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13.05.2026:
Empfehlungen aus unserer Seite
Aktuelle Bücher / Neuerscheinungen |
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Elie Wiesel Nie werde ich diese Nacht vergessen...
Erinnerung und Zeugnis . Herder Verlag, 2026, 592
Seiten, 900 g, Gebunden mit Schutzumschlag, 978-3-451-02471-9
62,00 EUR
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Elie Wiesel Werke - Autobiografische
Schriften Band 1
Auftaktband der neuen Reihe »Elie Wiesel Werke«
Lange Zeit nach der Befreiung konnte der junge Elie Wiesel über
seine Schreckenserfahrungen in den Todeslagern der Nationalsozialisten
nur schweigen. Worte schienen ihm unzulänglich, das Geschehene
festzuhalten. Nach zehn Jahren begann er, seine Erinnerungen
niederzuschreiben, zunächst in seiner Muttersprache, dem Jiddischen. Das
erste Zeugnis trägt den Titel „„…un di velt hot geshvign". Dieses Buch
wird hier, 70 Jahre nach seinem ursprünglichen Erscheinen, erstmals
übersetzt und zusammen mit Elie Wiesels weltberühmten Bericht „Die
Nacht“ publiziert. Der Band stellt eine einzigartige
Zusammenstellung zweier Dokumente vor, die für die Erinnerungskultur für
heute und morgen von höchster Bedeutung sind.
Leseprobe |
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Michael Labahn
Die Offenbarung des Johannes
Evangelisches
Verlagshaus, 2026, 468 Seiten, Hardcover, 978-3-374-07893-6
48,00 EUR
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Theologischer Handkommentar zum Neuen
Testament (ThHK) Band 18 Der Kommentar widmet sich einem
rätselhaften, teils sogar moderne Christen abstoßenden, aber
wirkungsgeschichtlich noch immer präsenten Buch der Bibel. Nichts
ist so, wie es zu sein scheint – es ist das, was Sinn macht. Die an
Johannes ergangene Offenbarung
stellt sich als subversive Enthüllung der Wirklichkeit vor. Sie
sucht als apokalyptische Ich-Erzählung in der Welt der Adressaten
Sinn zu generieren. Adressiert an frühchristliche Gemeinden im
römisch beherrschten Westen Kleinasiens setzt sie sich – ausgehend
von ihrem durch Ausschließlichkeit und Gerechtigkeit geprägten
Gottesbild – mit der Herrscherverehrung des römischen Kaisers
auseinander. Sie blickt auf Gemeinden, die als Christusgläubige Raum
für sich unter römischer Herrschaft suchen. Sie entwickelt eine
Gegenwelt, die in der gottesdienstlich versammelten Gemeinde
wirklich wird, und empfiehlt eine radikale Abgrenzung von der
Mitwelt. Dieser Kommentar zur Apokalypse ist ein groß angelegtes
Werk und wird Maßstäbe setzen.
Leseprobe |
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Martin Buber / Franz
Rosenzweig Die Schrift Verdeutscht von
Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig. Textausgabe ohne
Illustrationen Gütersloher Verlagshaus,
2021, 1124 Seiten, Hardcover, 20 x 29 cm 978-3-579-06399-7
128,00 EUR
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Die Verdeutschung der hebräischen Bibel durch
Martin
Buber und Franz Rosenzweig ist eine sprachschöpferische Leistung, der es
gelungen ist, den eigentümlichen Charakter der hebräischen Bibeltexte in
der deutschen Sprache nachzubilden. Die ganze poetische Wucht des
biblischen Wortes ist hier spürbar und erfahrbar. Die Schrift ist »nicht
nur Übersetzung, sie ist, ohne doch ein Wort der Erklärung als solche
hinzuzufügen, zugleich auch Kommentar« (Gershom Sholem). »Martin
Buber hat zusammen mit Franz Rosenzweig der deutschen Sprache das
edelste Geschenk gemacht, eine Neuübersetzung des Alten Testaments.
Diese deutsche Bibel ist eine der höchsten Leistungen der deutschen
Sprache in unserer Zeit.« Hermann Hesse
Deutschlandradio
23.4.2026,
100 Jahre Buber-Rosenzweig Übersetzung, 11 Min, mp3 |
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Beate Ego Altes Testament Evangelische
Verlagsanstalt, 2026, 728 Seiten, Hardcover 978-3-374-05478-7
58,00 EUR
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Lehrwerk Evangelische
Theologie Band 1 Dieses Lehrbuch bietet zunächst eine
grundlegende Einführung in das Fach Altes Testament als einer
wissenschaftlichen Disziplin und legt dabei auch die Relevanz der
Beschäftigung mit den alttestamentlichen Texten dar. Daran schließt
ein breiter Überblick über die einzelnen Schriften des Alten
Testaments an, der auf der Basis elementarer bibelwissenschaftlicher
Grundkenntnisse schwerpunktmäßig deren historischen,
religionsgeschichtlichen und theologischen Kontexte entfaltet.
Das Werk wendet sich in erster Linie an Studierende mit dem
Berufsziel »Pfarramt« und »Lehramt«. Vor diesem Hintergrund
verbindet das höchst informative Lehrbuch die Vermittlung
fachwissenschaftlicher Inhalte mit praxisorientierten Aspekten. Es
wird deutlich, dass die alttestamentliche Tradition auch für
aktuelle Themen und Fragestellungen wichtige Impulse geben kann.
Der Band ist unerlässlich zur Prüfungsvorbereitung, nutzt aber auch
allen, die sich intensiv mit dem Alten Testament beschäftigen
wollen. |
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Kai Lehmann Hexen vor Gericht! Krisen, Angst
und Massenmedien vor 1800. Hexenprozesse in Deutschland Theiss im
Herder Verlag, 2026, 432 Seiten, Hardcover, 978-3-534-61196-6
28,00 EUR
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Zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert fegte ein
Tsumani der Hexenverfolgung über das christliche Europa und insbesondere
über Deutschland. Die Gründe für die gegenüber dem Mittelalter deutlich
verstärkte massenhafte Verfolgung in einigen Regionen sind vielfältig.
So gab es zu Beginn der Neuzeit eine Vielzahl an Krisen wie die Kleine
Eiszeit, pandemische Seuchen und verheerende Kriege. Aber auch die hohe
Kindersterblichkeit oder Viehseuchen, häusliche Gewalt sowie Erb- und
Nachbarschaftsstreitigkeiten waren ein Treiber für den »Hexenwahn«.
Insgesamt wurden in Europa im Zuge der Hexenverfolgung geschätzt 40.000
bis 60.000 Personen wegen Hexerei hingerichtet. Frauen waren etwa fünf
von sechs Opfern. Kai Lehmann hat über mehrere Jahre eine private
Datenbank aufgebaut, die mehrere tausend Orte umfasst. Aus diesem
»statistischen« Fundus entsteht ein breites, faszinierendes Sittenbild
der Alltagsgeschichte der Frühen Neuzeit. Mit zahlreichen
Abbildungen. Deutschlandradio 16.4.2026,
Kai Lehmann, 12 Minuten mp3 |
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Rainer Riesner Das Evangelium des
Lukas Kapitel 1-10
R. Brockhaus Verlag, Haan, 2026, Gebunden,
14 x 21 cm 0 978-3-7655-9742-8 978-3-417-02059-5 105,00 EUR  |
Historisch Theologische Auslegung - HTA Der vorliegende auf zwei Bände angelegte
Kommentar zu Lukas von Rainer Riesner
schließt sich der neueren Sicht an, dass dieses Evangelium ein zutreffendes Bild
vom Judentum der Zeit Jesu zeichnet. Im Anschluss an Adolf Schlatter wird die
These vertreten, dass Lukas über eine Sonderüberlieferung verfügte, die von der
Vorgeschichte bis zur Auferstehung reichte. Diese ursprünglich
hebräisch-aramäische Quelle entstand in torahtreuen judenchristlichen Kreisen,
die sich in Jerusalem und Judäa um Angehörige der Großfamilie Jesu sammelten.
Als Autor des Evangeliums kann man den Arzt und zeitweiligen Paulus-Begleiter
Lukas identifizieren und das Werk vor 70 n. Chr. datieren. Diese Urteile
werden in einer ausführlichen Einleitung begründet. Die Auslegung berücksichtigt
nicht nur die theologischen Aussagen des Lukas, sondern geht auch immer wieder
den Weg zu Geschichte und Verkündigung Jesu zurück. Der erste Band umfasst die
Kapitel 1 bis 10.
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