journalist Matthias Gretzschel nähert sich dem Phänomen Luther, indem er dessen Schicksal anhand der einzelnen Lebensstationen nachzeichnet: vom Geburtsort Eisleben im Mansfelder Land über die Schulzeit in Eisenach bis zum Eintritt ins Erfurter Augustinerkloster, vom Wittenberger Thesenanschlag zu den Disputationen in Leipzig, von den Auftritten vor dem Reichstag in Worms bis zur „Schutzhaft“ auf der Wartburg, wo er die Bibel übersetzte. Dokumentiert werden auch die späteren Reisen, die Luther von Wittenberg aus unternahm, um sein reformatorisches Werk zu fördern.
Der ausführliche Anhang enthält wichtige Informationen zu den Wirkungsstätten des Reformators, informiert über deren Geschichte und die reformatorischen Hintergründe und stellt die wichtigsten Museen und Gebäude vor, von denen viele schon im Hinblick auf das 500. Reformationsjubiläum 2017 neugestaltet worden sind.

Matthias Gretzschel
geb. 1957, aufgewachsen in Dresden, studierte in Leipzig evangelische Theologie. Nach der Promotion als freier Autor und Journalist in Leipzig tätig, seit 1990 Kulturredakteur beim Hamburger Abendblatt. Autor zahlreicher kulturgeschichtlicher Sachbücher und Bildbände.
zur Seite Lutherstädte
Zimmermann, Reiner
Reiseführer Lutherstädte
A Reformation Travel Guide, Zweisprachiges Buch - Deutsch und Englisch - incl.CD mit 300 Fotos

Stimme der Hoffnung, Darmstadt, 2006, 96 Seiten, incl. CD,
3-938733-00-4
9,95 EUR
Es gibt gute Gründe, auch das Heimatland einmal näher zu erkunden. Viele Menschen wissen nicht, welch reicher Schatz an Schönheiten der Natur, aber auch der Geschichte in unserem Land schlummert. Sie waren noch nie auf der Wartburg, auf der Luther das Neue Testament übersetzte? Schloss Hartenfels und Torgau noch nie gesehen, wo Luthers Frau an den Folgen eines Reitunfalls starb, den sie mit ihren Kindern auf der Flucht vor der Pest in Wittenberg erlitten hatte? Noch nie im Landgrafenschloss in Marburg gewesen, wo der Schweizer Reformator Zwingli und Luther auf fürstliches Bitten hin zusammentrafen, aber inhaltlich nicht zusammenfanden? Wussten Sie, dass Luther in Eisleben geboren wurde und wenige Straßen von seinem Geburtshaus entfernt starb, obwohl er eigentlich nur auf einer »Dienstreise« war?
Der Bestseller-Autor Guido Dieckmann , Verfasser des bekannten Romans Luther, schrieb über das Buch: »Ich habe den Reiseführer aufmerksam gelesen und bin wirklich sehr angetan von ihm. Er ist solide verfasst, leicht verständlich und bietet auf knappem Raum doch eine erstaunliche Menge an Hintergrundinformation. Prima! Ganz ehrlich, solch ein handliches Büchlein hätte ich schon gern auf meinen eigenen Reisen zu den Lutherstädten in der Tasche gehabt. Wenn ich mich richtig erinnere, war ich damals mit großkalibrigen Werken unterwegs, die auch gar nicht speziell auf die reformationsgeschichtlichen Stätten ausgerichtet waren... Ein gelungenes Beispiel dafür, wie ein Wegweiser zu historischen Stätten des Glaubens sein sollte: Überslchtlich, informativ und elnfühlsam. Ich habe die Lektüre sehr genossen. «
Zum Buch gehört eine Mini-CD mit ca. 300 Fotos der verschiedenen reformatorischen Orte. So kann man sich schon einmal vor der Reise informieren. Außerdem sind diese Fotos für ReligionsunterrIcht und Seminare (Powerpoint-Präsentation) geeignet. Nicht zu vergessen die Liste mit Kontaktadressen, Telefonnummern, E­Mail-Adressen und Websites der verschiedenen Lutherstädte, die bei der Reiseplanung und Quartiersuche helfen können. Das Buch Lutherstädte ist zweisprachig (Deutsch und Englisch) . Der Text wurde vom Kirchenhistoriker und Pastor i. R. Reiner Zimmermann verfasst. Das Buch hat 96 Seiten.
Hans A. Genthe
Auf Luthers Spuren unterwegs
Eine Reise durch Deutschland, die Schweiz und Italien
Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 147 Seiten, kartoniert
978-3-525-87200-0
12,99 EUR
Bensheimer Hefte 110

Der mittelalterliche Brauch des Pilgerns hat eine neue Bedeutung bekommen, denn sehr viele Menschen sind in Bewegung und auf der Suche. Dieses Reise- und Lesebuch reiht sich nicht in die anwachsende Pilgerliteratur ein, sondern grenzt sich gerade ab vom modischen »mal weg sein«. Es handelt von Martin Luthers früher Romreise (1510/11), von der sich der junge Mönch erhofft hat, die Generalbeichte abzulegen und möglichst viel Ablass zu gewinnen. Im Rückblick stand dann das Entsetzen über die gottlosen Verhältnisse des spätmittelalterlichen Rom.
Wer mit diesem Lesebuch in der Hand auf Luthers Spuren unterwegs ist, lernt Klöster, Kirchen und Orte des spätmittelalterlichen Deutschlands, der Schweiz, Italiens und Österreichs kennen. Allerdings muss man nicht evangelisch sein, um diesen Weg zu gehen, denn sie evangelischen Spuren, die man hier mitgehen kann, sind auch ökumenisch und zeitgeschichtlich interessant. Sie führen in die Reformationsgeschichte und in den Anbruch eines neuen Zeitalters.
Pfarrer Hans A. Genthe ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Evangelischen Dekanat Kronberg.
Martin Luther Martin Luther und die deutsche Reformation Aue Verlag, 1 Blatt,
3-87029-011-0
0,95 EUR Warenkorb
Landkarte zu Orten der Reformation 27 x 37 cm, 20 Ereigniskärtchen zum Ausmalenund Aufstellen
MÖCKMÜHLER ARBEITSBOGEN Nr. 3
Möckmühler Bastelbogen Nr 70 Die Wartburg
Bastelbogen
Aue Verlag, 1 Blatt,
3-87029-151-6
0,95 EUR Warenkorb
Wartburg
Grundfläche des Modells: 40 x 14 cm
Wartburg Wartburg
Schreiber Bogen 638
Aue Verlag,
72 x 22 x 21 cm, schwierig, 9 Bögen, Maßstab 1:250
16,90 EUR Warenkorb
SCHREIBER BOGEN Nr 638
Im 11. Jahrhundert ließ der Landgraf Ludwig von Thüringen auf einem 400 m hohen Felsen in der Nähe der Stadt Eisenach eine Burg errichten. Der Name der heutigen Wartburg soll auf einen angeblichen Ausruf des Landgrafen zurückgehen: „Wart, Berg, du sollst mir eine Burg tragen!“ Seitdem war die Wartburg der Sitz des thüringischen Hofes, der am Anfang des 13. Jahrhunderts als Zentrum der ritterlichen Dichtkunst galt. In dieser Zeit soll einer Legende nach der sogenannte „Sängerkrieg auf der Wartburg“ stattgefunden haben.
Zu den Bewohnern der Wartburg gehörten Menschen, die in der Geschichte und Religion eine bedeutende Rolle spielen. Elisabeth von Thüringen lebte von 1211-1228 auf der Wartburg. Sie war verheiratet mit dem Landgrafen Ludwig IV. Wegen ihrer selbstauferlegten asketischen Lebensweise und ihres Engagements für die Armen sorgte sie am vornehmen Hof für Aufsehen und musste die Burg nach dem Tod ihres Ehemannes verlassen. Bereits vier Jahre nach ihrem Tod wurde sie heilig gesprochen. Etwa dreihundert Jahre später wurde Martin Luther auf der Wartburg versteckt. Zuvor war er wegen seiner Kritik an der Kirche gebannt und für vogelfrei erklärt worden. Er nahm den Namen „Junker Jörg“ an und übersetzte während seines Aufenthalts das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Er wohnte in der Vogtei, die aus diesem Grund heute auch „Lutherhaus“ heißt. Noch heute kann man das Lutherzimmer besichtigen.
Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts sowie in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten auf der Wartburg statt. Durch die vielen Ergänzungen im Lauf der Jahrhunderte sind auf der Wartburg viele verschiedene Baustile aus den Epochen der Romanik, der Gotik und der Renaissance zu finden.
Den ursprünglichen Zustand der Burg kann man anhand von Zeichnungen nachvollziehen, die Johann Wolfgang von Goethe während eines Besuchs auf der Wartburg anfertigte. Die Burganlage war ursprünglich ringförmig angelegt. Auf die ehemalige Ringmauer wurden im 14. und 15. Jahrhundert die Wehrgänge Margarethengang und Elisabethgang aufgesetzt. An den Margarethengang schließen sich die Vogtei und das Ritterhaus an. Beide Gebäude stammen aus dem 15. Jahrhundert. Dieser Bauabschnitt wird auch die Vorburg genannt. Der mittlere Teil der Burg reicht von der Torhalle bis zu dem großen Turm, auch Bergfried genannt. Er wurde im 19. Jahrhundert auf Fundamenten früherer Bauten aufgebaut.
In der eigentlichen Hofburg befindet sich der Palas aus dem 12. Jahrhundert. Er diente den Landgrafen als Repräsentativ- und Wohnbau und gehört heute zu den besterhaltenen Bauten der Romanik. Hier ist heute das Museum untergebracht. Zur Hofburg gehören außerdem das Ritterbad und das Gästehaus aus dem 19. Jahrhundert und der Süd- oder Pulverturm aus dem 14. Jahrhundert.
Die langgezogene, etwas unregelmäßige Bauweise der Wartburg beeindruckt bis in die heutige Zeit. Ludwig II. von Bayern ließ sich von der Burg inspirieren, als er Mitte des 19. Jahrhunderts den Bau des Schlosses Neuschwanstein plante. Die UNESCO ernannte die Burg im Jahr 1999 zum „Welterbe der Menschheit“ und würdigte damit nicht nur ihre vielseitige Architektur, sondern auch ihre hohe historische Bedeutung.
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