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ratio fidei, Pustet Verlag
978-3-7917-1795-1 Raimund Litz
und verstehe die Schuld
Zu einer Grunddimension menschlichen Lebens im Anschluss an Dieter Henrichs Philosophie der Subjektivität
Pustet Verlag, 2002, 344 Seiten, kartoniert, 15,7 x 23,3 cm
978-3-7917-1795-1
44,00 EUR Warenkorb
ratio fidei Band 9
Die Realität von Schuld und Versagen gehört zum menschlichen Leben. Wie lässt sie sich in unserer Gegenwartskultur vermitteln, in der persönliche Schuld zunehmend verdrängt zu werden scheint, aber die öffentliche Suche nach Schuldigen und Verantwortlichen ungebrochen ist? Der in dieser Arbeit vorgelegte Gedankengang versteht Schuld als eine Grunddimension und Lebensfrage des menschlichen Selbstverhältnisses. Im Anschluss an Dieter Henrichs Theorieversuche zum Begriff selbstbewusster Subjektivität versucht der Autor, Ursprung und Realität von Schuld innerhalb der Ambivalenz des persönlichen Lebensgangs aufzuzeigen. So erweist sich die Schulddimension als wesentliches Moment der Selbstverständigung von Subjekten. Darüber hinaus umfasst die Studie eine bislang noch ausstehende systematische Hinführung zur Subjektphilosophie Henrichs unter Einschluss seiner Ethikkonzeption.
978-3-7917-1839-2 Günter Kruck
Das absolute Geheimnis vor der Wahrheitsfrage
Über den Sinn und die Bedeutung der Rede von Gott
Pustet Verlag, 2002, 312 Seiten, kartoniert,
978-3-7917-1839-2
39,95 EUR Warenkorb
ratio fidei Band 16
Der vornehmste Gegenstand der Theologie ist gemäß ihrem Begriff die Rede von Gott. Genau damit steht die Theologie vor dem Problem, dass sie von etwas redet, das nicht gegenständlich ist. Wie soll man aber über etwas Ungegenständliches reden und dabei wissen, dass diese Rede angemessen ist, zumal man nicht die Existenz Gottes unterstellen kann? Bleiben also Behauptungen über Gott „bloße Behauptungen“, die nur der Subjektivität des Redenden zugerechnet werden können, oder kommt diesen ein Wahrheitsanspruch zu? Diesen Fragen wendet sich der Autor zu und erarbeitet den Begriff der „bestimmten Unbestimmtheit“ als einen philosophischen Begriff, durch den die Rede von Gott begründet werden kann.
978-3-7917-2098-2 Bernhard Nitsche
Gott und Freiheit
Skizzen zur trinitarischen Gotteslehre
Pustet Verlag, 2008, 264 Seiten, kartoniert,
978-3-7917-2098-2
34,95 EUR Warenkorb
ratio fidei Band 34:
Diese konzisen Skizzen nehmen philosophisch versiert und geschichtlich fundiert das Methodenproblem der christlichen Gottrede in den Blick. Nitsche zeichnet konzentriert die Anliegen und Traditions- bildungen der christlichen Trinitätslehre nach, die durch den Rekurs auf die Theologie der griechischen Kirchenväter und aktuelle Positionen der orthodoxen Theologie ihr spezifisches Profil gewinnen und in das Plädoyer für einen integralen Personbegriff münden. Im Geflecht des christlich-jüdischen Gesprächs führt der Dialog mit der Kabbala zu einem höchst anregenden trinitätstheologischen Vermittlungsvorschlag, der in einer philosophisch, ökumenisch und religionstheologisch sensiblen Trinitätshermeneutik fruchtbar gemacht wird.
Florian Baab
Was ist Humanismus?
Geschichte des Begriffes, Gegenkonzepte, säkulare Humanismen heute
Pustet Verlag, 2013, 300 Seiten, kartoniert, 15,7 x 23,3 cm
978-3-7917-2553-6
ratio fidei Band 51:

Während bildungsbürgerliche, sozialistische, existentialistische und auch christliche Humanismuskonzepte ihre Blütezeit hinter sich haben, versuchen derzeit säkular orientierte Vereinigungen den Begriff „Humanismus“ für sich zu reklamieren. Nach einer theologisch-philosophischen Begriffsgeschichte bietet der Autor eine systematische Analyse historischer und gegenwärtiger Entwürfe des Humanismus. Dabei widmet er sich insbesondere der religionskritischen Gruppierung der „säkularen Humanisten“ (Humanistischer Verband Deutschlands, Giordano-Bruno-Stiftung).

Florian Baab, Dr. theol., geb. 1982, studierte Philosophie und Katholische Theologie in Tübingen und Dublin und ist seit 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt.
978-3-7917-2569-7 Tobias Schulte
Ohne Gott mit Gott
Glaubenshermeneutik mit Dietrich Bonhoeffer
Pustet Verlag, 2014, 416 Seiten, kartoniert, 15,7 x 23,3 cm
978-3-7917-2569-7
44,00 EUR Warenkorb
ratio fidei Band 52
Wie kann der christliche Glaube unter den Bedingungen moderner Lebenswelten vergegenwärtigt werden? Muss der Mensch faktisch nicht ohne Gott leben? Jedenfalls ohne einen Gott, der handelnd in die Welt eingreift? Konsequent am Primat der Gnade Gottes festhaltend, profiliert Tobias Schulte im Gespräch mit Dietrich Bonhoeffer eine Theologie, die in der modernen menschlichen Freiheitssehnsucht und biblischen Glaubenstraditionen keinen Gegensatz erkennt. Dass sich hieraus eine politische und kulturelle Weltverpflichtung ergibt, versteht sich von selbst.
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 20.06.2016, DH