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wichern porträts

978-3-88981-389-3  Arnd Brummer
Jan Hus
Warum ein frommer Katholik auf dem Scheiterhaufen endet
Wichern Verlag, 2015, 144 Seiten, Gebunden, 12,5 x 21,0 cm
978-3-88981-389-3
14,95 EUR Warenkorb
Vor 600 Jahren wurde der Priester Jan Hus in Konstanz als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Er hatte sich geweigert, seine Thesen zu Kirche und Glauben zu widerrufen. „Wir sind Hussiten“, sagte hundert Jahre später Martin Luther. In Böhmen wurde Hus zum Nationalhelden, weil er die tschechische Sprache maßgeblich beeinflusst hat. Das gab den Tschechen oder Böhmen, bis dahin ein „Knechtsvolk“ im Heiligen Römischen Reich, ein neues Selbstbewusstsein. Arnd Brummer zeichnet Hus’ Lebensweg nach.
Und er fragt: Was bleibt von dem böhmischen Reformator?
Reihe wichern porträts.
978-3-88981-381-7 Hans-Jürgen Benedict
Matthias Claudius
Warum der Dichter den Mond besang und das Leben lobte

Wichern Verlag, 2014, 144 Seiten, Hardcover,
978-3-88981-381-7
14,95 EUR Warenkorb
Der Mond ist aufgegangen / Die goldnen Sternlein prangen / Am Himmel hell und klar …

Der Schriftsteller Matthias Claudius, 1740 als Pastorensohn geboren, studierte Theologie und Jura in Jena. Als Redakteur der Zeitschrift »Der Wandsbeker Bote« verkehrte er mit vielen literarischen Größen seiner Zeit. Mit seiner Frau und zwölf Kindern lebte er genügsam in Wandsbek bei Hamburg, dichtete, übersetzte, war gesellig und feierte trotz karger Lebensverhältnisse fröhliche Feste. Im Alltäglichen entdeckte er Gott als den tragenden Grund des Lebens. Humorvoll und streitlustig nahm er Stellung zu kontroversen Fragen seiner Zeit.

Das Buch von Hans-Jürgen Benedict zeichnet das Leben von Matthias Claudius nach und stellt seine schönsten Texte vor – zu den Themen Liebe, Natur, Ehe, Kinder, Glauben, Krieg und Frieden, Sterben und Tod. Claudius war ein Theopoet, der die Themen der Theologie als Dichter und Feuilletonist besser »rüber brachte« als manch Theologe. Sein bekanntestes Gedicht ist »Der Mond ist aufgegangen«, das vertont wurde und Eingang in das Evangelische Gesangbuch fand.
- Lebensgeschichte des Dichters von »Der Mond ist aufgegangen« (EG 482, GL 93)
- Sensibler Poet und scharfzüngiger Intellektueller
- Ein Buch zum 200. Todestag am 21. Januar 2015

Hans-Jürgen Benedict, geb. 1941, Dr. theol, war Pfarrer in Recklinghausen und Hamburg. Von 1991 bis 2006 war er Professor an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie in Hamburg.
Reihe wichern porträts.
Uwe Birnstein
Friedrich Wilhelm Raiffeisen - Hermann Schulze-Delitzsch

Genossenschaftlich gegen die Not
Wichern Verlag, 2013, 96 Seiten, Broschur, 12,5 x 21 cm
978-3-88981-356-5
9,95 EUR
Wenn es Wichtigeres gibt als den Profit
Verschuldete Kleinunternehmer, Privatinsolvenzen, Obdachlosigkeit und Armut: Am Anfang des 19. Jahrhunderts gab es ähnliche Probleme wie heute. In Deutschland machten sich unabhängig voneinander zwei Männer daran, sie zu lösen. Ihre Vision: Banken, deren Ziel nicht der Profi t war, sondern der Gemeinsinn ist. Gegen rücksichtslose Kredithaie und Finanzbosse setzten Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888) und Hermann Schulze-Delitzsch (1808–1883) genossenschaftliche Banken, die im Besitz ihrer Mitglieder sind. Das Genossenschaftsmodell machte Furore und bietet in der heutigen Weltwirtschafts- und Schuldenkrise mit Mikrokrediten eine nobelpreisgekrönte Alternative. In seinem Buch zeichnet Uwe Birnstein die Lebensläufe der beiden „Genossenschaftsväter“ unterhaltsam nach und erklärt verständlich deren Ideen, die der aktuellen Situation erstaunlich fortschrittliche Impulse geben.
- Wege aus der Banken-Krise
- Die Lebensgeschichten der Gründer der Genossenschaftsbanken
- Eine bewährte Alternative zum profitorientierten Bankenwesen

Uwe Birnstein, geboren 1962, arbeitet seit 1989 als Autor und Redakteur für Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen. Er veröffentlichte mehrere Bücher zu theologischen und historischen Themen sowie Romane. Er ist der Herausgeber der Reihe wichern porträts.
978-3-88981-375-6 Ulrike Strerath-Bolz
Thomas Müntzer

Wichern Verlag, 144 Seiten, Hardcover, 12,5 x 21 cm
978-3-88981-375-6
14,95 EUR Warenkorb
 Warum der Mystiker die Bauern in den Krieg führte
Er war Priester und Reformator, Mystiker und Sozialrevolutionär. Im Bauernkrieg stellte er sich auf die Seite der Aufständischen. Sein kurzes Leben endete unter dem Fallbeil des Scharfrichters. Thomas Müntzer (1489–1525) erhitzte schon zu Lebzeiten die Gemüter, und bis heute lässt sein Name aufhorchen.
Der »Theologe der Revolution«, wie ihn sein Biograf Ernst Bloch nannte, wurde vom DDR Staat geradezu als Nationalheld verehrt. Heute gilt er den einen wegen seiner Befürwortung von gewaltsamem Widerstand als politischer Verbrecher und Terrorist, den anderen mit seinem klaren Blick für die sozialen Probleme seiner Zeit als Vorbild.
Ulrike Strerath-Bolz
Ulrich Zwingli
Wie der Schweizer Bauernsohn zum Reformator wurde
Wichern Verlag, 2013, 144 Seiten, Hardcover, Lesebändchen, 12,5 x 21 cm
978-3-88981-354-1
14,95 EUR
Ein Mann voller Widersprüche
Er war hoch musikalisch – und verbannte die Musik aus dem Gottesdienst. Er war Pazifi st – und starb in einem Krieg, den er selbst gefordert hatte. Er predigte eine Reformation der Freiheit – und ließ die Verfolgung der Täufer zu. Der Schweizer Reformator Ulrich Zwingli (1484–1531) war ein Mann der Widersprüche. Nur zwölf Jahre blieben dem gebildeten Bauernsohn aus dem Toggenburg, um die Reformation in Zürich durchzusetzen. Von Kriegserfahrungen in seinen frühen Jahren als Pfarrer gezeichnet, kam er 1519 nach Zürich, wo er eine neue Predigtkultur ins Leben rief und das kirchliche Leben auf den Kopf stellte: Ab 1525 wurde in Zürich das Abendmahl in beiderlei Gestalt als Gedächtnismahl gefeiert; Bilder, Messen und Zölibat waren abgeschafft, und es gab eine geregelte Armenfürsorge. Ulrich Zwingli leitete die Neuübersetzung der Bibel, die bereits 1529 ihren Abschluss fand. Damit wurde er zum Vater der reformierten Kirchen, ohne als Person je in den Vordergrund zu treten.
- Die spannende Lebensgeschichte des Vaters der reformierten Kirchen
- Ein Buch zum 500. Reformationsjubiläum
- 2013: 450 Jahre Heidelberger Katechismus

Ulrike Strerath-Bolz, geboren 1959, ist promovierte Skandinavistin und Anglistin. Sie lebt als freie Übersetzerin, Lektorin und Autorin in Friedberg/Bayern.
Frank Hofmann
Sören Kierkegaard
Wie der dänische Dichter das Christentum vor der Kirche retten wollte
Wichern Verlag, 2012, 144 Seiten, 5 Abbildungen, Hardcover
978-3-88981-336-7

14,95 EUR
Das ist der Weg, den alle gehen müssen: über die Seufzerbrücke hinein in die Ewigkeit
Wie wird man wahrhaftig Christ? Diese Frage ließ den dänischen Philosophen und Dichter Søren-Kierkegaard (1813–1855) nicht los. Er war ein Einzelgänger, dessen große Liebe unerfüllt blieb, der in den Zeitungen verspottet wurde und der unerbittlich gegen die Heuchelei der lutherischen Staatskirche kämpfte. Doch kaum ein Denker des 19. Jahrhunderts hatte eine solche nachhaltige Wirkung auf Theologie und Philosophie wie Sören Kierkegaard. Für die Philosophen des Existenzialismus war er der wichtigste Vorreiter, der Theologe Karl Barth stellte ihn in eine Reihe mit Paulus und Luther. Der Journalist Frank Hofmann über das kurze ereignisreiche Leben Kierkegaards.
Frank Hofmann ,geboren 1962 in Offenbach am Main, studierte Philosophie und Germanistik in Düsseldorf und Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen. 1987 promovierte er in Philosophie über die Frage „Was ist Wahrheit?“. Seit 1983 arbeitet Hofmann als Journalist für verschiedene Medien, unter anderem als Ressortleiter für „auto motor und sport“, für den „stern“, als Chefredakteur für „Men‘s Health“ und das von ihm gegründete „BEST LIFE“. Seit 2007 ist der begeisterte Marathonläufer Chefredakteur eines Laufmagazins. Hofmann lebt mit Frau und Tochter in Hamburg.
Ralph Ludwig
Jochen Klepper
Warum sich der Liederdichter in tiefer Not getragen fühlte

Wichern Verlag, 2012, 144 Seiten, mehrere Abbildungen, Hardcover, 12,5 x 21 cm
978-3-88981-346-6

14,95 EUR
Am 11. Dezember jährt sich der Freitod Jochen Kleppers (1903-1942) und seiner Familie zum siebzigsten Mal. Die Nacht ist vorgedrungen - dieses bekannte Kirchenlied weist auf das Schicksal und die tragischen Lebensumstände des Theologen, Journalisten und Dichters. "Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und Schuld", textete Klepper. Die Nacht war in sein Leben gedrungen in Form ständiger Depressivität und durch die Repressalien, die seine jüdische Frau Johanna und die Stieftöchter Brigitte und Renate durch die Nationalsozialisten erleiden mussten. Schließlich drohte der Familie die Deportation. Sie sah daraufhin keinen anderen Ausweg als den Tod. Doch Kleppers Verwurzelung im Glauben bis heute unzähligen Menschen Trost. Eher konservativ hielt er ebenso zu den Nazitreuen Deutschen Christen wie zur Bekennenden Kirche Abstand und verlegt seinen Glauben in die Innerlichkeit. Das macht seine Kirchenlieder damals wie heute so ansprechend. Fester Glaubensmut spricht durch sie, der hilft, auch die dunkelsten Nächte durchzustehen. Der Schriftsteller und Theologe Ralph Ludwig schildert das bewegende Leben Jochen Kleppers.
Dr. theol. Ralph Ludwig, geboren 1943, war Studentenpfarrer und Pfarrer in Heidelberg; seit 1983 Redakteur beim Norddeutschen Rundfunk und hat seit 1999 einen Lehrauftrag für Medien/Theologie an der Universität Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen.
Elke Endraß
Wilhelm Löhe

Wichern Verlag, 2012, 144 Seiten, Abbildungen, Hardcover, 12,5 x 21 cm 978-3-88981-340-4

14,95 EUR
Dieser Theologe erklärte Einfalt zu seinem Lieblingswort und verzweifelte an der erstarrten lutherischen Kirche, dass er fast eine eigene gegründet hätte: Wilhelm Löhes (1808-1872) eigenwilliger Glauben und sein Denken wirken erstaunlich modern. Ihm verlieh die Sehnsucht nach glaubwürdigem Christsein unermüdliche Schaffensenergie. Der Pfarrer erkannte die globale Kraft des lutherischen Glaubens und schickte Missionare in drei Kontinente. Seine Vision von Barmherzigkeit setzte er im fränkischen Neuendettelsau in die Tat um: Frauen Diakonissen sollten Kranken und Bedürftigen helfen und so die Liebe Jesu sichtbar machen. Keine Mühen waren ihm zu groß, um die Kirche wieder zur Brunnenstube der Wahrheit werden zu lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde Wilhelm Löhe zu einem der ersten Wohltätigkeitsunternehmer.

Biografin Elke Endraß schildert das aufregende Leben des Diakonissenvaters, dessen Werk bis heute Früchte trägt. Deutlich wird: Wilhelm Löhes wegweisender Einklang von Frömmigkeit und Unternehmertum setzt Impulse für heutige Berufstätige in verantwortungsvollen Positionen, die sich an bleibenden Werten orientieren möchten.
zur Seite Wilhelm Löhe
Uwe Birnstein
Paulus
Wie der Christenverfolger die Liebe entdeckte

Wichern Verlag, 2012, 144 Seiten, Abbildungen, Hardcover,
978-3-88981-324-4

14,95 EUR
Was muss geschehen, damit die Liebe mächtiger als der Hass wird? In Zeiten weltweit wachsendem religiösen Fanatismus bietet das Leben des ehemaligen Christenverfolgersund späteren Apostels Paulus ein beeindruckendes Beispiel für einen solchen Sinneswandel. Der entschiedene Gegner der Jesus-Anhänger entdeckt durchein Bekehrungserlebnis die befreiende Kraft des christlichen Glaubens. Tausende Kilometer legt Paulus, der über eine eher schwächliche Konstitution verfügte, im Namen Gottes zurück. Vier Schiffbrüche erlitt er, er wurde ausgepeitscht und kam ins Gefängnis. Paulus gründete Gemeinden im Mittelmeerraum und entwickelte in seinen Briefen als Erster eine christliche Theologie. Die Liebe hielt er für wichtiger als den Glauben– eine Botschaft mit Sprengkraft.
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.1. Korinther 13,13
Uwe Birnstein, geb. 1962, arbeitet als Autor und Redakteur für Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen. Er veröffentlichte mehrere Bücher zu theologischen und historischen Themen sowie Romane. Er ist der Herausgeber der Reihe wichern porträts
Literatur zu Paulus
Ezzelino von Wedel
Hermann Hesse

Wichern Verlag, 2011, 144 Seiten, Abbildungen, Hardcover,
978-3-88981-325-1

14,95 EUR
Warum der Dichter Glaube, Glück und Eigensinn empfahl
Fünfzig Jahre nach seinem Tod ist die Faszination für Hermann Hesse ungebrochen. Der "Steppenwolf" und "Siddhartha", das "Glasperlenspiel" und unzählige Gedichte spiegeln tiefe Lebenserfahrung und eine Frömmigkeit, die das Göttliche jenseits der Religionen und Konfessionen aufspürt. Der Missionarssohn aus Calw plädierte für den Eigensinn: "Sei du selbst!" und erreicht mit diesem Lebensmotto vor allem junge Menschen. Sein Glaube an den Wert des Einzelnen ist Heilmittel in einer Zeit, in der Karrieredenken und Kommerz die seelischen Kräfte schwächt. Auch haben Hesses Gedanken nichts von ihrer tröstlichen Kraft verloren. "Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde." Vielen Menschen hat dieser Rat in Lebenskrisen Halt gegeben.

Ezzelino von Wedel, geb. 1946, evangelischer Pastor und Journalist, leitete von 1982 bis 2004 die Redaktion Religion und Gesellschaft bei Radio Bremen. Zuvor hatte er Erfahrungen als Mönch, Übersetzer und Popmusiker gesammelt. Er veröffentlichte unzählige Hörfunkfeatures und mehrere Bücher, u.a.: "Bonjour, mon amour" und "Als Jesus sich Gott ausdachte".
Elke Endraß
Carl Gustav Jung

Wichern Verlag, 2011, 144 Seiten, 5 Abbildungen, Hardcover,
978-3-88981-313-8
14,95 EUR
Wie der Pfarrersohn die Seele erforschte
Die „Begegnung mit der inneren Wirklichkeit“ hat den Pfarrerssohn Carl Gustav Jung (1875-1961) nie losgelassen. Die Ergebnisse seiner Beschäftigung mit der Seele bilden bis heute die Grundlage der Tiefenpsychologie und vieler andere psychologischer Methoden; Begriffe wie „ Archetypus“, „Schatten“ und „kollektives Unbewusstes“ helfen heute Therapeuten, die Seelenwirklichkeit ihrer Klienten zu beschreiben. Seine Erkenntnisse gewann Jung in seiner Praxis, in der neben anderen auch Hermann Hesse Hilfe suchte. Bei seinen Studien berücksichtigte C.G. Jung immer auch religiöse Aspekte; so hat er nicht nur in der Psychologie, sondern ach der Theologie, Literatur und Kunst wichtige Impulse gegeben.
In ihrem Porträt führt Elke Endraß die Leser an die wichtigsten Lebensstationen und zu den prägendsten Erkenntnissen Carl Gustav Jungs; kritisch beleuchtet sie auch sein Verhalten während der Zeit des Nationalsozialismus.
Angelika Obert
Auguste Victoria

Wichern Verlag, 2011, 144 Seiten, 9 Abbildungen, Hardcover,
978-3-88981-312-1

14,95 EUR
Wie die Provinzprinzessin zur Kaiserin der Herzen wurde
Die letzte Kaiserin
Ein Leben fast wie im Sissi-Film: Aus einer unbedeutenden Prinzessin wird die Kaiserin Deutschlands. Mit protestantischem Engagement, preußischem Pflichtgefühl und Sinn für die Zukurzgekommenen eroberte Kaiserin Auguste Victoria (*1858) die Herzen der Menschen. Sie kümmerte sich um das Rote Kreuz, kämpfte unermüdlich gegen den „religiös-sittlichen Notstand“ und sorgte dafür, dass in Arbeiterstadtvierteln Berlins Kirchen gebaut wurden - das Volk verlieh ihr dafür den liebevollen Titel „Kirchen-Juste“. Nicht nur Landes-, auch Familienmutter ist sie: Sieben Kindern schenkte sie das Leben. Als sie 1921 verbittert im holländischen Exil starb, gab sie ein letztes Zeugnis ihrer Liebe zu ihrem Mann, Kaiser Wilhelm II.: „Ich darf nicht sterben, ich kann doch den Kaiser nicht allein lassen!"
Angelika Oberts Porträt der letzten deutschen Kaiserin zeigt das von vielen inneren Kämpfen durchzogene Leben der starken Frau hinter - nein: neben dem letzten deutschen Kaiser.
Ralph Ludwig
Der Erzähler

Wichern Verlag, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-286-5

9,95 EUR
Wie Johann Peter Hebel ein literarisches Schatzkästlein schuf
Badischer Genuss - der Dichter und sein Biograf
Ein Kirchenmann entdeckt die Leidenschaft zum Dichten und Erzählen: Das ist die Geschichte des badischen Theologen Johann Peter Hebel (1760 bis 1826). Im Alter von vierzig Jahren veröffentlichte er die „Alemannischen Gedichte” und verhalf damit seinem Heimatdialekt zu Ehren. Als Verfasser lebenskluger Kalendergeschichten genoss er große Berühmtheit in ganz Deutschland. Mit dem „Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes” sorgte er dafür, dass Geschichten wie „Kannitverstan” im Volksgedächtnis blieben.
In der Wirkung „reiner und mächtiger als Goethe”, lobte Hermann Hesse. Kurt Tucholsky empfahl Hebel als „Reinigungsbad der Seele”.
Ralph Ludwig, Dr. theol., geboren 1943, war zunächst Pfarrer in Heidelberg, dann von 1983 bis 2006 Redakteur beim Norddeutschen Rundfunk (Religion und Gesellschaft). Heute arbeitet er als Schriftsteller.
Elke Endraß
Henry Dunant. 1829-1910
Der Wohltäter

Wichern Verlag, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-288-9
9,95 EUR
Warum Henry Dunant das Rote Kreuz gründete
Der seltsame Mann vom Roten Kreuz
Nur durch Zufall wird der reisende Schweizer Kaufmann Henry Dunant (1828 bis 1910) Augenzeuge der Schlacht von Solferino. Die grausamen Eindrücke verändern sein Leben von Grund auf: „Wäre es nicht möglich, freiwillige Hülfsgesellschaften zu gründen, deren Zweck es ist, die Verwundeten in Kriegszeiten zu pflegen oder pflegen zu lassen?” In Genf setzt sich Dunant unermüdlich für den Aufbau des Roten Kreuzes ein. In ganz Europa wird er geehrt und geachtet. Doch sein Ruhm ist nur von kurzer Dauer. Der calvinistisch geprägte Geschäftsmann verschuldet sich. Seine Karriere endet im betrügerischen Bankrott. Das Rote Kreuz schließt seinen Gründer aus. In Heiden am Bodensee verbringt er seine letzten Lebensjahre - ein frömmelnder Sonderling, der sich mit apokalyptischen Endzeitvisionen beschäftigt und mit Kirche und Staat hadert. Auch die Tatsache, dass ihm für seine humanitären Verdienste der erste Friedensnobelpreis verliehen wird, reißt ihn nicht aus seiner Verbitterung.

Elke Endraß, geboren 1959, arbeitet als Journalistin und Autorin für Zeitschriften und den Bayerischen Hörfunk.
Norbert Friedrich
Der Kaiserswerther

Wichern Verlag, 2010, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-297-1
9,95 EUR
Wie Theodor Fliedner Frauen einen Beruf gab
Der Kaiserswerther Pfarrer Theodor Fliedner (21. Januar 1800 - 4. Oktober 1864) ist als Begründer des Berufes der Diakonisse in die Geschichte eingegangen. 1836 gründete er die "Kaiserswerther Diakonissenanstalt". In dieser Ausbildungsstätte erhielten Frauen eine zeitgemäße und professionelle Bildung in den Bereichen Krankenpflege und Erziehung. Dabei wurden sie zu einer festen religiösen Gemeinschaft geführt - eine Innovation, die weit über Kaiserswerth hinaus wirkte.
Für Generationen prägten Diakonissen in Tracht das Bild in Gemeinden und Krankenhäusern; Diakonissenanstalten entstanden überall in Deutschland und in der ganzen Welt. Doch die Strenge und Unbedingtheit, mit der Theodor Fliedner seine Idee einer missionarischen Liebestätigkeit in die Tat umsetzte, bot auch Anlass zu Kritik.
Norbert Friedrich zeichnet das Leben des Diakoniegründers und unermüdlichen Seelsorgers nach. Wichtig ist ihm die herausragende Rolle von Flieders Ehefrauen Friederike (1800-1842) und Caroline (1811-1892).
zur Seite Theodor Fliedner / zur Seite Diakonie
Hans-Jürgen Benedict
Der Aufklärer

Wichern Verlag, 2010, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
 978-3-88981-298-8
9,95 EUR
Wie Gotthold Ephraim Lessing die Religionen zur Toleranz ermunterte
Nach dem Willen seines Vaters sollte Gotthold Ephraim Lessing (22. Januar 1729 - 15. Februar 1781) Pastor werden. Als Dichter und Dramatiker mischte er sich schließlich mehr und folgenreicher in Theologie und Kirche ein, als es ihm von der Kanzel aus möglich gewesen wäre. Vom Geist der Aufklärung erfasst, widmete er sich als Literat unermüdlich der Wahrheitssuche. Mit Hilfe des Theaters wollte er Seelen bewegen. Die Religionen beurteilte er nach ihrer Moral. Am deutlichsten tritt sein Ansinnen in dem Drama "Nathan der Weise" zu Tage, das die Religionen eindringlich - und bis heute erstaunlich aktuell - zu Toleranz auffordert.
Deshalb ist Heinrich Heines Lob nachvollziehbar:
Seit Luther hat Deutschland keinen größeren und besseren Mann hervorgebracht als Gotthold Ephraim Lessing.
Hans Jürgen Benedicts Porträt zeigt nicht nur den geachteten Dichter und Dramatiker, sondern auch den Rastlosen und verschuldeten Spieler, der einige Schicksalsschläge erleiden musste.
zur Seite Gotthold Ephraim Lessing
Lessing, Gotthold Ephraim
Nathan der Weise

Reclam, 2000, 172 Seiten, kartoniert, 3-15-000003-3, 3,10 EUR
Georg Schwikart
Der Kabarettist

Wichern Verlag, 2010, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert, 978-3-88981-299-5
978–3-88981-410-4
14,95 EUR
Wie Hanns Dieter Hüsch den lieben Gott zum Schmunzeln brachte
"Das schwarze Schaf vom Niederrhein", so bezeichnete sich Hanns Dieter Hüsch (6. Mai 1925 - 6. Dezember 2005) auf einem Buchtitel selbst. Er war Schriftsteller, Liedermacher, Schauspieler, Dichter, Rundfunkmoderator und Kinderbuchau­tor. Hüsch zählte zu den bekanntesten Kabarettisten Deutschlands - und galt als frömmster Vertreter seiner Zunft. "Ich sing für die Verrückten, die seitlich Umgeknickten", beschrieb er sein Ansinnen. Die Bühne diente ihm als Kanzel, denn der wortgewandte "Vorlesekunstphilosoph" machte sich im wahrsten Sinne Gedanken über Gott & die Welt. Auch auf Kirchentagen war er regelmäßig Gast. Die "Theologie" des evangelischen Christen Hüsch ist vom Vertrauen geprägt, dass Gott unbedingt auf der Seite der Menschen steht. Hüsch lebte einen engagierten und heiteren Glauben, der ihn singen lassen konnte: "Ich bin erlöst / Vergnügt / Befreit / Gott nahm in seine Hände / Meine Zeit ... "
Frank Ludwig
Der Herrnhuter

Wichern Verlag, 2009, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-274-2
9,95 EUR
Wie Nikolaus von Zinzendorf die Losungen erfand
Dass an jedem Morgen Millionen Christen auf der ganzen Welt denselben Bibelspruch lesen, geht auf den ebenso unbequemen wie originellen Theologen Nikolaus von Zinzendorf (1700-1760) zurück. Leidenschaftlich trat der pietistische Reichsgraf für die Überwindung der Konfessionsgrenzen ein. In der Oberlausitz kümmerte er sich um Glaubensflüchtlinge; aus dieser Arbeit entstand die bis heute aktive Freikirche der "Herrnhuter Brüdergemeine". Hier entwickelte Zinzendorf von 1728 an die "Losungen":
Bibelverse für jeden Tag des Jahres. Auch als Kirchenlieddichter ist Zinzendorf bis heute bekannt; unter anderem stammt von ihm das beliebte Kirchenlied "Jesu, geh voran / auf der Lebensbahn". (Evangelisches Gesangbuch Nr. 391)
zur Seite
Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf
Uwe Birnstein
Der Humanist
Was Philipp Melanchthon Europa lehrte
Wichern Verlag, 2009, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-282-7
9,95 EUR
"Dieser kleine Grieche übertrifft mich sogar in der Theologie", lobte Martin Luther, die Geisteswelt ehrte ihn mit dem Titel "Lehrer Deutschlands": Der Humanist Philipp Melanchthon (1497-1560), von zarter Gestalt, gehört zu den Großen der Reformationszeit. Maßgeblich war er an der Formulierung des evangelischen Glaubens beteiligt. Ebenso wichtig wie die Reform der Kirche war ihm eine Neuordnung des Bildungswesens.
Aus welcher Kraftquelle schöpfte dieser schmächtige und oft kränkliche Gelehrte? Welche Lebenserfahrungen und Schicksalsschläge prägten ihn?
In seiner neuen Biografie schildert Uwe Birnstein das Leben und die Lehre Philipp Melanchthons. Unterhaltsam und theologisch versiert führt das Buch in das Leben und Werk des humanistischen Reformators und leidenschaftlichen Lehrers ein. Die Biografie macht deutlich: Die Ideen Philipp Melanchthons bieten Antworten auch für heutige Diskussionen über Kirche und Bildungssystem.
zur Seite Philipp Melanchthon
Lothar Simmank
Der Arzt
Wie Albert Schweitzer Not linderte

Wichern Verlag, 2008, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert, 978-3-88981-238-4
9,95 EUR
 
Albert Schweitzers Leben und Lebenswerk sind heute noch so unmittelbar faszinierend wie vor fünfzig Jahren. Die Stationen seines unsteten Lebens und seine Leistungen hat Lothar Simmank in einem kurzweiligen Buch festgehalten. Es bietet eine verständliche Einführung in das abenteuerliche Leben dieses säkularen Heiligen und Genies. Dem Verlag möchte man zurufen: Weiter so. Nach den kurzen, aber eindrucksvollen Einblicken in das Leben von Johann Hinrich Wiehern und Albert Schweitzer wartet man auf weitere Publikationen über die Pioniere der sozialen Arbeit.
zur Seite Albert Schweitzer
978-3-88981-232-2 Birnstein, Uwe
Der Erzieher
Wie Johann Hinrich Wichern Kinder und Kirche retten wollte
Wichern Verlag, 120 Seiten, kartoniert,
978-3-88981-232-2
9,95 EUR
Ein neuer Zugang zum Begründer der evangelischen Diakonie. Zum 200. Geburtstag am 21. April 2008 von Johann Hinrich Wichern
Der Erzieher Johann Hinrich Wichern (1808–1881) ist der Gründer des Rauhen Hauses in Hamburg und des Johannesstiftes in Berlin und der bekannteste Diakon. Er war Gefängnisreformer in Preußen und hielt eine bahnbrechende Rede auf dem 1. Evangelischen Kirchentag 1848 in Wittenberg; „CentralAusschuß für die Innere Mission“ schon die Stichpunkte zu Leben und Werk von Johann Hinrich Wichern zeichnen die Umrisse des großen frommen Sozialmanagers des 19. Jahrhunderts. Sein Credo: Mit Liebe zum Glauben zu führen und damit das soziale Elend seiner Zeit mildern.
Zum Buch:
Was ist heute vom Wirken Wicherns zu erkennen?, fragt der Autor und Herausgeber Uwe Birnstein. Im Austausch mit Psychologen, Theologen und Sozialarbeitern würdigt er nicht nur die geistige Leistung des passionierten Pastors, sondern auch seine biografischen Wendepunkte. Der oft vergessene Johann Hinrich Wichern wird so zum anregenden Gesprächspartner für die Fragen unserer Zeit. Uwe Birnstein, Theologe und Journalist, ist mit Begeisterung auf den Spuren der großen evan­gelischen Persönlichkeiten. Zum 200. Geburtstag am 21. April 2008 von Johann Hinrich Wichern. Ein neuer Zugang zum Begründer der evangelischen Diakonie.
  Ralph Ludwig
Die Prophetin
Wie Dorothee Sölle Mystikerin wurde

Wichern Verlag, 2008, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-239-1
9,95 EUR  
Wer immer noch alten Klischees verhaftet ist und in Dorothee Sölle nur die politische Aktivistin in fortwährender Opposition oder die Atheistin mit einer von vielen falsch verstandenen "Gott-ist-tot­Theologie" sieht, kann in "Die Prophetin" die Seite der Mitbegründerin der Politischen Nachtgebete erleben, die, als manche Mitstreiter mehr Politik und weniger Gottesdienst in den Nachtgebeten forderten, antwortete: "Doch! Hier wird gebetet!"
zur Seite Dorothee Sölle
Uwe Birnstein
Der Reformator
Wie Johannes Calvin Zucht und Freiheit lehrte

Wichern Verlag, 2008, 120 Seiten, 10 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-254-4
9,95 EUR
Das Werk Johannes Calvins hat die Ausbreitung der Reformation und die Kulturgeschichte Europas maßgeblich geprägt. Der hagere, ehrgeizige Theologe und Jurist ging bis an die Grenzen seiner Kräfte, ..um seine Lehre zu verbreiten: Gott allein solle die Ehre gegeben werden, sowohl in der Kirche als auch in der Politik. Seine zum Teil schroffen Forderungen nach Gemeindezucht und einige seiner theologischen Ansichten machen ihn zu einer der am schwersten verstehbaren Figuren der Reformationsgeschichte.
Das Porträt zeichnet den Lebensweg Calvins nach und führt in seinen Glauben und sein Denken ein. Es ist ein Beitrag zum Calvin-Jahr, das die Evangelische Kirche anlässlich seines 500. Geburtstags am 10. Juli 2009 begeht.
zur Johannes Calvin Seite
Georg Schwikart
Der Komponist
Wie Johann Sebastian Bach das Evangelium in Musik verwandelte

Wichern Verlag, 2008, 120 Seiten, 10 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-255-1 9,95 EUR
Johann Sebastian Bach gilt vielen als genialster Tonschöpfer aller Zeiten.
Er hinterließ ein opulentes Oeuvre von Orgelwerken und Konzerten, Oratorien und Kantaten. Seine Musik vermag auch dem Menschen der Moderne Zugänge zum Glauben zu eröffnen.
Hinter seinem Schaffen gerät das Privatleben des Johann Sebastian Bach oft in Vergessenheit. Wer war dieser Mann, der so Großes schuf, wie lebte und wie starb er? Und was veranlasste ihn dazu, trotz aller persönlichen Schicksalsschläge so kraftvoll zu komponieren: "Jauchzet, frohlocket" ?
Ralph Ludwig
Der Querdenker
Wie Helmut Gollwitzer Christen für den Frieden gewann

Wichern Verlag, 2008, 120 Seiten, 4 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-256-8
9,95 EUR
 
Der evangelische Theologe Helmut Gollwitzer gehörte lange Zeit zum Gewissen der deutschen Nation. In der Zeit des Nationalsozialismus kritisierte er offen die Rassenpolitik der Nazis. Sein Buch über die russische Kriegsgefangenschaft (" ... und führen, wohin Du nicht willst") war für viele Deutsche wegweisend für eine neue protestantische Frömmigkeit.
Gollwitzer blieb fasziniert von der sozialistischen Idee und wirkte leidenschaftlich am Aufbau einer humaneren Gesellschaft mit. Das bedeutete für ihn unter anderem Protest gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands und gegen den Vietnamkrieg. Als Professor an der Kirchlichen Hochschule in Berlin gestaltete er die 68er-Jahre aktiv mit und beschwor die Vision eines geeinten Deutschland. "Wir sind geliebter als wir wissen" - diese Hoffnung trug ihn durch sein Leben.
Ein Porträt zum 100. Geburtstag des bedeutenden Theologen am 29. Dezember 2008.
Wolf D. Zimmermann
Wir nannten ihn Bruder Bonhoefffer
Einblicke in ein hoffnungsvolles Leben
Wichern Verlag, 2004, 120 Seiten, kartoniert,
978-3-88981-164-6
9,00 EUR
Mit diesem biografischen Nachtrag zu Bonhoeffer von Wolf-Dieter Zimmermann, liegt einer der rar werdenden Berichte eines Zeitzeugen vor, gefiltert und reflektiert durch die Distanz eines reichen Lebens.
Wolf-Dieter Zimmermann war Anfang der 30er Jahre Student bei dem damals noch unbekannten Privatdozenten. Als Assistent Bonhoeffers erlebte er den gebildeten Großbürgersohn zusammen mit den Kommilitonen auch privat. Wolf-Dieter Zimmermann gehörte ab April 1936 auch zu den Seminaristen des legendären Predigerseminars in Finkenwalde, das Bonhoeffer von Juni 1935 bis September 1937 leitete.
Zimmermann war einer der ersten, die Bonhoeffers Bedeutung erkannten und sie nach dem Krieg der Öffentlichkeit bewusst machten. Seit 1950 sammelte er auch die Erinnerungen von Zeitgenossen an Dietrich Bonhoeffer. Schon damals legte er sein Augenmerk hauptsächlich auf die Person Bonhoeffers und beobachtete mit Sorge, wie dieser zu einem „Produzenten von Theologie“ stilisiert wurde.
aus der Reihe wichern porträts
Dag Moskopp
Karl Bonhoeffer
1868 - 1948, Ein Nervenarzt
Wichern Verlag, 176 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-275-9
19,90 EUR
Der Neurologe und Psyhiater Karl Bonhoeffer (1868–1948) war als Gutachter während des „Dritten Reichs“ an Zwangssterilisationen beteiligt. Und trotzdem stellte er sich während seiner eigenen Sprechstunde gewissenhaft gegen diese Praxis, bekräftigte seinen Widerstand durch Kontakte zu den Gegnern des „Euthanasie“-Programms der Nazis. Wie ist dieser Widerspruch zu deuten?
Anhand seiner Lebenserinnerungen, Augenzeugen­berichten und den Rekonstruktionsversuchen seiner geistigen Umwelt wird der Neurologe und Psychiater Karl Bonhoeffer greifbar und sein manchmal unauffälliges Leben gewinnt deutlich an Konturen und Schärfe.
aus der Reihe wichern porträts
Karl Bonhoeffer verlor seine Söhne Dietrich Bonhoeffer und Klaus Bonhoeffer sowie seine Schwiegersöhne Hans von Dohnanyi und Rüdiger Schleicher durch Hinrichtung im Namen von Hitlers NS-Regime.
Manfred Gailus
Elisabeth Schmitz und ihre Denkschrift gegen die Judenverfolgung
Konturen einer vergessenen Biografie
Wichern, 2008, 234 Seiten, kartoniert,
978-3-88981-243-8
19,80 EUR
Fast niemand kennt bisher Elisabeth Schmitz. Dabei hätte sie unbedingt das Zeug dazu, eine "protestantische Heilige""des 20. Jahrhunderts zu werden. Erst 1999 wurde enthüllt, dass sie es war, die 1933/36 mit ihrer berühmten (anonymen) Denkschrift gegen die Judenverfolgung ein aufrüttelndes Manifest gegen nationalsozialistische Willkür, Verfolgung und Gewalt verfasste. Und buchstäblich niemand sah die heraufziehenden nationalsozialistischen Schreckensdinge so scharf und klar wie Schmitz. Sie war promovierte Historikerin und Theologin. Bis 1943 war sie Studienrätin in Berlin. Von Adolf von Harnack und Friedrich Meinecke entscheidend geprägt, debattierte Schmitz in den 1930er Jahren auf gleicher Augenhöhe - kritisch und stets vorantreibend - mit den großen Theologen und Kirchenmännern der Zeit wie Karl Barth, Martin Niemöller, Walter Künneth, Helmut Gollwitzer.
aus der Reihe wichern porträts
Karl-Heinz Dejung
Werner Simpfendörfer
Ein Leben in der Ökumene
Wichern Verlag, 2010, 120 Seiten, kartoniert,
978-3-88981-291-9
12,95 EUR
Was sind wir denn, wenn man das Ökumenische abzieht?, hatte Ernst Lange, der inspirierende Geist im deutschen Protestantismus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhun­derts, kritisch zur Zukunft der Kirche gefragt. Sein Freund Werner Simpfendörfer hat die Frage konsequent weitergeführt: Lässt sich Ökumene lernen? Die Antwort gibt die Lebensgeschichte des Kirchenreformers in Bad Boll, des Bildungsvisionärs in Genf und des Praxisanleiters in der Europäischen Vereinigung der evangelischen Akademien und Laienbildungszentren. Karl-Heinz Dejung und Hans-Ger­hard Klatt zeich­nen sie nach. Dabei zeigt sich: Lernen hängt mit Leiden zusammen. Körperbehindert kam Werner Simpfendörfer 1927 in Korntal auf die Welt und hat doch wie kaum ein anderer Weltoffenheit leben können.
Werner Simpfendörfer
Ernst Lange
Versuch eines Porträts
Wichern Verlag, 1997, 280 Seiten, 35 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-107-3
10,00 EUR
Ernst Lange (1927-1974) war einer der bedeutendsten deutschen Ökumeniker, ein kreativer und leidenschaftlicher Impulsgeber. Als Theologe, Pädagoge, Politiker, Schriftsteller und Künstler arbeitete er für seine Visionen von der Einheit der Kirchen, von einer Pädagogik, die der Befreiung des Menschen dient, und vom Frieden der Völker.
Friedrich Winter
Weg hast du allerwegen
Mein Leben als Theologe im Osten Deutschlands
Wichern Verlag, 320 Seiten, kartoniert,
978-3-88981-393-0
19,95 EUR
1927 in Soest als sechstes Kind einer Pfarrersfamilie geboren, musste Friedrich Winter als Siebzehnjähriger mit an die Ostfront. Er schildert seine Erlebnisse und Gedanken als Jugendlicher während des Zweiten Weltkriegs. Später erlebte der junge promovierte Studentenpfarrer die Nachkriegszeit und die angespannte Lage in der DDR – und fand die Frau, mit der er bis heute sein Leben teilt. Nach seiner Tätigkeit als Hochschullehrer nahm er als Propst in Ost-Berlin brisante seelsorgerliche Aufgaben wahr und hielt die Verbindung zur Kirche in West-Berlin.
Friedrich Winter gibt Einblicke in sein privates Leben als Ehemann, vierfacher Vater, aktiver Ruheständler und Seelsorger. Vor allem ist seine Autobiografie aber ein bewegender Beitrag zur kirchlichen Zeitgeschichte nach 1945.
„Ich lernte das Einsamsein in neuer Form kennen. Es gab Tage, da sprach ich nur wenige Sätze mit meiner Wirtin, aber war im Übrigen stumm und allein. Nur eine neugierige Nachbarin, die tagsüber die gesamte Straße beobachtete, stellte fest, dass ich, der zukünftige Pastor, ab und zu Lieder pfiff.“ Friedrich Winter

 

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