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Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte, Gütersloher Verlagshaus
    Autor Titel EUR   Jahr
90 978-3-579-05844-3 Thomas Kaufmann Kritische Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von Karlstadt. Band I: Schriften 1507-1518.
zur Beschreibung
224,00 Warenkorb 2017
89 978-3-579-05842-9  Elke Wolgast Die Einführung der Reformation und das Schicksal der Klöster im Reich und in Europa.
zur Beschreibung
68,00 Warenkorb 2014
88 978-3-579-05379-0 Günter Vogler Die Täuferherrschaft in Münster und die Reichsstände. Die politische, religiöse und militärische Dimension eines Konflikts in den Jahren 1534 bis 1536     2014
87 978-3-579-05378-3 Helmut Claus Melanchthon - Bibliographie 298,00 2012
86 978-3-579-05377-6 Katharina Beiergrösslein Robert Barnes, England und der Schmalkaldische Bund (150-1540) 49,99 2011
85 978-3-579-05376-9   Katalog der hutterischen Handschriften und der Drucke aus hutterischem Besitz in Europa
zur Beschreibung
224,-- 2011
84 978-3-579-05375-2 Berndt Hamm Lazarus Spengler - Schriften der Jahre Mai 1529 bis März 1530. (Lazarus Spengler Schriften Band 3) 69,95 2010
83 978-3-579-05374-5 Peter Matheson Argula von Grumbach - Schriften     2010
82 978-3-579-05373-8 Lothar Vogel Das zweite Regensburger Religionsgespräch von 1546. Politik und Theologie im Spannungsfeld zwischen Verständigungsgebot und Selbstbehauptung 88,-- 2009
81 978-3-579-05372-1 Anselm Schubert Täufertum und Kabbalah. Augustin Bader und die Grenzen der Radikalen Reformation
zur Beschreibung
58,-- 2008
80 978-3-579-05371-4 Johannes Ehmann Luther, Türken und Islam. Eine Untersuchung zum Türken- und Islambild Martin Luthers (1515-1546)
zur Beschreibung
68,00 Warenkorb 2008
79 3-579-01645-8
978-3-579-01645-0
Antje Rüttgardt Klosteraustritte in der Frühen Reformation. Studien zu Flugschriften der Jahre 1522 bis 1524     2006
78 3-579-01646-6
978-3-579-01646-7
Heinold Fast / Gottfried Seebass Quellen zur Geschichte der Täufer. Band 17: Briefe und Schriften oberdeutscher Täufer 1527-1555. Das Kunstbuch des Jörg Probst Rotenfelder gen. Maler     2006
77 3-579-01647-4
978-3-579-01647-4
Renate Dürr Politische Kultur in der Frühen Neuzeit     2006
76 3-579-01648-2
978-3-579-01648-1
Henrik Otto Vor- und frühreformatorische Tauler-Rezeption. / Annotationen in Drucken des späten 15. u. frühen 16. Jh.     2003
75 3-579-01649-0
978-3-579-01649-8
Andrea Chudaska Peter Riedemann / Täuferische Konfessionsbildung im 16. Jahrhundert     2003
74 3-579-01759-4
978-3-579-01759-4
Ute Mennecke-Haustein Conversio ad Ecclesiam / Der Weg des Friedrich Staphylus zurück zur vortridentinischen Katholischen Kirche     2002
73 3-579-01758-6
978-3-579-01758-7
Gottfried Seebaß Müntzers Erbe: Werk, Leben und Theologie des Hans Hut     2002
72 3-579-01757-8
978-3-579-01757-0
Armin Kohnle Reichstag und Reformation. Kaiserliche und ständische Religionspolitik von den Anfängen der Causa Lutheri bis zum Nürnberger Religionsfrieden     2001
71 3-579-01739-X
978-3-579-01739-6
Breul-Kunkel Herrschaftskrise und Reformation. Die Reichsabteien Fulda und Hersfeld ca. 1500 - 1525     2000
70 3-579-01738-1 Berndt Hamm Lazarus Spengler - Schriften der Jahre September 1525 - April 1529 (Lazarus Spengler Schriften Band 2)     1999
69 3-579-01737-3 Volker Leppin Antichrist und Jüngster Tag     1999
68 3-579-01736-5
978-3-579-01736-5
Buckwalter Die Priesterehe in Flugschriften der frühen Reformation     1998
67 3-579-01735-7 Johannes Schilling Klöster und Mönche in der hessischen Reformation     1997
66 3-579-01734-9
978-3-579-01734-1
Thomas Kaufmann Universität und lutherische Konfessionalisierung. Die Rostocker Theologieprofessoren und ihr Beitrag zur theologischen Bildung und kirchlichen Gestaltung im Herzogtum Mecklenburg zwischen 1550 und 1675.     1997
65 3-579-01733-0
978-3-579-01733-4
Hammer Die Melanchthon-Forschung im Wandel der Jahrhunderte Band 4     1996
64 3-579-01732-2 Melanchthon Enarratio secundae tertiqeque partis Symboli Nicaeni (1550). Hrsg. und bearb. von Hans-Peter Hasse     1997
63 3-579-01731-4 Irene Dingel Concordia und Kontroverse. Das Ringen um konfessionelle Pluralität und bekenntnismässige Einheit im Spiegel der öffentlichen Diskussionen um Konkordienformel und Konkordienbuch     1996
62 3-579-01730-6
978-3-579-01730-3
Luise Schorn-Schütte Evangelische Geistlichkeit in der Frühneuzeit. Deren Anteil an der Entfaltung frühmoderner Staatlichkeit und Gesellschaft     1996
61 3-579-01699-7 Hamm / Huber Lazarus Spengler Schriften der Jahre 1509 bis Juni 1525 (Lazarus Spengler Schriften Band 1)     1996
60 3-579-01686-5
978-3-579-01686-3
Christian Peters Johann Eberlin von Günzburg. Franziskanischer Reformer, Humanist und konservativer Reformator     1994
59 3-579-01685-7
978-3-579-01685-6
Wolfgang Dobras Ratsregiment, Sittenpolizei und Kirchenzucht in der Reichsstadt Konstanz 1531 - 1548. Ein Beitrag zur Geschichte der oberdeutsch-schweizerischen Reformation     1993
58 3-579-01684-9
978-3-579-01684-9
Hans P. Hasse Karlstadt und Tauler. Untersuchungen zur Kreuzestheologie.     1993
56 3-579-01682-2
978-3-579-01682-5
Ute Mennecke-Haustein Luthers Trostbriefe
zur Beschreibung
49,95 1989
51   Rublack Eine bürgerliche Reformation: Nördlingen     1982
50 3-579-01676-8
978-3-579-01676-4
Mecenseffy Quellen zur Geschichte der Täufer Österreich 3. Teil     1983
49   Hammer Die Melanchthonforschung im Wandel der Jahrhunderte Band 3     1981
48   Schilling Konfessionskonflikt und Staatsbildung     1981
46 3-579-04307-2
978-3-579-04307-4
Michael Erbe Francois Baudauin, 1520-1573 Biographie eines Humanisten
zur Beschreibung
45,-- 1978
45   Stirm Die Bilderfrage in der Reformation     1977
44 3-579-04147-9
978-3-579-04147-6
Frieder Schulz Die Gebete Luthers. Edition, Bibliographie und Wirkungsgeschichte
zur Beschreibung
45,00 1977
43   Quack Evangelische Bibelvorreden von der Reformation bis zur Aufklärung     1975
42   Stierle, Beate Capito als Humanist     1974
41   Mecenseffy Quellen zur Geschichte der Täufer Österreich 2. Teil     1972
31   Mecenseffy Quellen zur Geschichte der Täufer Österreich 1. Teil     1964
978-3-579-05844-3 Thomas Kaufmann
Kritische Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von Karlstadt
Band I: Schriften 1507-1518.

Gütersloher Verlagshaus, 2017, 1152 Seiten, Leinen,
978-3-579-05844-3
224,00 EUR Warenkorb
Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte Band 90
Die erste umfassende kritische Edition der Schriften und Briefe Andreas Bodenstein von Karlstadts
Andreas Bodenstein (1486-1541), nach seiner Heimatstadt auch Karlstadt genannt, war neben Martin Luther einer der einflussreichsten protestantischen Theologen in Wittenberg. Er war der erste Kollege, der Luther akademisch wie öffentlich unterstützte, und er war der erste, der sich mit ihm überwarf. Seitdem hat die reformationsgeschichtliche Forschung ein ambivalentes Bild von ihm gezeichnet: Während die einen ihn als Verräter an der Sache Luthers betrachteten, sahen andere in ihm eine in Kreise der Schweizer Reformation und der Wiedertäufer hinein vermittelnde Persönlichkeit.
Der vorliegende Band ist der erste der auf 8 Bände angelegten Edition der Briefe und Schriften Karlstadts, die von Mitarbeitern der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen, der Göttinger Akademie der Wissenschaften sowie der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel herausgegeben wird.
Leseprobe
978-3-579-05842-9 Elke Wolgast
Die Einführung der Reformation und das Schicksal der Klöster im Reich und in Europa
Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte, Band 89
Gütersloher Verlagshaus, 2014, 392 Seiten, Gebunden,
978-3-579-05842-9
68,00 EUR Warenkorb
Die ausschlaggebenden Vorbedingungen für die Ausbreitung der Reformation
Die Untersuchung fragt nach den ausschlaggebenden Vorbedingungen, unter denen sich die Reformation in den Territorien des Reichs und in Europa vollzog. Wolgast nimmt die Akteure, von denen die Initiative zur Einführung der Reformation ausging bzw. die sie im jeweiligen territorialen oder staatlichen Zusammenhang durchsetzten, in den Blick. Der Fokus liegt auf dem konkreten Handeln der politischen Entscheidungsträger, die von Fall zu Fall von Theologen und Juristen beraten wurden. Die Einführung der Reformation wird – auf der Grundlage einer kenntnisreichen Quellenanalyse – als obrigkeitlich angestoßene Umgestaltung des kirchlichen und religiösen Lebens im Kontext juristischer und regional-politischer Bedingungen gedeutet, wobei die unterschiedlichen Phasen dieser Transformation in ihrer jeweiligen Bedeutung für die einzelstaatliche Reformation analysiert werden. Damit leistet die Untersuchung einen grundlegenden Beitrag zur »Konstellationsforschung« und zur »Prozessforschung«.
Leseprobe
Helmut Claus
Melanchthon - Bibliographie

Gütersloher Verlagshaus, 2012, 2144 Seiten, 3 Bände mit CD-ROM, Gebunden,
978-3-579-05378-3
298,00 EUR
Alle zu Lebzeiten Melanchthons im Druck erschienenen Werke
In einheitlicher und vergleichsweise ausführlicher Beschreibung werden erstmals geschlossen die zu Lebzeiten Melanchthons im Druck erschienenen Werke vorgestellt, die von ihm verfasst worden sind oder an deren Abfassung bzw. Veröffentlichung er in irgendeiner Form beteiligt war (ca. 3850 Drucke).
Die außergewöhnliche inhaltliche Vielfalt spiegelt dabei auch in den Drucken die universalen Interessen und die gesell­schaftlichen Bindungen des Gelehrten wider. Sie reicht über die bekannten theologischen Werke weit hinaus und erstreckt sich über sämtliche Wissensgebiete und Bildungsbereiche der damaligen Zeit: von der griechischen und lateinischen Grammatik und der Kommentierung griechischer und lateinischer Klassiker bis hin zu Mathematik und Astronomie, vom griechischen oder lateinischen Gedicht und der deutsch abgefassten Gelegenheitsschrift bis hin zu einer weitgefächerten privaten und politischen Korrespondenz. Auffällig ist dabei der große Anteil der außerhalb des deutschen Sprachgebiets erschienenen Drucke. Er zeigt die europäische Dimension auf, in die Persönlichkeit und Werk Melanchthons eingebettet sind.
978-3-579-05376-9 Katalog der hutterischen Handschriften und der Drucke aus hutterischem Besitz in Europa

Gütersloher Verlagshaus, 2011, 1480 Seiten, Gebunden,
978-3-579-05376-9
224,00 EUR
Die hutterischen Quellen - ein für die Täuferforschung unerlässliches Hilfsmittel
Das Täufertum, seine europäische Vernetzung und der Umgang der Obrigkeiten mit diesen in vielerlei Hinsicht dissentierenden Gruppen ist seit jeher ein ertragreicher Forschungsgegenstand der verschiedensten historisch arbeitenden Disziplinen gewesen. Unter den täuferischen Gruppen wiederum sind die Hutterer zweifellos diejenigen, die in ihren Sammelhandschriften, Chroniken und Liederbüchern einen großen Teil der gesamttäuferischen Überlieferungen bewahrt und an spätere Generationen weitergegeben haben. Schon früh wurde die Bedeutung dieser Quellen wahrgenommen. Als Erster hat Robert Friedmann die gesamte Überlieferung der Hutterischen Brüder gesichtet und 1965 in einem Katalog unter dem Titel >Die Schriften der hutterischen Täufergemeinschaften< erfasst. Seitdem sind zahlreiche weitere hutterische Codices neu entdeckt worden, so dass eine Revision dringend erforderlich war. Der hier vorliegende »Katalog der hutterischen Handschriften und der Drucke aus hutterischem Besitz in Europa« verzeichnet die europäische Überlieferung, wobei allerdings auf die Bestände in skandinavischen Ländern und diejenigen in Bibliotheken und Archiven der Länder der früheren Sowjetunion verzichtet werden musste. Eingeschlossen wurden dagegen die hutterischen Drucke und die in hutterischem Besitz befindlichen Druckschriften. Für die Täuferforschung ist dieser Katalog ein unerlässliches Hilfsmittel.
Anselm Schubert
Täufertum und Kabbalah
Augustin Bader und die Grenzen der Radikalen Reformation

Gütersloher Verlagshaus, 2008, 396 Seiten, Gebunden,
978-3-579-05372-1
58,00 EUR
Dieses Buch erzählt die Geschichte eines einfachen Mannes in den frühen Jahren der Reformation, in einer Welt, in der die alten Gewissheiten schwanden und die herkömmlichen Regeln nicht mehr galten. Es erzählt die Geschichte des Augsburger Täufers Augustin Bader, der in seiner Suche nach der versprochenen Wahrheit die Grenzen der Reformation, der Radikalen Reformation und schließlich auch der christlichen Religion hinter sich ließ. Darin ist Augustin Bader nicht typisch für die Menschen des Reformationszeitalters, aber an seinem Beispiel lässt sich zeigen, welche Erschütterung die Verkündigung eines neuen Evangeliums für die Welt des gemeinen Mannes bedeutete. Für ihn und seine Generation stellte die Reformation nicht nur eine Befreiung, sondern auch eine fundamentale Herausforderung dar.
Diese mikrohistorische Studie verbindet kirchen-, sozial- und kulturgeschichtliche Forschungsansätze miteinander, um am Beispiel des Täuferführers Augustin Bader die Entstehungsbedingungen radikaler religiöser Anschauungen in der Reformationszeit zu untersuchen.
Leseprobe
978-3-579-05371-4 Johannes Ehmann
Luther, Türken und Islam
Eine Untersuchung zum Türken- und Islambild Martin Luthers (1515-1546)

Gütersloher Verlagshaus, 2008, 504 Seiten, Gebunden,
978-3-579-05371-4
68,00 EUR Warenkorb
Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte Band 80
Die Auseinandersetzung mit den Türken gehört zu den Problemen, die Martin Luther von den reformatorischen Anfängen bis zu seinem Lebensende begleitet haben. Von den politischen Implikationen des Ablasskampfes bis hinein in die Bekämpfung seiner theologischen Gegner sind die Türken präsent: als Reichsfeinde, als Zerstörer der von Gott gesetzten Ordnung, als gewalttätige Häretiker und irrgläubige Mahometisten.
Während die Türken und ihre Rolle in der Geschichte des Reichs und der Territorien schon häufig Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung waren, hat die Frage des Islam als des türkischen Glaubens in der Theologie Luthers bisher eine der Fragestellung angemessene Darstellung nicht gefunden. Diese Lücke füllt Johannes Ehmann mit der vorliegenden Arbeit. Er zeichnet den Weg nach, den Luther in der Erfahrung der durch die Türken hervorgerufenen Krise theologisch beschreitet bis hin zu einer Wertung der Türken und des Islam.
Leseprobe

siehe auch WA 30/II
978-3-579-01682-5 Ute Mennecke-Haustein
Luthers Trostbriefe

Gütersloher Verlagshaus, 1989, 304 Seiten, 640 g, Leinen,
978-3-579-01682-5
49,95 EUR


siehe dazu auch: Weimarer Ausgabe Abteilung Briefwechsel
Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte Band 56
Vorwort
Diese Arbeit wurde im Wintersemester 1986/87 vom Fachbereich Historisch-Philologische Wissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen unter dem Titel »De tristitiae spiritu. Luthers Trostbriefe in der Tradition spätmittelalterlicher Consolatio« als Dissertation angenommen. Obwohl sie also der Verfasserin den Titel eines Dr. phil. eintrug, so erwuchs sie doch von Anfang an aus einem interdisziplinären Forschungsinteresse. Sie wurde angeregt durch Seminare für Germanistik- und Theologiestudenten, die Herr Prof. Dr. Dr. hc. Karl Stackmann und Herr Prof. Dr. Bernd Moeller gemeinsam über den Autor Luther aus frömmigkeits- und literaturhistorischer, philologischer und theologischer Sicht veranstalteten. Beide Lehrer wurden so auch zu Doktorvätern.
Der Versuch, Fragestellungen zweier Disziplinen zu verbinden, hat wohl zu einem Ergebnis geführt, das hier und da keiner der beiden völlig genügen kann. Ich hoffe aber, daß er andererseits auch Einsichten ermöglicht hat, die nur so zu gewinnen waren und die beiden Fächern zur Bereicherung ihres Lutherbildes aus der Sicht des jeweils anderen Faches dienen können. Luthers kunstvoller Umgang mit der Sprache ist mit den Mitteln der literarischen Rhetorik analysierbar, und auf diesem Gebiet bleibt auch noch manche Arbeit zu tun. Dennoch ist die sprachliche Gestaltungskraft des Reformators damit noch nicht in ihrer tiefsten Wurzel erfaßt, dem Antrieb, der Luther zum Schreiben brachte. Es ist dies sein Durchdrungensein von der Glaubenserfahrung, daß Christus im Wort den Menschen nahe sei und sich ihnen gebe. Diese tröstliche und freudigmachende Erfahrung will Luther in seiner Sprache weitergeben, und dazu dient ihm ihr äußeres Vermögen, Affekte zum Ausdruck zu bringen. Die Aussage, daß das Evangelium verbum efficax, »wirkendes Wort« sei, gewinnt so über ihre theologische Bedeutung hinaus auch eine spezifisch literarische Dimension, die jedoch nicht losgelöst von jener theologischen betrachtet werden kann.
Für den Druck wurde die Arbeit geringfügig überarbeitet; tiefgreifende Änderungen betrafen hauptsächlich das Kapitel über die Kondolenzbriefe, das zudem mit dem ursprünglich nachfolgenden über den Leidenstrost seinen Platz vertauschen mußte.
Mein Dank gilt meinen beiden Doktorvätern für ihre persönlich anteilnehmende, meine Begeisterung teilende und so auch wachhaltende Begleitung und vielfältig anregende Unterstützung meiner Arbeit. Er gilt sodann der Studienstiftung des deutschen Volkes für die großzügige Gewährung eines Promotionsstipendiums wie auch dem Verein für Reformationsgeschichte und besonders dem Herausgeber, Herrn Prof. Dr. Gustav Adolf Benrath, für die Aufnahme der Arbeit in die Reihe der »Queilen und Forschungen«. So ist es mir möglich gewesen, sie bei meinem Wechsel von der Germanistik in die Kirchengeschichte gewissermaßen »mitzunehrnen«. Dankbar verzeichne ich schließlich auch, daß die DFG einen Druckkostenzuschuß bewilligt hat. Ich verbinde damit den Wunsch, daß die mit soviel ideeller und finanzieller Unterstützung zustandegebrachte Arbeit dazu beitragen möchte, einem in unverständlicher Weise bisher nahezu übersehenen Teil des Lutherschen Werks größere Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen.
Göttingen, Ute Mennecke-Haustein
Inhaltsverzeichnis
978-3-579-04307-4 Michael Erbe
Francois Baudauin, 1520-1573 Biographie eines Humanisten
Gütersloher Verlagshaus, 1978, 312 Seiten, Leinen,
978-3-579-04307-4
45,00 EUR
Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte Band 46
Vorwort
Die vorliegende Arbeit ist im Wintersemester 1973/74 dem Fachbereich Geschichtswissenschaft an der Freien Universität Berlin als Habilitationsschrift eingereicht worden. Für die Aufnahme in die Reihe der "Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte" bin ich dem Verein für Reformationsgeschichte und seinem Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. D. Heinrich Bornkamm (t), ebenso zu Dank verpflichtet wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die die Publikation der Arbeit durch einen bedeutenden Druckkostenzuschuß ermöglicht hat.
Die Fertigstellung der Arbeit wäre wesentlich schwerer gefallen ohne die bereitwillige Hilfe durch die zahlreichen Archive und Bibliotheken, die der Verfasser besuchte oder anschrieb. Stellvertretend für alle möchte ich die Stadtbibliothek in Arras, die Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel, die Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Basel sowie die Abteilung für Abendländische Handschriften der Universitätsbibliothek Leiden, insbesondere deren Leiter, Herrn C. L. Heesakkers, nennen. Nicht vergessen seien in diesem Zusammenhang die vielen Mühen, die es die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin gekostet hat, meine nicht immer alltäglichen Wünsche nach alten Drucken zu erfüllen.
Zu danken habe ich ferner einigen auswärtigen Gelehrten für ihre Auskünfte und Anregungen, so Prof. Dr. Peter G. Bietenholz/University of Saskatchewan, Prof. Dr. Girolamo Cotroneo/Universitat Messina, M. Alain Dufour/Genf, Prof. Dr. Donald R. Kelley/State University of New York at Binghampton, Dr. Anton H. Schindlingl Würzburg und Prof. Dr. Hans-Erich Troje/Frankfurt am Main, ebenso aber auch den Freunden und Kollegen Prof. Dr. Ilja Mieck/Berlin, Dr. Heinz Scheible/Melanchthon- Forschungsstelle Heidelberg, Prof. Dr. Winfried Schulzel Bochum und Dr. Mario Turchetti/Taormina sowie nicht zuletzt dem Herausgeber dieser Reihe, Prof. Dr. Gustav Adolf Benrath/Mainz, für seine zahlreichen kritischen Hinweise. Den meisten Dank schließlich habe ich Herrn Prof. Dr. Hans R. Guggisberg/Basel abzustatten, der zu der Zeit, als ich als sein: Assistent an der FU Berlin tätig war, meinen Blick auf die Probleme des Späthumanismus gelenkt, mich zu der Biographie Bauduins angeregt und auch aus der Ferne die Arbeit mit Kritik und Ermutigung gefördert hat.
Berlin, im Frühjahr 1978 Michael Erbe

Inhalt
Vorwort
I.Einleitung
II. Herkunft, Jugend, und Anfänge (1520-1544) .
III. Wanderjahre (1545 -1548)
IV. Bourges (1548 -1555)
V. Straßburg und Heidelberg (1555-1561)
VI. Im Banne der großen Politik (1561-1569)
VII. Ausklang (1569-1573)
VIII. Bauduins Nachleben bis zur Aufklärung
Exkurs: Zur Datierung einiger Briefe Bauduins an Calvin
Abkürzungen
Verzeichnis der Schriften Bauduins
Register der Briefe von und an Bauduin
Dokumente
Quellen- und Literaturverzeichnis
Personenregister
978-3-579-04147-6 Frieder Schulz
Die Gebete Luthers
Edition, Bibliographie und Wirkungsgeschichte
Gütersloher Verlagshaus, 1977, 424 Seiten, 740 g, Leinen,
3-579-04147-9
978-3-579-04147-6
45,00 EUR
Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte Band XLIV
Vorwort
Die Anfänge der vorliegenden Arbeit liegen über 20 Jahre zurück. Bei der Herstellung des Quellenverzeichnisses für das Allgemeine Evangelische Gebetbuch wandte ich mich damals wegen einiger unter Luthers Namen überlieferter Gebete an die zuständigen Fachleute und erhielt die Auskunft, für Luthers Gebete gäbe es weder eine Edition mit Initienregister noch Forschungen und Quellenstudien.
Daraufhin beschäftigte ich mich mit den seit Löhe in der evangelischen Gebetsliteratur vorkommenden Luthergebeten. Im Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie Bd. 10 (1965) erschien dann meine Studie "Außerliturgische Luthergebete" als erstes Stück einer Reihe von Beiträgen "Forschungen zur evangelischen Gebetsliteratur" .
Aufgrund dieser Studie forderte mich der damalige Präsident der Kommission zur Herausgabe der Werke Martin Luthers, mein ehemaliger Universitätslehrer Prof. D. Rückert - Tübingen, auf, die Bearbeitung der Gebete Luthers für die WA zu übernehmen. Im Laufe der auf vollständige Erfassung der Texte und Quellen ausgerichteten Arbeit, die sich über eine Reihe von Jahren erstreckte, zeigte sich die Notwendigkeit, den quellenmäßig festgestellten Gebetstexten ausführliche Bibliographien und weitere Erschließungshilfen beizugeben, da das Thema bisher noch nie monographisch behandelt worden war.
Nach Fertigstellung und Vorlage des Manuskriptes sah sich freilich die WA-Kommission [Weimarer Lutherausgabe] aus verlagstechnischen Gründen infolge veränderter äußerer Umstände nicht mehr in der Lage, die monographische Arbeit im Rahmen der in der DDR erscheinenden Schlußbände der WA zum Druck zu bringen. Der derzeitige Präsident, Herr Professor D. Dr. Ebeling - Zürich, gab daher das Manuskript zur selbständigen Veröffentlichung an anderer Stelle frei. Es erscheint nunmehr im Rahmen der Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte; dem Herausgeber, Herrn Professor D. Dr. Bornkamm - Heidelberg, bin ich wegen der übernahme in die Publikationsreihe zu großem Dank verpflichtet.
Bei der Bearbeitung der gestellten Aufgabe konnte ich mich der besonderen Unterstützung von Herrn D. Dr. Volz - Göttingen, dem Leiter der WA-Arbeitsstelle Göttingen, erfreuen, der mit seiner Sachkunde, Erfahrung und unermüdlichen Hilfsbereitschaft wesentlich zum Gelingen der Arbeit beigetragen hat. Ihm in erster Linie habe ich für die Förderung und freundschaftliche Teilnahme zu danken, die auch nach Ausgliederung aus der W A uneigennützig fortgesetzt wurde.
Bei der mühsamen Beschaffung der z. T. seltenen Titel waren die staatlichen und kirchlichen Bibliotheken des In- und Auslandes in bewährter Weise behilflich. Besonderen Dank schulde ich den Mitarbeitern der Universitäts-Bibliothek Heidelberg sowie der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. Die Drucklegung wurde durch finanzielle Beiträge aller Landeskirchen der EKD ermöglicht, denen eine gutachtliche Empfehlung von Herrn Professor Ebeling vorlag. Auch für diese Hilfe sei verbindliehst gedankt.
Die Beschäftigung mit Luthers Gebeten und ihrer Wirkungsgeschichte, die über den Kreis der theologischen Fachleute hinausreicht, hat all die Jahre hindurch nicht nur darin ihren Reiz gehabt, daß eine Forschungslücke geschlossen werden konnte; die Arbeit war zugleich eine Quelle innerer Bereicherung. Es ist meine überzeugung, daß gerade die Bemühungen der Gegenwart um die Wiedergewinnung einer evangelischen Frömmigkeit an dem aus der Bibel genährten Beten Luthers und an der in seinen Gebetstexten vorliegenden Ausprägung des reformatorischen Glaubens nicht vorübergehen können.
Heidelberg, Pfingsten 1976 D. Frieder Schulz
Inhaltsverzeichnis

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 24.08.2019, DH