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Leucorea-Studien zur Geschichte der Reformation und der Lutherischen Orthodoxie, Evangelische Verlagsanstalt
  Irene Dingel
Initia Reformationis
Wittenberg und die frühe Reformation
Evangelisches Verlagshaus, 2017, 448 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-05140-3
68,00 EUR Warenkorb
Leucorea-Studien zur Geschichte der Reformation und der Lutherischen Orthodoxie, Evangelische Verlagsanstalt Band 33
Irene Dingel | Armin Kohnle | Stefan Rhein | Ernst-Joachim Waschke (Hrsg.)
Das Reformationsjubiläum lenkt den Blick nicht nur auf Martin Luther als Person, Universitätsprofessor, Theologe und Prediger, sondern auch auf die Bedingungen, die sein Wirken ermöglichten, sowie auf das Umfeld, in dem er agierte. Dafür sind die Anfänge der Reformation und der Ort der »Initia Reformationis«, Wittenberg, von besonderem Interesse.
Die in diesem Band versammelten Beiträge widmen sich den Kontexten, den entwicklungs­geschichtlichen Bedingungen sowie den durch die frühe Reformation freigesetzten Impulsen und deren – langfristiger – Wirkung. Die übergreifenden politischen, theologischen, frömmigkeits- und mediengeschichtlichen Bedingungen kommen ebenso zur Sprache wie das Leben in der Stadt und der Universität Wittenberg als Mikrokosmos der frühen Reformation.
Mit Beiträgen von Rosemarie Aulinger, Enno Bünz, Livia Cárdenas, Irene Dingel, Thomas Fuchs, Mirko Gutjahr, Christiane Hennen, Armin Kohnle, Volker Leppin, Ulrike Ludwig, Heiner Lück, Marcel Nieden, Stefan Oehmig, Wolf-Friedrich Schäufele, Johannes Schilling, Uwe Schirmer und Christopher Spehr.
978-3-374-04912-7 Hagen Jäger
Nicolaus von Amsdorff
Ausgewählte Schriften der Jahre 1550 bis 1562 aus der ehemaligen Eisenacher Ministerialbibliothek
Evangelisches Verlagshaus, 2017, 240 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04912-7
48,00 EUR Warenkorb
Leucorea-Studien zur Geschichte der Reformation und der Lutherischen Orthodoxie, Evangelische Verlagsanstalt Band 32
Der Herausgeber hat bei der Katalogisierung der Eisenacher Ministerialbibliothek einen in der bisherigen Amsdorff-Forschung unbekannten Manuskriptband wiedergefunden. Er enthält insgesamt 23 Schriften und Fragmente Nicolaus von Amsdorffs. Die Schriften sind in der Zeit zwischen 1546 und 1562/1563 entstanden und geben einen Einblick in das Denken und die theologische Arbeit Amsdorffs während der letzten neunzehn Jahre seines Lebens, die ausgefüllt waren mit seinem kompromisslosen Kampf um die Bewahrung der reinen lutherischen Lehre in einer Zeit des politischen und konfessionellen Umbruchs.

Für die vorliegende Edition hat der Herausgeber zwölf Schriften ausgewählt, die alle erstmalig im Druck erscheinen. Den Transkriptionen der Texte sind historische Einleitungen vorangestellt, die durch erläuternde Anmerkungen ergänzt werden. Alle lateinischen Texte und Textstücke wurden ins Deutsche übersetzt. Die Ausgabe ist damit auch für den lateinunkundigen Leser verständlich.
978-3-374-04557-0 Irene Dingel
Johannes Mathesius (1504–1565)
Rezeption und Verbreitung der Wittenberger Reformation durch Predigt und Exegese
Evangelisches Verlagshaus, 2017, 372 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04557-0
68,00 EUR Warenkorb
Leucorea-Studien zur Geschichte der Reformation und der Lutherischen Orthodoxie, Evangelische Verlagsanstalt Band 30
Johannes Mathesius (1504–1565), Prediger und Pfarrer im böhmischen Joachimsthal, gehört zu den von Wittenberg geprägten Reformatoren. Mit Luther und Melanchthon war er persönlich bekannt. Durch seine im 16. Jahrhundert vielfach aufgelegten Predigten, unter denen die Lutherpredigten die bekanntesten sind, trug er zur Verbreitung der Wittenberger Theologie erheblich bei. Viele Pfarrergenerationen fanden in ihnen homiletische Musterbeispiele und eine klare Umsetzung der Wittenberger Theologie in den Gemeindealltag. Die böhmische Bergbaumetropole Joachimsthal wurde unter seiner Leitung zu einer reformatorischen Mustergemeinde.

Diesem wirkmächtigen Multiplikator der Wittenberger Reformation ist dieses Buch gewidmet, das die Vorträge zweier Tagungen (2004 und 2014) vereint. Im Mittelpunkt steht Mathesius als Prediger, Exeget und Seelsorger.

Mit Beiträgen von Alexander Bartmuß, Michael Beyer, Christopher Boyd Brown, Marco Frenschkowski, Jens Herzer, Andrea Hofmann, Henning P. Jürgens, Armin Kohnle, Robert Kolb, Stefan Michel, Christine Mundhenk, Tricia Ross, Karl W. Schwarz, Martin Wernisch und Markus Wriedt.
978-3-374-04755-0 Joachim Bauer
Der »Unterricht der Visitatoren« und die Durchsetzung der Reformation in Kursachsen

Evangelisches Verlagshaus, 2017, 275 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04755-0
58,00 EUR Warenkorb
Leucorea-Studien zur Geschichte der Reformation und der Lutherischen Orthodoxie, Evangelische Verlagsanstalt Band 29

Als im März 1528 der »Unterricht der Visitatoren« in Wittenberg erschien, lag damit ein Handbuch zur Einführung der Reformation vor. Alle Leser konnten sich nun informieren, wie in Kursachsen eine Reformation der Kirche angestrebt wurde. Kurfürst Johann von Sachsen sorgte dafür, dass Philipp Melanchthon gemeinsam mit Verwaltungsjuristen diesen Text verfasste, den neben anderen auch Martin Luther redigierte.
Der »Unterricht der Visitatoren« ist ein so komplexes Buch, dass sich Wissenschaftler verschiedener Disziplinen damit im Frühjahr 2015 auf einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Tagung in Jena auseinandergesetzt haben. Der aus dieser Tagung entstandene Aufsatzband vereint juristische, historische und theologische Beiträge, die sich durch gründliche Quellenkenntnis auszeichnen.
Mit Beiträgen von Konrad Amann, Christin Bärwald, Joachim Bauer, Dagmar Blaha, Michael Beyer, Johannes Ehmann, Ralf Frassek, Ernst Koch, Volker Leppin, Stefan Michel, Georg Schmidt, Christopher Spehr, Siegrid Westphal und Eike Wolgast.
978-3-374-04301-9 Band 28
Christina Meckelnborg
Der Wittenberger Homer
Johann Stigel und seine lateinische Übersetzung des elften Odyssee-Buches

Evangelisches Verlagshaus, 2016, 256 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04301-9
54,00 EUR Warenkorb
Johann Stigel (1515–1562), der bei Philipp Melanchthon an der Wittenberger Universität studierte und dort 1542 die Terenzprofessur erhielt, war ein zu seiner Zeit gefeierter neulateinischer Dichter, den Kaiser Karl V. 1541 zum poeta laureatus krönte. Unter Stigels zahlreichen Gedichten befindet sich auch eine Übertragung des elften Buches der homerischen Odyssee, die er mit den sprachlichen Mitteln der klassischen römischen Epik gestaltete. In einem langen Einleitungsgedicht widmet er das Werk dem österreichischen Adligen Ferdinand a Maugis, einem der Tischgenossen Martin Luthers. Darin wird die Vorbildfunktion des Odysseus als vir perfectus für einen in der Öffentlichkeit wirkenden Menschen herausgestellt.
Beide Texte werden nach der Wittenberger Erstausgabe von 1545 ediert, mit einer Einleitung versehen, übersetzt und ausführlich kommentiert.
Leseprobe
978-3-374-04302-6 Band 27
Armin Kohnle
Professorenbuch der Theologischen Fakultät der Universität Wittenberg 1502 bis 1815/17
Institutionen und Formen gelehrter Bildung um 1550
Evangelisches Verlagshaus, 2016, 288 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04302-6
68,00 EUR Warenkorb
Die im Jahr 1502 von Kurfürst Friedrich dem Weisen gegründete Universität Wittenberg entwickelte sich im Verlauf des 16. Jahrhunderts zu einem intellektuellen Zentrum der Reformation mit europaweiter Ausstrahlung. Dabei spielte die Theologische Fakultät eine Schlüsselrolle. Sie war die akademische Heimat Martin Luthers, wurde von den Bildungsidealen Philipp Melanchthons stark geprägt und blieb auch nach dem Tod der beiden großen Reformatoren als »cathedra Lutheri« der Hort des wahren Glaubens für alle, die sich an der Lehre der Wittenberger Reformation orientierten. Das vorliegende Professorenbuch unternimmt es erstmals, die Besetzung der Wittenberger Theologieprofessuren und der mit der Theologischen Fakultät verbundenen Ämter auf einer soliden Quellengrundlage bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zu erfassen. Biogramme und Tabellen ermöglichen eine rasche Orientierung über Ämter und Personen. Für die noch zu schreibende Geschichte der Wittenberger Theologischen Fakultät wird damit eine verlässliche Grundlage bereitgestellt.
Leseprobe
978-3-374-04112-1 Band 26:
Matthias Asche
Die Leucorea zur Zeit des späten Melanchthon
Institutionen und Formen gelehrter Bildung um 1550
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 448 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-04112-1
58,00 EUR Warenkorb
Hrsg. von Matthias Asche, Heiner Lück, Manfred Rudersdorf und Markus Wriedt
Beiträge der Tagung in der Stiftung LEUCOREA Wittenberg anlässlich des 450. Todestages Philipp Melanchthons vom 13. bis 16. Oktober 2010
Die bedeutende Rolle von Universitäten als Orte der Speicherung, Ordnung sowie der Diffusion von konfessionellen Wissensbeständen im 16. und 17. Jahrhundert ist unbestritten. In besonderer Weise gilt dies für die Universität Wittenberg, an welcher seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts die maßgeblichen Vertreter der lutherischen Reformation wirkten. Die Leucorea war auch nach dem Tod der Gründergestalten das bedeutendste und einflussreichste reformatorische Zentrum in Mitteleuropa. Als Kristallisationskern protestantischer Gelehrsamkeit zog Wittenberg bis weit ins 17. Jahrhundert hinein in großer Zahl auswärtige Studenten an. Dies beschränkte sich freilich nicht auf die Bedeutung der dort lehrenden Theologieprofessoren, sondern gilt auch für Vertreter aller anderen Fakultäten. Um diese umfassende Behauptung näher zu begründen und mit historischen Belegen zu versehen, fand im 450. Jahr der Wiederkehr von Melanchthons Todestag (2010) eine Tagung in den Räumen der Stiftung Leucorea statt, welche an die internationale Strahlkraft der Wittenberger Universität anknüpft. Insgesamt 20 Forscher unterschiedlicher Disziplinen werden in diesem Band vorgestellt.
Leseprobe
978-3-374-03790-2 Band 25
Irene Dingel
Gute Ordnung
Ordnungsmodelle und Ordnungsvorstellungen in der Reformationszeit
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 288 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03790-2
38,00 EUR Warenkorb
Die Reformation als historischer Umbruch sowohl in theologischer, als auch politischer und gesellschaftlicher Hinsicht stellte alte Ordnungsvorstellungen in Frage und etablierte zur Gewährleistung einer »guten Ordnung« nicht selten neue Ordnungsmodelle. Dabei konnten von Fall zu Fall durchaus auch Kontinuitätslinien aufscheinen. Der Entwurf neuer Ordnungsmodelle zielte aber stets darauf, solche Strukturen zu schaffen, dass auch theologische, von der Reformation beeinflusste Grundsätze wirklichkeitsbestimmend umgesetzt wurden, zumal man die eigene Gegenwart als Schwelle zu einer bald hereinbrechenden, heilsgeschichtlich interpretierten Endzeit wertete.
Die hier versammelten Aufsätze nehmen unterschiedliche Typen von normativen Quellen in den Blick und stellen die Frage nach der Bedeutung des konfessionellen Moments für die Vorstellung von Ordnung im theologischen und säkularen Bereich.
Leseprobe
Band 24:
Bernd Stephan
Ein itzlichs Werck lobt seinen Meister
Friedrich der Weise, Bildung und Künste
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 480 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03767-4
48,00 EUR Warenkorb
Die Bedeutung Kurfürst Friedrichs III. von Sachsen, des Weisen (1463–1525), für den Durchbruch der Reformation erschöpft sich nicht in seinem Schutz Martin Luthers. Er schuf vielmehr mit der Gründung der Universität, durch seine Aufgeschlossenheit gegenüber humanistischen Gelehrten und ihren vielfältigen Einsatz, aber auch durch die Beschäftigung namhafter bildender Künstler und Musiker den Nährboden für die reformatorische Bewegung, ihre Ausbreitung und ihre kulturellen Leistungen.
Friedrichs eigenes Verhältnis zu Kunst und Wissenschaft wird durch den Blick auf die unterschiedlichen Facetten seiner Persönlichkeit verständlicher und lässt die Lutherschutzpolitik des Ernestiners und ihre Motive in einem ungewohnten Licht erscheinen.
Leseprobe
Bernd Stephan, Dr. theol., Jahrgang 1947, studierte Theologie in Leipzig und war danach wissenschaftlicher Mitarbeiter in Leipzig, Halle und Wittenberg. Später arbeitete er als Pfarrer und nebenamtlich als Kirchengeschichtsdozent im Kirchlichen Fernunterricht der Kirchenprovinz Sachsen, seit seiner Emeritierung 2005 widmet er sich ganz Forschungen und Publikationen zur Reformations-, Kirchen- und Regionalgeschichte und ist u. a. als Vorstandsmitglied der »Arbeitsgemeinschaft für Sächsische Kirchengeschichte« tätig.
Christine Weide
Georg Spalatins Briefwechsel
Studien zu Überlieferung und Bestand (1505–1525)
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 304 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03626-4
48,00 EUR Warenkorb
Leucorea-Studien zur Geschichte der Reformation und der Lutherischen Orthodoxie, Evangelische Verlagsanstalt Band 23
Georg Spalatin (1484–1545) ist eine Hauptperson der Reformationsgeschichte, eine Schlüsselfigur im Entstehungsprozess der Reformation. Bei ihm, dem Geheimsekretär Friedrichs des Weisen und Beauftragten für die Wittenberger Universität, liefen die Fäden zusammen. Durch seine Stellung am kurfürstlichen Hof war er geeignet, Entwicklungen zu steuern, den Kurfürsten im Sinne der Reformation zu beeinflussen, Luther zu unterstützen oder zu schützen und damit die Sache der Reformation insgesamt zu fördern.
Diese wichtige Rolle Georg Spalatins dokumentiert sein Briefwechsel, der hier für die Jahre 1505 bis 1525 aus den Quellen unter Berücksichtigung ihrer Überlieferungsgeschichte rekonstruiert wird. Damit macht die Autorin die Anfänge der Reformation sowie die entscheidende Phase der Entwicklung von Theologie und Kirche nachvollziehbar.
Leseprobe
Band 22:
Spurenlese
Wirkungen der Reformation auf Wissenschaft und Bildung, Universität und Schule
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 368 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03623-3
68,00 EUR Warenkorb
Eine der weit verbreiteten Annahmen besteht darin, dass der Protestantismus eine besondere Affinität zur Bildung besitzt. In dem hier vorliegenden Sammelband fragen 17 Autoren in einem diachronen, konfessionsvergleichenden und transnationalen Ansatz, welchen Einfluss der Protestantismus zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert auf Wissenschaft und Bildung sowie auf Universität und Schule genommen hat: Welche relevanten Handlungsmuster und Diskurse hat er geformt und wie hat er auf Veränderungen in Wissenschaft und Bildung reflektiert und wie auf sie reagiert?

Die Antworten fallen zwiespältig aus. In vielen Fällen hat protestantische Frömmigkeit Wissenschaft und Bildung sowie deren Institutionen positiv beeinflusst, in anderen hingegen ist protestantischer Einfluss nur schwer zu fassen und ist partiell sogar überschätzt worden.
Leseprobe
978-3-374-03253-2 Band 21:
Sabine Kramer
Katharina von Bora in den schriftlichen Zeugnissen ihrer Zeit

Evangelisches Verlagshaus, 2016, 464 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03253-2
48,00 EUR Warenkorb
In dieser Quellenstudie wird die schriftliche Überlieferung zur Ehefrau Martin Luthers ausgewertet mit dem Ziel, ein primär zeitgenössisches Bild der Lutherin zu erheben. Sowohl in ihrer Bedeutung für Luther als auch im Blick auf ihre Position innerhalb der Wittenberger Reformation ergeben sich für das Bild der Gattin des Reformators neue Aspekte: sie fungierte als bekannteste ehemalige Konventualin, als Ehefrau des prominentesten Wittenberger Professors, als Vertraute und Seelsorgerin Luthers, sie gehörte der führenden Schicht Wittenbergs an und gestaltete diese Rolle. Sie nahm an den Tischgesprächen teil und war über Luthers engeren Bekanntenkreis hinaus bekannt.Im Anhang sind erstmalig innerhalb der reformationsgeschichtlichen Forschung sämtliche auf Katharina von Bora bezogenen Briefe und Dokumente erfasst.
Sabine Kramer, Dr. theol., Jahrgang 1962, Studium der Evangelischen Theologie 1985–1991 Berlin, Promotion 2010 Universität Leipzig, Geschäftsführende Pfarrerin der Ev. Marktkirchengemeinde zu Halle, Mitglied u. a. im Vorstand des Vereins für Kirchengeschichte der Kirchenprovinz Sachsen e.V.
Leseprobe
978-3-374-03132-0 Band 20:
Spurenlese
Kulturelle Wirkungen der Reformation
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 608 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03132-0
68,00 EUR Warenkorb
Hrsg. von der Reformationsgeschichtlichen Sozietät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Die von Martin Luther mit dem sogenannten Thesenanschlag vom 31. Oktober 1517 initiierte Reformation zählt zu den wirkungsmächtigsten Ereignissen der europäischen Geschichte. Zwar war sie religiös motiviert und zielte auf Veränderungen in Theologie, Kirche und Glaubenspraktiken, doch zusätzlich zeigte sie nicht intendierte Wirkungen, die weit über den religiösen Bereich hinausgriffen.
Hier setzt der vorliegende Sammelband ein. Wissenschaftler der verschiedensten Fachdisziplinen hinterfragen in 23 Beiträgen, wie die Reformation in unterschiedlicher Intensität alle Bereiche der Gesellschaft erfasst hat. Dabei thematisieren sie politische Strukturen, kulturelle Wahrnehmungsmuster und habituelle Prägungen ebenso wie wirtschaftliche Verhaltensweisen, Rechtsformen, künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten oder schließlich kulturelle Identitäten.
Leseprobe
Band 19:
Wolfgang Sommer
Frömmigkeit und Weltoffenheit im deutschen Luthertum

Evangelisches Verlagshaus, 2013, 432 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03624-0
48,00 EUR Warenkorb
Die wirkungskräftige Perspektive vom obrigkeitshörigen und politisch passiven Luthertum bei Max Weber und Ernst Troeltsch prägte lange Zeit das Bild vom Luthertum bis in das gegenwärtige allgemeine Bewusstsein. Doch diese Sicht auf das Luthertum ist schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und in den letzten Jahrzehnten korrigiert worden.
In diese Forschungen reihen sich die hier ausgewählten Aufsätze ein, die im Rahmen der Kirchen-, Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte Themenkreise aus der gegenwärtigen Orthodoxie- und Pietismusforschung aufgreifen, aber auch allgemein- und sozialgeschichtliche Themen tangieren. Sie haben besonders das Verhältnis des kirchlichen Amtes zur weltlichen Obrigkeit und die Bedeutung von Luthers Unterscheidung des weltlichen und geistlichen Regimentes Gottes in der Geschichte des deutschen Luthertums vom 17. bis 20. Jahrhundert im Blick.
Leseprobe
978-3-374-02811-5 Band 18:
Klaus Tanner
Konstruktion von Geschichte
Jubelrede – Predigt – protestantische Historiographie
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 384 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02811-5
48,00 EUR Warenkorb
In der Art, wie Reformationsgedenken inszeniert und Reformationsgeschichte konstruiert wird, spiegelt sich bis heute der »Geist der Zeiten«. Im Jubiläum wird Historisches nicht nur tradiert, sondern in Reden und Predigten zugleich neu geformt: als affirmative Eigengeschichte, zukunftsoffen oder als Widerlager zur Gegenwart. Auch die protestantische wissenschaftliche Historiographie hat daran teil.
Der in die Abschnitte Konfessionelles Zeitalter, Aufklärung und Pietismus sowie Moderne gegliederte Band bietet mit 16 Beiträgen – von der »Reformation als Erinnerungsrevolution« bis zur »Protestantischen Revolution 1989« – das Ergebnis einer Tagung 2009 am Erinnerungsort Wittenberg.
Leseprobe
978-3-374-03057-6 Band 17:
Klaus Tanner
Spurenlese
Reformationsvergegenwärtigung als Standortbestimmung (1717–1983)
Evangelisches Verlagshaus, 2012, 304 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03057-6
48,00 EUR Warenkorb
Die unterschiedlichsten Personengruppen und Institutionen berufen sich auf Martin Luther und die Reformation. Der vorliegende Sammelband fragt anhand von acht Studien zu verschiedenen Reformations- und Lutherfeiern des 18.–20. Jahrhunderts, wie diese Verortung in der reformatorischen Tradition für die Ausbildung spezifischer kollektiver Identitäten im jeweiligen zeitgenössischen Kontext genutzt wurde.
Der geographische Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Ausgangspunkt der Reformation: Die Leucorea und ihre Nachfolgerin, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg kommen ebenso in den Blick wie Mitteldeutschland bzw. die DDR. Eine Ausweitung gilt dem ersten Reformationsjubiläum in den USA, das 1817 unter maßgeblicher Beteiligung von in Halle ausgebildeten Pastoren zelebriert wurde.
Leseprobe
978-3-374-03056-9 Volker Leppin
Paul Eber (1511–1569)
Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation
Evangelisches Verlagshaus, 2013, 624 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03056-9
68,00 EUR Warenkorb
Leucorea-Studien zur Geschichte der Reformation und der Lutherischen Orthodoxie Band 16
Hrsg. von Daniel Gehrt und Volker Leppin
Paul Eber (1511–1569) war nach Melanchthons Tod die zentrale Gestalt der Wittenberger Theologie und wirkte reichs- und europaweit als Ratgeber für zahlreiche lutherische Städte und Territorien. Dieser umfassenden Bedeutung wird die bisher recht schmale Forschung zu seinem Leben und Werk nicht gerecht, die ihn immer noch im Schatten Luthers und Melanchthons sieht.
Der vorliegende Band erschließt daher weitgehend Neuland: Ausgehend von Ebers umfangreichem Nachlass in der Forschungsbibliothek Gotha schärfen die Beiträge das Profil dieses stillen Akteurs. Neu beleuchtet werden sein facettenreiches akademisches, geistliches und kirchenpolitisches Wirken, sein wissenschaftliches und dichterisches Schaffen, seine vermittelnde Haltung in den theologischen Kontroversen seiner Zeit sowie seine zeitgenössische Rezeption in Wort und Bild.
Leseprobe
978-3-374-03002-6 Band 15:
Stefan Michel
Georg Rörer (1492–1557)
Der Chronist der Wittenberger Reformation
Evangelisches Verlagshaus, 2012, 352 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-03002-6
48,00 EUR Warenkorb
Georg Rörer (1492–1557) war von Martin Luther und seiner Theologie so sehr fasziniert, dass er seit 1522 eine in ihrer Art einmalige Sammlung von Predigt- und Vorlesungsmitschriften sowie Tischreden und Briefen des Wittenberger Reformators und seiner Kollegen wie Philipp Melanchthon oder Johannes Bugenhagen anlegte. Erst durch die kritische Weimarer Luther-Ausgabe konnte dieser Schatz gehoben werden.
Die einseitige Fokussierung auf Luther verdeckte aber, dass Rörer noch mehr als nur ein Sammler war. Er protokollierte z.B. als unersetzliches Mitglied der Wittenberger Reformatorengruppe die Ergebnisse der Bibelrevision oder überwachte den Druck der Wittenberger Bibel sowie weiterer Schriften direkt in den Druckereien.
Der Band dokumentiert die Ergebnisse einer Tagung aus dem Jahr 2010, die den Sammler und seine Sammlung in den Mittelpunkt stellte.
Leseprobe
Band 14: Ernst Otto Reichert
Amsdorff und das Interim
Kommentierte Quellenedition mit ausführlicher historischer Einleitung
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 304 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02984-6

54,00 EUR
Nikolaus von Amsdorff (1483–1565), ein enger Freund Luthers und der erste evangelische Bischof von Naumburg-Zeitz, setzte sich in den innerprotestantischen Streitigkeiten, die das Interim auslöste, energisch für die Bewahrung des reformatorischen Erbes ein. Loyal hielt er zu seinem Landesherrn Johann Friedrich dem Großmütigen von Sachsen, auch als dieser als Gefangener des Kaisers einen Großteil seines Herrschaftsgebietes mitsamt der Kurwürde an seinen Vetter Moritz verlor.
Amsdorff, inzwischen aus seinem Bistum vertrieben, gehörte zu den Theologen, die in Magdeburg dem Widerstand gegen das Augsburger Interim und gegen den Leipziger Landtagsentwurf von 1549, das sogenannte Leipziger Interim, eine Stimme gaben.
Auch in der Folgezeit bezog er ungeachtet seines vergleichsweise hohen Alters noch Stellung in den aktuellen theologischen Streitigkeiten.

Die Edition von 16 meist handschriftlich überlieferten Texten Amsdorffs aus den Jahren 1546–1558 lässt Amsdorffs Position deutlich hervortreten. Sie wird eingeleitet von einer ausführlichen biographischen Skizze. Reicherts Standardwerk wird hier erstmals im Druck vorgelegt, ergänzt um bibliographische Notizen und ein dreiteiliges Register.
Band 13: Irene Dingel
Philipp Melanchthon
Ein europäischer Reformator
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 384 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02747-7

58,00 EUR
Aus Anlass der 450. Wiederkehr des Todestages von Philipp Melanchthon (1497–1560) stellte die mit Referenten aus ganz Deutschland und mehreren europäischen Ländern besetzte IX. Wittenberger Frühjahrstagung im Jahr 2010 zur Geschichte der Reformation Melanchthons Bedeutung für Europa in den Mittelpunkt.
Wie kaum ein anderer Zeitgenosse hat Melanchthon durch seine Lehrbücher, Korrespondenzen und Gutachten, seine Exegese und Predigt, durch Bekenntnisse und Ordnungen, durch Geschichtsschreibung und sonstige gelehrte Schriften weit über den Wittenberger Bereich hinaus gewirkt. Die Beiträge nehmen diese wirkungsgeschichtliche Komponente in dreifacher Hinsicht in den Blick, indem sie Melanchthon in seinen europäischen Bezügen, die Person Melanchthons und ihre Wirkung auf Europa sowie die Felder der Rezeption Melanchthons und seiner Schriften thematisieren. Der Wittenberger Reformator wird so zugleich in den europäischen Kontext eingeordnet und aus dieser Perspektive heraus neu beleuchtet.
weitere Literatur zu Philipp Melanchthon
978-3-374-02725-5 Band 12: Stefan Michel / Andreas Straßberger
Eruditio - Confessio - Pietas
Kontinuität und Wandel in der lutherischen Konfessionskultur am Ende des 17. Jahrhunderts. Das Beispiel Johann Benedikt Carpzovs (1639-1699)
Evangelisches Verlagshaus, 2009, 416 Seiten, Hardcover
978-3-374-02725-5
Dokumentiert werden die Ergebnisse eines interdisziplinären Arbeitsgespräches über den spätorthodoxen Leipziger Universitätstheolo­gen und Kirchenmann Johann Benedikt Carpzov (1639-1699). Der Kirchengeschichtsschreibung ist er vornehmlich als Hauptwidersacher August Hermann Franckes bei den Leipziger pietistischen Unruhen von 1689/90 bekannt, da ihn seine Gegner zum »orthodoxen Eiferer« stilisierten. Tatsächlich fällt er durch stupende Gelehrsamkeit (Eruditio), entschiedene lutherische Bekenntnisorientierung (Confessio) und eine spezifische wie lebendige »orthodoxe« Frömmigkeit (Pietas) auf. Die Publikation bietet neben einer Bibliographie der Leichenpre­digten eine Edition zweier für die Pietismuskontroverse wichtiger Rektoratsreden Carpzovs.
Band 11: Irene Dingel
Justus Jonas (1493-1555) und seine Bedeutung für die Wittenberger Reformation

Evangelisches Verlagshaus, 2009, 232 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02724-8
Die von Luther und Melanchthon getragene Wittenberger Reformation war nicht zuletzt bestimmt durch die Interaktion einer Gruppe von gleichgesinnten Mitstreitern. Zu diesem Reformatorenkreis gehörte auch Justus Jonas. Er wird in seinen persönlichen Kontexten als Theologe, Exeget und Übersetzer gewürdigt und als juristisch gebildeter Mitarbeiter an den Strukturen der entstehenden reformatorischen Kirche charakterisiert.
Schließlich kommt er als Reformator und Prediger im Wittenberger Einflussbereich in den Blick, damals herausgefordert durch die politischen Ereignisse und eingebunden in die an Luthers Tod anschließende Traditionsbildung. So entsteht ein Profil, das Jonas im Wittenberger Reformatorenkollegium einen unverwechselbaren Platz zuweist.
978-3-374-02637-1 Band 10:
Irene  Dingel / Günter Wartenberg
Kirche und Regionalbewusstsein in der Frühen Neuzeit
Konfessionell bestimmte Indentifikationsprozesse in den Territorien

Evangelisches Verlagshaus, 2009, 224 Seiten, Hardcover
978-3-374-02637-1
34,00 EUR
Der Band 10 der Leucorea-Studien beschäftigt sich mit den je unterschiedlichen Weiterentwicklungen der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts begonnenen Reformation in den Territorien des Reiches.
Die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts ist einerseits gekennzeichnet durch einen Differenzierungsprozess, der eine Vielfalt theologischer Lehrmeinungen und konkurrierender Bekenntnisse bzw. Bekenntnisformulierungen hervorbrachte, andererseits durch das Bestreben, wenigstens im territorialen Kontext konfessionelle Homogenität zu wahren oder wieder herzustellen. Die Beiträge des Bandes widmen sich an ausgewählten Beispielen dem Zusammenhang von theologischer Lehre, Kirchenstrukturen und jeweiligem Regionalbewusstsein. Sie fragen nach der Übereinstimmung oder dem Auseinandertreten von kirchlicher und räumlicher Struktur, der Bedeutung des Konfessionellen für die regionale Identität und deren jeweilige Rückwirkung auf konfessionelle Optionen und Festlegungen.
9 978-3-374-02636-4 Irene Dingel Nikolaus von Amsdorf (1483-1565) zwischen Reformation und Politik
8 978-3-374-02492-6 Irene Dingel Politik und Bekenntnis. Die Reaktionen auf das Interim von 1548
7 978-3-374-02332-5 Dingel / Wartenberg Georg Major (1502 - 1574)
6 3-374-02115-8 Arno Sames 500 Jahre Theologie in Wittenberg und Halle 1502 bis 2002
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