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Buchhandlung Heesen

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Jesaja 63,15-16(17-19a); 64,1-3
  Predigt ausgearbeitet von: enthalten in:
  Rüdiger Lux Er ist unser Friede, Lesepredigten 2012, IV. Reihe, 1. Band - Seite 20
  Helke Döls Er ist unser Friede, Lesepredigten 2018, IV Reihe, 1. Band 978-3-374-05020-8
  Eberhard Busch Es ist dir gesagt, Predigt heute Band 27, 978-3-88981-173-2
  Otto Kaiser Gottes bedürfen ist des Menschen Vollkommenheit, 978-3-579-07408-5
  Sylvia Winterberg Gottesdienstpraxis 2011 / 2012, IV. Reihe Band 1 - Seite 15
  Claus Marcus Gottesdienstpraxis 2017 / 2018, IV. Reihe Band 1 978-3-579-07522-8
  Gottfried Voigt Homiletische Auslegung der Predigttexte 4,  Die himmlische Berufung - Seite 16
  Florian Wilk Im Namen Gottes. Kanzelreden 4. Reihe - Seite 27
  Kristina Kühnbaum-Schmidt Die Lesepredigt 978-3-579-06086-6, 2011/2012, 4. Reihe,  - Seite 9
  Heiko Franke Die Lesepredigt 978-3-579-06092-7, 2017/2018, 4. Reihe
  Birgit Niehaus Pastoralblätter 2011, Heft 12 - Seite 784
  Gerhard Engelsberger Pastoralblätter 2017 - Heft 12
  Susanne Breit-Keßler / Rüdiger Schloz Predigtstudien 2011 / 2012  IV. Reihe, 1. Halbband - Seite 23
  Angelika Behnke / Kathrin Oxen Predigtstudien 2017 / 2018 IV Reihe, 1. Halbband 978-3-946905-14-1
Jes 63,15-19a Rüdiger Lux Schild Abrahams - Schrecken Isaaks, 978-3-374-03157-3
Jes 64,1 Michael Trowitzsch Trost und Trotz, Evangelische Predigten, 978-3-86160-260-6
  Dirk Puder Werkstatt für Liturgie und Predigt 2011 / 10  - Seite 405
  Thomas Böhme Werkstatt für Liturgie und Predigt 2017 / 10
  Jutta Schreur zeitzeichen Heft 11 / 2011  - Seite 47
  Rolf Sons Zuversicht und Stärke 2011/12, 4. Reihe Heft 1 - Seite 17
  Reinhard Hoene Zuversicht und Stärke 2017/2018 , 4. Reihe, Heft 1
     

Jesaja

Johannes Goldenstein
Das Gebet der Gottesknechte
Jesaja 63,7 - 64,11 im Jesajabuch

Neukirchener Verlag, 2001, 300 Seiten, Gebunden,
978-3-7887-1858-9
19,95 EUR
In eindrücklichen Bildern und mit großer sprachlicher Originalität bittet Jes 63,7 - 64,11 Jahwe um seine Zuwendung und Hilfe für Zion/Jerusalem und sein Volk. Die Studie interpretiert dieses 'Gebet gegen die Verborgenheit Gottes' im literarischen Zusammenhang des Jesajabuches als ein Zeugnis prophetischer Schriftauslegung. Sie bestimmt den Standort des Textes in der alttestamentlichen Theologiegeschichte und beleuchtet den Abschluß der Redaktionsgeschichte des Jesajabuches.
Inmitten der Heilsweissagungen für Zion/Jerusalem und seine Bewohner am Ende des Jesajabuches (Jes 60-62; 65-66) steht ein Gebet, das in eindrücklichen Bildern und mit großer sprachlicher Originalität den desolaten Zustand von Stadt, Tempel und Volk beklagt und Jahwe um seine Zuwendung und Hilfe bittet: "Du bist doch unser Vater!. Ach, daß du die Himmel zerrissest und herabführest!"
Die Wirkungsgeschichte dieses Textes reicht bis in die christliche Hymnologie ("O Heiland, reiß die Himmel auf", EG 7) und die Ordnung der Predigttexte für den ersten (OLM, Reihe B) bzw. zweiten Advent (Perikopenordnung der EKD, Reihe IV).
Dem ersten Anschein nach handelt es sich bei Jes 63,7 - 64,11 um ein Volksklagelied, das im literarischen Kontext des Jesajabuches überliefert ist. Doch die in der Forschung weit verbreitete Interpretation des Textes allein in der Tradition der Volksklage bleibt eine plausible Antwort auf die Frage schuldig, warum das Gebet dort zu stehen kommt, wo es heute steht.
Die vorliegende Studie stellt dieses 'Gebet gegen die Verborgenheit Gottes' in den literarischen Zusammenhang des Jesajabuches und interpretiert es als ein Zeugnis prophetischer Schriftauslegung. Vor dem literarischen Horizont des Jesajabuches erschließt sich der Text als das Gebet schriftgelehrter Tradenten der jesajanischen und deuterojesajanischen Prophetie, die ihr Schicksal im Licht des leidenden Gottesknechts der Ebed-Jahwe-Lieder und der Verstockungsaussage von Jes 6 deuten.
Anhand seiner Spitzenaussagen wie der Heiligkeitsprädikationen für Jahwes Geist und die judäischen Städte, der (im Alten Testament hier einzigartigen!) direkten Anrede Jahwes als Vater und einem radikal 'theozentrischen' Sündenverständnis wird der Text in der alttestamentlichen Theologiegeschichte verortet.
Nach der detaillierten sprachlichen Analyse und der theologischen Profilierung des Textes ordnet die Göttinger Dissertation das Gebet Jes 63,7 - 64,11 schließlich in die literarischen Wachstumsprozesse des sog. "Tritojesaja" ein. In einer Verbindung von Fortschreibungshypothese und literarkritischer Differenzierung beleuchtet sie die letzten Phasen der Redaktionsgeschichte des Jesajabuches und gibt damit einen neuen Impuls für die Tritojesajaforschung, besonders im Blick auf die Entstehung von Jes 62-66.

Band 92 in der Reihe Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament

 

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 05.12.2017, DH