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Bibliothek der griechischen Literatur

Die Serie BGL bringt seit 1971 in drei Abteilungen moderne deutsche Übersetzungen bedeutsamer literarischer, religiös-theologischer sowie historiographischer Werke der antik-heidnischen, griechisch-patristischen und byzantinischen Gedankenwelt.
Der Schwerpunkt liegt auf solchen Texten, die bisher noch nicht in die deutsche Sprache übertragen worden sind. Die Übersetzungen sind auf wissenschaftlicher Basis erarbeitet und genügen hohen sprachlichen Anforderungen. Sie sind verbunden mit einem wissenschaftlichen Kommentar und einer gründlichen Einführung in Leben und Werk des Autors mit einem Verzeichnis seiner Werke und ihrer Editionen.
978-3-7772-1301-9 Pseudo-Makarios
Predigten
Aus den Sammlungen C und H
Hiersemann, 2013, 440 Seiten, 240, 23,5 x 16 cm
978-3-7772-1301-9
220,00 EUR Warenkorb

Bibliothek der griechischen Literatur Band 74
Bearbeitung: Martin Illert

Unter dem Namen des Mönchsvaters Makarios von Ägypten sind vier große Textsammlungen überliefert, von denen bislang nur die „Fünfzig Geistlichen Homilien“ in der „Bibliothek der Kirchenväter“ und die „Reden und Briefe“ in Band 52 der „Bibliothek der Griechischen Literatur“ in einer deutschen Übersetzung zugänglich sind. Mit den hier übersetzen „Predigten“ liegen nun auch das Sondergut einer dritten, 1961 von Erich Klostermann und Heinz Berthold edierten Sammlung sowie die sieben Homilien des 1918 von George Leicester Marriott herausgegebenen Anhangs zu den „Fünfzig Geistlichen Homilien“ in deutscher Sprache vor.

Die jedoch zu Unrecht dem ägyptischen Mönchsvater zugeschriebenen „Predigten“ wurden von einem Anonymus verfasst, der in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts im römisch-persischen Grenzraum lebte und dort eine asketische Gemeinschaft leitete. Pseudo-Makarios' Schriften zählen zu den wichtigsten Zeugnissen der griechisch-syrischen Brückenkultur im spätantiken Orient. Im Unterschied zu seinen Zeitgenossen Basilios dem Großen, Gregor von Nazianz und Gregor von Nyssa entfaltet Pseudo-Makarios sein theologisches Denken nicht mittels dogmatischer Defi nitionen. Vielmehr verwenden seine „Predigten“ eine Fülle von Metaphern und Symbolen. Ihre Bilder aus dem Hofl eben, dem städtischen Patronage- und Klientelsystem, dem Handel, der Landwirtschaft oder dem militärischen Leben machen die „Predigten“ auch zu einer beachtenswerten Quelle für die spätantike Sozialgeschichte. Wie in den Werken der frühen syrischen Literatur, so begegnen auch bei Pseudo-Makarios biblische Sonderlesarten aus dem apokryphen Thomasevangelium und der Evangelienharmonie des Diatessaron.

Die hier übersetzten Stücke wurden in byzantinischer Zeit aus älteren Teilsammlungen kompiliert und dokumentieren somit zugleich die Aufnahme der altkirchlichen Theologie durch die mittelalterliche Frömmigkeit des christlichen Ostens. Obwohl die Werke des Pseudo-Makarios für ihre spätantiken und mittelalterlichen Leser nicht durchgehend über jeden Häresieverdacht erhaben waren, übten sie dennoch einen starken Einfluss auf das geistliche Leben des ostkirchlichen Mönchtums aus. Insbesondere ihre Lehre von der Schau des göttlichen Lichtes im Gebet machte die Schriften des Pseudo-Makarios zu einem Herzstück ostkirchlicher Spiritualität.

Der Übersetzung ist ein Quellen und Literaturverzeichnis beigegeben, ebenso ein Verzeichnis der Werke des Pseudo-Makarios. Der Text wird durch Register der Bibelstellen, der biblischen Namen, sowie der antiken und modernen Namen zusätzlich erschlossen.
978-3-7772-0605-9 Athanasius
Zwei Schriften gegen die Arianer
Verteidigungsschrift gegen die Arianer (Apologia contra Arianos). Geschichte der Arianer (Historia Arianorum)
Anton Hiersemann, 2006, 400 Seiten, Leinen, 23,5 x 16 cm
978-3-7772-0605-9
198,00 EUR Warenkorb
Bibliothek der griechischen Literatur Band 65


Eingeleitet, übersetzt und kommentiert von Werner Portmann.

siehe dazu auch: Fontes Christiani Band 38, Streitschrift gegen die Arianer
978-3-7772-0606-6 Romanos Melodos
Die Hymnen
Zweiter Halbband

Hiersemann, 2006, 440 Seiten, Leinen, 23,5 x 16 cm
978-3-7772-0606-6
220,00 EUR Warenkorb
Bibliothek der griechischen Literatur Band 64
Romanos Melodos, ein Zeitgenosse des byzantinischen Kaisers Justinian I., galt bei den Byzantinern und gilt bis heute in der Orthodoxie als der bedeutendste Dichter und Komponist kirchlicher Hymnen. Von den rund neunzig Texten, die in den byzantinischen Handschriften den Autornamen des Romanos tragen, sind wahrscheinlich zwei Drittel tatsächlich ihm zuzuschreiben. Sie zeichnen sich durch besondere Bildhaftigkeit und Lebendigkeit der Sprache aus. Diese als "Kontakia" bezeichneten Hymnen wurden geschaffen, um im Rahmen von kirchlichen Feiern (Meßliturgien, Nachtwachen) rezitiert zu werden. Die Dichtungsform entstand wahrscheinlich im 5. Jahrhundert, als Blütezeit gilt die Schaffenszeit des Romanos, also die erste Hälfte des 6. Jahrhunderts. Übersichtliche Strophengliederung, akzentuierende Metren, stark rhythmischer Gesang und die Beteiligung der Gläubigen, die in den Refrain am Ende jeder Strophe einstimmten, machten das Kontakion zu einem wirksamen Instrument eindringlicher Glaubensverbreitung.
Die als echt angesehenen Hymnen des Romanos übersetzt Johannes Koder in die deutsche Sprache. Hierbei erfolgt die Ordnung der Hymnen in Anlehnung an den Festkalender der orthodoxen Kirche. Daher umfaßt die erste Gruppe sechzehn Hymnen der Kirchenfeste mit festem Datum zwischen dem 8. September (Geburt der Gottesgebärerin) und dem 29. August (Enthauptung Johannes des Täufers). Es folgt als zweite Gruppe die der 26 Hymnen der vorösterlichen Vorfasten- und Fastenzeit und als dritte Gruppe die der achtzehn Hymnen für die österliche und nachösterliche Zeit. Die Übersetzung sucht in Stil und Wortwahl die Liturgienähe der Originaltexte zu vermitteln, ohne "dichterisch" zu sein oder den Versuch zu unternehmen, die Originale nachzuempfinden. Die der Übersetzung vorangehende Einleitung stellt nicht nur den Hymnographen und sein Werk vor, sondern führt auch in das historische und literarische Umfeld ein.
Die Anmerkungen bieten in knapper Form Erläuterungen zur Textgestaltung, zum Inhalt und zum kirchlichen Festbezug, weiters Hinweise auf Parallelen in anderen Texten, wobei Schwerpunkte bei der Bibel und bei Ephraim dem Syrer gesetzt werden.
Dieser erste Teilband enthält die Einleitung und die ersten 32 Hymnen, der zweite wird weitere dreißig sowie den (nicht von Romanos geschaffenen) Akathistos Hymnos enthalten.
Die Hymnen des Romanos Melodos, über eineinhalb Jahrtausende hinweg unbestrittener Höhepunkt orthodoxer Poesie, bieten einen unmittelbaren Zugang zur Geisteswelt der christlichen Spätantike und des frühen Mittelalters. Sie tragen heute dazu bei, die vermeintlich fremde byzantinische Kultur, die für das heutige Europa prägend war, besser zu verstehen. Darüber hinaus spiegeln die Hymnen den Wesenskern eines gesamtkirchlichen Glaubensverständnisses wider und eröffnen Lesern und Hörern einen unmittelbaren, kraftvollen und zugleich dichterischen Zugang zu christlichem Denken aus der Zeit vor Schismen und Glaubensspaltungen.
978-3-7772-0500-7 Romanos Melodos
Die Hymnen
Erster Halbband
Hiersemann, 2005, 434 Seiten, Leinen, 23,5 x 16 cm
978-3-7772-0500-7
198,00 EUR Warenkorb
Bibliothek der griechischen Literatur Band 62
     
     
     
978-3-7772-0202-0 Asterius
Psalmenhomilien
Zweiter Halbband

Hiersemann, 2002, 325 Seiten, Leinen, 23,5 x 16 cm
978-3-7772-0202-0
98,00 EUR Warenkorb
Bibliothek der griechischen Literatur Band 57

Bearbeitung: Wolfram Kinzig, Wilhelm Gessel (Hrsg.)
978-3-7772-0201-3 Asterius
Psalmenhomilien
Erster Halbband

Hiersemann, 2002, 300 Seiten, Leinen, 23,5 x 16 cm
978-3-7772-0201-3
98,00 EUR Warenkorb
Bibliothek der griechischen Literatur Band 56

Bearbeitung: Wolfram Kinzig, Wilhelm Gessel (Hrsg.)

Die Psalmenhomilien sind zwischen etwa 395 und 410 entstanden.
978-3-7772-9900-6 Gregor von Nyssa
Über das Sechstagewerk
Verteidigungsschrift an seinen Bruder Petrus
Hiersemann, 1999, 276 Seiten, Leinen, 23,5 x 16 cm
978-3-7772-9900-6
98,00 EUR Warenkorb

Bibliothek der griechischen Literatur Band 49
Bearbeitung: Franz X Risch; Wilhelm Gessel (Hrsg.)

Gregor von Nyssa (+ 394) verstand sich zeit seines Lebens als Schüler und geistiger Erbe seines älteren Bruders Basilius von Cäsarea. Dessen literaturgeschichtlich folgenreichen Homilien zum Sechstagewerk fügte Gregor die verhältnismäßig häufig rezipierte Abhandlung de conditione hominis an und schrieb, angeregt durch seinen jüngeren Bruder Petrus, eine weniger bekannte apologia in hexaemeron. Darin verteidigt er das Hexameron des Basilius gegen Kritiker, wagt aber auch den Versuch, den Schöpfungsbericht nach dem Prinzip der Folgerichtigkeit (Akoluthia) selbständig und betont wissenschaftlich auszulegen.
Erst in neuerer Zeit erkannte man die Originalität von Gregors Hexameron. In diesem "genialen Werk" (Hans von Balthasar) gelingt es Gregor, die einzelnen Verse des biblischen Berichtes mit erstaunlicher systematischer Geschlossenheit zu deuten. Dabei werden nicht nur die Einwände jener Kritiker an Basilius aufgelöst und der Nachweis der Wissenschaftlichkeit des Schöpfungsberichtes erbracht. Gregor bietet auch eine vollständige Kosmogenie nach griechischem Vorbild, in die zudem, reichlich ausgelegt mit naturkundlichem Material, eine Reihe bemerkenswerter philosophischer Ideen eingeflochten ist. So etwa die Überzeugung von der Einheit von göttlichem Logos und Natur und der damit zusammenhängenden Substanzlosigkeit der Materie, oder die Überzeugung von der logischen und quantitativen Identität der Elemente und damit der physikalischen Unvernichtbarkeit der Welt.
Der inhaltlichen Vielfalt entspricht ein mehrfacher Skopos, demzufolge das Werk in einem als Apologie, als philosophisch-theologischer Traktat und als biblischer Kommentar angesehen werden muß. Gregor selbst, der im Schöpfungsbericht eine "Isagoge zur Gotteserkenntnis" erblickte, war offenbar seinerseits bemüht, durch Beachtung der Akoluthia zur Gotteserkenntnis zu führen.

Den einleitenden Ausführungen und der um Wörtlichkeit bemühten Übersetzung des griechischen kritischen Textes von G. H. Forbes (1855) sind kommentierende Anmerkungen angefügt. In ihnen werden philologische Fragen behandelt, wird den auslegungsgeschichtlichen ebenso wie den naturphilosophischen Voraussetzungen von Gregors Denken nachgespürt, Gregors exegetische Theorie berücksichtigt und auf seine großen theologischen und philosophischen Überzeugungen eingegangen, soweit sie für das Hexameron bedeutend sind.
In einem Anhang ist das Verzeichnis der Werke Gregors, ihrer Ausgaben und deutschen Übersetzungen aktualisiert und ein vierteiliges Register (Bibelstellen, Antike Namen, Moderne Namen, Sachen und Begriffe) beigegeben.
978-3-7772-9701-9 Gregor von Nyssa
Briefe

Hiersemann, 1997, 148 Seiten, Leinen, 23,5 x 16 cm
978-3-7772-9701-9
68,00 EUR Warenkorb

Bibliothek der griechischen Literatur Band 43
Bearbeitung: Dörte Teske; Wilhelm Gessel (Hrsg.)

Das Briefcorpus Gregors von Nyssa bietet durch die Vielfalt der von Gregor angesprochenen Themen einen hochinteressanten Einblick in Wirken und Schaffen des Kirchenvaters (geb. um 334, gest. nach 394).
Überlieferungshistorisch hat das Briefcorpus zwei Teile: den ersten bilden die in verschiedensten Handschriften überlief'erten Briefe 1 - 3, den zweiten die in drei Handschriften mit gemeinsamer Quelle überlieferten Briefe 4 - 30, von denen zwei von Gregors Korrespondenten stammen.
Die Briefe geben in unterschiedlicher Hinsicht Einblick in Leben und Werk Gregors. Die Briefe 4 - 30 spiegeln eine kurze, bewegte Phase seines Lebens wider. In ihnen lernen wir (Gregor sowohl in seinem Unmut über seine Zeit in Sebaste kennen als auch in seinen verschiedenen Funktionen als Bischof von Nyssa in der Sorge für vertraute Personen, als Schriftsteller, als Streiter für den rechten Glauben, aber auch als Kirchenbauer und als Privatperson. Ebenso legen die späteren Briefe 1 - 3 ein beredtes Zeugnis ab von persönlichen und theologischen Auseinandersetzungen wie von seiner Funktion als Ratgeber in speziellen Fragen.
Fast jeder Brief zeigt eine sorgfältige Komposition. Gregor versteht es, die Gestaltung seiner Briefe dem jeweiligen Adressaten anzupassen. Dabei zieht er geschickt alle Register seiner großen klassischen als auch christlichen Bildung und verleiht so jedem Brief ein spezielles Kolorit.

Die vorliegende deutsche Übersetzung, die erstmals alle Briefe auf der Grundlage der textkritischen Ausgabe der Gregorii Nysseni Opera umfaßt, ist bemüht, die Eigenheiten des griechischen Originals so weit wie möglich zu bewahren, um auf diese Weise dem des Altgriechischen nicht mächtigen Leser Einblick in die Struktur des Originals zu geben.
Die Übersetzung wird erläutert durch eine Einleitung und Anmerkung. Sie bieten dem Leser auf der Grundlage der aktuellen Forschungslage eine schnelle Orientierung zu Sachfragen und in der Forschung kontrovers behandelten Problemen des Briefcorpus. Die Einleitung stellt die einzelnen Briefe thematisch geordnet vor und entwickelt unter Berücksichtigung der handschriftlichen Überlieferung und inhaltlicher Zusammenhänge einen Datierungsansatz für die Briefe.
Der Band wird durch vier Register erschlossen und bietet darüber hinaus sowohl ein Verzeichnis der Briefe Gregors als auch ein Gesamtverzeichnis seiner Werke mit Auflistung textkritischer Ausgaben und bereits vorhandener deutscher Übersetzungen.
978-3-7772-9525-1 Johannes Chrysostomus
Acht Reden gegen Juden

Hiersemann, 1995, 342 Seiten, Leinen, 23,5 x 16 cm
978-3-7772-9525-1
98,00 EUR Warenkorb

Bibliothek der griechischen Literatur Band 41
Bearbeitung: Rudolf Brändle; Wilhelm Gessel (Hrsg.); Verena Jegher-Bucher

Nach mehr als 250 Jahren wurden diese Reden des Johannes Chrysostomus (349?-407), der von der Nachwelt die Bezeichnung "Goldmund" erhielt, wieder in die deutsche Sprache übertragen. Das Wagnis war groß, nicht nur wegen des "boshaften" Inhalts der 386/387 gehaltenen Reden, sondern auch im Blick auf den besonderen Schwierigkeitsgrad der harten Ausdrucksweise des Antiocheners.
Johannes' acht Reden gegen Juden richten sich in erster Linie gegen "judaisierende" Christen in Antiochien. Äußerungen des Johannes lassen vermuten, daß viele Christen in Antiochien Sympathien für das Judentum hegten. Die Reden wenden sich aber auch gegen Juden und versuchen, diese in den Augen der Christen und "Heiden" schlechtzumachen.
Nicht mit Redeschmuck wollte Johannes prunken, sondern die Zuhörer zur "Heiligkeit" führen und die Einheit der Kirche fördern. Dazu bediente er sich des Attischen in asianischer Form. Komplizierte Wortfiguren und Vergleiche waren in ein lesbares Deutsch zu bringen, das die Gefälligkeit in Melodik, Rhythmus und Stil der johanneischen Redeweise widerspiegelt und zugleich seine polemisch-pamphletistische, sympathielose Grundhaltung offensichtlich werden läßt.
Rudolf Brändle, der zugleich die Übersetzung sorgfältig überprüfte, bietet in der Einleitung ein auf den neuesten Stand gebrachtes Biogramm des Autors. Alle Fragen, beginnend mit dem Quellenproblem bis zu Absetzung, Exil und Tod des Johannes, sind minutiös dargestellt. Die Reden werden in die Zeitgeschichte integriert, in die Adversus-Judaeos-Literatur eingeordnet und abschließend die Wirkungsgeschichte erörtert.
Die Anmerkungen von Rudolf Brändle stellen einen eigenständigen Kommentar dar, der die einschlägigen Fragestellungen aufgreift. Ein erschöpfendes Literaturverzeichnis sowie die Auflistung der Werke des Johannes mit deren Ausgaben und Übersetzungen gestalten diesen Band zu einem vorzüglichen Arbeitsinstrument, das durch ein vierfaches Register (Bibelstellen, antike Namen, moderne Namen, Sachen und Begriffe) detailliert erschlossen wird.
siehe dazu: Harry Oelke, Luthers Judenschriften
978-3-7772-7119-4 Gregor von Nyssa
Die grosse katechetische Rede

Hiersemann, 1971, 231 Seiten, Leinen, 23,5 x 16 cm
978-3-7772-7119-4
54,00 EUR Warenkorb
Bibliothek der griechischen Literatur Band 1

Übersetzung: Joseph Barbel

Die "Oratio catechetica magna" stellt das wohl bedeutendste dogmatische Werk des Gregor von Nyssa (um 335-394) dar. Sie ist eine nahezu unpolemisch gehaltene Schrift, die eine für die kirchlichen Vorsteher bestimmte Begründung und Verteidigung der christlichen Hauptdogmen gegenüber Heiden und Juden beinhaltet. Die Stärke dieser auch rhetorisch kunstvoll ausgearbeiteten Schrift des Großen Nysseners liegt in der dialektischen Beweisführung. Die bisherigen Übersetzungen von 1874 und 1924 dürfen als in jeder Hinsicht überholt bezeichnet werden. Barbels Übersetzung genügt allen modernen wissenschaftlichen Ansprüchen und erläutert in einem ausführlichen Kommentar insbesondere die theologiegeschichtlichen Gesichtspunkte aus der Lehre Gregors selbst.
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 16.06.2016, DH