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Geschichte und Archäologie Israels
Übersetzung des Talmud Yerushalmi, Mohr Siebeck

Der Talmud liegt in zwei großen Ausgaben vor. Nach Umfang und inhaltlichem Gewicht ist der Talmud Bavli, der Babylonische Talmud, das bedeutendere Werk. Er entstand in den relativ großen, geschlossenen jüdischen Siedlungsgebieten, die nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer im judenfreundlicheren Perserreich existierten, genauer gesagt in Sura und Pumbedita. Als maßgebliche Autoren gelten die Rabbiner Abba Arikha (genannt Raw), Samuel Jarchinai (Mar) sowie Rab Aschi.
Daneben steht der erheblich kürzere, in seinen Bestimmungen oft weniger strenge und weniger wichtige Talmud Jeruschalmi, der in Palästina entstand und daher der Palästinische oder Jerusalemer Talmud genannt wird. Hier gilt nach jüdischer Tradition, die auf Maimonides zurückgeht, als wichtigster Autor Rabbi Jochanan.'
Wenn einfach vom Talmud gesprochen wird, ist in der Regel der Babylonische Talmud gemeint.

Übersetzung des Talmud Yerushalmi, Mohr Siebeck, Hrsg. v. Hengel, Martin / Neusner, Jacob / Schäfer, Peter / Rüger, Hans P /Institutum Judaicum d. Universität Tübingen / Avemarie, Friedrich / Becker, Hans J / Hüttenmeister,Frowald Gil / Übers. v. Tilly, Heinz P
I. Seder Zeraim
1,1 978-3-16-137482-1 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band I / 1. I. Seder: Zerain - Saaten / Berakhoth - Segenssprüche
zur Beschreibung
59,-- 1975
1,2 978-3-16-745068-0 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band I / 2. I. Seder: Zerain - Saaten / Pea - Ackerecke
zur Beschreibung
69,-- 1986
1,3 978-3-16-146436-2 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band I / 3. I. Seder: Zerain - Saaten / Demai - Zweifelhaftes zur Beschreibung 84,-- 2003
1,6 978-3-16-144987-1 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band I / 6. I. Seder: Zerain - Saaten / Terumot - Priesterhebe
zur Beschreibung
69,-- 1985
1,7-8 978-3-16-146175-0 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band I / 7-8. I. Seder: Zerain - Saaten / Maaserot - Zehnte /Maaser Sheni - Zweiter Zehnt
zur Beschreibung
109,-- 1996
1,10 978-3-16-149836-7 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band I / 10. I. Seder Zeraim, Traktat 10: 'orla - 'Vorhaut' fruchttragende Bäume zur Beschreibung 79,-- 2009
1,11 978-3-16-150876-9 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band I / 11. I. Seder Zeraim. Traktat 11: Bikkurim - Erstlingsfrüchte zur Beschreibung 75,-- 2011
II. Seder Moed
2,1 978-3-16-148313-4 Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band II/1: Shabbat - Schabbat zur Beschreibung 149,-- 2004
2,3 978-3-16-148191-8 Übersetzung des Talmud Yerushalmi 2/3. Band II/3: Pesahim - Pesahopfer zur Beschreibung 129,-- 2003
2,4 978-3-16-146379-2 Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band II/4: Yoma - Versöhnungstag zur Beschreibung 84,-- 1995
2,5 978-3-16-145607-7 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band II / 5. II. Seder: Moed - Fastenzeit / Sheqalim - Sheqelsteuer zur Beschreibung 69,-- 1990
2,6 978-3-16-744741-3 Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band II. Seder Moed. Traktat 6: Sukkah - Die Festhütte  zur Beschreibung 29,00 1983
2,7 978-3-16-147309-8 Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band II/7: Rosh ha-Shana – Neujahr zur Beschreibung 89,-- 2000
2,8 978-3-16-147551-1 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band II/8. Band II/8 Besa - Ei zur Beschreibung 89,-- 2001
2,9 978-3-16-149747-6 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band II/9. II. Seder Moed. Traktat 9: Ta'aniyot - Fasten zur Beschreibung 99,-- 2008
2,10 978-3-16-745269-1 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band II / 10. II. Seder Moed. Traktat 10: Megilla - Schriftrolle zur Beschreibung 64,-- 1987
2,11 978-3-16-144616-0 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band II / 11. II. Seder: Moed - Fastenzeit / Hagiga - Festopfer zur Beschreibung 44,-- 1983
2,12 978-3-16-745069-7 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band II / 12. II. Seder: Moed - Fastenzeit / Moed Qatan - Halbfeiertage zur Beschreibung 49,-- 1988
III. Seder Nashim
3,2 978-3-16-147045-5 Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band III/2: Sota: Die des Ehebruchs verdächtigte Frau 
zur Beschreibung
109,-- 1998
3,3 978-3-16-150049-7 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band III. Seder Nashim. Traktat 3: Ketubbot - Eheverträge zur Beschreibung 139,-- 2009
3,4 978-3-16-744742-0 Übersetzung des Talmud Yerushalmi III. Seder Nashim. Traktat 4: Nedarim - Gelübte 
zur Beschreibung
30,00 1983
3,5 978-3-16-149249-5 Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band III/5: Gittin - Scheidebriefe
zur Beschreibung
109,-- 2007
3,6 978-3-16-152936-8  Übersetzung des Talmud Yerushalmi. III. Seder Nashim. Traktat 6: Nazir – Der Geweihte
zur Beschreibung
115,00 Warenkorb 2016
3,7 978-3-16-146437-9 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band III / 7. III. Seder: Nashim - Frauen / Qiddushin - Antrauung zur Beschreibung 89,-- 1995
IV. Seder Neziqin
4,1-3 978-3-16-144490-6 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band IV / 1-3. IV Seder: Neziqin - Schädigungen / Bavot - Pforten zur Beschreibung 114,-- 1982
4,4 978-3-16-143092-3 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band IV / 4. IV Seder: Neziqin - Schädigungen / Sanhedrin - Gerichtshof zur Beschreibung 84,-- 1981
4,5-6 978-3-16-144724-2 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band IV / 5-6. IV Seder: Neziqin - Schädigungen / Makkot - Geisselung, Shevuot - Schwüre zur Beschreibung 74,-- 1983
4,7 978-3-16-142662-9 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band IV / 7. IV Seder: Neziqin - Schädigungen / Avoda Zara - Götzendienst zur Beschreibung 49,-- 1980
4,8 978-3-16-144757-0 Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band IV / 8. IV Seder: Neziqin - Schädigungen / Horayot - Entscheidungen zur Beschreibung 44,-- 1984
VI. Seder Toharot
6,1 978-3-16-148906-8 Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band IVI/1: Nidda - Die Menstruierende zur Beschreibung 89,-- 2006
Band 6,1 Traktat.1
Peter Schäfer, Martin Hengel, Annemarie Friedrich
Nidda - Die Menstruierende

Mohr Siebeck, 2006, 210 Seiten, Leinen, 23,8 x 16,2 cm
978-3-16-148906-8
89,00 EUR
Dieser Talmudtraktat behandelt nicht nur die rabbinischen Reinheitsvorschriften für menstruierende Frauen, sondern auch damit zusammenhängende familien-, ehe- und sexualrechtliche Fragen. Darüber hinaus kommen schwierige Probleme aus dem Bereich der Medizingeschichte - vor allem die antike Embryologie und die Lehre von den menschlichen Mißbildungen (Teratologie) - zur Sprache. Daher wurde besonderer Wert auf eine ausführliche Kommentierung gelegt, die sowohl die moderne Sekundärliteratur als auch die traditionellen jüdischen Kommentare berücksichtigt. Im Nachwort wird gezeigt, wie diese Texte heute in neuen Kontexten, vor allem in der aktuellen Diskussion um die Bioethik, verwandt werden.

Peter Schäfer, geb. 1943, von 1974-83 Professor für Judaistik am Martin-Buber-Institut der Universität Köln, ab 1983 an der Freien Universität Berlin. Ab 1998 gleichzeitig Professor an der Universität Princeton. Gastprofessuren an der Hebräischen Universität Jerusalem, am Oxford Centre for Postgraduate Hebrew Studies, an der Universität Yale und am Jewish Theological Seminary of Ameri. 1994 Leibniz-Preis. 2006 Mellon Award. 2007/08 Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin.
Band IV / Traktat 8
Seder: Neziqin - Schädigungen / Horayot - Entscheidungen

Mohr Siebeck, 1984, 133 Seiten, Leinen,
978-3-16-144757-0
44,00 EUR
Der vorliegende Band ist die erste vollständige Übersetzung des Traktats Horayot des Talmud Yerushalmi (Jerusalemer Talmud) in die deutsche Sprache. Sie beruht auf einer Sichtung der gesamten bisher bekannten Textüberlieferung in Handschriften und Druckausgaben. Der Traktat behandelt die Probleme, die sich aus irrtümlichen Entscheidungen (daher der Traktattitel) eines Gerichtshauses und anderer Instanzen ergeben. Es wird genau differenziert zwischen absichtlichen und unabsichtlichen Irrtümern fehlerhaften und inkompetenten Entscheidungen usw. Der Traktat ist für das Amtsverständnis des rabbinischen Judentums von grundsätzlicher Bedeutung, weil es vor allem der Rabbi ist, der neben anderen Instanzen eine Entscheidung trifft.
Eine ausführliche Kommentierung dient dem notwendigen Sachverständnis. Mehrere Register erschließen unter verschiedenen Gesichtspunkten den Traktat. Laufende Verweise auf Parallelen innerhalb des Talmud Yerushalmi auf Tosefta, auf den Babylonischen Talmud und die übrige rabbinische Literatur ermöglichen ein kritisch-vergleichendes Arbeiten mit der Übersetzung.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Gerd A. Wewers
Band IV / 7 IV
Seder: Neziqin - Schädigungen / Avoda Zara - Götzendienst

Mohr Siebeck, 1980, 192 Seiten, Leinen,
978-3-16-142662-9
49,00 EUR
Mit diesem Werk Liegt die erste vollständige Übersetzung des Traktats Avoda Zara des Talmud Yerushalmi (Jerusalemer Talmud) in deutscher Sprache vor. Der immer noch als Stiefkind der deutschsprachigen Forschung behandelte Talmud Yerushalmi soll mit dieser Übersetzung zumindest in der Weise erschlossen werden, wie es beim Babylonischen Talmud durch die Übersetzung von Lazarus GoLdschmidt geschehen ist. 'Avoda Zara behandeLt in seinen Traditionen die Beziehungen zwischen Juden und Nicht- Juden in dem Zeitraum bis etwa zum Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. Er gibt einen Einblick in das Selbstverständnis des rabbinischen Judentums dieser Zeit, sofern es sich abgrenzend gegen seine Umwelt definierte. Wichtig sind dabei ebenfalls die Beschreibungen und Beurteilungen nicht- jüdischer (griechisch-römischer, samaritanischer) Glaubensformen und -praktiken aus jüdisch-talmudischer Sicht. Der Übersetzung wurden in kritischer Sichtung Druckausgaben und handschriftliche Überlieferungen zugrundegelegt. Eine ausführliche Kommentierung dient dem notwendigen Sachverständnis. Mehrere Register erschließen unter verschiedenen Gesichtspunkten den Traktat. Laufende Verweise auf Parallelen innerhalb des TaLmud Yerushalmi, auf Tosefta, auf den Babylonischen Talmud und die übrige rabbinische Literatur ermöglichen ein kritisch-vergleichendes Arbeiten mit der Übersetzung.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Gerd. A. Wewers
Band IV / 5-6 IVSeder: Neziqin - Schädigungen / Makkot - Geisselung, Shevuot - Schwüre


Mohr Siebeck, 1983, 283 Seiten, Leinen,
978-3-16-144724-2
74,00 EUR

Der vorliegende Band ist die erste vollständige Übersetzung der beiden Traktate Makkot und Shevuot des Talmud Yerushalmi (Jerusalemer Talmud) in die deutsche Sprache. Sie beruht auf einer kritischen Sichtung der bisher bekannten Textüberlieferung in Handschriften und Druckausgaben.
Der Traktat Makkot behandelt die Vorschriften über die Verbannung in die Zufluchtsstätte und über die Strafe der Geißelung. Der Traktat Shevuot behandelt die verschiedenen Formen der Eidesleistung und die daraus resultierenden Probleme.
Eine ausführliche Kommentierung dient dem notwendigen Sachverständnis. Mehrere Register erschließen unter verschiedenen Gesichtspunkten die Traktate. Laufende Verweise auf Parallelen innerhalb des Talmud Yerushalmi, auf Tosefta, auf den Babylonischen Talmud und die übrige rabbinische Literatur ermöglichen ein kritisch-vergleichendes Arbeiten mit der Übersetzung

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Gerd A. Wewers
Band IV / 4 IV
Seder: Neziqin - Schädigungen / Sanhedrin - Gerichtshof

Mohr Siebeck, 1981, 341 Seiten, Leinen,
978-3-16-143092-3
84,00 EUR
Der vorliegende Band ist die erste vollständige Übersetzung der Traktats Sanhedrin (Gerichtshof) des Talmud Yerushalmi (Jerusalemer Talmud) in die deutsche Sprache. Sie beruht auf kritischer Sichtung der bisher bekannten Textüberlieferung in Handschriften und Druckausgaben. Der Traktat behandelt in seinen Traditionen das talmudische Rechtswesen auf den Gebieten Kapitalverbrechen, Gerichtsbarkeit und Gerichtsinstanzen, Verfahrensrecht, Strafvollzug und endzeitliches Strafgericht Gottes. Eine ausführliche Kommentierung dient dem notwendigen Sachverständnis. Mehrere Register erschließen unter verschiedenen Gesichtspunkten den Traktat. Laufende Verweise auf Parallelen innerhalb des Talmud Yerushalmi, auf Tosefta, auf den Babylonischen Talmud und die übrige rabbinische Literatur ermöglichen ein kritisch-vergleichendes Arbeiten mit der Übersetzung.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Gerd A. Wewers
Band IV / 1-3 IV
Seder: Neziqin - Schädigungen / Neziqin - Schädigungen / Bavot - Pforten

Mohr Siebeck, 1982, 533 Seiten, Leinen,
978-3-16-144490-6
114,00 EUR
Der vorliegende Band ist die erste vollständige Übersetzung der drei Traktate Bava Qamma, Bava Mesia und Bava Batra des Talmud Yerushalmi (Jerusalemer Talmud) in die deutsche Sprache. Sie beruht auf kritischer Sichtung der bisher bekannten Textüberlieferung in Handschriften und Druckausgaben. Besonders berücksichtigt wurde die noch unpublizierte und in ihrer Textgestalt teilweise erheblich abweichende Handschrift im Escorial (Madrid). Die Traktate behandeln die ganze Spannbreite des talmudischen Zivilrechts.
Eine ausführliche Kommentierung dient dem notwendigen Sachverständnis. Mehrere Register erschließen unter verschiedenen Gesichtspunkten die Traktate. Eine Zeilensynopse der Handschrift Escorial und der Ausgabe Krotoschin ist beigefügt. Laufende Verweise auf Parallelen innerhalb des Talmud Yerushalmi, auf Tosefta, auf den Babylonischen Talmud und die übrige rabbinische Literatur ermöglichen ein kritisch-vergleichendes Arbeiten mit der Übersetzung. Ein Handbuch, das die spezifischen redaktionskritischen Probleme dieser Traktate behandelt, ist in Vorbereitung.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Gerd. A. Wewers
Band III / 7 III.
Seder: Nashim - Frauen / Qiddushin - Antrauung

Mohr Siebeck, 1995, 286 Seiten, Leinen,
978-3-16-146437-9
89,00 EUR
Der vorliegende Band ist die erste wissenschaftliche Übersetzung des Traktates Qiddushin des Talmud Yerushalmi ins Deutsche. Sie basiert auf einer umfassenden Sichtung der bisher bekannten Textüberlieferung in Handschriften und Drucken. Es werden alte und moderne Kommentare, sowie die Sekundärliteratur miteinbezogen.
Der Traktat Qiddushin ('Antrauung') ist nach der Anordnung im Seder Nashim ('Frauen') der letzte von insgesamt sieben Traktaten. Er behandelt die Formen und Verfahrensweisen der Antrauung einer Frau, die formal-rechtlich von der Nissuin ('Heimführung') als eigentlichem Akt der Eheschließung zu unterscheiden sind. Darüberhinaus wird der Erwerb von Sklaven, Vieh und immobilen Gütern behandelt. Außerdem werden geschildert: die Antrauung durch einen Beauftragten, ungültige und bedingungsabhängige Antrauungsverfahren, die Rechtswirksamkeit von Bedingungserhebungen im Antrauungsfalle bei Leugnung, die Zweifel am Rechtsstatus der Frau und die religionsgesetzliche Klassifizierung von Kindern aus verbotenen Ehen. Außerdem geht es um Eheschließungen zwischen Angehörigen verschiedener genealogischer Klassen, die Aussagen der Eltern über die (Il)Legitimität ihrer Kinder und (pädagogische) Sittenregeln.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Heinz. P. Tilly
978-3-16-149249-5 Band III/5:
Gittin - Scheidebriefe

Mohr Siebeck, 2007, 249 Seiten, Leinen,
978-3-16-149249-5
109,00 EUR
Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band III/5:
Der vorliegende Band ist die erste wissenschaftliche Übersetzung des Traktates Gittin (Scheidebriefe) des Jerusalemer Talmuds. Der Traktat Gittin ist der fünfte Traktat der dritten Ordnung Nashim (Frauen). Ausgehend vom locus classicus in Dtn 24,1-4 werden die formalen Bestandteile eines Scheidebriefes und die Verfahrensweisen bei der Überbringung dieses Dokumentes behandelt. Breiten Raum nehmen Probleme mit den Zeugen und Boten, die Zulässigkeit von einschränkenden Bedingungen und die Anfechtung der Gültigkeit des Scheidebriefes ein. Anhand von Fallbeispielen werden Schwierigkeiten und Besonderheiten der Wiederverheiratung, der Schwagerehe und der Rechtsstellung der Kinder ausführlich diskutiert. Ein besonderes Interesse gilt vermögens-, unterhalts- und erbrechtlichen Fragen. Der Traktat erlaubt interessante Einblicke in die rechtliche Stellung von Geschlechterbeziehungen im antiken Judentum. Generell werden Analogien zur Rechtssituation bei der Freilassung von Sklaven, bei Schuldscheinen und Kaufverträgen gezogen. Der Traktat Scheidebriefe liefert auf diese Weise auch einen Beitrag zur Geschichte des antiken Urkundenwesens.

Bill Rebigers Übersetzung basiert auf der Edition Krotoszyn 1865/66; berücksichtigt werden jedoch auch die in der Synopse zum Talmud Yerushalmi edierten Textzeugen sowie Geniza-Fragmente und Parallelüberlieferungen. Der Kommentar erläutert mit Hilfe traditioneller Kommentare und Sekundärliteratur alle wichtigen Probleme der Übersetzung und Interpretation.

Übers. v. Bill Rebiger, hrsg. v. Martin Hengel, Peter Schäfer u.a.
978-3-16-152936-8 Band III/6:
Nazir – Der Geweihte
Mohr Siebeck, 2016, 290 Seiten, Leinen,
978-3-16-152936-8
115,00 EUR Warenkorb
Übersetzung des Talmud Yerushalmi Band III/6
Der Traktat »Nazir« des Talmud Yerushalmi widmet sich der Deutung und Erklärung der Vorschriften über einen »Geweihten« (»Nazir«, »Nasiräer«), welche sich in Num 6,1–21 finden. Diese Vorschriften beinhalten die Abstinenz von Trauben sowie allem, was aus diesen hergestellt wird (insbesondere Wein), den Verzicht auf das Haarscheren und das Verbot der Verunreinigung an Toten. Ein »Naziräat« wird von einer Person meist für eine begrenzte Zeitperiode (mind. dreißig Tage) in Form eines Gelübdes auf sich genommen und endet mit dem Darbringen von »Ausweihungsopfern« im Tempel sowie dem Scheren der Haare. Neben der Erörterung der eigentlichen Verbote, die ein Nazir zu befolgen hat, beinhaltet der Traktat Vorschriften über die Sprachformeln, die zur Aufnahme des Naziräats geeignet sind, über das Verfahren im Falle einer eingetretenen »Verunreinigung«, sowie die Gesetze, die beim Darbringen der abschließenden Opfer zu beachten sind. Obwohl die rabbinische Tradition das Aufnehmen des Naziräats nicht begrüßt, war dies eine in der Antike verbreitete Form der Askese.
Band III/4
Seder Nashim. Traktat 4: Nedarim - Gelübte


Mohr Siebeck, 1983, 135 Seiten, Broschur,
978-3-16-744742-0
30,00 EUR

Übers. u. interpr. v. Charles Horowitz
Band III/3.
Seder Nashim
Traktat 3: Ketubbot - Eheverträge

Mohr Siebeck, 2009, 540 Seiten, Leinen,
978-3-16-150049-7 139,00 EUR
Der Traktat Ketubbot ist der 2. Traktat der 3. Ordnung der Mischna, die den Namen Nashim (Frauen) trägt. Dieser Traktat bespricht die bei der Heirat festzulegende Summe, die der Frau im Fall der Scheidung oder des Todes des Ehemannes zusteht, und vertragliche Abmachungen im Hinblick auf die gegenseitigen Pflichten der Eheleute sowie die Besitz- und Erbrechte der Frau. Weiter diskutiert werden rechtliche Fragen einer am Morgen nach der Hochzeitsnacht möglichen 'Jungfernschaftsklage', Strafbestimmungen für verschiedene Formen der Unzucht und des Ehebruchs, schadensersatzrechtlicher Probleme nach Vergewaltigungen und das Versorgungsrecht für hinterbliebene Kinder. Hinzu kommen legendarische Stoffe zum Sterben und zur Bestattung des Redaktors der Mischna, Rabbi Yehuda ha-Nasi, und die Diskussion von Rechtsproblemen, die mit der Verpflichtung der Eheleute zum Wohnen im Heiligen Land oder in Jerusalem zusammenhängen.

Hrsg. v. Martin Hengel, Peter Schäfer, Friedrich Avemarie, Hans-Jürgen Becker u. Frowald G. Hüttenmeister.
Übers. v. Matthias Morgenstern
Band III/2:
Sota: Die des Ehebruchs verdächtigte Frau

Mohr, 1998, 284 Seiten, Leinen,
978-3-16-147045-5
109,00 EUR
Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band III/2:

Der Traktat Sota ist der zweite Traktat des Seders Naschim, der vom Frauenrecht handelt. Er beschreibt die in Numeri 5,11–31 vorgeschriebene Prozedur, der sich eine des Ehebruchs verdächtigte Frau unterziehen muß. Ausführlich werden die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Verfahrens wegen Ehebruchs, die Befragung der Zeugen und die Durchführung der Prozedur im Tempel geschildert.
Da der Text aus verschiedenen Quellen schöpft und häufig aufgrund eines Stichwortes oder einer inhaltlichen Parallele Exkurse einblendet, werden auch andere Themen behandelt. So folgen auf die Beschreibung von Strafe und Belohnung der Sota andere Beispiele des 'Maß für Maß' im Guten wie im Bösen; es spielen unter anderem Reinheitsprobleme, die Ausdehnung der Levitenstädte und das Schilfmeerlied eine große Rolle.
Der Sota-Abschnitt darf in jeder beliebigen Sprache gesprochen werden; daran schließt sich eine Besprechung anderer Abschnitte an, die ebenfalls in jeder beliebigen Sprache oder aber ausschließlich in der Heiligen Sprache gesprochen werden dürfen. Dabei wird auch das Umfeld beschrieben: so zum Beispiel der Übergang über den Jordan (Jos 3–4) zusammen mit den Segens- und Fluchsprüchen auf den Bergen Garizim und Ebal (Dtn 27–28) und die Rückstellung vom Kriege für einen bestimmten Personenkreis. Außerdem werden Beispiele für den Niedergang von Religion und Moral und die Zunahme von Unglück und Plagen aufgezählt. Der Traktat endet mit einer endzeitlichen Vision.
Der ausführliche Kommentar verweist auf Parallelstellen in der rabbinischen Literatur und erklärt einzelne Begriffe, schwierige Textstellen und historische Hintergründe. Dabei wurde Wert darauf gelegt, daß auch Leser, die mit der rabbinischen Literatur nicht so vertraut sind, ausreichend Informationen und Erläuterungen erhalten.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Frowald G. Hüttenmeister
Band II / 12 II
Seder: Moed - Fastenzeit / Moed Qatan - Halbfeiertage

Mohr Siebeck, 1988, 136 Seiten, Leinen,
978-3-16-745069-7
49,00 EUR
Moed Qatan ist der 12. Traktat im zweiten Seder: Moed (= Feste). Er schließt diesen Seder ab. Teilweise findet sich für die Bezeichnung 'Moed Qatan' entsprechend dem Anfangswort auch die Traktatbezeichnung 'Mashqin' (= man bewässert). Der Traktat beinhaltet die (rabbinischen) Vorschriften bezüglich der Halbfeiertage, d.h. Für die Tage zwischen dem ersten und dem siebten Tag des Pessach- bzw. zwischen dem ersten und achten Tag des Sukkotfestes. An diesen Tagen waren gewisse Arbeiten erlaubt oder in eingeschränkter Form zugelassen.
In drei Kapiteln (= peraqin) werden eine Vielzahl unterschiedlicher Themenkomplexe abgehandelt, die sich auf Arbeiten und Verhaltensnormen während der Halbfeiertage beziehen.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Heinz. P. Tilly
Band II / 11 II.
Seder: Moed - Fastenzeit / Hagiga - Festopfer

Mohr Siebeck, 1983, 119 Seiten, Leinen,
978-3-16-144616-0
44,00 EUR
Der vorliegende Band ist nach einer unpublizierten Übersetzung von Johann Jacob Rabe (1710 bis 1798) die erste vollständige Übersetzung des Traktats Hagiga des Talmud Yerushalmi (Jerusalemer Talmud) in die deutsche Sprache. Sie beruht auf kritischer Sichtung der bisher bekannten Textüberlieferung in Handschriften und Druckausgaben.
Der Traktat behandelt die Vorschriften für die alljährlichen Wallfahrten zum Tempel in Jerusalem und enthält zahlreiche Traditionen zu den Themen Weltschöpfung und Merkava. Eine ausführliche Kommentierung dient zum notwendigen Sachverständnis. Mehrere Register erschließen unter verschiedenen Gesichtspunkten den Traktat. Laufende Verweise auf Parallelen innerhalb des Talmud Yerushalmi, auf Tosefta, auf den Babylonischen Talmud und die übrige rabbinische Literatur ermöglichen ein kritisch-vergleichendes Arbeiten mit der Übersetzung.
Band II / 10 II.
Seder Moed. Traktat 10: Megilla - Schriftrolle

Mohr Siebeck, 1987, 185 Seiten, Leinen,
978-3-16-745269-1
64,00 EUR
Dies ist die erste vollständige Übersetzung des Talmud Yerushalmi (Jerusalemer Talmud) ins Deutsche. Die Übersetzung beruht auf einer kritischen Sichtung der bisher bekannten Textüberlieferung in Handschriften und Druckausgaben und berücksichtigt Parallelüberlieferungen sowie alte und neue Kommentare und Sekundärliteratur.
Eine ausführliche Kommentierung dient dem notwendigen Sachverständnis. Laufende Verweise auf die Parallelen in der gesamten rabbinischen Literatur ermöglichen ein kritisch-vergleichendes Arbeiten mit der Übersetzung. Ausführliche Register erschließen den Text nach verschiedenen Gesichtspunkten.
Der Traktat behandelt, ausgehend von der Estherrolle und den mit ihrer Lesung am Purimfest zusammenhängenden Problemen, die beim Schreiben von Bibelrollen zu beachtenden Vorschriften. Daneben handeln aggadische und halakhische Exkurse von den verschiedensten Themen, unter denen die umfangreichste Sammlung von Vorschriften über die antiken Synagogen hervorzuheben sind.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Frowald G. Hüttenmeister
Band II/9
Seder Moed. Traktat 9: Ta'aniyot - Fasten

Mohr Siebeck, 2008, 186 Seiten, Leinen, 978-3-16-149747-6 99,00 EUR
Die Übersetzung des Talmud Yerushalmi stellt eines der herausragenden Projekte der Judaistik in Deutschland dar. Die kommentierte Übersetzung dieses neben dem Babylonischen Talmud älteren palästinischen Sammelwerkes ist ein weiterer wichtiger Beitrag zu seiner Erschließung. Die vorliegende Übersetzung des Traktates Ta'aniyot (Fasten) behandelt die Gebote und Regelungen in Bezug auf Fasten und Fastentage. Der Traktat beginnt mit den Bestimmungen über den richtigen Zeitpunkt, an dem eine Erwähnung von Regen oder eine Bitte um Regen in das Achtzehngebet einzuschalten sind. Des Weiteren wird erörtert, wann man bei ausbleibendem Regen um Regen bittet, wann man seinetwegen fastet und wie das Fasten bei ausbleibendem Regen auszusehen hat. Anschließend werden das ordnungsgemäße siebentägige Fasten bei ausbleibendem Regen beschrieben, die da dabei zu sprechenden Gebete aufgeführt, die Tage genannt, an denen auch die diensttuenden Priester fasten sollen, und jene Tage, die generell vom Fasten auszunehmen sind. Darauf folgen Anweisungen, aus welchen Anlässen darüber hinaus zu fasten ist, Überlieferungen über Honi den Kreiszieher und Angaben darüber, wann dass Fasten bei einsetzendem Regen abzubrechen ist. Der Traktat schließt mit Anordnungen über die so genannten Standmannschaften im Tempeldienst mit den für sie geltenden Fastenbestimmungen und über die Tage 17. Tammuz, 9. und 15. Av. Mit seinen zahlreichen erzählenden Passagen ist der Traktat eine Fundgrube für das Verständnis und Rekonstruktion des antiken Judentums. Der Kommentar basiert auf traditionellen Erklärungen und berücksichtigt auch Diskussionen in der neueren wissenschaftlichen Sekundärliteratur.

Hrsg. v. Martin Hengel, Peter Schäfer, Friedrich Avemarie, Hans-Jürgen Becker u. Frowald G. Hüttenmeister
Übers. v. Andreas Lehnardt
Band II/8.
Seder Moed. Traktat 8: Besa - Ei

Mohr, 2001, 210 Seiten, Leinen,
978-3-16-147551-1
 89,00 EUR
Andreas Lehnardt legt eine kommentierte Übersetzung des Traktates Besa (Ei) des Jerusalemer Talmud vor. Der Traktat Besa ist der 8. Traktat der zweiten Ordnung, Moced (Feste), und behandelt die den Feiertag (Yom Tov) betreffenden Gebote. Als Feiertag, der dem Ruhegebot und dem Gebot zur Festtagsfreude unterliegt, gelten nach rabbinischer Überlieferung sechs Tage: Der erste und siebte Tag des Pesah-Festes, der erste und achte Tag des Laubhüttenfestes ('Sukkot'), der Tag des Wochenfestes ('Shavu'ot') und der erste Tag des Monats Tishri, das Neujahrsfest ('Rosh ha-Shana'). Auf diese Tage trifft das in Lev 23,7.21.30.36 überlieferte Ruhegebot zu. Dieses Gebot wird nur durch den für das Verständnis des Traktates grundlegenden Vers Ex 12,16 ("Und am ersten Tag sei eine heilige Versammlung, und am siebten Tag sei eine heilige Versammlung für euch; keine Arbeit sollt ihr an ihnen verrichten; nur was jedes Lebewesen zur Nahrung benötigt, dies allein dürft ihr euch zubereiten.") eingeschränkt. Dieser Vers bezieht sich eigentlich nur auf das Pesah-Fest, wurde aber von den Rabbinen auch auf die anderen Feiertage übertragen. Neben halakhischen Erörterungen über Speisen enthält der Traktat auch einige kurze haggadische Passagen, die für Historiker von Interesse sind. Die Übersetzung folgt der nach wie vor verbreitetsten Edition Krotoszyn 1865/66. Andreas Lehnardt berücksichtigt auch die in der Synopse zum Talmud Yerushalmi edierten Handschriften und Drucke sowie einige indirekte Textzeugen. Der Kommentar erläutert unter Berücksichtigung traditioneller Kommentare wie dem des berühmten Kabbalisten El'azar ben Moses Azikri (1533 - ca. 1600) alle wichtigen Probleme der Übersetzung. Erörtert werden auch in der modernen Sekundärliteratur behandelte Probleme der Interpretation. Beigegeben sind eine Bibliographie und Erläuterungen zur Methodik. Ein Register schließt den Band ab.

Hrsg. v. Martin Hengel, Peter Schäfer, Hans-Jürgen Becker u. Frowald G. Hüttenmeister
Übers. v. Andreas Lehnardt
Band II/7:
Rosh ha-Shana – Neujahr

Mohr, 2000, 186 Seiten, Leinen,
978-3-16-147309-8
89,00 EUR
Andreas Lehnardt legt eine kommentierende Übersetzung des Traktates Rosh ha-Shana (Neujahr) des Jerusalemer Talmud vor. Das Traktat Rosh ha-Shana ist das 7. Traktat der zweiten Ordnung, 'Moed' (Feste). Es behandelt wie das gleichnamige Traktat der Mischna das Fest, das in der Tora "Shabbaton zikkaron terua" ('Ruhetag, Gedächtnis, [Shofar-] Blasens'; Lev 23,24) und "Yom terua" (' Tag des [Shofar-] Blasens'; Num 29,1) genannt wird. Wie die Mischna behandelt die Gemara vor allem zwei Themenkomplexe. In den ersten beiden Kapiteln geht es um die vier Jahresanfänge im Nisan, Elul, Tishri und Shevat sowie die Bezeugung und Heiligung des neuen Mondes, da das Neujahresfest ein Neumondfest ist. In den beiden abschließenden Kapiteln wird das Blasen des Shofar-Horns, die Vorschriften über das Shofar, die liturgisch Verwendung des Shofar im Gottesdienst des Neihjahrsfestes und die besonderen Segenssprüche (Malkhiyyot, Zikhronot, Shofarot) beschrieben. Diese werden zusammen mit dem Shofar-Blasen dem Achtzehn-Bitten-Gebet des Musaf-Gottesdienstes hinzugefügt.
Die Übersetzung basiert auf der Edition Krotoszyn 1865/66. Andreas Lehnardt berücksichtigt auch die in der Synopse zum Talmud Yerushalmi edierten Handschriften und Drucke sowie einige indirekte Textzeugen. In dem ausführlichen Kommentar erläutert er unter Berücksichtigung der trditionellen Kommentare und der Sekundärliteratur alle wichtigen Probleme der Interpretation und Übersetzung. Beigegeben ist eine Bibliogrphie und Erläuterungen zur Methodik. Ein Register rundet den Band ab.

Hrsg. v. Martin Hengel, Peter Schäfer, Hans-Jürgen Becker u. Frowald G. Hüttenmeister
Übers. v. Andreas Lehnardt
Band II /6.
Seder Moed. Traktat 6: Sukkah - Die Festhütte

Mohr Siebeck, 1983, 103 Seiten, Broschur,
978-3-16-744741-3
29,00 EUR
Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band II / 6
Der Traktat behandelt, ausgehend von den biblischen Vorschriften in Leviticus 23,33-36.39-43 und Numeri 29,12-38 das Laubhüttenfest. Behandelt werden die Beschaffenheit der Festhütte und die Segenssprüche, die beim Bau und beim Betreten der Festhütte zu sprechen sind, die Zusammensetzung des Feststraußes und die Durchführung des Festgottesdienstes während der Feiertage. Besondere Beachtung verdient die Beschreibung der Synagoge von Alexandria in Ägypten

Übers. u. interpr. v. Charles Horowitz
Band II / 5
Seder: Moed - Fastenzeit / Sheqalim - Sheqelsteuer

Mohr Siebeck, 1990, 185 Seiten, Leinen

978-3-16-145607-7
69,00 EUR
Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band II / 5

Der Traktat Sheqalim behandelt die auf Ex 30,11-16 beruhende Abgabe der Scheqelsteuer. Neben Einzelheiten über den Modus bei der Abgabe der Steuer wird ihre Verwendung behandelt, wobei Einzelheiten über das Finanzwesen des Tempels zur Sprache kommen. Weitere Themen sind u.a. die Verwendung gestifteter, gespendeter und gefundener Gelder und Gegenstände, Aufgabenbereiche verschiedener Tempelbeamter, Angaben über die Tore des Tempelbezirkes sowie Probleme im Zusammenhang mit im Tempelbezirk unrein gewordenen Gegenständen.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Frowald G.Hüttenmeister
Band II/4:
Yoma - Versöhnungstag

Mohr, 1995, 249 Seiten, Leinen,
978-3-16-146379-2
84,00 EUR
Der Traktat Yoma ('Versöhnungstag') des Talmud Yerushalmi ist der älteste rabbinische Kommentar zur Mishna über den Versöhnungstag. In insgesamt acht Kapiteln wird zunächst die einwöchige Vorbereitung des Hohenpriesters behandelt, der bei dem kultischen Dienst dieses Festtags die Hauptrolle spielt. Anschließend werden in chronologischer Reihenfolge die einzelnen Tempelriten beschrieben, besonders diejenigen, die diesem Tag sein eigentümliches Gepräge geben: die Einkleidung des Hohenpriesters, die Sündenbekennmisse, das Räucheropfer und die Blutsprengungen im Allerheiligsten, die Austreibung des Asasel-Bocks und die Toralesung. Zum Schluß werden das am Versöhnungstag geltende Fastengebot und die - auch unabhängig vom Tempelkult gegebenen - Bedingungen und Möglichkeiten der Sühne und Sündenvergebung erörtert.
Außer rein halachischen Diskussionen bietet der Traktat in beträchtlichem Maße auch haggadische Stoffe. Bevorzugte Themen sind neben Sühne und Vergebung der Kult und die Priesterschaft des Zweiten Tempels, die glänzenden Höhepunkte, aber auch die dunklen Seiten seiner Geschichte.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Friedrich Avemarie
Band II/3:
Pesahim - Pesahopfer

Mohr, 2003, 404 Seiten, Leinen,
978-3-16-148191-8
129,00 EUR
Andreas Lehnardt legt die erste kommentierte Übersetzung des Traktates Pesahim (Pesahopfer) des Jerusalemer Talmud vor. Der Traktat Pesahim ist der dritte Traktat der zweiten Ordnung Mo´ed (Festzeiten). Er behandelt wie der gleichnamige Traktat der Mischna das Fest, das in der Tora (vgl. Ex 12; Num 9,1-14; Dtn 16,1-8) Pesah oder Fest der ungesäuerten Brote (Matzot) genannt wird und an den Auszug aus Ägypten erinnert. Wie die Mischna behandelt die Gemara vor allem die Themen Fortschaffen des Gesäuerten, Herstellung der Matzot-Brote, Zubereitung der Pesah-Opfer, Feier des Zweiten Pesah und Feier der Seder-Nacht. Neben langen Diskussionen der halakhischen Bestimmungen der Mischna finden sich in dem Traktat berühmte aggadische Stücke wie z.B. der Bericht über Hillels Aufstieg zur Macht (yPes 6,1 [33a]) und historisch relevante Nachrichten, wie z. B. die über Kontakte zwischen Samaritanern und Rabbinen (yPes 1,1[27b]).
Die Übersetzung basiert auf der Edition Krotoszyn 1865/66, berücksichtigt werden jedoch auch die in der Synopse zum Talmud Yerushalmi edierten Handschriften und Drucke sowie einige indirekte Textzeugen und Geniza Fragmente. In einem ausführlichen Kommentar erläutert Andreas Lehnardt unter Berücksichtigung traditioneller Kommentare und Sekundärliteratur alle wichtigen Probleme der Interpretation und Übersetzung. Beigegeben sind eine Bibliographie und Erläuterungen zur Methodik. Ein Register der Bibelstellen, Parallelen in der rabbinischen Literatur, Rabbinennamen und Namen von sonstigen Personen und Orten schließt den Band ab.

Hrsg.v. Martin Hengel, Peter Schäfer, Friedrich Avemarie, Hans-J. Becker u. Frowald G. Hüttenmeister
Übers. v. Andreas Lehnardt
Band II/1:
Shabbat - Schabbat

Mohr, 2004, 500 Seiten, Leinen
978-3-16-148313-4
149,00 EUR
Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band II / 1
Der Traktat Schabbat ist der umfangreichste im Talmud Yerushalmi. Er behandelt die Vorschriften zur Beachtung des Schabbat, der höher steht als die Feiertage. Das Grundgebot der Ruhe wird für alle Bereiche des täglichen Lebens ausführlich behandelt. Ausgehend von den 39 Hauptarbeiten, die auf die beim Bau der Stiftshütte ausgeübten Arbeiten zurückgeführt werden, werden Themen wie Ackerbau, Speisezubereitung, Kleiderherstellung, Jagen, Schreiben, Bauen, Tragen etc. abgehandelt. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen privatem und öffentlichem Bereich sowie absichtlichem und versehentlichem Handeln.
Der Traktat bietet eine Fülle an Material über das tägliche Leben wie kaum ein anderer. So wird bei den Vorschriften über das Weben der Webstuhl beschrieben, bei den Vorschriften über das Baden erfährt der Leser Einzelheiten über die Thermen bei Tiberias, bei den Vorschriften über das Kochen werden Aufbau und Funktionen eines Herdes beschrieben. Beim Verbot des Feueranzündens werden die verschiedenen Ölarten erwähnt, die in Benutzung waren, der Leser erfährt etwas über Kleidung und Schuhwerk, Schmuck und Haartrachten, Spielzeug, Prothesen und Zahnheilkunde, Beschneidung, Armenfürsorge, Reisen, Schiffahrt, etc. Auch das Verhältnis zu den Nichtjuden spielt eine wichtige Rolle, so z.B. bei der Frage, inwieweit Hilfestellungen durch oder für sie beim Ausbruch eines Feuers erlaubt sind.
Die Übersetzung von Frowald Gil Hüttenmeister ist ausführlich kommentiert, wobei die moderne Sekundärliteratur ebenso wie die traditionellen Kommentare berücksichtigt werden. Register und Parallelstellenverzeichnis erleichtern die Benutzung.

Hrsg. v. Martin Hengel, Peter Schäfer, Friedrich Avemarie, Hans-J. Becker u. Frowald G. Hüttenmeister
Übers. v. Frowald G. Hüttenmeister
Band I / 11 I.
Seder Zeraim. Traktat 11: Bikkurim - Erstlingsfrüchte

Mohr Siebeck, 2011

120 Seiten, Leinen, 978-3-16-150876-9 75,00 EUR
 
Band I / 10 I.
Seder Zeraim, Traktat 10: 'orla - 'Vorhaut' fruchttragende Bäume

Mohr Siebeck, 2009, 200 Seiten, Leinen, 978-3-16-149836-7 79,00 EUR
Der Traktat 'Orla ist die vorletzte derjenigen Ordnung, die sich mit den Problemen der Landwirtschaft beschäftigt. Er behandelt das in Leviticus 19,23-25 vorgeschriebene Gebot, dass man die Früchte eines im Land Israel neu gepflanzten Baumes in den ersten drei Jahren nicht verzehren darf. Sie werden mit der Vorhaut ('Orla) verglichen, und gelten als "unbeschnitten". Im vierten Jahr sollen sie in Jerusalem verzehrt werden, und erst im fünften Jahr sind sie zum Genuss freigegeben. Es werden alle denkbaren Möglichkeiten diskutiert. So wird z.B. unterschieden, ob ein Baum als Bauholz, zur Einzäunung oder zum Genuss der Früchte gepflanzt worden ist. Wie verfährt man, wenn der Baum genau auf der Grenze zwischen dem Land Israel und dem Ausland steht? Wie geht man mit Bäumen um, die von selbst gewachsen sind? Einen breiten Raum nimmt die Frage ein, was geschieht, wenn eine geringe Menge von 'orlapflichtigen Früchten mit anderen Früchten vermengt wird und wie überhaupt bei Vermengungen von verschiedenen Vorschriften unterliegenden Produkten zu verfahren ist. Ein weiterer Fragenkomplex behandelt das Problem, wie Schalen oder Holz von 'orlapflichtigen Früchten zu behandeln sind. Der Traktat, zu dem es im Babylonischen Talmud keine Gemara gibt, bietet eine Fülle von Material über das Landwirtschaftswesen im Land Israel in der Antike. Der Traktat erscheint hier zum ersten Mal in einer deutschen Übersetzung. Dabei wurden die verschiedenen Textzeugen sowie die häufigen Parallelüberlieferungen herangezogen. Ein ausführlicher Kommentar, der die traditionellen ebenso wie die modernen Kommentare heranzieht, sowie Register erleichtern das Verständnis und die Benutzung des Textes.

Hrsg. v. Martin Hengel, Peter Schäfer, Friedrich Avemarie, Hans-Jürgen Becker, Frowald G.Hüttenmeister
Übers. v. Frowald G. Hüttenmeister
Band I / 7-8.
Seder: Zerain - Saaten / Maaserot - Zehnte /Maaser Sheni - Zweiter Zehnt

Mohr Siebeck, 1996, 315 Seiten, Leinen,
978-3-16-146175-0
109,00 EUR
Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band I / 7-8
Die rabbinischen Vorschriften, die in den entsprechenden Ordnungen der Mishna, der Tosefta und des Yerushalrni ausgeführt sind, umfassen einen ersten Zehnten (ma'aserot oder ma'aser rishon) und einen zweiten Zehnten (ma'aser sheni). Der erste Zehnte wird den Leviten gegeben, die davon den Priestern die Zehnthebe (terumat ma'aser) entrichten. Der zweite Zehnte, der zum Verzehr am Tempel an einem Wallfahrtsfest bestimmt ist und im ersten, zweiten, vierten und fünften Jahr des Siebenjahreszyklus entrichtet wird, wird nicht nach Jerusalem gebracht, sondern an die Armen, Witwen und Leviten gegeben.
Ma'aserot (Zehnte) oder Ma'aser Rishon ist der 7. Traktat der Ordnung Zera'im. Der Inhalt der Mishna läßt sich folgendermaßen gliedern: 1. Von welchen Früchten der Zehnte zu geben ist und wann die Zehntpflicht eintritt. 2.-4. In welchen Fällen solche Früchte ohne Zehntgebung genossen werden dürfen. 5. Bestimmungen über den Zehnten beim Verpflanzen, ferner über den Verkauf an Leute, die im Verdacht stehen, keinen Zehnten zu geben. Der Zehnte bei Feldern in Syrien und in anderen besonders gelagerten Fällen, sowie zehntfreie Gewächse und Samenarten.
Ma'aser Sheni (der zweite Zehnt) ist der 8. Traktat der Ordnung Zera'im. Der babylonische Talmud enthält keine Gemara hierzu. Der Traktat behandelt hauptsächlich den in Dtn 14,22ff. gebotenen Zehnten. Er sollte in natura oder in Geldwert in hoher Feier in Jerusalem verzehrt werden und wird zur Unterscheidung von dem den Leviten zustehenden Zehnten (Num 18,21 f.) der zweite Zehnt genannt.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Rivka Ulmer
Band I / 6
I. Seder: Zerain - Saaten / Terumot - Priesterhebe

Mohr Siebeck, 1985, 240 Seiten, Leinen,
978-3-16-144987-1
69,00 EUR
Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band I / 6
Der vorliegende Band ist die erste vollständige Übersetzung des Traktats Terumot des Talmud Yerushalmi (Jerusalemer Talmud) in die deutsche Sprache. Der Traktat behandelt die Probleme, die sich aus der durch Num 18,12; Dtn 18,4 begründeten Ernteabgabe an die Priester (der Priesterhebe) ergeben. Der Traktat gibt damit einen vorzüglichen Einblick in die agrarbestimmten Sozialstrukturen Palästinas in den ersten vier Jahrhunderten n.Chr. Historisch ist ferner das Verhältnis wichtig, das Priester, Grundeigentümer und Rabbinen nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem sozial und rechtlich zueinander entwickelten.
Eine ausführlichen Kommentierung dient dem notwendigen Sachverständnis. Mehrere Register erschließen unter verschiedenen Gesichtspunkten den Traktat. Laufende Verweise auf Parallelen innerhalb des Talmud Yerushalmi, aufTosefta, auf den Babylonischen Talmud und die übrige rabbinische Literatur ermöglichen ein kritisch-vergleichendes Arbeiten mit der Übersetzung.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Gerd A. Wewers
Band I / 3
I. Seder: Zerain - Saaten / Demai - Zweifelhaftes

Mohr Siebeck, 2003, 210 Seiten, Leinen,
978-3-16-146436-2
84,00 EUR
Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band I / 3
Der Traktat Demai ('Zweifelhaftes') des Talmud Yerushalmi behandelt landwirtschaftliche Erzeugnisse, von denen man nicht weiß, ob die nach Num 18,20-29 vorgeschriebenen Abgaben an die Leviten und Priester abgesondert worden sind oder nicht. Er bietet eine Fülle an Material über im Land Israel angebaute Früchte und ihre Verarbeitung. Die Beziehungen zu Leuten, die die Gesetze nicht streng beachten sowie Pacht-und Kaufvorschriften für Felder von Juden, Samaritanern und Nichtjuden nehmen einen breiten Raum ein. Besonders wichtig sind geographische Beschreibungen mit genauen Angaben, innerhalb welcher Gebiete welche Vorschriften zu beachten sind. Diese Texte sind eine wichtige Quelle für die Verbreitung der jüdischen Bevölkerung bis zum Beginn des 5. Jahrhunderts. Der Traktat hat keine Gemara im babylonischen Talmud und bietet deswegen viel eigenständiges Material.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Gerd A. Wewers u. Frowald G. Hüttenmeister
Band I / 2
I. Seder: Zerain - Saaten / Pea - Ackerecke

Mohr Siebeck, 1986, 231 Seiten, Leinen,
978-3-16-745068-0
69,00 EUR
Übersetzung des Talmud Yerushalmi. Band I / 2
Der vorliegende Band ist die erste vollständige Übersetzung des Traktates Pea des Talmud Yerushalmi (Jerusalemer Talmud) in die deutsche Sprache. Die halachische Ausführung der biblischen Bestimmung der Freilassung der Ecke ('Pea') beim Abernten des Feldes für den Armen und Fremdling (Lev. 19,9; Lev 23,22) verbindet sich mit anderen Aspekten der Armenfürsorge auf agrarischem Hintergrund. Neben den durch die religionsgesetzliche Diskussion erschließbaren wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen in Palästina der ersten nachchristlichen Jahrhunderte vermittelt das in diesem Traktat reichlich eingearbeitete haggadische Material auch interessante Einblicke in die religiöse und ethische Einstellung der Rabbinen zum übergreifenden Thema des gerechten Umgangs mit menschlicher Not und Bedürftigkeit.
Eine ausführliche Kommentierung dient dem notwendigen Sachverständnis. Laufende Verweise auf Parallelen innerhalb des Talmud Yerushalmi, auf Tosefta, auf den Babylonischen Talmud und die übrige rabbinische Literatur ermöglichen ein kritisch-vergleichendes Arbeiten mit der Übersetzung.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Gerd A. Wewers
Band I / 1
I. Seder: Zerain - Saaten / Berakhoth - Segenssprüche

Mohr Siebeck, 1975, 260 Seiten, Leinen,
978-3-16-137482-1
59,00 EUR
Mit dieser Übersetzung des Traktates Berakhoth (Segenssprüche) aus dem Jerusalemer Talmud erscheint die erste moderne Übersetzung dieses wichtigen Textes ins Deutsche. Sie ist ein für das Verständnis und die Erforschung des jüdischen Gebetes unentbehrliches Hilfsmittel und eine wertvolle Ergänzung zu der Übersetzung des babylonischen Talmuds von L. Goldschmidt. Der Übersetzer hat es verstanden, durch paraphrasierende und interpretierende Erläuterungen im fortlaufenden Text die stark verkürzte und formelhafte Ausdrucksweise des Originals aufzuschlüsseln und damit die Lesbarkeit auch für den Nichtfachmann erheblich zu erleichtern. In Anlehnung an die Goldschmidtsche Übersetzung des babylonischen Talmuds werden zudem Mischna- und Bibelzitate im Text durch besondere Drucktypen von der Gemara abgehoben.- Weitere Traktate sollen diesem ersten Band einer Übersetzungsreihe des Jerusalemer Talmuds folgen.

Hrsg. v. Martin Hengel, Jacob Neusner u. Peter Schäfer
Übers. v. Charles Horowitz
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 07.11.2016, DH