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Herders Theologischer Kommentar zum AT Herders Theologischer Kommentar zum NT Einheitsübersetzung Herder Bibel
Neue Jerusalemer Bibel Bibelausgaben, Erklärung der Übersetzungen
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Herders Theologischer Kommentar zum AT HthK AT



zur Beispielseite Ezechiel 6,1-14
Herausgeber: Erich Zenger, Professor em. für Altes Testament an der Universität Münster, einer der bekanntesten Alttestamentler im deutschsprachigen Raum.
Die Besonderheiten von HThKAT:
* Das Werk hat fachwissenschaftlichen Standart, aber keinen enzyklopädischen Ehrgeiz. Fachwissenschaftliche Einzeldiskussionen werden nur dann geführt, wenn es für die theologische Interpretation bedeutsam ist. Der Anmerkungsapparat wird auf ein Minimum begrenzt, um die Lesbarkeit des Kommentars und einen überschaubaren Umfang zu gewährleisten.
* HThKAT legt seinen Schwerpunkt nicht auf die historisch-kritische Analyse oder die Einzelsemantik, sondern auf die Herausarbeitung der Makrostrukturen des Endtextes und dessen theologische (und kanonische) Interpretation. HThKAT will so nicht nur jüdische Auslegungstradition aufgreifen, sondern zugleich der christlichen Praxis in Lehre und Verkündigung entsprechen, in der der kanonische Endtext (nicht seine Vorstufen) als Gotteswort gelesen wird.
* Da sowohl Makrostrukturen des Endtextes wie die Komplexität seiner theologischen Aussagen in der Regel das Ergebnis seines auch theologisch bedeutsamen Überlieferungsprozesses sind, soll dieser Prozess nicht ausgeblendet werden; er wird allerdings nur insoweit skizziert, als er interpretatorisch fruchtbar gemacht werden kann.
* Das Kommentarwerk nimmt als hermeneutisch relevante Tatsache ernst, dass das Alte Testament als Heilige Schrift Israels entstand und auch nach der Entstehung des Christentums die Heilige Schrift Israels bleibt. Andererseits muss eine Auslegung im Horizont des Christentums herausarbeiten, dass und wie ein Text Teil des christlichen Bibelkanons ist und insofern in einer bestimmten Beziehung zum Neuen Testament steht. HThKAT will hier pointiert neue Wege gehen.
* An HThKAT sind seinem christlich-jüdischen Interesse entsprechend jüdische, katholische und evangelische Autorinnen und Autoren beteiligt.
Herders Theologischer Kommentar zum AT HthK AT
54 Bände / Lieferungen - bei Subskription ca. 10 % Ermäßigung 
Bibelbuch ISBN Bearbeiter/in EUR   Jahr
Genesis 1-9 978-3-451-26801-4 Bernd Janowski     geplant 2018
Genesis 10-36 978-3-451-26802-1 Irmtraud Fischer     geplant 2018
Genesis 37-50 978-3-451-26803-8 Jürgen Ebach
zur Beschreibung
110,-- 12.12.2007
Exodus 1-18 978-3-451-26804-5 Christoph Dohmen
zur Beschreibung
80,00 30.10.2015
Exodus 19-40

978-3-451-26805-2

Christoph Dohmen
zur Beschreibung
90,-- 2004
Leviticus 1-15 978-3-451-26806-9 Thomas Hieke
zur Beschreibung
95,00 Warenkorb 25.4.2014
Leviticus 16-27 978-3-451-26807-6 Thomas Hieke
zur Beschreibung
100,00 Warenkorb 25.4.2014
Numeri   Christian Frevel     geplant
Deuteronomium 1,1 - 4,43 978-3-451-26808-3 Eckart Otto
zur Beschreibung
110,-- 10.8.2012
Deuteronomium 4,44 - 11,32 978-3-451-34145-8 Eckart Otto
zur Beschreibung
80,00 10.8.2012
Deuteronomium 12,1-23,15 978-3-451-25077-4 Eckart Otto
zur Beschreibung
110,0 Warenkorb 17.8.2016
Deuteronomium 23,16-34,12 978-3-451-25078-1 Eckart Otto
zur Beschreibung
100,00 Warenkorb 14.2.2016
Josua 978-3-451-26809-0 Manfred Görg     geplant
Richter 978-3-451-26810-6 Walter Groß
zur Beschreibung
135,-- 9.7.2009
Rut 978-3-451-26811-3 Irmtraud Fischer
zur Beschreibung
60,-- 2001
1 Samuel 978-3-451-26812-0 Christa Schäfer-Lichtenberger     geplant
2 Samuel 978-3-451-26813-7 Ilse Müllner     geplant
1.Könige 1-14 978-3-451-26814-4 Ernst Axel Knauf
zur Beschreibung
80,00 Warenkorb 17.12.2016
1 Könige 15 -22 978-3-451-33500-6 E. Axel Knauf
zur Beschreibung 
  geplant 2020
2. Könige 978-3-451-26815-1 E. Axel Knauf     geplant 2018
1 Chronik 978-3-451-26816-8 Sara Japhet (Jerusalem)
zur Beschreibung
78,-- 2002
2 Chronik 978-3-451-26817-5 Sara Japhet (Jerusalem) 
zur Beschreibung
88,-- 2003
Esra / Nehemia 978-3-451-26818-2 Zipora Talshir (Beer-Scheva)     geplant
Ester 978-3-451-26821-2 Veronika Bachmann     geplant 2016
Judit 978-3-451-26820-5 Barbara Schmitz / Helmut Engel
zur Beschreibung
75,-- Warenkorb 8.8.2014
Tobit 978-3-451-26819-9 Helen Schüngel-Straumann
zur Beschreibung
50,-- 2000
Baruch 978-3-451-26841-0 Marie-Theres Wacker     geplant
1 Makkabäer 3-451-26822-1
978-3-451-26822-9
Michael Tilly
zur Beschreibung
70,00 30.10.2015
2 Makkabäer 978-3-451-26823-6 Tobias Nicklas   Warenkorb geplant
Ijob 978-3-451-26824-3 Manfred Oeming     geplant
Psalmen 1-50 978-3-451-26825-0 Frank-Lothar Hossfeld / Erich Zenger     geplant 2017
Psalmen 51-100 978-3-451-26826-7 Frank-Lothar Hossfeld / Erich Zenger 110,-- 2001
Psalmen 101-150 978-3-451-26827-4 Frank-Lothar Hossfeld / Erich Zenger zur Beschreibung 135,-- 14.8.2008
Sprichwörter 978-3-451-26828-1 Hans-Winfried Jüngling / Ruth Scoralick     geplant
Kohelet 978-3-451-26829-8 Ludger Schwienhorst-Schönberger zur Beschreibung 105,-- 2004
Hoheslied 3-451-26830-2
978-3-451-26830-4
Yair Zakovitch (Jerusalem) zur Beschreibung 65,-- 2004
Weisheit 978-3-451-26831-1 Joachim Schaper     geplant
Jesus Sirach 1-23 978-3-451-26832-8 Johannes Marböck (Graz) zur Beschreibung 65,-- 9.12.2010
Jesus Sirach 24-51 978-3-451-26833-5 Johannes Marböck (Graz)     geplant
Jesaja 1-12 978-3-451-26834-2 Willem M. A. Beuken (Leuven) zur Beschreibung 78,-- 2003
Jesaja 13-27 978-3-451-26835-9 Willem M. A. Beuken (Leuven) zur Beschreibung 78,-- 25.5.2007
Jesaja 28-39 978-3-451-30133-9 Willem M. A. Beuken (Leuven) zur Beschreibung 100,-- 10.6.2010
Jesaja 40-48 978-3-451-26836-6 Ulrich Berges zur Beschreibung 100,-- 8.4.2008
Jesaja 49-54 978-3-451-26837-3 Ulrich Berges zur Beschreibung 75,-- 13.4.2015
Jesaja 55ff       Warenkorb geplant
Jeremia 1-25 978-3-451-26838-0 Georg Fischer (Innsbruck) zur Beschreibung 110,-- 2005
Jeremia 26-52 978-3-451-26839-7 Georg Fischer (Innsbruck) zur Beschreibung 110,-- 2005
Klagelieder 3-451-26840-x
978-3-451-26840-3
Ulrich Berges (Nijmegen) zur Beschreibung 75,-- 2002
Ezechiel 1-20 978-3-451-26842-7 Moshe Greenberg (Jerusalem) zur Beschreibung /  zur Beispielseite Ezechiel 6,1-14 85,-- 2001
Ezechiel 21-37 978-3-451-26843-4 Moshe Greenberg (Jerusalem) zur Beschreibung 85,-- 2005
Ezechiel 38-48 978-3-451-26844-1 Moshe Greenberg (Jerusalem)   Warenkorb geplant
Daniel 978-3-451-26845-8 Georg Steins     geplant
Hosea 978-3-451-26846-5 Frank Crüsemann     geplant 2021
Joel / Amos 978-3-451-26847-2 Erhard Blum     geplant
Obadja   Gottfried Vanoni (Mödling / Wien)   Warenkorb geplant
Jona 978-3-451-26848-9 Peter Weimar zur Beschreibung 85,00 15.3.2017
Micha 978-3-451-26849-6 Rainer Kessler zur Beschreibung 65,-- 2000
Nahum 978-3-451-26850-2 Heinz-Josef Fabry / zur Beschreibung 55,-- 2006
Zefanja 978-3-451-26851-9 Hubert Irsigler / zur Beschreibung 78,-- 2002
Haggai 978-3-451-26852-6 Martin Leuenberger / zur Beschreibung 65,00 Warenkorb 23.7.2015
Sacharja 978-3-451-26853-3 Rüdiger Lux     geplant
Maleachi 978-3-451-26854-0 Rainer Kessler / zur Beschreibung 70,-- 25.11.2011
Jürgen Ebach
Genesis 37-50

Herder Verlag, 2007, Gebunden, Schutzumschlag,  732 Seiten
978-3-451-26803-8

110,00 EUR
Die in Genesis 37-50 erzählte Geschichte von Josef und seinen Brüdern ist einer der großen Stoffe der Weltliteratur - zuerst in der Bibel selbst und dann auch in zahlreichen Aufnahmen in Literatur und Kunst. Es ist eine Geschichte von Hass und Versöhnung, von Hunger und Versorgung, von Unterwerfung und Freiheit. Das Hauptaugenmerk dieses Kommentars gilt den biblischen Texten selbst, aber auch die Rezeptionsgeschichte kommt ausführlich zu Wort. Der Kommentar interpretiert die Geschichte in ihrem großen Erzählbogen, zu dem auch die scheinbar aus dem Zusammenhang herausfallenden Kapitel 38 und 49 gehören.

weitere Kommentare zu Genesis 37 - 50

Christoph Dohmen
Exodus 1-18

Herder Verlag, 576 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, 17,0 x 23,7 cm
978-3-451-26804-5
80,00 EUR
Das Buch Exodus, das einen Erzählbogen von den Anfängen Israels in Ägypten bis zur Gottesbegegnung am Sinai spannt, steht auf vielfältige Weise im Zentrum der Bibel. In seinem ersten Teil finden sich neben der berühmten Auszugsgeschichte mit dem Pascha die für Israels Gottesverständnis grundlegenden Geschichten von der Berufung des Mose oder dem Manna-Wunder. Der vorliegende Kommentar erschließt den Textsinn dieser Basiserzählungen des Gottesvolkes.

weitere Kommentare zu Exodus
1-18
Christoph Dohmen
Exodus 19-40

Herder Verlag, 2004,
416 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag,
17,0 x 23,7 cm
978-3-451-26805-2
90,00 EUR
Christoph Dohmen, Dr. theol., geb. 1957 in Geilenkirchen, Studium der Theologie und Orientalistik, 1990–2000 Professor für Altes Testament an der Universität Osnabrück, seit 2000 Professor für Exegese und Hermeneutik des Alten Testaments an der Universität Regensburg.

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978-3-451-26806-9 Thomas Hieke
Levitikus 1-15
Herders Theologischer Kommentar zum AT
Herder Verlag, 2014, 17,0 x 23,7 cm
978-3-451-26806-9
95,00 EUR Warenkorb
Einer der bekanntesten Sätze der Bibel stammt aus dem Buch Levitikus: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Lev 19,18). Weniger vertraut ist die Tatsache, dass nur einige Verse später dieselbe Liebe gegenüber dem Fremden gefordert wird (Lev 19,33–34). Für viele Menschen ist das dritte Buch der Tora des Mose mit seinen Ausführungen zum Opfergottesdienst, den Reinheitsvorschriften und ethischen Forderungen eine terra incognita. Und doch hat das Buch  Levitikus durch die in ihm verborgenen Idealvorstellungen von Gott, von den Beziehungen zwischen Gott und Mensch sowie zwischen Mensch und Mensch die Kultur und die Werte der westlichen Welt weitreichend geprägt. Im Judentum wird es an zehn Schabbaten im Jahr hintereinander auf Hebräisch in der Synagoge vorgelesen und zahlreiche Vorschriften der Halacha (des jüdischen Religionsgesetzes) beziehen sich darauf. Im Christentum wird so gut wie nie daraus gelesen oder darüber gepredigt, trotzdem stammen zentrale Aspekte christlicher Theologie aus Konzepten, die ihre Grundlegung in  Levitikus  erhalten.
Für diejenigen, die sich in die innere Logik dieses antiken Buches, das zwei Weltreligionen als „kanonisch“ ansehen, hineindenken wollen, gibt der vorliegende Kommentar Hilfestellungen und neue Lesevorschläge. Vieles ist aus bisherigen Kommentierungen zusammengetragen, kritisch gesichtet und bewertet; manches ist neu und wird als Empfehlung für eine so noch nicht unternommene Lektüre und Verständnisweise unterbreitet.
Levitikus 1-25, Leseprobe
Levitikus 16-27, Leseprobe
Thomas Hieke, geb. 1968, Universitätsprofessor Dr., Professor für Altes Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Thomas Hieke
Levitikus 16-27
Herders Theologischer Kommentar zum AT
Herder Verlag, 2014, ,17,0 x 23,7 cm
978-3-451-26807-6
100,00 EUR Warenkorb
Eckart Otto
Deuteronomium 1,1 - 4,43

Herder Verlag, 2012, Gebunden, Schutzumschlag, 704 Seiten,  17,0 x 23,7 cm 978-3-451-26808-3
110,00 EUR
Eckart Otto
Deuteronomium 4,44-11,32

Herder Verlag, 2012, Gebunden, Schutzumschlag, 480 Seiten, 17,0 x 23,7 cm 978-3-451-34145-8
80,00 EUR
Dieser Deuteronomium-Kommentar vereinigt erstmals in der Geschichte der Auslegung des Buches diachrone, an der Entstehung des Textes, und synchrone, an der Interpretation des Endtextes orientierte Auslegung. Der Kommentar zeigt diachron, dass das Buch am Anfang der Literaturgeschichte der Tora der Mosebücher im 7. Jh. v. Chr. steht, und synchron, dass es Schlussstein der Tora der Mosebücher ist. Im Zentrum der Auslegung steht die Interpretation des Dekalogs in Dtn 5 als mosaische Auslegung des Sinaidekalogs im Exodusbuch. Weitere Schwerpunkte sind die rechts- und religionshistorischen Vernetzungen des Buches mit seinem altorientalischen Umfeld.
Eckart Otto, Prof. em. für Altes Testament an der Evang.-Theol. Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
978-3-451-25077-4 Eckart Otto
Deuteronomium 12,1-23,15

Herder Verlag, 2016, 480 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag, 17,0 x 23,7 cm
978-3-451-25077-4
110,00 EUR Warenkorb
Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament, HtKAT
Ein Meilenstein der Deuteronomium-Forschung

Dieser Kommentar vereinigt erstmals in der Geschichte der Auslegung des Deuteronomiumbuches diachrone und synchrone Auslegung. Diachron wird gezeigt, dass das Buch am Anfang der Literaturgeschichte der Tora der Mosebücher im 7. Jh. v. Chr. steht, und synchron, dass es Schlussstein der Tora der Mosebücher ist. Im Zentrum der Kommentierung der Kapitel DTN 12–26 steht die Einordnung der Gebote des Deuteronomiums in die biblische und altorientalische Rechts- und Religionsgeschichte.

Leseprobe
978-3-451-25078-1 Eckart Otto
Deuteronomium 23,16-34,12

Herder Verlag, 2017, 584 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag, 17,0 x 23,7 cm
978-3-451-25078-1
100,00 EUR Warenkorb
Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament, HtKAT
Dieser Kommentar vereinigt erstmals in der Geschichte der Auslegung des Deuteronomiumbuches diachrone und synchrone Auslegung. Diachron wird gezeigt, dass das Buch am Anfang der Literaturgeschichte der Tora der Mosebücher im 7. Jh. v. Chr. steht, und synchron, dass es Schlussstein der Tora der Mosebücher ist. Im Zentrum der Kommentierung der Kapitel 12–26 steht die Einordnung der Gebote des Deuteronomiums in die biblische und altorientalische Rechts- und Religionsgeschichte. Die Kommentierung des nachexilischen Rahmens in Deuteronomium 27–34 zeigt Mose als Erzpropheten, der nach der Katastrophe der Exilszeit die Vollendung der Geschichte ankündigt.

Leseprobe
Walter Groß
Richter

Herder Verlag, 2009, 688 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 17,0 x 23,7 cm
978-3-451-26810-6
135,00 EUR
Walter Groß legt den ersten ausführlichen deutschsprachigen wissenschaftlichen Kommentar seit fünfzig Jahren vor. Seitdem haben vor allem die Archäologie, aber auch der Verfall der Amphiktyoniehypothese und Zweifel am Deuteronomistischen Geschichtswerk die heutigen Vorstellungen von der vorköniglichen Zeit sehr stark verändert. Der Kommentar stellt die Forschungslage dar. Der Endtext wird als solcher ausgelegt, aber durch seine Vorgeschichte verständlich gemacht. Besonderes Interesse gilt der sprachlichen Form, der Konstruktion der Rollen des göttlichen Akteurs und der menschlichen Akteure und den theologischen Akzenten.

weitere Kommentare zu Richter

Irmtraud Fischer
Rut

Herder Verlag, 2001, Leinen,
978-3-451-26811-3
60,00 EUR
Irmtraud Fischer weist auf, dass das Buch Ruth durchgehend mit dem Blick auf Frauen geschrieben wurde: Es stellt nicht nur die in der Bibel üblicherweise vom männlichen Standpunkt aus erzählten Lebenszusammenhänge aus der Sicht von Frauen dar, sondern legt auch Gesetze, die in den Rechtssammlungen Alt-Israels Männer begünstigen, zugunsten von Frauen aus. Hinzu kommt eine politische Dimension: das Buch Rut greift auch erzählende Texte der Bibel auf und deutet mit ihnen die Handlung.

weitere Kommentare zu Rut
978-3-451-26814-4 Ernst Alex Knauf
1 Könige 1-14

Herder Verlag, 2016, 512 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag, 17,0 x 23,7 cm
978-3-451-26814-4
80,00 EUR Warenkorb
Herders Theologischer Kommentar zum AT
1–2 Könige werden als eigenständiges Buch im Zentrum des Propheten-Kanons gelesen, dessen Anfang (1 Kön 1–14) bereits auf das Ende (2 Kön 17–25) vorausweist. Am Ende haben alle versagt, Könige, Propheten, Volk. Im Zentrum des Buches steht als große Abwesende die Tora, ohne die Israel nicht Israel sein kann, und der am Ende – einstweilen – zerstörte Tempel.
Leseprobe

weitere Kommentare zu Könige 1 und 2
Ernst Alex Knauf
1 Könige 15-22

Herder Verlag, geplant, noch nicht erschienen,
512 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
17,0 x 23,7 cm
978-3-451-33500-6
Im Zentrum der zwei Könige-Bücher steht die Komposition über »Baal in Samaria« 1 Kön 16 bis 22 Kön 10, deren erster Teil, die Elija-Ahab-Geschichte, in diesem Band behandelt wird. Leitend ist das Bemühen, die Leserschaft in eine polyphon komponierte Erzählung über »Gott, sein Volk und die Welt« einzuführen, in der die Zeit Schlaufen hat und in der alles immer zugleich auch sein Gegenteil sein kann. Es ist also nicht primär eine Auslegung des Textes auf das hin, »was er sagen will«, sondern eine orientierende Hinführung zum Text, eine Einladung, sich auf diese Text-Welt einzulassen und staunend zu sehen, was sie alles zeigt.

weitere Kommentare zu Könige 1 und 2
Sara Japhet
1. Chronik
Herder Verlag, 2002, Leinen,
978-3-451-26816-8

78,00 EUR
Sara Japhet
2. Chronik
Herder Verlag, 2003, 450 Seiten, Leinen,
978-3-451-26817-5

88,00 EUR
Die gegen Ende des 4. Jahrhunderts verfassten Chronikbücher sind ein kunstvoll gestaltetes und theologisch reflektiertes Geschichtswerk über die Geschichte Israels vom Beginn menschlicher Existenz an bis hin zum Edikt des Perserkönigs Kyrus. Gegenüber der älteren Geschichtsdarstellung Gen-Kön ist es eine gründliche Neuformulierung der alten Geschichte (»rewritten bible«) aus einer neuen Perspektive, die nach Antworten für die Gegenwart sucht. Die Chronikbücher sind auf Grund ihrer literarischen Komplexität keine »leichte« Lektüre. Gerade deshalb brauchen sie eine Kommentierung, die sowohl ihre literarische Kunst als auch ihr theologisches Konzept herausarbeitet. Beides leistet der Chronik-Kommentar in herausragender Weise.

weitere Kommentare zur Chronik
978-3-451-26820-5 Barbara Schmitz / Helmut Engel
Judit
Herders Theologischer Kommentar zum AT
Herder Verlag, 2014, 17,0 x 23,7 cm
978-3-451-26820-5
75,00 EUR Warenkorb
Im Mittelpunkt des Interesses an der Juditerzählung in Kunst und Literatur steht bis in die jüngste Zeit meist die Tötung des Generals Holofernes in seinem eigenen Zelt durch die schöne Witwe Judit. Demgegenüber entfaltet dieser Kommentar das theologische Profil der fiktionalen Erzählung und erläutert, wie sie auf die Bibel in ihrer griechischen Fassung Bezug nimmt und so die eigene Gegenwart theologisch deutet.

Leseprobe mit Libreka
Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament, HthK AT
weitere Kommentare zu Judit
Helen Schüngel-Straumann
Tobit

Herder Verlag, 2005,
200 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag,
17,0 x 23,7 cm
978-3-451-26819-9
50,00 EUR
weitere Kommentare zu Tobit
978-3-451-26822-9 Michael Tilly
1 Makkabäer

Herder Verlag, 2015, 347 Seiten, Leinen,
978-3-451-26822-9 
70,-- EUR
Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament, HthK AT
Das 1. Makkabäerbuch schildert den Konflikt zwischen den judäischen Juden und den hellenistischen Herrschern, den heroischen Kampf der drei Makkabäerbrüder Judas, Jonathan und Simon um die Befreiung Judäas von der syrischen Vorherrschaft, und den Aufstieg des hasmonäischen Herrscherhauses. Sein Inhalt reflektiert den misslungenen Umsturzversuch eines prohellenistischen Teils der Jerusalemer Tempelaristokratie und stellt ihn nachträglich als eine allgemeine Religionsverfolgung dar. Der Verfasser des Buches ist vor allem um die legitimierende Begründung der Hasmonäerherrschaft in den herausragenden Verdiensten der frommen und siegreichen Makkabäerbrüder und um deren Verankerung in der biblischen Tradition bemüht. Die vorliegende Auslegung bringt unterschiedliche religionsgeschichtliche, philologische und literaturwissenschaftliche Fragestellungen und Methoden miteinander ins Gespräch, um möglichst viele Bedeutungsaspekte des kommentierten Textes umfassend und präzise zu erhellen.
Frank Hossfeld / Erich Zenger
Psalmen 51-100

Herder Verlag, 2000/2007,
728 Seiten, Leinen,
978-3-451-26826-7
110,00 EUR
weitere Kommentar zu Psalmen
Frank  Hossfeld / Erich Zenger
Psalmen 101-150

Herder Verlag, 2008,
704 Seiten, Leinen,
978-3-451-26827-4
135,00 EUR

Nach dem 2000 erschienenen Teilband Psalmen 51-100 (3. Auflage 2007!) folgt nun der Teilband Psalmen 101-150. In ihm finden sich frömmigkeits- und theologiegeschichtlich bedeutsame Psalmen sowie das für das Gesamtverständnis des Psalters entscheidende Schluss-Hallel 146-150. Wie im vorangehenden Teilband, der mittlerweile als Meilenstein der Psalmenforschung gilt und eine breite internationale Rezeption erfahren hat (u.a. Übersetzung ins Englische), wird auch hier wieder das Auslegungsprogramm "Von der Psalmenexegese zur Psalterexegese" mit eindrucksvoller Kompetenz durchgeführt. Darüber hinaus erhält der Septuagintapsalter besondere Aufmerksamkeit. Der Teilband Psalmen 1-50 wird folgen.


weitere Kommentar zu Psalmen
Ludger Schwienhorst-Schönberger
Kohelet

Herder Verlag, 2004,
576 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag,
17 x 23,7 cm
978-3-451-26829-8
105,00 EUR
Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament" (HThKAT)
Der vorliegende Kommentar zum Buch Kohelet entwirft im kenntnisreich mit der Forschung geführten Gespräch ein neues Gesamtverständnis dieses so beliebten, aber oft verkannten Buches. Er zeigt, dass Kohelet mit seinen scharfsinnigen Beobachtungen und Reflexionen, mit provokativen Bildern und existenziellen Einsichten nach dem sucht, ,,was gut für die Menschen ist". Im Zentrum steht die Frage nach dem Glück des Menschen. Das Buch entwirft eine ,,Lehre vom guten Leben". Damit steht es in einer breiten antiken und altorientalischen Tradition. Der Kommentar bestimmt den Ort, den das Buch im eudämonologischen Diskurs der Antike einnimmt. Er zeigt aber auch, dass es weitaus tiefer in der Tradition der Heiligen Schrift verankert ist, als gemeinhin angenommen.
Yair Zakovitch
Das Hohelied

Herder Verlag, 2004, Gebunden, 296 Seiten
978-3-451-26830-4

65,00 EUR
Wegen des "profanen" Charakters wurde immer wieder die Frage nach dem theologischen Ort der Liebeslyrik des Hohenliedes im Kanon der Heiligen Schriften des Judentums und des Christentums erörtert. Die Tradition hat die Frage über Jahrhunderte hinweg mit der so genannten allegorischen Auslegung beantwortet. Sie zeigt sich im Judentum bis heute darin, dass das Hohelied als Festrolle beim Pessach-Fest gelesen und so die Befreiung Israels als Erweis der Liebe JHWHs zu seinem Volk gedeutet wird. Die neuzeitliche Bibelkritik setzte demgegenüber das so genannte natürliche Verständnis des Hohenliedes durch. Erst in jüngster Zeit gibt es Versuche, die Alternativen "allegorisch"-"natürlich" zu überwinden. Gerade die im hier vorgelegten Kommentar integrierten poetologischen Interpretationsmethoden bieten die Möglichkeit, die anthropologische und theologische Multiperspektivität dieser erotischen Poesie zur Sprache zu bringen.

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Johannes Marböck
Jesus Sirach 1-23
Herders theologischer Kommentar zum Alten Testament

Herder Verlag, 2010, Gebunden,
978-3-451-26832-8

65,00 EUR
Jesus Sirach, das Werk eines schriftgelehrten Weisen aus Jerusalem vom Beginn des 2. Jahrhunderts v. Chr., ist mit 51 Kapiteln die umfangreichste Weisheitsschrift der Bibel. Die wechselvolle und schwierige Geschichte seiner Textüberlieferung ist Zeugnis eines Buches an der Grenze des Kanons. Es spiegelt eine politische und geistige Wende in Palästina. Herausgefordert durch die Begegnung mit der Kultur des Hellenismus sucht der Verfasser Antwort und Orientierung. Seine tiefe Verankerung in der Überlieferung ermöglicht ihm bei aller Zurückhaltung zugleich Offenheit für neue Impulse des Denkens und der Praxis. Die Auslegung folgt dem griechischen Text als erster vollständiger Fassung des Buches.
Der Kommentarband Jesus Sirach 24-51 ist in Vorbereitung

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Willem A. M. Beuken
Jesaja 1-12

Herder Verlag, 2003,
372 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag,
17,0 x 23,7 cm
978-3-451-26834-2
78,00 EUR

In seiner Auslegung dieses theologiegeschichtlich bedeutenden Werkes widmet der Autor besondere Aufmerksamkeit der Position der Einzelpassagen im literarischen Gesamtaufbau des Buches und ihrer sprachlichen Ausgestaltung, ohne jedoch die zeitgeschichtliche Verortung und diachrone Entstehungsgeschichte zu vernachlässigen. Seine Ergebnisse bestechen durch ihre theologische Tiefe, die kreatives Weiterdenken ermöglicht und fördert.

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Willem A. M. Beuken
Jesaja 13-27

Herder Verlag, 2007,
368 Seiten, Leinen,
978-3-451-26835-9
78,00 EUR

Dieser zweite Teilband des Jesajakommentars behandelt die in 13-23 zusammengestellten Gerichtsorakel über die Fremdvölker und das in 24-27 gezeichnete Zukunftsbild vom Zion als dem Ort der universalen Königsherrschaft JHWHs. Der Kommentar ist ein exzellentes Beispiel der Neuorientierung der Jesajaforschung, die nicht nur die Einzelabschnitte interpretiert, sondern zugleich die übergreifenden kompositionellen Linien herausarbeitet und theologisch deutet.

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Willem A. M. Beuken
Jesaja 28-39

Herder Verlag, 2010, 560 Seiten, gebunden, Schutzumschlag,
978-3-451-30133-9
100,00 EUR
Der dritte Teilband des Jesajakommentars behandelt die Überlieferungen über das Wirken des Propheten Jesaja in den letzten Jahren des Königs Hiskija (705-700 v. Chr.). Jes 28-35 bieten Gerichts- und Heilsworte des Propheten über Juda und Jerusalem. Jes 36-39 erzählen die kriegerische Bedrohung Jerusalems durch die Assyrer und dessen exemplarische wunderbare Errettung.

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Ulrich Berges
Jesaja 40 - 48

Herder Verlag, 2008,
560 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
17,0 x 23,7cm
978-3-451-26836-6
100,00 EUR
Die Kapitel 40-48 bilden den ersten Teil der so genannten deuterojesajanischen Schrift ]es 40-55. Sie zählen zu den großartigsten poetischen Texten der Hebräischen Bibel, die auch von der christlichen Liturgie der Advents- und Fastenzeit vielfältig aufgenommen werden. Ausgangspunkt ist der Untergang des neubabylonischen Reiches. Diese Erfahrung größter weltgeschichtlicher Umbrüche findet ihren Niederschlag im »Oratorium der Hoffnung« von ]es 40 - 55, das den angekündigten Weg von Babel zum Zion als literarisches Drama inszeniert. Dieser Kommentar bedeutet einen forschungsgeschichtlichen Meilenstein. Die Hypothese eines einzelnen biographischen Verfassers ist zugunsten eines prophetischen Autorenkollektivs aufgegeben.

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978-3-451-26837-3 Ulrich Berges
Jesaja 49-54

Herder Verlag, 2015, 480 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag
978-3-451-26837-3
75,00 EUR
In den Kapiteln 49-54 des Jesajabuches wechseln sich stetig Zionspassagen und Gottesknechtstexte ab. Die noch weithin akzeptierte individuelle Deutung des Gottesknechts ist in diesem Kommentar konsequent durch eine kollektive ersetzt, was nicht zuletzt zu einer Neubestimmung der Teilkomposition Jes 49-54 führt. In Jes 49 präsentiert sich der Gottesknecht als Zeuge, Bote und Verkünder JHWHs, dessen Botschaft aber in Zion auf größte Skepsis stößt. Der Knecht scheint mit seiner Trostbotschaft zu scheitern (Jes 50), und die Anfeindungen gegen ihn verdichten sich bis zur Toderfahrung (Jes 53). Demgegenüber verheißt JHWH, für den Erfolg seines Knechts zu sorgen und Zion in Pracht aufzurichten (Jes 54). Mit der erstmaligen Nennung der »Knechte« im Schlussvers von Jes 54 enden diese Kapitel.

Ulrich Berges, geb. 1958, Studium der Theologie und Bibelwissenschaften in Eichstätt, Salzburg, Rom und Jerusalem. Nach Professuren in Lima, in Nimwegen (1998-2005) und Münster (2005-2009) lehrt er an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn. Er kommentierte für "Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament" (HThKAT) das Buch der Klagelieder sowie die Kapitel 40-48 des Jesajabuches und ist Mitherausgeber der Reihe HThKAT.
Georg Fischer
Jeremia 1-25
Herder Verlag, 2005, Leinen mit Schutzumschlag,
978-3-451-26838-0
110,00 EUR
Georg Fischer
Jeremia 26-52
Herder Verlag, 2005, 700 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
978-3-451-26839-7
110,00 EUR
Das Buch Jeremia entzieht sich aufgrund seiner Länge, Komplexität, sprachlichen Eigenart und scheinbaren Unordnung in der Komposition einem leichten Verstehen. Die ausführliche Einleitung des Kommentars geht diesen Problemen auf den Grund und legt neue Fundamente für die Auslegung der Jeremia-Texte. Die prophetische Gestalt des Jeremia wird hier zur Deutefigur der leidenschaftlichen, zugleich schmerz- und trostvollen Beziehung zwischen JHWH und seinem Volk Israel auf der Bühne der Weltgeschichte.
Der vorliegende Kommentar ist in der nicht gerade umfangreichen Reihe wissenschaftlicher deutscher Jeremia-Kommentare - die beiden letzten erschienen 1901 (Duhm) und 1947 (Rudolph) - ein Ereignis von besonderer Bedeutung: Erstmals wird hier der eindrucksvolle Versuch unternommen, auf der Grundlage subtiler Textbeobachtungen die großen Linien des Jeremia-Buchs herauszuarbeiten und dessen bleibende Aktualität im Horizont der biblischen Überlieferungen theologisch zu würdigen.

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Ulrich Berges
Klagelieder

Herder Verlag, 2002, Leinen,
978-3-451-26840-3
75,00 EUR

Die Eroberungen durch Nebukadnezzar in den Jahren 597 - 582 sind in ihren Konsequenzen auf die Literatur des Alten Testaments nicht hoch genug einzuschätzen.
Das Buch der Klagelieder stellt die poetische Verdichtung dieser Leidenszeit dar und nimmt auf nachdrückliche Weise die Perspektive der Opfer, nicht die der Sieger, ein. Es gibt Antwort auf die Frage, wie man in einer Zeit größter Not, die auch und gerade Glaubensnot ist, an JHWH festhalten kann. Dabei zeigt sich, dass der Beter nicht an der Klage vorbei, sondern mit Hilfe der Klage sich zur erneuten Hoffnung durchringt.
Moshe Greenberg
Ezechiel 1-20

Herder Verlag, 2001, Leinen,
978-3-451-26842-7
85,00 EUR
Moshe Greenberg
Ezechiel 21-37


Herder Verlag, 2005, Leinen,
978-3-451-26843-4
85,00 EUR
Der Ezechielkommentar von Moshe Greenberg ist ein vorzügliches Beispiel für eine Ezechielexegese, die ihren Schwerpunkt auf die Interpretation des Endtextes legt. Sein Kommentar ist zugleich Paradigma für die Verbindung von jüdischer Auslegungstradition mit historisch-kritischer Exegese. Greenbergs Vorgehen ist von dem konsequenten Bemühen bestimmt, das Ezechielbuch als zusammenhängende Prophetie im zeit- und theologiegeschichtlichen Kontext des 6. Jahrhunderts und vor dem Hintergrund der altorientalischen Sprach- und Bildwelt auszulegen. Besondere Forschungsrelevanz besitzt dieser Kommentar dadurch, dass hier ein herausragender Kenner der hebräischen Sprache die Facetten des Urtextes erschließt und dabei die großen mittelalterlichen Kommentare des Judentums heranzieht.

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zur Beispielseite Ezechiel 6,1-14

978-3-451-26848-9 Peter Weimar
Jona
Herders Theologicher Kommentar zum Alten Testament
Herder Verlag, 2017, 500 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
978-3-451-26848-9
85,00 EUR
Herders Theologicher Kommentar zum Alten Testament
Die Geschichte des merkwürdigen Propheten Jona ist eine der schönsten, aber auch der schwierigsten Erzählungen der Bibel. Unter Einbeziehung von synchronen und diachronen Aspekten wird in detaillierter Analyse das Profil und die Theologie dieses Buches erschlossen. Wichtige Aspekte sind seine Positionierung und Entstehung innerhalb des Zwölfprophetenbuches. Die von der Jonaerzählung ausgehende Faszination hat ihren Grund nicht zuletzt in der tiefgründigen Erfahrung eines Menschen, dem sich das Bild Gottes zur Unkenntlichkeit verdunkelt. Seine tiefe Lebenskrise gründet in der Entdeckung, dass Gottes »Barmherzigkeit« und »Reue« selbst dem gottfeindlichen Ninive gilt. Das ist für Jona umso herausfordernder als Israel so das allein ihm zukommende und als solches bekannte Vorrecht genommen wird.
Leseprobe
Micha Kessler
Micha


Herder Verlag, 2000, 320 Seiten, gebunden,
978-3-451-26849-6
65,00 EUR
Herders Theologicher Kommentar zum Alten Testament
Das biblische Buch Micha geht auf den Propheten Micha von Moreschet (8. Jh. v. Chr.) zurück, erhielt seine Endgestalt aber vielleicht erst im 3. Jh. v. Chr. Es bildet in der hebräischen Bibel die Mitte des Zwölfprophetenbuches, dieses Kompendiums der israelitischen Schriftprophetie. In Micha laufen Linien zusammen, die von Hosea und Amos mit ihrer Kritik an Samaria ausgehen. Von Micha gehen Linien aus, die bis ans Ende des Zwölfprophetenbuches reichen. Micha enthält scharfe sozialkritische Passagen, aber auch die bekannte Weissagung von der Völkerwallfahrt zum Zion. Für die christliche Wirkungsgeschichte wurde die Prophetie vom kommenden Herrscher aus Betlehem bedeutend. Ziel des vorliegenden Kommentars ist es, Micha als das Herzstück des Zwölfprophetenbuches in seiner Ganzheit zu erfassen.
Heinz-Josef Fabry
Nahum


Herder Verlag, 2006, 208 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
978-3-451-26850-2

55,00 EUR
Das 7. Buch des Dodekapropheton wird mit dem sonst unbekannten Propheten Nahum ("der Tröster") in Verbindung gebracht, der wohl als Beamter am Hofe Manasses tätig war. Das gelegentlich als "schwierige, geröllartige Textanhäufung" diskriminierte Buch stellt höchste Anforderung an Kommentator und Leser. Das alles beherrschende Thema ist die Grausamkeit der Assyrer und ihr von Gott angedrohtes Ende, in dem sich der alles überragende Heilswille des Gottes Israels für sein Volk zeigt.

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Hubert Irsigler
Zefanja


Herder Verlag, 2002, Leinen,
978-3-451-26851-9
78,00 EUR
Das Zefanjabuch mit seinen drei Kapiteln ist ein kleines Kompendium der Prophetie Israels. Das Buch Zefanja enthält Texte, die vom 7. bis zum 4./3. Jh. v. Chr. datieren. Es ist besonders für die Ausbildung der Eschatologie (vgl. den Hymnus "Dies irae, dies illa", aber auch die Heilshoffnung für die Völkerwelt) und einer Theologie der Armen wichtig geworden.

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978-3-451-26852-6 Martin Leuenberger
Haggai

Herder Verlag, 2015, 304 Seiten, Leinen,
978-3-451-26852-6
65,00 EUR Warenkorb
Herders Theologischer Kommentar zum AT

Der Kommentar bietet die bislang ausführlichste deutschsprachige Kommentierung des kleinen Haggaibuches, das in der religions- und theologiegeschichtlich zentralen Umbruchsphase des 5. Jh.v.Chr. beheimatet ist. Es wird auf dem neuesten Stand der internationalen Forschung ausgelegt, indem die literargeschichtliche Entstehung im Horizont des Zwölfprophetenbuches nachgezeichnet und die profilierte Tempeltheologie erschlossen wird.
Rainer Kessler
Maleachi

Herder Verlag, 2011, Gebunden, Schutzumschlag, 17,0 x 23,7 cm
978-3-451-26854-0
70,00 EUR
Maleachi, das letzte Buch im Kanon der Schriftpropheten, geht aus von der Zusage der unverbrüchlichen Liebe Gottes zu Israel und übt scharfe Kritik an Priestern und Laien, wobei kultische und ethische Anliegen aufs engste verknüpft sind. Es mündet in die Ankündigung einer künftigen Reinigung der Priesterschaft, den Aufruf zur Umkehr und die Androhung der Vernichtung der Gewalttäter, so dass am Ende über den Gerechten die "Sonne der Gerechtigkeit" aufgehen wird. Dieses Motiv zusammen mit der in den Schlussversen zu findenden Ankündigung, dass vor dem Tag des Herrn der Prophet Elija kommen und das Werk der Versöhnung einleiten wird, haben in jüdischer und christlicher Rezeption breite Aufnahme gefunden. - Der Kommentar versteht Maleachi als einheitliche Dichtung, die den großen Bogen von der Liebe Gottes zum Endgericht mit den Schwierigkeiten des Alltags in der persischen Provinz Juda verbindet.

Rainer Kessler, geb. 1944; Studium der evangelischen Theologie; Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau; seit 1993 Professor für Altes Testament an der Universität Marburg. Emeritierung 2010. Arbeitsschwerpunkte sind die Prophetenschriften, die Sozialgeschichte des Alten Israel und die Ethik des Alten Testaments.


 

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