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Inhaltsverzeichnis

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Biografien / Lebensbilder, Einzelpersonen, alphabetisch
Biographien mehrerer Personen
 
Frauen und Männer der Bibel, Biblische Personen
Reihen:
Biblische Gestalten, Ev. Verlagshaus
Biblische Personen in Judentum, Christentum und Islam, V & R
biblische erzählungen, VIS Medien
 
Frauen der Bibel
Frauen aus dem Stammbaum Jesu
Männer der Bibel
Mose
Abraham
König David
König Salomo
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Jesus von Nazareth
Apostel Paulus
Die Apostel Jesu
 
Biblische Gestalten bei den Kirchenvätern
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Biblische Gestalten, Evangelisches Verlagshaus
Die Bibel ist weniger eine Sammlung von religiösen Sachthemen als eine »Menschenchronik«, die Geschichten der Menschen mit Gott, ohne Gott und gegen Gott erzählt. Die einzelnen Bände der Reihe »Biblische Gestalten« verbindet eine gemeinsame Struktur. Nach einer Einführung widmet sich der Hauptteil der Darstellung der jeweiligen Person auf der Grundlage der gegenwärtigen exegetischen Forschung. Ein Schlusskapitel deutet in ausgewählten Beispielen die Wirkungen, die von den biblischen Gestalten auf Judentum, Christentum und Islam auf Kunst und Literatur ausgingen.
978-3-374-04764-2 Matthias Köckert
Abraham
Ahnvater - Vorbild - Kultstifter
Evangelisches Verlagshaus, 2017, 478 Seiten, 12 Abbildungen, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-04764-2
24,00 EUR Warenkorb
Biblische Gestalten Band 31
Gottes Hand weist Abraham auf die unzählbare Menge der Sterne. So zahlreich sollen seine Nachkommen werden. Damals kaum zu glauben, aber heute unübersehbar: Drei Weltreligionen nehmen Abraham in Anspruch.
Als Ahnvater Israels steht er an der Wiege des Judentums. Von Paulus bis heute haben die Christen an seinem Vorbild gelernt, was glauben heißt. Im Islam gilt er als vollkommener Muslim, der sich rückhaltlos in Gottes Willen ergeben hat. Im Gedenken an ihn und sein Opfer begeht man die jährliche Pilgerfahrt mit ihren Riten. Auf ihn als Kultstifter führt man den Bau des Heiligtums in Mekka zurück. Diese verschiedenen Deutungen beruhen auf dem, was die Bibel in 1. Mose 12–25 über Abraham und Sara erzählt.
Diese Texte sind Perlen. Matthias Köckerts höchst lesenswertes und flüssig geschriebenes Buch leitet dazu an, ihre literarische Schönheit zu entdecken und ihre gewaltige Wirkung zu würdigen.
978-3-374-04027-8 Band 30:
Roland Deines
Jakobus
Im Schatten des Größeren
Evangelisches Verlagshaus, 2017, 200 Seiten, 12 Abbildungen, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-04027-8
19,00 EUR Warenkorb
geplant Frühjahr 2017, wir merken vor
Jakobus gehört zu den häufig übersehenen und oft missverstandenen großen Gestalten aus der Anfangszeit des Christentums. Als Bruder von Jesus stand er ihm während seines irdischen Wirkens ablehnend gegenüber. Als unerwarteter Auferstehungszeuge gehörte er jedoch seit Beginn zur Gemeinde in Jerusalem. Deren Leitung hatte er für rund 20 Jahre inne, ehe er im Jahr 62 als Gesetzesübertreter in Jerusalem gesteinigt wurde. Dennoch gilt er als Verfechter eines am jüdischen Gesetz orientierten Judenchristentums und als Hauptgegner des Paulus und der gesetzesfreien Heidenmission. Der mit ihm verbundene Jakobusbrief fristet seit Luthers berühmter Vorrede als »stroherne Epistel« zu Unrecht ein Randdasein.
Das Hauptanliegen des Jakobus war es, den Glauben an Jesus als Messias Israels und die Zugehörigkeit zu Israel als Gottes erwähltem Volk miteinander zu verbinden. Die Kirche seit dem 4. Jahrhundert entschied sich jedoch gegen diesen Weg: Man konnte nur entweder Jude oder Christ sein, und dies wirkt bis heute nach. Die weit verbreitete Unsicherheit im Umgang mit jüdischen Christen motiviert dazu, noch einmal neu auf den Herrenbruder Jakobus zu schauen.
978-3-374-04026-1 Band 29:
Georg Fischer
Jeremia
Prophet über Völker und Königreiche
Evangelisches Verlagshaus, 2015, 200 Seiten, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-04026-1
18,80 EUR Warenkorb
Der Prophet Jeremia ist insofern einzigartig, als er von Gott Verantwortung für »Völker und Königreiche« übertragen bekommt. Diese universale Sendung spiegelt ein neues Verständnis Gottes wider und verdeutlicht damit zugleich ein verändertes Rollenverständnis für Prophetie im Alten Testament. Das Jeremiabuch fasst dabei Aspekte früherer großer Gestalten wie Mose, Amos, Hosea, Micha usw. in der Person des Propheten Jeremia zusammen.
Von seinem Leben erfahren wir so viel wie sonst von keinem der Propheten. Es ist vor allem ein Leidensweg, der äußerlich in Verfolgung und Todesgefahr gipfelt. Aber schlimmer noch sind die Einsamkeit des Propheten und der Schmerz über die Zurückweisung Gottes durch das Volk, die Jeremia innerlich zerreißen. Das nach ihm benannte Buch gibt aber auch Zeugnis von neuem Heil, das mitten aus dem Untergang aufblüht. Das wird gleich in der ersten Vision angedeutet, in der ein Mandelzweig Gottes Wachsamkeit über seinem Wort symbolisiert.
Leseprobe
Band 28:
Klaus Haacker
Stephanus
Verleumdet, verehrt, verkannt
Evangelisches Verlagshaus, 2014, 200 Seiten, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-03725-4
16,80 EUR Warenkorb
Der Bericht vom Schicksal des Stephanus nimmt in der Apostelgeschichte breiten Raum ein. Sein Tod markiert eine Zäsur in der Geschichte des Urchristentums: von anfänglicher Beliebtheit im Volk hin zu Kriminalisierung und Vertreibung. Als erster Märtyrer wurde Stephanus für die christliche Frömmigkeit zum Heiligen, zum Fürsprecher bei Gott, dem Wunder zugeschrieben wurden. Das ließ ihn auch zum Patron vieler Kirchen und zum Thema der kirchlichen Kunst werden. Häufig diente er als Vorbild für das Christsein in einer feindlichen Umgebung.
Problematisch ist eine neuzeitliche Auslegungstradition, die das Opfer zum Täter umdeutet und Stephanus selbst die Schuld an seinem gewaltsamen Tod zuschreibt. Haacker unterstreicht demgegenüber die psychologische und ­historische Plausibilität des lukanischen Berichts von der Rolle der ›falschen Zeugen‹.
Insgesamt ist ein Band entstanden, der die Dramatik der biblischen Stephanusgeschichte herausarbeitet und prägnante Beispiele ihrer Wirkungsgeschichte bis ins 20. Jahrhundert Revue passieren lässt.
Klaus Haacker, Dr. theol., Prof. em., lehrte von 1974 bis 2007 an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Er war u. a. von 1977 bis 2007 Herausgeber der Theologischen Beiträge und von 1998 bis 2010 Vorsitzender des interkonfessionellen Rhein-Main-Exegetentreffens. Seine Publikationen befassen sich vor allem mit Jesus, Paulus und der Apostelgeschichte sowie dem Verhältnis von Christentum und Judentum. Seit 2011 lebt Haacker in Berlin und nimmt dort u. a. Lehraufträge an der Humboldt-Universität wahr.
Leseprobe
Apostelgeschichte 6,8 - 7,59, Stephanus, der erste Märtyrer
Band 27:
Beat Weber
Jona
Der widerspenstige Prophet und der gnädige Gott
Evangelisches Verlagshaus, 2012, 192 Seiten, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-03050-7
16,80 EUR
Wer hat nicht schon vom Mann, den ein Fisch verschlang und wieder ausspie, gehört? Das Werk, das seinen Namen trägt, gehört zur Weltliteratur. Die Rede ist von »Jona«. So heißt eine Gestalt im Alten Testament.
Den gleichen Namen trägt die Schrift, die von ihm, aber noch mehr von Gottes Tun und Lassen handelt. Sie ist Teil des Buches »Zwölfpropheten« (Kleine Propheten). Allerdings enthält das Buch Jona keine Prophetien außer einer einzigen ganz kurzen wie folgenreichen in der Stadt Ninive. Die Botschaft wird vielmehr als Prophetenerzählung, in die ein Psalm eingebettet ist, vermittelt. Der HERR, der Gott Israels und der Gott der ganzen Welt, zeigt sich darin »beweglich«: Er kann aus Mitleid umkehren und Gnade statt Gericht walten lassen.

Beat Weber, Dr. theol., Jahrgang 1955, ist Pfarrer in der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Linden (Emmental/Schweiz), zudem Notfallseelsorger und Dozent für das Alte Testament am Theologischen Seminar Bienenberg (Liestal/Schweiz). Die Psalmen sind sein Hauptarbeitsgebiet. Für sein »Werkbuch Psalmen III. Theologie und Spiritualität des Psalters und seiner Psalmen« wurde ihm 2011 der Johann-Tobias-Beck-Preis verliehen.
Band 26:
Thomas Willi
Esra
Der Lehrer Israels
Evangelisches Verlagshaus, 2012, 272 Seiten, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-03049-1
19,80 EUR
Gestalt und Gestaltung verbinden sich im Falle des biblischen Esra aufs Engste. Als Lehrer Israels prägt er die Weise, wie sich das jüdische Volk nach seinem Vorbild zum Volk des göttlichen Wortes, der lebendigen Tora, entwickelte.
Über Esra informieren die biblischen Kapitel Esra 7 bis 10 und Nehemia 8. Eine sorgfältige Übertragung des hebräisch-aramäischen Texts leitet über zur Darstellung. Eingestreute Exkurse eröffnen den Blick in die Umwelt des Alten und Neuen Testaments. Die Wirkungsgeschichte konzentriert sich auf das apokalyptische und rabbinische Judentum und auf Beda als großen Ausleger des Mittelalters.
In dem »Doppelbuch« Esra-Nehemia tritt Esra als Gegengewicht zu dem solitär handelnden Nehemia auf. Die Frage nach dem Verhältnis dieser beiden, die Historiker seit langem irritiert, findet eine überraschende Lösung, wenn man die Tatsache ernst nimmt, dass nicht nur die geschilderten Personen, sondern auch das Buch selbst seine Geschichte hat.
Thomas Willi, Dr. theol., Jahrgang 1942, studierte Theologie und altorientalische Sprachen in Basel, Paris und Göttingen und war von 1994 an bis zu seiner Emeritierung 2007 Professor für Altes Testament und Judentumskunde an der Universität Greifswald und von 2004 bis 2007 geschäftsführender Direktor des Gustaf-Dalman-Instituts an der dortigen Theologischen Fakultät. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden die persische Epoche der Geschichte Israels, die christliche Hebraistik seit der Renaissance mit ihren jüdischen Quellen sowie eine in der Begegnung mit dem Judentum verwurzelte biblische Theologie.
Band 25:
Rüdiger Lux
Hiob
Im Räderwerk des Bösen
Evangelisches Verlagshaus, 2012, 200 Seiten, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-02878-8

18,80 EUR
Hiob, der leidende Gerechte, wurde in der Weltliteratur zum Symbol für das Rätsel des Bösen. Literaten, Theologen und Philosophen haben sich von dieser Gestalt immer wieder anregen lassen und nach Antworten gesucht. Diese sind so zahlreich wie die Leser des Buches. Jedoch bleibt jede hinter dem, was Hiob erdulden musste, hinter seiner Klage, seiner Anklage und seinem Schweigen zurück. Eine Antwort auf das Theodizeeproblem gibt es nicht. Einfühlsam, klug und in feiner Sprachform sagt Rüdiger Lux warum. Weil Hiob mehr ist als ein Problem! Er ist ein unschuldig leidender Mensch, einer der paradigmatisch für die Leiden seines Volkes Israel in der Geschichte sowie die Leiden aller Menschen steht. Mit ihm rühren der Glaube und das Denken an ihre Grenze, an Gott.

Rüdiger Lux, Dr. theol, Jahrgang 1947, studierte evangelische Theologie in Halle/Saale und in Greifswald. Er war Gemeinde- und Studentenpfarrer in Cottbus und Halle/Saale sowie nach seiner Promotion (1977) und seiner Habilitation (1992) Dozent für Altes Testament an der Kirchlichen Hochschule in Naumburg. Seit 1995 ist er Professor für Exegese und Theologie des Alten Testaments an der Universität Leipzig.
Band 24:
Christoph Dohmen
Mose
Der Mann, der zum Buch wurde
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm 978-
3-374-02847-4

18,80 EUR
Die Gestalt des Mose ist eng mit dem Glauben an den einen und einzigen Gott verbunden, weshalb ihm eine besondere Stellung in Judentum, Christentum und Islam zukommt.
Was wir von dieser großen Gestalt wissen, deren Bedeutung nicht auf die Religion beschränkt bleibt, sondern auch für Recht und Ethik kaum zu überschätzen ist, wissen wir aber nur aus den Büchern der Bibel, die von ihm handeln und ihm zugeschrieben werden. Diese »Mose-Bücher« geben sich selbst als Mitteilung Gottes zu verstehen, die Mose empfangen und weitergegeben hat. Was sich schon in den Texten der Bibel zeigt, wird von den Spuren, die Mose in der abendländischen Kultur hinterlassen hat, bestätigt: Das Besondere der göttlichen Offenbarung ist am Offenbarungsmittler »abzulesen«. In ihm begegnet uns nicht eine Person ferner Vergangenheit, sondern das bleibende Wort Heiliger Schrift, und Mose ist in einzigartiger Weise zu diesem Wort geworden.

Christoph Dohmen, Dr. theol., Jahrgang 1957, ist Professor für Exegese und Hermeneutik des Alten Testaments an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg und Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission. Er hatte Gastprofessuren in Jerusalem und Rom inne, seine Arbeitsschwerpunkte sind Biblische Hermeneutik, Pentateuch-Forschung sowie Fragen zu Bibel und Kunst.

zur Seite Mose
Band 23:
Silke Petersen
Maria aus Magdala
Die Jüngerin, die Jesus liebte
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 200 Seiten, Paperback, 12,0 x 19,0 cm
978-3-374-02840-5
18,80 EUR
Maria aus Magdala, auch Magdalena genannt, ist im Laufe der Geschichte in sehr unterschiedlicher Weise dargestellt worden. Im Neuen Testament begegnet sie zunächst als Nachfolgerin Jesu und als Zeugin von Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung. In apokryph gewordenen Schriften des frühen ­Christentums ist sie Lieblingsjüngerin Jesu und empfängt von ihm besondere Offenbarungen. In späterer Zeit wurde sie mit der salbenden Sünderin aus dem Lukasevangelium identifiziert und schließlich zum Inbegriff der reuigen Sünderin und Büßerin. In neuester Zeit mehren sich Spekulationen, sie sei die Geliebte oder Ehefrau Jesu gewesen.
Das Buch geht den Verwandlungen der Magdalenengestalt durch die Zeiten nach, stellt aber auch die Rückfrage nach der historischen Maria aus dem galiläischen Ort Magdala und ihrer Rolle in der Jesusbewegung und als Zeugin der Osterereignisse.

Silke Petersen, Dr. theol., Jahrgang 1965, ist Privatdozentin für Neues Testament am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg. Arbeitsschwerpunkte: Johannesevangelium, apokryphe Texte des frühen Christentums, feministische Exegese und Genderforschung.
Band 22:
Ulrich Berges
Jesaja
Das Prophet und das Buch
Evangelisches Verlagshaus, 2010, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-02752-1
19,80 EUR
Ulrich Berges gibt eine anschauliche Einführung in das Jesaja-Buch und nähert sich behutsam der Person eines der bedeutendsten Propheten des Alten Testaments und seiner Zeit.
Jesaja ben Amoz, der Jerusalemer Prophet aus dem letzten Drittel des 8. Jahrhunderts v. Chr., gehört zu den größten Gestalten der biblischen Literatur und ihrer Wirkungsgeschichte. Doch wer zum Propheten will, der ist zuerst auf das Buch verwiesen, das seinen Namen trägt: Yesha'yahu = JHWH rettet.
Dieser Name ist Titel und Programm zugleich, denn von nichts Wichtigerem handelt dieses prophetische Buch als vom Rettungswillen und von der Rettungsrnacht des Gottes Israels. Durch alle Tiefen der Geschichte hindurch, von der Zeit der assyrischen Bedrohung (8. und 7. Jahrhundert v. Chr.) über die babylonische Gefangenschaft (597-539 v. Chr.) bis hin zur Restauration und Rückkehr unter persischer Herrschaft (539-333 v. Chr.), steht Gott zu seinem Volk.
weitere Literatur zu
Jesaja
Band 21: Matthias Albani
Daniel
Traumdeuter und Endzeitprophet,
Evangelisches Verlagshaus, 2010, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-02717-0
19,80 EUR
Matthias Albani bietet einen Überblick über die Besonderheiten des biblischen Danielbuches und entführt den Leser zugleich in die bewegte Religionsgeschichte Israels.
Daniel ist eine der bekanntesten Gestalten der Bibel, ein unerschütterlicher Glaubensheld, der sich an heidnischen Königshöfen trotz aller Anfechtung treu zu seinem Gott bekennt. Mit Weisheit und der göttlichen Gabe der Traumdeutung begabt, gilt der standhafte Märtyrer seit jeher als Vorbild des Glaubens.
Die literarische Besonderheit des Buches liegt in der Beschreibung der apokalyptischen Visionen des Propheten, in denen sich eine für heutige Leser oft rätselhafte und bizarre Gedanken- und Bilderwelt auftut. »Daniel - Traumdeuter und Endzeitprophet« gibt eine allgemeinverständliche Einführung in die theologische und literarische Eigenart des biblischen Danielbuches, wobei besonders die religionsgeschichtlichen Hintergründe der biblischen Texte beleuchtet werden.
Band 20:
Eva Ebel
Lydia und Berenike
Zwei selbstständige Frauen bei Lukas
Evangelisches Verlagshaus, 2009, 200 Seiten, Paperback, 12,0 x 19,0 cm 978-3-374-02681-4
16,80 EUR
Eva Ebel stellt Lydia, bekannt als »erste Christin Europas«, und Berenike, spätere Geliebte des Kaisers Titus, die beide scheinbar nur am Rande der Apostelgeschichte erwähnt werden, bemerkenswert vor.
In Philippi trifft Paulus die gottesfürchtige Purpurhändlerin Lydia. Die jüdische Königin Berenike wird Zeugin einer großen Rede des Apostels während seiner Gefangenschaft in Caesarea maritima. So unterschiedlich die Lebensgeschichte und die gesellschaftliche Stellung der beiden Frauen sind, so gegensätzlich ist ihre Reaktion auf die neue Lehre: Lydia lässt sich taufen; Berenike bleibt von den Worten des christlichen Missionars unbeeindruckt.
Der Blick auf den lukanischen Bericht und außerbiblische literarische und epigraphische Quellen erhellt die unterschiedliche Lebenswelt beider Frauen und macht ihre unterschiedliche Haltung zur Botschaft des Evangeliums deutlich.
Apostelgeschichte 16
Band 19:
Hermann
von Lips
Timotheus und Titus
Unterwegs für Paulus
Evangelisches Verlagshaus, 2008, 240 Seiten, Paperback, 12,0 x 19,0 cm 978-3-374-02621-0
16,80 EUR  
Paulus gilt als der Heidenmissionar im Urchristentum schlechthin. Aber Paulus war kein Einzelkämpfer. Er hatte eine Vielzahl von Mitarbeitern, von denen die bedeutendsten Timotheus und Titus waren. In diesem Buch wird dargestellt, wie ihre Tätigkeit und Verantwortung aussah: Im Auftrag des Paulus haben sie von Paulus gegründete Gemeinden besucht - haben Briefe überbracht, in Streitigkeiten vermittelt und in Vollmacht des Paulus Weisungen weitergegeben.
Drei Briefe aus der Zeit nach Paulus sind diesen beiden Personen gewidmet (zwei Briefe an Timotheus, einer an Titus) und drücken damit die Bedeutung aus, die sie für die weitere Überlieferung der paulinischen Verkündigung gespielt haben. Die Nachwirkung der beiden ist aber noch umfangreicher: ihre Tätigkeit (als Bischöfe in Ephesus und auf Kreta) wird in Legenden dargestellt, sie wirken in literarischen Werken nach, ihre sterblichen Überreste (Reliquien) haben z.T. eine dramatische Geschichte und bis heute Bedeutung (Termoli/Italien und Kreta), als Heiligen und Patronen werden ihnen noch heute Kirchen gewidmet.
Band 18:
Kessler, Rainer
Samuel
Priester und Richter, Königsmacher und Prophet
Evangelische Verlagsanstalt, 2008, 200 Seiten, Paperback, 978-3-374-02578-7
16,80 EUR
Vor rund 3000 Jahren entsteht im alten Israel ein Staat mit den ersten Königen:
Saul und David. Beide werden nach der biblischen Überlieferung von Samuel gesalbt. Dieser Samuel steht im Mittelpunkt des neuen Bandes aus der Reihe »Biblische Gestalten«. Das Alte Testament erzählt uns das Leben des Samuel in einem weiten Bogen, der von seiner Geburt bis zu seiner Erscheinung aus der Unterwelt nach seinem Tod reicht. Dabei wird uns Samuel als eine der vielschichtigsten Gestalten des Alten Testaments vorgestellt:
Er ist zugleich Priester und Richter, Königsmacher und Prophet. Wegen seiner Rolle bei der Staatswerdung reicht seine Wirkung bis in die Staatstheorien der Neuzeit, die sich in ihrer Argumentation für Monarchie und Aristokratie, Republik und Absolutismus auf ihn berufen.
Band 17:
Klein, Renate A.
Jakob
Wie Gott auf krummen Linien gerade schreibt

Evangelisches Verlagshaus, 2007, 272 Seiten, Paperback, 978-3-374-02445-2
16,80 EUR
Die Bibel erzählt von Jakob, Muttersöhnchen und Gottesstreiter, Flüchtling und Betrüger, Liebhaber und Familienvater. Er ist kein Heiliger und doch ist gerade er Israel - einer, der nicht das perfekte Vorbild ist, sondern einer wie du und ich, der sich aber gerade darum für jeden als Identifikationsfigur anbietet.
Als literarische Gestalt betrachtet wird der Werdegang Jakobs zu Israel anhand der biblischen Erzählung nachgezeichnet. Mit kurzen Seitenblicken auf die Frage nach der Historizität dieser Gestalt und auf ihre weit gefächerte Wirkung wird Jakob als einer dargestellt, der mitten im Leben steht und das, was das Leben ihm bietet, zu meistern versucht.
1. Mose 27
Band 16:
Fenske, Wolfgang
Der Lieblingsjünger
Das Geheimnis um Johannes

Evangelisches Verlagshaus, 2007, 200 Seiten, Paperback, 978-3-374-02444-5
18,80 EUR
Wer ist der geheimnisvolle Lieblingsjünger, von dem im Johannes-Evangelium wiederholt gesprochen wird? In den letzten 200 Jahren wurden zahlreiche Vorschläge zur Lüftung der Identität vorgeschlagen. Für unsere Zeit überraschend schlägt der Verfasser vor, dass es sich bei dem Lieblingsjünger um den Apostel Johannes handeln könnte. Dieser wird auch das Evangelium geschrieben haben. Mit seinem besonderen Stil greift er die Aussagen unterschiedlicher Strömungen der Gemeinde auf, um sie zusammenzuführen.

siehe auch Apostel Jesu
Band 15:
Schröter, Jens
Jesus von Nazaret
Jude aus Galiläa - Retter der Welt

Evangelisches Verlagshaus, 2006/2017, 400 Seiten, Paperback,
3-374-02409-2
978-3-374-05043-7
20,00 EUR
Zur Zeit nicht lieferbar, wir merken für die Neuauflage vor
Was können wir über Jesus von Nazaret wissen? Das Buch des renommierten Berliner Neutestamentlers Jens Schröter begibt sich auf die Spurensuche nach dem Wanderprediger aus Galiläa, der fest in den jüdischen Traditionen seiner Zeit verwurzelt war und zur zentralen Figur der heute größten Weltreligion geworden ist. Dabei werden neue archäologische Forschungen über die Orte seines Wirkens ebenso berücksichtigt wie aktuelle Erkenntnisse der Jesusforschung.
Schröter zeigt Jesus im Kolorit seiner Zeit und lässt ein plastisches Bild von seinem Wirken in Galiläa und seiner Hinrichtung in Jerusalem entstehen.
Das Buch endet jedoch nicht mit Jesu Tod, sondern erläutert auch die Anfänge des Glaubens an Jesus als den Christus und den Retter der Welt sowie frühe Deutungen seiner Person in kanonischen und nicht-kanonischen Schriften.

siehe auch Jesus von Nazaret
Band 14:
Dietrich, Walter
David
Der Herrscher mit der Harfe

Evangelisches Verlagshaus, 2006, 384 Seiten, Paperback, 3-374-02399-1
18,80 EUR
Seit 3000 Jahren unvergessen: David ­ Hirte und Musiker, Krieger und Herrscher, Liebhaber und Liederdichter, Kämpfer und Beter, der Siegende, Leidende, Sterbende und Wiederkehrende.
Der neue Band aus der Reihe »Biblische Gestalten« handelt von den Quellen, die über David berichten, von der Zeit, in der er lebte und die er mitgestaltete, und von den Wirkungen, die er in Literatur, Musik und darstellender Kunst auslöste. So entsteht ein facetten- und farbenreiches Bild des David, der in der europäischen Religions-, Kultur- und Geistesgeschichte in ganz außerordentlicher Weise präsent und wirksam ist.
weitere Literatur zu David
Band 13: Albertz, Rainer
Elia
Ein feuriger Kämpfer für Gott

Evangelisches Verlagshaus, 2006, 180 Seiten, Paperback,
978-3-374-02351-6
16,80 EUR
Nur sechs Kapitel des Alten Testaments berichten vom Propheten Elia, dennoch stieg er im frühen Juden- und Christentum zum wichtigsten aller Propheten auf. Neben dem Gesetzgeber Mose repräsentiert er nunmehr die gesamte Prophetie Israels. Das Buch untersucht die Gründe für diese beispiellose Wirkungsgeschichte und zeichnet deren Stadien im Einzelnen nach. Die Erwartung, dass der Prophet, den Gott zu sich entrückte, am Ende der Zeiten noch einmal wiederkommen würde, hatte auf Johannes den Täufer und auch auf Jesus von Nazareth einen prägenden Einfluss. So ist von Elia im Neuen Testament häufiger die Rede, als von allen anderen Propheten. Die Faszination, die von diesem Propheten ausgeht, zog bis heute Maler, Musiker und Schriftsteller wie Lukas Cranach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Paulo Coelho in ihren Bann.
Band 12:
Öhler, Markus
Barnabas
Der Mann in der Mitte

Evangelisches Verlagshaus, 2005, 208 Seiten, Paperback,
978-3-374-02308-0
16,80 EUR
Der Apostel Barnabas gehört zu den großen Personen der Geschichte des frühen Christentums. Er war in der Gemeinde von Jerusalem ebenso verankert wie in Antiochia. Barnabas war einer der ersten, die die Verkündigung des Evangeliums unter den Heiden gezielt betrieben und auf Missionsreise gingen. Zugleich spielte er für den Ausgleich zwischen Judenchristen und Heidenchristen eine entscheidende Rolle. Das alles ist aber weitgehend unbekannt, denn seine theologische und kulturelle Vermittlungsposition führte dazu, dass er im Schatten von Paulus und Petrus stand. Dieser Band in der Reihe "Biblische Gestalten" hilft, den Sponsor der Urgemeinde, den Gemeindeleiter von Antiochia und unermüdlichen Missionar in ein helles Licht zu rücken und die Spuren aufzeigen, die er im Gedächtnis der Christenheit hinterlassen hat.
Markus Öhler, Dr. theol., Jahrgang 1967, ist ao. Univ.-Prof. für Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Geschichte des frühen Christentums und der exegetischen Hermeneutik.
Biblische Gestalten, Band 12
Band 11:
Jutta Hausmann
Rut
Miteinander auf dem Weg
Evangelisches Verlagshaus, 2005, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-02278-6
16,80 EUR
Die Gestalt der Rut ist im Alten Testament sehr vielfarbig gezeichnet. Die Facetten dieser Frauengestalt reichen von der einfachen Moabiterin bis zur Vorbotin des Messias, von einer neuen Erzmutter bis zur Toraauslegerin und manches andere mehr.
Vieles hat heute eine ganz neue Aktualität bekommen: die Fragen der Migration, der Wechsel in andere Kulturen, das sich wandelnde Verhältnis zwischen den Geschlechtern oder auch die (mangelnde) Solidarität zwischen Reich und Arm.
Die Beschäftigung mit Rut wird die Probleme unserer Welt nicht lösen können, aber das eindrücklich geschriebene Buch birgt viele interessante Aspekte und wertvolle Anregungen für den Umgang der Menschen miteinander. Es zeigt wieder einmal: Die Bibel ist ein aktuelles Buch mit modernen Themen.
Biblische Gestalten Band 11
Band 10:
Martin Meiser
Judas Iskariot
Einer von uns
Evangelische Verlagsanstalt, 2004, 200 Seiten, Paperback, 12 x 19 cm
978-3-374-02215-1
16,80 EUR
Judas Iskariot hat sich durch eine einzige Tat tief in das kollektive Gedächtnis der Christenheit und der abendländischen Kultur eingegraben. Er ist zum Inbegriff geworden für Verrat und Treulosigkeit, für Habgier und Falschheit. Judas, das ist der andere - und zugleich ein Teil von mir, die Gefahr von außen - und zugleich das, wozu ich selbst fähig bin.
Der Band stellt Judas in den Zusammenhang dessen, was wir historisch über Jesus von Nazareth und seinen Jüngerkreis wissen können, und zeichnet dann die Geschichte der Deutung der Judasgestalt bis zum heutigen Tag nach, die bereits bei den neutestamentlichen Texten beginnt und auch problematische antijüdische Züge enthält.
Matthäus 26, 14-25
Band 9:
Eckart Reinmuth
Paulus
Gott neu denken
Evangelische Verlagsanstalt, 2004, 200 Seiten, Paperback
978-3-374-02184-0
16,80 EUR
Unbestritten gehört der Apostel Paulus zu den interessantesten Figuren des Neuen Testaments.
Seine Briefe geben Anstöße, eröffnen Perspektiven und werfen Fragen auf, die nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben. Im Gegenteil - es gilt, diesen Texten neu auf die Spur zukommen. Sie sind die einzigartigen Zeugnisse eines Denkprozesses, in dem der Gott Israels und aller Welt in der Geschichte Jesu Christi neu verstanden wird.
Dieser zentrale Band aus der bekannten Reihe "Biblische Gestalten" enthält Informationen zur Biographie und zum Selbstverständnis des Apostels sowie einen Abriss seiner kaumüberschaubaren Wirkungsgeschichte; er bietet einen an ausgewählten Texten reflektierten Zugang zum Zentrum dieser Briefe. Dabei wird deutlich, welche Herausforderung das in seinerKonsequenz und Tiefe beispiellose Denken des Paulus heute bedeutet.
Biblische Gestalten Band 9
Band 8:
Andreas Kunz
Salomo
Von der Weisheit eines Frauenliebhabers
Evangelische Verlagsanstalt, 2004, 200 Seiten, Paperback
978-3-374-02185-7
16,80 EUR
Der Bibel gilt Salomo als der glanzvollste König in der Geschichte Israels. Fremde Herrscher und Völker lagen ihm zu Füßen, er häufte unermessliche Reichtümer auf, seine Bauten warenlegendär. Die Wissenschaft indes spricht eine andere Sprache. Keine außerbiblische Quelle erwähnt ihn und auf keines seiner Bauwerke sind die Archäologen je gestoßen. Und selbst das biblische Bild ist spannungsvoll. Einerseits ist Salomo ein grandioser Politiker, ein weiser Staatsmann und ein mit allen Wassern gewaschener Volkswirt des Altertums. Anderseits hat er sein Herz nicht Gott allein verschrieben. Er, der die Frauen über alles liebte, scheiterte am Ende vor seinem Gott. Und mit ihm scheitert die Idee von einem geeinten Israel, dass sich glanzvoll über seine Nachbarn erhebt.
Im Mittelpunkt dieses aufschlussreichen Buches steht nicht die Suche nach einer "tatsächlichen" Salomogeschichte, sondern die Darstellung der Salomobilder, wie sie in der Literatur Israels begegnen und wie sie im Judentum und im Islam aufgenommen und verstanden worden sind.
Biblische Gestalten Band 8
Band 7:
Georg Hentschel
Saul
Schuld, Reue und Tragik eines Gesalbten
Evangelische Verlagsanstalt, 2003, 200 Seiten, Paperback,
3-374-02044-5
16,80 EUR
Wer die biblischen Erzählungen über Saul aufmerksam liest, wird einem Wechselbad der Gefühle unterworfen. Eben noch hat man den neu erwählten König bejubelt, doch schon wenige Tage später äußert Samuel, der "große alte Prophet", harte und unerbittliche Kritik an dem von ihm gesalbten Herrscher. Von da an gilt Saul als der verworfene König, der dem jungen, strahlenden David weichen muss.
Diese kenntnisreiche Einführung in die alttestamentliche Überlieferung hilft dem Leser, den Saul zu entdecken, der nach Argwohn und Zorn schließlich zur Reue bereit ist. Er anerkennt schließlich Davids Größe und akzeptiert tapfer sein eigenes Schicksal. Der neue Band der Reihe "Biblische Gestalten" ist eine interessante Lektüre über eine tragische und facettenreiche Gestalt der Bibel und liefert dem interessierten Laien wichtige Fakten und Hintergründe für das Verständnis alttestamentlicher Schriften.
zu den
Samuelbüchern
Band 6:
Ulrich B. Müller
Johannes der Täufer
Jüdischer Prophet und Wegbereiter Jesu
Evangelische Verlagsanstalt, 2002, 180 Seiten, Paperback
978-3-374-01993-9

16,80 EUR
Im Neuen Testament begegnet uns am Anfang der Evangelien Johannes der Täufer als eine jüdische Gestalt, die in enger Beziehung zu Jesus steht. Die Evangelien sagen über diesen jüdischen Buß- und Gerichtspropheten nur wenig aus; gleichwohl ist seine Bedeutung für den historischen Jesus und seine Verkündigung groß: Jesus ließ sich von ihm taufen. Die christliche Taufe geht auf die Johannestaufe zurück. Die christliche Kirche bemächtigte sich des ursprünglich jüdischen Propheten und machte ihn zu einem Heiligen. Christliche Kunst und Literatur schufen ein besonderes Täuferbild, das der Autor interessant darzustellen weiß. So musste der Bußprediger in Legende und moderner Literatur gar mit der verführerischen Frauengestalt der Salome konkurrieren. Historisch und biblisch fundiert, versteht es der Autor, ein überaus lebendiges Bild dieser interessanten biblischen Gestalt zu zeichnen, von der sowenig überliefert ist. Ein höchst informatives Werk für Theologen und interessierte Laien.
Matthäus 3
Band 5:
Manuel Vogel
Herodes
König der Juden, Freund der Römer
Evangelische Verlagsanstalt, 2002, 300 Seiten, kartoniert,
978-3-374-01945-8
18,80 EUR
Herodes, der Kindermörder von Betlehem, ist im Neuen Testament eine Randfigur. Er ist in die Geschichte eingegangen als Protagonist des Bösen, der in blinder Wut ein Massaker an unschuldigen Kindern verübt. Bei den Kirchenvätern und in der christlichen Kunst des Mittelalters erhielt dieses düstere Bild, das bis heute bestimmend ist, weitere Konturen. Als historische Persönlichkeit ist Herodes heute dagegen weitgehend unbekannt, und das, obwohl wir über kaum einen antiken Herrscher so gut informiert sind wie über ihn: Er war einer der bedeutensten Herrscher der frühen römischen Kaiserzeit, der mit Größen wie Marcus Antonius, Kleopatra und Augustus verkehrte, zu den genialsten Bauherren der Antike zählte und eine Herrscherdynastie begründete, die die Geschichte der neutestamentlichen Zeit entscheidend geprägt hat. Diese Buch unternimmt eine Annäherung an Herodes auf Grund der vorhandenen Quellen und zeigt den historischen Hintergrund des neutestamentlichen Herodes-Bildes auf.
Band 4:
Jürgen Becker
Maria

Evangelische Verlagsanstalt, 2001, 200 Seiten, kartoniert,
978-3-374-01932-8

18,80 EUR
Mutter Jesu und erwählte Jungfrau
Bei einem Gang durch das Urchristentum lässt der Autor die historische Gestalt der Maria und die Marienbilder lebendig werden. Die Leserinnen und Leser erhalten durch das verständlich und anschaulich geschriebene Buch umfassende Informationen über Entwicklung und Wandel des Marienbildes in den ersten zwei Jahrhunderten. Ebenso interessant sind die Ausblicke auf die Wirkungs - und Rezeptionsgeschichte. Sie zeigen, wie in der Frühzeit des Christentums die Grundlagen für die weitere Entwicklung der Mariologie und der Frömmigkeitsgeschichte gelegt wurden. Darüber hinaus werden die vielfältigen Einflüsse der Marienbilder auf Kunst und Dichtung dargestellt. Ein kleiner Abschnitt informiert auch über das islamische Marienbild. Mit einer Skizze zur gegenwärtigen ökumenischen Situation schließt der Band.
Biblische Gestalten Band 4
Band 3:
Jürgen Ebach
Noah

Evangelische Verlagsanstalt, 2001, 200 Seiten, kartoniert,
978-3-374-01912-0

16,80 EUR
Die Geschichte eines Überlebenden
Noah ist der Erbauer der "Arche", in der er zusammen mit seiner engsten Familie und vielen Tieren als Repräsentanten aller Gattungen die "Sintflut" überlebt. Mit Noah beginnt die Geschichte der Menschheit neu. Noahs Geschichte erzählt von der größten aller Katastrophen, und sie erzählt zugleich vom Überleben und Leben. In ihr verbinden sich die Motive des Untergangs mit Symbolen des Lebens wie der Arche als Schutzraum, der Taube mit dem Ölzweig als Friedensbild und dem Regenbogen als Zeichen des Bundes und als Unterpfand der Welterhaltung. Katastrophe und Rettung werden in der biblischen Erzählung zu einem Thema - und es ist derselbe Gott, mit dem sich beides verbindet. So wird die Noah geschichte auch zur bedrängenden Frage an Gott selbst.
Biblische Gestalten Band 3
Genesis 6-8, Fluterzählung
Band 2:
Christfried Böttrich
Petrus
Fischer, Fels und Funktionär

Evangelische Verlagsanstalt, 2001, 200 Seiten, kartoniert,
978-3-374-01849-9
16,80 EUR
Simon, der Sohn des Johannes, erhält von Jesus den Beinamen Petrus (Stein). Petrus, der Fischer vom See Gennesaret und Anhänger Jesu, der Bekenner und Draufgänger, der Leugner am Karfreitag und Zeuge am Ostermorgen, der Organisator und Missionar, der Vermittler und Märtyrer:
Das Neue Testament zeichnet ein ausgesprochen facettenreiches Bild dieses Mannes. War er das Fundament für den Bau der Kirche - oder der schwankende Charakter, der von Paulus in die Schranken gewiesen werden musste? War er in der frühen Christenheit Polarisierungs- oder Integrationsfigur? Das Buch versucht, den Lebensweg des Simon Petrus anhand der überlieferten Texte nachzuzeichnen. Dabei geht es auch um die Frage, inwiefern die verschiedenen Petrusbilder Konturen eines "Petrusdienstes" oder einer "Petrusfunktion" erkennen lassen, die für die Kirche unserer Tage exemplarischen Charakter gewinnen könnten. Aus der verkündigenden Darstellung seiner Lebensgeschichte tritt Petrus als Individuum und Typos hervor, an dem Grundfragen christlicher Existenz sichtbar werden.
Biblische Gestalten Band 2
Band 1:
Rüdiger Lux
Josef

Evangelische Verlagsanstalt, 2001, 200 Seiten, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-01848-2
16,80 EUR
Der Auserwählte unter seinen Brüdern
An Selbstbewußtsein fehlte es ihm nicht, dem Siebzehnjährigen, der davon träumte, dass sich selbst Sonne, Mond und Sterne vor ihm zur Erde warfen: geliebt von seinem Vater, gehasst von den Brüdern; verraten und verkauft nach Ägypten und doch schon wieder auf dem Weg nach oben; geschätzt von Potiphar, seinem Herrn, heiß begehrt und ins Unglück gestürzt von seiner Herrin; ein Habenichts aus Kanaan, vom Pharao zu höchsten Ehren erhoben; ein Mann, den das Glück auch im Unglück nicht verließ.
Das Buch geht der literarischen Biographie Josefs in der Bibel Israels nach. Es stellt die Frage, wie sich das Leben von Josef und seinen Brüdern zur Geschichte verhält, welchem Autor wir dieses Meisterwerk der hebräischen Erzählkunst verdanken und für welche Leser es geschrieben wurde. Ein eigenes Kapitel verfolgt exemplarisch die Wirkungsgeschichte Josefs in Judentum, Christentum und Islam sowie in Kunst und Literatur.
Rüdiger Lux, Dr. theol, Jahrgang 1947, studierte evangelische Theologie in Halle/Saale und in Greifswald. Er war Gemeinde- und Studentenpfarrer in Cottbus und Halle/Saale sowie nach seiner Promotion (1977) und seiner Habilitation (1992) Dozent für Altes Testament an der Kirchlichen Hochschule in Naumburg. Seit 1995 ist er Professor für Exegese und Theologie des Alten Testaments an der Universität Leipzig.
Genesis 37-50, Josefsgeschichten
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