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Hospizarbeit / Palliativ Care

978-3-466-37136-5 Claudia Bausewein
Sterben ohne Angst
Was Palliativmedizin leisten kann
Kösel Verlag, 2015, 160 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
978-3-466-37136-5
16,99 EUR Warenkorb
Die Angst vor dem Sterben hat meist mit Vorstellungen von Schmerzen, Einsamkeit und Leid zu tun. Dabei kann mithilfe der modernen Palliativmedizin Sterben heute in nahezu jeder Hinsicht als friedlicher Abschied gestaltet werden. Claudia Bausewein erklärt die medizinische Dimension der Palliativversorgung und geht auf existenzielle Fragen ein, die Sterbende bedrängend erleben. Denn ein gutes Lebensende hat nicht nur mit Medikamenten zu tun.
Leseprobe
978-3-374-04090-2 Claudia Lücking-Michel
Sterben dürfen? Sterben helfen?
In Gottes und der Menschen Hand.
Evangelisches Verlagshaus / Bonifatius Verlag, 2015, 180 Seiten, Paperback, 12,5 x 20,5 cm
978-3-374-04090-2
978-3-89710-616-1
16,90 EUR Warenkorb
Wem kann ich mich im Sterben vertrauensvoll überlassen? Den Ärzten? Gott? Einer Sterbehilfeorganisation? Einem Hospiz? Angehörigen? Mir selbst? Was auch immer der Deutsche Bundestag an Rahmenrichtlinien dazu festlegen wird, wie auch immer unsere Gesellschaft die gemeinsame Verantwortung für das Leben deutet – am Ende müssen mein eigenes Wissen und Gewissen sagen, wie ich noch leben und wie ich sterben möchte. Im fairen Widerstreit der Argumente findet sich hier Orientierung für die politische und die persönliche Entscheidung über ein menschenwürdiges Sterben »in Gottes und der Menschen Hand«.
Der Band enthält neben den Positionierungen der beiden großen Kirchen und den Gesetzesvorschlägen für den Bundestag zur „Sterbehilfe“ Beiträge von Sylvia Löhrmann, Tilman Jens, Karl Lauterbach, Michael de Ridder, Barbara Schubert, Dietmar Mieth, Michael Brand, Magnus Striet, Jochen Taupitz und vielen anderen Stimmen aus Wissenschaft, Kirchen und Politik. Die Herausgeberin ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.
978-3-525-40555-0 Margit Gratz / Traugott Roser
Curriculum Spiritualität für ehrenamtliche Hospizbegleitung

Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, 152 Seiten, 16 Abbildungen, kartoniert, 21 x 29,7 cm
978-3-525-40555-0
50,00 EUR Warenkorb
Was Hospizbegleiter zu spirituellen Bedürfnissen am Lebensende wissen müssen.
Ehrenamtliche Hospizbegleiter hören in der Begegnung mit Schwerkranken, Sterbenden, An- und Zugehörigen Fragen wie: 'Womit habe ich das verdient?', 'Es hat ja alles keinen Sinn mehr!', 'Ich will nicht mehr leben!' oder auch 'Ich will noch nicht sterben!'. Viele dieser Äußerungen sind auch Fragen nach Spiritualität, nach Hoffnung und Sinn, nach Glauben und Nicht-Glauben, nach Gott oder nach einer Vorstellung von einem Leben nach dem Tod. Wie lässt sich vorbeugen, dass Hospizbegleiter mit solchen Äußerungen überfordert werden oder unbedarft agieren? Wie kann der Tendenz begegnet werden, dass Begleiter ihre eigene Spiritualität oder Religiosität auf den Begleiteten projizieren? In einer pluralen und multikulturellen Gesellschaft gilt gerade für die Hospizbegleitung: Spiritualität ist, was der Einzelne dafür hält.
Die Schulung Ehrenamtlicher fördert Akzeptanz und Achtsamkeit im Umgang mit der eigenen Spiritualität und der Spiritualität des kranken oder sterbenden Menschen. Das 'Curriculum Spiritualität' enthält elf Themenbausteine wie zum Beispiel zum Umgang mit existenziellen Krisen, zu spirituellen Bedürfnissen, Religionen und Kulturen. Es bietet eine Fülle von Materialien und Modulen zur Gestaltung von Unterrichtseinheiten.
Das Curriculum wurde erarbeitet im intensiven Austausch zwischen Praktikern und Wissenschaftlern und hat sich in der Praxis bereits bewährt. Es enthält sämtliche Arbeitsunterlagen für die Lehrenden und für die Kursteilnehmer/-innen. Die Arbeitsmaterialien stehen auch digital im mitgelieferten E-Book zum Ausdrucken und zusätzlich in Form von Powerpoint-Dateien zum Download zur Verfügung.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
978-3-374-03901-2 Reiner Marquard
Menschenwürdig sterben
Vertrauensbasierte Palliativ­medizin versus Suizidbeihilfe und Tötung auf Verlangen

Evangelisches Verlagshaus, 2014, 154 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-03901-2
19,80 EUR Warenkorb
Dieses Buch greift in die aktuelle Diskussion um die Forderung nach der Tötung auf Verlangen und den assistierten Suizid ein. Das Kennwort der Debatte lautet Selbst­bestimmung. Der›Weihestatus‹ dieses Kennwortes scheint geradezu problemlos die Entsakralisierung beistehender Hilfeleistungen zum Sterben zu rechtfertigen. Wie könnte demgegenüber von einem menschenwürdigen Sterben gesprochen werden?
Marquard plädiert für einen Perspektivwechsel. Die Selbstzwecklichkeit menschlichen Lebens findet ihren Ausdruck nicht im Sein an sich, sondern im grund- und/oder gottvertrauenden Modus des Mit-Seins. An der Art und Weise der Kultur des Sterbens lässt sich die Kultur des guten Lebens in unserer Gesellschaft abschauen.

Reiner Marquard, Dr. theol., Jahrgang 1949, studierte Evangelische Theologie in Bethel, Hei­delberg und Göttingen. In der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau war er als Pfarrer und Dekan tätig und promovierte bei Ingolf U. Dal­ferth. Er übernahm eine Professur für Systematische Theologie (Sozialethik) an der Ev. Hochschule Freiburg, deren Rektor er seit 2007 ist. Im Arbeitskreis Palliativmedizin Freiburg arbeitet er mit und lehrt in den »Palliative-Care-Studiengängen« der Ev. Hochschule und der Universität Freiburg.
978-3-17-028905-5 Doris Nauer
Spiritual Care statt Seelsorge?

Kohlhammer Verlag, 2015, 240 Seiten, mit 5 Abb., 5 Tab., 4 Grafiken, kartoniert,
978-3-17-028905-5
24,99 EUR Warenkorb

Inhaltsverzeichnis
Leseprobe
Das Thema Spiritual Care hat Konjunktur! Wovon aber ist die Rede? Während die einen von einem multidisziplinär angelegten Konzept 'Spirituelle Begleitung' im palliativmedizinischen Kontext oder einem neuen Fachgebiet der Humanmedizin sprechen, denken andere an eine zeitgemäßere Variante von Klinikseelsorge. Um eine Klärung zu erreichen, wird zunächst die (inter)nationale Entstehungs- und Expansionsgeschichte nachgezeichnet. Nach der Darstellung des Theorie- und Praxisdesigns von Spiritual Care wird Raum für konstruktiv-kritische Anfragen eröffnet. Auf der Basis feststellbarer (In-)Kompatibilitäten zwischen Spiritual Care und Seelsorge bringt Nauer provokativ auf den Punkt, warum Spiritual Care für MitarbeiterInnen des Gesundheitswesens, SeelsorgerInnen, Kirchen und verbandliche Caritas/Diakonie eine ernstzunehmende Herausforderung darstellt.

Prof. Dr. theol. Dr. med. Doris Nauer lehrt Pastoraltheologie und Diakonische Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV).
Gian Domenico Borasioa
Über das Sterben
Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen
C.H.Beck, 207 Seiten, gebunden,
978-3-406-61708-9

17,95 EUR
Am Anfang des Buches steht ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben viel gemeinsam, beides sind Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Sie laufen dann am besten ab, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Palliativbetreuung und Sterbebegleitung, wie Borasio sie versteht, sind deshalb viel mehr als medizinische Symptomkontrolle. Vor allem leben sie von der Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten, das die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung erst möglich macht.

Sachlich informierend und argumentierend, setzt sich Borasio aber auch mit dem schwierigen Thema «Sterbehilfe» und mit Mythos und Realität der Palliativ- und Hospizarbeit auseinander. Ungeschminkt benennt er zudem die schlimmsten Fehler am Lebensende und sagt, wie man sich am besten davor schützt – einschließlich konkreter Hinweise zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Aus der Sicht des Arztes, der sich auch für die Seelennöte der Menschen zuständig weiß, leistet dieses Buch dringend notwendige Aufklärung über ein Lebensthema, das wir zu unserem eigenen Schaden mit zahlreichen Tabus belegen.
Monika Müller
Handbuch Trauerbegegnung und -begleitung

Vandenhoeck & Ruprecht, 2013, 292 Seiten, kartoniert,
978-3-525-45188-5
29,99 EUR
Theorie und Praxis in Hospizarbeit und Palliative Care
Palliativmedizin und Hospizarbeit haben sich in den vergangenen Jahren in vielfältiger Weise entwickelt. Das hat auch dazu geführt, dass Sterben, Tod und Trauer in der Gesellschaft intensiver wahrgenommen und diskutiert werden. In der Begegnung und Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen einschließlich ihres Umfelds sind Themen wie Schmerz, körperliche Symptome, psychosoziale Probleme, Erfahrungen von Leid, Abschied, Tod und Trauer allgegenwärtig. Eine wesentliche Aufgabe der im palliativen und hospizlichen Bereich Tätigen ist der Umgang mit Trauer. Das Handbuch klärt auf über die Möglichkeiten und Grenzen von Trauerbegegnung und Trauerbegleitung und gibt Antworten auf die zahlreichen Fragen zum Phänomen Trauer. Neben der Vermittlung theoretischen Grundwissens zum Verständnis von Trauer werden praktische Wege und Strategien zum Umgang mit Trauer gezeigt wie auch immer wieder auftauchende Fragen von Schuld, Verzweiflung, Sinnsuche und Sehnsucht besprochen.
Michael Frieß
Wie Sterben?
Zur Selbstbestimmung am Lebensende. Eine Debatte.


Gütersloher Verlagshaus, 2012, 176 Seiten, Gebunden, 13,5 x 21,5 cm
978-3-579-06849-7
17,99 EUR
Würde im Leben – Würde im Sterben
Wie wollen wir sterben? Wann wollen wir sterben? Und dürfen wir solche Fragen überhaupt stellen? Die Menschenrechtskonventionen fordern die Würde im Sterben ebenso wie die Würde im Leben. Und Würde beinhaltet in erster Linie das Recht auf Selbstbestimmung. In unserer heutigen, technisierten westlichen Welt ist der Tod weitgehend verdrängt, die Spitzenmedizin hat geniale Möglichkeiten, unser Leben zu verlängern, und gaukelt uns so beinahe ewiges Leben vor. Damit rauben wir uns die Chance, uns aktiv auf den Abschiedsprozess vorzubereiten.
Michael Frieß und Markus Reutlinger beleuchten die Frage nach der Selbstbestimmung des Menschen am Lebensende aus unterschiedlichen Perspektiven und lassen Expertinnen und Experten aller Richtungen zu Wort kommen.
•Die Frage der Selbstbestimmung am Ende des Lebens – pro und kontra
•Aus ethischer, juristischer, humanistischer und gesellschaftlicher Perspektive betrachtet
•Ein einzigartiges Buch zur Meinungsbildung – auch für Österreich und die Schweiz relevant
Anselm Grün
Ich bleibe an deiner Seite

Sterbende begleiten, intensiver leben

Vier-Türme-Verlag, 2010, 160 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
978-3-89680-472-3

16,90 EUR
Angesichts des nahen Todes eines vertrauten Menschen erfahren wir oftmals Sprachlosigkeit. Es fällt vielen schwer, Abschied zu nehmen - dem, der geht genauso wie dem, der bleibt. Doch Sterbende brauchen Begleitung und viele Angehörige fühlen sich mit dieser Aufgabe überfordert. Anselm Grün bereitet behutsam darauf vor, was auf sie zukommen kann und steht ermutigend und tröstend zur Seite.
Anselm Grün schenkt m diesem Buch die Kraft, Sterbende nicht alleine zu lassen und sie auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Er zeigt, wie wir uns und die Sterbenden bewußt auf den Tod vorbereiten können, um die verbleibende Zeit gemeinsam gut zu durchleben.
Ein Buch für Angehörige, die Sterbende begleiten möchten. Für engagierte Menschen in der Hospizarbeit und Palliativmedizin.
weitere Literatur von Anselm Grün
Monika Müller
Wie viel Tod verträgt das Team?
Belastungs- und Schutzfaktoren in Hospizarbeit und Palliativmedizin
Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 288 Seiten, kartoniert,
978-3-525-40341-9
29,95 EUR
In den Hospizen und Palliativstationen werden ausschließlich Patienten behandelt und begleitet, deren schwere Erkrankung weit fortgeschritten ist, weiter fortschreitet und deren Lebenserwartung absehbar begrenzt ist. Die Ziele palliativer Versorgung sind die Linderung aller Leiden und Sorgen und die Erhaltung bzw. Wiederherstellung von Lebensqualität. Im gesamten Tun ist das nahende Sterben ständiges Thema, um das sich – ausgesprochen oder nicht – alles dreht. Der Tod geht immer mit, muss bearbeitet und ausgehalten werden. Die Fokussierung auf das Lebensende gilt sowohl für die Patienten wie auch für die dort Arbeitenden. Die in diesem Feld arbeitenden haupt- und ehrenamtlich Tätigen sind sich bewusst, dass sie sich in einem vom Tod kontaminierten sozialen Raum bewegen.
Die Autoren dieses Bandes gehen der Frage nach, wie viel Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer erträglich, verträglich ist. Es geht sicher nicht darum, ob das Thema bekömmlich ist, sondern, wie man, ohne Schaden zu nehmen, tagtäglich darin arbeitet.
Das Buch möchte Denkangebote geben, mit den besonderen Belastungen vielleicht neu und anders umzugehen. Es geht dabei manchmal nur um ein Umdenken, ein Umbenennen, um das Einnehmen einer anderen Perspektive oder auch um konkrete Handlungsoptionen. Gleichzeitig weist es auf die Kraftfelder und Schutzfaktoren hin und macht die Kostbarkeit der Arbeit in diesem existentiellen Feld deutlich.
Ida Lamp / Karolin Küpper-Popp
Rituale und Symbole in der Hospizarbeit
Ein Praxisbuch,
 
Gütersloher Verlagshaus, 2010, 176 Seiten, zahlreiche s/w Fotos, kartoniert, 13,5 x 21,5 cm
978-3-579-06836-7
 16,95 EUR
Symbole sind vieldeutig und geheimnisvoll, sie sprechen die Sinne an und stiften Gemeinschaft. Rituale sind nach vorgegebenen Regeln ablaufende Handlungen
mit hohem Symbolgehalt. Dieses Praxisbuch will zur Arbeit mit Symbolen und Ritualen in der Hospizarbeit anregen und ermutigen. Einer kurzen theoretischen Einführung folgt der ausführliche Praxisteil, der alle Facetten der Arbeit mit Symbolen beleuchtet und erläutert: räumliche Aspekte, Symbole und Rituale für Sterbende, fürtrauernde Angehörige aller AItersgruppen, für ehrenamtliche wie professionelle Trauerbegleiter, für Einzelne oder das ganze Team im Hospiz und darüber hinaus. Zahlreiche Erfahrungs- und Praxisberichte informieren anschaulich über die Umsetzung in der praktischen Arbeit vor Ort.
Michael Frieß
Sterbehilfe

Kohlhammer Verlag, 2010, 176 Seiten, kartoniert,
978-3-17-021508-5

22,90 EUR
Zur theologischen Akzeptanz von assistiertem Suizid und aktiver Sterbehilfe
Aktive Sterbehilfe als Ausdruck gläubigen Vertrauens? Die großen Kirchen in Deutschland sind sich in ihrer strikten Ablehnung einer Liberalisierung der Sterbehilfe einig. Umso augenfälliger ist es, dass diese Position von vielen Christen und von anderen Volkskirchen in Europa nicht geteilt wird. Diskutiert wird über das umstrittene Vorbild anderer europäischer Staaten und darüber, ob gesetzliche Neuregelungen auch in Deutschland notwendig sind.

Frieß beschreibt die zentralen Positionen in den juristischen und theologischen Kontroversen. Er deckt Inkonsequenzen auf und hinterfragt kritisch die ablehnenden Stellungnahmen der Kirchen. Schließlich denkt er Argumentationslinien konsequent weiter, an deren Ende ein christlich begründetes "Ja" zur Akzeptanz von assistiertem Suizid und aktiver Sterbehilfe stehen kann.
Titel ist ursprünglich in der Reihe Forum Systematik als Band 32 "Komm süßer Tod - Europa auf dem Weg zur Euthanasie?" erschienen
978-3-492-05673-1 Hans Küng
Glücklich sterben?
Mit dem Gespräch mit Anne Will
Piper, 2014, 160 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
978-3-492-05673-1
16,99 EUR Warenkorb
Hans Küng über Sterbehilfe: Kann Sterben glücklich sein?

Hans Küng verbindet frühere Texte über das Sterben mit seinen Glaubensüberzeugungen und theologischen Einsichten zu einer klaren Position: »Glücklich sterben« im Sinne von Hans Küng hat nichts mit »Selbstmord« zu tun, sondern meint ein menschenwürdiges Ende des Lebens.
»Gerade weil ich an ein ewiges Leben glaube, darf ich, wenn es an der Zeit ist, in eigener Verantwortung über Zeitpunkt und Art meines Sterbens entscheiden.« Hans Küng
Lange war es ein Tabu in Deutschland, und nun hat es ausgerechnet ein katholischer Theologe gebrochen. Hans Küng hat im Gespräch mit Anne Will erklärt, dass er es für erlaubt hält, sein Leben zu beenden, wenn es unerträglich geworden ist. Seitdem ist eine Diskussion im Gange, die keinen unberührt lässt. Ein Buch voller Argumente für eine realistische und trostreiche Sicht des Sterbens.
Bislang galt gerade für Christen das absolute Verbot der Selbsttötung, unter welchen Umständen auch immer. Nun legt Hans Küng dar, dass er es für jeden Menschen erlaubt hält, sein Leben zu beenden, wenn es unerträglich ist. Und diese Meinung vertritt er nicht obwohl, sondern weil er gläubiger Christ ist, gerade weil er glaubt, dass der Tod nicht das Ende ist. Hans Küng fragt: Muss man immer alles aushalten, bis zum Schluss? Seitdem Hans Küng als junger Priester das qualvolle Sterben seines Bruders mit ansehen musste, seit er Zeuge des Dahindämmerns seines Freundes Walter Jens wurde, ist in ihm die Überzeugung gewachsen, dass niemand zu einer solchen Existenz gezwungen sein muss.
Christiane Burbach
bis an die Grenze
Hospizarbeit und Palliative Care
Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 210 Seiten, kartoniert,
978-3-525-67014-9

28,00 EUR
Grenzerfahrung ist eine der grundsätzlichen Kategorien, die das Leben und Arbeiten zwischen Sterben und Tod kennzeichnen. Auch wenn vieles dessen, was an Lebenswissen verloren gegangen war, durch die Hospizbewegung in den Horizont der Lebenserfahrung zurückgeholt werden konnte, zeigt es sich, dass immer neue Facetten des Sterbens und der Sterbebegleitung sichtbar werden. Solche neuen Bereiche werden in den Beiträgen dieses Bandes thematisiert. Es werden neue Herausforderungen für SeelsorgerInnen, PalliativmedizinerInnen, HospizärztInnen, Pflegende, SupervisorInnen und nicht zuletzt EthikerInnen erkennbar.
Mit Beiträgen von Christiane Burbach, Annette Behnken, Heike Dech, Heinz Rüegger, Verena Begemann, Ulrike Elsdörfer, Traugott Roser, Kurt Buser, Volker E. Amelung, Nils Schneider, Ralph Charbonnier und Frank Kittelberger.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

aus der Reihe: Edition Wege zum Menschen

Fritz Roth
Einmal Jenseits und zurück
Ein Koffer für die letzte Reise

Gütersloher Verlagshaus, 2006, 224 Seiten, Klappenbroschur,
3-579-03251-8
19,95 EUR  
Der unkonventionelle und bekannte Trauerbegleiter Fritz Roth hat 100 Menschen einen Koffer zugeschickt mit der Bitte, diesen für ihre letzte Reise zu packen. Die Adressaten waren Frauen und Männer, alt und jung, Künstler und Handwerker, Prominente und Nicht-Prominente. Ein Anliegen dieser Aktion war es, sich zu besinnen: auf die Endlichkeit jeden Lebens, auf die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod, auf das, was jedem/jeder Einzelnen wichtig ist.
Die Inhalte der Koffer sind so vielfältig wie die Menschen und ihre Biografien, ihre Träume und Weltanschauungen. Dieses ungewöhnliche Buch bildet die Koffer zusammen mit einem Foto und persönlichen Briefen der jeweiligen Person ab. In der Gesamtschau ergibt sich ein berührendes, faszinierendes Bild dessen, was uns wirklich nahe ist - oder dessen Nähe wir uns wünschen.
Mitgemacht haben u.a. Franz Alt, Alexander von Schönburg, Gerd Scobel, Susanne Fröhlich, Purple Schulz und viele mehr.
Der Autor: Fritz Roth, geboren 1949, Bestatter, Trauerbegleiter und Gründer der Privaten Trauerakademie Fritz Roth, gilt vielen Kollegen als Enfant Terrible der Bestattungsbranche. Ausgebildet von dem anerkannten Trauertherapeuten Jorgos Canacakis, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen die Angst vor dem Tod und dem Alleinsein in der Trauer zu nehmen. Dreh- und Angelpunkt seiner Arbeit ist sein »Haus der menschlichen Begleitung« in Bergisch Gladbach.
Müller, Monika
Dem Sterben Leben geben

Gütersloher Verlagshaus, 2006, 192 Seiten, Gebunden,
3-579-06802-4
978-3-579-06802-2
17,99 EUR
Die Begleitung sterbender und trauernder Menschen als spiritueller Weg
Wer Sterbende begleitet, begibt sich in einen intensiven persönlichen und zwischenmenschlichen Prozess hinein, in dessen Verlauf sich je nach Sensibilität und Dichte der Kommunikation eine veränderte Spiritualität des Begleitenden wie des Begleiteten - im schönsten Fall sogar eine gemeinsam entwickelte - ergeben kann.
H. Schmitt M.Belok/U.Länzlinger
Seelsorge in Palliative Care


Theologischer Verlag Zürich, 2008, 120 Seiten, Paperback,
15 x 22,5 cm
978-3-290-20077-0
19,20 EUR
Seit geraumer Zeit steht Palliative Care als Leitbegriff für umfassende Pflege und Zuwendung. In den meisten Leitlinien gehört dazu auch die spirituelle Begleitung: Sie soll dem Bedürfnis nach existenzieller, spiritueller und religiöser Auseinandersetzung mit der Frage nach Lebenssinn, Lebensdeutung und Lebensvergewisserung entgegenkommen sowie in der Krisenbewältigung helfen. Doch was heisst dies für die konkrete Begleitung von Menschen, die krank sind und im Sterben liegen? Wie kann das Idealbild von Palliative Care unter den strukturellen Bedingungen in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen möglichst umfassend verwirklicht werden?
Die Autorinnen und Autoren nähern sich der Bedeutung und den Möglichkeiten von Seelsorge innerhalb des Konzepts Palliative Care und stellen notwendige moralische und sozialethische Reflexionen an.
Mit Beiträgen von Franz Annen, Manfred Belok, Erwin Carigiet, Eva-Maria Faber, Birgit Jeggle-Merz, Cornelia Knipping, Urs Länzlinger, Lisa Palm, Simon Peng-Keller, Hanspeter Schmitt, Thomas Staubli, Markus Zimmermann-Acklin.

Manfred Belok, Dr. theol., dipl. päd., Jahrgang 1952, ist Professor für Pastoraltheologie und Homiletik an der Theologischen Hochschule Chur und Leiter des dortigen Pastoralinstituts.

Urs Länzlinger, lic. theol., dipl. Religionspädagoge, Jahrgang 1965, ist Dienststellenleiter der Spital- und Klinikseelsorge der Katholischen Kirche im Kanton Zürich und Leiter der Fachkommission «Seelsorge in Palliative Care».
Hanspeter Schmitt, Dr. theol., Jahrgang 1959, ist Professor für Theologische Ethik an der Theologischen Hochschule Chur.

zur Reihe: forum-pastoral
Erhard Weiher
Das Geheimnis des Lebens berühren

Kohlhammer Verlag, 4. Auflage 2014, 412 Seiten, kartoniert,
(978-3-17-021922-9)
978-3-11-025287-5
 26,90 EUR
Spiritualität bei Krankheit, Sterben, Tod
Wer in helfenden Berufen arbeitet, wer ehrenamtlich kranke Menschen begleitet, trifft auch auf die Spiritualität von Patienten und Angehörigen - ob in nichtreligiöser oder in religiöser Form: Die konkrete Not sucht Sprache und "Sinn". Allerdings fühlen sich viele Fachkräfte und Begleiter nicht ausreichend auf diese Unterstützungsarbeit vorbereitet. Für sie bietet diese "Grammatik für Helfende" eine Verstehens- und Übersetzungshilfe. Weiher greift die spirituell relevanten Begegnungsmuster und Themen auf, reflektiert sie auf dem Hintergrund der Humanwissenschaften und befragt auch kulturelle und religiöse Traditionen. Auf der Basis langjähriger praktischer Erfahrung zeigt er an vielen Modellen und Beispielen auf, wie die Kompetenz in spiritueller Begleitung vertieft werden kann und wie Helfende konkret kommunizieren und handeln können.
Erhard Weiher; Diplomphysiker und Dr. theol., ist Pfarrer an den Universitätskliniken, Mainz.
Weber, Friedrich
Beim Sterben helfen?


Lutherisches Verlagshaus, 2006, 144 Seiten, kartoniert,
3-7859-0959-4
978-3-7859-0959-1
14,90 EUR 
Das Thema Sterbehilfe ist aktuell und geht alle an. Komplexe Fragen - nicht immer einfache Antworten. Haben wir tatsächlich ein Selbstbestimmungsrecht über unser Ende und kann das bedeuten, dass jeder über seinen eigenen Todeszeitpunkt bestimmen darf? Wo verläuft die Trennlinie zwischen passiver und aktiver Sterbehilfe? Die vorliegenden Beiträge beziehen Stellung aus verschiedenen Perspektiven.
Mit Beiträgen von Rolf Denkers, Klaus Gahl, Heinrich Kintzi, Rainer Prönneke, Alfred Simon, Lothar Stempin, Michael Strauß, Wilfried Theilemann und Friedrich Weber.
Heribert Niederschlag
Recht auf Selbstbestimmung?
Vom Umgang mit den Grenzen des Lebens

Matthias-Grünewald Verlag, 2010, 136 Seiten, Paperback, 14 x 22 cm
978-3-7867-2853-5
17,90 EUR
Die Angst, durch Krankheit, einen Unfall oder Altersdemenz die Selbst­ständigkeit zu verlieren und aufandere angewiesen zu sein, ist bei vielen Menschen groß. Auch scheinbar gesunde Menschen kommen deshalb nicht umhin, sich mit den eigenen Grenzen des Lebens auseinanderzusetzen
- doch nicht nur sie: Gerade Ärzte und Pflegende sind angesichts demografischer Veränderungen und neuer gesetzlicher Möglichkeiten herausgefordert, ein situativ angemessenes und subjektsensibles Handlungsgespür zu entwickeln, Fachleute aus Sozialwissenschaft, Gerontologie, Staatsrecht und Ethik erkunden dieses Spannungsfeld von Selbst- und Fremdbestimmung, Patientenwille und Patientenwohl.
 P. Heribert Niederschlag SAC, Dr. theo!., geboren 1944, ist Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Seit 2006 ist der Leiter des neu gegründeten Ethik-Instituts der Hochschule.

Band 1 in der Reihe Ethische Herausforderungen in Medizin und Pflege
Ida Lamp / Karolin Küpper-Popp
Abschied nehmen am Totenbett

Gütersloher Verlagshaus, 2006, 176 Seiten, kartoniert,
3-579-03191-0
14,95 EUR
Rituale und Hilfen für die Praxis.
Wie soll mit der Situation unmittelbar nach dem Tod eines Menschen umgegangen, wie kann sie gestaltet werden?
Dieses Buch ist eine Arbeitshilfe für alle Menschen, die in privaten und öffentlichen Räumen andere Menschen bis zum Tode begleiten. Es bietet Hilfen zum Abschiednehmen, Anregungen zum symbolischen letzten Handeln am Totenbett und Anleitungen zu Verabschiedungsfeiern im Sterbezimmer. Mit vielen Textbeispielen, Ritualen, Gebeten und mehr.
Arbeitshilfe zu Verabschiedungsfeiern (Aussegnung)
Die Situation nach dem Tod eines Menschen begreifen und würdig gestalten
Überkonfessionell und überinstitutionell.
Elisabeth Kübler-Ross
Befreiung aus der Angst

Kreuz Verlag, 1983, ca 192 Seiten, 50 Fotos, Leinen, 21 x 26 cm
3-7831-0710-5
978-3-7831-0710-4

9,90 EUR
Berichte aus den Workshops Leben, Tod und Übergang mit 50 s/w Fotos von Mal Warshaw

Elisabeth Kübler-Ross zeigt in diesem Buch, wie Menschen durch die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod eine Befreiung aus Angst- und Schuldgefühlen erfahren und zu einer neuen Lebenseinstellung gelangen, die durch Zuversicht, Vertrauen und Liebe geprägt ist. Sie berichtet von ihren Erfahrungen aus vielen Seminaren und Workshops und lässt uns teilhaben an einem intensiven Prozess des Erfahrungs- und Gefühlsaustausches. Mit eindrucksvollem Fotomaterial aus den Workshops.
Zeitschrift
Leben & Tod
4 Hefte jährlich
Bertuch Verlag, 4 Hefte  je 60 Seiten,
14,00 EUR 


(zzgl. Versandkosten: 1,50 EUR je Heft, Preisstand 2013))
Die nächste Ausgabe der Zeitschrift Leben & Tod - Forum für neue kulturelle Dimensionen erscheint am 21. Januar 2013 unter dem Titel "Erinnern und Vergessen - Phänomen Demenz".
zum Inhaltsverzeichnis

"Wir wollen die Themen Sterben, Tod und Trauer aus der Angstecke holen und sie mit einer lebendig gestalteten Zeitschrift in die Mitte der Gesellschaft bringen", so Chefredakteur Uwe von Seltmann zum Start des Magazins. "Wie wollen wir leben, wie wollen wir sterben? Das sind die zentralen Fragen des Menschseins, die wir in Reportagen, Essays und Hintergrundberichten aus sozialer, kultureller, philosophischer und spiritueller Sicht beleuchten. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Der Tod gehört zum Leben, und sterben muss jeder." Zielgruppe des überparteilichen und überkonfessionellen Magazins seien hauptsächlich alle Gesunden, die das Thema "Tod und Sterben" sonst verdrängen. Dabei kann die Beschäftigung damit viel für das eigene gesunde Leben bedeuten!

Herausgeber von Leben & Tod sind Professor Gunnar Duttge, Direktor der Abteilung für strafrechtliches Medizin- und Biorecht an der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, Falk Stirner, Geschäftsführer des Trägerwerks Soziale Dienste in Sachsen, sowie Professor Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Köln. Produziert wird Leben & Tod von der Agentur Ö Grafik in Dresden. Die Elbestadt ist auch Sitz der Redaktion. Verlegt und vertrieben wird das Magazin vom Bertuch-Verlag in Weimar.

"Seit Jahrtausenden setzen sich Menschen kulturell, wissenschaftlich, ethisch, juristisch und spirituell mit dem Ende des Lebens auseinander. Dabei finden sie immer mehr Fragen als Antworten", heißt es in einem gemeinsamen Editorial der drei Herausgeber zur ersten Ausgabe von Leben & Tod. "Wir möchten gemeinsam mit Ihnen einen ganzheitlichen Blick auf den Themenkreis rund um den Tod und das Sterben werfen – und insbesondere darauf, was dies für unser Leben bedeutet. Das Leben nach dem Tod, das Leben und die Gesundheit und kulturelle Aspekte von Leben und Tod werden genauso dazugehören."
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